„Creative Minds" – erste gemeinsame Absolvententagung der Fachbereiche II und III

Sunday, 19. December 2010 um 07:00 Uhr

Erstmals wurde die Absolvententagung des Fachbereichs 2, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, und des Fachbereichs 3, Sprach- und Informationswissenschaften, gemeinsam ausgerichtet.

Das Institut für Kulturpolitik veranstaltete gemeinsam mit den Absolventenvereinen ab.hier.kultur und Iplus alumni, mit Unterstützung der Fachbereiche sowie des Präsidiums, die Tagung „Creative Minds“.

Unter diesem Motto beschäftigten sich Absolventen, Lehrende und Studierende in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden mit Fragen rund um Kultur, Sprache, Kreativität, Kunst und Wirtschaft. Den Eröffnungsvortrag Ende Oktober hielt der Künstler und Unternehmensberater Armin Chodzinski, der sich seit über zehn Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven als Künstler, Assistent der Geschäftsleitung, Manager, Unternehmer, Berater oder als Dozent mit dem Verhältnis von Kunst und Ökonomie auseinandersetzt. Nach diesem gemeinsamen Auftakt diversifizierte sich das Programm: In den Reihen „iplus on the Job“ und „Karriere als Kuwi“ stellten Absolventen sich den Fragen der Studierenden zu Berufseinstieg und Berufsentwicklungen. Lehrende gaben in Workshops und Vorträgen Einblicke in die aktuelle Lehr- und Forschungspraxis in beiden Fachbereichen. Professorin Dr. Birgit Mandel stellte die Ergebnisse der Absolventenstudie der Kulturwissenschaften 2010 vor, Absolventen berichteten aus Ihrer Berufspraxis und reflektierten die Ausbildungsgänge der Stiftung Universität Hildesheim, die sie trotz manchem Kritikpunkt einhellig als sehr gute Voraussetzung für Ihre jetzige Tätigkeit einstuften. Ein Höhepunkt im Fachbereich Kulturwissenschaften war die Diskussion mit Marc Vereeck, dem Mitbegründer des Auszubildendenprojektes „Abenteuer Kultur“ der dm drogerie markt GmbH, der aus seiner langjährigen Erfahrung nicht nur von der Verbindung von Kunstworkshops in Unternehmen berichtete, sondern – ganz nach Hildesheimer Manier – das Publikum in Übungen die Theorie auch praktisch erleben ließ. 

Desgleichen erprobten die iplus-Absolventen die Theorie in Workshops. Deren Themen spiegelten die Breite der Studiengänge wider: neben „Usabilty-Evaluation einfach gemacht“ und „Web 2.0 in Unternehmen“, wurden auch die „Interkulturelle Kompetenz im Berufsleben“ und „Informationsentwicklung und -strukturierung in der Technischen Dokumentation“ verhandelt. Simone Brandes stellte in ihrem Fachvortrag den neuen Beruf des Community Managers am Beispiel ihres Arbeitgebers, der Xing AG, vor.