Russland-Woche

Monday, 11. June 2012 um 12:16 Uhr

Die Stiftung Universität Hildesheim richtet vom 11. bis 15. Juni eine Russland-Woche aus, als eine von 16 Hochschulen in Deutschland. Das Programm ist online abrufbar, alle Fachbereiche beteiligen sich.

Die Russland-Wochen werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert. 16 deutsche Hochschulen beteiligen sich an den Russland-Wochen  als Beitrag zum „Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation“. 

„Wir möchten Studierenden und Lehrenden einen Einblick in die russische Hochschullandschaft geben und über Möglichkeiten von Studien- und Forschungsaufenthalten informieren“, sagt Prof. Dr. Olga Graumann. Die Erziehungswissenschaftlerin der Universität Hildesheim koordiniert die Russland-Woche. Gewonnene Erfahrungen sowie bestehende langjährige Kooperationen zwischen der Universität Hildesheim und inzwischen mehreren Universitäten Russlands sollen praxisnah und lebendig vorgestellt werden.

Das Programm ist umfassend: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller vier Fachbereiche stellen ihre Seminare für einen deutsch-russischen Wissenschaftsaustausch zur Verfügung, u.a. in Geschichte, Soziologie, Philosophie, Mathematik und Englisch. Deutsche und russische Studierende werden in Workshops gemeinsam künstlerische Werke schaffen und Musikstücke für eine Präsentation am deutsch-russischen Kulturabend (Donnerstag, 14. Juni) einstudieren. Daneben werden die Lehrenden und Studierenden an Ständen unter anderem über Kooperationsmöglichkeiten und die Organisation eines Doppelabschlusses informiert.

51 Studierende und Wissenschaftler der Universitäten Nowgorod und Smolensk reisen nach Hildesheim an und geben einen Einblick in die russische Hochschulbildung, freut sich Prof. Graumann über die Zusage aus Russland. Zudem beteiligen sich die fünf russischen Studierenden im Doppelabschluss Erziehungswissenschaft, die ein Semester in Hildesheim studieren und die acht Doktoranden aus Russland, der Ukraine und Weißrussland, die seit April drei Monate in Hildesheim forschen.

Seit 2008 leitet Prof. Dr. Olga Graumann  erfolgreich EU-Projekte (TEMPUS). Ziel ist es, Kooperationen in der Hochschulbildung zwischen der Europäischen Union und ihren Partnerländern zu stärken und die Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern. Am derzeit laufenden Projekt sind vier westeuropäische und sieben osteuropäische Universitäten beteiligt. Internationale Tagungen und gemeinsame Veröffentlichungen in deutscher und russischer Sprache festigen den Wissenschaftsaustausch in Ost und West. Zudem haben bisher rund 35 russische und deutsche Studierende in den Erziehungswissenschaften einen deutsch-russischen Doppelabschluss erworben.

An der Universität Hildesheim wird die Russland-Woche vom 11. Juni bis 15. Juni 2012 ausgerichtet. Prof. Dr. Olga Graumann und Irena Diel sind Ansprechpartnerinnen für Studierende und Lehrende, die sich an der Russland-Woche mit einem Beitrag beteiligen möchten.

Programm der Russland-Woche