Universität Hildesheim - Meldungen https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim de-de Stiftung Universität Hildesheim Thu, 02 Jul 2020 09:48:17 +0200 Thu, 02 Jul 2020 09:48:17 +0200 TYPO3 EXT:news news-19027 Thu, 25 Jun 2020 17:09:40 +0200 Abschlussarbeit zu vergeben: Einfluss der Coronakrise auf die Mobilität der Beschäftigten der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/abschlussarb-3/ Wie verändert die Coronakrise die Mobilität der Beschäftigten der Universität Hildesheim? Wird der Arbeitsort seltener aufgesucht als vor der Krise? Hat sich die Verkehrsmittelwahl geändert? Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Green Office, Julia Witter, betreut eine Abschlussarbeit (Bachelor/Master) zu dieser Fragestellung.

Voraussetzung

Interesse am Thema Mobilität und Kenntnisse in Methoden der Empirischen Sozialforschung beziehungsweise die Bereitschaft, sich diese im Rahmen der Abschlussarbeit anzueignen.

Interesse oder Fragen dazu?

Schreiben Sie gerne eine E-Mail an Julia Witter: witterj(at)uni-hildesheim.de

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Green Office
news-18987 Tue, 16 Jun 2020 18:24:23 +0200 Start der neuen Green Office Reihe #gogreen https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/start-der-ne/ In unseren Videos geben wir nützliche Tipps, um Interessierten den Weg in ein nachhaltigeres Leben zu vereinfachen. Über Social Media haben wir Studierende gefragt, was sie sich inhaltlich von uns wünschen. Aus den Antworten ist unsere neue Reihe #gogreen entstanden, in der wir simple und nützliche Tipps geben möchten, um Interessierten den Weg in ein nachhaltigeres Leben zu vereinfachen! Unter anderem werden wir Ideen zu Müllvermeidung, Upcycling und bewusstem Konsum zeigen, aber auch viele andere interessante Themenbereiche besprechen, in denen im Alltag nachhaltig etwas verändert werden kann.

Hier geht es zu den Videos.

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Green Office
news-18868 Tue, 26 May 2020 10:55:55 +0200 Zentrum für Digitalen Wandel lädt ein zur Debatte über Nachhaltigkeit und Digitalisierung https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/zentrum-fuer-digitalen-wandel-laedt-ein-zur-debatte-ueber-nachhaltigkeit-und-digitalisierung/ Das Zentrum für Digitalen Wandel der Universität Hildesheim lädt ein zur öffentlichen Videokonferenz: Am 2. Juni 2020, diskutiert Sira Möller vom Nachhaltigkeitsbüro der Uni mit den Teilnehmern über Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Die Online-Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zuge des Coronavirus, wird die Veranstaltungsreihe „KURZWEIL“ des Zentrums für Digitalen Wandel der Universität Hildesheim vorerst weiterhin digital stattfinden .

Am Dienstag, 2. Juni 2020, um 18:15 Uhr spricht Sira Möller aus dem Green Office, dem Nachhaltigskeitsbüro der Uni Hildesheim, in einer Videokonferenz über „Nachhaltigkeit und Digitalisierung“. Sira Möller stellt das Beratungsangebot „Your Goal – Your Action“ vor, welches vom Green Office entwickelt und umgesetzt wird und Nachhaltigkeit als Inhalt und Digitalität als Medium direkt miteinander kombiniert, um Studentinnen und Studenten in ihrem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. Die Online-Veranstaltung ist öffentlich und findet via Videokonferenz (BigBlueButton) statt, die Teilnahme ist kostenfrei. Wenn Sie teilnehmen möchten, besuchen Sie die Internetseite www.uni-hildesheim.de/zfdw. Dort finden Sie den Link zur Videokonferenz und die Zugangsdaten.

„Wir stehen alle vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben. Aber es gibt viele Barrieren, mit dem neuen Beratungsangebot bieten wir eine E-Learning-Plattform, die Videos und Basiswissen über Nachhaltigkeit und Projektmanagement zur Verfügung stellt und als Inspiration dient“

Sira Möller hat ihr Kulturwissenschaftsstudium an der Universität Hildesheim abgeschlossen und arbeitet seit 2019 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nachhaltigskeitsbüro der Uni Hildesheim, wo sie das Beratungsangebot „Your Goal – Your Action“ aufgebaut hat. „Wir stehen alle vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben. Aber es gibt viele Barrieren, ich habe das selbst erlebt, als ich Studentin war, es gibt viele Studierende, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren wollen, auch lokal in der Stadt Hildesheim. Aber dann scheitert es an der Umsetzung von Ideen, wie setzt man die Ideen um, wie findet man andere, die mithelfen wollen? Mit dem neuen Beratungsangebot bieten wir eine E-Learning-Plattform, die online frei zugänglich und kostenfrei für Studierende und Bürgerinnen und Bürger Videos und Basiswissen über Nachhaltigkeit und Projektmanagement zur Verfügung stellt und als Inspiration dient. Die digitalen Materialien können zum Selbststudium genutzt werden, um Ideen zu realisieren“, sagt die Kulturwissenschaftlerin. Zusätzlich vernetzt die Website Personen in Hildesheim, die sich für Nachhaltigkeit engagieren wollen. So gibt es zum Beispiel einen Projektkatalog, in dem Nachhaltigkeitsprojekte und Kooperationspartner vorgestellt werden. Beispielsweise könnten Studierende, die genervt vom kaputten Fahrradreifen sind, sich dafür einsetzen, dass Fahrradreparatursäulen an den Campusstandorten installiert werden, um einen platten Reifen selbst zu flicken. Die Website befindet sich gerade im Aufbau. Sira Möller stellt diese während der Veranstaltungsreihe „KURZWEIL“ des Zentrums für Digitalen Wandel vor. 

Die Veranstaltungsreihe „KURZWEIL“ des Zentrums für Digitalen Wandel / Center for Digital Change der Universität Hildesheim diskutiert aktuelle Themen des Digitalen Wandels. Dabei verfolgt die Reihe „KURZWEIL“ ein interaktives Konzept: So werden zunächst aktuelle akademische Projekte und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen und Einrichtungen der Universität präsentiert. Im Anschluss daran wird auch das Publikum mit den Expertisen und Fragen einzubezogen – dies können Beobachtungen aus der beruflichen Praxis sein, Alltagserfahrungen oder Sichtweisen anderer Fachdisziplinen.

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Fachbereich 4 Zentrum für Digitalen Wandel Green Office Pressemeldungen
news-18734 Thu, 23 Apr 2020 12:42:41 +0200 Studentischer Nachhaltigkeitsbericht für die Universität Hildesheim veröffentlicht https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/studentische-54/ Das Green Office veröffentlicht eine systematische Bestandsaufnahme von Nachhaltigkeit in den Bereichen Partizipation, Lehre, Forschung und universitärer Betrieb. Als Lehr-, Forschungs- und Arbeitsstandort können Universitäten eine gesellschaftliche Vorbildfunktion einnehmen, wenn sie ihre Aktivitäten am Leitbild der Nachhaltigkeit ausrichten.

Studierende der Universität Hildesheim setzten als Teilnehmer_innen des Green Office Projektseminars „Sustainable University“ und als Mitarbeiterinnen des Green Office eigene Schwerpunkte bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung für ihre Universität:  sie wählten die zu analysierenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Indikatoren selbst aus, sammelten Daten und bereiteten diese auf. Dabei orientierten sie sich an den Indikatoren des University Sustainability Assessment Framework (UniSAF) des Sozialunternehmens rootability UG.

Download Studentischer Nachhaltigkeitsbericht

 

Ergänzend gibt ein Fact sheet einen Überblick über Nachhaltigkeits-Erfolge und Potenziale im universitären Betrieb.

Es zeigt bereits erzielte Erfolge in den Bereichen Beschaffung, Energieversorgung und -verbrauch sowie Mobilität der Studierenden auf und nennt unausgeschöpfte Nachhaltigkeits-Potenziale in den Bereichen Abfalltrennung, Beschaffung und Mobilität der Beschäftigten.

Download Fact sheet

 

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Green Office
news-18589 Wed, 18 Mar 2020 13:17:48 +0100 Fairtrade Infostand bei der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/fair-trade-b/ Das Green Office informierte über die Vorteile fair gehandelter Produkte Bereits zum zweiten Mal nahmen das Green Office und die Steuerungsgruppe Fairtrade University mit einem Infostand an der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten des Lese- und Schreibzentrums teil. Am 5. März 2020 gab es von 18 Uhr bis Mitternacht neben fair gehandeltem Kaffee, den das Lese- und Schreibzentrum zur Verfügung stellte, Informationen zum Thema "Fairer Handel". Ester Vogt und Leo Lunkenheimer informierten Interessierte über die Vorteile fair gehandelter Produkte.

Hintergrund der Aktion ist die laufende Bewerbung der Universität Hildesheim als Fairtrade University: Fairtrade-Universities fördern das Bewusstsein und das Engagement von Hochschulakteur_innen für fairen Handel – verbunden mit der Umsetzung konkreter Projekte auf dem Campus.

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E-Learning 2020 Green Office
news-18588 Wed, 18 Mar 2020 12:20:05 +0100 Discuss Mobility: Kurzauswertung der Mobilitätsbefragung veröffentlicht https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/discuss-mobi-1/ Die ersten Ergebnisse der universitätsweiten Mobilitätsbefragung 2019/2020 sind online. Die Kurzauswertung gibt erste Einblicke in die Ergebnisse der vom 17.12.2019 bis zum 19.01.2020 durchgeführten universitätsweiten Mobilitätsbefragung. Ester Vogt, studentische Mitarbeiterin im Green Office, analysiert die Daten zur Zeit im Rahmen ihres Studienprojektes im Master-Studiengang Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung. Eine detaillierte Auswertung wird im Sommer 2020 veröffentlicht, auf deren Grundlage Konzepte und Maßnahmen, ggf. auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Hildesheim, erarbeitet werden.
 

Rückfragen zur Mobilitätsbefragung beantworten Ester Vogt vogt.greenoffice[at]uni-hildesheim.de und Julia Witter witterj[at]uni-hildesheim.de

Sie können die Kurzauswertung hier herunterladen:

Mobilitätsbefragung 2020 Kurzauswertung

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E-Learning 2020 Green Office
news-18556 Tue, 10 Mar 2020 13:24:42 +0100 Abschlussarbeit zu vergeben: „Scannen statt Kopieren“ https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/abschlussarb-1/ Abschlussarbeit im Green Office zum Thema "Scannen statt Kopieren" Lassen sich Menschen von der Kampagne "Scannen statt Kopieren" in der Universitätsbibliothek dazu bewegen weniger zu kopieren und dadurch ihren Papierverbrauch zu reduzieren?

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Green Office Julia Witter betreut eine Abschlussarbeit zu dieser Fragestellung.

Voraussetzung

Interesse am Thema Nachhaltigkeit und Kenntnisse in Methoden der Empirischen Sozialforschung beziehungsweise die Bereitschaft sich diese im Rahmen der Abschlussarbeit anzueignen

Interesse oder Fragen dazu?

Schreiben Sie gerne eine E-Mail an Julia Witter: witterj@uni-hildesheim.de

 

 

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E-Learning 2020 Green Office
news-18161 Wed, 15 Jan 2020 17:51:51 +0100 Preise für besondere Leistungen in Forschung, Lehre, Service und Nachhaltigkeit https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/preise-fuer-besondere-leistungen-in-forschung-lehre-service-und-nachhaltigkeit/ Der kleine Oscar für das Uni-Personal: Die Universität Hildesheim zeichnet den Philosophen Prof. Dr. Andreas Hetzel (Preis für hervorragende Forschung), die Kulturwissenschaftlerin Ekaterina Trachsel und die Sprachwissenschaftlerin Laura Guse (beide Preis für hervorragende Lehre) sowie Edo Henniges vom Dezernat für Studienangelegenheiten (Preis für hervorragenden Service) für ihre hervorragenden Leistungen aus. Mit dem Nachhaltigkeitspreis des Green Office werden die Studentinnen Annina Hessel für ihre Bachelorarbeit und die Wirtschaftsinformatikerin Maren Stadtländer für ihre Masterarbeit ausgezeichnet. Hier lesen Sie die Rede des Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich,
Neujahrsempfang, 15.01.2020 [PDF]

Jedes Jahr verleiht die Universität im Rahmen des Neujahrsempfangs Preise für hervorragende Lehre, Forschung und Serviceleistungen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert und drücken die Wertschätzung der Universität für die fortwährend geleistete Arbeit aus. Zudem verleiht das Green Office Dank einer Förderung der Klimaschutzagentur den Nachhaltigkeitspreis.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

  • Preis für hervorragende Forschung: Philosoph Prof. Dr. Andreas Hetzel

  • Preis für hervorragende Lehre: Kulturwissenschaftlerin Ekaterina Trachsel und Sprachwissenschaftlerin Laura Guse

  • Preis für hervorragende Serviceleistungen: Edo Henniges vom Dezernat für Studienangelegenheiten

  • Nachhaltigkeitspreis des Green Office für Aninna Hessel für ihre Bachelorarbeit und die Wirtschaftsinformatikerin Maren Stadtländer für ihre Masterarbeit

Preis für hervorragende Forschung: Philosoph Prof. Dr. Andreas Hetzel

Mit dem Preis für hervorragende Forschung wird Professor Andreas Hetzel vom Institut für Philosophie ausgezeichnet. Andreas Hetzel ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Ästhetische Praxis“ und hatte die Federführung bei der erfolgreichen Antragstellung inne. „Dafür gebühren ihm Dank und eine besondere Auszeichnung, die dieser Preis symbolisieren soll, so Vizepräsidentin Professorin Meike Sophia Baader in ihrer Laudatio.

Seit Frühjahr 2019 fragt das Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“ aus einer praxistheoretischen Perspektive nach künstlerischen Prozessen und bezieht dabei auch den außereuropäischen Raum mit ein. Darin liegt die innovative Perspektive, mit der ein klassisch kunsthistorischer Zugang erweitert und überschritten wird, so Baader.

Fragen der philosophischen Ästhetik und der Kulturphilosophie gehören zu den Forschungshemen von Andreas Hetzel, genau wie Probleme der Philosophischen Ethik, der Sozialphilosophie und der politischen Philosophie. In seinen Forschungsprojekten beschäftigt sich der Philosophieprofessor mit einer Reihe von gesellschaftlich höchst aktuellen Themen wie Postdemokratie, Biodiversität und gefährdete Vielfalt. Er verfügt über zahlreiche internationale Kontakte, die ihn immer wieder nach Österreich, in die Türkei und nach Frankreich führen. Zugleich engagiert er sich lokal über die Universität hinaus, indem er beispielsweise öffentliche philosophische Gespräche in Zusammenarbeit mit der Dombibliothek Hildesheim etwa zu Europa, zu Gesundheit oder zu Tod und Sterben führt. Seine Themen bewegen sich häufig an der Schnittstelle von Philosophie, Kunst und Politik.

Andreas Hetzel hat Philosophie, Germanistik und Publizistik in Münster und Frankfurt studiert, sowie Soziologie und Skandinavistik. Zunächst war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Chemnitz auf einer selbst eingeworbenen DFG-Projektstelle zu „Kultur und Macht“. Er wurde an der TU Darmstadt promoviert, an der er zehn Jahre später auch habilitierte. Dort war er Postdoc-Stipendiat in einem DFG-Graduiertenkolleg zu „Technisierung und Gesellschaft“. Über verschiedene wissenschaftliche Stationen in Klagenfurt, Innsbruck, Wien, Istanbul und Marburg ist er 2015 an die Universität Hildesheim gekommen und trägt dort seitdem zu einer lebendigen und forschungsstarken Philosophie und  hochwertigen forschungsorientierten Nachwuchsförderung bei, hebt Vizepräsidentin Meike Sophia Baader hervor.

„Gute Forschung ist nur möglich in einer guten Forschungsumgebung. Sie ist vor allem Ausdruck lebendiger Gespräche, in denen Hypothesen entstehen und sich entfalten können, in denen sie kritisiert werden und sich dadurch argumentativ verfeinern. Ich bin dankbar, dass ich solche Gespräche in Hildesheim täglich führen kann, mit Studierenden und KollegInnen, am Institut für Philosophie, im Fachbereich 2, im Graduiertenkolleg und zunehmend auch über die Grenzen des Fachbereichs hinaus“, sagt Professor Andreas Hetzel.

Preis für hervorragende Lehre: Kulturwissenschaftlerin Ekaterina Trachsel und Sprachwissenschaftlerin Laura Guse

Die Jury hat den Preis für hervorragende Lehre unter knapp 50 vorgeschlagenen Lehrenden diesmal zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen zuerkannt, und zwar Laura Guse und Ekaterina Trachsel.

Laura Guse hat Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Deutsch und Biologie an der Leibniz Universität und der University of Glasgow studiert und mit dem Master abgeschlossen. Währenddessen war sie Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik des Instituts für Deutsch Sprache und Literatur.

Die Sprachwissenschaftlerin  promoviert unter der Aegide von Professorin Ursula Bredel und Professor Ulrich Heid zum Thema „Die Versprachlichung von Bewegungsereignissen im Deutschen. Eine korpuslinguistische Analyse der semantischen Variabilität von Bewegungskonstruktionen“. Zu ihren geplanten Forschungsprojekten zählt aber auch eines mit Dr. Torsten Richter aus der Biologie mit dem Titel „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland. Eine framesemantische Analyse zur Einstellung betroffener Gruppierungen“. 

Der breite Kanon an Lehrveranstaltungen von Laura Guse umfasst auch das Seminar „Norm im Sprachunterricht“, und dafür wird sie nun ausgezeichnet, so Vizepräsident Professor Jürgen Sander in seiner Ladudatio. Durch die Verwendung sprachlicher Experimente und den anschließendem Rückbezug und Vergleich mit einschlägigen Theorien wurden die Studierenden zu intensiver Mitarbeit angeregt. Die Studierenden loben zudem den Einsatz von Hörbeispielen, die Analyse von Schulbüchern, die „hervorragende Strukturierung des Seminars durch initiale Bekanntgabe der notwendigen Literatur in Gestalt eines Readers, klare Benennung der jeweiligen Lehrinhalte und -ziele sowie deren Überprüfung am Ende jeder Sitzung“ und dass Laura Guse die Studierenden zu weitergehender Beschäftigung mit dem Thema und wissenschaftlicher Tätigkeit in diesem Bereich motivierte. „Laura Guse erfüllt somit in hervorragender Weise das Hildesheimer Modell der Verschränkung von Theorie und Praxis“, so Professor Jürgen Sander.

„Dass die Nominierungen des Preises für hervorragende Lehre von den Studierenden kommen, macht die Auszeichnung so besonders und rührt mich. Gleichzeitig gebührt dem gesamten Institut für deutsche Sprache und Literatur ein großes Dankeschön, denn die intensiven Gespräche und der anregende Austausch über Fachwissenschaft sowie Fachdidaktik haben einen nicht hoch genug einzuschätzenden Anteil an meiner Idee von Lehre. Es ist großartig, dass sich Lehramtsstudierende für Sprachwissenschaft begeistern, da diese wissenschaftliche Perspektive die Grundlage für ihr späteres professionelles Lehren an Schulen bildet. Ich freue mich sehr, wenn meine Seminare einen Teil dazu beitragen können“, sagt Laura Guse.

Ekaterina Trachsel forscht und lehrt am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur. Sie arbeitet seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim im Bereich Theater und forscht und lehrt zur Produktions- und Rezeptionsästhetik des Verfahrens der De-Montage im Theater, zur theatralen Inszenierung monströser Körper und Ordnungen, und dies stets zwischen Theorie und Praxis.

Zuvor hat Ekaterina Trachsel in Hildesheim den Bachelor „Szenische Künste“ studiert und den Master „Inszenierung der Künste und der Medien“ mit der Arbeit „Monströse Montagen: Entwurf einer Theorie zur Analyse der Montagestruktur zeitgenössischer Tanz- und Theaterarbeiten anhand des Beispiels Schönheitsabend von Florentina Holzinger und Vincent Riebeek“ abgeschlossen. Ihre Dissertation wird begleitet von Professorin Annemarie Matzke und trägt den Titel „Montage und De-Montage als dramaturgisches Verfahren im zeitgenössischen Theater“. Sie arbeitet zudem in dem in Hildesheim gegründeten Theaterkollektiv „VOLL:MILCH“und dem Künstler*innenkollektiv „MONSTER CONTROL DISTRICT“, das sich zwischen Berlin, Rotterdam, Frankfurt und Niedersachsen verorten lässt, fast die Studentin Sonja Schütte in ihrer Laudatio den Werdegang zusammen.

Ekaterina Trachsel wird für das Seminar „De-Montage im Theater“ ausgezeichnet und wurde auch in den vergangen Jahren mehrfach für den Preis für hervorragende Lehre vorgeschlagen.

Studierende von Ekaterina Trachsel begründen die Auszeichnung wie folgt:

  • „Es gab immer Raum für Diskussion und wir als Studierende wurden von Frau Trachsel auch zu kritischen Fragen angehalten.“

  • „Die Seminare von Frau Trachsel sind immer sehr gut (vor-)strukturiert, dabei ist sie gleichzeitig offen für Kritik.“

  • „Frau Trachsel sorgt stets für eine angenehme und produktive Gesprächssituation [...]. Ihr gelingt, was ich in vielen anderen Seminaren oft vermisse, dass sich eben nahezu alle Anwesenden an der Diskussion beteiligen.“

  • „Bemerkenswert ist ihre Art der Gesprächsmoderation. Sie schafft es stets die verschiedenen Äußerungen so zu moderieren, dass es produktiv für alle ist. Wenn mal eine Person einen Wortbeitrag macht, der nicht so viel bringt oder etwas schwammig ist, so schafft sie es selbst dann das Gespräch so zu lenken, dass diese Person nicht in einem blöden Licht steht, sondern es so zu moderieren und Gesprächsanstöße zu geben, dass die Diskussion weiter voran geht, ohne dass sich die Person dabei evtl. schlecht fühlt.“

„Ich bedanke mich von Herzen für diese Ehrung bei allen Studierenden, die scheinbar gerne mit mir Lernen! Für mich bedeutet Lehre ein gemeinsamer Prozess zwischen allen Beteiligten. Ich lehre nicht nur gerne, sondern lerne auch gerne zusammen mit und nicht selten auch von den Studierenden. Gerade die Lehre zwischen Theorie und Praxis ist eine Form des Austauschs, des Hinterfragens, der Wissensgenerierung und des Teilens, der für mich nicht nur Teil meines Berufs an der Universität ist, sondern ein wichtiger Bestandteil sowohl meiner eigenen Forschung als auch meiner Tätigkeit als freie Theatermacherin. Diese Auszeichnung nehme ich als ein Zeichen dafür wahr, dass dieses Verständnis von Lehre auf positive Resonanz stößt. Darüber freue ich mich außerordentlich“, sagt Ekaterina Trachsel.

Preis für hervorragende Serviceleistungen: Edo Henniges vom Dezernat für Studienangelegenheiten

Der Preis für hervorragende Serviceleistung ist ein Preis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die sich in ganz besonderem Maße für die Universität und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingesetzt haben.

Auf Vorschlag des Präsidiums wird der Preis für hervorragende Service-Leistungen an Edo Henniges vom Dezernat für Studienangelegenheiten vergeben. 2006 hat Edo Henniges seine Tätigkeit im Dezernat für Studienangelegenheiten aufgenommen. „Zunächst ging es um die Einrichtung der Prüfungssoftware HIS/POS. Und dabei im Konkreten um eine klassische Sisyphos-Arbeit, nämlich die Umsetzung der Prüfungsordnungen in diesem Programm. Schnell wurde deutlich, dass diese Aufgabe nicht von einer Person allein – selbst nicht von Ihnen –  geleistet werden konnte. Jeder hier weiß, die Vielzahl unserer Prüfungsordnungsvarianten zu schätzen. So wurde aus einer One-Man-Show die IT-Abteilung des Dezernats 3, deren Leiter Sie wurden“, so der hauptberufliche Vizepräsident Dr. Matthias Kreysing in seiner Laudatio.

Dann kam der Bereich der studienbezogenen Statistiken hinzu. Eine Aufgabe, deren Bedeutung durch leistungsorientierte Mittelverteilungen nicht zu vernachlässigen ist, so Kreysing. Anschließend übernahm Edo Henniges die Gesamtprojektleitung der HISinOne-Einführung, des neuen integrierten Campus-Managementsystems. „Aber damit nicht genug: Sie hatten das Glück, dass Sie sich vor Ihrem Wechsel an die Universität Hildesheim das Geheimwissen der Kapazitätsrechnung angeeignet hatten. Sie verfügen über dieses Spezialwissen und die Kenntnis der gesamten Universitätsstruktur. Seitdem Sie diese Aufgabe übernommen haben, konnten wir die Kapazitätsrechnung pünktlich im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur einreichen. All diese Aufgaben leisten Sie mit einer hohen Professionalität, einem überdurchschnittlichen Einsatz und einer beeindruckenden Ruhe.“

„Die Auszeichnung stellt für mich eine besondere Wertschätzung meiner geleisteten Arbeit für unsere Universität dar. Aber Sie ist für mich auch Ansporn für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft, wie z.B. die Einführung eines modernen Campusmanagementsystems oder die Veränderung der Prozesse in meinem Dezernat aufgrund der Digitalisierung“, sagt Edo Henniges.

Green Office verleiht Nachhaltigkeitspreis an Annina Hessel und Maren Stadtländer

Mit dem Nachhaltigkeitspreis zeichnet das Green Office Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim aus, die sich in ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit nachhaltiger Entwicklung befassen. Das Nachhaltigkeitsbüro der Universität möchte damit einen Beitrag leisten, Nachhaltigkeit in den Forschungsfokus gerade des wissenschaftlichen Nachwuchses zu bringen.

Mit dem Nachhaltigkeitspreis werden Annina Hessel für ihre Bachelorarbeit und die Wirtschaftsinformatikerin Maren Stadtländer für ihre Masterarbeit ausgezeichnet.

Annina Hessel hat ihre Abschlussarbeit im Studium „Philosophie-Künste-Medien“ zum Thema „Basic Needs: Antworten auf das Motivationsproblem in der Umweltethik“ verfasst, betreut durch Professor Andreas Hetzel und Dr. Mareike Kajewski.

„Wer möchte, dass möglichst viele Menschen nachhaltiger leben, sollte vor allem eines tun: es ihnen leicht machen. Wie das gelingen kann, darüber habe ich in meiner Abschlussarbeit geschrieben. Die Auszeichnung ermutigt mich an dem Thema dran zu bleiben und meinen Erkenntnissen konkrete Projekte folgen zu lassen“, sagt Annina Hessel.

Maren Stadtländer hat sich in ihrer Abschlussarbeit im Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ mit „Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen: Entwicklung und Evaluation eines Design-Thinking­basierten Workshopkonzeptes“ verfasst, betreut durch Professor Ralf Knackstedt und Dr. Thorsten Schoormann.

„Ich habe mich bereits während des Studiums für Forschung in der Wirtschaftsinformatik – später mit verstärktem Bezug zur Nachhaltigkeit – interessiert. Den Nachhaltigkeitspreis für meine Masterarbeit zu erhalten bedeutet für mich, dass ich mit dieser Forschung auf dem richtigen Weg bin und bestärkt mich in der Entscheidung, auch in Zukunft meinen Fokus auf Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu setzen“, sagt Maren Stadtländer.

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E-Learning 2020 Green Office Pressemeldungen
news-18137 Wed, 15 Jan 2020 10:43:00 +0100 Erste universitätsweite Mobilitätsbefragung: Mobilität der Studierenden und Beschäftigten https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/erste-universitaetsweite-mobilitaetsbefragung-mobilitaet-der-studierenden-und-beschaeftigten/ Das Green Office, das Nachhaltigkeitsbüro der Universität Hildesheim, führt derzeit gemeinsam mit dem Baudezernat eine Befragung zur Mobilität der Beschäftigten und Studierenden durch. Sie können noch bis zum 19. Januar 2020 an der Umfrage teilnehmen. Mittlerweile haben 50% der Beschäftigten an der universitätsweiten Mobilitätsbefragung teilgenommen. An der Umfrage können alle Mitglieder der Universität Hildesheim teilnehmen. Um teilzunehmen, nutzen Sie bitte den Link, den Sie am 7. Januar 2020 (Studierende am 9. Januar) erhalten haben. Falls Sie keine E-Mail vorliegen haben, kontaktieren Sie bitte Julia Witter (E-Mail: witterj@uni-hildesheim.de). Die Online-Befragung dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Die erhobenen Daten werden durch das Green Office ausgewertet und innerhalb der Hochschule nur anonymisiert weitergegeben. Die veröffentlichten Ergebnisse werden keinen Personenbezug ermöglichen.

Die Befragung erhebt systematisch, wie Studierende und Beschäftigte zur Universität gelangen, warum sie welche Verkehrsmittel nutzen und welche Herausforderungen sie wahrnehmen. Auf dieser Basis können zukünftig Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, um die An- und Abreise zur Universität zu verbessern.

Die Fragen betreffen zum Beispiel die Zufriedenheit mit der Dauer und den Kosten der An- und Abreise vom Wohnsitz zum Arbeitsort bzw. Studienort; die Wahl der Verkehrsmittel (vom Pkw mit Verbrennungsmotor über Elektroauto, Bus und Bahn bis E-Bike oder Fahrrad) oder die Zufriedenheit mit der Radverkehrsinfrastruktur.

Die Ergebnisse der Befragung dienen als Grundlage um in Zusammenarbeit zwischen dem Dezernat für Bau- und Liegenschaftsangelegenheiten und Betriebstechnik, dem Green Office, dem AStA und der Stadt Hildesheim ein Mobilitätskonzept zu erarbeiten, das dazu beitragen soll, alternative Mobilitätsangebote zu verbessern.

Interview mit Green Office-Koordinatorin Julia Witter und Baudezernent Thomas Hanold

Warum haben Sie die erste universitätsweite Mobilitätsbefragung gestartet?

Thomas Hanold: Wir glauben, dass in Hildesheim insgesamt, aber vor allem auch an der Universität viel Potential besteht, durch ein betriebliches Mobilitätsmanagement die Formen der Mobilität nachhaltiger zu gestalten. In der Weise, dass wir es schaffen, weniger Pkw-Anreise zu bekommen und alternative Formen der Mobilität zu fördern und attraktiver zu machen. Wir freuen uns, dass wir in der Stadtverwaltung Partner haben, die ähnliche Ziele verfolgen. Wir wollen als Universität nicht nur mitmachen, sondern auch Motor dieser Initiative sein und deutlich nachhaltiger werden. Wenn man also plant, zielgerichtete Maßnahmen durchzuführen, ist eine solide Erhebung des IST-Zustandes erforderlich. Was haben wir für eine Ausgangssituation und welche Zwänge liegen bei Studierenden und Beschäftigten vor, die wir kennen und berücksichtigen müssen, um die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.

Julia Witter: Wir sind sehr froh, dass Beschäftigte und Studierende regelmäßig bereits Ideen an uns im Green Office herantragen, wie die Mobilität nachhaltiger gestaltet werden kann. Das sind dann aber individuelle Perspektiven. Bisher wissen wir nicht, wie groß der Anteil von Menschen ist, die an der Universität mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto ankommen. Mit den Ergebnissen der Befragung haben wir eine Argumentationsgrundlage, warum wir gewisse Maßnahmen unterstützen. Der andere Aspekt, eine universitätsweite Mobilitätsbefragung durchzuführen, ist die Umwelt- und Klimaverträglichkeit unterschiedlicher Verkehrsmittel und das Potential mobilitätsbedingte CO2-Emissionen zu reduzieren.

Was erhoffen Sie sich davon? Wie werden die Ergebnisse der Befragung für die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes genutzt?

Julia Witter: Eine Frage, die wir in der Erhebung stellen, ist: Wie kommen die Beschäftigten und Studierenden in der Universität an? Wir wissen dann prozentual, wie viele Menschen zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder Bus anreisen. Damit lässt sich der „Modal Split“ darstellen, daraus ableitend können wir Ziele definieren. Etwa: Wir möchten den Anteil der Personen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen um soundso viel Prozent erhöhen. Eventuell werden wir sehen, dass es gewisse Personengruppen gibt, die mit bestimmten Rahmenbedingungen besonders unzufrieden sind, da können wir dann ansetzen.

Thomas Hanold: Wir werden auf Basis der Umfrage viel zielgerichteter Maßnahmen auslösen können. Ein zusätzlicher Aspekt, den ich mir von der Umfrage verspreche: Ich glaube, dass insbesondere auch das Mobilitätsverhalten der Studierenden viel weniger auf das Auto fokussiert ist, als viele denken. Ich erhoffe mir mehr Klarheit, wie ist die Anreise der Studierenden tatsächlich aussieht.

Warum sollten Studierende und Beschäftigte der Universität an dieser Befragung teilnehmen?

Thomas Hanold: Wir wollen etwas verändern, wir wollen Dinge verbessern. Ich bin der festen Überzeugung, dass alternative Formen der Mobilität Spaß machen können. Es geht nicht nur darum, Emissionen zu reduzieren, das natürlich auch. Aber andere Formen der Mobilität können auch die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Aufenthaltsqualität auf dem Campus und im Stadtteil fördern. Ich glaube, wenn der Einstieg gelingt, die Infrastruktur da ist und man sieht, dass andere das auch machen, dann entsteht ein sich selbst dynamisierender Prozess. Wir haben in andere Städte geschaut, wie Hochschulen mit dem Thema Mobilität umgehen. Da sind genau diese Effekte eingetreten, wenn es auf einmal nicht mehr nur wie bisher die Möglichkeit der kostenlosen Parkplätze gab, sondern ein Jobticket subventioniert wird und ein deutliches Signal gesendet wird: Wir tun etwas für jene, die mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen. Oder, wenn wir viele Beschäftigte und Studierende haben, die bereit wären, auf das Fahrrad umzusteigen, dann ist dies ein Zeichen, dass sich etwas im Stadtbild ändern und die Fahrradinfrastruktur besser werden sollte. Ich wünsche mir neben den überdachten Fahrradabstellplätzen auch immernoch einen Fahrradkeller mit Dusche und Spint für alle, die weitere Fahrradwege auf sich nehmen, und eine Fahrradselbsthilfewerkstatt wie die Fazze am Hauptcampus.

Julia Witter: Ein Beispiel ist auch das Jobticket, wir werden im Green Office regelmäßig auf das Jobticket angesprochen. Es gibt bisher kein Jobticket der Universität Hildesheim. Wenn man ein Jobticket einführen möchte, dann muss man mit den Verkehrsverbünden jeweils Verträge schließen und dafür benötigt man eine Mindestabnehmerzahl, diese liegt meist bei 50 Personen. Bisher wissen wir nicht, wie viele Menschen, die hier an der Uni beschäftigt sind, solch ein Jobticket in den verschiedenen Verkehrsverbünden abnehmen würden. Deshalb fragen wir in der Erhebung nach dem Interesse an einem Jobticket und für welche Strecke man es benötigt. Das ist ein ganz konkretes Beispiel, wie man durch die Teilnahme an der Umfrage darauf hinwirken kann, dass sich die Angebote verbessern. Denn ohne diese Daten können wir keine Gespräche beginnen und dementsprechend nicht auf die Einführung eines Jobtickets hinwirken.

Bis wann kann man an der Mobilitätsbefragung noch teilnehmen?

Julia Witter: Jede Stimme zählt, man kann bis zum 19. Januar 2020 noch teilnehmen. Wer die E-Mail nicht mehr in seinem Postfach findet, kann mich kontaktieren und erhält den Link noch einmal zugeschickt.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Zur Person:

Thomas Hanold leitet seit 14 Jahren als Baudezernent das Dezernat für Bau- und Liegenschaftsangelegenheiten und Betriebstechnik der Stiftung Universität Hildesheim. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Julia Witter arbeitet seit 2016 als Koordinatorin im Green Office der Stabsstelle Hochschulentwicklung. Witter hat Wirtschafts-, Sozial- und Umweltwissenschaften studiert.

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E-Learning 2020 Green Office Pressemeldungen
news-18046 Tue, 17 Dec 2019 11:38:33 +0100 Discuss Mobility: Mobilitätsbefragung und Ideensammlung zu klimaverträglicher Mobilität https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/universitaerer-betrieb/discuss-mobility-befragung-und-ideensammlung/ Auf dem Weg zur Universität, beim Pendeln zwischen den Uni-Standorten und im Rahmen von Dienstreisen und Exkursionen entstehen, je nach gewähltem Verkehrsmittel, unterschiedlich hohe CO2-Emissionen.

Wir möchten mit dem Projekt "Discuss Mobility" eine universitätsweite Diskussion zu klimaverträglicher Mobilität anregen und die Mitglieder der Universität dabei unterstützen, sich klimaverträglicher fortzubewegen indem wir

  1. mit der universitätsweiten Mobilitätsbefragung eine systematische Bestandsaufnahme des aktuellen Mobilitätsverhaltens der Universitätsmitglieder machen und
  2. mit der Ideensammlung für eine klimaverträgliche Mobilität Ideen der Universitätsmitglieder bündeln und auf ihre Umsetzbarkeit prüfen.

Weitere Informationen hier.

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E-Learning 2020 Green Office
news-17858 Wed, 13 Nov 2019 16:54:06 +0100 Erstes Studentisches Forschungsjournal Nachhaltigkeit veröffentlicht https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/erstes-stude/ Wie Studierende aus der Perspektive ihres Studiengangs Lösungswege für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Gesellschaft erarbeiten können, zeigen wir im ersten Studentischen Forschungsjournal Nachhaltigkeit. In diesem Journal stellen wir Abschlussarbeiten aus unterschiedlichen Studiengängen vor und zeigen die Bandbreite des Themas Nachhaltigkeit auf. Darüber hinaus geben die Absolvent_innen hilfreiche Tipps und Einblicke in die Entstehung ihrer Abschlussarbeiten. 

Wir planen, das studentische Forschungsjournal Nachhaltigkeit jährlich herauszugeben.

Ansprechpartnerin für interessierte Studierende und Absolvent_innen, die ihre Abschlussarbeit in der nächsten Auflage präsentieren möchten, ist Julia Witter.

Zur PDF-Version gelangen Sie hier.

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E-Learning 2020 Green Office
news-17856 Wed, 13 Nov 2019 16:41:21 +0100 Bewirtung bei Veranstaltungen nachhaltig gestalten - Neuer Green Office Info-Flyer https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/bewirtung-be/ Das Green Office hat zahlreiche Tipps zu den Themen Essen, Getränke, Material und Abfall zusammengestellt. Der Info-Flyer "Bewirtung und Catering nachhaltig gestalten" soll Interessierten dabei helfen, die Bewirtung der nächsten Konferenz, Tagung oder Weihnachtsfeier an der Universität Hildesheim nachhaltiger zu gestalten. 

Auf den Druck dieses neuen Flyers haben wir bewusst verzichtet, um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden. Teilen Sie die PDF-Datei gerne digital und unterstützen Sie uns dabei, Ressourcen zu schonen!

Zur PDF-Version gelangen Sie hier.

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news-17873 Fri, 25 Oct 2019 10:24:00 +0200 Internationaler Besuch im Green Office https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/internationa-51/ Im Rahmen einer niedersachsenweiten Hospitationsreise besuchte eine internationale Delegation am 24. Oktober 2019 das Green Office. Auf Initiative von Dr. Jessica Schwarz vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim, die die Südpartner_innen aus Chile, Hongkong, Malawi und Südafrika begleitete, erhielten Karina Schell, Julia Witter und Leonie Lunkenheimer die Gelegenheit, sich intensiv mit den Gästen über Nachhaltigkeitsengagement auszutauschen und die Arbeit des Green Office vorzustellen.

Im Anschluss an die Hospitationsreise nahm die Gruppe an der internationalen Connect for Change Konferenz teil und beschäftigte sich mit der Rolle von globalen Bildungspartnerschaften und -projekten für einen Wandel im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs).

Organisatoren des Projektes Connect for Change sind der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB), der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN), das Niedersächsische Kultusministerium, das Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und der Verein Initiativen Partnerschaft Eine Welt (IP1).

 

Fotos Leo Lunkenheimer

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news-17442 Thu, 19 Sep 2019 08:31:00 +0200 Ein deutliches Zeichen gegen die globale Klimakrise setzen https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/ein-deutliches-zeichen-gegen-die-globale-klimakrise-setzen/ Anlässlich des UN-Klimagipfels organisiert Fridays For Future vom 20. bis 27. September 2019 die weltweite Aktionswoche „week4CLIMATE“. Die Hochschulleitung begrüßt die Initiative Seit gut einem Jahr organisieren weltweit junge Menschen  Kundgebungen und machen mittels diverser Aktionen auf die Klimakrise aufmerksam. Sie sind besorgt um den Erhalt unserer Lebensgrundlage und fordern die politisch Verantwortlichen dazu auf, ihren Klimaschutzverpflichtungen nachzukommen. Die Bedenken und Forderungen der jungen Menschen beruhen auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden weltweit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie beispielsweise Scientists For Future, bestätigt und unterstützt.

Anlässlich des UN-Klimagipfels organisiert Fridays For Future vom 20. bis 27. September 2019 die weltweite Aktionswoche „week4CLIMATE“. Die Hochschulleitung begrüßt die Initiative und möchte gemeinsam mit dem Green Office auf die am 20. September um 14 Uhr in Hildesheim (Bahnhofsvorplatz) stattfindende Veranstaltung im Rahmen dieser Globalen Aktionswoche gegen die Klimakrise aufmerksam machen. 

Weitere Informationen enthält die folgende Webseite: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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news-17444 Thu, 04 Jul 2019 11:27:00 +0200 Bewilligung des Projektes Your Goal - Your Action https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/test-1909/ Im Oktober 2019 startet unser Projekt Your Goal - Your Action, ein Unterstützungsprogramm für studentisches Nachhaltigkeitsengagement an unserer Universität. Your Goal - Your Action wird für 3 Jahre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und ermöglicht es uns, Studierende noch gezielter dabei zu unterstützen, eigene Projektideen zum Thema Nachhaltigkeit zu realisieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-17508 Wed, 03 Jul 2019 14:15:00 +0200 Konstituierung des Beirats für Nachhaltige Entwicklung der Universität https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/konstituieru/ Der Beirat für Nachhaltige Entwicklung der Universität Hildesheim hat sich am 3. Juli 2019 konstituiert. Der Beirat für Nachhaltige Entwicklung soll ab sofort die Hochschulleitung zum Themenfeld Nachhaltige Entwicklung beraten und soll darüber hinaus als Informations- und Austauschplattform dienen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-16836 Mon, 27 May 2019 11:49:00 +0200 Familiengerechte Hochschule: Nachhaltige Spielzeugkisten an allen Uni-Standorten https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/familiengerechte-hochschule-nachhaltige-spielzeugkisten-an-allen-uni-standorten/ Im Rahmen der familiengerechten Hochschule bietet die Universität nachhaltige Spielzeugkisten an. Julia Witter, Koordinatorin des Green Office, und Frauke Beuter, Mitarbeiterin im „Audit familiengerechte Hochschule“ sprechen im Interview über Nachhaltigkeit und umweltbewussten Konsum. Frau Beuter, Frau Witter, im Rahmen der familiengerechten Hochschule haben das Gleichstellungsbüro und das Green Office, das Nachhaltigkeitsbüro der Universität, nachhaltiges Spielzeug zusammengestellt. Welche Idee steckt hinter dieser Zusammenarbeit?

Frauke Beuter: Auf der Begrüßungsveranstaltung für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Hildesheim, die immer im Wintersemester stattfindet, hat sich das Green Office als neue Organisationseinheit an der Universität Hildesheim vorgestellt. Ich persönlich finde es ganz klasse, dass die Universität Hildesheim ein Green Office eingerichtet hat, das sich damit auseinandersetzt, wie Strukturen und Prozesse bei uns im Hause nachhaltig und umweltschonend gestaltet werden können. In unserem aktuellen Audit-Handlungsprogramm ist die Einrichtung von Spielzeugkisten für die Standorte, die nicht über einen Familienraum verfügen, vorgesehen. In dem Zuge habe ich gedacht, das möchte ich gerne zusammen mit dem Green Office realisieren. Ich bin für unsere Audit-Maßnahmen immer gerne auf der Suche nach internen Kooperatiospartner_innen und Multiplikator_innen, sodass ich die Expertise des Green Office bezüglich der Spielzeugkisten gerne nutzen wollte. Das Team dort war ebenso von der Kooperationsidee begeistert, sodass sich das Green Office dann mit dem Bestücken der Spielzeugkisten aus Nachhaltigkeitsperspektive beschäftigt hat.

Julia Witter: Wir haben uns sehr über die Kooperationsanfrage vom Audit familiengerechte Hochschule gefreut und haben uns gerne an der Auswahl des Spielzeugs beteiligt.

Was bedeutet nachhaltiges Spielzeug, was ist zum Beispiel in dem Paket enthalten?

Julia Witter: Bei der Auswahl des Spielzeugs haben wir Wert auf ökologische und soziale Kriterien gelegt: wir haben unter anderem Holzspielzeug ausgewählt, das möglichst naturbelassen und gleichzeitig langlebig ist und unter fairen Arbeitsbedingungen in Deutschland hergestellt wurde. Viele der Spielzeuge tragen das „spiel gut“-Siegel oder wurden von Ökotest mit „sehr gut“ bewertet. In der Kiste enthalten sind zum Beispiel ein Holzkugel-Greifling für Babys, Holzbausteine und ein Steckspiel für Kleinkinder, eine Stoffhülle für Luftballons, so dass diese immer wieder aufgepustet und lange verwendet werden können und für ältere Kinder ein Ringwurfspiel, Filzzwerge und Straßenmalkreide. Uns war es wichtig, dass das angebotene Spielzeug gesundheitlich unbedenklich, das heißt schadstofffrei, ist. Wir möchten mit der nachhaltigen Spielzeugkiste zeigen, dass umweltbewusster und sozialer Konsum auch beim Thema Kinderspielzeug möglich ist. Wenn Spielzeug vielseitig verwendbar und langlebig ist, wird es nicht zum Wegwerfartikel – und das ist nachhaltig.

Wer profitiert von dem neuen Angebot?

Frauke Beuter: Von dem Angebot profitieren sowohl Studierende als auch Mitarbeiter_innen, die sich die Spielzeugkisten ausleihen können, wenn sie mit ihrem Kind oder ihren Kindern auf dem jeweiligen Campus unterwegs sind.

Wo kann man die Spielzeugkisten ausleihen? An wen kann man sich wenden, wenn man Fragen hat?

Informationen zu den nachhaltigen Spielzeugkisten

Frauke Beuter: Die Spielzeugkisten sind in Sekretariaten am Bühler-Campus (Frau Lehmann, L 021 Altbau), auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg (Frau Burgemeister, Hs1/110 & Hs1/009) und am Samelson-Campus (Frau David/ Frau Falso, A 116 Spl) hinterlegt. Die genauen Bürozeiten, in denen die Spielzeugkisten ausgeliehen werden können, können dem beigefügten Flyer entnommen werden. Das Ausleihen selbst soll möglichst einfach sein, sodass sich diejenigen, die die Kiste ausleihen, in eine Ausleihliste ein- und austragen. Ein wichtiger Hinweis ist auch, dass die Kinder unter Aufsicht spielen bzw. die Eltern aus der Kiste heraussuchen, womit die Kinder altersgerecht spielen können. Die Kisten beinhalten jeweils Spielzeuge für Kinder von 0 bis 6 Jahre. Auch eine Krabbeldecke ist dabei. Wir werden die Spielzeugkisten nach jedem Semester inspizieren und auf Vollständigkeit hin überprüfen. Sollte einmal etwas kaputtgehen, kann man sich zwischenzeitlich an mich wenden. An dieser Stelle auch nochmal ein ganz herzliches Dankeschön, an die Kolleginnen der benannten Sekretariate, die sich gerne bereit erklärt haben, die Spielzeugkisten zu beherbergen.

Julia Witter: Wer weitere Informationen über nachhaltigen Konsum und Hilfe bei Kaufentscheidungen sucht, findet im Ratgeber „Nachhaltiger Warenkorb“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung viele Anregungen.

Kontakt bei Fragen

Wer Fragen hat, erreicht die Mitarbeiterin Frauke Beuter („Audit familiengerechte Hochschule“) per E-Mail unter auditfgh@uni-hildesheim.de und telefonisch unter 05121 883 92156.

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E-Learning 2020 Pressemeldungen Studierendenportal Personalportal audit familiengerechte hochschule Green Office
news-18508 Wed, 16 Jan 2019 13:46:00 +0100 Alternativen für Leben ohne Plastik https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/alternativen/ Greenpeace Hildesheim und eine Studiengruppe des Fachbereichs Politik der Uni Hildesheim veranstalten am Dienstag, 22. Januar, einen Vortrag zum Thema „Leben ohne Plastik“ Die Referenten wollen an diesem Abend alltagstaugliche Alternativen aufzeigen, wie das Benutzen von Plastik im Alltag vermieden werden kann.

Erstellt von der Hildesheimer Zeitung.

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E-Learning 2020 Green Office Pressespiegel regional
news-15962 Wed, 09 Jan 2019 16:45:32 +0100 Ausgezeichnet: Preise für besondere Leistungen in Lehre, Forschung, Service und Nachhaltigkeit https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/ausgezeichnet-preise-fuer-besondere-leistungen-in-lehre-forschung-service-und-nachhaltigkeit/ Der kleine Oscar für das Uni-Personal: Die Universität Hildesheim zeichnet die Politikwissenschaftlerin Professorin Marianne Kneuer, den Biologen Dr. Stefan Flohr und das Team des Sachgebiets „Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel“ des Dezernats für Finanzen für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung, Lehre und Service aus. Zudem verleiht das Green Office den Nachhaltigkeitspreis an die Umweltstudentin Jenny Dreblow und den IMIT-Absolventen Sebastian Pape.

Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich gab im Rahmen des Neujahrsempfangs aktuelle Zahlen bekannt: 91 Professorinnen und Professoren, 447 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 265 Personen in Technik und Verwaltung sind derzeit an der Stiftungsuniversität Hildesheim tätig. 8333 Studentinnen und Studenten lernen zurzeit in Hildesheim.

Professorinnen und Professoren, die 2018 ihr Amt in Hildesheim antraten, bearbeiten zum Beispiel die Bereiche Transmediale Übersetzung, Kirchengeschichte, Mathematikdidaktik, Empirische Unterrichtsforschung, Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, Migrationspolitik, Biowissenschaften des Sports, Kuratorische Praxis und Kunstvermittlung, Musiksoziologie und Popular Music Studies, Katholische Theologie und Religionspädagogik mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie, Gender und Bildungskulturen, Vegetationsökologie und Naturschutz sowie Bildungssoziologie.

Jedes Jahr verleiht die Universität im Rahmen des Neujahrsempfangs Preise für hervorragende Lehre, Forschung und Serviceleistungen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert und drücken die Wertschätzung der Universität für die fortwährend geleistete Arbeit aus.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

  • Preis für hervorragende Forschung: Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Marianne Kneuer
  • Preis für hervorragende Lehre: Biologe Dr. Stefan Flohr
  • Preis für hervorragende Serviceleistungen: Team des Sachgebiets Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel des Dezernats für Finanzen
  • Nachhaltigkeitspreis für Umweltstudentin Jenny Dreblow und Informatikstudent Sebastian Pape

Im Folgenden stellen wir die Preisträgerinnen und Preisträger ausführlich vor.

Preis für hervorragende Forschung: Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Marianne Kneuer

Auf Vorschlag der Dekane und des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung zeichnet die Universität Hildesheim Prof. Dr. Marianne Kneuer für ihre hervorragende Forschung aus.

Seit 2011 forscht und lehrt die Wissenschaftlerin am Institut für Sozialwissenschaften. Die Forschungsschwerpunkte von Marianne Kneuer liegen im Bereich der vergleichenden Politikforschung, der Demokratieforschung und der Forschungen zur Rolle digitaler Medien für die Politik.

Die Politikwissenschaftlerin hat an der Universität Hildesheim seit 2012 den bundesweit viel beachteten Forschungsbereich „Internet und Politik“ aufgebaut. Sie untersucht zusammen mit ihrem Team die Auswirkungen der Digitalisierung auf politische Strukturen, Prozesse und Akteure sowie staatliches Handeln in Demokratien und Autokratien. Sie erforscht Themen wie Politik im Netz, e-governement und e-participation intensiv und publiziert international. Seit 2018 ist sie eine Gründungsdirektorin des neu gegründeten „Zentrums für Digitalen Wandel – Center for Digital Change“ an der Universität Hildesheim.

„Welche Bedeutung der Digitalisierung für gesellschaftliche Transformationsprozesse und die Politik zukommt, hat Marianne Kneuer früh wissenschaftlich in den Blick genommen, lange bevor die Digitalisierung in aller Munde war. Ebenfalls früh hat sie sich der Erforschung von Autokratien und totalitären Systemen zugewandt und danach gefragt, welche Rolle digitale Medien sowohl für Demokratisierungsprozesse in autokratischen Systemen als auch für die Kontrolle der Bürger durch den Staat einnehmen“, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Meike Baader in ihrer Laudatio. „Sie forscht international, ist teamorientiert und äußerst kollegial. Sie arbeitet zu gesellschaftlich höchst relevanten Themen, die uns alle angehen und für unser Zusammenleben von Bedeutung sind“, unterstreicht Meike Baader. Zudem kommuniziere die Wissesnchaftlerin ihre Forschungsergebnisse in die Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit.

Vor ihrer Tätigkeit in Hildesheim war Marianne Kneuer Lehrstuhlvertreterin an den Universitäten Darmstadt, Hagen und Erfurt. 2005 hat sie an der Universität Eichstätt habilitiert mit einer Arbeit zur „Europäischen Union als externer Akteur bei Demokratisierungsprozessen“, nachdem sie Forschungsstipendiatin der DFG war. Promoviert wurde sie 1991 an der Universität Bonn. Marianne Kneuer war Referentin im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog von 1994 bis 1999 in Bonn. Seit 2018 ist sie Präsidentin der International Political Science Association (IPSA), der sie seit 2016 als erste Vizepräsidentin vorsaß.

Preis für hervorragende Lehre: Biologe Dr. Stefan Flohr

Auf Vorschlag einer Jury unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten für Lehre und Studium wird der Preis für hervorragende Lehre an den Biologen Dr. Stefan Flohr vom Institut für Biologie und Chemie vergeben.

Für den Preis für hervorragende Lehre wurden insgesamt 78 Vorschläge eingereicht, Studentinnen und Studenten nominierten insgesamt 51 Lehrende für den Preis. „Studierende reichen die Vorschläge für den Lehrpreis ein“, sagt Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Sander.

Seit 2007 forscht und lehrt Dr. Stefan Flohr an der Universität Hildesheim und gibt sein Wissen in der Anthropologie, Anatomie, Humanbiologie und Paläoanthropologie sowie Bioarchäologie an Studentinnen und Studenten weiter. Er war mehrere Jahr als Landesanthropologe in Thüringen tätig.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter wird für seine hervorragende Lehre in den Seminaren „Bioarchäologie und Paläoökologie II“ und „Funktionelle Anatomie des Bewegungsapparates“ ausgezeichnet. In seiner Lehre fördert er forschendes und problemorientiertes Lernen und wendet innovative Prüfungsmethoden an.

Die Lehre sei „immer anspruchsvoll, interessant und geprägt von einer angenehm lockeren Atmosphäre“, so die Lehramtsstudentin Xenia Dalke in ihrer Laudatio. „Die Lehrveranstaltung Bioarchäologie war unterteilt in fachlichen Input und ein eigenes Projekt. Es ist einfach viel interessanter, wenn man sich selbst durch die vielen Skelette hier im Keller der Universität wühlen darf und eigenständig seine Forschung betreibt, als wenn man nur Wissen trocken vorgetragen bekommt. Dazu kommen noch die geballte fachliche Expertise und Erfahrung, die uns geboten wurde. Man vergisst als Studierender manchmal, wie viel Forschung und Arbeit unsere Dozierenden neben der Lehre leisten. Somit wurden wir Studierenden, die am Anfang gerade einmal einen Schädel von einem Oberschenkelknochen unterscheiden konnten, zu Experten in unserem Thema.“

Die Studentin Xenia Dalke befasste sich in ihrem Projekt mit X- und O-Beinen mittelalterlicher Skelette. „Dann durfte ich die Erkenntnisse auf einer wissenschaftlichen Tagung in Konstanz vorstellen. Diese Chance, ein Uniprojekt auf diese Weise weiterzuführen und im offiziellen Rahmen vorstellen zu dürfen, ist einfach unglaublich und nicht selbstverständlich. Aber hier endet unsere Reise noch nicht – der nächste Schritt ist die gemeinsame Publikation unserer Forschungsergebnisse“, sagt die Studentin.

Weitere Studierende von Stefan Flohr begründen die Auszeichnung wie folgt:

  • „Herr Flohr hat es geschafft ein trockenes Thema grandios zu lehren, Studenten zu motivieren und für die Anatomie anzustecken! Die wöchentlichen Testate und sein Engagement haben dazu beigetragen, dass das erworbene Wissen nicht sofort verfällt, sondern im Gegenteil anders als beispielsweise bei Klausuren nachhaltig abgespeichert wurde. Die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und Herrn Flohr war Voraussetzung und Wunsch und verlief bestens. Fragen, gerade im Bezug zur Muskulatur und deren Defekten, förderten das eigenständige Nachdenken und auch Ausprobieren von Seiten der Studenten.“

  • „In diesem Kurs wurde uns Studierenden die Möglichkeit gegeben, in einem interessanten Themengebiet eigenständig und mit ständiger Unterstützung von drei absolut kompetenten und anregenden Dozenten – Stefan Flohr, Uwe Kierdorf und Carsten Witzel – eigene Projekte zu gestalten. Man hat in der Universität selten die Möglichkeit so intensiv in ein interessantes Themengebiet einzutauchen, die Dozenten erschaffen eine freundliche, kooperative Atmosphäre und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Besonders hervorzuheben ist hier Stefan Flohr, der die Leistungen der Studierenden über das Seminar hinaus mit einer Vertiefung des Projekts würdigt und seine Freizeit und Leidenschaft dafür widmet.“

„Die Tatsache, dass ich inzwischen schon mehrfach von meinen Studierenden für den Preis nominiert wurde, ist mir im Grunde Auszeichnung genug, denn sie sind die Adressaten meiner Lehrtätigkeit. Dass nun auch die Kommission zur Vergabe des Preises dem Vorschlag der Studierenden zustimmt, ist großartig und zeigt mir, dass gute Lehre nicht immer nur eine Frage der Anwendung modernster und innovativster Methoden und Techniken sein muss, sondern dass es offenbar auch mit eher traditionellen Mitteln möglich ist, Menschen für fachwissenschaftliche Inhalte zu begeistern“, freut sich Stefan Flohr über die Auszeichnung.

Stefan Flohr wird im Sommersemester 2019 in der Weiterbildung „Hochschuldidaktik“ seine Erfahrungen teilen und mit interessierten Kolleginnen und Kollegen über exzellente Lehre sprechen.

Preis für hervorragende Serviceleistungen: Team des Sachgebiets Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel des Dezernats für Finanzen

Der Preis für hervorragende Serviceleistung ist ein Preis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die sich in ganz besonderem Maße für die Universität und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingesetzt haben.

Auf Vorschlag des Präsidiums wird der Preis für hervorragende Service-Leistungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel des Dezernats für Finanzen vergeben.

Zu dem Team gehören:

  • Frau Monika Sardí (Sachgebietsleiterin)
  • Frau Anja Ehlers (Studienqualitätsmittel)
  • Herr Mirco Fink (Drittmittel)
  • Frau Marika Schaper (Sondermittel)
  • Herr Marvin Freund (Drittmittel)
  • Frau Vicky-Nicoletta Erber (Drittmittel)
  • Frau Miriam Rother (Sondermittel)
  • Frau Stefanie Hankel (Drittmittel)

„Das Team hat es in herausragender Weise geschafft, die gestiegene Zahl an Projekten vorbildlich abzuarbeiten – sozusagen die Pflicht – und parallel die Unterstützung sowie Beratung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen der Projektbearbeitung im Sinne des Servicegedankens auszubauen. Und das ist die Kür – dort die Flexibilitätswünsche und hier die Richtlinien!  Nur wenn wir uns gemeinsam dem Ziel der Drittmitteleinwerbung verpflichtet fühlen, können wir auch weiterhin so erfolgreich sein, wie in den letzten Jahren“, so der hauptberufliche Vizepräsident Dr. Matthias Kreysing.

„Die Auszeichnung bedeutet für das Sachgebiet Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel eine hohe Wertschätzung. Wir bedanken und freuen uns darüber, dass unser Engagement wahrgenommen und belohnt wird. Der Preis ist eine Bestätigung unseres Tuns und gleichzeitig ein Ansporn, uns in Zukunft weiterhin so einzusetzen“, so die Sachgebietsleiterin Monika Sárdi.

Green Office verleiht Nachhaltigkeitspreis an Umweltstudentin Jenny Dreblow und an IMIT-Absolvent Sebastian Pape

Mit dem Nachhaltigkeitspreis zeichnet das Green Office Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim aus, die sich in ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit nachhaltiger Entwicklung befassen. Das Nachhaltigkeitsbüro der Uni möchte damit einen Beitrag leisten, Nachhaltigkeit in den Forschungsfokus gerade des wissenschaftlichen Nachwuchses zu bringen.

Die Studentin Jenny Dreblow wird für ihre Bachelorarbeit „Nachhaltigkeit – ein interkultureller vergleich üver zugange und perspektiven belarussischer und deutscher Studierender“ im Studiengang „Umweltsicherung“ und Sebastian Pape für seine Masterarbeit „Soziale Nachhaltigkeit in Geschäftsprozessen – Entwicklung eines Pattern-basierten Ansatzes“ im Studiengang „Informationsmangement und Informationstechnologie“ ausgezeichnet.

Jenny Dreblow leiste mit ihrer Abschlussarbeit einen Beitrag zu einer interkulturellen Verständigung über Nachhaltigkeit und gibt damit wertvolle Anregungen für eine deutsch-belarussische Zusammenarbeit im Rahmen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung, so die Begründung. „Die Auszeichnung bedeutet für mich Wertschätzung. Und Mut weiterzugehen – auch beruflich“, sagt die Preisträgerin Jenny Dreblow.

Sebastian Pape sei es mithilfe von Experteninterviews gelungen, einen Musterkatalog aus sozial nachhaltigen Geschäftsprozess-Patterns zu entwickeln, dessen Anwendung eine Integration von sozialen Nachhaltigkeitsaspekten in Geschäftsprozesse von Unternehmen fördern kann, so die Jurybegründung.

„Dank der großzügigen Unterstützung der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine und ihres Fördervereins können wir in diesem Jahr zwei Abschlussarbeiten mit dem Nachhaltigkeitspreis dotiert mit jeweils 500 Euro auszeichnen“, sagt Karina Schell, Mitarbeiterin des Green Office.

„Mit dem Nachhaltigkeitspreis möchten wir studentische Beiträge honorieren und herausragende Abschlussarbeiten universitätsweit bekannt machen. Die Auszeichnung soll Studierende motivieren, sich wissenschaftlich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen“, sagt Karina Schell. Die Mitarbeiterin Julia Witter ergänzt: „Mit diesem Preis betont die Universität Hildesheim den besonderen Stellenwert des fachbereichsübergreifenden Themas „Nachhaltigkeit“ in der Ausbildung der Studierenden und den Anspruch, als Universität zur Lösung dringender gesellschaftlicher Probleme beizutragen.“

Der Preis wird auch im nächsten Jahr wieder vergeben. Die Bewerbung auf den Nachhaltigkeitspreis ist bis zum 1. Dezember 2019 möglich, detaillierte Informationen finden Sie zeitnah auf der Homepage des Green Office.

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news-15644 Wed, 10 Oct 2018 08:08:00 +0200 Green Office: Die Universität als Reallabor für Nachhaltigkeit https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/green-office-die-universitaet-als-reallabor-fuer-nachhaltigkeit/ Über Nachhaltigkeit und Umgang mit Ressourcen sprechen Julia Witter und Karina Schell vom „Green Office“ der Universität Hildesheim im Interview. Das „Green Office“ stellt am 9. Oktober das erste Klimasparbuch für die Region vor. Die Umweltwissenschaftlerinnen möchten Studierende und Lehrende über Wege informieren, nachhaltig zu studieren und zu arbeiten. Was macht das „Green Office“?

Interview mit der Umweltwissenschaftlerin Julia Witter und der Biologin Karina Schell

Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb

Julia Witter und Karina Schell koordinieren das „Green Office“. Wie das Nachhaltigkeitsbüro der Universität Hildesheim arbeitet, erklären die Wissenschaftlerinnen im Interview.

Was machen Sie im „Green Office“?

Karina Schell: Als das Green Office 2015 entstanden ist, wollten wir das Thema „nachhaltige Entwicklung“ in die Universität bringen – in die verschiedenen Bereiche Betrieb, Lehre und Forschung. Wir bieten Seminare an, zum Beispiel das Seminar „Sustainable University“.

Julia Witter: Studierende haben den Antrag auf Errichtung eines „Green Office“ bei der Kommission für Studienqualitätsmittel gestellt und der Antrag wurde bewilligt. Zum Team gehören neben der wissenschaftlichen Koordination auch sechs studentische Hilfskräfte. Nachhaltigkeit betrifft jede und jeden – an der Universität Hildesheim haben wir durch die Lehrerbildung die Besonderheit, dass hier Multiplikatoren ausgebildet werden, die eine Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Gesellschaft tragen können.

Das „Green Office“ veranstaltet zum Beispiel Diskussionen, damit die Debatte über nachhaltige Entwicklung in der Universität angestoßen wird.

Karina Schell: Wir möchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende der Universität an einen Tisch holen – von der Informatikstudentin bis zum Erziehungswissenschaftler, vom Leiter der Universitätsbibliothek bis zum Baudezernenten. Wir hoffen, dass sich in Zukunft Studierende und Lehrende aus allen Fachbereichen an dem Diskurs beteiligen und fächerübergreifend zu dem Thema in Forschung und Lehre arbeiten. Wir verständigen uns darüber, wie nachhaltige Entwicklung an der Universität verankert werden kann: Die Universität Hildesheim kann als Reallabor dienen, wir können gemeinsam verschiedene Konzepte hier in der Universität ausprobieren und anstoßen, das reicht vom Mittagsangebot in der Mensa bis zu einer gesamtuniversitären Nachhaltigkeitsstrategie.

Die Angehörigen der Universität Hildesheim können sich seit 2017 über eine Mitfahrbörse vernetzen und gemeinsam ressourcenschonend zur Uni fahren.

Julia Witter: Wir möchten zeigen, dass es viele Möglichkeiten gibt, kostengünstig und gleichzeitig umweltverträglich unterwegs zu sein. Wir haben 2017 über flinc eine Uni-Mitfahrgruppe gegründet: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende können sich darüber zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen. Wir erinnern in unserem „Green-Guide“ daran, dass man in Hildesheim mit dem Fahrrad gut von A nach B kommt und dass es das „Semesterticket“ für alle Studierenden gibt („Green-Guide“ online lesen). Das Semesterticket ist im Studierendenbeitrag enthalten und bringt Studierende mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Stadt und ins niedersächsische Umland.

Seit zwei Jahren arbeiten Sie hier im Green Office, mitten auf dem Campus. Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Julia Witter: Wir erfahren sehr viel Unterstützung. Die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsbüros ist eine freiwillige Aufgabe – die Universität Hildesheim hat entschieden, dafür Geld bereitzustellen. Es gibt außerdem zahlreiche Ideen von Studierenden und Beschäftigten, wie man die Hochschule nachhaltiger gestalten kann. Zum Beispiel haben wir im Seminar mit Studierenden die Aktion „Treppe statt Fahrstuhl“ entwickelt und das Gebäudemanagement der Universität unterstützt uns bei der Umsetzung.

Karina Schell: Nachhaltigkeit betrifft alle Angehörigen der Universität. Wir haben die Idee eine „Plattform für nachhaltige Entwicklung“ zu initiieren, um Studierende, Lehrende, Forschende und Beschäftigte der Verwaltung miteinander ins Gespräch zu bringen.

Julia Witter: Was immer schwierig ist, wenn man nachhaltiges Verhalten anstoßen möchte, ist, dass sich Menschen von Gewohnheiten verabschieden müssen. Das ist die größte Herausforderung. Wir möchten hier Anregungen geben und zum Handeln motivieren. Wir suchen den Austausch und freuen uns immer, wenn am Thema Interessierte auf uns zukommen. Wenn eine Bereitschaft da ist, das eigene Verhalten zu ändern, ist das ein sehr positives Signal.

Das Green Office vergibt einen Nachhaltigkeitspreis und zeichnet studentische Abschlussarbeiten aus. Wie ist die Resonanz, aus welchen Fachgebieten erhielten Sie Einreichungen für die erste Preisvergabe? Was beeindruckte Sie besonders?

Karina Schell: Für den ersten Nachhaltigkeitspreis wurden acht Abschlussarbeiten aus den Fachgebieten Mathematik, Chemie, Geographie, Psychologie, Sozialwissenschaften, Grundschuldidaktik und Kulturpolitik eingereicht. Inhaltlich setzen sich die Studentinnen und Studenten unter anderem mit inklusiver und gerechter Bildung, mit nachhaltigem Wirtschaftswachstum und Konsum, mit lebenslangem Lernen sowie Ressourcen- und Biodiversitätsschutz auseinander. Wir haben bei der ersten Ausschreibung nicht damit gerechnet, so viele beeindruckende und hochwertige Einreichungen aus der gesamten Universität zu bekommen.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Universität Hildesheim gehört zu den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands

Die Universität Hildesheim belegt den fünften Platz des Papieratlas-Hochschulwettbewerbs 2018 und gehört damit zu den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands.

In Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Hochschulverband führt die Initiative „Pro Recyclingpapier“ den Hochschulwettbewerb seit drei Jahren durch. Hochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden können mit ihrem Papierverbrauch und ihren Recyclingpapierquoten teilnehmen.

In diesem Jahr beteiligten sich erstmals 42 Hochschulen am „Papieratlas“. In allen Einsatzbereichen verwendet die Universität ausschließlich Papier mit dem „Blauen Engel“. Die Verwendung von Recyclingpapier sei eine besonders effektive Maßnahme für den Klima- und Ressourcenschutz, so die Jury. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie. Die Universität Hildesheim bewirkte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr 2017 somit eine Einsparung von mehr als 901.000 Liter Wasser und über 185.000 Kilowattstunden Energie.

Veranstaltungstipp

Das „Green Office“ stellt das erste Klimasparbuch für die Region Hildesheim-Peine am Dienstag, 09. Oktober 2018, um 10:00 Uhr im Atrium im Forum der Universität Hildesheim vor. Das erste Klimasparbuch für die Region Hildesheim-Peine informiert anschaulich und alltagsnah darüber, wie man klimafreundlich leben kann und wer in der Region nachhaltige, ökologische und faire Produkte sowie Dienstleistungen anbietet. Das Klimasparbuch soll dabei unter anderem Studentinnen und Studenten und weitere Interessierte dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben und zu studieren.

Release des Klimasparbuchs

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news-17283 Wed, 26 Sep 2018 11:25:00 +0200 Sparen für ein besseres Klima https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/sparen-fuer-e/ Das Green Office der Universität ist Teil eines Projekts, das ein Klimasparbuch herausgibt. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Green Office news-17358 Sun, 26 Aug 2018 15:50:00 +0200 Weniger Kohlendioxid ausstoßen und dabei "Kohle" sparen: So geht's https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/weniger-kohl/ Sira Möller vom Green Office und Martin Komander von der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine präsentieren das regionale Klimasparbuch. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Green Office news-16879 Sat, 25 Aug 2018 13:59:00 +0200 Aufräumen, aber Tempo! https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/aufraeumen-a/ Studentin Hannah Reese ist im Team des Green Office und gründete in Zusammenarbeit mit dem Hochschulsport den Hildesheimer Plogging-Lauftreff. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Green Office news-15165 Mon, 29 Jan 2018 11:58:00 +0100 Gemeinsam auf Achse: Wie es bei Fahrgemeinschaften richtig rollt https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/gemeinsam-au/ Viele Studierende bilden Fahrgemeinschaften, um zur Uni zu fahren. Die Uni selbst bietet mithilfe des Green Office die Möglichkeit, Mitfahrgelegenheiten zu finden. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Studierende Green Office news-14274 Wed, 10 Jan 2018 15:26:31 +0100 Ausgezeichnet: Preise für besondere Leistungen in Lehre, Forschung und Service und Nachhaltigkeitspreis https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/ausgezeichnet-preise-fuer-besondere-leistungen-in-lehre-forschung-und-service-und-nachhaltigkeitspr/ Der kleine Oscar für das Uni-Personal: Die Universität Hildesheim zeichnet den Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt, den Kulturwissenschaftler Jochen Bonz und den Entwicklungspsychologen Professor Werner Greve sowie den Hausmeister Gisbert Werth für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung, Lehre und Service aus. Die Preise sind mit jeweils 3000 Euro dotiert. Zudem wird erstmals der Nachhaltigkeitspreis des Green Office an die Studentin Julia Horn verliehen. Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich gab im Rahmen des Neujahrsempfangs aktuelle Zahlen bekannt: 86 Professorinnen und Professoren, 437 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie  250 Personen in Technik und Verwaltung sind derzeit an der Stiftungsuniversität Hildesheim tätig. 8403 Studentinnen und Studenten lernen zurzeit in Hildesheim.

Jedes Jahr verleiht die Universität im Rahmen des Neujahrsempfangs Preise für hervorragende Lehre, Forschung und Serviceleistungen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert und drücken die Wertschätzung der Universität für die fortwährend geleistete Arbeit aus.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Preis für hervorragende Forschung:
Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ralf Knackstedt

Die Universität Hildesheim zeichnet Prof. Dr. Ralf Knackstedt für seine hervorragende Forschung aus. Seit 2011 forscht und lehrt der Wirtschaftsinformatiker am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und hat dort seitdem die Abteilung „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ aufgebaut.  Habilitiert hat er 2010 an der Universität Münster, an der er 2004 auch promoviert wurde. Ralf Knackstedt ist Experte für die Geschäftsprozessmanagement, Produktions- und Dienstleistungssysteme und Informationssystemmodellierung.

„Der Preis wird ihm für eine Vielzahl von Projekten, die er leitet und koordiniert, verliehen“, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Meike Baader in ihrer Laudatio. Die Forschung von Ralf Knackstedt sei geprägt von einer „großen Vielfalt und Breite von Forschungsthemen“, einer „Vielzahl von Förderern“ sowie „einer großen Anzahl von wissenschaftlichen Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen“.  Zu den Förderern gehören unter anderem das Bundesforschungsministerium, das Wissenschaftsministerium des Landes Niedersachsen und die Robert Bosch Stiftung. „Prof. Dr. Ralf Knackstedt ist mit seinen Themen inter- und transdisziplinär unterwegs und offensichtlich hervorragend vernetzt“, so Baader.

Aktuell arbeitet Ralf Knackstedt im Forschungsprojekt „Rez@Kultur“ mit Kollegen und Kolleginnen aus der Literaturwissenschaft, dem literarischen Schreiben, der Kulturpolitik, den Informationswissenschaften und der Sprachtechnologie zusammen. Das interdisziplinäre Team erforscht die Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse. Im Innovationsverbund „SmartHybrid“ erforscht der Wirtschaftsinformatiker mit sechs niedersächsischen Forschungseinrichtungen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen neue digitale Dienstleistungen für Unternehmen in Niedersachsen. Im Projekt „InDeko.Navi“ geht es um betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel.

Im Forschungsprojekt „BeSt F:IT“ wendet sich der Wirtschaftsinformatiker an Mädchen und junge Frauen mit einer interaktiven Online-Plattform zur Berufs- und Studienorientierung. Das Ziel ist es, Schülerinnen  über regionale IT-Ausbildungsberufe und IT-Studiengänge aufzuklären und für IT zu begeistern. Denn zahlreiche Studien zeigen, dass das Interesse dieser Zielgruppe für IT im Alter zwischen 15 und 18 Jahren signifikant abnimmt. Das „BeSt F:IT“-Konzept soll auch in anderen Regionen angewendet werden. „Damit hat Ralf Knackstedt auch Fragen von Bildungsentscheidungen und Bildungseinrichtungen im Blick“, so Vizepräsidentin Baader. Eine seiner neuesten Publikationen, gerade im Druck, thematisiert „Business Process Management in German Institutions of Higher Education“ (2018).

Preis für hervorragende Lehre:
Kulturwissenschaftler Dr. Jochen Bonz und Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Werner Greve

Für den Preis für hervorragende Lehre im Studienjahr 2016/17 wurden insgesamt 92 Vorschläge eingereicht, wodurch  Studentinnen und Studenten insgesamt 50 Lehrende für den Preis nominierten. „Es ist erfreulich, dass so viele Studierende bereit sind, ihren Dozent*innen hervorragende Lehre durch deren Nominierung sowie eine anschauliche Begründung ihres Vorschlages zu bescheinigen“, sagt Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Sander. Die Preis-Jury – bestehend aus zwei Studierenden und zwei Studiendekan*innen aller vier Fachbereiche – hat entschieden, den Preis an zwei Lehrende zu vergeben: Der Preis geht an Dr. habil. Jochen Bonz sowie Prof. Dr. Werner Greve.

Dr. Jochen Bonz lehrt und forscht am Institut für Theater, Medien und Populäre Kultur auf dem Kulturcampus. Der habilitierte wissenschaftliche Mitarbeiter wird für seine hervorragende Lehre in den Seminaren „Kulturwissenschaft im Spannungsfeld von ästhetischem und ethnologischem Kulturverständnis“, „Sound Studies: Zur inszenatorischen Qualität des Sounds in Pop, Kunst, Film und Alltagskultur“ sowie „Fans und andere Formen populärer Begeisterung“ ausgezeichnet.

Seine Studierenden begründen die Auszeichnung wie folgt:

  • „Dr. Jochen Bonz hat es in seiner Lehrveranstaltung geschafft, trotz der immensen Kursgröße auf die individuellen Lernbedürfnisse der Seminarteilnehmer*innen einzugehen. Kritische Fragen zu den im Seminar behandelten Texten griff er als Impulse auf und stellte sie zur Diskussion. Zentral in seiner Arbeit war die Aufforderung an die Studierenden, mit den Texten als Material zu arbeiten, im Sinne des Textes zu argumentieren und gerade dadurch auch fähig zu werden, ihre Ansätze womöglich zu kritisieren.“
  • „Das Seminar zu Sound Studies war ein optimales Beispiel, guter universitärer Lehre. In einer Kleingruppe – circa 10 Studierende – gab uns Jochen Bonz jede Sitzung die Möglichkeit, sowohl anhand von wissenschaftlicher Fachliteratur als auch frei zu diskutieren und kritisch über die praktischen Gegenstände nachzudenken. […] Es ergab sich ein freier Austausch zwischen den Studierenden und Jochen Bonz fungierte als eine Art Mediator – mal im Hintergrund, wenn nötig aber auch fokussiert im Vordergrund. So konnte er die teils eher praktischen Diskussionen mit tiefgehendem fachlichen Wissen anreichern und dadurch eine hohe Lehr- und Lernqualität erreichen. Doch alle fachlichen und didaktischen Kompetenzen nützen nichts, wenn der Dozent als sozialer Mensch versagt. Jochen Bonz arbeitet auf Augenhöhe mit den Studierenden, hilft und berät wo er kann und vermittelt (trotz der großen Nähe) eine Autorität, die man sehr gerne respektiert. Ich freue mich auf das nächste Seminar mit ihm!“

Jochen Bonz arbeitet seit Oktober 2016 auf dem Kulturcampus der Universität Hildesheim. Nach der Promotion 2003 an der Universität Bremen folgte 2011 die Habilitation an der Universität Bremen mit der Studie „Vom ‚Text‘ zur ‚Atmosphäre‘: Eine kulturtheoretische Studie an der Gegenwart“.

Seit 2001 forscht und lehrt der Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Werner Greve am Institut für Psychologie der Universität Hildesheim. In Forschung und Lehre befasst sich Werner Greve mit der Erklärung von Handlungen und der Bewältigung von Problemen. Für seine hervorragende Lehre in den Vorlesungen „Einführung in die Psychologie“ und „Einführung in die Entwicklungspsychologie“ wird Werner Greve nun geehrt, seine Studierenden begründen die Auszeichnung wie folgt:

  • „Herr Greve ist ein sehr aufgeschlossener Mensch. Er kann super erklären, egal welche Vorlesung meine Kommilitonen und ich bei ihm hatten, wir sind immer mitgekommen und haben alles verstanden. Die Lernanforderungen sind gut dosiert, er bewertet fair und lässt niemals schlechte Laune an jemandem aus.“
  • „Seine Folien sind nie zu voll und er erklärt auch diese einzeln, nicht zu langsam und nicht zu schnell. Auf seine Vorlesungen hat man sich immer gefreut, sogar wenn sie um acht Uhr morgens waren. Seine immer gute Laune ist ansteckend. Bei Professor Greve lernt man gerne und schnell.“
  • „Der Dozent regt mit seinen Inhalten jeden Studenten zum Nachdenken an. Er benutzt in seinen Vorlesungen so passende Beispiele, sodass man jeden Tag an seine Worte und die dahinterstehenden Theorien denken muss. Er regt außerdem sehr stark zum weiter recherchieren an!“
  • „Herr Greve lehrt Menschen, selbstständig nachzudenken. Er zeigt auf, dass es keine Theorie gibt, die perfekt und fehlerfrei ist – dass es eine solche aber auch nicht geben muss, solange man sich möglicher Schwächen einer Annahme bewusst ist.“

Werner Greve war zuvor von 1994 bis 2003 Stellvertretender wissenschaftlicher Direktor und anschließend amtierender Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in Hannover (KFN), davor Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Trier.

Zu den Arbeitsgebieten des Professors für Psychologie gehören die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, Rechts- und Kriminalpsychologie und Theoretische Psychologie. Werner Greve befasst sich in Lehre und Forschung mit der Frage, wie wir belastende Erfahrungen, kritische Lebensereignisse und Entwicklungsprobleme bewältigen.

Preis für hervorragende Serviceleistungen:
Gisbert Werth

Der Preis für hervorragende Serviceleistung ist ein Preis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die sich in ganz besonderem Maße für die Universität und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingesetzt haben.

Der diesjährige Preisträger ist Gisbert Werth. „Als ich Sie vor Weihnachten zuhause anrief, um Ihnen mitzuteilen, dass Ihnen der Servicepreis verliehen wird, haben Sie so reagiert, wie ich es nicht anders erwartet hatte – und wodurch ich in der Preisentscheidung bestärkt wurde. ‚Wie ich?‘ war Ihre ungläubige Reaktion“, so der hauptberufliche Vizepräsident Dr. Matthias Kreysing in seiner Laudatio.

Seit seinem Start an der Universität Hildesheim im April 2012, zunächst als Vertretungskraft im Hausdienst und dann seit Januar 2013 als fester Mitarbeiter, setzt sich Gisbert Werth mit „großer Freude und Tatkraft“ für die Universität ein.

Seit 2016 ist er als Mitarbeiter des Hausdiensts auf dem Kulturcampus verantwortlich für die kleinen und großen Sorgen. „Zuletzt hat sich Ihre Tatkraft in außergewöhnlicher Weise beim Hochwassereinsatz auf der Domäne im Juli letzten Jahres gezeigt. Während dieser Zeit waren Sie rund um die Uhr einschließlich Samstags und Sonntags vor Ort und haben für Ihren Kulturcampus gekämpft – Sie waren Dammbauer, Aktenretter, Ansprechpartner, Wegweiser, Organisator und wohl auch Tröster“, sagt Matthias Kreysing.

Green Office verleiht erstmals Nachhaltigkeitspreis

Das Green Office der Universität Hildesheim vergibt erstmals den Nachhaltigkeitspreis und zeichnet studentische Abschlussarbeiten aus.

Erstmals werden Studierende der Universität Hildesheim mit einem Preis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs an Julia Horn verliehen. Die Lehramtsstudentin wird für ihre Bachelorarbeit „Nachhaltiger Tourismus aus Sicht deutscher Pauschalreiseveranstalter“ ausgezeichnet. Darin untersucht sie im Rahmen einer Interviewstudie die Einstellung zu und Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien durch Anbieter von Pauschalreisen, die über ihr Angebot jedes Jahr Millionen deutscher Urlauber erreichen. Die erfolgreiche Abschlussarbeit wurde am Institut für Geographie wissenschaftlich betreut durch Dr. Sabine Panzer-Krause, die sich in Forschung und Lehre auf die Humangeographie spezialisiert hat und sich mit Fragestellungen zu Nachhaltigkeitstransformationen im regionalen und globalen Kontext beschäftigt.

Das Green Office zeichnet Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim aus, die sich in ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit nachhaltiger Entwicklung befassen und will damit einen Beitrag leisten, Nachhaltigkeit in den Forschungsfokus gerade des wissenschaftlichen Nachwuchses zu bringen. Bewerben konnten sich Studierende und Absolventinnen und Absolventen aller Fachbereiche, die ihre Abschlussarbeit im Wintersemester 2016/17 oder Sommersemester 2017 an der Universität Hildesheim eingereicht haben. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten, deren Forschungsgegenstand sich in den Themenfeldern der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bewegt. Dotiert ist der Preis mit 500 Euro. Der Preis wird einmal im Jahr verliehen. Der Auswahlkommission für den Nachhaltigkeitspreis gehören die Koordinatorinnen des Green Office, die Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Bildung sowie die AStA-Referentin für Umwelt und Nachhaltigkeit an.

Für den Nachhaltigkeitspreis wurden acht studentische Bachelor- und Masterarbeiten aus den Fachgebieten Mathematik, Chemie, Geographie, Psychologie, Sozialwissenschaften, Grundschuldidaktik und Kulturpolitik eingereicht. Inhaltlich setzen sich die Studentinnen und Studenten unter anderem mit inklusiver und gerechter Bildung, mit nachhaltigem Wirtschaftswachstum und Konsum, mit lebenslangem Lernen sowie Ressourcen- und Biodiversitätsschutz auseinander.

„Uns hat dabei positiv überrascht, wie vielfältig, kreativ und ambitioniert durch den wissenschaftlichen Nachwuchs dringende Probleme unserer Zeit angegangen werden. Als der Preis ausgeschrieben wurde haben wir nicht damit gerechnet, bereits im ersten Jahr so viele beeindruckende und hochwertige Einreichungen aus der gesamten Universität zu bekommen. Wir sind zuversichtlich, mit dem Preis einen Anstoß zu geben damit in Zukunft noch mehr Arbeiten in diesem Feld geschrieben werden.“, sagt Dr. Torsten Richter vom Institut für Biologie und Chemie der Universität Hildesheim.

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news-13592 Thu, 27 Jul 2017 14:12:00 +0200 Green Office: Wie wir Ressourcen im Uni-Alltag schonen können https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/green-office-wie-wir-ressourcen-im-uni-alltag-schonen-koennen/ Am Hauptcampus feilt ein Team des „Green Office“ an Wegen, das Hochschulleben und die Universität Hildesheim nachhaltiger zu gestalten. Wer steckt dahinter? Ein Gespräch mit der Biologin Karina Schell, der Umweltstudentin Ester Vogt und dem Psychologiestudenten Simon Böning. Seit 2016 gibt es an der Universität Hildesheim ein Nachhaltigkeitsbüro. Was machen Sie im Green Office?

Karina Schell: Ich leite das Green Office der Uni Hildesheim. Wir setzen uns dafür ein, Nachhaltigkeit im universitären Alltag sichtbar zu machen und zu fördern. Unser neues Forschungsjournal ist ein gutes Beispiel dafür. Ich habe Biologie studiert und war im Natur- und Klimaschutz tätig, aber betrachte Nachhaltigkeit nicht nur aus biologischer Perspektive. Wir arbeiten im Green Office sehr interdisziplinär.

Simon Böning: Im Green Office arbeite ich im Bereich „Netzwerk“: Es wird schon viel gemacht, die Universität ist auf einem guten Weg in Richtung Nachhaltigkeit. Wir möchten diesen Weg unterstützen und nehmen uns als Schnittstelle für nachhaltiges Engagement wahr. Wir freuen uns über jede Unterstützung; Bei Interesse bin ich Ansprechpartner für Freiwillige, die diesen Prozess mitgestalten wollen. Auf Plattformen wie Facebook kann man unsere Projekte verfolgen und sich auf dem Laufenden halten. Ich habe übrigens Sozial- und Organisationspädagogik studiert und studiere nun Psychologie an der Universität Hildesheim.

Ester Vogt: Im Green Office habe ich zusammen mit Saskia Dröge am neuen Forschungsjournal mitgewirkt [Forschungsjournal online lesen]. Aktuell arbeite ich zusammen mit dem Dezernat für Bau- und Liegenschaftsangelegenheiten an einem Mitarbeiterguide, der den effizienten Umgang mit Ressourcen im Büroalltag erleichtert. Und ich konzipiere eine Kampagne, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende dazu ermutigen soll „Treppe statt Fahrstuhl“ zu nutzen. Mit motivierenden Sprüchen möchten wir das Zu-Fuß-Gehen fördern. Ich studiere „Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung“ im Masterstudium.

Wie einfach ist es, eine Universität nachhaltiger zu gestalten und wo setzen Sie in Hildesheim an?

Karina Schell: Als wissenschaftliche Mitarbeiterin trage ich nachhaltige Entwicklung als Querschnittsthema an die Studierenden heran. Dieses Semester gebe ich ein Seminar zu der Frage: Wie fair, nachhaltig und zukunftsfähig ist Hildesheim und was bedeuten die UN-Nachhaltigkeitsziele im lokalen Kontext?

Ester Vogt: In Zusammenarbeit mit dem AStA, dem Studentenwerk und einer Projektgruppe aus dem Seminar „Sustainable University“ setzen wir uns dafür ein, Müll durch Pappbecher zu vermeiden und stattdessen Mehrwegbecher zu nutzen. Seit Juni ist ein biologisch-abbaubarer Mehrwegbecher bei uns im Green Office und dem Asta-Büro erhältlich.

Wie können Sie denn die Menschen in der Uni zu mehr Nachhaltigkeit bewegen?

Simon Böning: Wenn von Nachhaltigkeit die Rede ist, sieht man oft, was alles noch passieren muss, und man strebt eine Utopie an. Dann geht häufig verloren, was man alles schon erreicht hat. Ich glaube, es ist wichtig zu zeigen, was schon passiert und wie Ressourcen geschont werden können. Wir möchten das Machbare aufzeigen und weitere Menschen motivieren, auch ihren Teil beizutragen. Wir haben gerade eine Mitfahrgruppe für unsere Uni ins Leben gerufen. Wir möchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende für Fahrgemeinschaften zusammenbringen und so gleichzeitig  das Autoaufkommen reduzieren.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Jetzt mitwirken: Mitfahrnetzwerk der Uni

Kurz erklärt

Mitten auf dem Campus: Green Office der Universität Hildesheim

Am Hauptcampus feilt das interdisziplinäre Team des Green Office an Wegen, um das Campusleben und die Universität Hildesheim nachhaltiger zu gestalten. In diesen Prozess sollen möglichst alle Universitätsangehörige eingebunden werden – Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Green Office dient dabei als Schnittstelle, um gemeinsam Ideen und Projekte umzusetzen. Das Team setzt bei den Menschen auf dem Campus an. „Wir haben auf unserem Planeten beschränkte Ressourcen. Also müssen wir mit jenen, die wir im Moment auf der Erde haben, schonend umgehen. Unser Auftrag als Universität ist, bei allen Studierenden und Beschäftigten anzusetzen: Wie können wir nachhaltig, energie- und ressourcenschonend leben und agieren, um auch künftigen Generationen deren Zukunft nicht zu verbauen?“, so Geographieprofessor Martin Sauerwein

Das Team des Green Office besteht aus einer Koordinatorin und sechs Studierenden aus den Studienbereichen Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation, der Psychologie und dem Studiengang „Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung“.

In diesem Semester hat das Green Office die erste Ausgabe des „Forschungsjournals Nachhaltigkeit“ herausgeben. Die Publikation gibt einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen [online lesen].

Das Team des Green Office organisiert viele Projekte und Aktionen, die zum Umdenken motivieren und berät in Sachen Nachhaltigkeit. Wer zum Beispiel eine Tagung organisiert, kann das Green Office für Informationen zu Verpflegung mit regionalen und ressourcenschonenden Produkten ansprechen. Wer sich theoretisch mit Nachhaltigkeit befassen möchte, kann eine wissenschaftliche Projektarbeit am Green Office planen. Die Universität Hildesheim kann so zu einem Lernort werden, „an dem Nachhaltigkeit beforscht, gelebt und diskutiert wird“. 

Tipps für einen nachhaltigen Uni-Alltag

  • Mehrweg statt Einweg – selbstmitgebrachte Becher für die Kaffeepause in der Unimensa/Cafeteria befüllen lassen oder Becher der Mensa gegen Pfand leihen

  • Lieber Kalorien als Strom verbrennen:  Treppen statt Fahrstühle nutzen

  • Doppelseitiges Ausdrucken und Kopieren

  • Wege zur Uni: Fahrrad und Bus statt Auto

  • Gemeinsam Fahren: Fahrgemeinschaften nutzen (hier geht es zum Mitfahrnetzwerk)

  • Weiterbilden: Zertifikat „Nachhaltigkeit und Bildung“

  • Mehr Tipps im „Green-Guide”

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news-13912 Wed, 05 Jul 2017 15:50:00 +0200 Fleisch aus tiergerechter Haltung https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/fleisch-aus/ Das Green Office der Uni Hildesheim lädt zu einen Vortrag über nachhaltiges Mensa-Essen ein. Referenten sind Mario Dobberkau, Bereichsleiter Süd des Studentenwerkes Braunschweig, und Christoph Dahlmann, Geschäftsführer des Vereins Neuland, der sich für artgerechte Nutztierhaltung einsetzt. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Ringvorlesungen Vorträge Green Office news-13908 Mon, 03 Jul 2017 14:53:00 +0200 Eigene Mitfahrbörse für die Uni https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/eigene-mitfa/ Das Green Office der Uni Hildesheim startet eine eigene Mitfahrbörse für Studierende und Mitarbeiter. Zum Start wird eine Freifahrt mit dem Präsidenten oder dem Vizepräsidenten verlost. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Präsident Green Office news-13833 Sat, 17 Jun 2017 14:58:00 +0200 Von alten Kulturen lernen? https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/von-alten-ku/ Kann man von alten Kulturen lernen, dem Klimawandel zu trotzen? Der Humanbiologe Lars Fehren-Schmitz spricht im Rahmen der Ringvorlesung Umwelt und Nachhaltigkeit der Universität Hildesheim. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Pressespiegel MSc Umwelt BSc UWS Fachbereich 4 Ringvorlesungen Vorträge Green Office news-13792 Tue, 30 May 2017 12:13:00 +0200 Vortrag über genetische Vielfalt https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/vortrag-ueber-5/ "Was hat Genetik mit Nachhaltigkeit zu tun? Landschaftsgenetische Ansätze im Naturschutz" Dies ist Thema einer Vorlesung im Rahmen der Vorlesungsreihe "Umwelt und Nachhaltigkeit" des Green Office der Universität. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Pressespiegel Ringvorlesungen Organe und Gremien Green Office news-13727 Mon, 08 May 2017 17:19:00 +0200 Doku über erneuerbare Energien https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/doku-ueber-er/ Das Hochschulkino präsentiert die Umwelt-Doku "Power to Change - Die Energierebellion". Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit den Protagonisten des Films, Vertretern der Klimaschutzagentur und des Green Office Hildesheim statt. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Pressespiegel Bürgergesellschaft Einrichtungen Green Office news-13624 Wed, 12 Apr 2017 15:32:00 +0200 "Wer bezahlt die Biene für den Honig?" https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/wer-bezahlt/ Das Institut für Umweltwissenschaften und das Green Office veranstalten gemeinsam die Ringvorlesung "Umwelt & Nachhaltigkeit". Themen sind unter anderen Herausforderungen für den Naturschutz durch den Klimawandel, Folgen von Erdkabeln für die Landwirtschaft und das Verhältnis zwischen Wolf und Mensch. E-Learning 2020 Pressespiegel regional BSc UWS MSc Umwelt Fachbereich 4 Ringvorlesungen Green Office news-13598 Sat, 01 Apr 2017 11:59:00 +0200 Moore und ihre Rolle für die Umwelt https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/moore-und-ih/ Matthias Krebs von der Uni Greifswald spricht im Rahmen der Ringvorlesung zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit über die globale Bedeutung von Mooren für den Natur- und Klimaschutz. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Geographie MSc Umwelt BSc UWS Ringvorlesungen Green Office news-12067 Sat, 16 Apr 2016 11:01:00 +0200 Bioland-Imker über Rolle der Biene https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/bioland-imke/ Im Rahmen der Ringvorlesung Umwelt und Nachhaltigkeit an der Universität Hildesheim spricht der Bioland-Imker Christian Eggers zum Thema "Ohne Biene stirbt der Mensch". E-Learning 2020 Pressespiegel regional Biologie & Chemie Green Office news-11977 Mon, 04 Apr 2016 12:55:00 +0200 "Ohne Biene stirbt der Mensch" https://www.uni-hildesheim.de/en/greenoffice/news-go/detailansicht/artikel/ohne-biene/ Das Institut für Biologie und Betriebswirtschaft ist Gastgeber der Ringvorlesung Biologie und Ökologie an der Universität Hildesheim. Über nachhaltige Stadtentwicklung und die Revitalisierung von Mooren stehen auch Vorträge zur Biotop-Kartierung und nachhaltiger Forstwirtschaft auf dem Programm. Daneben bekommt die studentische Initiative Green Office Gelegenheit, ihr Team und ihre Bemühungen um einen grüneren Uni-Alltag vorzustellen. E-Learning 2020 Pressespiegel regional Biologie & Chemie Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Green Office