Promovendinnen auf ihrem Weg in die Wissenschaft

 

Jährlich werden in Deutschland ca. 25 000 Promotionen abgeschlossen, davon 44 % von Frauen.  Die Bedingungen, unter denen dieser selbständig verfasste wissenschaftliche Beitrag zu erbringen ist, sind unter dem Stichwort ‚prekär‘ in Verruf gekommen.  Zu viele promotionsfremde Aufgaben, die auf den befristeten Teilzeitstellen zu leisten sind, zu kurze Laufzeiten der Stipendien, unvergütete Lehraufträge, hoher Konkurrenzdruck in strukturierten Programmen, universitätsferne bread-and-butter-Jobs setzen die heterogene Gruppe der Promovierenden unter erheblichen Druck.  Wenn dann noch die Sinn-Frage  (wieso, weshalb, warum?) nicht verstummt, ist der Schritt zum Abbruch des Vorhabens ein kleiner.

Wie kann es dennoch gelingen, den Ambivalenzen dieser Lebensphase standzuhalten?

Das Gleichstellungsbüro bietet einen Workshop an, in dem Sie die Möglichkeit haben persönliche Motive zu reflektieren und diese ins Verhältnis zu setzen zu Informationen über strukturelle Bedingungen der wissenschaftlichen Qualifizierung in und für die Wissenschaft. 

Sie können sich bis 20. Juni 2012 anmelden. Der Kurs ist auf 14 Teilnehmerinnen begrenzt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.