Universität Hildesheim - Meldungen - Freunde und Förderer https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Freunde und Förderer de-de Stiftung Universität Hildesheim Sun, 15 Dec 2019 21:58:02 +0100 Sun, 15 Dec 2019 21:58:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-17086 Mon, 01 Jul 2019 08:39:00 +0200 Herausragende akademische Leistungen: Torben Windler, Candy Walter und Carolin Funke https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/herausragende-akademische-leistungen-torben-windler-carolin-funke-und-candy-walter/ Die Universitätsgesellschaft Hildesheim verleiht drei Preise für herausragende akademische Leistungen. Geehrt werden der Informatiker Torben Windler, die Kulturwissenschaftlerin Carolin Funke und der Mathematiker Candy Walter für ihre Bachelorarbeit, Masterarbeit und Promotion. Die Förderpreise sind mit jeweils 500 Euro dotiert „Die Preise sind eine besondere Auszeichnung der Universität für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Sie sollen zudem Studierende und wissenschaftlichen Nachwuchs motivieren“, sagt Heinz-Werner Ernst, Vorsitzender der Universitätsgesellschaft Hildesheim, anlässlich der Preisverleihung im Forum am Hauptcampus. Die Qualität begeisterte ihn, und erstaunt habe ihn die Nähe der Forschungsarbeiten zur realen Welt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

  • Bachelor: Torben Windler | Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ |  Bachelorarbeit „Electricity Price Forecasting in the Context of Production Planning“ | Gutachter: Jan Busse

  • Master: Carolin Funke | Fachbereich „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ | Masterarbeit „Narrative Zwischenräume. Die Bedeutung der Bild-Text-Interdependenz in Bilderbuchgesprächen am Beispiel des Bilderbuches „Garmans Straße“ von Stian Hole. Eine qualitativ-empirische Studie.“ | Gutachterin Prof. Dr. Bettina Uhlig, Gutachter Jan Schönfelder

  • Dissertation: Candy Walter | Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ | Dissertation „Statistische Untersuchungen Planen – Eine empirische Untersuchung zur Planung und Durchführung statistischer Untersuchungen von Lernenden aus 9ten und 10ten Schuljahrgängen“ | Gutachterin: Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme

Nähe der Forschungsarbeiten zur realen Welt

Der Informatiker Torben Windler hat seine Arbeit im Rahmen eines Projektes umgesetzt, in dem einem Produktionsbetrieb mit hohem Energieverbrauch geholfen werden soll, die Niedrigpreisphasen des Stromlieferanten auszunutzen und das vorausschauend Wochen vorher zu planen.

Carolin Funke, gelernte Grafikerin, hat in ihrer Masterarbeit ein liebevoll gestaltetes Werk vorgelegt, das Lehrerinnen und Lehrern Hilfen gibt für das Erschließen von Bilderbüchern. Auch der Mathematiker Candy Walter wendet sich mit seiner Arbeit an Lehrerinnen und Lehrer. Mit Hilfe der Ergebnisse seiner Dissertation sollen Schülerinnen und Schüler eigene Projekte besser durchführen und auswerten können.

Nominiert waren herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Fachbereiche

Unter den insgesamt 14 Nominierten mit herausragenden Forschungsarbeiten waren junge Forscherinnen und Forscher aus allen Fachbereichen der Universität Hildesheim. Die Preis werden einmal im Jahr verliehen.

Die vier Fachbereiche hatten die Arbeiten bei der paritätisch besetzten Förderkommission des Senats eingereicht. Die ermittelte in einem aufwendigen Verfahren drei Vorschläge, die sie dem Vorstand der Universitätsgesellschaft zur Entscheidung vorlegte. Die zum Teil sehr umfangreichen Arbeiten wurden mitgereicht, um den Kommissionsvorschlag nachvollziehen zu können.

Die Universitätsgesellschaft fördert Studierende, studentische Projekte und Leistungen und unterstützt Forschung und Lehre. Die gemeinnützige Gesellschaft vereint Freunde, Ehemalige, Förderer und Angehörige der Uni und versteht sich als Bindeglied zwischen Universität und den Bürgerinnen und Bürgern der Region.

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news-16052 Thu, 24 Jan 2019 17:40:00 +0100 Bildung stiften: Universität zeichnet 95 Studierende mit Deutschlandstipendien aus https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/bildung-stiften-uni-zeichnet-95-studierende-mit-deutschlandstipendien-aus/ Die Universität Hildesheim dankt allen Bildungsstifterinnen und Bildungsstiftern, die Studentinnen und Studenten auf ihrem Bildungsweg unterstützen. Das Bundesbildungsministerium hat die Stiftungskultur an der Uni Hildesheim ausgezeichnet, nun hofft das Stiftungsteam um Vizepräsident Martin Schreiner und Markus Langer auf weitere Stifter, die junge Wissenschaftstalente fördern. „Bildung stiften 111“:
Helfen Sie uns, 111 junge Wissenschaftstalente zu fördern

Professor Martin Schreiner hat die diesjährige Stipendienfeier der Universität  genutzt, um den Bildungsstifterinnen und Bildungsstiftern aus Hildesheim und der Region zu danken. „Ihre Unterstützung ist weitaus mehr als ein monetäres Engagement und eine Geldüberweisung, Sie zeigen jungen Talenten an unserer Universität, dass Sie an sie glauben und setzen Vertrauen in das Tun des wissenschaftlichen Nachwuchses“, sagte der Vizepräsident für Stiftungsentwicklung in dieser Woche vor 140 Gästen im Roemer- und Pelizaeus-Museum. „Wir sind äußerst dankbar für Ihr Engagement.“

Seit 2011 vergibt die Universität Hildesheim Deutschlandstipendien an ihre Studierenden. Das Modell sieht so aus: Eine private Spende von 1800 Euro verdoppelt der Bund auf 3600 Euro, so dass für ein Jahr ein Stipendium mit monatlich 300 Euro vergeben werden kann.

Waren es im Jahr 2016 noch 72 Deutschlandstipendien sind es in diesem Jahr bereits 95 Deutschlandstipendien, die die Universität Hildesheim vergeben kann.

Vizepräsident dankt den 43 privaten Stifterinnen und Stiftern, 24 Unternehmen und 28 Stiftungen

Bisher haben sich viele Personen der Hildesheimer Bürgergesellschaft entschieden, Studentinnen und Studenten mit einem Stipendium zu unterstützen.  Neben der finanziellen Unterstützung gehören der persönliche Austausch und Veranstaltungen zum Stipendienprogramm. Unter den Stiftern sind außerdem Unternehmen und Stiftungen. Unter den Förderern befinden sich 43 private Stifterinnen und Stifter, 24 Unternehmen und 28 Stiftungen. Unter den Stipendiatinnen und Stipendiaten sind alle Studienrichtungen der Universität vertreten – von Wirtschaftsinformatik und Kulturvermittlung bis Umweltsicherung und Lehramt.

„Auch dank des hohen Engagements der Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer ist uns eine neuerliche Steigerung auf nunmehr 95 Stipendien gelungen, von denen direkt unsere Studierenden profitieren“, sagt Markus Langer, der an der Universität als Leiter des Fund- und Friendraisings für die Stipendienprogramme zuständig ist.  „Ab sofort richten wir den Blick nach vorn: Unsere Kampagne Bildung Stiften 111! geht auch im Jahr 2019 weiter – bis Ende Juni wollen wir die 111 Stipendien eingeworben haben. Wir hoffen dabei auf die Unterstützung aus der Region“, so Langer.

Professor Martin Schreiner dankt herzlich allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Fachbereichen, die in Kommissionen zur Stipendienvergabe mitgewirkt haben. In der Feierstunde im Roemer- und Pelizaeus-Museum hielt der Kulturwissenschaftler Professor Stefan Krankenhagen den Festvortrag „Karl Mays Silberbüchse oder: Die Dinge des Populären“. Der Wissenschaftler sprach über den Beginn der Spielzeugindustrie im 19. Jahrhundert, das Spiel mit Realität und Fiktion und den habituellen Wert der Dinge im sozialen Gefüge der Gesellschaft.

„Das Stipendium ist eine Motivation und eine Wertschätzung der wissenschaftlichen Arbeit“

„Die Freude war groß über die Stipendienzusage, das Stipendium ist eine Motivation auf den letzten Metern und eine Wertschätzung der wissenschaftlichen Arbeit“, sagt Maria Nesemann, die in Hildesheim im Masterstudium Kulturvermittlung in einer deutsch-französischen Studienvariate studiert. „Aus dem Stipendium ergeben sich wesentlich mehr Freiräume, ich kann mich besser auf meinen Studienabschluss konzentrieren und meine ehrenamtliche Arbeit im Hildesheimer Sprachlernprojekt fortsetzen, in dem ich sehr viel für meinen künftigen Beruf im Umgang mit Kinder und Jugendlichen mit Deutsch als Zweitsprache lerne“, sagt die Lehramtsstudentin Anne Hampel, die in Hildesheim Deutsch und Englisch studiert.

Beide Stipendiatinnen erhalten ein Stipendium des Hildesheimer Ehepaars Sibylle und Dr. Hans-Jürgen Fischer. „Wir freuen uns auf das Stipendienjahr“, so Sibylle Fischer. „Wir haben damals gut studiert, nun möchten wir der Gesellschaft etwas zurückgeben. Seit ich im Ruhestand bin, gehe ich gerne zu den offenen Vorlesungen der Universität, die Uni bietet ein offenes, bürgernahes Klima“, sagt Hans-Jürgen Fischer. Dass der Staat jede private Spende verdoppelt, ist für das Ehepaar ein gutes Zeichen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stifterverband haben die Stipendieninitiative der Stiftung Universität Hildesheim und ihrer Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter ausgezeichnet. Die Universität Hildesheim ist eine von drei Hochschulen bundesweit, die 2017 für ihre Stipendienkultur ausgezeichnet wurde.

Kampagne „Bildung stiften 111“: Studierende mit einem Stipendium unterstützen

Bis zu 111 Deutschlandstipendien kann die Universität Hildesheim vergeben. „Bildung Stiften 111!“ heißt die Kampagne, die Markus Langer und Vizepräsident Martin Schreiner in Hildesheim ins Leben gerufen haben. Die Universität Hildesheim dankt allen bisherigen Förderern und sucht nun weitere Stifterinnen und Stifter, die Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen.

Wer Studierende mit einem Stipendium unterstützen möchte, kann sich direkt an Markus F. Langer (05121 883 90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder Prof. Dr. Martin Schreiner (05121 883 11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden.

Das Stipendienprogramm läuft über eine Eigenbewerbung. Ab Juni 2019 können sich Studierende aller Fachbereiche für das nächste Stipendienjahr um ein Deutschlandstipendium bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2019.

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news-14185 Tue, 14 Nov 2017 13:26:23 +0100 Bildung Stiften 111: Deutschlandstipendien an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/bildung-stiften-111-deutschlandstipendien-an-der-universitaet-hildesheim/ Bis zu 111 Deutschlandstipendien kann die Universität in diesem Jahr vergeben. „Bildung Stiften 111!“ heißt die Kampagne. „70 Stipendien haben wir sicher, aber noch viel mehr geeignete Bewerberinnen und Bewerber“, sagt Markus Langer, der für die Betreuung der Stifterinnen und Stifter zuständig ist. Die Universität Hildesheim sucht nun weitere Stifter, die Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen. Das Modell der „Deutschlandstipendien“ ist einfach, der bisherige Weg der Stiftung Universität Hildesheim gemeinsam mit den Hildesheimer Bürgern ausgezeichnet, so die Bilanz von Markus F. Langer und Prof. Dr. Martin Schreiner. Langer und Schreiner wurden im Mai 2017 im bundesweiten Wettbewerb von Stifterverband und Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet. Das Bundesforschungsministerium fördert die Stipendien in besonderer Weise:  für jede private Spende in Höhe von 1800 Euro gibt der Bund den gleichen Betrag dazu. So entsteht ein Stipendium mit einer Gesamthöhe von 3600 Euro im Jahr. Diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

„Das Stipendium wird dann an qualifizierte Studierende der Universität in monatlichen Raten von 300 Euro ausgeschüttet“, erläutert Markus F. Langer, Leiter des Friend- und Fundraising der Universität Hildesheim. Das besondere Hildesheimer Modell beschreibt Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, so: „Es ist uns gelungen, viele Personen der Hildesheimer Bürgergesellschaft zu gewinnen. Es ist beeindruckend, wie viele Hildesheimerinnen und Hildesheimer sich philanthropisch für Studierende engagieren. Und dabei schätzen die Studierenden nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern auch den persönlichen Austausch mit den Fördernden.“

Derzeit werden die Stipendien für das Studienjahr 2017/18 vergeben. Und noch hofft die Stiftung Universität Hildesheim, ihrem großen Ziel von 111 Stipendien schon in diesem Jahr näher zu kommen. „Wir setzen auf unsere Netzwerke und hoffen, dass es noch mehr Bürgerinnen und Bürger der Stadt oder Ehemalige unserer Universität den bisherigen Stifterinnen und Stiftern gleichtun“, sagt Professor Martin Schreiner. „Die Tür für neue Stifterinnen und Stifter ist noch vier Wochen offen“, ergänzt Markus F. Langer.

Kontakt: Markus F. Langer (Tel.: 05121 883 90130, E-Mail: markus.langer@uni-hildesheim.de)

Bildung stiften

Deutschlandstipendien an der Universität Hildesheim

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Pressemeldungen Friend- & Fundraising
news-4522 Thu, 11 May 2017 10:57:58 +0200 Deutschlandstipendium: Kampagne „Bildung stiften 111" gewinnt bundesweiten Wettbewerb https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/deutschlandstipendium-kampagne-bildung-stiften-111-gewinnt-bundesweiten-wettbewerb/ Die Gemeinschaft der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter der Universität Hildesheim ist unter den drei Gewinnern eines bundesweiten Wettbewerbs von Stifterverband und Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit der Kampagne „Bildung stiften 111“ möchte die Universität gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Studierende mit einem Deutschlandstipendium unterstützen. Seit 2011 gibt es das Deutschlandstipendium und seit 2011 ist die Stiftung Universität Hildesheim dabei. Das Modell ist gleichermaßen einfach wie überzeugend: eine private Spende von 1800 Euro verdoppelt der Bund auf 3600 Euro, so dass für ein Jahr ein Stipendium mit monatlich 300 Euro an Studierende vergeben werden kann. In den vergangenen Jahren ist die Gruppe der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter an der Universität Hildesheim von 10 auf 39 angewachsen. Darunter sind Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen. Gerade die letztgenannte Gruppe ist stetig gewachsen und trägt die heute 72 Stipendien ganz wesentlich mit.

Bürgerinnen und Bürger aus Hildesheim und der Region, Angehörige der Universität und Ehemalige engagieren sich auf diese Weise gemeinsam für die heutige Studierendengeneration.

„Wir freuen uns daher sehr über diese Auszeichnung, die in besonderer Weise unsere engagierten Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter ehrt, ohne die der Erfolg des Stipendienprogramms nicht möglich wäre“, sagt Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung. „Gleiches gilt für die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums: Deren Leistung und Engagement und wertschätzender Umgang mit ihren Förderinnen und  Förderern gehört zu dieser neuen Stipendienkultur einfach dazu“, ergänzt Markus F. Langer, Leiter Friend- & Fundraising der Stiftung Universität Hildesheim.

Für das kommende Studienjahr möchte die Stiftung Universität Hildesheim nun das ihr zustehende Kontingent für den Bundeszuschuss voll ausschöpfen. Für bis zu 1,5 Prozent der Studierenden wird dieser Zuschuss gewährt. 111 Stipendien sollen es in diesem Jahr werden.

„Bildung stiften 111“ heißt diese Kampagne, die vor allem auf eines setzt: eine Weiterentwicklung der Gemeinschaft der Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter sowie der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendienprogramms durch gemeinsame Erlebnisse im Rahmen von Workshops, Exkursionen, Betriebsbesichtigungen, Vorlesungen, Feierstunden und vielem mehr.

Im Mittelpunkt dieser Kampagne stehen Fördernde und Geförderte selbst: Das Servicebüro an der Universität wird um Ehrenamtliche ergänzt, die allen Interessierten als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen.

Die Universität Hildesheim wird am heutigen Donnerstag (11. Mai 2017) in München als eine von drei Hochschulen im Wettbewerb „Engagement gewinnen, Vernetzung gestalten“ ausgezeichnet. Die Hildesheimer Universität konnte mit kreativen Konzepten zur Gewinnung neuer Förderer und Ideen zur Gestaltung des Deutschlandstipendiums überzeugen. Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, und Markus F. Langer, Leiter Friend- & Fundraising, nahmen die Ehrung am 11. Mai 2017 in München stellvertretend für alle Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter sowie die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Hildesheim von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka entgegen.

Wer Interesse daran hat, auch zu dieser Erfolgsgeschichte beizutragen, kann sich direkt an Markus F. Langer (05121.883-90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder Prof. Dr. Martin Schreiner (05121.883-11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden. Das neue Servicebüro ist dann ab Juni für alle Interessierten da.

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Pressemeldungen Friend- & Fundraising
news-12583 Mon, 28 Nov 2016 10:39:00 +0100 Weihnachtsvorlesung auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/weihnachtsvorlesung-auf-dem-kulturcampus-domaene-marienburg/ Professor Toni Tholen spricht in der Weihnachtsvorlesung der Universität Hildesheim am Mittwoch, 7. Dezember 2016, über Spiritualität in der Gegenwart. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Universität bittet um Spenden für den Sozialfonds, mit dem Studierende in Not unterstützt werden. In der Weihnachtsvorlesung geht es um die gegenwärtigen Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten, einen Zugang zum Spirituellen zu finden. „Gerade auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler grenzen Aspekte von Spiritualität immer mehr aus ihren Forschungs- und Lehrgebieten mit dem Hinweis aus, dafür sei die Theologie zuständig. Während die expliziten und impliziten Bezüge des Denkens zur Spiritualität bis weit ins 20. Jahrhundert hinein noch wahrnehmbar und bedeutsam waren, ist dies in der Gegenwart nur noch an den disziplinären Rändern der Fall“, sagt Professor Toni Tholen.

In der Vorlesung thematisiert der Literaturwissenschaftler Figuren, Haltungen und Praktiken, „mittels derer sich das Bedürfnis nach Spiritualität in der Kultur der Moderne und der Gegenwart erhalten und neu belebt hat – und zwar jenseits von Mitgliedschaften in institutionalisierten Religionsgemeinschaften oder in religiös-spirituellen Bewegungen“. Im Mittelpunkt seiner Überlegungen werde vor allem die Tradition der Lebenskunst stehen, so der Professor. Toni Tholen lehrt und forscht am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim. In der Forschung befasst sich Tholen unter anderem mit der Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart sowie ethischen und spirituellen Aspekten der Literatur.

Die öffentliche Weihnachtsvorlesung zum Thema „Spiritualität heute“ findet am Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 18:00 Uhr in der Aula im Hohen Haus auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim statt (Domänenstraße  1, 31141 Hildesheim). Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, begrüßt die Zuhörer. Interessierte Bürger sind sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Veranstalter bitten um eine Spende für den Sozialfonds der Universität Hildesheim, mit dem Studierende unterstützt werden, die unverschuldet in soziale und finanzielle Not geraten sind. Bei Fragen kann man sich an Markus Langer, Leiter des Friend- und Fundraising wenden (Telefon: 05121.883-90130, E-Mail: markus.langer@uni-hildesheim.de).

Mehr Infos zur Weihnachtsvorlesung

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Pressemeldungen Sozialfonds
news-12447 Mon, 26 Sep 2016 14:00:00 +0200 Universitätsgesellschaft ehrt Forscher und Musik-Dozenten https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/universitaetsgesellschaft-ehrt-forscher-und-musik-dozenten/ Die Universitätsgesellschaft Hildesheim verleiht ihre Preise für besonderes Engagement und herausragende Leistung: Kristian Folta-Schoofs, Professor für Psychologie, und die Musik-Dozenten Jan Hellwig und Willfried Beck tragen zu einer „offenen Bildungslandschaft“ bei. „Mit den Preisen möchten wir Aufmerksamkeit schaffen für Personen aus der Universität, die mit ihren kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen unsere Stadt bereichern“, sagt Dr. Rainer Hermeling, Vorsitzender der Universitätsgesellschaft. Professor Kristian Folta-Schoofs und die Dozenten Jan Hellwig und Willfried Beck „bauen täglich Brücken zwischen Universität und Stadt Hildesheim“. Der Preis ist mit jeweils 1000 Euro dotiert. Die Stadt Hildesheim könne „stolz sein auf ihre Uni und auf die Menschen, die hier arbeiten, lehren, forschen“, so Hermeling. „Wir möchten mit dem Preis wertschätzen und sichtbar machen, was Lehrende und Studierende für die Stadt Hildesheim leisten.“

Die Universitätsgesellschaft trägt dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger mit Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Der Verein fördert Projekte und Leistungen von Studierenden und unterstützt Forschung und Lehre. So wurde in diesem Jahr zum Beispiel ein Konzert von Studierenden am Center for World Music unterstützt. Außerdem lädt die Universitätsgesellschaft zu öffentlichen Vorträgen ein – Physikprofessorin Ute Kraus hat etwa neulich über die Relativitätstheorie und ihre Arbeit in der „Raumzeitwerkstatt" gesprochen. In diesem Uni-Labor erklärt eine Arbeitsgruppe Kindern und Jugendlichen die Relativitätstheorie und visualisiert physikalische Erkenntnisse in Computersimulationen und Experimenten. „An der Universität findet faszinierende Forschung statt, wir möchten dazu beitragen, dass die Hildesheimer Öffentlichkeit mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommt“, so Hermeling. Wer Fragen zur Universitätsgesellschaft Hildesheim hat, kann sich an Dr. Rainer Hermeling wenden.

Wer sind die diesjährigen Preisträger?

Hier erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit von:

  • Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs
  • Jan Hellwig und Willfried Beck

Forschungserkenntnisse aus dem Neurolabor landen in der Stadt

Die Universitätsgesellschaft Hildesheim zeichnet Professor Kristian Folta-Schoofs für sein „besonderes Engagement und seine herausragende Leistung zur Gestaltung einer offenen Bildungsgesellschaft zwischen Universität und Öffentlichkeit“ aus.

Kristian Folta-Schoofs forscht und lehrt seit 2008 an der Universität Hildesheim, zunächst als Juniorprofessor, seit 2013 als Universitätsprofessor für Neurodidaktik. Am Institut für Psychologie hat der Wissenschaftler die Arbeitsgruppe „Neurodidaktik“ aufgebaut und beschäftigt sich in der Forschung und Lehre mit der Informationsverarbeitung des menschlichen Gehirns und mit Lernumgebungen. Mit seinem Team trägt Folta-Schoofs Forschungserkenntnisse in die Stadt und in die Öffentlichkeit. So arbeitet er seit 2015 mit dem Medizinischen Dienst der Diakonie Himmelsthür im Projekt „Training von EEG-basiertem Neurofeedback zur Verbesserung der Teilhabe von schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen“ zusammen.

„Wir schulen Studentinnen und Studenten in EEG-Neurofeedback-Techniken, bevor sie mit dauerbeatmeten und schwerstbehinderten Kindern im Haus Arche der Diakonie Himmelsthür diese Techniken in geeigneter Weise trainieren. Auf diese Weise können wir eine gedankenbasierte einfache Kommunikation, zum Beispiel zur Schmerzmitteilung, herstellen“, erläutert Kristian Folta-Schoofs. „Die Erfahrungen im Projekt dienen der kontinuierlichen technischen Weiterentwicklung eines EEG-basierten Neurofeedbacksystems, das an die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit schwersten Behinderungen angepasst ist.“

Bei Neurofeedback handelt es sich um eine Methode, „bei der wir neurale Ableitungen, meist Elektroenzephalografie, kurz EEG, nutzen, um etwas zu steuern“, sagt Dr. Jasmin Kizilirmak, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Neurodidaktik“. So könne man auf diesem Wege Personen beibringen, einen Cursor auf einem Bildschirm zu steuern oder einen Heißluftballon auf und ab fliegen zu lassen. „Wir messen Hirnströme, über die wir dem Probanden in Echtzeit Feedback geben. Wir zeigen ihnen in der Regel eine Animation auf einem Bildschirm, die mit einem bestimmten EEG-Maß gekoppelt ist und sich entsprechend bewegt. Alle Probanden entdecken in der Regel für sich selbst Methoden, wie sie dies bewerkstelligen. Viele können es nicht einmal in Worte fassen. Es handelt sich meist um einen unbewussten Lernvorgang. Mit anderen Worten: Die Probanden können dann zwar mit der Zeit bewusst den Heißluftballon steuern, aber nicht immer genau sagen, wie sie das bewerkstelligen“, sagt Jasmin Kizilirmak.

Die technische Weiterentwicklung erfolgt in Kooperation mit dem Unternehmen Meditech Electronic, das das Projekt finanziell und technisch unterstützt. Zudem arbeiten die Wissenschaftler mit einem Team des „MedAppLab“ der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen. „Das Team aus Hannover entwickelt eine technische Lösung für das Einlesen und Auswerten unserer EEG-Daten in und durch ein Smartphone, über das dann später die Rückmeldung der Gedanken erfolgen soll“, sagt Folta-Schoofs.

„Gute Erinnerungen schaffen“ – Uraufführungen am laufenden Band, seit 20 Jahren

Sie musizieren mit Intensität, statt an der Oberfläche zu kratzen: Junge Musikerinnen und Musiker aus der Universität begeistern Hildesheimer Bürger seit 20 Jahren mit Konzerten, mitten in der Stadt. Die beiden Musikdozenten Jan Hellwig und Willfried Beck schaffen den Rahmen für dieses immerwährende Experiment. Für ihre Arbeit werden die beiden Dozenten mit dem Preis der Universitätsgesellschaft Hildesheim ausgezeichnet.

Mit dem Preis zeichnet die Universitätsgesellschaft „das besondere Engagement" der beiden Dozenten und ihre „herausragende Leistung zur Gestaltung einer offenen Bildungslandschaft zwischen Universität und Öffentlichkeit" aus.

Seit 20 Jahren organisieren Jan Hellwig und Willfried Beck vom Musik-Institut der Universität Hildesheim Konzertreihen, jeweils unterstützt von Studententeams, zum Beispiel die Reihe „Bühne frei!“ und das „Wandelkonzert“. „Wir gehen raus in die Stadt, um unser Repertoire an den verschiedenen Weltkultorten den Bürgern und Gästen der Stadt Hildesheim zu präsentieren. Es kann ja nicht sein, dass die jungen Musikerinnen und Musiker nur für die Prüfung an unserem Institut üben“, sagt Jan Hellwig.

„Wir wollen jeweils etwas Einzigartiges schaffen, jede Veranstaltung ist daher quasi eine Premiere. Es entstehen Unikate für die Stadt. Die Konzerte sind ein Weg, um Verbindungen in die Stadt zu schaffen“, ergänzt Willfried Beck. Die Spielorte sind besonders, zum Beispiel die Konzerte im Weltkulturerbe Dom und Michaelis sowie im Roemer- und Pelizaeus-Museum – die Institutionen unterstützen das Uni-Langzeitprojekt mit Offenheit und Vertrauen in die Ideen der jungen Musiker. „Man kann Ort und Zeit vergessen, wenn man den Klängen der Vortragenden lauscht. Im Museum haben wir unter Absprache einen großen Freiraum, und Support vom Wachmann bis zur Direktorin, das ist genial. Wir dürfen den Flügel vor Ort nutzen, uns mit Aktionen in den verschiedenen Museumsbereichen bewegen“, berichtet Hellwig. Die Musikerinnen und Musiker reisen auch zu Konzerten nach Alfeld, nach Gronau, nach Sarstedt. Musik kann auch dort sein, „wo man sie nicht vermutet, wir haben auch in Filialen der Sparkassen gespielt, dann kommt jemand herein und möchte eigentlich nur Geld abheben und stolpert über unsere Klänge“, erinnert sich Beck.

Hellwig ist seit 1989, Beck seit 1984 an der Universität, „jetzt im 64. Semester“, lacht Willfried Beck. „Musik bedeutet, etwas zusammen zu schaffen. Sowohl mit Studierenden als auch mit den Kollegen erlebe ich eine sehr haltbare Zusammenarbeit. Von den Studierenden kommt das Frische, von uns Dozenten kommt das Konstante“, sagt der Instrumentallehrer für Saxophon.

Warum die Musikdozenten seit Jahrzehnten solche Konzertreihen mit Studierenden organisieren? Willfried Beck beschreibt das Anliegen so: „Die Konzerte sind eine Form, um die Leistung der Studierenden sichtbar zu machen und das Glück der Musik zu teilen. Und für die Studierenden selbst ist ein Konzert ein Weg, um sich zu prüfen. Das setzt voraus, dass man sich auch wirklich einbringt.“

Die Studentinnen und Studenten zeigen, welches Spektrum mit einzelnen Instrumenten möglich sei. Wer Konzerte organisiert, der könne „immer wieder Pionier sein, muss aber auch die Baustellen erkennen“, sagt Jan Hellwig. „Ich finde es cool, wenn man sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt. Die Studentinnen und Studenten begeistern mich einfach.“ Und so entstehen in jedem Semester Uraufführungen. Mit ihren Seminaren möchten die beiden Dozenten „gute Erinnerungen schaffen“, sowohl für die Zuhörer, als auch für die beteiligten Musiker. Hellwig erinnert sich an ein Experiment in einer alten Scheune in Bodenburg (bekannt als „Bullenstall“, heute als Kunstgebäude im Schlosshof Bodenburg), drei Tage habe man dort gewohnt, geprobt, Stücke von Pink Floyd aufgeführt. Musik, sagt Hellwig, könne Aufbruchstimmung erzeugen. „Man kann Emotion zeigen, dabei kann man auch mal Scheitern, aber man kann auch besondere Momente zu schaffen. In dem Moment, wo etwas entsteht, wird es verletzbar. Manchmal entstehen Momente, die verzaubern. Und dann wieder muss man die Entzauberung, das Scheitern aushalten; hinterfragen, was man mit Leidenschaft tut. Jede Musik, auch Unterhaltung, braucht einen ernsthaften Künstler, eine ernsthafte Auseinandersetzung.“

Jedes Semester sei vollkommen neu, sagt Jan Hellwig. „Die Konstellation der Studentinnen und Studenten ist entscheidend. Wir machen kein Malen-nach-Zahlen. Die Ideen, die man hat sind der Motor. Das Ausprobierenkönnen ist wichtig. Und trotzdem wissen wir mit jedem Semesterbeginn: Das, was wir tun, bringen wir in die Realität, in die Gesellschaft. Wir wollen die Leidenschaft, die in der Musik entsteht, transportieren. Wir möchten auch Grenzen verschieben, im positiven Sinne: Ich werde zum Beispiel keine Obertöne wahrnehmen und damit spielen, wenn ich nicht mit Ihnen experimentiert habe.  Ich brauche jemanden, der mich auf verrückte Art verzaubern kann, neugierig machen kann. Computer sind dazu nicht geeignet, sie machen alles richtig. Das Exakte ist Musik ja gerade nicht. Musiker ziehen und verlängern auch mal Tonhöhen und Tonlängen. – Ein Verbiegen der Zeit für zum Beispiel Harmonien und Melodieverlauf.“

Hellwig unterstreicht die Bedeutung von Musiklehrerinnen und Musiklehrern, er selbst hatte einen tollen Klavierlehrer, „er hat die Autonomie in Gang gebracht, die man als Musiker und auch als Mensch haben sollte“. Nach Stationen in Hannover, Triest, Stuttgart und Jerusalem unterrichtet Hellwig seit 1989 an der Uni in Hildesheim. Die Stärke der Ausbildung in Hildesheim sei die Kombination aus Theorie und praktischem Tun. „Man kann dem Charakter der jungen Menschen folgen und sie bestärken. Es gibt auch Institutionen, die Talente kaputt machen.“ Studierende aus den Musikwissenschaften haben extra Ensembles gegründet, entdecken in solchen Konzertprojekten neue Konstellationen und die Stärken der anderen Kommilitonen. Eine Absolventin arbeitet im Jugendsymphonie-Orchester, eine leitet ein Künstlerbüro, ein anderer hat ein professionelles Jazz-Quintett gegründet.

Musik, sagt Hellwig, sei „das Momentane, das entsteht und dann wieder vergeht“, ein Beziehungsgeflecht zwischen Zeit, Raum und Klang. Mitten in Hildesheim. Seit über 20 Jahren. Man muss die Klänge nur hören, aufsuchen, wahrnehmen.

Tipp: Wer erfahren möchte, wann die nächsten Konzerte stattfinden, kann eine E-Mail schreiben an: info@buehnefrei.net.

Preisverleihung im Center for World Music

Die öffentliche Preisverleihung findet am Mittwoch, 28. September 2016, im Center for World Music der Universität Hildesheim statt. Die Musikerin und Hildesheimer Musikstudentin Min Chen begleitet die Feierstunde musikalisch. Interessierte Lehrende und Studierende sowie Bürger aus der Stadt sind herzlich eingeladen.

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news-12313 Mon, 05 Sep 2016 12:00:00 +0200 Hörsaal-Stuhl stiften: Universität sucht noch 63 Paten https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/hoersaal-stuhl-stiften-universitaet-sucht-noch-63-paten/ 133 von 196 Hörsaalstühlen haben seit dem Sommer einen Paten: Die Stifterinnen und Stifter unterstützen mit einer Spende die Universität Hildesheim. Wer künftig im Hörsaal 4 im Neubau am Universitätsplatz sitzt, erfährt, wer die Wissenschaft unterstützt. „Wir freuen uns sehr über diese Resonanz – und wir hoffen auf weitere Paten“, sagt Markus Langer, der die Aktion gemeinsam mit Vizepräsident Professor Martin Schreiner ins Leben gerufen hat. 133 von 196 Hörsaalstühlen haben seit dem Sommer einen Paten: Die Stifterinnen und Stifter unterstützen mit einer Spende die Universität Hildesheim. Der Name der Stifter steht auf einer Plakette am jeweiligen Stuhl. Wer also künftig im Hörsaal 4 im Neubau am Universitätsplatz sitzt, erfährt, wer die Wissenschaft unterstützt.

Noch 63 Plätze sind frei. Mit einem Betrag von 100 Euro kann man die Patenschaft für einen Stuhl übernehmen und die Verbundenheit mit der Universität dokumentieren. „Wir freuen uns sehr über diese Resonanz – und wir hoffen auf weitere Paten“, sagt Markus Langer, der die Aktion gemeinsam mit Vizepräsident Professor Martin Schreiner ins Leben gerufen hat. „In diesem Jahr ist der Personenkreis noch einmal deutlich angewachsen. 50 neue Paten für die Hörsaalstühle sind hinzugekommen. Darunter sind Menschen, die sich in völlig unterschiedlicher Weise der Universität verbunden fühlen: Ehemalige der Pädagogischen Hochschule Alfeld genauso wie Ehemalige der heutigen Universität, Menschen aus der Hildesheimer Stadtgesellschaft, aus Hildesheimer Unternehmen und Institutionen, ehemalige Rektoren der Universität sowie Universitätsangehörige vom Verwaltungsmitarbeiter bis zum Präsidenten“, so Langer. Das gespendete Geld wird im unmittelbaren Umfeld des Hörsaals eingesetzt, unter anderem werden in Kürze weitere neue studentische Arbeitsmöglichkeiten eingerichtet.

Die Universität lädt die bisherigen Stuhlpaten zu einem „Probesitzen“ am Donnerstag, 8. September 2016, ein:  Das halbstündige Zusammenkommen mit dem Vizepräsidenten für Stiftungsentwicklung beginnt um 18:00 Uhr im Hörsaal 4 (im Neubau am Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim). Es besteht die Möglichkeit, anschließend an einem kleinen Rundgang durch das neue Forum, einschließlich Senatssitzungssaal, teilzunehmen. Wer kurzfristig einen Stuhl stiften möchten, kann sich noch bei Markus Langer melden und an der Veranstaltung teilnehmen.

Universität sagt Danke!

Hier geht's zur Übersicht: Wer bisher einen Hörsaalstuhl gespendet hat

Stipendien stiften

Mit Spenden aus der Bürgergesellschaft kann die Universität Hildesheim zum Beispiel Stipendien an Studentinnen und Studenten vergeben. Wer die Universität unterstützen möchte, kann sich an Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, und Markus Langer von der Universitätsförderung wenden (markus.langer@uni-hildesheim.de, 05121.883-90130).

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Pressemeldungen Friend- & Fundraising
news-11296 Thu, 04 Feb 2016 15:00:00 +0100 „Jemand, der mich nicht kennt, glaubt an mich“ https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/jemand-der-mich-nicht-kennt-glaubt-an-mich/ 60 Stipendien kann die Universität an Studierende vergeben, weil Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen junge Leute auf ihrem Bildungsweg fördern. Nun starten die Tandems in ein neues Stipendienjahr. Uta Eicke, Diplombibliothekarin, und Daniel Eicke haben in Hildesheim eine Apotheke übernommen und weiterentwickelt. Sie stiften eines der 60 Deutschlandstipendien an der Universität. Sie geben ein Jahr lang 150 Euro pro Monat, der Bund verdoppelt den Betrag, so dass die Stipendiatin 300 Euro im Monat erhält.

Statt Leipzig, Köln oder Bamberg wollte sie nach Hildesheim: Katharina Hoffmann studiert im Master Erziehungswissenschaft, da sie an der Uni die Schwerpunkte „Frühe Kindheit“ und „Diversity Education“  kombinieren kann. Die Studentin engagiert sich zum Beispiel mit weiteren Studierenden in Naturschutzjugend, um das Interesse von Kindern an Natur und Umwelt zu fördern.

Im Interview erzählen sie, was ein Stipendium bewirken kann und warum sie stiften.

Deutschlandstipendium: Interview mit Stifterehepaar und Stipendiatin

Warum stiften Sie ein Stipendium?

Uta Eicke: Wo möchte ich investieren? Bildung ist eine ganz wichtige Säule, Bildung ist alles, damit die gesamte Gesellschaft funktioniert. Es ist das Wichtigste, in den Nachwuchs zu investieren, um unseren Status zu erhalten. Die Universität Hildesheim ist unser Stadtteil, wir fühlen uns zusammengehörig. Professor Friedrich hat die Uni in dieser kleinen Großstadt unglaublich weiterentwickelt, von damals 3000 auf heute mehr als 7000 Studierende. Das Stipendium ist auch Stadtentwicklung, ich finde es wichtig und sinnvoll, vor Ort zu investieren.

Daniel Eicke: Wir haben selbst einen Jungen, der gerade vor der Ausbildung steht. Wir möchten junge Leute auf ihrem Bildungsweg fördern, vor Ort. Wir möchten die Last nehmen, die entsteht, wenn man nebenbei jobben muss. Dass der Bund unsere Spende verdoppelt, ist reizvoll. Ich lese viel über Integration und Bildung, das ist im Augenblick mein Schwerpunktthema neben dem Beruf. Seit 17 Jahren bin ich Apotheker in Itzum. Wir kommen aus dem Nichts, haben keinen Apotheker als Papa, wir haben das alles selbst aufgebaut. Wir möchten nun etwas abgeben, von dem, was wir uns erarbeitet haben. Ich habe Pharmazie in Braunschweig studiert. Ein Studienplatz kostet die Gemeinschaft eine Menge Geld. Dass die Gesellschaft ihre Ausbildung gefördert hat, vergessen die meisten. Es ist eine unserer vornehmsten Aufgaben, wenn wir einen Status erreicht haben, davon auch etwas zurückzugeben.

Was bewirkt ein Stipendium?

Katharina Hoffmann: Ich kann mich auf mein Studium konzentrieren und möchte das so gut und gewissenhaft wie möglich durchführen, damit ich das später in meiner Arbeit an die Gesellschaft zurückgeben kann. Ich engagiere mich in einer Studierendeninitiative, wir gehen mit Kindern in die Natur, damit sie sie zu schätzen lernen. In meinem Masterstudium mache ich nun ein Praktikum im Ministerium in Bremen im Bereich „Netzwerkkoordination Frühe Hilfen“. Es geht darum, Kindern eine Chance zu geben, von Anfang an, und Eltern unterstützende Angebote zu vermitteln. Während meines Bachelorstudiums in Köln habe ich neben dem Studium gearbeitet, war dann zwei Jahre in Malawi in der Entwicklungszusammenarbeit. Meine Eltern waren nie an der Uni, ich bin die erste in der Familie. Wie läuft das an der Universität? Ich musste das alles für mich selber herausfinden. Gerade dann ist ideelle Unterstützung wichtig.

Es geht nicht nur um das Finanzielle?

Uta Eicke: Das Deutschlandstipendium vereint abstrakte, finanzielle mit konkreter Hilfe. Da kommt viel zurück, wenn man die jungen Menschen kennenlernt und erfährt, wie sie sich ihr Leben vorstellen. Es gibt nichts Spannenderes als Menschen und Biografien. Es ist nicht so, dass wir nur geben – wir erhalten viel zurück. Wir haben schon im letzten Jahr ein Stipendium gestiftet, wir schreiben mit unserer Stipendiatin, treffen uns zum Kaffeetrinken und in der Apotheke. Sie hat uns Einblicke in ihren Studienbereich „Barrierefreie Kommunikation“ gegeben, sie hat sich auf Untertitel spezialisiert. Die Lösungsansätze sind hochinteressant. Wir haben ihr auch gezeigt, wie wir leben. Diese Begeisterungsfähigkeit der Studierenden mitzuerleben, motiviert. Wie viel Potential da vorhanden ist! Wir kommen immer wieder in die Universität, besuchen Veranstaltungen aus dem Politik- und Zeitgeschehen, um uns weiterzubilden. Zum Beispiel die Europagespräche, die hier von Professor Michael Gehler installiert wurden.

Katharina Hoffmann: Ich finde es schön, dass jemand, der mich nicht persönlich kennt, an mich glaubt und mich fördern möchte. Obwohl die Person mich niemals vorher getroffen hat.

Daniel Eicke: Wir kreuzen bewusst keinen Fachbereich an und vertrauen der Uni, wer für ein Stipendium ausgewählt wird. Es ist keine Elitenförderung, die Haltung der jungen Person wird gefördert.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Stipendien stiften: Die Universität sagt Danke!

Die Universität dankt allen Spenderinnen und Spendern. Mit den Spenden kann die Universität Hildesheim zum Beispiel Stipendien an Studentinnen und Studenten vergeben, Forschungs- und Kulturprojekte verwirklichen und die Wissenschaft und Lehre fördern.

Seit 2011 konnten 227 Stipendien vergeben werden. Privatpersonen, Unternehmen oder Stiftungen geben dabei 150 Euro pro Monat, der Bund verdoppelt den Betrag, so dass Stipendiaten jeweils 300 Euro im Monat erhalten (mehr Informationen zum Deutschlandstipendium).

Wer die Universität unterstützen möchte, kann sich an Prof. Martin Schreiner (Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, martin.schreiner@uni-hildesheim.de, 05121.883-11102) und Markus F. Langer von der Universitätsförderung wenden (markus.langer@uni-hildesheim.de, 05121.883-90130).

Stipendium? Jetzt bewerben! Informationen für Studierende

Studentinnen und Studenten der Stiftung Universität Hildesheim können sich für ein Stipendium bewerben. Beispiel Deutschlandstipendium: Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten 300 Euro pro Monat. Das Stipendium wird jeweils für zwei Semester gewährt. Eine Folgeförderung ist möglich. Mit dem Programm sollen begabte Studierende, die sehr gute Studienleistungen vorweisen, gefördert werden. Die unabhängige Vergabekommission berücksichtigt in ihrer Entscheidung außerdem das gesellschaftliche, soziale und hochschulpolitische Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände.

Wer sich bewerben möchte und Fragen rund um das Bewerbungsverfahren hat, kann die Stipendienberatung kontaktieren (E-Mail stipendien@uni-hildesheim.de). Der nächste Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2016/17 ist der 30.06.2016.

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Erziehungswissenschaft Bürgergesellschaft Stiftungsuniversität Studierendenportal
news-9850 Mon, 13 Apr 2015 09:02:00 +0200 Können Computer denken? https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/koennen-computer-denken/ Was passiert in einer Wirtschaftskrise? Wie breiten sich Computerviren, Waldbrände und Infektionen aus? Wissenschaftler der Uni Hildesheim geben in einer Vorlesungsreihe Einblicke in ihre Forschung. Ob Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Umwelttechnik – die Vorlesungen richten sich vor allem an die Jahrgänge 9 bis 13, sind inhaltlich verständlich aufbereitet. Auch Lehrkräfte, Studierende und Familien können zuhören. „Wir zeigen, was in unserem Fach alles steckt, schreiben keine Klausuren", sagt Professor Lars Schmidt-Thieme, der an der Universität erforscht, wie Maschinen „lernen". Die Universität Hildesheim lädt im Sommersemester 2015 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13 zu Vorlesungen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft ein. Können Computer denken? Was passiert eigentlich in einer Wirtschaftskrise und was kann man dagegen tun? Wie breiten sich Computerviren, Waldbrände und Infektionen aus? Sonst sprechen Lars Schmidt-Thieme, Athanassios Pitsoulis und Thomas Richthammer vor IT-, Wirtschafts- und Mathematikstudierenden. Nun wollen die drei Professoren ihre Wissenschaft und Forschung verständlich und spannend Kindern und Jugendlichen erklären. Sie gehören zu den insgesamt elf Wissenschaftlern der Universität Hildesheim, die im Sommersemester 2015 Jugendliche in Hildesheim für Wissenschaft begeistern möchten. „Wir haben die Freiheit, schreiben keine Klausuren in der SchülerInnen-Uni. Wir können zeigen, was in unserem Fach alles steckt. Wir wollen einen Einblick und Ausblicke geben, damit junge Leute sehen: Was passiert da überhaupt?", sagt Professor Lars Schmidt-Thieme, der an der Universität in internationalen Arbeitsgruppen erforscht, wie Maschinen „lernen". Die Informatiker ordnen Daten und können daraus Empfehlungen für die Zukunft treffen, etwa um Autoverkehr umweltfreundlicher zu organisieren. Schüler fragen „lebhaft, unbedarft", erinnert Schmidt-Thieme sich an bisherige Vorlesungen, in denen er zum Beispiel gezeigt hat, wie Roboter einer Linie folgen und das erlernen können.

Die SchülerInnen-Universität lief bereits vor zwei Jahren, damals nahmen an allen 12 Veranstaltungen insgesamt etwa 1200 Interessierte teil. Eine gute Bilanz, meint Norman Weiss, Geschäftsführer des naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichs. „Manche haben sich auch gezielt Vorlesungsthemen, etwa aus Chemie oder Physik, ausgesucht. Andere waren permanent da."

Der Mathematikprofessor Thomas Richthammer geht in seiner Vorlesung der Frage nach, wie es sein kann, dass sich Infektionskrankheiten auch unter sehr ähnlichen Bedingungen so unterschiedlich weit ausbreiten. Er ist Fachmann für Wahrscheinlichkeitsrechnung. „Manchmal stecken sich nur sehr wenige Menschen an, manchmal kommt es zu großen Epidemien. Mathematische Modelle können dabei helfen, den Kern eines solchen Phänomens zu verstehen", so Richthammer, der Jugendlichen zeigen möchte, was Mathematik kann.

Wie man Geschäftsprozesse nachhaltig gestaltet, erklärt Professor Ralf Knackstedt. Viele Jugendliche können sich unter seinem Fachgebiet, der Wirtschaftsinformatik, kaum etwas vorstellen, berichtet der Professor. Er arbeitet mit Schulen in Hildesheim, etwa der Michelsen-Schule und der Buhmannschule, zusammen. „Sie setzen das oft mit Informatik gleich, dabei arbeitet man viel mit Menschen zusammen, es geht nicht nur um das Programmieren, sondern darum, Geschäftsprozesse zu entwickeln. Dabei kommen IT-Lösungen ins Spiel. Carsharing zum Beispiel geht nicht mehr ohne IT, via GPS-Überwachung weiß man, wo das Auto ist, kann es über eine APP buchen. Die Schülerinnen und Schüler sind in dieser Phase, ein erstes eigenes Auto haben zu wollen. Darüber können wir uns austauschen. Wir betrachten in der Wirtschaftsinformatik nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch ökologische und soziale Fragen. Beim Carsharing teilen wir etwas, da kommt Vertrauen ins Spiel", so Knackstedt. 

Universität für Schülerinnen und Schüler

Viele Geschäftsprozesse basieren auf IT, so der Wirtschaftsinformatiker Ralf Knackstedt. Foto: Lange/Uni Hildesheim

Der Fachbereich 4 der Universität Hildesheim berichtet in einer öffentlichen Vorlesungsreihe über aktuelle Forschungsthemen und möchte Interesse an Wissenschaft wecken. Die Spannweite reicht von Biologie, Chemie, Geographie, Physik, Mathematik, Technik, Informatik bis zu Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft. Schülerinnen und Schüler erhalten damit einen Einblick in die Vielfalt des „MINT"-Bereiches (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) (zum Programm). Jede Woche stellt ein anderes Fach Forschungsprojekte vor, in die auch Studierende eingebunden sind. Die erste Vorlesung beginnt am Donnerstag, 16. April 2015, um 16:15 Uhr am Hauptcampus der Universität (Hörsaal H1 im 1. Stock) und dauert etwa 60 Minuten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm ist für Schülerinnen und Schüler der 9. bis 13. Jahrgänge gestaltet, je nach Vorkenntnissen können auch Jüngere dabei sein. Auch Lehrkräfte, Eltern und Schulklassen sind willkommen.

Die Themen im Überblick: Ob Computer denken können, dieser Frage geht Professor Lars Schmidt-Thieme nach. Über die Chemie des Lebens spricht Jan Maichrowski. Wie Industriegesellschaften auf erneuerbare Energien umsteigen, erklärt Professor Helmut Lessing. Was passiert eigentlich in einer Wirtschaftskrise und was kann man dagegen tun?, das beantwortet Professor Athanassios Pitsoulis. Georgraphieprofessor Martin Sauerwein gibt einen Einblick, welche Rolle der Mensch beim Klimawandel spielt. Zeitreisen, ist das Science oder Fiction? Auf eine Reise in die Physik, zu Schwarzen Löchern und Wurmlöchern, nimmt Corvin Zahn die Zuhörer mit. Professor Ralf Knackstedt erläutert, wie man Geschäftsprozesse nachhaltig gestaltet. Nils Habich befasst sich mit Drohnen im Einsatz und zeigt, wie Flugroboter den Alltag erobern. Der Informatiker Holger Eichelberger spricht über smarte Entwicklung für Smartphones. Wie die räumliche Ausbreitung von Computerviren, Waldbränden und Infektionen mathematisch erklärt werden kann, darüber spricht Professor Thomas Richthammer. Die Biologie der Wale ist das Thema von Peter Zahn.

Medienkontakt: Pressestelle Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft Informatik Maschinelles Lernen Geographie Biologie & Chemie Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik Bürgergesellschaft
news-9710 Mon, 16 Mar 2015 11:39:00 +0100 Junge Kulturstadt: Projektstipendien https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/junge-kulturstadt-projektstipendien/ Die Universität vergibt erstmals Kulturcampus-Projektstipendien der Sparkasse Hildesheim: Zum Studium gehöre die Arbeit in Projekten, sagt Professor Jens Roselt. Studierende entwickeln Lesungen und Filme oder setzen sich musisch und szenisch mit der Stadt auseinander. Um diese Phase der Ausbildung zu unterstützen, fördert die Sparkasse Hildesheim künftig Studierende mit Projektstipendien. Der kulturwissenschaftliche Fachbereich hat nun die ersten vier studentischen Projekte ausgewählt. „Die Studierenden der Kulturwissenschaften leisten einen profilierten Beitrag für Hildesheim als junge Kulturstadt. Profiliert wirken viele Absolventen später auch an Schlüsselpositionen und werben so für Hildesheim – nicht nur als Universitätsstandort. Diesen Einsatz möchten wir nachhaltig mit den Kulturcampus- Projektstipendien der Sparkasse Hildesheim unterstützen“, sagt Peter Block, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hildesheim.

Zum Studium auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg gehöre die Arbeit in Projekten und die Verbindung von Theorie und ästhetischer Praxis, sagt Professor Jens Roselt, Dekan des Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim. Studierende entwickeln Lesungen und Filme oder setzen sich musisch und szenisch mit der Stadt Hildesheim auseinander. Um diese Phase der Ausbildung zu unterstützen, vergibt der kulturwissenschaftliche Fachbereich ab sofort jährlich 5 bis 15 „Kulturcampus-Projektstipendien der Sparkasse Hildesheim. Dabei können studentische Projekte mit einem Volumen von 250 bis 1.000 Euro (insgesamt 5.000 Euro pro Jahr) unterstützt werden. „Der Fachbereich vergibt Stipendien für innovative künstlerische Projektideen, die von den Studierenden unabhängig von Lehrveranstaltungen selbstständig verwirklicht werden sollen“, sagt Jens Roselt. Annemarie Matzke, Professorin für Experimentelle Formen des Gegenwartstheaters, berät die Studierenden künftig bei der Antragstellung.

Die ersten vier Projektstipendien stehen nun fest, darunter ist das Storytelling-Projekt „Alltagsbytes“. „Wir wollen persönliche Geschichten aus dem Hildesheimer Alltag sammeln, aufbewahren und zugänglich machen“, so Anna Riedel, die an der Universität „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ studiert. Gemeinsam mit weiteren Studierenden befasst sie sich mit Erinnerungskultur in einer Stadt und möchte „jüngste Ereignisse im Leben einzelner Menschen archivieren“. Solche Foren für individuelle Erlebnisse gebe es bereits in den USA (zum Beispiel storycorps.org/). Die Studierenden möchten mit ihrem Archiv regionale Identität stärken und vielfältige Lebenswege während des Jubiläumsjahres der Stadt Hildesheim abbilden. Um Ausgaben wie Technik und Audiodatenträger finanzieren zu können, haben die Studierenden einen Kosten- und Finanzierungsplan erarbeitet, ihr Vorhaben beschrieben – und können nun mit 400 Euro ihr Projekt starten. Dabei arbeiten sie mit Radio Tonkuhle zusammen, zeichnen in den Studios die Geschichten auf. In Zusammenarbeit mit dem Online-Portal Litradio wollen sie Ausschnitte in einem Hörspiel dokumentieren und Projektergebnisse im Herbst öffentlich vorstellen.

Um das Zeitempfinden dreht sich die Arbeit des Projekts „Das Theater als Niemalsgasse (am Rande der Zeit)“. 2 Holzleisten, eine Schraubenpackung, 70 Eieruhren, 5 Spannungsregler, 120 Lüsterklemmen, 25 Keramikkondensator – aus diesem Material und mit Unterstützung des Sparkasse-Projektstipendiums bauen die Studenten Mahsima Kalweit und Robin Grau ein Bühnenstück zum Thema Zeit. Sie setzen sich gemeinsam mit Milan Lugerth, Vera Moré, Christian Kock mit dem menschlichen Zeitempfinden auseinander, mit „messbarer und erfahrbarer Zeit“. Dabei werden die Theaterstudierenden technisch und musikalisch unterstützt von den Studenten Ricardo Gehn und Jacob Hüffel. „Wir versuchen, die Zeitlichkeit bewusst zu machen und diese Wahrnehmung mithilfe ästhetischer Mittel zu intensivieren oder abzuschwächen. Wir verzerren, verformen und verschieben Zeit während der Aufführung“, beschreibt Mahsima Kalweit das Vorhaben. Die Proben in der Studiobühne der Universität beginnen im Sommersemester 2015, Aufführungen sind zum Ende des Semesters geplant. Dabei greifen die Studierenden auf die Kindergeschichte „Momo“ von Michael Ende zurück. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten vor der Aufführung ihre eigene „Stundenblume“ – eine Eieruhr –, die sie nach dem Ablaufen der jeweiligen Zeit zwingt, die Aufführung zu verlassen. Zeit werde somit körperlich erfahrbar.

Die Gruppe „Follow The Beat“ entwickelt derzeit eine Stadtführungs-App. Dabei arbeiten sie mit der lokalen Musikszene zusammen und möchten so im Jubiläumsjahr der Stadt auf das kreative Potential aufmerksam machen und das Stadtgefühl an ausgewählten Orten durch lokale Musik untermalen, so Hanna Seidel. Zugezogene und Reisende können die App online kostenfrei herunterladen und dann „dem Beat folgen“. Die Nutzer begeben sich zu ausgewählten Orten, beantworten dort eine Frage, um zu beweisen, dass sie vor Ort sind. Zur Belohnung erschallen lokaler Rock, Pop oder ein Orgelspiel – je nachdem ob man sich in einer Musikbar, am Marktplatz oder im Dom aufhält.

Mit der Installation „Sinfonie des Wunderns“ möchten Studierende aus den Bereichen Bildende Kunst und Theater einen Raum erschaffen, der zum Entdecken und Erforschen von verschiedensten Materialien einlädt. In dem alten Gewächshaus des Trillke-Guts hat die Gruppe Minkus Lys Ende Februar 2015 ein atmosphärisches Kunstwerk aus Fundstücken von Schrottplätzen und aus dem Wald mit Blech, Glas, Pflanzen und Licht präsentiert. Unter anderem konnten die Besucher_innen eine klingende Murmelbahn und ein formbares Schattenspiel ausprobieren. „Vielen Dank für die schöne Erfahrung und das Sichtbarmachen von Wundern im Alltäglichen“ so eine Besucherin nach dem Besuch der „Sinfonie des Wunderns“. Die Installation wird im Sommer für einige Kunst- und Theaterfestivals weiterentwickelt. Seit ca. zwei Jahren entwickelt Minkus Lys Installationen an besonderen Orten, unter anderem bei den Hildesheimer Wallungen.

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Pressemeldungen Friend- & Fundraising
news-9104 Mon, 10 Nov 2014 12:48:00 +0100 Care Leaver: Erwachsen werden ohne Eltern https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/care-leaver-erwachsen-werden-ohne-eltern/ Dass Jugendliche nicht in der Herkunftsfamilie leben, ist selten ein Thema auf dem Campus. Viele junge Menschen die im Heim, in der Pflegefamilie und Wohngruppe aufwachsen, erhalten kaum Unterstützung beim Übergang in das Erwachsenenleben, Hilfen enden abrupt. Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik baut mit Studierenden ein Netzwerk auf und erforscht die Bildungsbiografien der jungen Leute. Eine Forschergruppe der Universität Hildesheim geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen. Dabei verfolgen sie auch Übergänge in Hochschulen. Die jungen Leute können in ihrer Bildungslaufbahn nur bedingt auf familiäre Unterstützung zurückgreifen. Von ihnen wird früh viel erwartet, etwa ein selbstständiges Leben im eigenen Wohnraum mit 18 Jahren. Die Hilfen enden abrupt. Ein Drittel der jungen Erwachsenen besuchen zum Zeitpunkt der Beendigung der Hilfe weder eine Schule noch machen sie eine Ausbildung. Ein Team um Professor Wolfgang Schröer untersucht in mehreren Projekten Bildungswege der Care Leaver, also junger Menschen, die außerhalb ihres Elternhauses aufgewachsen sind.

So wurden umfangreichere Daten über die Lebenswege von Care Leavern in Deutschland und gelungene Übergangsmodelle in anderen Ländern erfasst und wie Organisationen den Übergang in das Erwachsenenleben begleiten. Mit Studierenden wurden biografische Interviews geführt – wie verlief ihr Weg in die Uni? In einer Studie mit rund 250 Jugendlichen, die derzeit in Jugendhilfeeinrichtungen leben, untersuchen die Forscher, welche Unterstützung die befragten 16-Jährigen auf ihrem Bildungsweg erhalten und welche Erwartungen an sie gestellt werden. Derzeit entsteht ein Arbeitsbuch, das sich an Fachleute in der Kinder- und Jugendhilfe wendet.

Gemeinsam mit Betroffenen haben die Sozialpädagogen seit 2012 das bundesweite Netzwerk „Care Leavers in Deutschland" aufgebaut. Mittlerweile wurde ein Verein gegründet. Die jungen Erwachsenen entwickeln Informationsmaterial, einen Flyer, drehen einen Film und geben Tipps – zum Beispiel, wie man einen Bafög-Antrag stellen kann, ohne die Einkommensnachweise der Eltern vorlegen zu müssen.

Auch die Aktivitäten in Niedersachsen sollen regional weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit sechs weiteren Hochschulen aus Hildesheim, Emden, Holzminden, Oldenburg und Vechta wollen die Sozialpädagogen auf die Lebenssituation von Studierenden mit Jugendhilfeerfahrung aufmerksam machen und sie auf den Weg zu höheren Bildungsabschlüssen unterstützen. „Junge Menschen, die in der stationären Jugendhilfe aufgewachsen sind, sind wesentlich seltener als ihre Peers an Hochschulen anzutreffen. Care Leaver müssen den Übergang in Selbständigkeit früher, schneller und in der Regel ohne familiäre Unterstützung bewältigen", so die Sozialpädagogin Katharina Mangold. Mit dem Projekt „Care Leaver an Hochschulen in Niedersachsen“ begegnet die Hildesheimer Arbeitsgruppe dieser Chancenungleichheit. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Programms „Wege ins Studium öffnen“. Dabei gehe es nicht allein um harte und finanzielle Faktoren, sondern darum, „sich bewusst zu machen, was es für unterschiedliche Lebenslagen an unserer Uni gibt", so Mangold.

Hochschulöffentliche Informationsveranstaltung

Sara Milde und Katharina Mangold vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim laden zur Informationsveranstaltung ein. Dr. Eric van Santen (DJI München) spricht mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Hochschulen, Jugendhilfe und Studierenden über die Lebenssituation von Care Leaver an Hochschulen. Die Diskussion „Bildungserfolgreiche Jugendliche in stationären Hilfen zur Erziehung? – Das gibt's doch nicht!“ findet am 10. November 2014 um 16.15 Uhr im Hörsaal 3 am Hauptcampus der Universität Hildesheim statt. Insbesondere junge Menschen mit Jugendhilfeerfahrung – aber auch alle anderen Interessierten – sind herzlich eingeladen.

Unterstützung: Studienberatung und Stipendienberatung ansprechen

Betroffene und am Thema Interessierte können sich an Katharina Mangold wenden (mangoldk[at]uni-hildesheim.de). Die Studienberatung unterstützt in der Orientierungsphase und berät Studieninteressierte, Studierende gehen in Jugendzentren und informieren Schülerinnen und Schüler über Wege an die Hochschule und Unterstützungsmöglichkeiten. Dabei gehe es nicht darum, immer mehr junge Leute an die Hochschulen zu holen, sondern aufzuzeigen, dass ein Studium ein möglicher, denkbarer Weg ist, sagt Studienberater Martin Scholz. Die Stipendienberatung der Universität gibt einen Überblick über Stipendienprogramme und hilft bei der Antragstellung weiter. Markus Langer von der Stipendienberatung ermutigt junge Leute, sich um ein Stipendium zu bewerben. Der Sozialfonds springt zudem in unerwarteten Notlagen ein.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sozial- und Organisationspädagogik ZSB Anker Peers Sozialfonds
news-7875 Tue, 25 Feb 2014 10:51:00 +0100 Sozialfonds hilft in Notlagen https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/sozialfonds-hilft-in-notlagen/ Der Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim hilft Studentinnen und Studenten in finanziellen Notlagen. Bis zum 1. März können Anträge eingereicht werden. „Studierende, die gerade Probleme haben den noch anstehenden Studienbeitrag aufzubringen, die sich in einem finanziellen Engpass befinden und sich sorgen, wie sie in den nächsten Monaten über die Runden kommen sollen, können sich vertraulich an die Hochschule wenden", sagt Annette Buntefuß von der Universität Hildesheim. Sie weist auf die Antragsfrist für den Sozialfonds hin: Ein Antrag kann online heruntergeladen werden. Die Antragsfrist endet am 1. März 2014.

Der Sozialfonds hilft seit sechs Jahren Studierenden, die aufgrund finanzieller Notlagen nicht mehr in der Lage sind, ihr Studium fortzuführen oder zu beenden. 46.000 Euro flossen so insgesamt an Studierende – für viele war die Unterstützung in einer Notlage entlastend. Dabei wird das Angebot etwa von Studierenden, die sich in der Endphase ihres Studiums befinden, besonders stark nachgefragt. Sie müssen sich in der Endphase auf Abschlussprüfungen konzentrieren und können nicht zeitgleich jobben, sagt Buntefuß.  Im Schnitt unterstützt die Uni pro Semester etwa zehn Studierende. Annette Buntefuß rät Betroffenen, keine Scheu zu haben und die vertrauliche Beratung anzunehmen. Zwar müssen die Studierenden belegen, dass sie finanziell nicht in der Lage sind, das Studium weiterzuführen und ihre finanzielle Situation nachweisen. Aber dies geschieht in einem vertraulichen Rahmen.

Für eine vertrauliche Beratung können sich Betroffene an Annette Buntefuß wenden (Terminabsprache per E-Mail sozialfonds@uni-hildesheim.de).

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Pressemeldungen Sozialfonds
news-6205 Tue, 19 Feb 2013 12:39:00 +0100 Uni-Sozialfonds hilft in Notlagen https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/uni-sozialfonds-hilft-in-notlagen/ Der Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim hilft Studentinnen und Studenten in finanziellen Notlagen. Bis zum 1. März können Anträge eingereicht werden. Für eine vertrauliche Beratung wenden sich Betroffene an Natascha Häutle. „Bald endet die Frist für die Bezahlung der Studiengebühren. Für die meisten Studierenden ist das ein großer finanzieller Brocken, der auf sie zu kommt. Wenn es in einem Semester besonders knapp wird und man in Notlagen steckt, gibt es die Möglichkeit, sich beim Sozialfonds zu bewerben und kurzfristig eine Förderung in Höhe der anfallenden Studiengebühren zu bekommen", sagt Natascha Häutle. Sie weist auf die Antragsfrist hin: Ein Antrag kann online heruntergeladen werden. Die Frist endet mit der Frist zur Bezahlung der Studiengebühren am 1. März 2013.

Für eine vertrauliche Beratung steht Natascha Häutle in Vertretung von Frau Buntefuß gerne zur Verfügung. Studentinnen und Studenten erreichen sie ohne Anmeldung von Dienstag bis Donnerstag (9:00-13:00 Uhr) in Raum F104 auf dem Hauptcampus oder nach vorheriger Terminabsprache per E-Mail (sozialfonds@uni-hildesheim.de) oder Telefon (05121.883-103).

Der Sozialfonds hilft seit 2005 Studierenden, die aufgrund finanzieller Notlagen nicht mehr in der Lage sind, ihr Studium fortzuführen oder zu beenden.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Sozialfonds
news-5992 Wed, 16 Jan 2013 18:10:00 +0100 Mehr als Geld https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/mehr-als-geld/ Regionale Unternehmen und Stiftungen engagieren sich zunehmend im „Deutschlandstipendium" an der Stiftungsuniversität Hildesheim. Auch Privatpersonen setzen sich ein. Dabei geht es um mehr, als um Geld. „Abgesehen von der finanziellen Unterstützung, die mir ermöglicht, mich vollkommen auf das Studium zu konzentrieren, motiviert mich meine Förderin. Vielen ist das gar nicht bewusst. Diese Patenschaft ist eine zusätzliche Ermutigung und ein Appell weiter zu machen. Neben meinen Eltern gibt es nun eine weitere Person, die etwas von mir erwartet und an mich glaubt. Das Deutschlandstipendium gibt mir einen energischen Kick, um die Herausforderungen im Masterstudium zu bewältigen“, sagt die 22-jährige Lehramtsstudentin Valentina Sieg. Christa Mezzetti, vor 60 Jahren eine der ersten Lehramtsstudenten dieser Hochschule, fördert die Studentin. Beide trafen sich bereits zum Gespräch. „Ich möchte jungen Menschen helfen. Es geht um mehr, als Geld zu überweisen. Ich freue mich auf den Austausch mit Valentina Sieg, wir haben uns viel über Unterrichtserfahrungen und den Lehrerberuf zu erzählen", sagt Mezzetti.

Die Deutschlandstipendien erreichen besonders viele „MINT"-Studierende (in Hildesheim im Fachbereich IV: 18 Stipendien). „Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr zunehmend Förderer entschieden haben, Studierende unserer Universität zu unterstützen. Und ich würde es sehr begrüßen, wenn sich dieser Trend fortsetzt. Stipendien für unsere Studierenden sind eine Investition für die Zukunft unserer Gesellschaft. Deutschlandstipendien leisten einen Beitrag zur Zukunftssicherung“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich.

Die angehende Lehrerin Valentina Sieg sieht das so: „Förderer tun in ihrer Region etwas Gutes, wenn Fachkräfte im pädagogischen und sozialen Bereich ausgebildet werden. Während des Studiums lebe ich in Hildesheim und es wird für mich attraktiv, auch später hier zu bleiben. In diesem Sinne möchte ich dazu auffordern sich aktiv und bewusst für eine Förderung von Studis einzusetzen, die einmal als Lehrer, Psychologen oder in der Jugendhilfe arbeiten.“

Universitätspräsident Friedrich verlieh am Mittwoch im Beisein der Förderer den 33 neuen Deutschlandstipendiaten die Stipendienurkunden. Sie werden ein Jahr lang mit monatlich 300 Euro unterstützt. Insgesamt werden im Rahmen des Deutschlandstipendiums somit fast 120.000 Euro an leistungsstarke Studierende vergeben. Das Geld stammt je zur Hälfte vom Bund sowie von privaten Spendern; Unternehmen und Stiftungen. Besonders erfreulich ist, dass sich auch in diesem Jahr wieder Privatpersonen als Stipendiengeber engagieren.

Beim Stipendiatentreffen auf dem Kulturcampus lernten sich die Studierenden und Spender persönlich kennen. Dass sich „Geber“ und „Nehmer“ auch im weiteren Verlauf des Stipendienjahres austauschen, ist ein Element des Programms.

Lesetipp:

„Es gibt da noch jemanden, der an einen glaubt“. An der Uni Hildesheim stiften immer mehr Privatpersonen ein Deutschlandstipendium (Interview von Nadja Schlüter mit Valentina Sieg, 17.01.2012, Jetzt – Magazin der Süddeutschen Zeitung)

Dank an Spender

Für das Deutschlandstipendium an der Stiftung Universität Hildesheim spendeten im Studienjahr 2012/13 diese Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen: Dr. U. Noack-Laboratorien, Sparkasse Hildesheim, Frau Brigitte Constantin, Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim, Bernward Medien GmbH, Geomapping GmbH, Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG, Kühn Sicherheit GmbH, Werftengruppe GmbH, Herr Helmut Graf, Stiftung Zukunft Wald, Bitzer Wiegetechnik GmbH, Sparda-Bank Hannover-Stiftung, Klosterkammer Hannover, Volksbank Hildesheimer Börde eG, Heinz-Sielmann-Stiftung, Frau Christa Mezzetti, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Markus F. Langer, Friend- & Fundraising (E-Mail: markus.langer@uni-hildesheim.de, Tel.: 05121.883-131).

Weitere Förderprogramme der Universität

Ergänzend zum Deutschlandstipendium und den Stipendien von Begabtenförderungswerken hat die Universität Hildesheim eigene Förderprogramme entwickelt: Im Minerva-Kolleg können einhundert besonders leistungsstarke Studierende, mit dem Lore-Auerbach-Stipendium einhundert besonders engagierte Studierende gefördert werden. Mit dem Sozialfonds unterstützt die Universität in finanzielle Not geratene Studierende. Studierende können sich mit ihren Fragen an Annette Buntefuß von der Stipendienberatung wenden (Tel. 05121.883-103, E-Mail: buntefu@uni-hildesheim.de). 

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Stipendien Bürgergesellschaft
news-5592 Fri, 26 Oct 2012 15:05:00 +0200 Sammler Rolf Irle geehrt https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/sammler-rolf-irle-geehrt/ Eine Hundepfeife aus England, wenige Millimeter klein. Die tibetische Langtrompete ist mit 4,85 Metern das größte Instrument. 2400 Jahre alt ist die Gefäßtrompete aus Süditalien. Rolf Irle hat über 3000 Musikinstrumente gesammelt, die im „Center for World Music“ an der Universität Hildesheim erforscht und in Bildungsprojekten eingesetzt werden. Am heutigen Freitag ernennt die Universität den 77-Jährigen zum Ehrenbürger. „Der Sammler, Lehrer und Musikethnologe Rolf Irle hat mit seinem Wirken wie kaum ein anderer dazu beigetragen, dass die Vielfalt musikalischer Erscheinungsformen weltweit in Hildesheim einen Ort der Forschung und der Bewahrung gefunden hat “, sagt Prof. Dr. Raimund Vogels, Direktor des Center for World Music. Die Universität Hildesheim ernannte Rolf Irle am heutigen Freitag auf Beschluss des Senats und des Präsidiums in einer akademischen Feierstunde zum Ehrenbürger. Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich überreichte bei diesem Anlass die Urkunde.

Der 1935 geborene Rolf Irle befasst sich seit 1955 mit den Musikinstrumenten der außereuropäischen Kulturen und mit den europäischen Volksmusikinstrumenten. Von 1960 bis zu seiner Pensionierung 1994 hat er in Niedersachsen als Lehrer gearbeitet.

Irle hat eine über 3000 Instrumente umfassende Sammlung aufgebaut. Besondere Schwerpunkte liegen in den Regionen Tibet/Nepal, Ostasien, Indien, Indonesien, Neuguinea und Türkei. Die Sammlung umfasst außerdem seltene Musikinstrumente aus Afrika mit Menschen- und Tierdarstellungen, die von herausragendem musealen Wert sind. Sakral- und Ritualinstrumente aller Religionen und Glaubensformen gehören zum Bestand. Dabei ist es Rolf Irle wichtig, dass die Sammlung genutzt wird, er hat an vielfältigen Bildungsprojekten mitgewirkt, zum Beispiel an schulischen und kirchlichen Projekttagen zu den Themen Dritte Welt und Musikinstrumente in den Herkunftsländern von Mitschülern. „Rolf Irle ist von dem pädagogischen Ethos durchdrungen, dass sich Menschen in Anerkennung ihrer kulturellen Leistungen mit gegenseitiger Achtung, Interesse und Respekt begegnen“, unterstreicht Prof. Vogels.

Seit 2009 ist die Sammlung Bestandteil des Center for World Music, des musikethnologischen Forschungszentrums der Universität Hildesheim. Rolf Irle bietet ehrenamtlich Führungen durch die Instrumentensammlung an. Regelm äßig nehmen Familien und Schulen die Angebote war. Wertvolle Instrumente wie die indische Sitar, eine aufwändig beschnitzte afrikanische Rassel oder die arabische Laute Ud dürfen angefasst und gespielt werden.

Die Würde einer Ehrenbürgerin oder eines Ehrenbürgers der Universität Hildesheim kann Persönlichkeiten verliehen werden, die sich in herausragender Weise um die Beziehungen zwischen Hochschule und Gesellschaft verdient gemacht haben. So hat Gerald Frank zum Beispiel den Arbeitskreis Informationstechnologie seit 1998 aufgebaut und den Ausbau des informationstechnologischen Studienangebots unterstützt. Margot Möller-Meyer, seit 50 Semestern Gasthörerin der Universität, wurde 2012 Ehrenbürgerin und setzt sich für Nachwuchswissenschaftler und ausländische Studierende ein.

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Center for World Music Forschung Bürgergesellschaft Vernetzung
news-5374 Fri, 14 Sep 2012 14:08:00 +0200 McAllister: „Stiftungen verdienen mehr Aufmerksamkeit“ https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/mcallister-stiftungen-verdienen-mehr-aufmerksamkeit/ „Stiftungen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, denn sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum Allgemeinwohl. Stiftungen übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft“, sagte Ministerpräsident David McAllister während der Eröffnung des ersten Niedersächsischen Stiftungstages auf dem Kulturcampus der Stiftungsuniversität Hildesheim. 220 Stiftungen stellten sich mit Projekten aus Kunst, Sport und Bildung vor, Bürger informierten sich über Ehrenamt und Vermögensverwaltung. Ministerpräsident David McAllister lobte während der Eröffnung auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Stiftung Universität Hildesheim das Konzept des ersten Stiftungstages Niedersachsen: „Ziel ist es, die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements und unserer Zivilgesellschaft im Stiftungswesen einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Das ist wichtig. Stiftungen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, denn sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum Allgemeinwohl. Stiftungen übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft – vom sozialen Engagement bis hin zur Förderung von Bildung, Kultur, Wissenschaft, Sport oder Integration."

Mit rund 2000 selbstständigen Stiftungen verfügt Niedersachsen über eine vielfältige und leistungsstarke Stiftungslandschaft. „Niedersachsen ist Stiftungsstandort mit Tradition. Die älteste durchgehend bestehende Stiftung, der 1127 gegründete Hospitalfonds Sankt Benedikti in Lüneburg, hat hier ihren Sitz. Vom Stiftungswachstum der letzten Jahrzehnte konnte auch Niedersachsen profitieren und behauptet im Ranking der Bundesländer einen guten sechsten Platz. Auf 100.000 Niedersachsen entfallen 25 Stiftungen, im bundesdeutschen Mittel sind es nur 23 Stiftungen pro 100.000 Einwohner“, unterstreicht Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Neben sozialen Zwecken (28 %) werden in Niedersachsen vor allem Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur (15 %) sowie Bildung und Erziehung (14 %) gefördert.

„Stiftungstage sind Foren für den Informationsaustausch und sie dienen der Vernetzung philanthropisch Engagierter. Sie fördern die Entwicklung gemeinnütziger Projekte“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Freitag. Ein Beispiel für nachhaltige Kooperation ist das Projekt „LernKu(h)lt“: Lehramtsstudierende der Stiftung Universität Hildesheim fördern Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunftssprachen zweimal wöchentlich im Team. Schulen, Lehrer, Eltern, Bürger, Stiftungen und die Stadt vernetzen sich, um die schulische Situation von Erst- bis Zehntklässlern, insbesondere mit Förderbedarf in der deutschen Sprache, in der Region Hildesheim zu verbessern. Die Johannishofstiftung, die Bürgerstiftungen Hildesheim und Braunschweig, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und die Stiftung Mercator unterstützen das Projekt seit dem Beginn 2006.

Wie wichtig Vernetzung ist, hebt Tarek Abdullah hervor. Er studiert in Hannover Sozialwissenschaften und engagiert sich in der Sprachförderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache und in einem Stadtteilprojekt, das Begegnungen und Initiativen von Bürgern fördert. „Ich komme auf dem Stiftungstag mit anderen Engagierten ins Gespräch.“

Etwa 700 Bürgerinnen und Bürger, Stifter und Stiftungsmitarbeiter, 200 Kinder und Jugendliche, informierten sich auf dem Stiftungstag über Stiftungszwecke, Bürgerstiftungen, die Zeitspende oder Vermögensverwaltung. Beim „Fest der Projekte“ geben von Stiftungen geförderte Theaterprojekte, Musikgruppen und Sportler einen Einblick in ihr Können. Dr. Christoph Dahling-Sander, Sekretär der Hans-Lilje-Stiftung, weist auf Engagement und Einfluss hin: „Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und Einfluss zu nehmen, Gesellschaft mitzugestalten. Stiftungen müssen zudem zeigen, was sie tun, ihre Bilanzen veröffentlichen, dadurch Vertrauen aufbauen. Auf dem Stiftungstag kommen wir mit Bürgern ins Gespräch.“ Zum Beispiel mit Marie Pardey, die sich gerade ein Jahr in Kamerun im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres engagiert hat. „Ich informiere mich über Stiftungen – viele kenne ich gar nicht, dabei tun sie viel Gutes. Es ist spannend zu sehen, dass wir in Niedersachsen 2000 Stiftungen haben“, sagt die 20-Jährige.

Veranstalter ist die Stiftungsinitiative Niedersachsen. Der nächste Niedersächsische Stiftungstag wird 2015 in Braunschweig ausgerichtet.

Zur Bildergalerie vom ersten Niedersächsischen Stiftungstag

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Stiftungsuniversität Präsident Vernetzung Bürgergesellschaft Lehrerbildung
news-5378 Tue, 11 Sep 2012 09:09:00 +0200 Welt retten bedeutet, im Kleinen anzufangen https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/welt-retten-bedeutet-im-kleinen-anzufangen/ Prof. Dr. Michael Corsten, Sozialwissenschaftler an der Stiftung Universität Hildesheim, erforscht, welche Akteure sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und wer sich zurückzieht. In „sozialmoralischen Landkarten" zeichnen die Forscher der Universitäten Hildesheim und Jena das Engagement oder Nicht-Engagement der Bürgerinnen und Bürger spätmoderner Gesellschaften nach. Isa Lange sprach mit Professor Corsten über die „Weltretter“. „Arbeiten ohne Geld" – was treibt Menschen an, die nach dem Feierabend oder am Wochenende „die Welt retten"?

Etwa ein Drittel der Bevölkerung über 14 Jahre engagiert sich freiwillig, unentgeltlich und regelmäßig für ein öffentlich bedeutsames Anliegen – ob Schülerhausaufgabenhilfe, Sportkurse für Kinder und Jugendliche, im Einsatz in der Ortsheimatpflege, in Jugendhäusern, als Schöffe im Gericht. So vielfältig wie die Engagementtätigkeiten sind auch die Motive. Im Kern geht es den Engagierten darum, sich für die gemeinsamen Belange in einem konkreten Projekt vor Ort einzusetzen und damit im eigenen Alltag ein Stück Gemeinsinn zu leben. Die Welt retten bedeutet ganz konkret im Kleinen damit anzufangen, einen Beitrag zu leisten.

Und wer sind „die" Engagierten und Nicht-Engagierten?

Engagierte Bürgerinnen und Bürger kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Milieus. Das Engagement älterer Bürger hat zugenommen. Wer schon im Verein ist, bei dem steigen die Chancen, dass sie oder er sich freiwillig engagiert. Auch spielt Zeitmangel kaum eine Rolle. Vielfach finden wir ein „More-More-Prinzip". Wer sich bereits in einer Initiative engagiert, wird oftmals wieder angesprochen, ob er nicht weitere Ehrenämter aufgreifen kann. Weniger Engagement findet man in Großstädten und bei Menschen in prekären Erwerbspositionen (Arbeitslosigkeit, befristete Beschäftigung).

Welche Faktoren begünstigen bürgerschaftliches Engagement?

Die Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement hängt eng mit den sinkenden sozialen Netzwerken im Umfeld einer Person zusammen. Auf dem Land oder in kleineren Städten besitzen Menschen mehr soziale Beziehungen (Familie, Freunde, Bekannte) – auch eine stabile Berufstätigkeit stärkt den sozialen Zusammenhalt. In Städten und in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen sinkt der soziale Zusammenhalt und darüber die Neigung, sich für andere einzusetzen.

Können Bürgerstiftungen Ausgangspunkte für vernetztes Engagement in einer Region sein? Wie wichtig sind Strukturen und Organisationen, die ehrenamtliche Arbeit koordinieren und neue Engagierte motivieren?

Stiftungen sind in der Regel Ausdruck dafür, dass auch finanzstarke Akteure in einer Region bereit sind, einen Teil ihres Vermögens sozialen Projekten zur Verfügung zu stellen. Inwiefern soziale Projekte, die aus Stiftungen entstehen, dann weitere Akteure aus der  Region zu freiwilligen Aktivitäten motivieren, hängt von der Passung der Inhalte zum Charakter und den Bedürfnissen einer Region ab, auch von den Strukturen, die dort existieren. Wie arbeiten (neue) Stiftungen mit Verbänden, Vereinen und Bürgerinitiativen zusammen? Erkennen Sie Trends oder stützen sie Projekte, die zwar äußerlich renommiert scheinen, aber letztlich doch eher „Auslaufmodelle“ sind? Wichtig ist das kulturelle Verständnis und Selbstbild einer Region. Wie verstehen sich die Förderer und Stifter als Bürger? Mit welchen Traditionen, kulturellen und sozialen Entwicklungen sehen sie sich verbunden? Wie nah sind sie den aktuellen Prozessen?

Was sagt die Stiftungsdichte über das Engagement von Bürgern aus? In großen Städten wie Hannover kommen auf 100.000 Einwohner 58 Stiftungen, in Olden-burg 64– in Dresden nur 20. Welche regionalen Entwicklungen stellen sie fest?

Genau das ist die Frage, die sich oben schon andeutete. Ist die Stiftungsdichte nur ein Ausdruck des ökonomischen Kapitals, das in einer Region für soziale Projekte aufgebracht werden kann oder zeigt sie, dass durch Stiftungen unterstützte Projekte auch an die kulturellen Entwicklungen einer Region anknüpfen und diese fördern können? Liegen deshalb automatisch „reiche“ Städte vorne in der Stiftungsdichte? Deckt sich die Stiftungsdichte etwa mit der Vereinsdichte einer Stadt? Dann müsste Göttingen weiter oben liegen. Der Schlüssel liegt in einer Wechselbeziehung. Die Region muss finanzstarke Akteure motivieren, sich an den lokalen Projekten zu beteiligen, umgekehrt bedarf es bei den Stiftern Akteure, die sich mit dem Verständnis der Region zu identifizieren vermögen.

Sie erarbeiten derzeit mit Wissenschaftlern aus Jena „sozialmoralische Landkarten“. Was haben Sie herausgefunden?

Mit den sozialmoralischen Landkarten wollen wir – das sind neben mir noch Prof. Hartmut Rosa, Dr. Michael Beetz und Torsten Winkler – erfassen, wie Menschen ihr Verhältnis zur Welt herstellen und erfahren. Ob sie sich eher als „in die Welt geworfen“ oder „von der Welt getragen“ ansehen. Es geht um die Frage, ob Menschen das Gefühl haben, dass sie Rückmeldungen erfahren, wenn sie etwas unternehmen. Zum Beispiel, wenn sie sich engagieren wollen. Dann macht es einen Unterschied, ob ich das Gefühl habe, dass die Welt um mich herum, sich gleichgültig verhält. Oder ob ich zuversichtlich bin, dass mein Tun etwas bewirkt. Menschen, die ein Resonanzgefühl zur Welt ausgebildet haben, sind eher motiviert, Aufgaben zu übernehmen, etwas für andere zu tun.

Engagement im Studium – wie steht es um die Engagement-Bereitschaft (und-Ausübung) der jungen Generation?

Das Engagement der Studierenden ist laut Daten des Freiwilligensurveys zwischen 1999 und 2009 leicht gestiegen, von 40 auf 43%. Bei den älteren Studierenden (25 bis 29 Jahre) hat es deutlich zugenommen – von 36 auf 47%. Es wäre somit denkbar, dass die Studierenden in der Bachelorphase etwas weniger dazu neigen, ein Engagement auszuüben – immerhin sind es auch hier noch 40% im Jahr 2009. Außerdem zeigt sich ein Bildungseffekt: Gleichaltrige Jugendliche mit Berufsausbildung und in Erwerbstätigkeit engagieren sich nur zu ungefähr dreißig Prozent – auch Gymnasiasten im Alter 14 bis 19 engagieren sich mit über 40% deutlich stärker als Hauptschüler und Mittelschüler (unter 30%).

Vielen Dank für das Gespräch.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Forschung Bürgergesellschaft
news-3905 Wed, 11 Jul 2012 17:16:00 +0200 „Ich bin neu hier“ / Positive Spenderresonanz beim Deutschlandstipendium https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/ich-bin-neu-hier-positive-spenderresonanz-beim-deutschlandstipendium/ „Ich bin neu hier“, beginnt Unternehmer Stefan Kühn. Was ihn bewogen hat, erstmals einen Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium zu fördern? „Ich möchte, dass es der Region gut geht, dass der Wirtschafts- und Bildungsstandort Hildesheim gestärkt wird.“ 31 Stipendien konnte die Universität Hildesheim bisher für das Wintersemester 2012/13 einwerben, 60 können es bis Oktober insgesamt werden. „Es ist eine Wertschätzung für mich, dass ich das Deutschlandstipendium erhalte, das motiviert ungeheuerlich“ sagt Drilon Alija. Der 24-Jährige aus dem Kosovo, in Rheinland Pfalz aufgewachsen, studiert an der Universität Hildesheim „Umweltsicherung“ und freut sich natürlich über die 300 Euro monatlich mehr auf dem Konto. Die Anerkennung seiner Studienleistungen und seines Engagement als studentischer Vertreter in Gremien seien jedoch genauso wertvoll. Alija gehört zu den 23 ersten Deutschlandstipendiaten der Universität Hildesheim.

„Wir danken allen, die die Kultur des Stiftens und Förderns fortentwickeln“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Dienstag im Rahmen eines Treffens mit Förderern und Stipendiaten auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg. „Wir fördern Studierende, die Förderung brauchen und haben dazu eigene Stipendienprogramme aufgelegt. Im Minerva-Kolleg werden einhundert besonders leistungsstarke, im Lore-Auerbach-Stipendienprogramm einhundert besonders in Ehrenämtern engagierte Studierende gefördert. Mit dem Sozialfonds unterstützen wir Studierende, die in eine finanzielle Notlage geraten sind.“ Zusätzlich vergibt die Universität seit dem Wintersemester 2011/12 das Deutschlandstipendium.

Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Josef Lange gratulierte zum erfolgreichen Start des Deutschlandstipendiums – schließlich gelang es der Universität das vom Bund zur Verfügung gestellte Kontingent (23 Stipendien) zu 100 Prozent auszuschöpfen. Es sei ein Zeichen des Vertrauens regionaler Unternehmen und Privatpersonen in die Stiftungsuniversität und den Standort Hildesheim. „Auch unsere Bürgergesellschaft muss sich um ihre Hochschulen kümmern und junge talentierte Studierende fördern. Sie sind Vorbilder für privates Engagement“, dankte er den Spendern. Niedersachsen ist bei der Einwerbung der Deutschlandstipendien besonders erfolgreich und liegt mit 81 % ausgeschöpften Mitteln im ersten Jahr deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 56 %.

Warum er „seinem Unternehmen ans Portemonnaie geht“ und sich ab dem Wintersemester 2012/13 als Förderer am Deutschlandstipendium beteiligt? „Hildesheim lebt vom Engagement der Bürger und privaten Initiativen. Es gehört zur Unternehmenskultur. Wir wollen den Wirtschafts- und Bildungsstandort Hildesheim unterstützen und beginnen bei den jungen Menschen“, bekräftigt der Hildesheimer Unternehmer Stefan Kühn (Kühn Sicherheit).

Die Resonanz bei den Spendern zum Deutschlandstipendium ist positiv. Nahezu alle bisherigen Förderer setzen ihr Engagement fort, darunter Dr. Udo Noack aus Sarstedt. „Wir wollen mit zwei Stipendien das junge Fachgebiet Umweltwissenschaften an der Universität Hildesheim stärken, bieten auch Praktikumsplätze und Mentoring an.“

Kultur des Förderns: Das Deutschlandstipendium in Hildesheim

Regionale Unternehmen, Stiftungen und private Spender fördern Studierende mit monatlich 150 Euro, der Bund gibt 150 Euro hinzu, so dass Stipendiaten 300 Euro monatlich erhalten. Bis zum Oktober 2012 kann die Universität insgesamt 59 Stipendien bei Spendern einwerben, um eine Ko-Finanzierung durch den Bund zu erhalten. Das Deutschlandstipendium richtet sich vor allem an leistungsstarke Studierende. Drei Viertel aller Hochschulen beteiligen sich bundesweit.

Die Bewerbungsfrist für das Deutschlandstipendium im WiSe 2012/2013 endet am 31. Juli und erfolgt online. Die vier Auswahlkommissionen der Fachbereiche der Universität entscheiden im November über die Vergabe. Bis Oktober können Spender mit ihrer Spende zur Förderung leistungsstarker Studierender an der Universität Hildesheim beitragen.

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Pressemeldungen Fachbereich 4 BSc UWS Stipendien
news-4872 Thu, 28 Jun 2012 18:19:00 +0200 Wandelkonzert https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/wandelkonzert/ Gehen und Hören. Seit 16 Jahren zeigen Studierende in öffentlichen Konzerten an historischen Orten der Stadt Hildesheim ihr musikalisches Können. Zum Wandelkonzert lädt das Institut für Musik und Musikwissenschaft am 4. Juli ein. Gehen. Stehen Hören. Weitergehen. Das Institut für Musik und Musikwissenschaft lädt am Mittwoch, 4. Juli, ein zum Wandelkonzert 2012. „Die Musik ist vielfältig: von Musik der Renaissance über Kammermusik des 19. Jahrhunderts bis zu Funk, Pop und Soul. Wir zeigen das gesamte Spektrum, mehrere kleine Konzerte, etwa je 30 Minuten, und dann gehen wir gemeinsam zum nächsten Spielort", berichtet Wilfried Beck.

Seit 16 Jahren zeigen Studierende der Universität Hildesheim unter der Leitung von Wilfried Beck und Jan Hellwig in öffentlichen Konzerten an historischen Orten der Stadt Hildesheim ihr musikalisches Können. Etwa 40 Studierende nehmen 2012 teil und begeistern auf dem Marktplatz, in der Kirche oder im Museum die Hildesheimer Bürger. Interessierte Lehrende und Studierende sind herzlich zu den Konzerten eingeladen. Um 14:14 Uhr beginnt das Wandelkonzert an der ersten Station, der Michaeliskirche. Das Konzert endet am Abend mit jenseits Eden, gegen Morgen, einer Uraufführung mit Texten und Musik zu Kain und Abel im Rahmen des Projektsemesters „Arbeit (er)finden“.

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Pressemeldungen Musik und Musikwissenschaft Projektsemester Veranstaltungen Bürgergesellschaft
news-4740 Mon, 25 Jun 2012 08:42:00 +0200 Minerva-Lauf am 29. Juni https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/minerva-lauf-am-29-juni/ Laufen – für eine gute Sache: Am Freitag, 29. Juni, lädt die Stiftung Universität Hildesheim zum vierten Mal zum Minerva-Lauf ein. Die Erlöse kommen dem Sozialfonds zugute. Die Veranstalter – der Sozialfonds und das Institut für Sportwissenschaft – hoffen auf viele lauffreudige Studierende, Lehrende und Mitarbeiter der Universität. „Der Erlös des Minerva-Laufes ist für den Sozialfonds bestimmt, mit dem wir Studierende unserer Hochschule unterstützen, die sich in finanziellen Notlagen befinden“, erklärt Annette Buntefuß vom Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim.

Eröffnet wird der Lauf um 17:00 Uhr am Marienburger Platz 22 (Sportanlage der Universität). Rund um das Universitätsgelände werden dann um 17:15 Uhr die „Bambinis“ laufen (700 m). Start des 10-km-Laufs ist um 17:30 Uhr, Start des 2-km-Laufs ist um 17:45 Uhr. Um 18:45 Uhr beginnt der 3-km-Firmen-Lauf, um 18:50 Uhr der 5-km-Jedermann-Lauf und das Walking.

Wieder im Programm ist der Firmen-Lauf. „Schicken Sie Ihr Team mit bis zu fünf Läuferinnen oder Läufer ins Rennen. Die besten drei werden gewertet“, wendet sich Buntefuß an Unternehmen und Organisationen aus der Stadt und Region. Auf die Sieger wartet der Minerva-Pokal.

Die Schule oder der Verein, die/der mit den meisten Läuferinnen und Läufern antritt, gewinnt einen Sonderpreis, den Fun Cup. „Wir sind begeistert über das Interesse der Schulen. Die Ganztagsschule Drispenstedt gehört zu unseren langjährigen Teilnehmern – und hat bisher alle Fun Cups gewonnen. In diesem Jahr haben sie auch unser Plakat gestaltet. Wir sind gespannt, wer in diesem Jahr die meisten Läufer stellt“, so Annette Buntefuß.

Für Rückfragen steht Annette Buntefuß unter 05121.883-103 zur Verfügung. Die Veranstalter – der Sozialfonds und das Institut für Sportwissenschaft – weisen auf die kostenlose Kinderbetreuung hin.

Weitere Informationen zum Lauf und zur Online-Anmeldung

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Pressemeldungen Veranstaltungen Sozialfonds Sportwissenschaft Bürgergesellschaft
news-4759 Mon, 25 Jun 2012 08:35:00 +0200 Mittsommernacht lockt 3000 Gäste auf die Domäne https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/mittsommernacht-lockt-3000-gaeste-auf-die-domaene/ Über 3000 Gäste lockte die Mittsommernacht auf den Kulturcampus Domäne Marienburg. Das traditionelle Sommerfest der Universität stand in diesem Jahr unter dem Motto „Burgfest". Erstmals öffentlich zugänglich waren die Säle im „Hohen Haus". Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Hildesheim nutzten das Angebot, die restaurierten Säle im „Hohen Haus" zu erkunden, in denen vor Jahrhunderten Recht gesprochen und Steuern eingetrieben wurden. Künftig werden hier Kulturwissenschaftler studieren.

Auf sechs Bühnen traten beim Uni-Sommerfest Live-Bands und DJs auf, Studierende und Absolventen präsentierten ihre Projekte aus den Bereichen Musik, Theater, Kabarett, Literatur, Tanz und Performance. Dabei haben sie im Burg-Theater zum Beispiel Goethes Faust in einer halben Stunde aufgeführt. Auf der Theaterbühne geben Kulturwissenschaftler einen Einblick in das aktuelle Projektsemester Arbeit(er)finden. Sie zeigten Ausschnitte aus dem Diskurs über Musicals, „S_he works hard for the money“ und dem Tanzprojekt „Dance with me Henry - oder: warum Menschen miteinander Tanzen“.

Fotogalerie Mittsommernacht 2012 (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

„Zwischen Bands und Barbieren. Mittsommernacht auf der Domäne lockt mit mittelalterlichem Flair: 3000 Besucher wollen Musiker und Darsteller sehen", Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 25.06.2012

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Pressemeldungen Veranstaltungen Projektsemester Bürgergesellschaft
news-4824 Wed, 06 Jun 2012 17:36:00 +0200 Seit fünfzig Semestern Gasthörerin: Margot Möller-Meyer zur Ehrenbürgerin ernannt https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/seit-fuenfzig-semestern-gasthoererin-margot-moeller-meyer-zur-ehrenbuergerin-ernannt/ Der Senat der Universität Hildesheim hat auf seiner heutigen Sitzung mit Zustimmung des Präsidiums und der Dekane Frau Margot Möller-Meyer zur Ehrenbürgerin ernannt. Diese hat sich „in herausragender Weise um die Beziehungen zwischen Hochschule und Gesellschaft verdient gemacht“. Die 1924 geborene frühere Lehrerin zählte zu den Gasthörern der ersten Stunde. Seit 1986 nahm sie fünfzig Semester lang am Gasthörerstudium teil. Von 1988 bis 1993 gehörte sie dem Vertretungsgremium der Gasthörer an. 2003 erfolgte mit ihrer nachhaltigen Förderung die Gründung des Margot-Möller-Promotionskollegs. Dekan Prof. Dr. Tilman Borsche erklärte hierzu: „Ohne die tatkräftige Unterstützung durch Frau Möller-Meyer wäre es nicht zur Gründung des Promotionskolleg gekommen, das in besonderer Weise auch dazu dienen soll, Lehramtsstudierenden den Weg zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit zu ebnen.“

Auch das Begegnungszentrum „Kolja“ für ausländische Studierende wäre ohne die Unterstützung durch Margot Möller-Meyer kaum errichtet worden. Auch zahlreiche wissenschaftliche Buchprojekte wurden durch sie gefördert. Jahrzehntelang trug die Pensionärin durch ihre sehr rege Präsenz auf dem Campus zum Universitätsleben bei. Dekan Prof. Dr. Werner Greve hob hervor: „Bis heute nimmt sie an den Feierstunden des Promotionskollegs teil und versetzt die Kollegiaten durch ihren reichen Erfahrungsschatz in Erstaunen.“

Präsident Friedrich gratulierte der neuen Ehrenbürgerin mit den Worten: „Margot Möller-Meyer zeigt in exemplarischer Weise, wie stark Seniorinnen und Senioren am Universitätsleben teilhaben können. Sie ist ein kritischer Geist und eine große Mäzenatin.“

Ihren eigenen Lebensweg beschreibt Frau Möller-Meyer mit einem Goethe-Wort, den ihre Mutter der Tochter mit auf den Weg gab: „Lass nie die Kraft, den Willen dir erschlaffen, vom Besseren dich zum Besten aufzuraffen! Nur wenn dein Geist nach Fortschritt ewig geizt, wenn ewig ihn Vollendung lockt und reizt, dann lebst du erst, es leben nur, die schaffen.“

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Bürgergesellschaft
news-4677 Mon, 07 May 2012 09:02:00 +0200 Theo Stracke zum Honorarprofessor ernannt https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/theo-stracke-zum-honorarprofessor-ernannt/ Naturschutzfachmann bereichert Lehrangebot: Seit 2008 teilt Theo Stracke seine langjährigen Erfahrungen im Naturschutz mit Studierenden der Universität Hildesheim. „Seine Seminare über Recht, Organisation und Handlungsformen des Naturschutzes sind nie trocken; wir schätzen die Praxisnähe, die er in die Theorie einbringt“, sagt die Umweltwissenschafts-Studentin Rebecca Winter. Dipl.Ing. Theo Stracke wurde zum Honorarprofessor im Fachbereich IV Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik ernannt. Mit der Verleihung der Honorarprofessur an Theo Stracke werden sein herausragendes Engagement bei der Entwicklung der umweltwissenschaftlichen Studiengänge – der Bachelor-Studienvariante „Umweltsicherung“ und des Master-Studiengangs „Umweltwissenschaft und Naturschutz“ – an der Universität Hildesheim sowie sein nachhaltig hoher Einsatz in der Lehre gewürdigt, so Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. „Seit 2008 übernimmt Theo Stracke jedes Semester Lehraufträge an der Universität. Er gibt sein Praxiswissen mit viel Expertise und Esprit an die nächste Generation weiter und darf mit Recht als einer der engagiertesten Naturschützer Niedersachsens bezeichnet werden“, erklärt Dekan Prof. Dr. Martin Sauerwein.

„Theo Stracke vermittelt uns das trockene Naturschutzrecht – und bereichert seine Lehrveranstaltungen mit interessanten Beispielen und Anekdoten aus seiner langjährigen Berufspraxis", berichtet Studentin Rebecca Winter, die künftig Unternehmen im Umweltmanagement beraten möchte. Student Robin Stadtmann ergänzt: „Wir schätzen sein Praxiswissen, das er mit der Theorie verknüpft. Er unterstützt uns – von den Lehrinhalten bis zur Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen.“

Theo Stracke studierte Landespflege an der Universität Hannover. Er war Leiter des Dezernates Landespflege beim Regierungspräsidenten in Hildesheim und Stellvertretender Dezernatsleiter des Dezernats Landespflege der Bezirksregierung Braunschweig. Als Sonderbeauftragter des Landes Niedersachsen hat er die Norddeutsche Naturschutzakademie gegründet, aufgebaut und wurde ihr Stellvertretender Direktor. Bis 2004 war er Leiter des Naturschutzdezernates der Bezirksregierung Hannover. Von 2005 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2011 war er als Leitender Baudirektor verantwortlich für den Geschäftsbereich Landesweiter Naturschutz des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasser-, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Seit 2011 ist er freiberuflicher Berater für den öffentlichen Dienst und Unternehmensberater in Fragen des Naturschutzes.

Umweltsicherung, Umweltwissenschaft und Naturschutz in Hildesheim

Umweltwissenschaft und Naturschutz zählen zu den Profilelementen der Universität Hildesheim. Die Hochschule hat für diesen Bereich neben dem Bachelorschwerpunkt Umweltsicherung in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung den Masterstudiengang „Umweltwissenschaft und Naturschutz“ entwickelt, der zum Wintersemester 2011/12 gestartet ist.

Im Masterstudium ist eine Vertiefung in den Bereichen „Historische Umweltanalyse“, „Angewandter Umweltschutz“ und „Umweltbildung“ möglich. Während des Studiums setzt jeder Studierende ein Forschungsprojekt um und absolviert ein außeruniversitäres Praktikum – ob in einer Landesbehörde, in einem Nationalpark in Schweden, im Bergbau in Südafrika oder in einem deutschen Nationalpark oder Biosphärenreservat. Bislang wurden Kooperationsvereinbarungen mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, dem TÜV-Nord, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie und dem von-Thünen-Institut für Klimafolgenforschung abgeschlossen.

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Pressemeldungen Fachbereich 4 Geographie Biologie BSc UWS Bürgergesellschaft
news-4575 Wed, 18 Apr 2012 11:41:00 +0200 „Wir springen auf keinen Migrationshype auf“ / Türkisch-Deutsches Theater lebt gesellschaftliches Zusammenleben https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/wir-springen-auf-keinen-migrationshype-auf-tuerkisch-deutsches-theater-lebt-gesellschaftliches-zu/ Wie reagieren Kulturinstitutionen auf Migration? An der Universität Hildesheim wurde die bundesweite Studie InterKulturBarometer vorgestellt. Der Einfluss von Kunst und Kultur auf Integration werde unterschätzt. Für die Schauspieler des Türkisch-Deutschen Theaters ist Vielfalt normal. „Wir sind dem Migrationshype einen Schritt voraus. Jeder Mensch muss sich jeden Tag, sein Leben lang integrieren, sich zu sich selbst und seiner Umwelt positionieren. Das ist Kultur, das ist das Leben, da wird permanent integriert“, sagen Isabel Schwenk und Markus Wenzel, Leitung des Türkisch-Deutschen Theaters. Für das Türkisch-Deutsche Theater in Hildesheim ist kulturelle Vielfalt normal. Seit über 20 Jahren spielt Neclâ Eberle-Erdógan im Türkisch-Deutschen Theater mit – neben ihrer Arbeit im Mehrgenerationenhaus Hildesheim. „In erster Linie ist Theater eine Möglichkeit für mich meine Gedanken und Gefühle auszudrücken. Hier kann ich über meine Ansichten und Einstellungen in Bezug auf das Zusammenleben in der Gesellschaft nachdenken und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedensten Menschen finden“, sagt die türkischstämmige Deutsche.

Das Türkisch-Deutsche Theater wird seit 1990 von Studierenden der Universität Hildesheim und Bürgern aus der Region Hildesheim geleitet. „Wir springen auf keinen Migrationshype auf“, erklärt Isabel Schwenk, die mit Markus Wenzel seit 2011 das Theater leitet. Beide studieren an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis sowie Szenische Künste.

Wie reagieren Theaterhäuser auf Zuwanderung und kulturelle Vielfalt? „Publikum, Produktionen und Personal müssen widerspiegeln, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Vorbild können freie Bühnen sein – wie zum Beispiel das Türkisch-Deutsch Theater", sagt Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und Autor von „Theater und Migration. Herausforderungen an Theaterpraxis und Kulturpolitik".

„Wir inszenieren das Vergessen und nähern uns unter anderem dem Türkei-Armenien-Konflikt an“, kündigt Markus Wenzel die nächsten Inszenierungen am 21. April und 31. Mai an. „Vergessen ist eine akzeptierte kulturelle Praxis. Gerne werden die Gründe vergessen, warum Türken nach Deutschland migrieren. Im Theater wird Integration praktiziert und hinterfragt“, so Wenzel.

Studie InterKulturBarometer
Wie beeinflussen Kunst und Kultur die Integration? Die Studie InterKulturBarometer hat erstmals in Deutschland verlässliche Zahlen über die kulturellen und künstlerischen Prozesse einer durch Migration beeinflussten Gesellschaft geliefert.

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin des Zentrums für Kulturforschung und Honorarprofessorin der Universität Hildesheim, hat die Studie durchgeführt und legt damit eine empirische Grundlage für die kulturpolitische Analyse von Migrationsprozessen. Gefördert wurde das InterKulturBarometer vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Wissenschaftler des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und der Universität Erlangen-Nürnberg haben die Studie wissenschaftlich begleitet. 2.800 Menschen ab einem Alter von 14 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund wurden befragt (Erste Ergebnisse der Studie).

Das Türkisch-Deutsche Theater in Hildesheim
Das Türkisch-Deutsche Theater wird seit 1990 von Studierenden der Universität Hildesheim und Bürgern aus der Region Hildesheim geleitet. Damals wollten sie einen Raum schaffen, um künstlerisch „über das Verhältnis von Einheimischen und Fremden“ nachzudenken, indem sie die „Probleme und Möglichkeiten des Zusammenlebens“ darstellten, so der Gründer und Regisseur Sebastian Nübling. Während in den Anfangsjahren Integration direkt auf der Bühne behandelt wurde, findet sie inzwischen ganz praktisch hinter der Bühne statt.

„Wir sind hier extrem gemischt: Männer, Frauen, Ältere, Jüngere, unterschiedliche Berufsgruppen und eben auch Herkunftsländer“, sagt Pia Kröll. Die 21-jährige Studentin der Universität Hildesheim gehört zu den 20- bis 65-jährigen Schauspielern, die unterschiedliche soziale und kulturelle Hintergründe mitbringen. „Aus der Freude am Theater spielen haben sich enge Freundschaften gebildet.“

„Die Qualität des Türkisch-Deutschen Theaters liegt in der offenen Struktur und der Motivation der Spieler. Dadurch ist es möglich, dass sich das Theater jedes Jahr von selbst neu findet und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeitet, ohne sich in vorhandene Strukturen pressen zu müssen. Jeder der will kann dabei sein. Die bunte Mischung macht‘s“, so Kulturwissenschaftsstudentin Schwenk.

Nächste Inszenierung des Türkisch-Deutschen Theaters am 21.04. und 31.05.
Beim Theaterfestival Frei^Zeichen gibt das Türkisch-Deutsche Theater am Samstag, 21. April, um 12:00 Uhr, einen Einblick in die aktuelle Inszenierung „Der Dämon in uns sehr sehr frei nach...“ (Weinsziehr/LitteraNova, Wallstraße 12, Hildesheim). Die Premiere wird am 31. Mai um 20:00 Uhr stattfinden.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Türkisch-Deutschen Theaters werden Texte türkischer Autoren verwendet: Sabahattin Ali, Nâzım Hikmet und Hrant Dink.

Kontakt
Isabel Schwenk, Markus Wenzel (E-Mail: info[at]tuerkischdeutschestheater.de), Türkisch-Deutsches Theater

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Kulturpolitik BA KuÄP BA SK Bildungsintegration Bürgergesellschaft
news-4540 Fri, 30 Mar 2012 15:11:00 +0200 Erste Online-Befragung der Lehramtsabsolventen https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/erste-online-befragung-der-lehramtsabsolventen/ Im Zusammenhang mit der Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge wird erstmals eine Online-Befragung der Absolventinnen und Absolventen durchgeführt. Die Beteiligung an der Online-Befragung ist bis zum 15. April möglich. Wenn Sie an der Universität Hildesheim ein Lehramtsstudium erfolgreich abgeschlossen und noch keine Einladungs-E-Mail erhalten haben, bitten wir Sie, sich über diesen Link an der Befragung zu beteiligen. Von besonderem Interesse sind die Bewertungen des Studiums, um die lehramtsbezogenen Studiengänge weiter zu verbessern. Die Befragung ist vollständig anonym und freiwillig.

Die Befragung richtet sich auch an Absolventinnen und Absolventen der Polyvalenten Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengänge, die nicht die Lehramtsvariante gewählt haben. Zum Online-Fragebogen gelangen Sie über diesen Link.

Unabhängig von der Befragung ist die Universität Hildesheim interessiert daran, die E-Mail-Adressen ihrer Absolventinnen und Absolventen auf dem aktuellen Stand zu halten, um mit ihnen in Kontakt bleiben zu können. Wenn Sie Ihre derzeitige E-Mail-Adresse dem Immatrikulationsamt noch nicht mitgeteilt haben, bitten wir um eine kurze E-Mail an iamt[at]uni-hildesheim.de. Bitte denken Sie daran, uns im Falle einer Namensänderung auch Ihren Geburtsnamen oder Ihre Matrikelnummer mitzuteilen.

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Pressemeldungen Qualitätsmanagement Alumni
news-4193 Mon, 27 Feb 2012 10:02:00 +0100 Wissensdurst im Alter https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/wissensdurst-im-alter/ Was suchen und was finden ältere Menschen in der Universität? Wie reagieren Universitäten auf den demografischen Wandel? Zukunftsfähigkeit der Bildung Älterer in Hochschulen – die Stiftung Universität Hildesheim richtet unter diesem Thema die Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere vom 29. Februar bis 2. März 2012 aus. Experten aus ganz Deutschland werden erwartet. Die Altersforscherin und Bundesministerin a.D. Prof. Dr. Ursula Lehr hält am 1. März einen öffentlichen Vortrag. In Vorträgen und Arbeitsgruppen werden auf der Expertentagung Perspektiven für das Lernen älterer Menschen im akademischen Kontext und das intergenerationelle Lernen, Ergebnisse der Alters- und Hochschulforschung sowie Chancen und Herausforderungen im Zuge demografischer Veränderungen erörtert.

„Ältere Menschen finden in Hochschulen Gelegenheiten, sich mit Themen und Fragen auseinanderzusetzen, die ihnen schon lange wichtig waren. Sie treffen auf interessante Professoren und auf junge Studierende. Sie entdecken neue Fragen, fühlen sich in alten bestätigt oder wieder herausgefordert. Sie finden ein Möglichkeit, dem ‚Leben Jahre zu geben‘, wie die bekannte Altersforscherin Professorin Ursula Lehr es ausdrückt“, erläutert Prof. Dr. Erwin Wagner, Leiter des center for lifelong learning (cl3) der Stiftung Universität Hildesheim.

„Hochschulen halten ihre Türen offen für ältere Studierende, weil sie sich als ein Ort des Lernens verstehen, an dem auch ältere Bürgerinnen und Bürger Chancen und Angebote für lebensbegleitendes Lernen finden sollen“, sagt Prof. Wagner und verweist auf das große Interesse älterer Studierender an Lehre und Forschung. Das Studium älterer Menschen – sei es nun als Gast- oder Seniorenstudium – ist seit langem bundesweit gute Praxis. Auch die Stiftung Universität Hildesheim bietet über das cl3 seit 25 Jahren diese Möglichkeit an.

Weshalb sollte man dann über „Zukunftsfähigkeit“ sprechen? „Hochschulen verändern sich. Die ‚Bologna-Reform‘ hat zu einer anderen Studienkultur beigetragen. Manche Studierenden wollen intensiver studieren; andere wollen möglichst frei bleiben in der Art, wie sie die Angebote der Hochschulen nutzen. Forschung und Wissenschaft finden neue Einsichten zum Lernen älterer Menschen. Hochschulen denken neu darüber nach, welchen Menschen sie in der Zukunft welche Studienangebote eröffnen wollen. Es gibt genügend Gründe, darüber nachzudenken, wie die Zukunft älterer Studierender in unseren Hochschulen gestaltet werden soll“, unterstreicht Prof. Wagner und weist auch auf den demografischen Wandel hin, auf den die Hochschulen reagieren müssen und werden.

Gasthörerstudium in Hildesheim seit 25 Jahren

Etwa 130 Gasthörende sind aktuell an der Universität Hildesheim eingeschrieben, davon sind rund 80 Prozent über 60 Jahre. Dabei bietet die Universität Hildesheim kein gesondertes Seniorenstudium an, Gasthörende studieren im regulären Uni-Betrieb. Siegfried Sauer, Annemarie Kruse und Karl Dieter Wiennecke sind langjährige Gasthörer an der Universität Hildesheim und schätzen den Austausch mit den jüngeren Studierenden und die Breite im Lehrangebot. „Lernen mit 65, 75 oder älter ist spannend." „Meine Enkel finden es toll, dass ich regelmäßig zur Uni gehe", erzählt Sauer. Viele der Gasthörenden wählen die Fächer Geschichte, Philosophie, Literatur oder Kunst. Die Resonanz im Bekanntenkreis sei unterschiedlich, sagen Karl Dieter Wiennecke und Annemarie Kruse. „Das Studium bietet eine Möglichkeit, nicht von 100 auf 0 zu fallen, nachdem man im Berufsleben ausscheidet. Wir möchten etwas für unseren Kopf tun. Die Lehrenden und die jungen Studierenden eröffnen neue Sichtweisen", beschreiben sie ihren Wissensdurst im Alter.

Jahrestagung „Zukunftsfähigkeit der Bildung Älterer in Hochschulen“

Das center for lifelong learning (cl³) der Universität Hildesheim organisiert die Jahrestagung 2012 der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere (BAG WiWA) in der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF). Die BAG WiWA ist der Dachverband aller deutschen Universitäten und Einrichtungen, die Angebote für ältere Studierende haben. Es wird eine ebenso wissenschaftlich wie strategisch ausgerichtete Fachtagung, zu der Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland erwartet werden. Die Tagung findet vom 29. Februar bis 2. März 2012 statt.

Öffentlicher Vortrag von Bundesministerin a. D. Prof. Dr. Ursula Lehr

Die Bundeministerin a. D. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ursula Lehr hält einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Dem Leben Jahre geben – auch durch ein Seniorenstudium! Was braucht es dafür?“. Interessierte sind ausdrücklich zum Vortrag eingeladen; Donnerstag, 1. März, 13:00 Uhr (Hörsaal 1, Universität Hildesheim).

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Pressemeldungen Tagungen & Kongresse Bürgergesellschaft
news-4101 Mon, 20 Feb 2012 08:49:00 +0100 Spende für Sozialfonds https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/spende-fuer-sozialfonds/ Der Sozialfonds hilft Studierenden in finanziellen Notlagen. Über 60 Studierende konnten mit einer finanziellen Unterstützung aus dem Sozialfonds ihr Studium fortführen bzw. beenden. Der Zonta-Club Hildesheim spendet nun 3500 Euro. Anfang Februar fand im Rathaus der Stadt Hildesheim die Scheckübergabe des Zonta-Clubs Hildesheim an den Sozialfonds der Universität Hildesheim statt. „Aus dem Verkauf des Adventskalenders Hildesheimer Land erhält der Sozialfonds zum zweiten Mal 3500 Euro", zeigt sich Annette Buntefuß über die Spende erfreut.

2005 wurde der Grundstein gelegt: Der Sozialfonds hilft Studierenden in finanziellen Notlagen und ist eine dauerhafte Einrichtung unter dem Dach der Stiftung Universität Hildesheim. Bislang konnten über 60 Studierende mit einer finanziellen Unterstützung aus dem Sozialfonds ihr Studium fortführen bzw. beenden. Der Sozialfonds generiert sich aus Mitteln der Stiftungsuniversität, Einnahmen aus Benefizveranstaltungen und zweckgebundenen Spenden, darunter besonders solche von Mitgliedern der Hochschule.

Die Erlöse aus dem Verkauf des Adventskalenders des Zonta-Clubs kommen jährlich ausgewählten Sozialprojekten zugute. Neben dem Sozialfonds der Universität Hildesheim wird das Frauenhaus Hildesheim und der Trägerkreis Sozialer Mittagstisch e. V. der Gemeinde Guter Hirt unterstützt.

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Pressemeldungen Sozialfonds
news-3907 Fri, 27 Jan 2012 07:24:00 +0100 Spender aus der Region Hildesheim und Hannover unterstützen Studierende https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/spender-aus-der-region-hildesheim-und-hannover-unterstuetzen-studierende/ Das Deutschlandstipendium an der Stiftung Universität Hildesheim ist erfolgreich gestartet – die Universität dankt den Unterstützern, darunter regionale Unternehmen, Stiftungen und private Spender. 23 leistungsstarke und engagierte Studierende erhalten eine monatliche Förderung von 300 Euro. Im Wintersemester 2012/13 wird die Zahl der Deutschlandstipendien fast verdreifacht, dann sollen 59 Stipendien vergeben werden. „Wir brauchen hervorragend ausgebildete und begeisterte junge Naturwissenschaftler, Chemiker, Biologen. Die Wirtschaft steht in der Verantwortung, den Nachwuchs zu fördern", erklärt Dr. Udo Noack. Sein mittelständisches Unternehmen Dr. U. Noack Laboratorien aus Sarstedt fördert zwei Studierende mit dem Deutschlandstipendium für ein Jahr, neben der finanziellen Unterstützung bietet er Mentoring und Praktikumsplätze an.

Die Nachfrage unter den Studierenden ist groß – aus 160 Bewerbungen wählten die Auswahlkommissionen der vier Fachbereiche 23 Studierende aus. Olexandr Filevych, Student im Masterstudiengang Umweltwissenschaft und Naturschutz, freut sich über die finanzielle und ideelle Unterstützung von 300 Euro im Monat. Auch Susann Kabisch, die aus Süddeutschland zum Studium „Philosophie – Künste – Medien“ nach Hildesheim kam, und Bachelorstudentin Sarah Matheis, Studienvariante Umweltsicherung, fühlen sich durch die Unterstützung bestärkt, ihr Studium erfolgreich fortzusetzen.

„Diese Nachwuchsförderung ist nur möglich durch die Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und privaten Spendern“, erklärte Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich im Rahmen eines Festakts zur Verleihung der Stipendienurkunden. Das Deutschlandstipendium wird je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. „Das Stipendienprogramm ist erfolgreich gestartet, die Universität hat die Nase vorn und das Kontingent der zur Verfügung stehenden Stipendien voll ausgeschöpft. Die große Nachfrage unter den Studierenden zeigt, dass es richtig und wichtig ist, gemeinsam als Gesellschaft Verantwortung wahrzunehmen“, sagte Oberbürgermeister Kurt Machens. Auch Landrat Reiner Wegner hob die gute Verbindung zwischen der Universität und dem Standort Hildesheim und der Region hervor.

Die Stiftung Universität Hildesheim dankt allen Förderern. Die Spender sind: Frau Brigitte Constantin, Hildesheim, Heyl Analysetechniken Hildesheim GmbH & Co. KG, Sparkasse Hildesheim, GBG Hildesheim, Dr. U. Noack Laboratorien,  Sarstedt, Fa. Geomapping Hildesheim, Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Bernward Medien GmbH, Hildesheim, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und die Universitätsgesellschaft Hildesheim e.V.

Das Stipendium wird leistungsorientierten und begabten Studienanfängern und Studierenden gewährt, die sich auch durch ihr gesellschaftliches oder soziales Engagement auszeichnen. Die nächste Bewerbung um ein Deutschlandstipendium ist zum Wintersemester 2012/13 möglich. Geplant ist, 59 Stipendien zu vergeben.

Liste der Stipendiaten

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Pressemeldungen Bürgergesellschaft Stipendien
news-3154 Sat, 02 Jul 2011 14:38:00 +0200 Über 300 Läufer umrunden Uni https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/ueber-300-laeufer-umrunden-uni/ Am Samstag, 2. Juli 2011 fand zum dritten Mal der von der Stiftung Universität Hildesheim organisierte Minerva-Lauf statt. Damit geht die Aktionswoche „Uni in Bewegung. Gesundheit und Ernährung“ zu Ende. Die Erlöse kommen dem Sozialfonds der Stiftungsuniversität zu Gute. Schülerinnen und Schüler, Studierende, Vereine und Firmen nahmen am Minerva-Lauf teil. Rund um das Universitätsgelände auf der Marienburger Höhe boten die Organisatoren attraktive Lauf- und Walkingstrecken für Jung und Alt: von zwei bis zehn Kilometern. Als Erster erreichte Sameh Keller beim 3-km-Lauf der Studenten das Ziel (Zeit: 8:55,9), gefolgt von Thomas Hegner und Lukas Brinkmann. Zeitschnellster unter den 10-km-Läufern war Steffen Albach aus Hildesheim (Zeit: 41:09,2).

Firmen und Vereine liefen beim ersten Hildesheimer Firmen-Lauf um die Wette. Mit einem Startgeld von 150 Euro als Spende für den Sozialfonds gingen fünf Teams mit bis zu fünf Läuferinnen und Läufern an den Start. Das Team von Univent gewann das Rennen, gefolgt von den Läufern aus dem Klinikum Hildesheim. „Sie unterstützen damit Studierende unserer Hochschule, die durch eine finanzielle Unterstützung ihr Studium fortführen oder beenden können“, dankte Annette Buntefuß vom Sozialfonds, Stiftung Universität Hildesheim. Gemeinsames Laufen fördere zudem das Betriebsklima und den Teamgeist.

Die Erlöse aus den Läufen kommen dem Sozialfonds der Stiftungsuniversität zu Gute. Bislang konnten 60 Studierende mit einer finanziellen Unterstützung aus dem Sozialfonds ihr Studium fortführen bzw. beenden.

Für die Jüngsten standen neben dem Bambini-Lauf viele sportliche Spielstationen auf dem Programm. Eine Kinderbetreuung wurde durch die Studierenden in der Sporthalle gewährleistet. 

Die VGH Regionaldirektion Hildesheim war Premiumpartner für den Lauf. Durch das Sponsoring konnten Schülerinnen und Schüler sowie Schulklassen kostenfrei am Minerva-Lauf teilnehmen. Der Sonderpreis "FunCup" wurde an die Ganztagsschule Drispenstedt verliehen. 

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Pressemeldungen Sozialfonds
news-3050 Sun, 26 Jun 2011 09:19:00 +0200 Uni in Bewegung. Aktionswoche „Gesundheit und Ernährung“ https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/uni-in-bewegung-aktionswoche-gesundheit-und-ernaehrung/ Die Aktionswoche bietet von Dienstag, 28. Juni 2011, bis Samstag, 2. Juli 2011, Workshops und Vorträge zum Thema Gesundheit und Ernährung an. Sie richtet sich an Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule. Zum Auftakt der Aktionswoche halten Dr. Marc Nicolaus und Lisa von Writsch am Dienstag, 28. Juni, um 10:00 Uhr den Vortrag „Wie viel Sport ist überhaupt gesund? – Welchen Einfluss hat Ernährung auf die körperliche Fitness?“ (Raum H 010, Hauptcampus). Stellt Inaktivität ein gesundheitliches Risiko dar? Wie gesund ist dagegen körperliche Fitness und wie kann dies gemessen werden? Welchen Stellenwert nimmt dabei die Ernährung ein? Auf diese Fragen sollen im Vortrag Antworten gegeben werden.

Gesundheit und Ernährung sind Themen, die alle etwas angehen und gerade auch in der Universität von Bedeutung sind: Stressbewältigung, Sport und Gesundheit, Körperbewusstsein und Selbstverteidigung, Rückentraining, gesundes Essen etc.; die Workshops im Rahmen der Gesundheitswoche sind entsprechend vielfältig (zum detaillierten Programm der Aktionswoche).

Den Abschluss der Aktionswoche bildet der Minerva-Lauf am Samstag, 2. Juli, ab 10:00 Uhr. Treffpunkt ist die Sportanlage am Hauptcampus. Rund um das Universitätsgelände auf der Marienburger Höhe bieten die Organisatoren attraktive Lauf- und Walkingstrecken für Jung und Alt: Von 2-km über 5-km bis 10-km-Strecken. Die Erlöse kommen dem Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim zu Gute.

Die Mensa beteiligt sich mit einer gesunden Speisekarte an der Gesundheitswoche. Die Veranstaltungen des Zentrums für Hochschulsport sind während der Gesundheitswoche für Interessierte offen. Ob Badminton, Fitnesstraining, Handball oder Tanzkurse – die Programme liegen im Sportgebäude aus und sind ebenfalls in der Telefonzentrale erhältlich. 

Bitte melden Sie sich für alle Veranstaltungen mit Teilnehmer-Beschränkung an: Online-Anmeldung unter http://www.cl3-online.de/anmeldung/hp.php.

Die Aktionswoche wird vom Arbeitskreis Suchtprävention der Stiftung Universität Hildesheim mit Unterstützung des Instituts für Sportwissenschaft organisiert. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Programm der Aktionswoche

Online-Anmeldung Minerva-Lauf 2011

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Pressemeldungen Universität Hildesheim Veranstaltungen Sozialfonds Sportwissenschaft
news-2404 Tue, 21 Dec 2010 08:00:00 +0100 Verleihung der Ehrendoktorwürde https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/verleihung-der-ehrendoktorwuerde/ Karl Starkebaum, der frühere Rektor der Ochtersumer Renataschule, darf ab sofort den Titel eines Ehrendoktors im Fach Englische Sprachwissenschaft führen. Im Rahmen einer akademischen Feierstunde überreichte die Stiftungsuniversität dem Pädagogen die Urkunde. „Ich bin mir der Bedeutung dieses Augenblicks wohl bewusst, persönlich tief bewegt und tief zufrieden über die Art und Weise des Zustandekommens dieser Ehrung“, sagte Dr. phil. h.c. Karl Starkebaum nach der Verleihung. Universitätspräsident Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich lobte: „Er hat in hervorragender Weise Theorie und Praxis verbunden und sich in besonderer Weise um die Universität verdient gemacht.“

Am Institut für Englische Sprache und Literatur lehrt Karl Starkebaum seit 1972; neben seiner Tätigkeit als Lehrer, Landesfachmoderator und später Realschulrektor. Angefangen hat seine Lehrerlaufbahn 1972 als Referendar an der Hildesheimer Robert-Bosch-Gesamtschule. „Wir wollten eine neue Schule aufbauen. Wir hatten keine Vorschriften, keine Vorbilder, keine passenden Englischbücher, keine Erfahrung, aber eine Utopie, dazu Lust und Bereitschaft zum Engagement“, erzählte der Ehrendoktor während der Feierstunde auf dem Bühler-Campus. Von 1991 bis 1993 war Starkebaum Rektor an der Lessing-Realschule in Wolfenbüttel, von 1993 bis 2006 leitete er die Renataschule.

Dr. Dieter Krohn von der Philosophisch-Politischen Akademie in Bonn hob in seiner Laudatio die zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen Karl Starkebaums und dessen exzellente Kenntnis im Bereich der Fremdsprachendidaktik hervor. Darüber hinaus würdigte Krohn Starkebaums Engagement als Vertreter Niedersachsens in der Kultusministerkonferenz bei der Erarbeitung von Bildungsstandards im Fach Englisch sowie als Leiter der Kommissionen, die die niedersächsischen Kern-Lehrpläne und die zentralen mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen entwickeln.

„Ich wollte Erkenntnisse aus der Wissenschaft auf die Schule übertragen“, hielt Starkebaum in einem Rückblick auf seine 38 Berufsjahre fest. „Für die berufliche Entwicklung brauchen unsere Referendare zehn Jahre, dazu Vielfalt, inspirierende Mentorinnen und Mentoren, Experimentierfelder, Freiheiten, das Recht Fehler zu machen und den Mut zum eigenen Weg“, unterstrich der Pädagoge. Professor Dr. Friedrich Lenz, Dekan des Fachbereichs 3, Sprach- und Informationswissenschaften, fasste während der Urkundenübergabe zusammen: „An der Stiftung Universität Hildesheim hat Karl Starkebaum sich insbesondere für die Verzahnung von Theorie und Praxis eingesetzt, unter anderem für das Fachpraktikum – die Verbindung von schulischer Praxis und universitärer Lehre.“
Statt freundlich zugedachter Bücher oder Blumen hatte Starkebaum um eine Spende für den Sozialfonds der Stiftungsuniversität gebeten. 900,00 € wurden verbucht – ein Beispiel, das Schule machen sollte.

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Pressemeldungen Englische Sprache Sozialfonds
news-1094 Mon, 25 Jan 2010 00:00:00 +0100 Honorarprofessur an Dr. Eberhard Höfer verliehen https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/honorarprofessur-an-dr-eberhard-hoefer-verliehen/ In einer akademischen Feierstunde verlieh der Fachbereich 1 "Erziehungs- und Sozialwissenschaften" der Stiftung Universität Hildesheim den Titel eines Honorarprofessors an Dr. Eberhard Höfer.

Dekan Professor Dr. Martin Schreiner bedankte sich zu Beginn der akademischen Feierstunde explizit bei Universitätspräsident Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und dem Präsidium für das Engagement beim Ausbau und der Ausweitung des Studiengangs "Pädagogische Psychologie".
Der Präsident lobte das bürgerschaftliche Engagement von Dr. Eberhard Höfer und betonte, dass durch die Gewinnung von Bürgerpersönlichkeiten im Dienste der Gemeinschaft die Bildung und Ausbildung an der Stiftung Universität Hildesheim verbessert werde.
In seiner Laudatio hob auch der Direktor des Instituts für Psychologie der Stiftung Universität Hildesheim, Professor Dr. Werner Greve, das besondere Engagement von Dr. Eberhard Höfer hervor, der als kompetenter und zuverlässiger Kollege die Verleihung des Titels eines Honorarprofessors verdiene und durch dessen Anwesenheit die Institutsatmosphäre ungemein bereichert werde.
Im Rahmen seiner Antrittsvorlesung hielt Professor h.c. Dr. Eberhard Höfer einen Vortrag mit dem Titel "Das Vulnerabilitäts-Stress-Konzept – ein Beitrag zum Verständnis psychischer Störungen".
Seit 1994 ist Eberhard Höfer als Lehrbeauftragter am Institut für Psychologie der Stiftung Universität Hildesheim beschäftigt, vor allem im Bereich der (Sozial-) Psychiatrie sowie der Neurobiologie. Er ist neben seiner Berufstätigkeit im Landkreis Hildesheim als Leiter des sozialpsychiatrischen Dienstes mit einer weitgespannten Vortrags-, Fort- und Weiterbildungstätigkeit zu zahlreichen Themenbereichen (unter anderem "psychiatrische Versorgung", "Krisenintervention", "Begutachtung") aktiv und hat vielfach fachlich veröffentlicht.
Eberhard Höfer hat seit ungewöhnlich langer Zeit das fachliche Profil des Instituts für Psychologie der Universität Hildesheim nicht nur in der Lehre, sondern auch durch Fortbildungsangebote und andere Aktivitäten erweitert und bereichert.

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Pressemeldungen Psychologie Bürgergesellschaft
news-1067 Mon, 05 Oct 2009 00:00:00 +0200 Einweihung des neuen Allwetterplatzes https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/einweihung-des-neuen-allwetterplatzes/ Im Rahmen des 1. Minerva-Laufs zugunsten des Sozialfonds der Universität Hildesheim stellten sich erstmalig 78 Erstsemester an zwei Tagen dem Eingangstest des Instituts für Sportwissenschaft und Sportpädagogik.

Premiere am Institut für Sportwissenschaft der Universität: Zum ersten Mal stand ein zweitägiger Eignungstest für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer auf dem Programm. 78 Frauen und Männer hatten in sechs verschiedenen Sparten ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren.
Auf der Hildesheimer Kletterstrecke wartete mit einem neuen Aufgang gleich eine zusätzliche Herausforderung. Wer senkrecht an den Haltegriffen in gut zwei Metern Höhe angelangt war, musste sich durch den Schlund eines Holzkrokodils robben, um auf einer Länge von gut 20 Metern die übrigen Balance- und Kraftübungen zu meistern. Am anderen Ende der großen Uni-Sporthalle dribbelten die Akteure zeitgleich beim Basketball um die Wette. Dozent Peter Flemming begutachtete unter anderem das Spielverständnis, die Beweglichkeit mit und ohne Ball sowie das technische Vermögen der Prüflinge. Flemmings Kolleginnen Bettina Lamers und Lisa von Writsch schwitzten derweil eine Etage höher in der kleinen Schwimmhalle. Zusammen mit Helfern der Fachschaft Sport stoppten sie 50m-Zeiten. Nach einer kurzen Pause erreichten einige der Prüflinge mit schweren Beinen die Station von Jana Eisenstein und Silke Keller in der Gymnastikhalle. Nur die wenigsten zeigten hier technisch einwandfrei und flüssig geturnte übungen. In diesem Fach müssen einige der Prüflinge sicher während des Studiums noch reichlich übungszeit investieren, waren sich die Sportwissenschaftlerinnen einig.

Zum Ausdauertest über zwei- und drei Kilometer traten die Erstsemester am zweiten Tag des Aufnahmetests an die Startlinie. Den vom Leiter des Sportinstituts, Herrn Professor Dr. Peter Frei, gestarteten Zwei-Kilometer-Lauf der Frauen begleitete Professor Dr. Martin Schreiner. Der Dekan des Fachbereichs I - Erziehungs- und Sozialwissenschaften - lag am Ende mit einer Zeit von 11:23 min. als 23. im guten Mittelfeld. Maike Müller (Wedemark/9:43,1) kam als beste Studentin von 45 Läuferinnen ins Ziel. Bei den künftigen Sportstudenten, von denen 23 die drei Kilometer absolvierten, hatte Hendrik Voss (Hannover/10:36) als Führender die Nase vorn.

Zum ersten Mal war der Ausdauerlauf innerhalb des 1. Minerva-Laufs der Universität ausgetragen worden. Die Veranstaltung (300 Starter) zugunsten des Sozialfonds der Universität unterstützt bedürftige Studierende. Sowohl die angehenden Akademiker als auch die Läufer zwischen sechs und 67 Jahren drehten vor gut 200 Zuschauern angefeuert ihre Runden. Während viele Eltern beim Wettbewerb starteten, vergnügten sich die Jüngsten unter der Obhut zahlreicher Studentinnen beim Trampolinspringen, Klettern, Kegeln, Bobby-Car-Rennen und Malen auf dem frisch eingeweihten Außengelände.

Den "Fun-Cup" für die Schule mit den meisten Startern gewann die GTS Drispenstedt. Lehrerin Verena Schlemeier ging in der W30 mit gutem Beispiel voran und gewann die 10km in 43:41 min. Als schnellste Frau kam in dieser Konkurrenz Sportstudentin Franziska Radtke in 42:08 min. ins Ziel. Sie hatte ihren Aufnahmetest kurzerhand von zwei  auf zehn Kilometer ausgedehnt.

Professor Dr. Peter Frei zeigte sich nach zwei Tagen mit dem Eignungstest sehr zufrieden. Er dankte den Helfern der Fachschaft Sport und betonte den beratenden Faktor dieser Veranstaltung: "Es ist sicherlich eine Besonderheit des Hildesheimer Eignungstests, dass er keine ausschließende Funktion hat. Unsere angehenden Studierenden erhalten vielmehr eine Rückmeldung darüber, was neben den theoretischen Inhalten eines Studiums der Sportwissenschaft auch sportpraktisch auf sie zukommt", so Frei.

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Pressemeldungen Sozialfonds Sportwissenschaft
news-1062 Thu, 27 Aug 2009 00:00:00 +0200 Minerva-Lauf https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/minerva-lauf/ 1. Minerva-Lauf zugunsten des UNI-Sozialfonds startet am 26. September: Schülerinnen und Schüler laufen umsonst mit Hilfe für Studenten in Notlagen – dieses Ziel möchte die Stiftung Universität Hildesheim sportlich angehen. Sämtliche Erlöse des 1. Minerva-Laufs am 26. September fließen dem Sozialfonds der Universität zu. Der Startschuss für den Hauptlauf über zehn Kilometer fällt am Sonnabend, 26. September, 11.30 Uhr auf dem Campus Marienburger Höhe. Auf einer 700m Runde werden ein 2000m und ein 3000m Lauf angeboten, wer etwas mehr laufen möchte kann die 2,5-Kilometer-Runde zweimal laufen und absolviert somit den 5000m Lauf. Das Rahmenprogramm für die Jüngsten beginnt bereits um 9.30 Uhr. Die Universität richtet ihre Einladung zu einem sportlichen Tag an alle Altersgruppen. "Egal, ob Schülerinnen und Schüler, Eltern, Vereins- oder Hobbyläufer sowie Familien und Studierende, Mitarbeiter der Universität, Firmenteams, jeder ist uns willkommen", so die Organisatoren.
Die Idee, Menschen für einen guten Zweck bei einem Volkslauf auf die Beine zu bringen, hatte Annette Buntefuß, Sozialfonds-Managerin bereits im vergangenen Jahr. Seit dem Frühjahr laufen die Vorbereitungen in Zusammenarbeit mit dem Sportinstitut. Die beiden Dozenten Bettina Lamers und Peter Flemming zeichnen unter anderem für die Streckenauswahl und das Rahmenprogramm mit Sport- und Spielstationen, Kinderbetreuung sowie einem Bambini-Lauf verantwortlich.
Die Schule mit den meisten Läufern wird in einer gesonderten Wertung mit dem "Fun-Cup" ausgezeichnet.
"Der Minerva-Lauf soll jährlich zum Herbstbeginn zu einem festen Bestandteil im niedersächsischen Laufkalender werden", beabsichtigt Michael Beier, Fundraiser der Universität. Als Sponsoren konnten unter anderem die Volks-bank Hildesheim, die VGH Hannover/Hildesheim sowie die Bürgerstiftung Hildesheim gewonnen werden. Durch das Sponsoring können Schüler und Schulklassen nunmehr kostenfrei am Minerva-Lauf teilnehmen.
Ein weiterer Programmpunkt ist die Einweihung des neuen Allwetterplatzes der Universität, der an diesem Tag eröffnet wird.

Anmeldungen für den Minerva-Lauf erfolgen online unter
www.uni-hildesheim.de/minervalauf
Weitere Informationen sind erhältlich unter: annette.buntefuss@uni-hildesheim.de
oder
Tel. 05121-883103.

Zur Vorbereitung auf den Lauf bieten Sportstudenten derzeit einmal in der Woche ein Ausdauertraining unter Anleitung an. Die Teilnehmer treffen sich jeden Dienstag, 17.15 Uhr vor dem Sportgebäude in der Tilsiter Straße.

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Pressemeldungen Sozialfonds Sportwissenschaft
news-1027 Mon, 02 Feb 2009 00:00:00 +0100 Spende an den Sozialfonds https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/spende-an-den-sozialfonds/ Vizepräsidentin Dr. Margitta Rudolph spendet an den Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim Anlässlich ihres 50. Geburtstages im Dezember bat Dr. Margitta Rudolph um ein ganz besonderes Geschenk: Statt persönlicher Gaben wünschte sich die Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten und Weiterbildung von ihren Geburtstagsgästen eine Spende an den Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim.

Der so gesammelte Betrag sollte vor allem den Studierenden zugute kommen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Förderungen erhalten und ihr Studium durch zusätzliche Arbeit finanzieren müssen. Rudolph wörtlich: "So soll das Geld an Personen gehen, die sehr gute Studienleistungen erbringen, in der Abschlussphase ihres Studiums aber von zusätzlicher Arbeit freigestellt werden müssen, um den Abschluss zu schaffen. Es kann nicht sein, dass Studierende mit guten Studienleistungen, aber schwierigen sozialen Rahmenbedingungen nicht zum Abschluss kommen können, weil bestimmte bürokratische Hürden sie von einer weiteren Förderung ausschließen. Leistung muss belohnt werden."

Darüber hinaus wünschte sich die Vizepräsidentin, dass ihr Beispiel Schule macht und andere anregt, für den Sozialfonds zu spenden, damit dieser weiter Unterstützung wachsen kann. Annette Buntefuß vom Sozialfonds freute sich über das Engagement ihrer Kollegin und nahm die Spende über 1000 Euro dankend entgegen.

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Pressemeldungen Sozialfonds
news-1022 Mon, 19 Jan 2009 00:00:00 +0100 Scheckübergabe an den Sozialfonds https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/scheckuebergabe-an-den-sozialfonds/ Studierenden, die in eine soziale Notlage geraten sind, kann geholfen werden. Der Sozialfonds der Universität verwaltet und vergibt gesammelte Gelder aus Spenden, öffentlichen Mitteln und Einnahmen von Benefizveranstaltungen. Die Förderung hilft diesen Studierenden bei der Fortführung des Studiums oder ermöglicht dessen Abschluss. Anträge können innerhalb der Rückmeldefristen für das jeweilige Semester gestellt werden.

Seit dem vergangenen Jahr existiert der Sozialfonds der Universität. Unter Leitung von Anette Buntefuß hilft der Sozialfons Studierendenin Härtefällen bei der Fortführung des Studiumsoder ermöglicht die Studienabschlusshilfe. Studierende können so eine einmalige Förderung erhalten, die in der übernahme der Studiengebühren besteht. Besondere Hervorhebung verdient das Engagement der Studierenden für Studierende. So hat die "Interessengemeinschaft pro Studium" jüngst einen Scheck an Anette Buntefußübergeben, dessen Betragals Spende in den Sozialfonds eingeht. Das Geld wurde durch ehrenamtliches Waffelnbacken im vergangenen Dezember vor demKonferenzraum eingenommen.

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Pressemeldungen Sozialfonds
news-865 Fri, 09 Dec 2005 00:00:00 +0100 Erster Stipendientag an der Uni https://www.uni-hildesheim.de/en/freunde-foerderer/aktuelles/neuigkeiten/artikel/artikel/erster-stipendientag-an-der-uni/ Chance für Studierende und Absolvierende der Stiftung Universität Hildesheim Die Stiftung Universität Hildesheim veranstaltet am 14.12.2005 von 10.00 bis 16.00 Uhr erstmals einen Informationstag für Studierende und Absolvierende zur Studienfinazierung.

Diese Veranstaltung findet anlässlich der aktuellen Diskussionen um die Studienfinanzierung und um eine stärkere Förderung von Promotionen statt. Angesprochen sind Studierende und Absolvierende, die

  • ihr Abitur auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg mit gutem oder sehr gutem Erfolg absolviert haben,
  • sich bereits in Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, sozialen Verbänden oder Vereinen engagiert haben oder
  • sich in Studium und Freizeit für soziale, ökologische und ethische Probleme interessieren.

Zum Thema "Studienfinanzierung durch Stipendien" wird der Fördertag durch den Präsidenten der Stiftung Universität Hildesheim um 10.00 Uhr im Raum G 007 eröffnet. Es schließen sich jeweils 10-minütige Kurzpräsentationen der neun wichtigsten bundesweit tätigen Stiftungen an.

Vertreten sind: Friedrich-Ebert-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Hans Böckler-Stiftung, Studienstiftung des Deutschen Volkes, Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Evangelisches Studienwerk e.V. und Cusanuswerk

Von 13.00 h bis 16.00 h finden im Eingangsbereich des I-Gebäudes Informationsstände der Stiftungen statt. Interessierte habendie Gelegenheit,

  • deren Förderprofil und aktuelle Stipendienangebote zu erfahren,
  • Informationsmaterial in Empfang zu nehmen,
  • sachkundige Einzelauskünfte zu erhalten
  • und individuelle Beratung wahrzunehmen.

Kontakt:

 

ProDoc-Mentoring
Frauengleichstellungsbüro
Anja Wolde und Dr. Astrid Franzke, Tel. 883191
Wolde(at)uni-hildesheim.de
Franzke(at)uni-hildesheim.de

Zentrum für Fernstudium und Weiterbildung
Prof. Dr. Erwin Wagner
Katrin Vornkahl
Wagner(at)uni-hildesheim.de
Vornkahl(at)uni-hildesheim.de

 

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität Stipendien