Beschreibung

Beschreibung

Der rasche technologische Wandel, verbunden mit dem Trend zur Globalisierung der Märkte, führt in vielen Branchen zu immer mehr Internationalisierung. In dieser Situation sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) gegenüber Konzernen klar benachteiligt, weil sie nicht über die dementsprechenden Personalressourcen verfügen. Aufgrund der steigenden Anforderungen an Wettbewerbsfähigkeit sind die KMUs aber gut beraten, über geeignete Lösungsmöglichkeiten nachzudenken und sie in Überlebensstategien miteinzubauen. Es ist bei einer internationalen Geschäftsbeziehung, die angebahnt oder ausgebaut werden soll, ein Minimum an interkultureller Kompetenz genauso wichtig wie die korrekte Übertragung von Sach- und Fachkenntnissen.

In diesem Zusammenhang ist die Idee von einem mehrsprachigen, interaktiven und modular aufgebauten Selbstlernsystem entstanden, dessen Ziel die Vermittlung interkultureller Kompetenz sein wird, und zwar unter besonderer Berücksichtigung spezifischer KMU-Interessen.


Einige Bausteine dieses Lernwerkzeugs sind:

  1. Interkulturelle Datenbank.
  2. weltweiter Zugriff (On-line-learning) auf relevantes und verfügbares, zum Teil noch unstrukturiertes Wissen (Modul ‘Wissensdiagnose’) mit Hilfe
  3. fehlertoleranter und intelligenter Navigationssysteme über eine
  4. didaktisch aufbereitete Bedieneroberfläche - unter Nutzung moderner, multimedialer Werkzeuge und Hilfsmittel - mit flexibler Anpassung an den jeweils praktizierten Lernstil (Modul ‘Lernstilanalyse’).
  5. Darüber hinaus erhebt das System den Anspruch, den Nutzer über seine Lernfortschritte zu informieren (Modul ‘Lernerfolgskontrolle’) und sich dabei gleichzeitig auf die konstanten und variablen Lernbedingungen auszurichten (Modul ‘On-line-tutoring’).
  6. Ein weiteres Merkmal ist die Möglichkeit eines multilingualen Zugriffs auf die vorhandenen Informationen.


Was kann nun ein Unternehmen damit anfangen?

Ihm steht in Zukunft ein komplexes Software-System zur Verfügung, mit dem sich der Umgang mit Geschäftspartnern aus fremden Ländern bereits im Vorfeld trainieren läßt. Es können spezielle Fragen geklärt und besondere Situationen vorbereiten werden. Generell sind alle Personen und Institutionen angesprochen, die sich schnell und kostengünstig bestimmte Bereiche interkultureller Kompetenz aneignen wollen, vor allem aber Mitarbeiter von KMUs, weil diese sich teure Trainings zu der Thematik in der Regel nicht leisten können.

Die Module sind aber nicht nur in dem hier beschriebenen Kontext anwendbar. Sie sind vielmehr für die dynamische, individuell auf das Wissensprofil des Nutzers abgestimmte Erschließung beliebiger, auch anderer Inhalte geeignet. Eine Reihe der innovativen Basismodule können grundsätzlich für den Bereich der Lernsoftware (Tele-Teaching, Computer Aided Learning, Distance Learning, Computer Based Trainig, etc.) Verwendung finden und bestehende Grenzen und Machbarkeitsschranken überwinden helfen.

Termine:

  • LearnTEC in Karlsruhe, 3.-5. Februar 1998, Workshop "Interkulturelles Lernen", Donnerstag, 5.2.98, 11:00-13:00 Uhr.
  • Präsentation  der Projektidee auf der CeBIT Computermesse in Hannover, 19.-25. März 1998, Halle 22, Stand B 20 (Landesstand des Wirtschaftsministeriums Niedersachsen).
  • Diskussionsforum Multimedia für den Mittelstand , CeBIT '98, 24. März 1998, Halle 22, "Treffpunkt 22" , Thema: Nutzung des weltweit verfügbaren Wissens ....