Schwingendes Licht. Die Rhythmogramme von Heinrich Heidersberger

Friday, 11. July 2014 um 00:02 Uhr

Vortrag am 15. Juii 2014, 19 Uhr, Moltkestraße 86, Universität Hildesheim

Das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim lädt am Dienstag, den 15. Juli 2014, um 19 Uhr in die Moltkestraße 86 zu einem Vortrag über den bekannten Industrie- und Architekturfotografen Heinrich Heidersberger ein.

Die Experten Benjamin Heidersberger und Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger in Wolfsburg werden in ihrem Vortrag insbesondere auf den Zusammenhang von Architekturaufnahmen und Schwingungsbildern eingehen.

Heinrich Heidersberger (1906-2006) wurde vor allem als Industrie- und Architekturfotograf bekannt. In der Region Braunschweig ist er hauptsächlich als Fotograf der „Braunschweiger Schule“ ein Begriff. Die Braunschweiger Schule war eine Gruppe von Architekten, die mit ihren modernen Bauten die deutsche Nachkriegsarchitektur geprägt haben.

Heidersberger reizte das Experimentelle. Bei seinen Rhythmogrammen handelt es sich um abstrakte Fotografien von Lichtquellen, die Heidersberger mit einer eigens konstruierten Apparatur aufgenommen hat. Die Abbildung dieser Schwingungsbilder diente ursprünglich zur Visualisierung von Hochfrequenztechnik in der Wissenschaft. Benjamin Heidersberger und Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger in Wolfsburg werden in ihrem Vortrag besonders auf den Zusammenhang von Architektur und Rhythmogrammen eingehen.

Das Institut Heidersberger unter der Leitung von Bernd Rodrian und der Geschäftsführung von Benjamin Heidersberger hat seinen Sitz im Schloss Wolfsburg. Mit der Unterstützung der Stadt Wolfsburg arbeitet das Institut seit 2000 das Lebenswerk von Heinrich Heidersberger auf und publiziert es.