Arbeiten und glücklich sein

Friday, 29. June 2012 um 23:06 Uhr

Ort: Haus 31, Raum 012 Haus 48, Raum 006 Öffnungszeiten: Sa, So: 15.00 – 20.00 Uhr, Mi: 15.00 – 20.00

Ein Aufruf, eine Frage, eine Hoffnung, eine Utopie? Das Glück als individuelle Angelegenheit steht im Spannungsfeld mit der Akzeptanz von Arbeit und ihrem Identifikationspotential.
Wir arbeiten, sind dabei, wenn gearbeitet wird. Fragen nach und sammeln, probieren aus. Es gibt viel zu tun, wenn man weiß, was zu tun ist. Doch was ist zu tun oder warum tun wir etwas und nennen es Arbeiten? Arbeiten und glücklich sein ist nicht einfach. Woran hängen wir das Glück? Ist Arbeiten erfüllend? Ist Arbeit ein sich Selbst erfüllen, ein eigentlich dilettantisches Unternehmen ohne Aussicht auf Erfolg?
Lässt sich Glück erfinden wie Arbeit? Wir alle wollen arbeiten, uns verbessern, etwas tun, das sinnvoll ist, bei dem wir Spaß haben und dennoch anerkannt werden. Wir alle wollen glücklich werden, es ist ein Paradigma der Zeit. Glücklich sein ist hip, genauso wie arbeiten. Verlangen wir zu viel? Reicht es nicht, trotz Arbeit glücklich zu sein und muss die Arbeit glücklich machen?
Unser Leben, unsere Arbeit, unser Glück – haben wir es selber in der Hand? Wissen wir, was uns glücklich macht? Ist das Glück der Lohn oder der Einsatz? Wie lässt sich Glück realisieren? Alles strebt nach dem Guten, wusste schon Aristoteles, doch sind Glück und Arbeit eine Aufgabe ohne gewissen Ausgang. Individuell und im Kollektiv ordnen wir unsere Welt nach Arbeit und Glück ohne einig zu werden. Wir streben, machen und tun, geben uns auf und leben für die Arbeit.
Leben, um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben, das ist hier die Frage!