Universität Hildesheim - Meldungen - Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft de-de Stiftung Universität Hildesheim Wed, 13 Nov 2019 06:04:09 +0100 Wed, 13 Nov 2019 06:04:09 +0100 TYPO3 EXT:news news-17134 Sat, 13 Jul 2019 12:48:49 +0200 Freies Arbeiten in der Werkstatt und im Bildhauereiatelier https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/freies-arbei/ Die Werkstatt und Bildhauereiatelier auf dem Hauptcampus ist bis Mittwoch, den 14.08. geschlossen. Ab dem 14.08. jeden Mittwoch „Freies Arbeiten“ von 10:00 - 17:00 Uhr - gerne mit Absprache. Bildende Kunst und Kunstwissenschaft news-17110 Thu, 04 Jul 2019 11:44:27 +0200 Preis für beste Masterarbeit https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/preis-fuer-be/ Carolin Funke erhielt in diesem Jahr den Preis der Universitätsgesellschaft für die beste Masterarbeit. Sie studierte Lehramt für Grundschulen/Fach Kunst an der Universität Hildesheim und ist inzwischen wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft.

Das Thema ihrer Arbeit lautet: "Narrative Zwischenräume. Die Bedeutung der Bild-Text-Interdependenz in Bilderbuchgesprächen am Beispiel des Bilderbuches 'GARMANS STRASSE' von Stian Hole. Eine qualitativ-empirische Studie". In ihrer Arbeit beschäftigte sich Carolin Funke mit der Frage, inwiefern Kinder in Bilderbuchgesprächen auf Bild und Text zurückgreifen, wenn beide Dimensionen in wechselnder Intensität Einbezug finden. Es galt herauszufinden, wie sich das verschiedenartige methodische Vorgehen auf den Gesprächsverlauf auswirkt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-17057 Fri, 28 Jun 2019 15:00:00 +0200 DIE FUGE https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/die-fuge/ Diese Präsentation ist das Ergebnis des Seminars „DIE FUGE - Das Schaufenster als künstlerisches Zwischenspiel von Display und Situation“ an der Universität Hildesheim. Gemeinsamer Rundgang: 28. Juni 2019 von 15:00 - 18:00 Uhr // Treffpunkt: 15:00 Uhr: Schaufenster des Büros Kulturhauptstadt HI2025, Bernwardstraße 32, 31134 Hildesheim mit Martin Hilbart, Ignacio Jesus Lopez Tamayo, Merle Florek, Florencia Lasch Macaya, Van-Lam Trinh, Kerstin Rode und Madlen Mataruga

DIE FUGE wird im Dialog mit der in Berlin lebenden Künstlerin und Leiterin des Seminars, Hella Gerlach, von den Studierenden initiiert.

Die Gruppenausstellung zeigt sieben Hildesheimer KünstlerInnen, die sich mit den Korrelationen zwischen architektonischen, physischen und sozialen Körpern auseinanderzusetzen. Dabei nutzen die Studierenden den jeweiligen Themen- und/oder ortsspezifischen Charakter der ausgewählten Schaufenster unter Bezugnahme individueller Fragestellungen und Beschäftigungsfelder als Ausgangspunkt für Konzeption und Umsetzung der jeweiligen Intervention.

In der Hildesheimer Innenstadt entstehen insgesamt vier unabhängig um-gestaltete Zwischenräume. Es geht um schnelle Flüsse, Wobbler und Harmonie im Ökosystem, Queerness und Karamel, Objekte für kollektive Sichtweisen sowie Hilbart’s - als Antwort auf die Bewerbung Hildesheims als Kulturhauptstadt 2025. 

Das Schaufenster wird zur Bühne, die Black Box des Theaters zum Büro. In jedem der vier Räume trifft das Publikum auf unterschiedliche Situationen - dargestellt, transformiert, aktiviert und animiert von humanen wie nicht-humanen PerformerInnen, die von den KünstlerInnen instruiert, choreografiert und inszeniert werden. Als metaphorisches Werkzeug für die Interventionen in einen bereits bespielten Kontext wird die alte Kulturtechnik des „Propfens“ genutzt, ein Modell, das von Denkenden wie Georg Simmel, Aby Warburg oder Jacques Derrida immer wieder als Motiv für das Verständnis  von Kultur als fortwährender Prozess der Vermischung aufgefasst wurde. Das Schaufenster tritt als Möglichkeitsraum in Erscheinung, in dem Hybride gepfropft und utopische Sichtweisen performativ erwirkt werden, die unser Umfeld unmittelbar adressieren.

www.hildesheimer-fuge.de

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Gemeinsamer Rundgang:  28. Juni 2019 von 15:00 - 18:00 Uhr

  • Treffpunkt / 15:00 Uhr: Schaufenster des Büros Kulturhauptstadt HI2025, Bernwardstraße 32, 31134 Hildesheim

 Weitere Stationen des Rundgangs:

  • Angelfachgeschäft AngelSpezi, Zingel 23, 31134 Hildesheim
  • Eyedentity, Scheelenstraße 10, 31134 Hildesheim
  • sowie die freistehende Vitrine vor dem Modehaus Kressmann, Hoher Weg 13 - 14, 31134 Hildesheim

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 Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler danken der Stadt Hildesheim, der NBB-Fachgeschäfte für Angelsport GmbH und der Firma Eyedentity, dem Fachinstitut für Augenoptik und Kontaktlinsentechnik.

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news-16909 Wed, 19 Jun 2019 18:00:00 +0200 GetConnected https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/getconnected/ Wir freuen uns, im Rahmen unserer GetConnected-Vortragsreihe die renommierte und preisgekrönte Bilderbuch-Künstlerin Susanne Janssen auf unserem Kulturcampus begrüßen zu dürfen. Ihre Artist Lecture mit dem Titel "Offenes Atelier - ein virtueller Besuch in den Entstehungsprozess verschiedener Kreativ-Projekte" wird am 19. Juni 2019 um 18 Uhr im Hohen Haus/202 stattfinden. In dieser Artist Lecture wird Susanne Janssen den Blick in ihren Arbeitsprozess ermöglichen; einen Prozess, der durch Offenheit geprägt ist, der es zulässt, zu experimentieren und "sich-überraschen-zu-lassen".

Besuchen Sie mit uns dieses offene Atelier und lassen Sie sich von dem besonderen Entstehungsprozess als auch den einzigartigen Bilderbuch-Illustrationen mitreißen, begeistern, überraschen.

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news-17007 Mon, 17 Jun 2019 13:17:29 +0200 HELTER SKELTER VOL IV - Das schnellste Festival der Stadt https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/helter-skelt/ Das Seminar "Die Freiheit der Freien Bildenden Kunst“ unter Leitung von Martin Dege lädt zu: cocoruferundstudenten am 22. Juni im Kulturpalast Wedding ein. Am Sonnabend, dem 22. Juni 2019 veranstaltet der Berliner Kunst- und Veranstaltungsort Kulturpalast Wedding International mit HELTER SKELTER Vol IV nach 2009, 2010 und 2016, zum 4. Mal das schnellste Kunst- und Musikfestival der Stadt. Das Festival ist ein experimentelles Ausstellungsformat, bei dem Zeit und Zufall eine entscheidende Rolle spielen. In 12 Stunden präsentieren wir 12 unmittelbar aufeinander folgende Gruppenausstellungen, die von Konzerten Berliner Bands begleitet werden. Jedem Beteiligten steht für seine Präsentation einschliesslich Auf- und Abbau, nur eine Stunde zur Verfügung. In jeder Stunde zeigen 3 KünstlerInnen ihre Arbeiten, anschließend folgen die nächsten 3 Positionen. Wer wann und mit wem ausstellt, wurde - ebenso wie die Abfolge des Musikprogramms - vorab ausgelost, um größtmögliche Spannung zu erzeugen, dem kuratorischen Zufall zu folgen und das Aufeinandertreffen von Gegensätzlichem zu fördern.

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news-16752 Tue, 14 May 2019 12:15:00 +0200 Künster*Innen sprechen über ihre Arbeiten https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kuensterinne/ Herzliche Einladung zum Künstler*Innengespräch: Die Berliner Collagekünstlerin Fehmi Baumbach besucht uns und zeigt ihre Arbeiten am Dienstag, den 14.05.2019 um 12:00 ct. in der Außenstelle Kunst Moltkestraße (Moltkestr. 86, 31135 Hildesheim, EG) "Cut, Copy, Paste, Schöne neue Welt! Geboren im größten Buchenwald Norddeutschlands, zerlegt Fehmi Baumbach Bilder und Wörter. Ausschnitte aus Zeichnungen, Lexika, Malereien und Fotografien folgen im Baumbachschen Kosmos einer Traumlogik.“ (Christoph Braun)

 
https://www.fehmibaumbach.com/me-info/

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

 

 

- aus der Reihe Künster*Innen sprechen über ihre Arbeiten -

 (Leitung: Martin Dege)

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news-16753 Fri, 10 May 2019 11:39:08 +0200 ZEICHNEN DELUXE https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/zeichnen-del-3/ – ein Zeichenabend mit asiatischer Kampfkunst auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg. Die Veranstaltung findet am 20. Mai 2019, von 17.30 – 20.30 Uhr, auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg in Haus 48 statt. Die Modelle vor Ort zeigen – in einem Wechselspiel von Statik und Dynamik – die ästhetischen Bewegungsformen der KampfKUNST Wing Tsun. Stille, meditative Bewegungsabläufe führen im Verlauf des Abends kontinuierlich in einen energievollen Schwert- und Stabkampf. Die spannungsvolle Choreografie visualisiert ein lebendiges und facettenreiches Zusammenwirken von Raum, Körper und Bewegung.

"ZEICHNEN DELUXE" richtet sich an alle Interessierte auch außerhalb der Universität. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und während der Veranstaltung erfolgt auch keine zeichnerische Anleitung oder Korrektur. Wir laden vielmehr dazu ein, sich mit Gleichgesinnten einen Abend lang Zeit für das Zeichnen zu nehmen. Zeichenmaterial wird nicht zur Verfügung gestellt und muss daher selbst mitgebracht werden.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns bei einer Teilnahme über eine Wunschspende von 5 Euro. Wer sich einen Eindruck über das Zeichenformat "ZEICHNEN DELUXE" verschafften möchte, kann auf der Facebook-Seite www.facebook.com/zeichnendeluxe weitere Informationen erhalten.

"ZEICHNE DELUXE" ist ein Kooperationsprojekt, der HAWK (Fakultät der Gestaltung) und der Universität (Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft - Abteilung Kunstpädagogik) und wird vom Herder Kolleg unterstützt.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Zeichnen,

Tatjana Rabe (HAWK Hildesheim) und Roland Karl Metzger (Universität Hildesheim)

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-16583 Thu, 11 Apr 2019 17:36:59 +0200 Gruppenausstellung „Spread:“ vom 12. April – 23. Juni 2019 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/gruppenausst-1/ Eröffnung der Ausstellung "Spread:" des Kunstvereins am Donnerstag den 11.04. um 19.00 Uhr im Kehrwiederturm Hildesheim. »spread: Ruth van Beek, Thomas Mailaender, Anika Schwarzlose, Mariken Wessels und Erik van der Weijde - artist-as-curator: Lotte Reimann «

"Ich mag / ich mag nicht" hat Roland Barthes in seiner Hellen Kammer zum erkenntnisleitenden Kriterium seiner Betrachtungen der Fotografie gemacht und – in Abgrenzung zur "mathesis universalis" - den radikalen Subjektivismus einer "mathesis singularis" entworfen. Spread: verdankt sich einer Art "mathesis dualis" - dem Zusammentreffen des Kurators Torsten Scheid mit der Künstlerin Lotte Reimann vor ihrem Bücherschrank.

Das Bücherregal von Lotte Reimann - Artist-as-Curator im Kunstverein Hildesheim - lieferte die Initialzündung zur Ausstellung Spread:, die kontextuellen oder narrativen Formen des fotografischen Ausdrucks und vergleichbaren Bildauffassungen gewidmet ist: Dem Buch als Form, einer New Appropriation als künstlerischer Strategie im Internetzeitalter und der Fotografie als Medium subjektiver Geschichtsschreibung und lakonischer Wirklichkeitsbeschreibung.

Die Ausstellung präsentiert eine junge Generation internationaler, vorwiegend niederländischer Künstler_innen. Diese eignen sich gefundenes fotografisches Material an, stellen es in neue Kontexte, überarbeiten oder beschriften es, kombinieren es mit eigenen Fotografien und führen es zu additiven Serien oder narrativen Clustern zusammen. Häufig stehen dabei Archive im Mittelpunkt der gezeigten künstlerischen Arbeiten. 

Das private Bildarchiv mit erotischen Fotografien bei Mariken Wessels "Taking off, Henry my Neighbor" etwa oder das in London gegründete "Archive of Modern Conflict" mit dessen Exponaten sich Thomas Mailaender bei "Illustrated People" beschäftigt hat. Ähnliche historische Bezüge, insbesondere auf den Nationalsozialismus, weist die Serie "Der Baum" von Erik van der Weijde auf, auch wenn er die Fotografien in diesem Fall selbst erstellt hat. Auf den Kalten Krieg verweist die Arbeit "Disguise and deception" von Anika Schwarzlose, die sich auf ein Militärfotoarchiv der NVA gründet. Den Ausgangspunkt für "How to do the flowers" von Ruth van Beek bildete ihre eigene umfangreiche Sammlung von Ratgeberliteratur. 

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Kunstvereins Hildesheim.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-16395 Thu, 28 Mar 2019 14:03:59 +0100 Veranstaltungsreihe #kuratorischepraxis https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/veranstaltun-38/ Mit dem Sommersemester 2019 startet die fortlaufende Veranstaltungsreihe #kuratorischepraxis, eine Kooperation des Lehrstuhls „Kuratorische Praxis und Kunstvermittlung“ und des Kunstvereins Hildesheim. Den Auftakt hierzu bildet die dreiteilige Veranstaltungsreihe „(Queer-)feministisches Kuratieren“, die in direkter Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Geschlechterforschung entstand. Weitere Informationen finden Sie hier

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-16087 Tue, 05 Feb 2019 16:00:00 +0100 FINALE Präsentationswoche https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/finale-praese/ Zum Ende des Semesters präsentieren Studierende und Lehrende im Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation Arbeitsergebnisse aus Lehrveranstaltungen und künstlerisch-forschender Praxis. Das gesammte Programm finden Sie auf der Seite des Dekanats. Den Übersichtsplan zum herunterladen und ausdrucken finden Sie hier.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-15821 Wed, 16 Jan 2019 17:00:00 +0100 GET CONNECTED - Vortrag: Philosophieren mit Kindern hilft, den Einstieg in die Unmündigkeit zu verhindern! https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/get-connecte/ Als Gastvortragenden dürfen wir Herrn Hans-Joachim Müller mit einem Vortrag zu dem Thema 'Philosophieren mit Kindern hilft, den Einstieg in die Unmündigkeit zu verhindern!' begrüßen. GET CONNECTED ist eine neue Vortragsreihe des Instituts/Abt. Kunstpädagogik. Wir laden Personen mit interessanten Schwerpunkten und Forschungsperspektiven ein. Nach der berühmten Definition von Kant ist Aufklärung der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit bedeute, sich des eigenen Verstandes nicht zu bedienen. In Anlehnung an diese „Aufklärungsformel“ versucht der Vortrag aufzuzeigen, wie das Philosophieren mit Kindern als Haltung, Methode und Inhalt den Einstieg von Kindern in die Unmündigkeit verhindern helfen könnte. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele wird Philosophieren als Unterrichtsprinzip veranschaulicht.

Gemeinsam erproben die Teilnehmenden an dieser Veranstaltung im Selbstversuch eine philosophische Reflexion über die Frage „Was ist eigentlich das Fremde?“


Hans-Joachim Müller, Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg und Geschäftsführer der Netzwerk Akademie Nordwest – Kinder philosophieren


Wann: 16.01.2019, 17:00 Uhr

Wo: Kulturcampus Domäne Haus 50/ Raum 202

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft Veranstaltungen
news-14846 Tue, 04 Dec 2018 15:14:47 +0100 Zeichnen Deluxe https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/zeichnen-del/ Die Veranstaltungsreihe "Zeichnen DELUXE", organisiert vom Institut Kunst / Abt. Kunstpädagogik in Zusammenarbeit mit der HAWK, wird am 6.12.18 erstmals auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg von 17 - 20 Uhr im Haus 48 stattfinden. Im Rahmen der Veranstaltung zum Thema "Tiere und Menschen" wird es die Möglichkeit geben, sich zeichnerisch mit lebendigen Tieren auseinander zu setzen. Als Zeichenmodelle werden an diesem Abend ein Pferd, ein Schaf, ein Hund, eine Katze, eine Gruppe Hühner und ein Hahn anwesend sein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte auch außerhalb der Universität. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird zudem auch keine zeichnerische Anleitung oder Korrektur erfolgen. Wir laden vielmehr alle Freund_innen des Zeichnens ein, um sich einen Abend lang Zeit für das Zeichnen zu nehmen und mit Gleichgesinnten zusammen zu sein. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, kann auf der Facebook-Seite ( http://www.facebook.com/zeichnendeluxe) weitere Informationen zu "ZEICHNEN DELUXE" erhalten. Zeichenmaterial wird nicht zur Verfügung gestellt und muss daher selbst mitgebracht werden. Für die Teilnahme an der Veranstaltung "ZEICHNEN DELUXE" ist keine Anmeldung erforderlich.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-15727 Mon, 29 Oct 2018 12:53:50 +0100 Vortrag von Christoph Girardet https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-von-8/ Zum Auftakt des Seminars „Second life of film“ am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft laden wir am 07.11 um 20:00 zu einem Vortrag des renommierten Künstlers Christoph Girardet in die Moltkestraße 86 ein. Das Recycling von vorhandenem Filmmaterial begleitet die Filmgeschichte seit ihren Anfängen. Nicht zuletzt aus einem Aufbegehren gegenüber der zunehmenden industriellen Bilderzeugung und der damit verbundenen fortschreitenden gesellschaftlichen Normierung manifestierte sich in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts der künstlerische "Found Footage Film", den nachfolgend die Protagonisten einer Kunst- und Film-Avantgarde endgültig als eigene Kunstgattung etablierten. Im Rahmen seines Vortrags zeigt Christoph Girardet Ausschnitte aus seinem umfangreichen Werk. Anschließend laden wir, moderiert von Dr. Torsten Scheid, zu einem Gespräch mit dem Künstler ein.

Christoph Girardet, geboren 1966 in Langenhagen, Studium an der HBK Braunschweig, zählt zu den profiliertesten Künstlern, die das Kino als Gegenstand verhandeln. Girardet verwendet zufällig gefundenes oder intensiv recherchiertes Fremdmaterial („found footage“) aus den sich beständig erweiternden Archiven der Filmgeschichte. Reduktionen, Auslassungen und Wiederholungen kennzeichnen seine Collagen, die an die Grenzen des Mediums vordringen und neue Bedeutungsebenen entfalten. Girardet wurde u.a. mit dem Villa Massimo Stipendium in Rom 2004, dem deutschen Kurzfilmpreis 2006 und dem Arte-Kurzfilmpreis 2012 bzw. 2014 ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden weltweit sowohl in Ausstellungen, u.a. im Van Abbemuseum Eindhoven, im PS1 Contemporary Art Center New York, im Hirshhorn Museum Washington und im Palais de Tokyo, Paris, als auch auf Filmfestivals, u.a. in Cannes, Venedig, Berlin, Toronto und London gezeigt.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft Veranstaltungen Ankündigungen
news-15173 Mon, 06 Aug 2018 22:26:07 +0200 Studierende und Lehrende der Kunst auf der 10. Niedersächsischen Grafiktriennale https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/studierende-2/ Ausstellung vom 12. August bis zum 9. September 2018 im Weser Renaissance Schloss Bevern Vernissage: Sonntag, 12. August, 11 Uhr, Schloss Bevern, 37639 Bevern Seit 1993 veranstaltet der Kunstkreis Holzminden die Niedersächsische Grafiktriennale unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Die Niedersächsische Grafiktriennale hat sich in der deutschen Kulturlandschaft fest etabliert und zieht regelmäßig bekannte so wie junge Künstler an.

Zwei Studierende und zwei Lehrende der Bildenden Kunst freuen sich, dabei zu sein.

Die Studierende Wiebke Meyer ist mit einer Aquatinta-Radierung vertreten.
o. T. 12,8 x 18,8 cm, 2016

Wiebke Meyer, o. T., 2016, Aquatinta-Radierung, 12,8 x 18,8 cm

Von Student Roman Scheller-Rosebrock steuert ebenfalls eine Aquatinta-Radierung bei.
"Remember Me", Aquatinta-Radierung, 14 x 21 cm, o. J.

Roman Scheller-Rosebrock, "Remember Me", Aquatinta-Radierung, 14 x 21 cm

 Von den Lehrenden sind Martin Dege vertreten, Leiter des Zentrums für grafische Medien an der Universität Hildesheim. Er lebt und Arbeitet in Kassel und Hildesheim.

Hier mit "memento movi", Edition zum Projekt „Kassel-Athen artist run documenta 14", Siebdruck auf Bütten, 22 x 22 cm, 2015
weitere Informationen gibt es unter:
www.madege.de
https://kasselathenartistrundocumenta14.blog.uni-hildesheim.de/
https://tinyurl.com/y75ryvme(facebook)

Edition zum Projekt „Kassel-Athen artist run documenta 14", Siebdruck auf Bütten, 22 x 22 cm, 2015

 

Und ebenfalls als Lehrender tätig ist Jan Schönfelder, Leiter des Studios für digitale Medien am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft.
Er ist mit dem Künstlerbuch "PAINTBALL" vertreten, 204 Seiten im Digitaldruck auf Munken PrintCream 1,5 Werkdruck 90g/m2, Softcover mit Fadenheftung, 15 x 21cm, 2018

 Künstlerbuch, 204 Seiten, Digitaldruck auf Munken PrintCream 1,5 Werkdruck 90g/m2, Softcover mit Fadenheftung, 1. Auflage: 15 Exemplare

 

Die Vernissage ist am Sonntag, 12. August um 11 Uhr im Schloss Bevern in 37639 Bevern

Es erscheint ein Katalog.

Mehr Informationen sind hier zu finden:
http://kunstkreis-holzminden.de/triennale/triennale.html

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-14367 Wed, 24 Jan 2018 21:45:28 +0100 Selbstbildnis – Kunstgebunden ///// Digitale Porträts und Künstlerbücher https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/selbstbildni/ Ausstellung in der Bibliothek der Universität Hildesheim
 vom 6.2.2018 – 9.3.2018 Eröffnung: 6.2.2018, 17 Uhr  

Die weiße Seite kann der Ort sein, an dem sich Kunst und Künstler/in manifestieren. Die Ergebnisse der Seminare „Kunstgebunden“ (Leitung: Jan Schönfelder) und „Selbstbildnisse“ (Leitung: Jacqueline Moschkau) zeigen, wie Kunst in buch-gebundener und digitaler Herstellung Formen des künstlerischen Subjekts und Objekte der künstlerischen Reflexion sein können.

„Kunstgebunden“: Bücher als Kunstwerke sind vom Künstler oder der Künstlerin gemacht oder autorisiert. Die meisten Konventionen sind dabei gesprengt worden: Buchdeckel? Text? Seiten? Eine Geschichte? Papier? Durchaus verzichtbar im Künstlerbuch; Auflage? Einzelstück? Alles möglich. Die ausgestellten Bücher setzen sich mit vielen Facetten einer kunst-gebundenen Form auseinander. Die Abfolge des Nacheinander der Seiten wird aufgehoben im Buchvorhang, das Erzählen einer Geschichte fehlt im Atlas der gleichgroßen Länder.

„Selbstbildnisse – Automedialität und Photoshop“: Die Automedialitätsforschung war der Ausgangspunkt, um den Zusammenhang von Selbstdarstellung und Selbstformung im Kontext der Gendertheorie zu durchdenken. Mit Fragen nach der Autorschaft bei Selbstbildnissen, nach Konstruktionen des Blickes in Bezug auf Geschlechterrollen und -verhältnissen sowie dem Medium, welches das Selbst sichtbar werden lässt, wurde das Thema theoretisch und praktisch erörtert.

Aufbauend auf die behandelte Theorie gestaltete jede/r ein eigenes Selbstportrait mit im Seminar erworbenen Bildbearbeitungsfähigkeiten. Hierbei beschäftigten wir uns mit Fragen nach dem eigenen Selbstbild und wie jede/r Einzelne das eigene Selbst begreift. Die ausgestellten Werke sind Einblicke, Spiegel, Darstellungen unserer selbst.

Abbildungen:
Links: Lea Joppich, Permanente Interpretationsreleanz, 2016
 Rechts: Ali Syaaban (unsplash.com)

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-14335 Fri, 19 Jan 2018 17:23:50 +0100 Ausstellung in Kooperation mit EVI Lichtungen //// Termine zum Ende des WiSe 2017/2018 mit Präsentation der Seminarergebnisse WERKSCHAU https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-16/ 25.01 bis 28.01 Ausstellung Fernes Leuchten in dem Kunstverein e.V. AUSSERDEM 06-08.02.2018 In Räumlichkeiten des Institus für Bildende Kunst an der Domäne Marienburg, im HAUPTGEBÄUDE und in Räumlichkeiten des Bereichs Fotografie in der Moltkestraße 87 wird die WERKSCHAU statt finden. Werkschauen des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft

25.1. bis 28.1. "Fernes Leuchten" 
 Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstverein Hildesheim e.V. im Kehrwiederturm Hildesheim. Im Rahmen der EVI Lichtungen Seminar von Francisco Vogel.

Eröffnung: 25.01.2018, 18:00 Uhr, Kehrwiederturm

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6.2.

///16 Uhr -- Eröffnung der Präsentation auf der Domäne Marienburg im Haus 48 durch die Institutsleitung. 
 Zu sehen sind hier die Ergebnisse der Veranstaltungen „Rot“ und „Räume“ von Karl Möllers.


Die Werkschau ist auch am Mittwoch, 7.2. und Donnerstag, 8.2. zu sehen.

///17 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Künstlerbücher und digitale Grafik“ in der Bibliothek im Hauptgebäude der Universität.
 Zu sehen sind die Ergebnisse der Veranstaltungen „Selbstbildnisse - Automedialität und Photoshop“ von Jacqueline Moschkau und „Kunstgebunden : Das Buch als künstlerisches Medium und Produkt“ von „Jan Schönfelder. 
 Die Werkschau ist zu den Bibliotheksöffnungszeiten von 9.00 Uhr bis 21 Uhr bis zum 1.3.2018 zu sehen.

///17.30 Uhr -- Eröffnung der Ausstellung der Kunstpädagogik im Hauptgebäude der Universität, Treffpunkt Bildhauerei-Atelier im Untergeschoss von Haus D.
 Zu sehen sind die Ergebnisse der Veranstaltungen von Hanna Dreyer-Henningsen, Manfred Lauschke, Corinna Middleton, Mirjam Nemetschek, Nikolaus Reinecke und Christoph Sander.


Die Werkschau ist auch am Mittwoch 7.2. von 16:00 - 19:00 zu sehen.

///19.00 Uhr -- Eröffnung der Werkschau des Bereichs Fotografie in der Moltkestraße 86
 Zu sehen sind die Ergebnisse der Veranstaltungen „Artivismus“ und „Zeichen setzen“ von Martin Dege, „Das Porträt" von Volker Hanuschke, „Die Landschaft“ von Torsten Scheid und, in Auszügen, „Fernes Leuchten“ von Francisco Vogel.

Die Werkschau ist geöffnet am:

06.02. 19:00 Uhr - 23:00 Uhr

07.02. 16:00 - 18:00 Uhr

08.02. 13:00 - 15:00 Uhr

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-14263 Mon, 08 Jan 2018 14:13:55 +0100 ZEICHNEN DELUXE https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/zeichnen-del-1/ 18.01.2018 offene Veranstaltung in der Caféte am Gestaltungs Campus in der Renatastraße 11 ZEICHNEN DELUXE

Endlich ist sie wieder da: Die Veranstaltungsreihe für alle Freund_innen des Zeichnens - und solche, die es werden wollen.

In Zusammenarbeit zwischen HAWK Hildesheim (Prof. Lamb) und Uni Hildesheim (Prof. Uhlig) findet nun ein Zeichnen-Event statt. 

Zur zweiten Veranstaltung laden wir alle sehr herzlich ein.

Am 18.12.18 ab 18.30 Uhr - 21 Uhr treffen wir uns in der Cafete der HAWK.

Bringt Zeichenmaterialien mit.

Man kann auch später dazukommen…

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer_innen.

 

* Bitte vergesst nicht eine Spende von 5 Euro für das Modell Tronicat la Miez mitzubringen.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-14239 Wed, 20 Dec 2017 01:21:44 +0100 20.12.2017 // 18:00 Uhr // Domäne Marienburg // Gastvortrag von Prof. Elke Krasny // Feminismen - Fragen des Kuratierens https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/20122017/ Gastvortrag

Prof. Elke Krasny
Kuratorin, Stadtforscherin, Kulturtheoretikerin, Akademie der Bildene Künste Wien

"Feminismen- Fragen des Kuratierens"

im Rahmen des Seminars "Kuratorische Praxis" (Prof. Dr. Thomas Lange) 

Mi., 20.12.2017 um 18 Uhr am Kulturcampus Domäne Marienburg in Haus50, Raum 202

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6805 Fri, 24 Nov 2017 13:06:20 +0100 Bis 15.12.2017 /// Winter im KUNSTRAUM53 mit SCHMETTERLING https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/bis-151220/ Viele Termine in der Ottostraße in der Kälte mit dem Leipziger Peter Piek und seinem SCHMETTERLING Jahresausklang in der Nordstadt mit Kunst, Vermittlung, Musik, Essen, Trinken und viel Farbe:

\\\\\\\\    „Immer wenn ich denke, stelle ich fest, von keiner Sache eine Ahnung zu besitzen. Wenn ich male*, dann weiß ich alles. Und so kann ich an das heran kommen, was da ist, und im Verborgenen liegt. Beim malen* denke ich nie. Oder anders formuliert: Ich weiß, dass ich nichts weiß, wenn ich denke. Deswegen male* ich.“ – Peter Piek (2006)   ////////

 

Für Peter Piek ist das Malen* (hier: jeglicher künstlerischer Schaffensprozess) eine intuitive Handlung, in der durch das Aufgehen im reinen Gefühl, die Kunst dem Lebendigen gleichsetzt wird. In seinen Werken finden wir rhythmische Flächen, die sich nicht selten in Flecken reiner Farbigkeit auflösen. Hierbei fungiert die Linie – welche in materialisierter Form in seinen Installationen, seiner Malerei und als Rhythmus in seiner Musik erscheint – als Schnittstelle zwischen fiktivem und realem Raum, sodass Raum und Kunst Eins werden. Das Bedürfnis zeitgenössische Kunst intellektuell erfassen zu wollen, nimmt die Möglichkeit einer unmittelbaren und sinnlichen Erfahrung von Kunst. Dem wirkt Peter Piek mit seiner lebendigen und farbenfrohen Werken entgegen.

Seine Bilder und Installationen wollen in Verbindung mit den Betrachter_innen treten, sie berühren und eine sinnliche Zugänglichkeit schaffen. SCHMETTERLING macht das Direkte und Emotionale in Peter Pieks Werken durch Malerei, Installation und Skulptur an vier verschiedenen Orten in der Hildesheimer Nordstadt erfahrbar. Mit dieser Ausstellung bespielt der KUNSTRAUM 53 zwei weitere leerstehende Ladenflächen sowie den Marienfriedhof.

Einige Werke der Ausstellungsorte Flügelbasis, Fühler, Duftschuppen und Facettenauge sind speziell für Hildesheim und vor Ort entstandenen Arbeiten und wirken in und reagieren auf den öffentlichen Raum. Abseits vom herkömmlichen Ausstellungskontext wird Kunst präsentiert, die Vorbeilaufende in ihrem Alltag erstaunen und, in Peter Pieks Worten, verwundern kann.

Peter Piek (*1981 in Karl-Marx-Stadt) lebt und arbeitet als Maler, Multiinstrumentalist, Singer-Songwriter, Performance-Künstler und Autor in Leipzig. Neben seinem Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (2002–2006) gründete er mit dem befreundeten Maler Michael Goller die „Künstlerinitiative Malfront“.

Dabei verschrieben sie sich einem Selbststudium, das dem Finden eines eigenen Stils und dem Ergründen der wesentlichen Elemente der Malerei diente. Peter Piek stellt in Gruppen- und Einzelausstellung im In- und Ausland aus, tourt regelmäßig mit seiner Musik durch Europa und kürzlich auch durch die USA. In der Ausstellung SCHMETTERLING bespielt der KUNSTRAUM53 außerdem zwei leerstehende Ladenflächen sowie den Marienfriedhof: Peter Piek Orte Hildesheim Flügelbasis

KUNSTRAUM53 | Ottostraße 7 Öffnungszeiten von 12.11 – 10.12.2017 Do.: 18:00 bis 20:00 Uhr So.: 15:00 bis 17:00 Uhr Fühler Marienfriedhof | Butterborn, ganztägig einsehbar Duftschuppen Hermannstraße 21, ganztägig einsehbar Facettenauge Deutsch Libanesische Gemeinde | Steuerwalderstraße 34, ganztägig Weitere Termine

// Vernissage Eröffnung mit Rundgang:19 Uhr 09.11.17

// Konzert von Peter Piek: 21 Uhr 26.11.17

// Peter Piek JETZT Workshop:15–18 Uhr 03.12.17

// Wundern Spaziergang durch die Nordstadt: 15-17 Uhr 15.12.17

/ Finissage Beginn: 19 Uhr / Konzert von Peter Piek: 20 Uhr

 

Künstlerische Leitung: Lea Willim Grafische Ausarbeitung: Paul Olfermann

 

Noch mehr Infos:

www.kunstraum53.de

https://www.facebook.com/kunstraum53

https://www.facebook.com/peterpiek/?hc_ref=ARQVkAEu1LAm-nWr4O28RVRXEgyFK9IZTCReCOH1mAGQ4Ot-Rn0Ag45_ZhfEpWDnPjk&fref=nf

http://www.peterpiek.com/

 

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-14192 Tue, 14 Nov 2017 23:40:28 +0100 ZEICHNEN DELUXE https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/zeichnen-del-2/ Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe Endlich ist sie da: die Veranstaltungsreihe für alle Freund_innen des Zeichnens - und solche, die es werden wollen.

In Zusammenarbeit zwischen HAWK Hildesheim (Prof. Lamb) und Uni Hildesheim (Prof. Uhlig) findet nun künftig in unregelmäßigen Abständen ein Zeichen-Event statt.

Der Titel der Veranstaltungsreihe heißt ZEICHNEN DELUXE.

Zum Auftakt der Veranstaltung laden wir Sie alle sehr herzlich ein.
Sie findet am 14.11.17 ab 17.30 Uhr in der Cafeteria der HAWK statt.

Bringen Sie Zeichenmaterialien mit. Man kann auch später dazukommen….

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer_innen.

 

 

Die nächsten Termine werden hier bekannt gegeben.

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-14190 Tue, 14 Nov 2017 21:48:00 +0100 interfiction XXIV / 2017 *TOPIA! https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/interfiction/ Interdisziplinäre Workshop-Tagung im Rahmen des 34. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes 17. – 19. November, Offener Kanal im KulturBahnhof

Director: Verena Kuni, Team: Karsten Asshauer, Martin Dege, Anders Turge Lehr

Die interdisziplinäre Workshop-Tagung für Kunst, Medien und Netzkultur interfiction ruft in diesem Jahr:*TOPIA!

In Vorträgen und Projektpräsentationen, Workshops und Diskussionen von Expert/innen aus unterschiedlichen Theorie- und Praxisfeldern geht es um neue und alte, phantastische, konkrete und reale Utopien und Dystopien, Sozio- und Ökotopien, Bio- und Technotopien. Und um die Frage, welche Rolle Medien nicht nur als Displays, sondern auch als Werkzeuge für Entwürfe von *TOPIEN sowie dabei spielen, diese Wirklichkeit werden zu lassen.

Wie immer gehören auch Dokfest-Kurzfilmprogramme und Werkgespräche in der Ausstellung Monitoring zum interfiction-Programm. Zudem laden gleich zum Auftakt der Tagung interfiction und Monitoring zu einem Special Screening von Harun Farockis Werkreihe „Serious Games“ ein – und fragen in der anschließenden Diskussion gemeinsam: Do we need fiction to create reality?

 

Fr 17.11.2017 / 19:00 / Medienprojektzentrum Offener Kanal (KulturBahnhof)
Welcome to *TOPIA! – interfiction intro & Special Monitoring@interfiction
DO WE NEED FICTION TO CREATE REALITY?
Screening: Harun Farocki: Serious Games I – IV (2009/2010) Gespräch & Diskussion mit Judith Waldmann (Monitoring) & Verena Kuni (interfiction)

Fr 17.11. / 22:15 / BALi Kino
Kurzfilmprogramm: MASCHINEN-VISIONEN

Sa 18.11. / 11:15 / BALi Kino
Kurzfilmprogramm: DER STOFF AUS DEM DIE ZUKUNFT IST

Sa 18.11. / 13:00 – 18:00 / Medienprojektzentrum Offener Kanal (KulturBahnhof)
interfiction Workshops & Lab: Vorträge, Präsentationen, Workshops & Diskussionen

Sa 18.11. / 18:30 / Südflügel im KulturBahnhof
interfiction@Monitoring: Werkgespräche | Exhibition Talks

So 19.11. / 11:00 – 16:00 / Medienprojektzentrum Offener Kanal (KulturBahnhof) interfiction Workshops & Lab: Vorträge, Präsentationen, Workshops & Diskussionen Weitere Informationen zum Programm, den Beiträgen und den Beitragenden unter: www.interfiction.org

Die Teilnahme an interfiction ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

Info & Anmeldung unterinfo(at)interfiction.orgwww.interfiction.org
interfiction Kunst, Medien & Netzkultur | art, media & network cultures Leitung | Director: Verena Kuni Team 2017: Karsten Asshauer, Martin Dege, Anders Turge Lehr und Verena Kuni info(at)interfiction.orgwww.interfiction.org

Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest c/o Filmladen Kassel e. V.
Goethestraße 31, 34119 Kassel, Germany
Fon: +49.561.707 64 21
Fax: +49.561.707 64 33
www.kasselerdokfest.de 
dokfest(at)kasselerdokfest.de
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Pressekontakt Julia Allnoch
Fon: +49.561.707 64 31
Mob: +49.176.23550591
Fax: +49.561.707 64 33
press(at)kasselerdokfest.de 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-13099 Tue, 14 Mar 2017 20:06:00 +0100 Ausstellung „Geronnene Freiheit / clotted freedom“ https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-17/ Vitrine 01, U-Bahnhof Birkenstraße, Berlin 09. - 16. März 2017 09:03.2017 um 19:00 Eröffnung
Dauer: 09. - 16. März 2017
Ort: Vitrine 01, U-Bahnhof Birkenstraße, Berlin, auf dem Bahnsteig der Linie U9

 

Das "Kassel-Athen artist run documenta 14" Projekt ist eingeladen von Vitrine 01, U-Bahnhof Birkenstraße Berlin zu einer Inzenierung unter dem Titel: "Geronnene Freiheit / clotted freedom"

Installation des Künstlers Martin Dege im Rahmen seines Kassel-Athen artist run documenta 14-Projekts und des künstlerisch-kurativen Konzepts "The Other Cite" von Franziska Harnisch.

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12972 Wed, 08 Feb 2017 12:41:00 +0100 AUSGRABEN – UMGRABEN Ausstellung der Kunstvermittlung https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausgraben/ Eröffnung mit Musik: Samstag, 25. Februar 2017 um 15 Uhr Geöffnet am:
26.02./01.03./04.03./05.03/08.03.2017

Samstag, Sonntag 14–17 Uhr
Mittwoch 17–19 Uhr

 

Auf den einzelnen Etagen des Kehrwiederturms wird Einblick in die Vielfalt der Vermittlung am Kunstverein Hildesheim gegeben: Der Eingangsbereich des Turms ist der Inszenierung von Materialien und Materialität als zentralem Teil künstlerischen Schaffens gewidmet. In der Zwischenebene stellt die Kunst-AG, eine Kooperation des Kunstvereins mit der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, verschiedene Werke und auch Prozesse des gemeinsamen künstlerischen Arbeitens aus.

In der zweiten Etage finden die Vermittlungsarbeiten zur Ausstellung displacements zueinander. Die Schulworkshops, Kitaworkshops und die Schreibwerkstatt punktweise haben je ganz eigene Umwandlungen von Objekten durchgeführt, diese rekontextualisiert und auf eigene Weise neu inszeniert oder in Worte gefasst.

Die oberste Etage des Kehrwiederturms bietet Ausblicke aus den Turm­fenstern auf die Stadt, kann aber ebenso Einblicke gewähren. So soll dort dazu eingeladen werden, das Laboratorium Kunstvermittlung, die Gedanken, Arbeitsweisen und Konzepte des Teams der Kunstvermittlung zu entdecken. Darüber hinaus wird hier visuell und auditiv erfahrbar, wie sich weitere Schulworkshops und der Workshop mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Generation X aus Braunschweig mit Fragen des Zusammenlebens und verschiedenen Stadt- und Wohnu­topien auseinandergesetzt haben.

Leitung der Kunstvermittlung:
Rabea Giesler und Sarah Kaiser

Konzeption und Gestaltung der Ausstellung mit:
Sofie Osterloff und Maren Pfeiffer

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12953 Wed, 25 Jan 2017 19:01:00 +0100 Werkschau - FINALE - Wintersemester 2016/17 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/werkschau/ 30.01.-04.02.2017 Zum Ende des Semesters präsentieren die Studierenden und Lehrenden Arbeitsergebnisse aus den praktischen Lehrveranstaltungen. Zu der Werkschau des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft gehören folgende Veranstaltungen:

animation room: derbe, kurz und live vertont (Kurzfilme)

              

Zurück zu den Wurzeln: Der animierte Film ist ein Stummfilm, der Ton wird während der Aufführung live erzeugt. Ob Dialog oder Musikstück, Geräusch oder Rhythmus.
Dabei gilt einmal mehr. KURZ wird er sein, der animierte Film. Konzentriert auf die Bewegung, gezeichnet, schattiert, geknetet, experimentiert - fotografiert, auf dem Scanner oder auf Filmmaterial hergestellt.
Acht kurze Versuche zur Verbindung von Ton und animiertem Film werden gezeigt von Carla Dewald, Elena Fiebig, Hannah Güse, David Hahn, Sophie Krause, Celine Lehmann, Josephine Rimpel, Marle Schmidt, Hannah Sopp, Carlotta Von Haebler, Vanessa Wagener

NO NORMAL CINEMA

Mitwirkende: Carla Dewald, Elena Fiebig, Hannah Güse, David Hahn, Lea Hansen, Sally Hemkendreis, Johanna Johnen, Sophie Krause, Celine Lehmann, Josephine Rimpel, Anna Schmidt, Marle Schmidt, Hannah Sopp, Janina Strecker, Carlotta Von Haebler, Vanessa Wagener

Leitung: Jan Schönfelder
Termin: Dienstag, 31.1.2017, 17.00 Uhr
Ort: Atelier des Hohen Hauses, Kulturcampus Domäne

cros#sing (Ausstellung)

Die Werkschau der Fotografie am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft

Text und Fotografie. Fotografie und Film. Film und Loop. Bild und Sound. Die Werkschau der Fotografie widmet sich in diesem Jahr zentralen Figuren fotografischer Intermedialität. Gezeigt werden Arbeiten aus den Seminaren von Volker Hanuschke, Samuel Henne, Torsten Scheid und Francisco Vogel, die an den Schnittstellen von Kunst und Pop, Fotografie und Video, Dokument und Fiktion, Bild, Text und Ton operieren.

Fiktive Filmstills 

Filmstills erzählen die Quintessenz des Films in einem Bild, produzieren Genrezuschreibungen, transportieren Stimmungen und/oder charakterisieren handelnde Figuren. Im Studio und an alltäglichen Locations wurden quasifilmische Szenen entwickelt, erprobt und in Bilder umgesetzt. Dabei ging es um narrative und atmosphärische Setzungen, aber auch um den Zusammenhang von Filmtitel und fotografischem Bild. 

Der Loop Der Loop Der Loop

Nie war die Wiederholung präsenter als in der Gegenwart: im animierten GIF, als Buffering-Icon, in der bildenden Kunst: überall kreisen Loops, überall schließen sich Bilder zu Schleifen. Im Loop wird die Wesenhaftigkeit des Medienbildes als mechanisch wiederholtes Bild explizit. Etwas tut sich in den Bildern – oder in uns – wenn sie sich wiederholen. Der Loop Der Loop Der Loop zeigt Arbeiten, die sich mit den Mitteln des Loops Phänomenen der Wahrnehmung und des Bildes nähern. 

Das Reale muss zur Dichtung werden

„Das Sichtbare kann in bedeutsamen Tropen angeordnet werden, das Wort kann eine Sichtbarkeit entwickeln, die blenden kann“ schreibt Jacques Ranciere in seiner „Politik der Bilder“. Ausgehend von diesem Gedanken hat das Seminar künstlerische Praxen im Spannungsfeld von Bild und Text bzw. Fiktion und Dokumentation entwickelt. Entstanden sind fotografische und filmische Text- Bild- (und Ton-) Kombinationen die an den Grenzen von Dokumentation, Fiktion und Imagination spekulieren, sie überschreiten und transzendieren.

latent objects

latent objects zeigte eine Auswahl studentischer Arbeiten, die in den vergangenen Semestern unter der Leitung von Samuel Henne entstanden sind. Umgesetzt in einem leerstehenden Ladenlokal, flankierte sie die Ausstellung von Samuel Henne im Kehrwiederturm des Kunstvereins. In der Werkschau werden einzelne Arbeiten reinszeniert und eine Ausstellungsdoku gezeigt.

Mitwirkende:
Paul von Boetticher, David Bruckmüller, Sabrina Clirone, Malene Düvell, Merle Florek, Katharina George, Sarah Grünig, Amy Hà, Nora Haddada, Jelena Kern, Clara Kiehnlein, Leonidas Kosmidis, Hannah Krämer, Kay Inga Kunkel, Nelli Lorenson, Jonas Nestroy, Franziska Pommerering, Lilli Josefine Remmerbach, Fanita Romanus, Carlotta Sturm. 

Der Loop Der Loop Der Loop:
Christine Claussen, Patricia Heumüller, Friederike Hänsel, Clara Kiehnlein, Inga Kummernuß, Duy Nguyen, Katerina Nianiou, Joram Nourbakhsh, Charlotte Rosengarth, Greta Saffer, Janina Strecker, Lea Sophie Willim

Das Reale muss zur Dichtung werden:
Farina Asmuß, Christine Claussen, Ella Fiebig, Lucan Friedland, Moira Heuer, Nele Holdorff, Achim Jäger, Inga Kummernuß, Leonie Lagemann, Philipp Nedbal, Cara Schröder, Carlotta Sturm, Charlotte Rosengarth, Merve Yilmaz

latent objects: 

Nora Brünger, Maximilian Gallo, Anna Gölz, Hoa Nguyen, Julian Obertopp, Lisa Paland, Laura Reeke, Cara Schröder, Lea Steinkampf, Francisco Vogel, Franz Zimmermann

Leitung:
Fiktive Filmstills: Volker Hanuschke
Der Loop Der Loop Der Loop: Francisco Vogel
Das Reale muss zur Dichtung werden: Torsten Scheid
latent objects: Samuel Henne

Eröffnung: 
Dienstag, 31.01.2017, 19.00 Uhr 

Weitere Öffnungszeiten: 

Mittwoch, 01.02.2017, 15.00 – 20.00 Uhr
Donnerstag, 02.02.2017, nach Vereinbarung

Ort: Moltkestraße 86

Der subjektive Kubikmeter

Seminar: der subjektive Kubikmeter
Übung: Zeichnen im Raum

Was empfinde ich in einem bestimmten Raum? Wie empfinde ich mich in einem bestimmten Raum? Wie kann ich diese Empfindung im Raum und mit dem Raum ausdrücken? Wie kann ich den Raum beeinflussen, wie kann ich bewusst Raum einnehmen?

Leitung: Karl Möllers

Termin: 
Dienstag, 31.01.2017, 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
Mittwoch, 01.02.2017, 10.00 Uhr - 18.00 Uhr

Ort: Gebäude 48, Kulturcampus Domäne

Finissage "Gren | ze"

Grenzen begegnen uns überall. Sie verlaufen um Territorien herum, zwischen Menschen oder geradewegs durch Orte oder uns selbst hindurch. Sie sind ebenso physischer wie politischer, psychischer, sozialer oder kultureller Natur. Die Ausstellung zeigt anno 30 Arbeiten von Lehramtsstudierenden des Fachs Kunst, die sich mit ebendieser vielseitigen Thematik der Grenze über ein Semester hinweg beschäftigt haben. Die Arbeiten sind im Rahmen des TM4-Projektseminars als Bachelorabschluss der künstlerischen Praxis entstanden. Sie sind das Ergebnis einer teils persönlichen, teils politischen, teils wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Die weitestgehend offene Herangehensweise des Seminars hat es möglich gemacht, das Thema individuell auszulegen. Dementsprechend vielseitig fallen die nun präsentierten Arbeiten aus. In der Ausstellung haben beispielsweise kollaborative Zeichnungen mit einer iranischen Familie und filmische Auseinandersetzungen mit dem Phänomen der Nahtoderfahrung ebenso ihren Platz wie in einer Justizvollzugsanstalt aufgenommene Fotoserien und die malerische Aufarbeitung mit psychischen Störungsbildern. Die Ausstellung umfasst neben den Arbeiten selbst auch individuelle Projekttagebücher, die Einblicke in die jeweilige Ideenfindung und den jeweiligen Werkprozess liefern.   

Mitwirkende: 30 Kunstpädagogik-Studierende

Termin: Dienstag, 31.01.2017, 18.00 Uhr

Ort:
Rasselmania e.V. Hildesheim
Bischofskamp 18
31137 Hildesheim

Kunst, die unter die Haut geht (Performance)

Und dort auch bleibt auf. Deine Haut. Der ersten oder zweiten. Schweinedarm. Selbst wenn man sie abnimmt. Stich. Nadel. Wenn das nicht geht. Licht. Feminismus. Banane. Stich. Nadel. Dann willst du auch deine Haut besonders zeichnen. Kandinsky. Symbol M. Stich. Nadel. Und wir machen das für dich. Foto. Sieb. Video. Stich. Nadel. Geben dir die Chance Kunst zu sein nur eben für immer. Stich. Nadel. Du. Tattoo. 

Mitwirkende: Carla Dewald,  Mira Döhner,  Merle Linn Florek, Luise Jacobs, Johanna Johnen, Nora Nürnberger,  Barbara Elisa Paulin, Jorin Rimpel, Jan-Niclas Thul

Leitung: Martin Dege
Termin: Dienstag, 31.01.2017, 16.00 Uhr
Ort: Haus 31/012 (Studierendencafé), Kulturcampus Domäne

 "Textile Surface" - "Schichten" - "Das Kunstdia" - "In Flecken sehen und malen"

„Schichten“ ist das Thema zu dem die Studierende der Grundlagenveranstaltung „3 dimensionales Arbeiten in der bildenden Kunst“ in diesem Semester gearbeitet haben. Die Ergebnisse dieser denkbar unterschiedlichen Bearbeitung sind der Werkschau am Mittwoch, 01.02., auf dem Hauptcampus (I-1/06) zu sehen (Start um 16:00 Bildhaueratelier).

Mitwirkende: Studierende der Grundlagenveranstaltung „3 dimensionales Arbeiten in der bildenden Kunst“
Termin: Mittwoch, 01.02.2017, 16.00 Uhr
Ort: Bildhauerwerkstatt  (I-1/06), Hauptcampus

Was gibt's neues?

             

Pablo Picasso                               Simone März

Seminar: Was gibt’s Neues?
Übung: Kopie Adaption, Fälschung  

"Die Kunst der Gegenwart ist immer eine Reaktion auf die Vergangenheit."    

Das Ziel des Seminars war zum einen die intensive Bildbetrachtung und zum anderen die praktische Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Werken.  Ganz nach Picassos Motto "gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen", welches er beispielsweise in seinem Zyklus "Las Meninas" aufgriff, ging es um den Versuch ein Bild zu kopieren. Dabei stand das Entwickeln von persönlichen Eigenarten und verschiedenen Wirkungsweisen im Mittelpunkt.  

Leitung: Karl Möllers
Termin:
Dienstag, 31.01.2017, 16.00 - 19.00 Uhr
Mittwoch, 01.02.2017, 10.00 - 18.00 
Ort: Atelier des Hohen Hauses, Kulturcampus Domäne

Zu den weiteren Veranstaltung der Werkschau

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12933 Sun, 22 Jan 2017 15:22:00 +0100 Gren | ze https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/gren-ze/ Vernissage: Dienstag, 24.1. 2017 um 18:00 bei Rasselmania e.V. 30 Kunstpädagogik-Studierende haben ihr „künstlerisches Projekt“ zu dem Thema  Gren|ze konzipiert und präsentieren die Ergebnisse bei Rasselmania ab dem 24.1. 2017.

Grenzen begegnen uns überall. Sie verlaufen um Territorien herum, zwischen Menschen oder geradewegs durch Orte oder uns selbst hindurch. Sie sind ebenso physischer wie politischer, psychischer, sozialer oder kultureller Natur. Die Ausstellung zeigt anno 30 Arbeiten von Lehramtsstudierenden des Fachs Kunst, die sich mit ebendieser vielseitigen Thematik der Grenze über ein Semester hinweg beschäftigt haben. Die Arbeiten sind im Rahmen des TM4-Projektseminars als Bachelorabschluss der künstlerischen Praxis entstanden. Sie sind das Ergebnis einer teils persönlichen, teils politischen, teils wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Die weitestgehend offene Herangehensweise des Seminars hat es möglich gemacht, das Thema individuell auszulegen. Dementsprechend vielseitig fallen die nun präsentierten Arbeiten aus. In der Ausstellung haben beispielsweise kollaborative Zeichnungen mit einer iranischen Familie und filmische Auseinandersetzungen mit dem Phänomen der Nahtoderfahrung ebenso ihren Platz wie in einer Justizvollzugsanstalt aufgenommene Fotoserien und die malerische Aufarbeitung mit psychischen Störungsbildern. Die Ausstellung umfasst neben den Arbeiten selbst auch individuelle Projekttagebücher, die Einblicke in die jeweilige Ideenfindung und den jeweiligen Werkprozess liefern.  

Vernissage:
Di 24.1. 2017 18:00 Uhr

weiterer Ausstellungstermin
So 29.01.17 11:00 – 18:00 Uhr

Finissage
Di 31.01.17 18:00 Uhr

Rasselmania e.V.
Bischofskamp 18
31137 Hildesheim

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12894 Tue, 10 Jan 2017 19:57:00 +0100 Ausstellung Christian Wolters - Fassaden https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-18/ 14. Januar - 04. Februar 2017 im KUNSTRAUM 53 Eröffnung am 14. Januar 2017 um 19 Uhr

Fassaden heißt die erste Einzelausstellung von Christian Wolters, mit der er das Ausstellungsjahr 2017 des KUNSTRAUM 53 eröffnet.

Häuserfronten des Hildesheimer Stadtbildes, Porträtfotografien und die zunehmende Selbstdarstellung und wachsende „Selfie“-Kultur, zeigen im Januar 2017 beispielhaft unterschiedliche Arten von Oberflächlichen des Alltags. Dabei entsteht für den Betrachtenden der Wunsch nach einem Blick „dahinter“.

In Wolters Fotografien sind Einflüsse seines Studiengangs Lighting Design und Fotografie (aus dem Griechischen: „Malen mit Licht“) erkennbar. Lichtverhältnisse innerhalb architektonischer Formen bei Nacht, sowie technische Kompositionen einzelner Detailaufnahmen ergeben eine präzise Vorstellung von Streifzügen durch Hildesheim.

Touristen fotografieren sich häufig auf Reisen selbst. Das kann als Dokumentation bereister Orte und als einen Versuch einer Aneignung der fremden Umgebung aufgefasst werden. Mit einem humoristischen Blick versucht Christian Wolters von außen die eigentliche Handlung der Selbstinszenierung zu hinterfragen.

Christian Wolters (*1987) lebt und arbeitet in Hildesheim, wo er seit 2012 an der HAWK Hildesheim Lighting Design und Fotografie studiert. Zuvor waren seine Arbeiten in mehreren Gruppenausstellungen vertreten.

Künstlerische Leitung: Patricia Heumüller

 

Weitere Termine:

Samstag 04. Februar 2017 Finissage und offener fotografischer Architekturrundgang in der Nordstadt Hildesheim

15.30 Uhr Treffpunkt im KUNSTRAUM 53 in der Ottostraße
Eintritt frei

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch 18–20 Uhr | Sonntag 15–17 Uhr


Kontakt

KUNSTRAUM 53
Ottostr. 7,
31137 Hildesheim
kunstraum.wws53@gmail.com

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12556 Sun, 13 Nov 2016 11:14:00 +0100 Ausstellung Samuel Henne - displacements https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-19/ 28. Oktober – 10. Dezember 2016 im Kunstverein Hildesheim Verschieben. Freilegen. Umordnen. Zeigen. Etwas zur Erscheinung bringen. Es gibt einen fundamentalen Zusammenhang zwischen den Arbeiten von Samuel Henne und frühen archäologischen Ausgrabungen, deren fotografische Dokumente u.a. im Fokus von Hennes künstlerischer Auseinandersetzung für seine Ausstellung im Kunstverein Hildesheim stehen. Henne setzt sich hier, wie in den Werkreihen „fragment suite“ und „monument“ (2013), mit Formen musealer Inszenierung von Displays und Vitrinen sowie der Archivierung und bildlichen Erfassung von Skulptur und Objekt auseinander.

Im Rahmen des Programms zur Ausstellung wird vom 01.12. bis zum 08.12.2016 in der Osterstraße 3 in Hildesheim die studentische Ausstellung „Zuspiel“ stattfinden. Gezeigt werden dort Arbeiten, die sich mit der Repräsentation von Objekten im Internet – von musealen Objektpräsentationen hin zu Alltagsinszenierungen von Konsumartikeln auf Youtube oder Produktpräsentationen auf Ebay – befassen. Samuel Henne selbst hat die Entstehung der Arbeiten im Rahmen einer künstlerischen Gastdozentur an der Universität Hildesheim betreut.

Samuel Henne (*1982) studierte Freie Kunst, mit dem Schwerpunkt Fotografie und schloss sein Studium als Meisterschüler von Dörte Eißfeldt ab. Hennes Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet worden. Unter anderem beim Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie und in der Shortlist-Ausstellung des internationalen Weldekunstpreis für Fotografie. Er erhielt den Preis des Kunstvereins Hannover und den Meisterschülerpreis der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, zudem war er Preisträger bei »Gute Aussichten – Junge Deutsche Fotografie» und erhielt eine Auszeichnung bei der »Plat(t)form« des Fotomuseums Winterthur. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen und Präsentationen im In- und Ausland zu sehen.

Dauer der Ausstellung 28. Oktober – 10. Dezember 2016

Eröffnung Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr

Öffnungszeiten Mi 18–20 Uhr, Sa 12–18 Uhr, So 14–18 Uhr
und nach Vereinbarung

Eintritt 3,- Euro, ermäßigt 1,50 Euro
Frei für Mitglieder, Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre

PROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG

 

FÜHRUNGEN

So, 06.11., 15 Uhr mit den Kurator_innen Nora Brünger und Torsten Scheid

So, 20.11., 15 Uhr

sowie nach Vereinbarung (kostenfrei für Schulen und Hochschulen)

 

THEMENTAG

MOVING OBJECTS – MOVING PERSPECTIVES

Sa, 19.11. 14/18 Uhr

Ein Objekt: Wer hat es „gemacht“? Wer hat es warum, wo hingestellt? Was passiert, wenn es in einen neuen Zusammenhang gerät? Können Bilder Objekte ersetzen – oder sind Bilder Objekte?

Am Thementag gehen wir mit einem Workshop und zwei Vorträgen solchen Fragen nach. Es geht um Strategien der Aneignung und Reformulierung von Objekten und ihre (Re-)Kontextualisierungen in Museum und Bildender Kunst. Aus postkolonialer und institutionskritischer Perspektive wollen wir die Schichten des Objekts erfoschen, um seine Geschichte hervorzubringen.

Wir bitten um Anmeldung für den Workshop unter info(at)kunstverein-hildesheim.de

14 Uhr: performativer Workshop „dis.play.ce“

18 Uhr: Vorträge zum Thema

Ort: Kehrwiederturm

SAMUEL HENNE ZU GAST: KÜNSTLERGESPRÄCH UND KATALOG- RELEASE

Do, 24.11., 19 Uhr im Kehrwiederturm

Gespräch mit Samuel Henne und Dr. Torsten Scheid.

Zur Ausstellung erscheint bei Revolver Publishing (Berlin) die Publikation „Samuel Henne – displacements“.

 

STUDENTISCHE AUSSTELLUNG

„latent objects“

Im Zusammenhang mit Samuel Hennes Ausstellung werden in der Hildesheimer Innenstadt studentische Arbeiten zu sehen sein, die sich mit der Repräsentation von Objekten im Internet und in anderen Lebensbereichen befassen. Samuel Henne selbst hat die Entstehung der Arbeiten im Rahmen einer künstlerischen Gastdozentur an der Universität Hildesheim betreut.

Eröffnung: 01. Dezember, 19 Uhr

Ort: Osterstraße 3, 31134 Hildesheim

Weitere Informationen zum Programm werden auf

www.kunstverein-hildesheim.de veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung Kunstverein Hildesheim

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12555 Tue, 25 Oct 2016 10:45:00 +0200 Neueröffnung KUNSTRAUM 53 // Ausstellung Felix Boekamp "Siedlungsort" https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/neueroeffnung/ 26.10.2016-16.11.2016, Ottostraße 7, 31137 Hildesheim Eröffnung Mittwoch 26/10/26

18:02 Ansprache des Bundespräsidenten der Herzen am Nordstadtkreisel Hildesheim (Rotor)

18:30 Ausstellungseröffnung im Kunstraum 53

 

Die neuen Räumlichkeiten des KUNSTRAUMs 53 werden mit Arbeiten von Felix Boekamp eröffnet.

Unter dem Titel SIEDLUNGSORT entwirft Boekamp Hybride an der Schnittstelle zwischen Architekturmodell und abstrakter Skulptur. Ein Ausgangspunkt dafür sind Konzepte zu utopischen Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, besonderes Interesse liegt dabei auf der Struktur und Ordnung von Städten. Die Grundlage des künstlerischen Handelns speist sich unter anderem aus historisch-politischen Kontexten, welche die Basis für das Spielen bilden. In den interdisziplinären Arbeiten Boekamps wird ein Zugang zu Freiräumen kindgleichen Schauens eröffnet und ermöglicht.

Der „Homo ludens“ spielt noch.

Felix Boekamp (*1977) schloss den Studiengang Künstlerische Konzeptionen / Kunst und öffentlicher Raum an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Simone Decker als Meisterschüler ab. Seit 2015 studiert er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Zeitbezogene Medien bei Prof. Michaela Melian.

Künstlerische Leitung: Julien Rathje und Lena Zischler

Weitere Termine:

Samstag 29/10/2016 Radikalregler Konzert

Bärenburg Entertainment präsentiert Norbert Möslang und Flexmaster 3000

Einlass 19 Uhr, Beginn 21 Uhr

Eintritt frei

Finissage Mittwoch 16/11/2016

20 Uhr Barperformance, Bring Your Own Vinyl

 

Öffnungszeiten

Mittwoch 18–20 Uhr | Sonntag 15–17 Uhr

Kontakt

KUNSTRAUM 53

Ottostr. 7,

31137 Hildesheim

kunstraum.wws53@gmail.com

Im KUNSTRAUM 53 vereinen sich Experimentalraum, work in progress-space und Labor mit Ausstellungscharakter. Der KUNSTRAUM 53 ist eine Initiative von Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim und der HAWK Hildesheim.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Friedrich Weinhagen Stiftung, die VGH-Stiftung, den Landschaftsverband Hildesheim e.V., der Sparkasse Hildesheim, der Stadt Hildesheim und das Studentenwerk OstNiedersachsen.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-12107 Fri, 01 Jul 2016 07:51:00 +0200 Tagung: Erzählen zwischen Text und Bild https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/tagung-erzae/ 8./9. September 2016, Universität Hildesheim / Kulturcampus Domäne Die Tagung widmet sich den Dimensionen des Narrativen in Bildern und Texten. Sie fragt insbesondere nach den Schnittstellen, Überlagerungen und Konvergenzen im narrativen Raum zwischen Text und Bild. Im Fokus stehen solche Medien, die Bild und Text verbinden: Bilderbücher, Graphic Novels, historische Buchmalereien. Expert/innen für das Narrative aus Kunst und Kulturwissenschaft, Literatur- und Kunstdidaktik, Anthropologie und Bildungswissenschaften treten in Dialog und diskutieren, wie sich das Narrative in Bild und Text konstituiert, mit welchen Mitteln Bilder und Texte erzählen und wie sie Resonanzen erzeugen.


In der Beschäftigung mit den narrativen Dimensionen von Bild-Text-Medien stehen innovative Perspektiven für den Deutsch- und Kunstunterricht in Aussicht, die im Rahmen der Tagung akzentuiert und im Hinblick auf Lernzusammenhänge reflektiert werden. Die Tagung richtet sich an ein fachlich interessiertes Publikum und möchte Wissenschaftler/innen, Lehrer/innen für die Fächer Kunst und Deutsch sowie Erzieher/innen ansprechen.

 

Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsort: Kulturcampus Domäne • Domänenstraße • 31141 Hildesheim
>>> Anfahrt
>>> Tagungsprogramm (Stand 04.06.2016)
>>> Flyer als PDF zum Download (Stand 04.06.2016)
>>> Informationen zu Unterkünften in Hildesheim

 

Anmeldung

Eine Anmeldung ist über ein Online-Anmeldeformular möglich. Die Tagungsgebühren betragen

  • für die gesamte Tagung € 40,00 (Ermäßigt € 30,00).
  • für den ersten Tag der Tagung € 25,00 (Ermäßigt € 15,00).

Für Studierende der Universität Hildesheim werden keine Tagungsgebühren erhoben, eine verbindliche Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Eine Ermäßigung der Tagungsgebühren erhalten Studierende anderer Universitäten und Lehramtsanwärter/innen.

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11709 Sun, 08 May 2016 09:09:00 +0200 Bildungspreis DGPh https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/bildungsprei/ Die Reihe der Atelierbesuche, initiiert und durchgeführt von Dr. Torsten Scheid am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim in Kooperation mit dem Magazin Photonews erhält in diesem Jahr den Bildungspreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Fast zeitgleich mit der Bekanntgabe ist der aktuelle Artikel "Nicht länger user sein" zum neuesten Atelierbesuch bei Adrian Sauer im Magazin Photonews (Photonews. Zeitung für Fotografie. Heft Nr. 5, Mai 2016, 28. Jg, S. 18/19) erschienen.

(http://www.dgph.de/startseite/der-vierte-dgph-bildungspreistraeger-steht-fest)

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11710 Thu, 14 Apr 2016 22:32:00 +0200 Thementag „Identität und Konsum“ im Rahmen der Ausstellung FINAL GOODS des Kunstvereins Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/thementag-i/ Samstag, den 16. April, ab 14 Uhr, Wollenweberstr. 14/15, Hildesheim Anlässlich der als Produktpräsentation inszenierten Ausstellung FINAL GOODS wird am Thementag „Identität und Konsum“ auf verschiedenen Wegen die Beziehung von Identität, Konsum und Gesellschaft thematisiert und untersucht.

Workshop „PERFORMATIVER WORKSHOP:
BEING GOOD IN THE GALLERY
SHOPPING ALS PERFORMATIVE PRAXIS (Arneken Galerie)
14 Uhr
Treffpunkt: in der Ausstellung, Wollenweberstr. 14/15
Anmeldung unter: info@kunstverein-hildesheim.de

Hierbei geht es nach dem Ausstellungsbesuch in die Arneken Galerie weiter, um den Ort des Konsums zu erforschen, erfahrbar zu machen und den eigenen Körper darin zu positionieren. In performativer Annäherung soll dabei zunächst der Raum „Einkaufszentrum“ auf seine Selbstverständlichkeiten und die eigenen Selbstverständlichkeiten als Konsument_Innen hin befragt werden sowie darüber hinaus eine kritische Positionierung des persönlichen Konsumverhaltens ermöglicht werden.

FILMSCREENING MIT DEM KÜNSTLER
STEFAN PANHANS „SIEBEN BIS ZEHN MILLIONEN“ (2005)
19 Uhr in der Ausstellung

Um 19 Uhr wird in der Ausstellung die Videoarbeit Sieben bis Zehn Millionen (2005) des in Berlin und Hamburg lebenden Künstlers Stefan Panhans gezeigt. Anschließend wollen wir in einem Gespräch mit dem Künstler über seine Arbeit und die konstruierten Abhängigkeiten von Konsum und Identität sprechen, um die der thematische Rahmen der Ausstellung hier erweitert wird.

Stefan Panhans Arbeit Sieben bis Zehn Millionen zeigt einen hysterisch wirkenden Protagonisten, der in einem hektischen Monolog seine Vorgehensweise beim Kauf einer nicht näher bestimmten Ware beschreibt. Von der großen Auswahl überfordert, spricht er von einer zehrenden Konsumarbeit, von den alltäglichen Verwirrungen und paranoiden Momenten in Warenhäusern. Die akribische Produktsuche mündet in der Klimax einer fast pseudoreligiösen Entscheidung, das wahre und richtige Produkt zu finden.

In seinem Werk beschäftigt sich Stefan Panhans mit unserer Kultur der Selbstoptimierung und Hypermedialisierung in einer von Konsum beherrschten Welt.

Stefan Panhans (* 1967 in Hattingen, Ruhr) lebt und arbeitet Berlin, Hamburg und anderswo. Ausstellungen (Auswahl): ACME Studios, London (2015), Haus am Waldsee, Berlin (2014), Städtische Galerie Bremen (2014), Museum für Gegenwartskunst Siegen (2011)

Das Gespräch leiten Nora Brünger und Sonja Wunderlich (künstlerische Leitung Kunstverein Hildesheim).

Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.kunstverein-hildesheim.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11673 Mon, 11 Apr 2016 09:01:00 +0200 Ausstellung EKR1-R1-H16 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-20/ Eröffnung am 11.04.2016 um 19 Uhr Der Kunstraum 53 präsentiert mit EKR1-R1-H16 die erste Einzelausstellung von Daniel Kuge mit Arbeiten der vergangen drei Jahre. In seinen meist mit Pinsel in Acryl auf MDF-Malgründen gemalten Arbeiten untersucht Kuge Parallelen von archaischem und High-Tech und lotet hierbei das Spannungsfeld eben dieser Pole aus. Hierbei entstehen Gebilde, Objekte und Räume, deren Ursprünge und Funktionen unklar sind, da sie sich einer klaren Zuordnung und Benennung entziehen.

Kuge verbindet in seinen Arbeiten archaische Formen und Farben mit strengen Konstruktionen und erzeugt somit Arbeiten, denen ein schwerer gleichsam mystischer Charakter anhaftet. Trotz der klar zu erkennenden Linie, die sich durch seine Arbeiten zieht, ist Daniel Kuge an neuen Wirkungsweisen durch Experimente mit Materialien und Techniken zur Entstehung seiner Arbeiten interessiert. In seinem Arbeitsprozess konfrontiert er sich stets mit der Herausforderung maschinelle und industrielle Anmutung zu erwirken und stellt seine eigenen Fähigkeiten in Hinsicht auf Präzision und Machbarem auf die Probe.

Daniel Kuge (*1984) studiert seit 2013 Freie Kunst an der HBK Braunschweig mit den Schwerpunkten Malerei und Bildhauerei bei Frances Scholz und Hartmut Neumann. Zuvor schloss er sein Studium der Visuellen Kommunikation (Schwerpunkt Fotografie) an der FH Düsseldorf bei Christian Jendreiko und Gerhard Vormwald (†) mit Diplom ab. Zuletzt war er vom 21.2. bis 13.3. 2016 mit aktuellen Arbeiten bei der Gruppenausstellung „DIE GROSSE Kunstausstellung NRW 2016“ im Museum Kunst Palast in Düsseldorf vertreten.

Künstlerische Leitung: Patricia Heumüller und Lena Zischler

 

Weitere Termine:

Collagen-Workshop angeleitet von Dominik Bönisch,

parallel zu seiner Ausstellung „nice to have you back, boredom“ (15.04.16 – 01.05.16 im &büro).

Do., 21. April 16 | 17.30 Uhr – 22.00 Uhr

Fr., 22. April 16 | 16.30 Uhr – 21.00 Uhr

(Anmeldung vorab per E-Mail unter kunstraum.wws53@gmail.com erforderlich)

 

„night-cuts“ – In einer Offenen Werkstatt wird sich die Nacht mit Schere, Kleber und reichlich Koffein um die Ohren geschlagen. Dabei werden zahlreiche Collagen entstehen.

Fr., 22. April 16 | ab 22.00 Uhr

(Kostenfrei und für Alle ohne Anmeldung im Kunstraum 53)

 

Öffnungszeiten Kunstraum 53

Mittwoch 18–20 Uhr | Sonntag 15–17 Uhr

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11602 Thu, 31 Mar 2016 22:14:00 +0200 Ausstellung FINAL GOODS https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-21/ Eröffnung Freitag, 1. April, 19 Uhr FINAL GOODS

2. April – 1. Mai 2016

Eröffnung Freitag, 1. April, 19 Uhr

Die Ausstellung findet in einem leerstehenden Ladenlokal in der Hildesheimer Neustadt statt (Wollenweberstr. 14/15, 31134 Hildesheim).

Eine Ausstellung mit Kunstwerken von Cory Arcangel, Constant Dullaart, Hannes Malte Mahler und Stefan Panhans sowie mit Texten und Büchern zu Konsumkultur, Warenästhetik und Kunst als Ware.

 

Längst hat die Kunst das Museum verlassen und erobert neben Verkaufsräumen von Galerien oder Kunstmessen auch das Internet und mit ihm einen alltäglichen Raum des Konsums. Viele zeitgenössische Künstler_innen bedienen sich für ihre Werke sowohl der Werbe- und Warenästhetik als auch gängiger Marketingstrategien. Sie produzieren Lifestyle-Produkte und Waren, die sie zum Verkauf anbieten und verhandeln dabei den Status des Kunstwerks neu. Innovative Produkte, Mode, Kunst und Entertainment vermischen sich und werden mit trendbewussten Inszenierungsstrategien in Onlineshops, in Concept Stores und in Ausstellungen präsentiert. Die Auseinandersetzung mit den Mechanismen und Ambivalenzen der Konsumkultur zielt vor allem auf das Spiel mit der machtvollen Suggestivkraft der Warenästhetik. Dies fließt in die Konzeption und Erscheinung zeitgenössischer Werke ein. Sie werden von vornherein als konsumierbare Produkte gedacht, anstatt sie zunächst als genuin ideelle Werke zu präsentieren. Als erschwingliche Lifestyle-Objekte heben sie den scheinbaren Gegensatz von Kunst und Ware auf. Über sich hinaus auf Lebensstil und Zeitgeist verweisend, besitzen sie für den_die Käufer_in eine identitätsstiftende Wirkung.

Die Trennlinie zwischen trivialer Ware und käuflichem Kunstwerk verschwimmt dabei zunehmend. Dies wirft Fragen auf: Erleben wir dabei eine neue Art der künstlerischen Konsum- und Gesellschaftskritik? Werden die kapitalistische Verwertung der Kunst und die kommerzielle Seite des Kunstsystems an den Pranger gestellt? Oder handelt es sich eher um eine humorvoll-ironische Analyse der Funktionsweise von Konsumprodukten? Wie lassen sich die Wechselwirkungen von zeitgenössischer Kunst und Konsum deuten?Wird der Kunstwerk-Status lediglich behauptet und als schlagkräftiges Verkaufsargument benutzt? Müssen Kunstwerke eine kritische Distanz zu Entertainment und Warenform halten?

Diese Überlegungen stehen im Zentrum der als Produktpräsentation inszenierten Ausstellung FINAL GOODS. Sie zeigt künstlerische Projekte, die die Trennung zwischen Produkt und Kunstwerk befragen, reflektiert Aspekte der Konsumkultur und beschäftigt sich mit der Strategie des „Brandings“ sowie der Kommerzialisierung der Kunst.

Konzept: Kathrin Meyer

Kuratiert von Nora Brünger und Sonja Wunderlich in Zusammenarbeit mit Lisa Paland, Nada Schroer und Francisco Vogel.

 

Öffnungszeiten Mi. 18-20 Uhr, Sa. 14-18 Uhr, So. 14-18 Uhr

und nach Vereinbarung

Eintritt 3,- Euro, ermäßigt 1,50 Euro

Frei für Mitglieder, Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre

 

VERMITTLUNGSPROGRAMM UND VERANSTALTUNGEN

FÜHRUNGEN

So, 10.04., 15 Uhr (mit Nora Brünger und Sonja Wunderlich)

sowie nach Vereinbarung (kostenfrei für Schulen und Universitäten)

 

THEMENTAG: KONSUM UND IDENTITÄT

Sa., 16.04., ab 14 Uhr

PERFORMATIVER WORKSHOP:

BEEING GOOD IN THE GALLERY - SHOPPING ALS PERFORMATIVE PRAXIS

(In der Arneken Galerie)

Treffpunkt: in der Ausstellung, Wollenweberstr. 14/15

Anmeldung unter: info@kunstverein-hildesheim.de

FILMSCREENING UND KÜNSTLERGESPRÄCH

STEFAN PANHANS: SIEBEN BIS ZEHN MILLIONEN (2005)

19 Uhr in der Ausstellung

 

VORTRAG UND KÜNSTLERGESPRÄCH

Di., 26.04., 19 Uhr

DR. DIRK HOHNSTRÄTER: KÄUFLICHE DINGE. KONSUMKULTUR ZWISCHEN

WARENÄSTHETIK UND KUNST 

In Auseinandersetzung mit der Ausstellung hält der Kulturwissenschaftler Dr. Dirk

Hohnsträter (Universität Hildesheim) einen Vortrag über das Thema Warenästhetik. 

Im Anschluss in offener Gesprächsrunde:

KÜNSTLERGESPRÄCH MIT HANNES MALTE MAHLER

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11162 Fri, 15 Jan 2016 14:49:00 +0100 Ausstellungen in der Bibliothek https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellunge/ Eröffnung 02.02. um 18 Uhr Komm spielen!

Punk ist tot. Jugendkulturen sind Teil der Identifikationskultur und Sozialisationsinstanz für Heranwachsende. Sie werden Hipster, Gothics, Raver, Hip-Hopper, Emos und anders genannt. Mit spezifischen Merkmalen, Sprachen und Ideen. „Natürlich“ sind die Jugendkulturen des neuen Jahrhunderts nicht so ideologiegeladen wie der Punk der 1970er und 80er Jahre, doch sie besitzen sicherlich andere Vorzüge. Im Seminar wurde Feldforschung betrieben, Szenen und Cliquen fotografisch festgehalten und die Ergebnisse mit Photoshop weiterbearbeitet. Entstanden ist daraus ein Memory-Spiel der Jugendkulturen und ihrer Erkennungsmerkmale.Lang lebe der Punk.

Seminarleitung: Jacqueline Moschkau

Mitwirkende: Svenja Bartsch, Hannah Ehrkamp, Laura Geßner, Vivien Ann Hoppe, Sonya Lamouchi, Anisha Mcleod, Andrea Oechtering, Jana Peters, Rebecca Schönfeld, Philipp Wente, Leona Wießner.

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Bildner + Texter – Wahlverwandtschaften

 

Bild und Text gehören im Buch zusammen. Sei es auf typografischer oder illustrativer Ebene, ganz besonders jedoch im Ergebnis eines Arbeitsprozesses zwischen Texter und Bildner als künstlerische Arbeit. Sind die Text- und Bild-Autoren gleichberechtigt? Welche experimentellen Formen sind möglich?
Wie verändern sich Bild/Darstellung/Abbildung und Wort im Bezug aufeinander? Die Ausstellung reflektiert die jeweiligen Rollenverständnisse und das Verhältnis der Zusammenarbeit von Autoren in der Entwicklung von Büchern mit Arbeiten von Studierenden aus den Studiengängen Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Lehramt und Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. In Kooperationen und Einzelarbeiten wurde in theoretischen und praktischen Projekten diesem Verhältnis nachgegangen. 

Interdisziplinäres Seminar der Institute Bildende Kunst und Kunstwissenschaft und Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft.

Leitung: Jaqueline Moschkau, Jan Schönfelder

 

Beide Ausstellungen sind bis zum 04. März in der Bibliothek an der Universität Hildesheim zu sehen.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11135 Fri, 08 Jan 2016 18:35:00 +0100 Ausstellung von Gilwon Chae & Jung Yong Kim im KUNSTRAUM 53 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellung-22/ Eröffnung, 12.01.2016, 19h mit Performance Papé Lucie, Papé Rahartmian Aleppo


12.01.2016 – 19.02.2016

Wie und wodurch definieren wir ein Kunstwerk? Wie lässt es sich beschreiben?
Und was passiert mit einer Arbeit, wenn wir nur noch das reine Material, nur noch die äußere Form wahrnehmen?

Die Künstler Gilwon Chae und Jung Yong Kim stellen im Januar und Februar diesen Jahres im KUNSTRAUM 53 aus und nähern sich den Fragen über Bilder, Objekt-Installationen und Performances. Beide fragen nach den Bedingungen, die aus einem Objekt ein Kunstwerk entstehen lassen.

Der Künstler Jung Yong Kim spielt in seinen Werken mit Labels als „Übersetzer“ von Material und Kunstwerk. Die Maße einer Arbeit werden zum Inhalt der Arbeit, Labels und ihre Aufschrift werden selbst Teil des Werkes.

Gilwon Chae untersucht parallel dazu inwiefern man ein (unsichtbares) Kunstwerk über Sprache und Imagination erschaffen kann. Zudem thematisiert er den Prozess von künstlerischer Arbeit und der Kontroverse darüber, was dabei erlaubt ist und was nicht.

Gilwon Chae und Jung Yong Kim haben beide ihren Abschluss in Freie Kunst an der Seoul Nationaluniversität (Südkorea) gemacht. Seit 2013 studieren sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Thomas Rentmeister.

Parallel zur Ausstellung wird es im KUNSTRAUM 53 am 30.01.2016 um 19 Uhr ein Künstlergespräch geben. Die Performances werden zur Eröffnung am 12.01.2016 sowie zur Finissage am 19.02.2016 jeweils um 19 Uhr stattfinden.

 

Termine auf einen Blick:

Di. 12.01., 19h Eröffnung

Sa. 30.01., 19h Künslergespräch

Fr. 19.02., 19h Finissage mit Performance

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-11079 Sun, 13 Dec 2015 16:20:00 +0100 Vortrag Kinga German: Konzeption-Partizipation-Interaktion. Sustainable Identities auf der 56. Kunstbiennale von Venedig https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-king/ Mittwoch, 13.01.2016, 18:00 Uhr, Hohes Haus Raum 402 Im Vortrag von Kinga German, Dozentin an der Kunst- und Designuniversität Moholy-Nagy von Budapest wird das Projekt Sustainable Identities (ung. Pavillon, 56. Kunstbiennale von Venedig) unter dem Aspekt partizipativer Möglichkeiten vorgestellt. Obwohl seit mehreren Jahren Partizipationstheorien Eingang in den Alltag von Museumsausstellungen gefunden haben, gab es bei der diesjährigen Kunstbiennale kaum Projekte, die den dialogischen Anspruch des Hauptkurators Okwui Enwezor gerecht geworden wären. Im Vortrag werden Lösungen gezeigt, die schon auf der Ebene der Konzeption partizipative und interaktive Möglichkeiten mit thematischem Bezug zum realisierten Kunstwerk/Installation zeigten.

 

Dr. phil. Kinga German

Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und der Allgemeinen Pädagogik an der Universität Karlsruhe; Museumspädagogik für Studenten der Kunstgeschichte an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und im Badischen Landesmuseum Karlsruhe; Aufbaustudium Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen; 2011 Promotion an der Universität Stuttgart.

Fachgründerin und -koordinatorin der Aufbaustudiengänge Kultur- und Museumsmanagement an der Kunstuniversität Moholy-Nagy in Budapest; seit 2008 Dozentin ebendort. Unterrichtsschwerpunkte: Kunstvermittlung, Kunst des 20. Jahrhunderts (klassische Moderne und 60er Jahre sowie zeitgenössische Kunst). Seit 2008 Gastdozentin an der Katholischen Universität Péter Pázmány in Budapest. Koordinatorin mehrerer internationalen Austauschprogramme zwischen europäischen Universitäten. Journalistische Tätigkeit: 1997-2004: feste freie Mitarbeiterin der Tageszeitung: „Badisches Tagblatt“, Baden- Baden.

Projektkoordination und kuratorische Tätigkeiten u.a. 2006- 2007: Projektkoordinatorin der Ausstellung „lost and found“, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und Modem Debrecen; 2008: lüktetés/ Pulsation, Székely Bertalan Műteremház-galéria, Szada; 2014: TérTág- Wide Space (mit Prof. J. Tillmann, FUGA Budapest);

2015: Kuratorin der Ausstellung „Sustainable Identities” (ungarischer Pavillon) auf der 56. Kunstbiennale von Venedig.

 

Bilder des partizipativen Raumes: 

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10949 Tue, 10 Nov 2015 23:54:00 +0100 Künstlergespräch mit Andreas Bunte im Kunstverein Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kuenstlergesp-1/ Di., 24.11. um 19 Uhr Seit dem 25. Oktober ist die Doppelausstellung von "Andreas Bunte: Welt vor der Schwelle" und dem Künstlerkollektiv "Societät Hildesheim: Profane Pilgertour" im Kunstverein Hildesheim zu sehen. 

Die Doppelausstellung von Andreas Bunte (*1970 in Mettmann, lebt in Berlin) und der Künstlergruppe Societät Hildesheim (Simon Frisch, Bernd Krauß, und Michael Thomas) bildet den Abschluss des Programms zum diesjährigen Stadtjubiläum im Kunstverein Hildesheim. Der Kunstverein beschäftigt sich unter dem Titel „Die unsichtbare Stadt“ mit dem, was eine Stadt über die Ansammlung von Häusern und Straßen hinaus ausmacht.

Auch der Berliner Künstler Andreas Bunte hinterfragt das Verhältnis zwischen städtischer und kultureller Entwicklung unserer Zivilisation sowie zwischen Baugeschichte und sozialen Verhaltensweisen.

In der im Kunstverein Hildesheim gezeigten Filminstallation „Welt vor der Schwelle“ bestehend aus zwei Videoarbeiten steht die religiöse Architektur Deutschlands in der Nachkriegszeit im Fokus.

Das 16mm Video „O.T. (Kirchen)“ wurde als visuelle Entdeckungsreise durch drei bekannte zeitgenössische Kirchen Deutschlands gedreht, die Kirche Johannes XXIII. in Köln (Josef Rikus, 1968), der Nevigeser Wallfahrtsdom (Gottfried Böhm, 1966-68) und die Annakirche in Düren (Rudolf Schwarz, 1951-56). Dabei hinterfragt Bunte die ideologische Beschaffenheit der religiösen Architektur in Deutschland nach dem Unheil des Zweiten Weltkriegs. Als Folge und Ausdruck des Wirtschaftswunders ab Mitte der 1950er Jahre, weisen die drei von Bunte analysierten Kirchen einen rigorosen, kompromisslosen Rationalismus auf, der sich darin begründet, die Beziehungen des Menschen zum Göttlichen neu zu definieren und eine neue Interpretation der Rolle der Kirche in einer säkularisierten Gesellschaft zu schaffen. Im Zentrum des Films steht dabei die Beziehung zwischen Individuum und Architektur, die von der Wechselwirkung zwischen dem Ort des Kultes und seiner Wahrnehmung durch Auge, Ohr und Tastsinn bestimmt wird. Die baulichen Details in Beton, die Abwesenheit von Ornamenten sowie die rohe Strenge der Räume und Ausstattungen stehen im Zentrum des Films, der die architektonischen Bauwerke in eine ästhetische Reflexion über die Beziehungen zwischen materieller Form und spirituellem Gebrauch, zwischen öffentlichem Raum und privater Devotion verwandelt. In seiner Erzählstruktur folgt der Film den kanonischen Regeln wissenschaftlicher Dokumentarfilme, die die Sprache so verwenden, dass sie höchst komplexe und vielfach unzugängliche Zusammenhänge für den Zuschauer verständlich und wahrnehmbar machen.

In der zweiten Videoarbeit „O.T. (Language, Truth & Logic)“, 2012 werden die drei Sinne thematisiert, die es dem Individuum ermöglichen, mit der Architektur in Verbindung zu treten: das Sehen, das Hören sowie der Tastsinn. Gezeigt werden die Augen, Ohren und Hände eines Menschen, der Passagen aus dem Buch „Language, Truth & Logic“ (dt. „Sprache, Wahrheit und Logik“) des britischen Philosophen A.J. Ayer vorliest. Inhaltlich geht es hier darum, dass die Frage, ob es einen Gott gibt, im philosophisch-analytischen Sinne nicht beantwortet werden kann. Analytische Philosophen, zu denen Ayer gezählt werden kann, gehen davon aus, dass eine Aussage über die Welt nur dann getroffen werden kann, wenn ihr ein sinnlich wahrnehmbarer, empirisch erfassbarer Bezugspunkt zugrunde liegt.

 

Am Dienstag, den 24.11. um 19 Uhr lädt der Kunstverein Hildesheim zum Künstlergespräch mit Andreas Bunte, geführt von Nora Brünger und Sonja Wunderlich (künstlerische Leitung Kunstverein Hildesheim) ein und freut sich auf eine gemeinsame Gesprächsrunde.

 

Kontakt

Kunstverein Hildesheim
Kehrwiederturm
Am Kehrwieder 2
D-31134 Hildesheim
Telefon: 05121 / 69 81 11 8
info@kunstverein-hildesheim.de

Öffnungszeiten während der Ausstellung

Mi 17–20 Uhr

Sa 14–18 Uhr

So 12–18 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10948 Tue, 10 Nov 2015 23:40:00 +0100 Delia Jürgens im KUNSTRAUM 53 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/delia-juergen/ Ausstellung: Life is an infinite line {several diodes triggering} 18. November – 17.Dezember 2015
Eröffnung am 17. November 2015, 19.00 Uhr

Mit der Ausstellung "Life is an infinite line [several diodes triggering]" von Delia Jürgens eröffnet der KUNSTRAUM 53 seine zweite Ausstellung in diesem Semster.

Globalisierte Kommunikationsnetzwerke und die massenhafte Verbreitung digitaler Technologien
verändern Kommunikations- und Wahrnehmungsformen rasant. Delia Jürgens (*1986)
begreift die doppelbödige Realität dieser fortschreitenden technischen Entwicklung als
Grundlage und integralen Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis. In ihrer künstlerischen
Arbeit setzt sie sich mit der Objekthaftigkeit unterschiedlicher Oberflächen, mit denen wir
täglich in Berührung kommen oder in unseren Träumen konfrontiert werden, und ihrer sich
stetig wandelnden Transformation auseinander.

Die Kombination bildhauerischer und malerischer Techniken führt in Jürgens künstlerischer
Arbeit Materialien und Bildträger verschiedener Kulturen und sozialer Milieus zusammen.
„Reales“ Material, diverse semantisch aufgeladene Objets Trouvés – Massenpodukte, die
den globalen 99-Cent-Stores entnommen sind – stellen dabei den Ausgangspunkt ihrer
Arbeit dar. Dabei verweisen sie auf die Idee eines globalen Erbguts, einem Storage globaler
Nutzeroberflächen und -produkte sowie auf ihre Funktion in sozialen Netzwerken und Ökonomien
im World Wide Web. Hier werden digitale und analoge Arbeitstechniken verbunden.

In der Ausstellung "Life is an infinite line [several diodes triggering]" beschäftigt sich
Jürgens mit der Frage nach einer Ursprünglichkeit, einer Originarität des menschlichen Seins.
Anfang ist Ende. Ende ist Anfang. Eine unendliche Spirale der umgekehrten, verkehrten Spiegelung
lässt digitale Abbilder und optische Reflektionen zu einer greifbaren virtuellen Realität
verschwimmen. Das Bild der Hülle [dem Case] und die Metapher des Hohlraums bzw. der
Lücke thematisieren die Existenz in einer global weiten Welt, in der virtuelle Inhalte in einem
sich stetig verändernden Strom fluktuieren und in eine neue, räumliche Realität überführt
werden.

Auf-und Abtragungen gesprayter Farbe, aufgeplatzte, reflektierende Oberflächen und flach
gepresste Cases, Hüllen aus Karton, Isoliermaterial, flexible transparente Polymerfolie oder
Styropor werden zu Flächen aus Mineralien oder gefaktem Tierfell gesetzt und mit der Deutung
von Traumsymbolen und verflachten Applikationen überhöht.
Jürgens durchspielt widersprüchliche Wechsel vertrauter Lesrichtungen und sicher geglaubter
[Seh]Gewohnheiten und zeigt die Ambivalenz der Dinge anhand unterschiedlicher
Symbole und manifestierter Wertigkeiten auf.
Um eine Gleichspannung zu erzeugen lässt eine Diode Strom in eine Richtung ungehindert
passieren und isoliert ihn fast vollkommen in die entgegengesetzte Richtung. Der Bezug
zur Diode verknüpft Digitales mit Realem und schafft das Bild einer stetig fortlaufenden Linie,
die eine Angleichung des widersprüchlichen, polarisierenden Lebens bewirkt und in einen
Raum der Sinnentleerung führt. Jürgens kreiert eine Realität beziehungsweise einen
[Swimming] Pool, verschiedener virtueller Momente und und geht dabei der Frage nach: Was
ist hier echt? Was ist real? – Die Sinnentleereung führt zur Sinnbefruchtung.

 

Delia Jürgens studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei
Prof. Frances Scholz und Prof. Asta Gröting, Abschluss Diplom bei Frances Scholz (2014) sowie
Szenografie an der Hochschule Hannover. Stipendien/Studienaufenthalte in Los Angeles
(2013) und Mexico City, New Mexico, New York (2012). Bis Mai 2016 hält sie ein Residenzstipendium
im Künstlerhaus Meinersen mit Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Berlin.

 

VERANSTALTUNGEN

Finissage und Weihnachtsfeier des KUNSTRAUM 53:
17. Dezember 2015, 19.00 Uhr

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Mittwoch 18 – 20 Uhr | Sonntag 15 – 17 Uhr

 

KONTAKT

KUNSTRAUM 53
Wollenweberstraße 53
31134 Hildesheim
kunstraum.wws53@gmail.com
www.kunstraum53.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10419 Sun, 19 Jul 2015 12:10:00 +0200 1. Fotofestival Meppen untitled.jpg https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/1-fotofesti/ 21.07. 18:30 Uhr Vortrag von Dr. Torsten Scheid

Seit dem 09. Mai 2015 zeigt das 1. Fotofestival Meppen untitled.jpg mit fünf Ausstellungen an unterschiedlichen Orten die Bedeutung der Fotografie als Kunst.

In besonderer Weise ist die Fotografie geeignet, die Bilderflut, die uns im digitalen Zeitalter in unserer Lebenswelt und dem Internet begegnet, zu thematisieren. Während die digitale Fotografie und die Speicherung von Bilddateien selbst diese Bilderflut ermöglichen, ist die künstlerische Fotografie ein bisweilen selbstreflexives Innehalten. Künstler aus mehreren Ländern, deren Arbeiten das Fotofestival zeigt, interpretieren das Medium Fotografie auf völlig unterschiedliche Weise. So besinnt sich Krakauer Fotograf Marcin Ryczek auf eine traditionelle analoge Schwarzweißfotografie, Mette Bersang aus Kopenhagen zeigt subtile, reduzierte Lichtspiele, die Künstler der Ausstellung „Editing the World“ recyceln förmlich Fundstücke aus der digitalen Flut, um aus Ihnen neue Werke entstehen zu lassen. Der Niederländer Eelco Brand kreiert eine neue bildliche Wirklichkeit in computeraninimierten Bildern und Doreen Schwarz widmet sich in intensiven Bildern nicht nur dem traditionellen Portrait, sondern setzt auch ein politische Zeichen gegen Intoleranz.

Im Rahmen der Ausstellung "Editing the World", die künstlerische Arbeiten von Studierenden der Universität Hildesheim präsentiert, hält Dr. Torsten Scheid (Universität Hildesheim) einen Vortrag mit dem Titel "Gestrandete Bilder. Ein Streifzug durch die Bilderwelt des Internets". Der Vortrag wird sich mit dem Internet als Quelle für die bildende Kunst beschäftigen und auf die Arbeiten der Ausstellung "Editing the World" eingehen.

 

Vortrag:

"Gestrandete Bilder. Ein Streifzug durch die Bilderwelt des Internets" von Dr. Torsten Scheid
21.07.15, 18:30 Uhr, Kunstzentrum Koppelschleuse, An der Koppelschleuse 19, 49716 Meppen

 

Noch bis zum 26.07.15 sind die fünf Ausstellungen an den unterschiedlichen Orten in Meppen zu sehen.

Hier finden Sie das Programm als Download.

 

Nora Brünger, Ohne Titel (Flusslauf), 2014.

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10271 Fri, 03 Jul 2015 11:41:00 +0200 WERKSCHAU: Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft im SoSe 15 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/werkschau-i/ Eröffnung: Di, 07.07. 16h Ablauf:

Gesamteröffnungen am Di, den 07.07. um 16.00 Uhr auf der Domäne, Steinscheune 31/012

 

 

Übersicht:

Hier das Programm als PDF zum Download.

Kulturcampus Domäne:

Haus 48:

  • "Draussen", Karl Möllers
  • "WACHSEN: Der Wickel mit dem Drehmoment", Viola Vahrson und Karl Möllers

  • „Collaborate now!“ - Gruppenperformances, Helge Meyer (Haus 48 und im Garten hinter Haus 48)

Atelier Hohes Haus:

  • "image / picture / news – reality?", Arno Auer
  • "Feld. Wald. Wiese. Landschaft fotografieren.", Torsten Scheid

Steinscheune:

  • "Autobiografie - das Selbst in der Kunst", Martin Dege
  • "Akt in Bewegung“, Rauminstallation, Jan Schönfelder
  • "Oh Sister“, Jacqueline Moschkau
  • "Das Multiple“, Manfred Lauschke

 

Hauptcampus

Eröffnung am 14.7. im Bildhaueratelier um 16:00 auf dem Hauptcampus (V-1/17)

  • "Keramische Plastik" (Stephanie Link)

          Ort: Bildhauereiatelier (V-1/17)

  • "Zwischen den Orten, ein Perspektivwechsel zwischen Museum und Atelier" (Manfred Lauschke)

          Ort: auf den Fluren der Ebene -1 (Gebäude V, D, E, I )

  • Grundlagen Plastisches Gestalten zum Thema „massenhaft“ (Manfred Lauschke)

          Ort: auf den Fluren der Ebene -1 (Gebäude V, D, E, I )

  • „Metallplastik" (Manfred Lauschke)

         Ort: auf den Fluren der Ebene -1 (Gebäude V, D, E, I )

  • Prüfungsausstellungen „Künstlerisches Projekt" , 30 Studierende zeigen Ihre   künstlerisch praktischen Abschlussarbeiten des Aufbaumoduls

         Ort: I-1/06 und E-2/11

Finissage: Mi. 15.7. um 17:00 bei Sekt und Salzstange

 

Die Beiträge im Einzelnen: "Draussen"

Leitung: Karl Möllers

Ort: Haus 48, Außenraum, Innerste 

Es ist eine besondere Herausforderung sich den Bedingungen des Draussen auszusetzen. Schwer greifbare Dimensionen, ständige Bewegung, wechselndes Licht, aber auch gegebene Strukturen unsere Kulturlandschaften beeinflussen die Wahrnehmung. Das Seminar hat sich diesen Bedingungen ausgesetzt und im Dialog mit dem Außenraum und der Natur unterschiedlichsten künstlerischen Ausdruck entwickelt. 

"WACHSEN: Der Wickel mit dem Drehmoment"

 

Leitung: Viola Vahrson, Karl Möllers

Ort: Haus 48

Im Zeitraum von 26. Mai bis 29. Mai 2015 arbeiteten Studierende der Kulturwissenschaften mit Hauptfach Kunst im Laboratorium der Künste auf dem Hermannshof Völksen. 

Eingeflochten in den Hermannshof Völksen konnten die Studierenden eine besondere Seminarform erproben, die sich in der Kombination von kunstwissenschaftlicher und künstlerisch-praktischer Betrachtung dem "Wachsen"widmete. Das Kulturdenkmal im Grünen sorgte für Raum, Zeit, Mahlzeit und fruchtendes Beisammensein um Neues entstehen zu lassen.
Durch die intensive Reflektion in und mit der Natur kristallisierten sich eine Vielfalt an erschlossenen Themenfeldern zum Begriff Wachsen heraus, welche in der anschließenden Ausstellungen bis 7. Juni 2015 auf dem Hermannshof zu sehen war. In der nun anstehenden Werkschau des Institus für Kunst-und Bildwissenschaften sollen vom 7. Juli - 9. Juli 2015 die künstlerischen Strategien zum Phänomen Wachsen transportiert und transformiert werden. 
Die Ausstellung wird am 7. Juli um 16.00 Uhr auf dem Campus Domäne Marienburg in Haus 48 eröffnet.

 

"Collaborate now!“ - Gruppenperformances

Entstanden aus dem Seminar „Collaborate now!“ von Helge Meyer
ab 16.15 Uhr in Haus 48 und im Garten hinter Haus 48

3 simultan ablaufende Gruppenperformances an drei verschiedenen Orten in und um Haus 48

Im Seminar „Collaborate now!- Gruppenstrukturen in der Performance Art wurde anhand der Assoziation Black Market International das Zusammenarbeiten in offenen Kollektiven in der Performance Art erprobt. In der Werkschau werden drei Gruppen simultan an drei verschiedenen Orten in und um Haus 48 mehrstündige Gruppenperformances zeigen, wobei Präsenz, Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen werden. Niemand weiß im Voraus was passiert, alles ist offen…

Mitwirkende: Burcak Konukman, Florencia Lasch, Hoa Nguyen, Anna Döge, Uta Meyer, Eric Straube, Sarah Rutzen, Julian Obertopp, Verena Schröder, Aaron Schmitt, Robin Grau, Maike Reinhardt, Leonie Lunkenheimer, Clara Kaltenbacher, Eduard Schreiber, Biene Klingenberg, Katrin Heß, Annemarie Gareis, Aylin Michel, Anna Gölz, Emma Grigull, Lukas Kleinert, Mona Latendin, Lisa Rocke, Isabella Kammerer, Clarissa von Boxen, Magdalena Kästner, Phyllis Pollmann, Franziska Burnay Pereira

 

"image / picture / news – reality?"

 

 

Leitung: Arno Auer

Ort: Atelier Hohes Haus

Das Seminar befasste sich mit dem Versuch, Arbeiten (Bilder) zu erzeugen welche die Mechanismen der Manipulation des Bildausschnittes, des Verfälschens durch Auslassen oder Endkontextualisierens und der Propaganda Zeitgenössischer Pressebilder hinterfragen und letztendlich demontieren.

Die Studierenden sollten als Kollektiv an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, welches sich zum einen in der Entstehung visuell- ästhetischer Arbeiten äussert und zum anderen in eine Publikation münden soll welche mit der Drucktechnik des Risographen in Eigenarbeit hergestellt wird.

Teilnehmer_innen: Lilly Germann, Marlene Helling, Viktoria von Pidoll, Florencia Macaya, Änne Bischof, Leonie Seitz, Natalie Wieland, Salome Obert, Frederik Preuschoft, Patricia Heumüller, Leandra Busch, Simone Ries, Nina Diel, Sophia Leubner

 

"Feld. Wald. Wiese. Landschaft fotografieren."

Leitung: Torsten Scheid

Ort: Atelier Hohes Haus

Das Seminar Feld. Wald. Wiese. Landschaft fotografieren ist mit einer kleinen Auswahl der Ergebnisse zu Gast bei Arno Auer im Atelier auf der Domäne.

Mitwirkende: Nora Brünger, Lotta Elbers, Elena Fiebig, Anna Gölz, Stine Hansen, Jessica Horstmann, Johanna Pohlmann, Frederik Preuschoft, Lea Steinkampf, Francisco Vogel und Carolin Zeller

 

"Autobiografie - das Selbst in der Kunst"

 

Leitung: Martin Dege

Ort: Steinscheune Seminarraum 31/012

Selbstporträt, Identität, Autorschaft; mit einer Mischung Fiktion und eben doch Menschsein. Mit dieser Gemengelage forschten wir in der zeitgenössischen Bildenden Kunst. Siebdrucke, Collagen und Videoinstallation

Mitwirkende: Manuel Gehrke, Melissa Benno, Angelika Emter, Sarah Lehmler, René Reith, Anne Hörnschemeyer, u. viele mehr

  

„Akt in Bewegung“, Rauminstallation

 

Leitung: Jan Schönfelder

Ort: Steinscheune Seminarraum 31/012

geöffnet: 7. Juli von 16 – 18 Uhr, 8. Juli von 10 – 16 Uhr

Neun stehen vor Staffeleien um ein Modell und zeichnen Akt im Minutentakt. Bild-für-Bild-für-Bild-für-Bild-für-Bild-für ... Bilder und Bewegung werden so zerlegt und anschließend wieder im Filmprogramm zusammengefügt. In Rundumsicht entstehen nicht nur die Bewegungen der Modelle, sondern auch die Physiognomie der gezeichneten Figuren, die der Betrachter sich imaginieren muss. Vier Animationsfilme als Rauminstallation aus Zeichnungen.

Studierende: Maximilian Gallo, Friederike Hänsel, Hannah Jacobi, Marta Kawka, Patrick Kohn, Sina Lammering, Joram Nourbakhsh, Marie-Charlotte Elbers, Laura Marie Stolle

 

"Oh Sister“

 

Booklet zum Song

Leitung: Jacqueline Moschkau

Ort: Steinscheune

Über Zeit und Raum sind sie verbunden und dennoch lassen sich die Menschen von banalen Dingen entzweien. Wie fremd können sich Bruder und Schwester, Liebhaber und Geliebte, Gläubiger und Gott werden? Nichts kann mächtiger sein als die kosmische Einheit. Die größte Hürde, die entsteht, ist sich ohne Vorbehalte, ohne Groll und Scham in die Arme zu schließen, zu verzeihen und zu lieben. Denn die Liebe ist der Weg, den zu gehen wir auf Erden sind. Bob Dylans Song „Oh Sister“ (1976) war Grundlage für die grafischen Interpretationen und Bebilderungen mit Photoshop.

Artwork: Tara Berfelde, Sirka Elspass, Lucan Friedland, Jessica Horstmann, Lea Joppich, Amina Krami, Anne-Sophie Malessa, Ludwig Oestreicher, Viktoria von Pidoll, Leonie Seitz, Sophie Wiegel, Lena Zischler

 

"Das Multiple“

Leitung: Manfred Lauschke

Ort: Flur der Steinscheune

Mit dem in Funkton befindlichen Automaten findet sich die optimale Präsentationsform für das Multiple, - dem Auflagenwerk.

Mitwirkende Studierende: Saskia Raulf, Katharina Kühne, Vincent Kohrt, Gudrun Deutsch, Swantje Sass, Carolin Funke

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10258 Wed, 24 Jun 2015 15:48:00 +0200 WACHSEN: Der Wickel mit dem Drehmoment https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/wachsen-der/ Ausstellung 7.7.-9.7. Campus Domäne Marienburg Haus 48 Im Zeitraum von 26. Mai bis 29. Mai 2015 arbeiteten Studierende der Kulturwissenschaften mit Hauptfach Kunst im Laboratorium der Künste auf dem Hermannshof Völksen.
Eingeflochten in den Hermannshof Völksen konnten die Studierenden eine besondere Seminarform erproben, die sich in der Kombination von kunstwissenschaftlicher und künstlerisch-praktischer Betrachtung dem "Wachsen"widmete. Das Kulturdenkmal im Grünen sorgte für Raum, Zeit, Mahlzeit und fruchtendes Beisammensein um Neues entstehen zu lassen. Durch die intensive Reflektion in und mit der Natur kristallisierten sich eine Vielfalt an erschlossenen Themenfeldern zum Begriff Wachsen heraus, welche in der anschließenden Ausstellungen bis 7. Juni 2015 auf dem Hermannshof zu sehen war.

In der nun anstehenden Werkschau des Institus für Kunst-und Bildwissenschaften sollen vom 7. Juli - 9. Juli 2015 die künstlerischen Strategien zum Phänomen Wachsen transportiert und transformiert werden.


Die Ausstellung wird am 7. Juli um 16.00 Uhr auf dem Campus Domäne Marienburg in Haus 48 eröffnet.

Zeitungsartikel hier

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10159 Mon, 08 Jun 2015 13:47:00 +0200 Gruppenreise zur Biennale nach Venedig https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/gruppenreise/ 28.9.-3.10.2015 "All Art has been contemporary"

56. Esposizione Internazionale d'Arte - La Biennale di Venezia
Verantwortlich und durchführend: Prof. Dr. Thomas Lange, Christina Clausen, Sara Stehr

Die seit 1895 stattfindende Venedig Biennale ist eine der wichtigsten internationalen Großausstellungen für zeitgenössische bildende Kunst und bietet einen gleichermaßen vielfältigen wie auch konzentrierten Überblick über gegenwärtige Entwicklungen und Tendenzen. Die vier volle Tage umfassende Gruppenreise nach Venedig zur 56. Biennale zeitgenössischer Kunst sowie die vorbereitende und nachbereitende ganztägige Sitzung werden im Wesentlichen drei inhaltliche Bereiche umfassen:
Erstens werden ausgewählte künstlerische Positionen untersucht und kritisch diskutiert, wozu das anspruchsvolle Programm eines Querschnitts durch die gesamte zeitgenössische Kunstproduktion eine weltweit einzigartige Gelegenheit bietet. Zweitens werden aktuelle Diskurse, davon beeinflusste Ausstellungskonzepte sowie deren kuratorische Inszenierung einer kritischen Reflexion unterzogen. Drittens werden die Präsentationen der Biennale in ihrer Einbettung in die historische Ausstellungsarchitektur der Giardini und des Arsenale und darüber hinaus in das städtebauliche Umfeld der alten venezianischen Stadtpaläste berücksichtigt.


Studien- und Prüfungsleistungen:

Die Gruppenreise richtet sich sowohl an Studierende des Bachelorstudiengangs Kulturwissenschaften und ästhetische Praxisì als auch an die Studierenden des Masterstudiengangs Inszenierung der Künste und der Medien. Sie kann in Verbindung mit der Übernahme einer Präsentation als Seminarleistung für das WS 2015/16 angerechnet werden; die Modulprüfung kann mit einer Hausarbeit abgelegt werden.

 

Bewerbungsformalitäten:

Die Frist für eine verbindliche Bewerbung ist der 24. Juli 2015.
Die Anzahl der Plätze beträgt 15.
Die Bewerbung um eine Teilnahme erfolgt mit einem einseitigen Motivationsschreiben.

Zur Anmeldung bitte das ausgefüllte Formular + Motivationsschreiben per E-Mail an Frau Lehrke (Sekretariat Kunst) senden.

 

Anmeldeformular:

Hier das Anmeldeformular zum Downlaod

Kosten:

Der studentische Eigenanteil beläuft sich auf 220,95 €.
(Mit Förderung des International Office der Universität Hildesheim).

Darin enthalten sind:

  • An- und Abreise von München Hbf nach Venedig mit dem DB Nachtzug
  • Hin- und Rückfahrt mit dem Vaporetto zwischen Hotel und Bahnhof
  • Unterkunft vom 29.9. bis 2.10. in Venedig
  • Eintritt zur Biennale an drei aufeinander folgenden Tagen.
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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10121 Thu, 28 May 2015 12:16:00 +0200 Formate der ästhetischen Praxis-Werkstatt https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/formate-der/ Kunstpädagogischer Tag am 12. Juni

12. Juni 2015, 9.30 - 17.00 Uhr

Ort: Universität Hildesheim, Kulturcampus Domäne Marienburg, Haus 50

Um Anmeldung wird gebeten unter: anmeldung@niedersachsen-bdk.de

Tagungsgebühr: 15 Euro (Studierende sind befreit)

Flyer mit Programmübersicht als Download

Die Werkstatt ist sowohl Ort als auch Prinzip künstlerischer Tätigkeit. Die Werkstatt als Ort ist das topographische Zentrum des Handelns. Hier liegen Werkzeuge, Instrumente, Materialien bereit; hier sind Wege und Abstände zwischen Maschinen, Arbeitsschritten und Handgriffen bemessen; hier choreografiert sich das künstlerische Tun. Werkstätten als Orte haben ihre je eigene Struktur, Ordnung und Logik. Die Werkstatt als Prinzip verweist auf die Charakteristik künstlerischer Prozesse. In einer Werkstatt widmet sich jemand mit Intensität, Konzentration und Ausdauer seinem künstlerischen Projekt. Weil in einer Werkstatt alles, was gebraucht wird, verfügbar ist, kann der künstlerische Prozess „fließen“. Sie ermöglicht gewohnte Abläufe und inspiriert ebenso ungewohnte, neue Wege. Es lässt sich bereits bei Kindern eine Art „Werkstatt-Modus“ beobachten. Sie markieren Orte für ihre ästhetische Praxis, arrangieren Dinge in greifbarer Nähe und konfigurieren so ihre individuelle ästhetische Praxis. Vor diesem Hintergrund eröffnet die Werkstatt sowohl aus der Perspektive des künstlerischen Schaffens als auch aus der Perspektive des ästhetischen Weltzugangs von Kindern Potenziale für Lehr-Lernprozesse, die für den Kunstunterricht in allen Schulstufen und -arten fruchtbar gemacht werden können.

 

Der Kunstpädagogische Tag Niedersachsen erfolgt in Zusammenarbeit der Universität Hildesheim, dem BDK Niedersachen und dem Herderkolleg. Unter dem Titel "Formate der ästhetischen Praxis-Werkstatt" werden am 12.06.15 von 9.30 - 17.00 Uhr Vorträge und Workshopangebote stattfinden.

Die Tagungsgebühr beträgt 15 Euro.

Um eine Anmeldung wird bis zum 2.6. 2015 unter anmeldung@niedersachsen-bdk.de gebeten.

Studierende der Universität Hildesheim sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und von der Tagungsgebühr befreit. Eine Anmeldung ist trotz Freistellung von der Tagungsgebühr erforderlich, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung stehen.

 

Weitere Infos unter:
Bettina Uhlig: bettina.uhlig@uni-hildesheim.de
Hanna-Katrein Zinsser: philosophieren@uni-hildesheim.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10089 Thu, 21 May 2015 15:28:00 +0200 Tobias Dostal "Ohne Filter" https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/tobias-dosta/ 19.5.-9.6.2015 KUNSTRAUM 53 Stop-Motion, Daumenkino und ratternde Filmprojektoren: Die von Tobias Dostal erdachten und konstruierten Filmapparate transformieren den Ausstellungsraum zu einem  Kabinett filmischer Attraktionen. Seine Arbeiten nehmen Bezug auf die frühen Jahre des Kinos, in denen Filme als Programm-Nummern im Varieté oder als magisches Phänomen auf Jahrmärkten gezeigt wurden, um das Publikum zu unterhalten.

Neben der Begeisterung für analoge Vorführtechniken zeugen Dostals filmische Arbeiten von der Faszination für die ersten Experimente mit der optischen Illusion im Film. “Illusion”, lateinisch für illudere (täuschen) bzw. ludere (spielen), deutet bereits an, wie sehr die Kunst der optischen Täuschung und das Spiel mit der Erwartungshaltung des Publikums miteinander verbunden sind. Dostal ist Künstler und Illusionist und kombiniert beide Elemente in seinen Werken. In diesem Sinne sind Dostals Filmapparaturen als spielerische und humorvolle Hommage an das Werk des Filmemachers Georges Méliès zu verstehen. Dieser schrieb als Illusionist Filmgeschichte. Durch Tricktechniken wie Doppelbelichtung, Stop-Action oder Stop-Motion erzielte er bisher nicht gekannte Spezialeffekte im Film und täuschte so die Zuschauer.


Der KUNSTRAUM 53 zeigt eine Auswahl von Dostals Arbeiten:


„Zwei Sphinx“ (2012): Zwei Projektoren stehen sich im Raum gegenüber. Dort, wo sich ihre Lichtkegel treffen, geben sie das Rätsel ihrer Technik Preis: ein bewegtes Bild erscheint. Als Projektionsfläche dienen vier rotierende Vogelfedern, die an einer Stange zwischen den Projektoren befestigt sind. Die Arbeit nimmt Bezug auf die zwei Sphinxen aus der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende, dessen Filmadaption noch ohne computergenerierte Effekte auskommen musste und daher mit aufwendiger analoger Tricktechnik realisiert wurde.

Die Arbeit “Blockbuster II” (2014) macht den Film-Apparat begehbar. Ein durchschreitbarer Holzrahmen dient als Präsentationsfläche für zwölf 16-mm Filmrollen, die durch einen Motor betrieben werden. Durch ein Stroboskoplicht beleuchtet, setzen sich die einzelnen Bilder zu einem Bewegungsablauf zusammen.

Die Installation “Kinora” (2012) besteht aus zwei Stühlen und einem runden Tisch, auf dem ein Daumenkino installiert ist. Hier wird der Besucher in die Szenografie eingebunden, indem er den Motor des Daumenkinos am Tisch sitzend bedient.


Dostals Trickfilme und seine analogen Filmapparaturen erzeugen eine Bildhaftigkeit, die im Kontrast zur visuell glatten Bildästhetik digitaler Technologien steht. Die durch Spuren des Gebrauchs gekennzeichneten 16-mm Filme, die Einbeziehung technischer Störungen und das Geräusch der Filmspulen und Projektoren erzeugen eine anachronistische Ästhetik, die vertraute Eindrücke vermittelt, doch gleichzeitig in ihrer künstlerischen Bildsprache rätselhaft bleiben. Ein atmosphärisch dichter Raum entsteht, in dem sich Zwänge konventioneller Aufführungssituationen auflösen und andere Rezeptionsweisen ermöglichen: Während die Apparatur dem Betrachter im Kinosaal im Moment des Schauens verborgen bleibt und der Ursprung der Bilder hinter seinem Rücken verschwindet, präsentiert der Künstler die Filmtechnik als greifbares Gegenüber.


Der Besucher kann im Ausstellungsraum zwischen den Projektionsmaschinen umherwandeln, nah an die Apparaturen herantreten und in einigen Fällen sogar seinen Körper als Projektionsfläche einsetzen. Die analoge Maschine wird hinter keiner Hülle verborgen, sondern zeigt ihre Beschaffenheit als Mischung aus Low-Tech und ausgeklügelter Mechanik. Während die digitale Filmtechnik in ihrer Medialität kaum mehr wahrnehmbar ist und sich die Schnittstellen zwischen Mensch und technischen Apparaten auflösen, steht die Faszination für die Materialität des Mediums, das sich “ohne Filter”  präsentiert, im Mittelpunkt von Dostals Arbeiten.

 

Öffnungszeiten:

mittwochs 18-20h und sonntags 15-17h

Flyer als Download.

 

KUNSTRAUM 53 e.V. / Wollenweberstr. 53 / 31134 Hildesheim

www.kunstraum 53.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-10086 Thu, 21 May 2015 14:52:00 +0200 1. Fotofestival Meppen untitled.jpg https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/1-fotofesti-1/ 09.05.-26.07.2015

Mit fünf Ausstellungen an unterschiedlichen Orten zeigt das Fotofestivals untitled.jpg in Meppen die Bedeutung der Fotografie als Kunst. In besonderer Weise ist die Fotografie geeignet, die Bilderflut, die uns im digitalen Zeitalter in unserer Lebenswelt und dem Internet begegnet, zu thematisieren. Während die digitale Fotografie und die Speicherung von Bilddateien selbst diese Bilderflut ermöglichen, ist die künstlerische Fotografie ein bisweilen selbstreflexives Innehalten. Künstler aus mehreren Ländern, deren Arbeiten das Fotofestival zeigt, interpretieren das Medium Fotografie auf völlig unterschiedliche Weise. So besinnt sich Krakauer Fotograf Marcin Ryczek auf eine traditionelle analoge Schwarzweißfotografie, Mette Bersang aus Kopenhagen zeigt subtile, reduzierte Lichtspiele, die Künstler der Ausstellung „Editing the World“ recyceln förmlich Fundstücke aus der digitalen Flut, um aus Ihnen neue Werke entstehen zu lassen. Der Niederländer Eelco Brand kreiert eine neue bildliche Wirklichkeit in computeraninimierten Bildern und Doreen Schwarz widmet sich in intensiven Bildern nicht nur dem traditionellen Portrait, sondern setzt auch ein politische Zeichen gegen Intoleranz.

Das Fotofestival stößt damit auch in verschiedenen Richtungen an die Grenzen der Fotografie und zeigt die ganze Breite des fotografischen Spektrums. Die Ausstellungen finden statt im Kunstzentrum Koppelschleuse, Stadthaus Meppen, Service Center der Sparkasse Emsland, Café Koppelschleuse und Klavierhaus Dausin.

Mit den Ausstellungen des Festivals untitled.jpg möchten das veranstaltende Kulturnetzwerk Koppelschleuse seine Besucher/innen zu einer bildlichen Entschleunigung und einer Auseinandersetzung mit Fotografie als Kunst einladen. Organisiert wurde das 1. Meppener Fotofestival von Francisco Vogel und Sonja Wunderlich von der Universität Hildesheim und Burkhard Sievers von der Koppelschleuse Meppen. Zu den Ausstellungen wird ein Kunstvermittlungsprogramm mit Führungen, Künstlergesprächen und Vorträgen angeboten. Nähere Informationen sind unter www.facebook.com/untitled.jpg.meppen erhältlich.

Am Samstag, dem 9. Mai, wurde das Fotofestival und die Ausstellung "Editing the World" um 19 Uhr im Kunstzentrum Koppelschleuse mit anschließender Eröffnungsparty mit DJ Max Tyson eröffnet. Die meisten der Ausstellungen sind bis zum 26. Juli zu sehen.

Das Fotofestival untitled.jpg wird gefördert von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Emsländischen Sparkassenstiftung und der Emsländischen Landschaft.

Künstlerische Leitung: Burkhard Sievers (Kunstzentrum Koppelschleuse Meppen), Francisco Vogel und Sonja Wunderlich (Universität Hildesheim)

 

PROGRAMMÜBERSICHT:

auch als PDF zum Download sowie den Flyer mit allen wichtigen Informationen.

EDITING THE WORLD
10.05.-26.07.2105
Eröffnung 09.05.2015, 19h
Kunstzentrum Koppelschleuse Meppen

METTE BERSANG
13.05.-09.07.2105
Eröffnung 12.05.2015, 18.30h
Stadthaus Meppen 

EELCO BRAND
08.06.-26.07.2105
Eröffnung wird noch bekannt gegeben
Sparkasse Emsland
Geschäftstelle Meppen-Stadtmitte

MARCIN RYCZEK
16.05.-26.07.2105
Eröffnung 15.05.2015, 19h
Café Koppelschleuse Meppen


DOREEN SCHWARZ
10.05.-26.07.2105
Eröffnung 19.06.2015, 19h
Klavierhaus André Dausin Meppen

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9872 Wed, 15 Apr 2015 12:48:00 +0200 VOLLLADEN https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/vollladen/ 4 Künstler/innen bespielen 4 leerstehende Ladenlokale. 22.04.-28.04 Eröffnung der 4 Ausstellungen: 21.04.2015 um 19 Uhr

Der Leerstand ist da – nutzen wir ihn.

An der Anzahl der 1-Euro-Shops erkennt man den Niedergang einer Stadt. Dieser Satz könnte inzwischen auf nahezu alle deutschen Städte angewendet werden und beschreibt den (privatwirtschaftlichen) Niedergang einer Stadt/Region. Hildesheim hat sich ein Gros seiner Kleingewerbe bewahrt. Für diese Stadt, die hochgeschätzte Bildungs- und Kulturinstitutionen ihr eigen nennen darf, ist es noch lange nicht zu spät: Leerstand ist nicht automatisch gleichzusetzen mit „Niedergang“, muss als möglicher Indikator dafür jedoch im Auge behalten werden.

VOlllADEN wählt den Weg der kreativen Zwischennutzung, transformiert Gewerbeleerstand in künstlerischen Raum und versucht so, diesen Raum nachhaltig zu öffnen und sein gesellschaftlich-wirtschaftliches Potential zu offenbaren. Denn erst, wenn man einen Raum betritt, kann man ihn sich aneignen. Das künstlerische Konzept von VOlllADEN orientiert sich an Walking and picking up bzw. on the way. Der Künstler tut nichts anderes, als Vorhandenes sichtbar zu machen. Oder, wie Robert Smithsons sagt: The earth to me isn´t nature, but a museum. Kunst dient dabei als Materialgeber, als Passagenvisualisierer. VOlllADEN versteht sich als Sichtbarmacher und dient als Kamera oder Fotograf dessen, was zwischen Anfangs- und Endpunkt einer Reise steht: der Prozess.
Insgesamt werden drei Leerstände und eine Zwischennutzung in fußläufiger Distanz zueinander bespielt.

Ausstellungen:

Leerstand ist ein starkes Präteritum. Franziska Harnisch/ KUNSTRAUM 53, Wollenweberstr. 53

Hansi. Tilmann Cordes / Wollenweberstr. 53

Prettynormal Activitiy. Leonardo Könndeplus / Goschenstr. 66

Let it out . Kevin Momoh / Goschenstr. 52-54

Künstlerische Leitung des Projektes Vollladen: Franziska Harnisch
Kontakt: vollladen[at]gmail.com

 

Weitere Termine:

23.04.15 um 18 Uhr

Leerstandsspaziergang
Treffpunkt: Goschenstraße 52-54 – um Anmeldung wird gebeten: vollladen[at]gmail.com
Leitung: Christin Zocher und Susanne Mündel

28.04.15 um 19 Uhr

Curator’s Kitchen
Start der Reihe Forum für junge kuratorische Praxis
zu Gast: Alice Musiol (homestreethome) & Studierende der HBK Braunschweig
KUNSTRAUM 53
Leitung: Nada Schroer

Das Forum für junge kuratorische Praxis ist eine Veranstaltungsreihe, die sich mit der Vermittlung alternativer Formen und Formate des Ausstellungsmachen beschäftigen wird. Der Titel „Curator’s Kitchen“ verweist auf die Küche als Ort der Zusammenkunft, der gemeinsamen Entspannung und der kulinarischen Freude, des lockeren Ausstauschs und spontaner Diskussionen.

Im Rahmen der Veranstaltung „Curator’s Kitchen“ wird der KUNSTRAUM 53 zur Ideenküche: Die erste Veranstaltung der Gesprächsreihe beschäftigt sich mit der Frage nach dem Potential des Kuratierens von/in privaten Räumen. An das Gespräch anschließend wollen wir den Abend mit einer gemeinsamen Brotzeit und Musik ausklingen lassen.

 

KUNSTRAUM 53 e.V. / Wollenweberstr. 53 / 31134 Hildesheim

www.kunstraum 53.de

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9874 Wed, 15 Apr 2015 12:37:00 +0200 Cecilia Lampo - Neue künstlerische Lehrbeauftragte https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/cecilia-lamp/ Migration. Gesellschaftspolitische Zugänge der Künste. Im Zuge der 1200 Jahres Feier der Stadt Hildesheim organisiert das Bistum Hildesheim eine Künstlerresidenz mit der bolivianischen Künstlerin Cecilia Lampo als Gast. Das künstlerisch-praktischen Seminar widmet sich den Diskursen und Konzepten von Identität und Migration im Kontext von Globalisierung. Ein besonderer Blick stellt dabei eine Auseinandersetzung mit Europa als Idee aus lateinamerikanischer Perspektive u. a. entlang der Rezeption des Werkes des mexikanischen Literaturnobelpreisträgers Octavio Paz dar. Daraus soll eine praktische Umsetzung in Bildern, Objekten und Installationen erfolgen. Seminarsprache ist Englisch.

 

Zeit: Freitags 10:00 -12:00 Uhr, wöchentlich

Beginn: Freitag, 24. April

Raum: Hs 1/112 (Kunst-Besprechungsraum)

Veranstaltungsnummer: 1880

Zulassung: BA Kulturw. Und ästhetische Kommunikation, Haupt- und Nebenfächer; Lehramt BA

Module: alle mit künstlerischer Praxis

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9559 Thu, 12 Feb 2015 10:12:00 +0100 Geschichte kuratieren https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/geschichte-k/ Tagung am 13. & 14.02.2015 Tagungsort: Haus 52/101, Atelier, Hohes Haus 50/EG, Kulturcampus Domäne Marienburg, Stiftung Universität Hildesheim

Ausstellungen: Foyer, Haus 52 und im KUNSTRAUM 53, Wollenweberstr. 53, 31134 Hildesheim

Veranstalter: Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft und
Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim

Flyer als Download

 

Im Vorfeld der ersten großen USA Tour der Wild West Show von William F. Cody, besser bekannt als Buffalo Bill, ermordeten in den 1890er Jahren amerikanische Truppen eine große Anzahl Sioux-Indianer in einem Ereignis, das als Massaker von Wounded Knee historische Berühmtheit erlangt hat. In den Kämpfen ist auch William Cody involviert. In einer als Vergeltung ausgegeben Schlacht skalpiert Cody den Häuptling der Cheyenne Indianer, Yellow Hand. Er hat sich dafür – in der realen Kampfhandlung vor Ort – exakt in das Kostüm gekleidet, mit dem er als Buffalo Bill in der Wild West Show auftreten wird. William Cody ermordet den Häuptling der Cheyenne in seinem zukünftigen Bühnen-Kostüm, als zukünftiger Darsteller im Rahmen einer zukünftig stattfindenden Unterhaltungsshow.

Diese Episode macht deutlich, dass Geschichte nicht nachträglich zu einer ästhetischen oder medialen Darstellung kommt; vielmehr, dass sie bereits im Moment des Geschehens als zukünftige Geschichte imaginiert, inszeniert und kuratiert wird. William Cody erkennt, dass Geschichte nicht mehr ‚kalt‘ werden muss, sondern dass es darauf ankommt, die Gegenwart als Geschichte in Szene zu setzen.
William Cody und das 19. Jahrhundert arbeiteten somit strukturell nicht anders als die medialen, popkulturellen und ästhetischen Formen des 21. Jahrhunderts es tun. Das raumzeitlich uneindeutige Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart wird hier zum Anlass einer permanenten Praxis der Sortierung, Kanonisierung und Kommentierung von Geschichte genommen. Dabei entwickeln sich reflexive Formate wie künstlerische Re-enactments oder Mocumentaries, kuratorische Inszenierungen, mediale und performative Dekonstruktionen der (eigenen) Biographie oder technische Programme der Selbst-Archivierung des Alltags. Dem Begriff und der Praxis des Kuratierens kommt in diesem Zusammenhang vermehrt Bedeutung zu, weil er zwei konträre und doch aufeinander bezogene Antworten auf die Gegenwärtigkeit der Geschichte verspricht:

Zum einen bekräftigt der Begriff des Kuratierens die Deutungshoheit einer institutionell gebundenen Auswahl, Sortierung und Ordnung von geschichtlichen Ereignissen als Geschichte. Zum anderen entgrenzt er genau jene institutionelle Macht, indem die kuratorische Praxis zu einem Platzhalter für jegliche Formen der Sichtbarmachung (Peter O’Neill: ‚to come to the fore‘) spezifischer An-Ordnungen benutzt wird. Das gilt auch für die An-Ordnungen der Geschichte, die längst nicht mehr ausschließlich im Museum kuratiert werden, sondern als partizipative (Geschichts-) Kulturen öffentlich sichtbar werden.

Die Konferenz Geschichte kuratieren möchte die Fragen danach, in welchen Formaten und Modi die Gegenwart als Geschichte kuratiert wird, in das Zentrum der gemeinsamen Auseinandersetzung rücken. Dabei haben wir vor allem die Felder der Popkultur, der Kunst und der Medien im Blick – in der Hoffnung, dass sich jenseits disziplinär gebundener Grenzen auch übergreifende Fragestellungen und Schlüsse ergeben.

 

PROGRAMM

 

Freitag 13.02.2015

ab 10:30 Atelier, Hohes Haus 50/EG; ab 14:00 in HAUS 52/101

Biografien kuratieren
10:30 – 11.00 Begrüssung
11:00 – 11.30 Videoinstallation 21 von Mats Staub (Olten/ Schweiz)
11:30 – 13:00 Panel-Diskussion zu 21 und dem Thema Biografien kuratieren mit Volker Wortmann, Werner Greve, Anika Fenske, Thomas Lange, Annemarie Matzke und Mats Staub
13:00 – 14:00 Mittagspause/ Essen


Geschichte kuratieren
14:00 – 17:00 Susanne Wernsing (Wien): Modell DDR. Eine performative Ausstellung von Erinnerungslandschaften / Jens Kabisch (München): Das Heute im Morgen: zur Politik US-amerikanischerFreilichtmuseen und der Stilllegung der Geschichte als immerwährender Gegenwart / Stefan Krankenhagen (Hildesheim): Populäre Geschichtszeichen oder wie William Cody Cowboys und Indianer erfand
17:00 – 17:30 Pause
17.30 – 19:00 Jerome de Groot (Manchester): Curating Personal History

Um 21 Uhr besteht die Möglichkeit, gemeinsam die Ausstellungseröffnung Kuratoren des Alltags (Günther Friesinger/ monochrom Wien gemeinsam mit MA Studierenden des Hildesheimer Studiengangs Inszenierung der Künste und der Medien) im KUNSTRAUM 53 in Hildesheim zu besuchen.

 

Samstag 14.02.2015

ab 9:30 im Foyer, Haus 52; ab 10:00 in Haus 52/101

Kunst-Geschichte kuratieren
9:30 – 10:00 Kaffee und Tee in der Ausstellung Editing the World (Torsten Scheid, Hildesheim)
10:00 – 13:00 Mareike Herbstreit (Braunschweig): Vom Vorher zum Nachher. Marina Abramovics „The Artist Is Present“ / Thomas Lange (Hildesheim): Wirklichkeitsverzicht als bearbeitendeWiderspiegelung von Wirklichkeit durch Kunst. Über gesellschaftsformierende Aspekte von Kunst im Konglomerat der Geschichte / Viola Vahrson (Hildesheim): 80064 kuratieren: Zu einem fragwürdigen Umgang mit Geschichte im Werk von Artur Zmijewski

 

Veranstalter: Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft und
Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim

Infos auf:
www.uni-hildesheim.de/fb2/ institute/kunst/aktuelles/
www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/medien-theater-populaerekultur/aktuelles/

Gefördert durch: HERDEKOLLEG und Stiftung Universität Hildesheim

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9439 Mon, 26 Jan 2015 22:08:00 +0100 Sammlung Werkschaubeiträge Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft im WS 14/15 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/sammlung-wer/ Eröffnung am 03.02.2015 Übersicht der Werkschauen:

Hier auch als PDF zum Download

Domäne (gemeinsame Eröffnung 16:00 Uhr)

  • „Drinnsein“ im Haus 48 am 3.2. ab 16 Uhr, Leitung: Karl Möllers
  • „Ich trinke wahnsinnig gern Himbeersaft...“ im Haus 48 am 3.2. ab 16 Uhr,  Leitung: Karl Möllers
  • "Material impulse Performative Experimente" im Haus 48, Raum 005, Gewölbekeller, Empore hinter Raum 006, Außengelände  am 3.2. um 16:15 – 20:15 Uhr, Leitung: Helge Meyer
  • "Druckgrafik und Musik" im Foyer Haus 52 am 3.2. ab 16 Uhr, Leitung: Thomas Wahle
  • "Don't think twice" Präsentation der Arbeitsergebnisse des Seminars von Gastdozent Dennis Graef im Atelier
  • "Nach der Natur" im Haus 31 am 3.2. um 16 Uhr, Leitung: Martin Dege

Hauptgebäude (gemeinsame Eröffnung 18:00 Uhr Bibliothek)

  • "Weekends" Storyboards nach Hörspielen, in der Bibliothek der Uni um 18:00Uhr, vom 3. bis 27. Februar 2015, Leitung: Jan Schönfelder
  • „Space Oddity“ Ein Booklet zum Song in der Bibliothek der Uni um 18:00 Uhr, vom 3. bis 27.Februar 2015, Leitung: Jacqueline Moschkau
  • „Ich ist jemand anderes“ Literarische Tagebücherin der Bibliothek der Uni um 18:00 Uhr, vom 3. bis 27.Februar 2015, Leitung: Jacqueline Moschkau (Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft)
  • Neue Stofflichkeit: „FLOR:ESSENZ“ im Atelier, Flur V-­ Gebäude um 18:15 Uhr, Leitung: Corinna Gobrecht
  • „Monochrom und Voluminös“ Biomorphe Gipsskulpturen in D-­1, Atelier um 18:15, Leitung: Manfred Lauschke
  • AM Prüfungsausstellung „Künstlerisches Projekt“ im Gebäude I-­ 1/06 um 18:15 Uhr, Finissage am 4.2. um 19:00Uhr

Fotografie Moltkestraße (Eröffnung 19:30 Uhr)

  • Übergreifende Werkschau der Seminare Torsten Scheids, Daniel Junkers und Volker Hanuschkes

 

 

Die Beiträge im Einzelnen:

„Drinnsein“

Bild: Alvina Lehmann

Das Seminar hat sich mit dem Spannungsverhältnis unserer dreidimensionalen Existenz und der Tatsache beschäftigt, dass wir unsere Vorstellungen in erster Linie zweidimensional reflektieren. Die künstlerischen Arbeiten loten unterschiedliche Möglichkeiten aus, Raum in der Zweidimensionalität zu erfahren.         

Ort: Domäne Haus 48

Termin: 03. Februar; Eröffnung ab 16:00 Uhr

Leitung: Karl Möllers

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„Ich trinke wahnsinnig gern Himbeersaft...“

Die Teilnehmer des Seminars haben künstlerische Arbeiten entwickelt, die sich besonders mit der Möglichkeit auseinandersetzen, durch synästhetische Effekte die Wahrnehmung von Farbe zu steigern.

Ort: Dömane Haus 48

Termin: 03. Februar; Eröffnung ab 16:00 Uhr

Leitung: Karl Möllers

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„Materialimpulse – Performative Experimente“

Das Material macht in der Performance Art einen ebenso großen Anteil aus wie die handelnde Person, der Raum und die Zeit. In unserer Präsentation werden 20 Studierende ihre Experimente mit Material (z.B. Kohle, Atemluft, Blut, Kaffee usw.) in Liveperformances präsentieren, die zwischen 15 Minuten und 4 Stunden lang sind. Unerwartetes trifft auf Langzeitperformances, körperliche Grenzgänge auf Humor. Das Gezeigte wird intensiv, provokant und poetisch! Entstanden sind die Arbeiten aus dem Seminar „Material als Handlungsimpuls“ 
 *         

Mitwirkende/Performances von: Alba Scharnhorst, Aaron Schmitt, Larissa Probst, Isabel Schwenk, Hannes Siebert, Josephine Soppa, Marina Schwabe, David Amthor, Beatrice, Cordier, Annika Schütz, Johannes Rotheneder, Robin Nagler, Marei Dierßen, Marlene Helling, Helena Steurer, Eric Straube, Florencia Lasch, Anna Döge, Hoa Nguyen

Ort: Domäne Marienburg, Haus 48, Raum 005, Gewölbekeller, Empore hinter Raum 006, Außengelände

Termin: 3. Februar 16:15 bis 20:15 Uhr

Leitung: Helge Meyer

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„Druckgrafik und Musik“

Die Ausstellung zeigt studentische Arbeiten aus den druckgrafischen Disziplinen Siebdruck und Linoldruck.

Ort: Domäne Marienburg im Foyer Haus 31

Termin: Ab 3. Februar 16:00 Uhr

Leitung: Thomas Wahle

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Don't think twice 

Präsentation der Arbeitsergebnisse des Seminars von Gastdozent Dennis Graef.

Mitwirkende: Leandra Buschmann, Capucine Tong, Kira Denzin, Carolin Zeller, Nina Diehl, Birte Heier

Ort: Domäne Marienburg, Hs 50/At (Hohes Haus - Atelier)

Termin: Während der Ausstellungszeiten

Leitung: Dennis Graef

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„Nach der Natur“

Studierende: Kristina Rashidi, Helene Bukowski, Janin Reitze, Maximilian Gallo, Alina Lipp, Julia Wischeropp, Luca Max Burzig  u.v.m.

Ort: Domäna Haus 31

Termin: Ab 3. Februar 16:00 Uhr

Leitung: Martin Dege

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"Weekends" – Storyboards nach Hörspielen"


Bild: Friedrich Seidenstricker, Jumping the puddle at the berlin zoo station", 1930

Die Hörspiele "weekend" (1930) von Walter Ruttmann und "Der Laden" (2014) von Simone Müller sind die Grundlage für unterschiedliche filmische Interpretationen, die als storyboards präsentiert werden. Zeichnerische und fotografische Ansätze sind genauso zu finden wie digitale und dreidimensionale Lösungen. Über einen QR-Code können alle Smartphone-Besitzer die Hörspiele auf ihr Mobiltelefon laden, an der Information der Bibliothek stehen auch Mobilgeräte und Kopfhörer als Leihgeräte zur Verfügung.

Studierende: Lara Ebenthal, Victoria Forberger, Laura Hatting, Sarah Kepski, Anna-Lisa Kleingeist, Alvina Lehmann,  Sabrina Ohle, Christina Pietsch, Sabrina Rösler, Johanna Tabea Schleihahn, Florian Schneider, Carly Schrader,  Eric Straube, Cassandra Veenker, Jana Verwold


Ort: Bibliothek der Universität Hildesheim, 3. bis 27. Februar 2015 / Eröffnung:
3. T

Termin: 03.Februar 18 Uhr

Leitung: Jan Schönfelder

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„Space Oddity“ Booklet zum Song

Foto: © Jacqueline Moschkau

Am Anfang scheint noch alles unter Kontrolle zu sein: Major Tom (Ein Astronaut? Ein Junkie?) betrachtet die Erde, das Bekannte, aus einem neuen Blickwinkel. Die Sterne leuchten wie verzaubert. Major Tom genießt seinen Trip in die Einsamkeit. Doch dann kippt das Experiment. Der Kontakt zum Boden reißt ab. Ein Mensch verlassen und verloren in anderen Sphären. David Bowies Song „Space Oddity“ (1969) war Grundlage für die grafischen Interpretationen und Bebilderungen mit Adobe Photoshop.

Studierende: Maren Dominik, Lisa Gießelmann, Sarah Jüngerhans, Ernst Knoke, Matthis Langfeldt, Hanna Mirza, Jacqueline Moschkau, Gianina Nardiello, Elif Özcan, Berfin Polat, Kim Roland, Laura Scholz, Lisa Marie Schröder, Fabienne Wahner, Kader Yüksekova

Ort: Bibliothek der Universität Hildesheim

Termin: Eröffnung:
 3. Februar 18 Uhr/ 3. bis 27. Februar 2015

Leitung: Jacqueline Moschkau

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„Ich ist jemand anderes“ Literarische Tagebücher

(Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft)

Foto: © Jacqueline Moschkau

Ausgestellt werden intime Spuren menschlichen Seins: die Schrift und die Heftlein, die sie fassen. Zu sehen sind die Tagebücher der Seminarteilnehmer_Innen, mal geschlossen, mal leicht geöffnet. Tagebücher können schriftstellerisches und lebenskunstpraktisches Handwerk sowie ein Ort der Ich-Kreation sein. Tagebuchschreibende Autoren und Autorinnen untersuchend, hat sich das Seminar mit den Fragen beschäftigt: Wer schreibt Tagebuch? Warum? Wie nah sind sich die niedergeschriebene

Stimme und der oder die Schreibende? Der literarische Stil verschiedener Tagebuchformen wurde analysiert und Woche für Woche ausprobiert. In den hinter Glas ausgestellten Heften finden sich Chroniken, asketische Journale, Spiegelungen, Arbeitsjournale, Lebensgeschichten und mehr.

Studierende: Katja Blohm, Gina Casati, Lucan Friedland, Nora Gerken, Jana Güntner, Fabian Hartmann, Roxana Hashemi, Paula Hauch, Ines Kurt, Clara Lohss, Lisa Pape, Sonja Petersen, Marie Rode, Alina Rohrer, Clarissa Van Boxen, Teresa Zabolitzki

Ort: Bibliothek der Universität Hildesheim

Termin: Eröffnung: 
3. Februar 18 Uhr / 3. bis 27. Februar 2015

Leitung: Jacqueline Moschkau

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„FLOR:ESSENZ“

Das Seminar „Neue Stofflichkeit: Textilien als plastisches Werkmaterial“, unter der Leitung von Corinna Gobrecht, beschäftigte sich mit dem Thema der Textilen Kunst.

Ausgehend vom  Flor, als kleinste skulpturale Einheit des Stofflichen, entstanden die Arbeiten der Studentinnen: Jaqueline Derborg, Gudrun Deutsch, Jule Eggers, Madeleine Friedrich, Anastasia Kauz, Alicia Krause, Finja Kümper und Carola Streib.

Das Seminar zeichnete sich durch die vielseitig wählbaren Gestaltungsmöglichen mit einer großen materiellen Vielfalt. Neben Stoff, Fäden, Packschnur und Wolle wurden zusätzlich Materialien wie Draht, Holz, Wachs, Gips, Leim und Lack verwendet.

Ort: Atelier, Flur V-Gebäude

Termin: Eröffnung am 03. Februar 2015 um 18:15 Uhr

Leitung: Corinna Gobrecht

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„Monochrom und Voluminös“ Biomorphe Skulpturen aus Gips

„Die Skulptur öffnet sich für Analogien zu Wachstumskräften, -strukturen und -gesetzen. Daraus entsteht keine Gruppe, geschweige denn ein ‚Stil’, wohl aber eine breite Richtung, die viele Richtungen fermentiert.“ (M.  Scheckenburger, Kunst des 20. Jahrhunderts, Bd. II).

Die Studierenden der Grundlagenveranstaltung bewegten sich auf den Spuren Hans Arps. Nach der Modellarbeit mit Ton wurden grobe Gipsrohlinge gegossen, die dann traditionell subtraktiv bearbeitet wurden. Die monochromen Ergebnisse sind einem plastischen Cluster zusammengefasst.

Ort: D-1, Atelier

Termin: Eröffnung am 03. Februar 2015 um 18:15 Uhr

Leitung: Manfred Lauschke

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„Künstlerisches Projekt“

Prüfungsarbeiten von Lehramtsstudierenden im Aufbaumodul.

Mitwirkende: Lehramtsstudierende im Aufbaumodul

Ort: Hauptcampus, I-1/06 (ehemalige Theater-Mediothek)

Termin: Eröffnung am 03. Februar 2015, Eröffnung um 18:15 Uhr, Finissage am 04. Februar 19:00 Uhr

Leitung: Lehrende des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft

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Werkschau Fotografie – Bildwechsel 2014/2015 

Foto: Jule Eggers, c-print 2015

Foto: Melissa Benno, c-print 2015

Der Mensch und seine Bilder stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Werkschau der Fotografie im Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft. Präsentiert werden Ergebnisse zum Thema „Mensch und Fotografie“, Fotografien, die sich mit der „Vergänglichkeit“ befassen, fotografische Arbeiten, die sich dem Thema „Schönheit“ widmen und künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Phänomen „Selfie“.

Darüber hinaus werden Arbeiten aus dem Seminar „Das Auto“ bei Bernd Rodrian aus dem Sommersemester 2014 zu sehen sein.

Ort: Moltkestraße 86

Termin: Eröffnung am Di, 3. Februar 2015 um 19:30 Uhr   
Weitere Öffnungszeiten: 4. Februar 2015, 10:00 – 12:00 Uhr und 14:30 – 18:30 Uhr

Eine Ausstellung mit Ergebnissen aus den Seminaren von Daniel Junker, Volker Hanuschke und Torsten Scheid

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Kuratoren des Alltags (Ausstellung)

In Anknüpfung an die jüngsten urbanen Protestbewegungen untersucht die praktische Übung Kuratoren des Alltags, wie das bislang nicht erhobene Recht auf Museum künstlerisch artikuliert und die Verhandlung von Museen und ihren Öffentlichkeiten befördert werden kann. Oder anders, praxisbezogen formuliert: Wie können künstlerische Methoden die Einbeziehung heterogener Publikumsschichten ermöglichen und Bewohner_innen dazu ermächtigen, aktiv an ihrer Stadt und ihrem Museum mitzuarbeiten – und damit Kurator_innen des Alltags zu werden.

Mitwirkende: Master Studierende der Studiengänge IdKM und KV

Ort: KUNSTRAUM 53, Wollenweberstrasse 53, 31134 Hildesheim

Termin: Ausstellungseröffnung Fr, 13.Februar 2015 um 21:00 Uhr

Leitung: Günther Friesinger, Stefan Krankenhagen

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9381 Mon, 19 Jan 2015 14:42:00 +0100 status: ist https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/status-ist/ Finissage: Di. 20.01. um 18h im Kunstverein Hildesheim Am 6. Januar 2015 begannen acht Studentinnen kulturwissenschaftlich-künstlerischer Masterstudiengänge der Universität Hildesheim im Rahmen des studienbegleitenden Projekts status:pro unter der Leitung von Jan Schönfelder den Kehrwiederturm des Kunstvereins Hildesheim e.V. als Arbeitsplatz zu nutzen.

Innerhalb von zwei Wochen dienten die Räumlichkeiten als künstlerisch-wissenschaftlicher Diskussions-, Forschungs-, Installations- und Inszenierungsort, um an den jeweiligen persönlichen Themen theoretisch und praktisch weiterzuarbeiten.
Während der Öffnungszeiten konnten Besucher und Besucherinnen mit den Studierenden ins Gespräch kommen und so einen Einblick in Projekte, Arbeitsweisen und Entstehungsprozesse erhalten. Ein Blog (wasiststatuspro.wordpress.com) dient als Fenster zu den Projekten.

Zur Abschlussveranstaltung des Aufenthalts im Kehrwiederturm am 20. Januar um 18 Uhr möchten wir Sie herzlich zu Diskussion, Getränken und Salzstangen einladen.

Mit status:ist wird der aktuelle Zwischenstand der Projekte präsentiert.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Das Team von status:pro
Franziska Harnisch, Jule Holst, Sarah Kepski, Annette Leyendecker, Franziska Merlo, Ilse Riediger, Sandra Sancelean, Sonja Wunderlich, Jan Schönfelder

Eine Veranstaltung des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9322 Mon, 05 Jan 2015 23:37:00 +0100 Doreen Schwarz: Adam and Steve. Portraits from Cairo https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/doreen-schwa/ Ausstellungseröffnung am 13.01. im KUNSTRAUM 53 Ruhig ist es in der Wohnung. Die Wände sind kahl, das Inventar zurückhaltend schlicht. Auf dem Stuhl sitzt ein junger Mann, der sich von der Kamera abwendet. Sein Blick schweift in die Ferne, durch ein Fenster auf die Großstadt dahinter.

Wir befinden uns mitten in Kairo. Während eines zweimonatigen Aufenthalts porträtierte die Braunschweiger Künstlerin Doreen Schwarz junge homosexuelle Männer in Kairo, die in der relativen Anonymität der Millionenstadt versteckt leben. Zwar können sie in ihren Privaträumen recht unbehelligt existieren, müssen aber jeden Hinweis auf ihre Homosexualität abstreifen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit bewegen. Die Porträts spiegeln diesen Balanceakt zwischen Hoffnung und Verzweiflung wider, die Ausdrücke reichen von Trotz bis zu völliger Resignation gegenüber einer Öffentlichkeit, die sie fundamental ablehnt.

In ihrer Ausstellung "Adam and Steve. Portraits from Cairo", die am 13.01.2015 um 19 Uhr im KUNSTRAUM 53 eröffnet, zeigt Schwarz zwei Werkgruppen, die während ihres Aufenthalts in der Town House Gallery in Kairo entstanden sind.

In ihrer künstlerischen Praxis widmet sich Doreen Schwarz dem Erforschen der menschlichen Gestalt. Dies geschieht durch ruhige Porträtaufnahmen, die nahe an die Porträtierten herantreten und sie zugleich als Menschen ernst nehmen.

Die Ausstellung ist vom 14.01. bis zum 06.02.2015 im KUNSTRAUM 53 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind unter http://kunstraum53.de/ oder www.facebook.com/kunstraum53 zu finden.

Doreen Schwarz wurde 1980 in Berlin geboren und studierte dort von 2003 - 2005 Fotografie an der FAS Berlin (bei Werner Mahler, Jörn Vanhoefen, Wiebke Loeper, Arno Fischer), von 2008 - 2013 Freie Kunst an Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (bei Andrea Ostermeyer, Dörte Eißfeldt, Corinna Schnitt, Christoph Schlingensief), wo sie 2013 ihr Diplom und 2014 ihren Meisterschülerinnenbrief von Prof. Dörte Eißfeld erhielt.

 

Vernissage am Dienstag, 13.01.2015 um 19 Uhr.

14.01. bis zum 06.02.2015

KUNSTRAUM 53 - Wollenweberstr. 53 - 31134 Hildeheim

www.kunstraum53.de

 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Stadt Hildesheim, den Landschaftsverband Hildesheim e.V., die Friedrich Weinhagen Stiftung, die VGH-Stiftung, den AStA der Universität Hildesheim, das Studentenwerk Ostniedersachsen, sowie durch das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-9320 Tue, 16 Dec 2014 22:54:00 +0100 status:pro https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/statuspro-1/ Inszenierung als künstlerischer Prozess. Der Kunstverein Hildesheim verwandelt sich vom 6. bis zum 20. Januar 2015 in eine künstlerisch-wissenschaftliche Forschungseinrichtung.

Acht junge Frauen ziehen im Rahmen des studienbegleitenden Projektes status:pro des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim in den Kehrwiederturm ein und nähern sich sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich den Forschungsthemen ihres Masterstudiums.

Die Studierenden belegen die Studiengänge „Inszenierung der Künste und der Medien“ und „Kulturvermittlung“. Die Arbeiten, die während des Projektes status:pro entstehen werden, schließen an die theoretischen Überlegungen ihrer Studienschwerpunkte an: Unter anderem werden mathematische Phänomene zwischen Sinnlichkeit und Ratio, die Wahrnehmung im Verhältnis von Natur und Kultur, filmisches Sehen und der Ort des Museums als Wissensraum mit der Veranstaltung im Kehrwiederturm thematisiert.

Alle Arbeiten werden vor Ort konzipiert, diskutiert und gestaltet, sodass die Besucher und Besucherinnen des Kunstvereins die Entstehung der Arbeiten im Verlauf des Projekts beobachten und erörtern können. Gleichzeitig dokumentieren und präsentieren die Studierenden den Fortschritt der Arbeiten in einem Blog (wasiststatuspro.wordpress.com) und über facebook (facebook.com/wasiststatuspro). So wird der ganze Prozess der künstlerischen Arbeit während des Projektes auch in der Reflexion sichtbar.

Am 20. Januar findet ab 18 Uhr die Finissage status:ist statt, in der abschließend
ein Zwischenstand der Arbeiten präsentiert wird.

Öffnungszeiten status:pro im Kehrwiederturm
09. Januar 14–16 Uhr
12. Januar 14–18 Uhr
14. Januar 14–18 Uhr
17. Januar 16–20 Uhr

Finissage status:ist
20. Januar ab 18 Uhr im Kunstverein Hildesheim, Am Kehrwieder 2, 31134 Hildesheim

Kontakt: status_pro@web.de

Web: wasiststatuspro.wordpress.com

Facebook: facebook.com/wasiststatuspro

Teilnehmerinnen: Franziska Harnisch, Jule Holst, Sarah Kepski, Annette Leyendecker, Franziska Merlo, Ilse Riediger, Sandra Sancelean und Sonja Wunderlich

Leitung des Projektes: Jan Schönfelder, E-Mail: jschoenf@uni-hildesheim.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8897 Sun, 16 Nov 2014 23:28:00 +0100 FREVELKIND https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/frevelkind/ Ausstellung von Michael Bayer im KUNSTRAUM 53 19.11.2014 - 15.01.2015

Vernissage Di., 18.11.2014 um 19 Uhr mit dem Singer-Songwriter-Duo Timon & Chris

Frevelkind, so lautet der Titel der Ausstellung von Michael Bayer im KUNSTRAUM 53. Übersetzen ließe sich der Titel mit Hybrid. Dies verweist auf ein Oszillieren zwischen Kategorien, weder zum einen noch zum anderen gehörend, das Ausschließen einer Verortung. Die Serie "Fotografische Gebilde" spiegelt genau dies wider. Denn auf den ersten Blick scheinen die Fotografien aufgrund ihrer monochromen Tonalität und ihrer Sachlichkeit Objekte abzubilden. Doch beim genaueren Hinsehen schieben sich nicht einzuordnende Elemente dazwischen: Weiße geometrische Formen, körnige Schatten oder grobe Linien. Zu grafisch und pointiert wirken die verschiedenen Elemente auf den Bildern, als dass sie einer fotografischen Abbildung entsprungen sein können. Und schon geraten die Bilder ins Wanken: Was wird gezeigt? Was ist auf Ihnen zu sehen? Sind die abgebildeten Gegenstände tatsächlich Objekte?

Der Künstler lichtet die abgebildeten Skulpturen in einer Studiosituation ab und greift beim Vergrößerungsprozess in das zu entstehende Positiv ein. Wie eine Zeichnung bearbeitet er beim Belichten des Positivs das Material. Die verschiedenen verwendeten Materialen scheinen sich gegenseitig abzustoßen oder sich gar zerreiben zu wollen. Die vorausgesetzten Eigenschaften der unterschiedlichen Medien, wie die wirklichkeitsgetreue Abbildungsleistung der Fotografie sowie die Räumlichkeit und Dauerhaftigkeit der Skulptur werden zu unsicherem Boden.

Anders als bei der Serie "Fotografische Gebilde" wurden im lebensgroßen Selbstportrait "Alter Mann" keine weiteren Interventionen getätigt. Michael Bayer fotografierte auch hier analog und entwickelte den Abzug in der Dunkelkammer. Die lebensgroße Abbildung, sowie die fotografisch erstarrte Pose referieren auf eine klassische Skulptur, die wiederum durch die tiefen Schatten der Fotografie fragmentiert wird. Das Gefrieren der Pose zu einer Skulptur und ihre gleichzeitige Auflösung durch die fotografische Aufnahme löst die Grenzen beider Medien auf.

Das Zerfallen der Medien in Michael Bayers Arbeiten bringt ein Substrat hervor, aus dem sich die Bilder konstituieren. Das dichte neben- und aufeinander der einzelnen Elemente im Bildraum führt zu einer Komprimierung des Dargestellten. Klar definiert Bayer den Raum für die widerstreitende Medien, das gegenseitige Zerreiben findet auf begrenzten Raum statt. Zugleich nehmen die klaren Formen der Bilder Bezüge zu einander und zum Ausstellungsraum auf - vor allem die für und im KUNSTRAUM 53 entstehende Skulptur verbindet ausgestellte Werke und Architektur und dehnt die den Bildern innere Spannung auf den Raum und damit den Betrachter aus.

Michael Bayer (*1984 in Ochsenfurt) studierte ab 2006 an der HBK Braunschweig bei Dörte Eißfeld sowie Raimund Kummer. Er schloss das Studium 2012 als Meisterschüler von Dörte Eißfeld ab.

 

KUNSTRAUM 53 - Wollenweberstr. 53 - 31134 Hildeheim

www.kunstraum53.de

Die Ausstellung wird gefördert durch die Stadt Hildesheim, den Landschaftsverband Hildesheim e.V., die Friedrich Weinhagen Stiftung, die VGH-Stiftung, den AStA der Universität Hildesheim, das Studentenwerk Ostniedersachsen, sowie durch das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8895 Fri, 10 Oct 2014 16:30:00 +0200 Conference „The Uses of Art: History“ https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/conference-1/ 28th―30th November, 2014 Location: University of Hildesheim, Kulturcampus Domäne Marienburg, Hohes Haus 202

All lectures are open to public, no application required

Organisation: Prof. Dr. Thomas Lange, Department of Fine Arts and Art History, University of Hildesheim

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The Uses of Art: History is supported by the Culture Programme of the European Union, Mondriaan Fund.
This conference is part of the five year programme The Uses of Art- The legacy of 1848 and 1989, organised by L’Internationale. Conference developed by Stiftung Hildesheim Universität and Van Abbemuseum, Eindhoven.

The conference addresses the visual arts’ approach to “history” through the fields of art history, art practise and the role of the institution. Not so much focussing on the question of evidence, but on the question of how art visualizes (and therewith produces) notions, ideas, concepts and―equally important―sensual, bodily inquiries of history.

The conference wants to ask how artistic visualizations of events past and present create and reveal a sense of history that cannot be possibly reached by historiographical methods. This does not mean that art is illustrating history or historical events. It means to ask for (and carefully analyse) the genuine contribution of artefacts towards creating and visualizing the interwoven layers of time, their potential to reveal the strong connections of a given present towards multiple pasts, the denial of (progressive) timelines and the simultaneity of that which does not belong to the same time period, the anachronism and heterochronism, the reappearance of the “ghosts” or “phantoms” of―mistakenly overcome, mistakenly “closed cases” of “history” ―as a vital (but mostly unaware) part of every present. Similarly, the conference will assess the role of the institution and exhibition making in producing and speculating on history. The museum as both civic site and pedagogical device offers a unique space within which to formulate, mediate and challenge different historical positions and methodologies. At a time when the museum´s relationship to its public is being re-calibrated and society appears in the grips of a perpetual presentism institutions seem to offer a vital forum from which to present new models for approaching history.

The 3-days-conference is part of a EU-funded 5-year project called “The Uses of Art” initiated by the museum confederation L’Internationale, which brings together six leading European museums of modern and contemporary art: Moderna galerija (MG, Ljubljana, Slovenia); Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (MNCARS, Madrid, Spain); Museu d’Art Contemporani de Barcelona (MACBA, Barcelona, Spain); Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen (M HKA, Antwerp, Belgium); SALT (Istanbul and Ankara, Turkey) and Van Abbemuseum (VAM, Eindhoven, the Netherlands). L’Internationale is working together with complementary partners such as Stiftung Universität Hildesheim (UH, Hildesheim, Germany), but also Grizedale Arts (GA, Coniston, United Kingdom), Liverpool John Moores University (LJMU, Liverpool, United Kingdom), and University College Ghent School of Arts (KASK, Ghent, Belgium).

Program

Friday, 28th November

09:30 am       Welcome and Introduction (Thomas Lange, Hildesheim)

10:00 am       Steven ten Thije (Eindhoven), Shattered Monuments―Notions of History in Riegl, Benjamin and Dorner

11:00 am       Coffee Break

11:30 am       John Byrne (Liverpool), Revolution 3.0: Arte Útil and the Use Value of History

12:30 pm       Lunch Break

02:00 pm       Nick Aikens (Eindhoven), Using history in the histories of Use: Museum of Arte Útil, Really Useful Knowledge and the Uses of Art

03:00 pm       Juan Cruz (London), The Exhibition Research Centre: tangible histories

04:00 pm       Coffee Break

04:30 pm       Lena Reisner (Braunschweig), Usership at dOCUMENTA (13)

05:30 pm       Wendelien van Oldenborgh (Rotterdam), Beauty and the Right to the Ugly (Film screening and discussion)

 

Saturday, 29th November

10:00 am       Christina Clausen (Hildesheim), Designing Cultural Memory: The Medieval Cathedral as a “Monument of History” in 19th Century Painting

11:00 am       Coffee Break

11:30 am       Jesús María Carrillo Castillo (Madrid), Art history as “story telling”; an approach to Reina Sofia's collection displays

12:30 pm       Lunch Break

02:00 pm       Sara Stehr (Hildesheim), From History to Imagination: Yael Bartana’s Trilogy “And Europe Will Be Stunned” Between Anachronism and the Counterfactual

03:00 pm       Thomas Lange (Hildesheim), History at present: The revealing void of Schlingensief’s Container

04:00 pm       Coffee Break

04:30 pm       Alistair Hudson (Middlesbrough), An Extended Lecture on Tree Twigs (An Ecology of Aesthetics)

05:30 pm       Georges Didi-Huberman (Paris), Between Hysteria and History: The Dialectics of Montage in Jean-Luc Godard

 

Sunday, 30th November

09:30 am       Srđja Popović (Belgrade), The Role of Art in contemporary nonviolent movements

10:30 am       Alexandra Pirici and Manuel Pelmuş (Bucharest/Berlin), Immaterial collections and the museum of the future

11:30 am       Coffee Break

12:00 am       Roundtable discussion

 

 

Organisation and contact:

Prof. Dr. Thomas Lange
University of Hildesheim
Department of Fine Arts and Art History
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim
Germany

URL:

http://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/konferenz-the-uses-of-art-history/

http://vanabbemuseum.nl/en/the-museum/support-and-partners/linternationale/

http://www.internationaleonline.org/

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8316 Mon, 21 Jul 2014 14:59:00 +0200 EDITING THE WORLD https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/editing-the/ Ausstellung des Projekts BILDVERSCHWENDUNG EDITING THE WORLD

25.7. - 29.7.

ERÖFFNUNG: 24. 7.14

19 Uhr Kunstverein Hildesheim, Am Kehrwieder 2, 31134 Hildesheim

20 Uhr KUNSTRAUM 53, Wollenweberstr. 53, 31134 Hildesheim

Keine neuen Bilder bevor die alten verbraucht sind! Werden die Bilder knapp? Wohl kaum! Nie zuvor war die Verfügbarkeit an visuellen Informationen größer als heute. Das Internet ist zum zentralen Umschlagplatz fotografischer Bilder avanciert. Der Fluss fotografischer Aufnahmen aus allen Lebenslagen fließt aus den vernetzten Kameras über Twitter und Facebook, via Flickr und Picasa hinein in die Agenturen der stock photography und hinaus auf Desktops in aller Welt. Dabei steht der Aufwertung der Bilder eine gleichzeitige Achtlosigkeit, ein Entzug der Bilder (als Bilder) entgegen.

Das Projekt Bildverschwendung hat sich in Prozessen des Sammelns, Editierens und Manipulierens der unterschiedlichen produktiv-rezeptiven Bildpraxen im Internet angenommen. Wir sind Bildaktivist_innen, Widerständler_innen, Mitläufer_innen und Partisan_innen. Wir plündern, raubschatzen, entern. Wir holen sie raus, wir finden, filtern, kopieren und verschwenden die Bilder.

Im Kunstverein Hildesheim, der uns seinen Kehrwiederturm als Ausstellungslabor zur Verfügung stellt und im KUNSTRAUM 53 zeigt das Projekt Bildverschwendung Ergebnisse der künstlerisch-kuratorischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Facetten des Bildgebrauchs im Internet.

 

Öffnungszeiten:

Fr. 25.7. 16:00 - 19:00 Uhr

Sa. + So. 26./ 27.7. 11:00 - 18:00 Uhr

Di. 29.7. 16:00 Uhr - 19:00 Uhr

Am Montag und Dienstag Vormittag bieten wir Führungen für Schulklassen an. Anmeldung unter: bildverschwendung@gmail.com


Unsere letzte Sitzung wird öffentlich!

FINISSAGE: Dienstag, 27.7. 19 Uhr im Kunstverein Hildesheim

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir über unser Projekt und über die Ausstellung reflektieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

 

BILDVERSCHWENDUNG, das sind: Nora Brünger, Kristina Eberz, Fabian Hennigs, Frederik Preuschoft, Cara Schröder, Lea Steinkampf, Francisco Vogel und Sonja Wunderlich.

Leitung: Dr. Torsten Scheid



Kooperantionspartner und Förderer:

Kunstverein Hildesheim, KUNSTRAUM 53, Universität Hildesheim, Stadt Hildesheim.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8592 Wed, 16 Jul 2014 21:44:00 +0200 FEST! Der Kunstverein Hildesheim und der KUNSTRAUM 53 feiern. https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/fest-der-ku/ Sonntag, 20. Juli ab 15 Uhr FEST! Der Kunstverein Hildesheim und der KUNSTRAUM 53 feiern die Kunst, die Nachbarschaft, die Neustadt, den Sommer.

20. Juli 2014, 15 Uhr bis spät

Zwischen Kunstverein und KUNSTRAUM 53. Kehrwiederturm bis Wollenweberstraße 53. 31134 Hildesheim.

Hildesheim hat eine neue Kunstmeile!

Seit Mai sind der Kunstverein Hildesheim und der KUNSTRAUM 53 Neustädter Nachbarn und bespielen das Viertel zwischen Wollenweberstraße 53 und Kehrwiederturm mit junger und internationaler Kunst. Höchste Zeit, sich der Stadt vorzustellen und die Nachbarschaft zu feiern!

Eingeladen sind alle Hildesheimer, Nachbarn, Freunde, Neugierige und Passanten, mit uns einen bunten, genussvollen Sonntag zu verleben.

 

PROGRAMM

Im und vor dem Kunstverein Hildesheim:

  • Kuchenverkauf ab 15 Uhr
  • Remida-DIY-Workshop 15 - 18 Uhr, open air
  • DJ-Set von TS Jessica Marnie 16 – 18 Uhr, open air
  • Führung durch die Ausstellung mit Kathrin Meyer 17 Uhr
  • Filmclub des Kunstvereins, „TECHNOTOPIA“ 18.30 Uhr
  • DJ-Set von Mareika Bautz 20.30 Uhr bis spät


Im KUNSTRAUM 53:

  • Suppenkochkunst im Hinterhof ab 15 Uhr
  • Künstlergespräch mit Kevin Momoh 15 Uhr
  • Live-Jazz (Saxophon/Bass) 16 Uhr
  • Zeichenworkshop in der Ausstellung
  • Ausstellung„face. Gesichter einer Stadt“ 17 Uhr


Die Wollenweberstraße wird zum Palmengarten mit Lampions, Liegestühlen und Picknickdecken. Es wird musiziert und jongliert.

Die Ausstellungen „Mit eigener Hand“ von Rubén Grilo (Kunstverein) und Kevin Momoh „face. Gesichter einer Stadt“ (KUNSTRAUM 53) sind ganztägig geöffnet.

Auch das Kafenion lädt alle Besucher ein, den Hinterhofgarten des Hauses bei selbst gemachtem Kaffee und Kuchen zu besichtigen.


KONTAKT

Kunstverein Hildesheim, Kehrwiederturm, Am Kehrwieder 2, 31134 Hildesheim
Telefon: 05121/69 81 11 8 , info@kunstverein-hildesheim.de, www.kunstverein-hildesheim.de

KUNSTRAUM 53, Wollenweberstraße 53, 31134 Hildesheim
Telefon: 0176/84718545, kunstraum.wws53@googlemail.com, www.kunstraum53.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8576 Fri, 11 Jul 2014 00:02:00 +0200 Schwingendes Licht. Die Rhythmogramme von Heinrich Heidersberger https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/schwingendes/ Vortrag am 15. Juii 2014, 19 Uhr, Moltkestraße 86, Universität Hildesheim Das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim lädt am Dienstag, den 15. Juli 2014, um 19 Uhr in die Moltkestraße 86 zu einem Vortrag über den bekannten Industrie- und Architekturfotografen Heinrich Heidersberger ein.

Die Experten Benjamin Heidersberger und Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger in Wolfsburg werden in ihrem Vortrag insbesondere auf den Zusammenhang von Architekturaufnahmen und Schwingungsbildern eingehen.

Heinrich Heidersberger (1906-2006) wurde vor allem als Industrie- und Architekturfotograf bekannt. In der Region Braunschweig ist er hauptsächlich als Fotograf der „Braunschweiger Schule“ ein Begriff. Die Braunschweiger Schule war eine Gruppe von Architekten, die mit ihren modernen Bauten die deutsche Nachkriegsarchitektur geprägt haben.

Heidersberger reizte das Experimentelle. Bei seinen Rhythmogrammen handelt es sich um abstrakte Fotografien von Lichtquellen, die Heidersberger mit einer eigens konstruierten Apparatur aufgenommen hat. Die Abbildung dieser Schwingungsbilder diente ursprünglich zur Visualisierung von Hochfrequenztechnik in der Wissenschaft. Benjamin Heidersberger und Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger in Wolfsburg werden in ihrem Vortrag besonders auf den Zusammenhang von Architektur und Rhythmogrammen eingehen.

Das Institut Heidersberger unter der Leitung von Bernd Rodrian und der Geschäftsführung von Benjamin Heidersberger hat seinen Sitz im Schloss Wolfsburg. Mit der Unterstützung der Stadt Wolfsburg arbeitet das Institut seit 2000 das Lebenswerk von Heinrich Heidersberger auf und publiziert es.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8564 Wed, 09 Jul 2014 22:35:00 +0200 FACE. GESICHTER EINER STADT https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/face-gesich/ Ausstellung von Kevin Momoh im KUNSTRAUM 53 Der KUNSTRAUM 53 in Hildesheim lädt am 11. Juli um 19h zur Eröffnung der Ausstellung Face. Gesichter einer Stadt ein.

An den rohen Wänden des Ladenlokals in der Wollenweberstraße werden Fotografien des in Hildesheim lebenden und arbeitenden Künstlers Kevin Momoh gezeigt. Seine Arbeit lässt sich durch den ebenso einfachen wie präzisen Titel face – Gesicht beschreiben. Mit beeindruckend formaler Disziplin fotografiert Momoh Freunde, Bekannte und Fremde aus seinem persönlichen und seinem durch digitale Medien erweiterten Netzwerk. Es entstehen distanzierte Bilder, abseits herkömmlicher Strategien der Inszenierung von Personen. Bereichert wird das Eröffnungswochenende durch ausgewählte musikalische Acts.

Die Ausstellung spricht auf verschiedenen, miteinander verwobenen Ebenen an: Zunächst auf der individuellen Ebene - schließlich zeigt jedes Bild ein anderes Gesicht. Aus der Summe der Einzelpersonen wird auf der zweiten Ebene die Darstellung einer Netzwerkstruktur. Schlussendlich kommt durch den Einsatz von digitaler Technologie und die Arbeit mit dem sozialen Netzwerk „facebook“ auch eine technologische Ebene ins Spiel. Die Bilder verorten sich in einer Zeit, in der mit Profilbildern, Gesichtserkennungssoftware und Biometrie die Frage nach der Rolle, die dem menschlichen Gesicht zukommt, neu verhandelt wird.

Zunächst beiläufig fotografierte Momoh die ersten faces in seinem Studio, während er dort an anderen Projekten arbeitete. Bald erweiterte er die Gruppe, durch einen Aufruf via „facebook.“ Einer nach dem anderen nahmen Menschen unterschiedlichen Alters, Einkommens und Berufs vor der Kamera platz: Studierende, Rentner, Arbeiter, Kuratoren, Musiker, Lebenskünstler, Sportler usw. Es entstand eine geschlossene und gleichzeitig offene Arbeit: Das Netz ist in alle Richtungen erweiterbar. Die beiden Netzwerke, das soziale des Bekanntenkreises bzw. der Studenten- und Kunstszene Hildesheims und Umgebung sowie das technologische soziale Netzwerk zentrieren sich auf den Künstler und den Ort der Aufnahme. Damit sind die faces zugleich eine soziologiosche Beschreibung von Hildesheim. Teil des abgebildeten Netzwerks sind dabei teilweise auch die Musiker, die in der Ausstellung auftreten. Momoh gelingt auf diese Weise eine Rückbindung an die „echten“ Menschen, die wiederum ihn beeinflusst haben. Ein Netzwerk ist keine Einbahnstraße.

Es entstand eine geschlossene und gleichzeitig offene Arbeit: Das Netz ist in alle Richtungen erweiterbar. Die beiden Netzwerke, das soziale des Bekanntenkreises bzw. der Studenten- und Kunstszene Hildesheims und Umgebung sowie das technologische soziale Netzwerk zentrieren sich auf den Künstler und den Ort der Aufnahme.

Damit sind die faces zugleich eine soziologiosche Beschreibung von Hildesheim. Teil des abgebildeten Netzwerks sind dabei teilweise auch die Musiker, die in der Ausstellung auftreten. Momoh gelingt auf diese Weise eine Rückbindung an die „echten“ Menschen, die wiederum ihn beeinflusst haben. Ein Netzwerk ist keine Einbahnstraße.

Face. Gesichter einer Stadt ist vom 11.07. – 20.07.2014 im KUNSTRAUM 53 zu sehen.

Kevin Momoh (*1988) ist gebürtiger Hildesheimer und studiert derzeit Gestaltung an der HAWK. Face. Gesichter einer Stadt ist seine erste Einzelausstellung in Hildesheim.

 

PROGRAMM:

Freitag, 11. Juli, 19 Uhr
Eröffnung sowie Live-Musik von Hubert & Mehmet, 20 Uhr

Samstag, 12. Juli, 17 Uhr
DJ-Sets von Koolaction, Delicious Chrischuzz, Ingwer und Knoblauch, sowie
Raps von Bigger MC und Mr. Moon, ab 19 Uhr

Sonntag, 13. Juli, geöffnet 15 - 18 Uhr

Sonntag, 20. Juli, 15 Uhr
Finissage und Künstlergespräch
Außerdem: Sommerfest vom Kunstverein Hildesheim und KUNSTRAUM 53

 

 

 

 

 

 

 

KUNSTRAUM 53 - Wollenweberstr. 53 - 31134 Hildeheim

Die Ausstellung wird gefördert durch die Stadt Hildesheim, den Landschaftsverband Hildesheim e.V., die Friedrich Weinhagen Stiftung, die VGH-Stiftung, den AStA der Universität Hildesheim, das Studentenwerk Ostniedersachsen, sowie durch das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8468 Sat, 21 Jun 2014 09:44:00 +0200 raining cats and dogs https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/raining-cats/ Im Rahmen der Mittsommernacht stellt das Projekt Bildverschwendung aus. Das Projekt Bildverschwendung wird very british. Anlässlich der Mittsommernacht nimmt das Projekt zur Bilderwelt im Internet die Stereotypen und Bildklischees der Britishness in den Fokus: Teatime, Royal Wedding, James Bond und Abbey Road. Fish & chips und Lady Di. Big Ben, Kricket, Union Jack und das Winken der Queen.

Wir holen sie raus, wir finden, filtern, kopieren die Bilder. Wir observieren und subversieren - recyclen, remixen und (re)animieren.


Bildverschwendung, das sind: Nora Brünger, Kristina Eberz, Fabian Hennigs, Frederik
Preuschoft, Cara Schröder, Lea Steinkampf, Francisco Vogel und Sonja Wunderlich.

Leitung: Dr. Torsten Scheid

 

     

  

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8334 Tue, 27 May 2014 22:38:00 +0200 Studies führen Studies | #2 Gegenwelten https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/studies-fuehr/ 5. Juni um 16.30 Uhr im Römer- und Pelizaeus-Museum

Studies führen Studies | #2 Gegenwelten

Am 5. Juni 2014 führen Studierende zum 2. Mal durch die Gegenwelten-Ausstellung im Römer- und Pelizaeus-Museum. Der Eintritt ist kostenlos, Beginn 16.30 Uhr.

Gegenwelten im Museum: Was verbirgt sich hinter den Depottüren? Wie kommen diese Schätze dort hin? Und was geschieht dann mit ihnen?

Wir hören von dem Forscher, der sich seine Reisen durch harte Arbeit an einem Schiffskessel finanzierte. Erfahren, warum manche Objekte problematisch sind und diskutieren die Bedeutungsverschiebungen, die entstehen, wenn Objekte aus ihrem Kontext gerissen werden.

Studies führen Studies #2  

Donnerstag, 5.Juni 2014

16.30 Uhr, Roemer- und Pelizaeus-Museum

Eintritt frei!"

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8302 Mon, 19 May 2014 23:15:00 +0200 „IMAGO – Forschungsverbund Kunstpädagogik“ https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/imago-for/ Gründung am 16.Mai 2014 Anlässlich eines Forschungskolloquiums an der Bergischen Universität Wuppertal wurde am 16. Mai 2014 der Forschungsverbund Kunstpädagogik Imago gegründet. Beteiligt sind hieran zunächst Prof. Dr. Alexander Glas (Universität Passau), Prof. Dr. Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Jochen Krautz (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Gabriele Lieber (Pädagogische Hochschule der FH Nordwestschweiz), Prof. Dr. Monika Miller (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg), Prof. Dr Hubert Sowa (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) und Prof. Dr. Bettina Uhlig (Stiftung Universität Hildesheim).

Dabei signalisiert der Name „Imago“ die zentrale Bedeutung des Bildes für die Bildung von Wahrnehmungs-, Vorstellungs-, Darstellungs- und Mitteilungsvermögen im Kunstunterricht.

Die Gründung ist Folge einer schon länger währenden Kooperation in Forschung und Promotionsförderung der beteiligten Wissenschaftler, aus der bereits zahlreiche Publikationen hervorgegangen sind. Ziel des Forschungsverbundes ist die Stärkung einer historisch-systematischen wie anthropologisch-hermeneutischen Grundlagenforschung in der Kunstpädagogik. Dabei werden insbesondere auch Prozesse des bildhaften Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen in ihrer kunstdidaktischen Relevanz mit innovativen Forschungsmethoden untersucht sowie gestaltungssystematische Aspekte der Kunst in Geschichte und Gegenwart in ihrer Bedeutung für die Kunstpädagogik analysiert. Darauf bauen zahlreiche Forschungsvorhaben zur kunstdidaktischen Unterrichtsforschung auf, die in curricularer Orientierung die Arbeitsfelder des Kunstunterrichts empirisch untersuchen und didaktisch neu strukturieren.

Die kooperativ betriebene Forschung zielt auf eine systematische Refundierung der Kunstpädagogik und eine daraus folgende Neuorientierung der Kunstdidaktik, wozu bereits zahlreiche Publikationen der beteiligten Wissenschaftler vorliegen bis hin zu einer äußerst erfolgreichen dreiteiligen Schulbuchreihe für das Fach Kunst.

Am Colloquium am Fachbereich F der Bergischen Universität Wuppertal nahmen neben den beteiligten Professoren mehr als zwanzig Doktorandinnen und Doktoranden teil. „Hieran wird deutlich, wie wichtig dem Forschungsverbund die Nachwuchsförderung ist“, so Prof. Dr. Jochen Krautz, auf dessen Einladung die Tagung stattfand: „Dies wird regelmäßig fortgesetzt. Zudem wird der Forschungsverbund seine Publikationstätigkeit in einer eigenen Schriftenreihe bündeln und so im Fachdiskurs platzieren.“

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8300 Mon, 19 May 2014 23:07:00 +0200 sketchbooking https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/sketchbookin/ Ausstellungseröffnung am 21.Mai 2014 Am kommenden Mittwoch, den 21.Mai 2014 um 14.30 Uhr wird an der Domäne Marienburg die Ausstellung ,,Sketchbooking" eröffnet.

Es werden Arbeiten von Kunst-Studierenden (Lehramt und Kulturwissenschaften) gezeigt, die im Rahmen eines Kompaktseminars unter Leitung von Prof. Dr. Bettina Uhlig entstanden sind.

Die Praxis des Skizzierens und Zeichnens in Zeichen- und Skizzenbüchern ist eine bewährte Form der Begleitung und Dokumentation künstlerischer Praxis. Mit dem Begriff „Sketchbooking“ ist eine erweiterte, agile Praxis des Zeichnens, Schreibens, Collagierens gemeint, die nach innovativen Formaten der bildhaften Dokumentation und Repräsentation sucht. Was diese Form des künstlerischen Arbeitens so interessant und spannend macht, ist ihre Vielfältigkeit und Ortsunabhängigkeit – man kann nicht nur im Atelier zeichnen, sondern ebenso im Stadtraum, in der S-Bahn oder in einem Café. Im Seminar lag der Fokus auf der Erprobung spezifischer gestalterischer Strategien, die sich für das Medium Sketchbook besonders eignen. Sie bildeten die Grundlage für die künstlerische Auseinandersetzung mit einer bestimmten Thematik, welche die Studentinnen und Studenten selbst wählten. Zudem war es ein Anliegen, dass die Studierenden individuelle Herangehensweisen und „Stile“ erproben konnten. Jedes einzelne Buch ist daher äußerst facettenreich.

Einige Studierende suchten im Anschluss an das Seminar in den Kontakt zu Hildesheimer Schulen und realisierten Sketchbook-Projekte mit Hildesheimer Kindern und Jugendlichen. Auch diese Bücher sind in der Ausstellung zu sehen.

Mittwoch, 21.05.2014, 14.30 Uhr, Domäne, Haus48/Raum005

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8249 Tue, 13 May 2014 09:54:00 +0200 "Ein kleiner Traum wurde wahr." https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ein-kleiner/ Die Eröffnung des KUNSTRAUM 53 - Ein Resümee „Kurzum, die Räume haben sich vermehrt, geteilt und aufgelockert. Es gibt heute Räume in allen Größen und von allen Sorten, für jeden Gebrauch und für alle Funktionen. Leben heißt, von einem Raum zum anderen gehen und dabei so weit wie möglich zu versuchen, sich nicht zu stoßen.“ George Perec, 1974

Mit diesem Zitat von George Perec wurde der neu gegründete KUNSTRAUM 53 am vergangenen 06.Mai eröffnet, denn für den französischen Schriftsteller ist ein Raum wie ein unbeschriebenes Blatt. Auch wenn das Blatt erst mal nur weiß und leer ist, beginnt es zu leben, sobald es mit Wörtern gefüllt wird:

„Ich schreibe : ich bewohne mein Blatt Papier, ich statte es aus, ich durchlaufe es.“

So sehen es auch die Gründer des KUNSTRAUM 53. Sie wollen ein Experiment wagen und dieses leere Blatt neu beschreiben. Mit Ideen füllen, den Raum erschließen, ihn bewohnen, verschieden Schaffensphasen durchlaufen.

Vor acht Monaten schlossen sich 7 Studierende des Masters Inszenierung der Künste und der Medien zusammen und gründeten den KUNSTRAUM 53 mit dem Versuch in Hildesheim einen experimentellen Ausstellungsraum zu etablieren. Was sie dabei an- und umtrieb waren bzw. sind im Kern vier Dinge:

1)    Einen Ort für Kreativität, Experiment und Dialog zu schaffen für die Bildenden Künste und die kuratorische Praxis in und um Hildesheim.

2)    Künstlerische Maßnahmen gegen den Gewerbeflächenleerstand in Hildesheim zu ergreifen, vor allem so nah am Stadtzentrum.

3)    Der Versuch eine Brücke zu schlagen von der Uni und den Studierenden zur Hildesheimer Bürgerschaft.

4)    Und, zu guter Letzt natürlich: der Spieltrieb und die Neugierde, etwas Neues zu wagen.

Im Rahmen des Eröffnungsprogramms „Ungeplante Obsoleszenz“ wollen sie der Frage des Leerstands im städtischen Raum nachgehen. Der Titel ist abgeleitet von einer konsumsteigernden Produktstrategie, der sogenannten „Geplanten Obsoleszenz“. Es werden absichtlich Sollbruchstellen in das Produkt eingebaut, damit Dinge schneller kaputt gehen, also unbrauchbar, obsolet, werden. Auch leerstehende Flächen sind auf den ersten Blick obsolet, doch tritt diese Obsoleszenz ungeplant und ungewollt auf.

Im Hildesheimer Stadtraum fallen solche obsoleten Orte ins Auge. Doch wie ist die Obsoleszenz von urbanem Raum beschaffen? Und wie können künstlerische Produktionen, an diesen Orten intervenieren und - vielleicht ungewollt – nützlich werden? Und welche Vorkehrungen könnten für eine wirksame Belebung der Stadt getroffen werden?

Dass dabei der KUNSTRAUM 53 in seiner noch rohen und leeren Form besteht ist Teil des Konzeptes. Im Laufe der Jahre soll der Raum immer wieder Veränderungen durchlaufen und neue Formen annehmen. Die Besucher des KUNSTRAUM 53 werden teilhaben an der steten Veränderung der Räumlichkeit.

Die Eröffnung am 06.Mai bot dabei den Startschuss.

Zwei Performancekünstler_innen, Alice Peragine und Rizki Resa Utama (OQ) formten den leeren kahlen Raum zum KUNSTRAUM 53.

Der Teppich wurde ausgerollt, der Vorhang installiert und das weiße Blatt ausgezogen. Das Publikum und die Teilnehmer hinterlassen ihre Spuren. So hat sich die Künstlerin Alice Peragine (*1986, München) den Weg aus dem öffentlichen Raum in den KUNSTRAUM erschlossen und eine Spur gelegt, die wir weiter verfolgen werden. Die Performance war die Vorbereitung, um den Raum in seinem Potential hervortreten zu lassen. Das Material - Malervlies, ein weißer Fotohintergrund - verweist auf das Unfertige und den Prozess des Aufbauens und Schaffens.

Rizki Resa Utama (OQ) (*1982 Bandung, Indonesien) beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Frage, in welchen Abhängigkeitsverhältnissen der Mensch zum Raum steht und wie der Raum das Verhalten der Menschen beeinflusst und die Gesellschaft um ihn formt. Ein weiteres seiner Themen ist die Frage von persönlicher und kultureller Identität und wie soziale Prozesse, zum Beispiel kommunikative Handlungen, von sich von Kultur zu Kultur unterscheiden. Damit beschäftigte sich der Künstler auch in seiner Performance. Er lud die Besucher zu einem Akt des Kennenlernens ein.

Mit dem Auftakt der beiden Performances wurde der KUNSTRAUM 53 vom einem leeren Blatt zu einem beschriebenen. Doch das Blatt ist längst noch nicht vollgeschrieben. Wir dürfen gespannt sein, welche Zeilen uns noch erwarten werden.

In diesem Sinne findet am 23./24. Mai ein Zeichenworkshop unter dem Titel „Obsoletes Zeichnen“ statt. Gemeinsam sollen Leerstellen der Stadt künstlerisch erschlossen werden. Im Anschluss werden die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert.

Anmeldung unter: kunstraum.wws53@gmail.com 

KUNSTRAUM 53  •  WOLLENWEBERSTRAßE 53  •  31134 HILDESHEIM

Der KUNSTRAUM 53 wurde von Franziska Harnisch, Jule Holst, Ilse Riediger, Lina Schienke, Nada Schroer, Francisco Vogel und Sonja Wunderlich gegründet.


Homepage: www.kunstraum53.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8161 Sat, 03 May 2014 18:04:00 +0200 Bruegel Land. High Horizon https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/bruegel-land/ Ausstellung im Municipal Museum of Lier

In collaboration with the Royal Museum of Fine Arts in Antwerp (KMSKA) from 26th of April 2014 till the 19th of April 2015.


For centuries Pieter Bruegel the Elder has been a source of inspiration to innumerable Flemish artists. The exhibition 'Bruegel Land' explores the extent of the Master’s influence on subsequent generations of painters starting from Pieter Bruegel the younger, over David Teniers, to 18th and 19th century artists like De Braeckeleer and Horremans and Flemish expressionist painters like Permeke, Gustave Van de Woestyne and Jean Brusselmans.

High Horizon builds on this visual and mental conception, whereby a physically descriptive and morally critical outlook onto the world emerges as the common ground between different generations of artists.

with:

Sven Tjolle, Marijn van Kreij, Walter Swennen,Tinus Vermeersch, Arnout Mik, Jacques Lennep, August Sander, Peter Buggenhout, Martin Dege, Kati Heck, Joe Biel, Geert Goiris, Patrick Couder, David Haines, Olphaert den Otter, Messieurs Delmotte, Rinus Van De Velde, Philippe de Aguirre, Paul Casaer, Mark Manders, Jeroen Eisinga, Fred Bervoets, Kent Iwemyr, Pieter Laurence Mol, Maria Roosen, Paul Casaer, Ria Pacquée, Michel Van Dam, Rob Johannesma, Javier Téllez,  and others.


Municipal Museum of Lier 
Florent Van Cauwenberghstraat 14
2500 Lier, Belgien

Homepage


Martin Dege:

Homepage

Four Seasons, 1995/96 Videoarbeit

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8201 Mon, 28 Apr 2014 22:00:00 +0200 KUNSTRAUM 53 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kunstraum-53/ Die Eröffnung am 06.Mai um 19 Uhr in der Wollenweberstr. 53 Willkommen im KUNSTRAUM 53.
Der Raum, in dem wir uns befinden, ist im Entstehen begriffen. Die Eröffnung, zu der wir einladen,ist Teil dieses Entstehungsprozesses. Die Wände sind noch roh, wir sehen die Spuren vergangener Nutzung. Wir wollen dem etwas hinzufügen: Ideen, Konzepte, Bilder und Geschichten. Es handelt sich um ein Experiment in einem leeren Raum, den wir für eine Zeit lang mit Einfällen, Ausbreitungen und Einschreibungen mit Neuem, vielleicht Unvorhergesehenem bespielen wollen.

Dem Leerstand stellen wir die Zwischennutzung entgegen. Dies ist der programmatische Hafen, von dem aus das Projekt startet. Im Eröffnungsmonat Mai wird sich das Programm daher schwerpunktmäßig mit dem Phänomen des scheinbar unnützen Raums - der obsoleten Orte - beschäftigen.

Im Hildesheimer Stadtraum fallen die obsoleten Orte ins Auge - Leerstehende Ladenflächen, verlassene Bürogebäude, lückenhaft bespielte Straßenzüge. Die Stadt ist gezeichnet von nicht intendierter Nutzlosigkeit, der ungeplanten Obsoleszenz.

Wie ist die Obsoleszenz von urbanem Raum beschaffen? Und wie können künstlerische Produktionen, an diesen Orten intervenieren und - vielleicht ungewollt - nützlich werden? Was passiert mit ungeplant obsoletem Raum, wenn dort etwas Künstlerisches konstituiert und inszeniert wird? Dieser und anderen Fragen wollen wir experimentell im Rahmen unseres Eröffnungsprogramms im Monat Mai nachgehen.

Doch zuerst einmal erfolgt die Eröffnung des KUNSTRAUM 53 am 06. Mai 2014 um 19 Uhr in der Wollenweberstraße 53.

Die Performancekünstler_innen Alice Peragine (HfBK / Hamburg) und Rizki Resa Utama / OQ (HBK / Braunschweig) werden den leeren obsoleten Raum performativ erschließen und ihm neue Spuren hinzufügen.  Alice Peragine öffnet mit ihrer Performance SIDEWALKS to SUPERIMPOSE den KUNSTRAUM 53 für die Besucher, indem sie die eingängigen Rahmenbedingungen für die Erschließung des KUNSTRAUM 53 bildet. Peragines Arbeit lässt sichtbar werden, was da ist: Aufmerksames Beobachten als Strategie.

Wiederkehrendes Thema von OQ ist die Erforschung der Funktion von Sprache und Gesten für kulturelle und gesellschaftliche Identitätsbildung. Auf welche Art beeinflussen Gesten Gefühle der Vertraut- oder Fremdheit? Wie organisiert Sprache den Moment der gegenseitigen Begrüßung? In seiner Performance lädt der Künstler die Besucher zu einem Akt des Kennenlernens in den KUNSTRAUM 53 ein.

Wir danken den Förderern. Der KUNSTRAUM 53 wird gefördert durch den Landschaftsverband Hildesheim, das Studentenwerk  Ostniedersachsen, den ASTA und das Kunstinstitut der Universität Hildesheim.

KUNSTRAUM 53  •  WOLLENWEBERSTRAßE 53  •  31134 HILDESHEIM

Homepage: www.kunstraum53.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-8071 Wed, 09 Apr 2014 12:35:00 +0200 Künstlerische Gastprofessur Antonis Pittas (Amsterdam) https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kuenstlerisch-2/ im Sommersemester 2014 am Institut für Bildenden Kunst und Kunstwissenschaft Mit Antonis Pittas konnte der international angesehene Künstler für die künstlerische Gastprofessur im Sommersemester 2014 gewonnen werden, der künstlerische Praxis und Kunstwissenschaft substanziell verbindet. 

Antonis Pittas aus Amsterdam wird für die Studierenden ein Projekt anbieten, das er zusammen mit ihnen erarbeiten will. Es wird auch innerhalb des Projektsemesters angeboten werden, ist aber auch offen für MA-Studierende und auch für diejenigen,die keinen Projektsemesterschein machen wollen/müssen.

Sein Vorschlag für ein Projektseminar konzentriert, vereint und erweitert in idealer Weise die für unsere Studiengänge wichtigen beruflichen Praxisfelder der künstlerischen wie auch der kuratorischen und wissenschaftlich-archivarischen Arbeit, der projektbezogenen kultur- und kunstwissenschaftlichen Forschungspraxis sowie die Praxen der Präsentation und Vermittlung der erforschten Inhalte. 

Es handelt sich um einen ersten und vorläufigen Vorschlag, der in Zusammenarbeit mit den Studierenden erweitert oder auch verändert werden kann. Durch die sehr gute internationale Vernetzung von Herrn Antonis Pittas können sich weitere internationale Kooperationen (Internships für Studierende, Gastvorträge, Exkursionen etc.) ergeben.

Die Veranstaltung (8 SWS, Do., Fr., z.T. auch Sa. u. So., 14-täglich) wird innerhalb des Projektsemesters angeboten, ist aber auch offen für MA-Studierende und auch für diejenigen, die keinen Projektsemesterschein machen wollen oder müssen.

Interessierte melden sich bitte bei Nadine Grieser (HiWi) grieser(at)uni-hildesheim.de für das Projekt an.

Weitere Informationen über Zeit und Ort der ersten Sitzung werden folgen. 

"Performing Histories" Projektskizze
Leben und Werk Antonis Pittas

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7818 Tue, 04 Feb 2014 11:56:00 +0100 LOOK: Werkschau des Wintersemesters 2013/2014 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/look-werksc/ Präsentation des Instituts für bildende Kunst und Kunstwissenschaften ab dem 4. Februar Im Rahmen der Werkschau des Wintersemesters 2013/14 präsentiert das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft Ergebnisse aus Veranstaltungen für die kulturwissenschaftlichen und kunstpädagogischen Studiengänge am 4. und 5. Februar auf der Domäne Marienburg und dem Hauptcampus der Universität. In Auseinandersetzung mit Performance, Farbe und Raum, Bewegung und Kommunikation, Büchern, Multiples und Animationsfilm ist ein breitgefächertes Tableau an Ergebnissen zu sehen. Am 4.2. werden nach einer gemeinsamen Eröffnung im Haus 31 der Domäne Marienburg ein Programm aus performativen Veranstaltungen und Ausstellungen zu sehen sein. (mehr)

Flyer: Programm

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Zu dem Hauptprogramm des Fachbereichs II.

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7728 Sun, 19 Jan 2014 16:53:00 +0100 Warum man Luft nicht sehen kann: Philosophieren mit Kindern https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/warum-man-lu/ Warum Menschen manchmal unglücklich sind und warum man Luft nicht sehen kann, ob Ameisen auch Gefühle haben – das fragen sich Kinder. „Sie sollten darin bestärkt werden, eine nachdenkliche Haltung zur Welt zu entwickeln", sagt Prof. Dr. Bettina Uhlig anlässlich einer Tagung an der Universität Hildesheim. Das Philosophieren mit Kindern biete Möglichkeiten, die Fragen der Kinder ernst zu nehmen und den Dingen auf die Spur zu gehen. Philosophische Gespräche gehören in alle Bereiche pädagogischer Praxis, fordert Uhlig. „Sie sollten ihren Platz im Kunst- und Literaturunterricht, im Sach- und Mathematikunterricht und im Kindergarten haben.“

In der Schule und im Kindergarten sieht die Professorin für Kunstpädagogik Chancen für das Philosophieren mit Kindern – vorausgesetzt die Pädagoginnen und Pädagogen entwickeln selbst ein Interesse an philosophischen Zugängen. „Man beginnt mit dem Staunen und Verwundert-Sein, zum Beispiel über Naturphänomene, Ereignisse oder unbekannte Dinge. Nicht nur Gespräche bieten die Möglichkeit, über etwas gemeinsam nachzudenken. Auch Bilder, Musik oder darstellendes Spiel können Formen des Philosophierens sein“, sagt Uhlig. „Wir sollten den Gedanken und Auffassungen von Kindern Aufmerksamkeit entgegenbringen und sie darin stärken, sich gemeinsam damit auseinanderzusetzen. Es gibt verschiedene Sichtweisen und Begründungen – und nicht alle Fragen lassen sich beantworten.“

Etwa 70 Fachleute aus Kindergärten, Grundschulen und Hochschulen kommen am 17. und 18. Januar 2014 auf einer Fachtagung der Universität Hildesheim und der „Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern“ zusammen. Nachwuchswissenschaftler der Universitäten Bremen, Würzburg, Gießen, Chemnitz und Hamburg stellen empirische Studien zum Philosophieren mit Kindern vor, etwa im Elementarbereich, in der interkulturellen Bildung und im Bereich der Sprachentwicklung.
Auch über lokale Zusammenarbeit wird gesprochen: So könne, gemeinsam mit Erziehern und Grundschullehrern aus der Region Hildesheim, eine mehrteilige Veranstaltungsreihe für Kinder, die ein besonderes Interesse am Philosophieren haben, ins Leben gerufen werden, sagt Bettina Uhlig. Im Bilddidaktischen Forschungsstudio auf der Domäne Marienburg untersucht die Professorin Möglichkeiten des Philosophierens in Kindergarten, Schule und Museum. Interessierte Kitas und Schulen können Kontakt zur Professorin aufnehmen (E-Mail: uhligb@uni-hildesheim.de).

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Fachbereich 2 Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7706 Tue, 07 Jan 2014 19:33:00 +0100 Philosophieren mit Kindern als pädagogische Grundhaltung und Unterrichtsprinzip https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophier-1/ Fachtagung an der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der „Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern“ 17. & 18. Januar 2014 Kinder haben Fragen, weil sie sich für die Welt interessieren. Das Philosophieren mit Kindern begegnet diesem Bedürfnis nach einer sinnstiftenden Weltaneignung, indem es Kinder darin bestärkt und unterstützt, eine fragende und nachdenkliche Haltung zu entwickeln sowie gesprächs- und handlungsorientierte Formen des Verstehens zu erproben. Das Philosophieren mit Kindern bietet Methoden und Möglichkeiten, unabhängig von Fächern und Curricula, Zugänge zu unterschiedlichsten Themen zu eröffnen und auf eine tiefgründige Weise den Dingen auf die Spur zu gehen.

Es ist deutlich wahrzunehmen, dass das Interesse an dieser Herangehensweise in allen Feldern pädagogischer Praxis zunimmt. Dabei rückt das Philosophieren weniger als solitäres Unterrichtsfach, sondern vielmehr als Unterrichtsprinzip und als pädagogische Haltung in den Blick. Philosophische Gespräche sind im Kunst- und Literaturunterricht ebenso anzutreffen, wie im Sach- und Mathematikunterricht. Ebenso können im frühkindlichen Bildungsbereich philosophische Gespräche stattfinden. In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an Publikationen und Handreichungen erschienen, die das Philosophieren mit Kindern – so scheint es – für Kindergarten und Grundschule anwendungsbezogen aufbereiten. Es ist an der Zeit, eine Zäsur zu machen.

Es ist das Anliegen der Hildesheimer Fachtagung, das Konzept des Philosophieren mit Kindern aus theoretischer und empirischer Perspektive zu be- und hinterfragen. In einem Round-Table-Gespräch kommen Expert_innen unterschiedlicher Domänen (aus Deutschland und er Schweiz) zusammen, um darüber zu diskutieren, welchen Begriff von Philosophie, welches Bild vom Kind, welche Auffassung von Bildung, welche kulturellen Kontexte dem Philosophieren mit Kindern zugrunde liegt. Es gilt Positionen zu markieren, Bezüge herzustellen, Orientierung zu gewinnen. Am zweiten Tag stellen Nachwuchswissenschaftlerinnen verschiedener Universitäten ihre Forschungsprojekte vor und eröffnen Einblicke in die empirische Erforschung des Philosophierens mit Kindern. Die sichtbar werdenden Standpunkte und Forschungsperspektiven sollen impulsgebend für die Theorie und Praxis des Philosophierens mit Kindern in Kindergarten und Grundschule sein.

Wir laden Hochschullehrende, Lehrer_innen, Erzieher_innen, Studierende und andere Interessierte herzlich zur Teilnahme an dieser Tagung ein.


Flyer als PDF-Download


Veranstaltungsort

Stiftung Universität Hildesheim
Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft

Kulturcampus Domäne Marienburg
Haus 50 / Hohes Haus

Domänenstr. 1

31141 Hildesheim

Anreise

Die Entfernung vom Bahnhof zum Kulturcampus beträgt ca. 7 km. Sie fahren ab Bahnhof mit der Buslinie 3 in Richtung „Itzum/Scharfe Ecke“.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt per Mail bis zum 10. Januar 2014 unter: philosophieren(at)uni-hildesheim.de

Tagungsgebühr

Die Tagungsgebühr beträgt 15 €. Bitte in bar und passend mitbringen. Sie bezahlen direkt nach Ankunft am Tagungscounter in Haus 50.

Für Studierende und Mitglieder der „Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern“ ist die Tagung kostenfrei.

 

 

weitere Informationen

Bettina Uhlig: bettina.uhlig(at)uni-hildesheim.de

Hanna-Katrein Zinsser: philosophieren@uni-hildesheim.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7627 Sat, 14 Dec 2013 11:16:00 +0100 Perform! Cooperate! Now! https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/perform-coo/ Marilyn Arsem/Ray Langenbach/Tony Schwensen: Vorträge und Performances am 7. & 9. Januar Die Universität Hildesheim plant eine Kooperation mit der School of the Museum of Fine Arts in Boston (USA) und der University of the Arts Helsinki (Finnland). Bei den drei oben genannten Professoren handelt es sich um die leitenden Dozenten der geplanten Kooperationsstudiengänge an den beiden ausländischen Institutionen. Das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft möchte Sie herzlich zu folgenden Veranstaltungen einladen:

Künstlervorträge:
Dienstag, 07.01.2014 um 18 Uhr, Haus 50/Raum 202, Domäne Marienburg

Performances:
Donnerstag, 09.01.2014 ab 19 Uhr, Burgtheater, Domäne Marienburg

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!


Mehr Informationen

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7417 Fri, 15 Nov 2013 16:58:00 +0100 Gastvortrag von Ina Roß: "Die Sichtbarkeit der eigenen Kunst – Selbstvermarktung unter den neuen Bedingungen einer pluralistischen Öffentlichkeit “ https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/gastvortrag-10/ Mittwoch, der 20.11. um 12 Uhr ct. im Raum 31/012 (Steinscheune) Domäne Marienburg

"Die Sichtbarkeit der eigenen Kunst – Selbstvermarktung unter den neuen Bedingungen einer pluralistischen Öffentlichkeit “


Jeder Künstler oder Kreative steht am Beginn seiner Karriere vor der Frage: Wie kann ich meine Arbeit ins Gespräch oder ins Bewusstsein der Leute bringen? Noch gibt es wenig Referenzprojekte, kaum öffentliche Präsentationen - wie sollen die Leute, das Publikum, die Fachwelt von mir erfahren?

Früher wurde die Diskussion über Kunst von wenigen Großkritikern und ihren sorgfältig pointierten, fast literarischen Texten beherrscht. Das Gegenüber dieser Kulturjournalisten sind dementsprechend die etablierten Kulturinstitutionen, viel weniger die Off-Szene und schon gar keine unbekannten Künstler. Das hat sich in mit einer veränderten Medienwelt grundsätzlich geändert. Und das sind gute Nachrichten für junge KünstlerIn und Kreative.

Denn im Internet ist inzwischen eine neue, pluralistischere Öffentlichkeit entstanden, die mit Social Media, Blogs, Online-Magazinen und Kundenempfehlungen sich austauscht und Empfehlungen (oder Warnungen) gibt. Aber auch die Printmedien selbst werden weniger von einzelnen Schreibstars dominiert als früher. Redaktionen, Leserschaft, die ganze Art der Mediennutzung - alles ist weniger hierarchisch und autoritätsfixiert. Für die Kreativen bedeutet das: Sie sind weniger abhängig vom Urteil einer kleinen Feuilletonelite, aber sie müssen sich jetzt auch um mehr als bloß eine Handvoll Ansprechpartner kümmern. Die Kritikerlandschaft ist einerseits unübersichtlicher, anderseits besser zugänglich geworden.

Damit wächst die Handlungsmöglichkeit, die man als KünstlerIn und Kreativer hat - aber eben auch die Notwendigkeit, sich selbst um Kommunikation und um mögliche Inhalte der Kommunikation zu kümmern. Kreative müssen einer viel stärker segmentierten Öffentlichkeit (zugeschnitten auf deren Kommunikations-Formate) die Interpretation ihrer Arbeit anbieten. Das Seminar stellt einige der Formate vor und zeigt am Beispiel von Social Media wie man seine Kunst dort sichtbar macht und sie vermarktet. "

Ina Roß wurde 1970 in Sonneberg/Thüringen geboren, studierte Germanistik/<wbr />Skandinavistik in Greifswald sowie bei W.G. Sebald in Norwich. 1995 an der Business School Copenhagen. Von 1996-2000 Studium des Kulturmanagements in Potsdam. Diplomarbeit zum Thema „Von der Alimentation zur Aktivierung - Empfehlungen zu einer nachhaltigen individuellen KünstlerInnenförderung der öffentlichen Hand“.
Ab 1999 freie Mitarbeit im Kulturforum der Sozialdemokratie und bei Radio 1, Marketingabteilung. Von 2001-2003 zuständig für Multiplikatoren-Marketing beim DeutschlandRadio. Von 2003-2011 Managerin der Bauhaus Akademie, eines internationalen Postgraduierten-Programms für Architekten und Künstler an der Stiftung Bauhaus Dessau.
Ab 2012 künstlerische Mitarbeiterin im Studiengang Puppenspiel mit Unterrichtsschwerpunkt auf Projektmanagement und Marketing für Künstler.„Es reicht heute nicht mehr aus, gut in seiner künstlerischen Profession zu sein. Eine künstlerische Idee braucht kreatives Management, damit sie zu ihrem Publikum findet.“

GASTVORTRAG von Ina Roß, 

 

Mi. 20.11.13 um 12.00 ct in Raum 31/012, Steinscheune, Domäne Marienburg.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7335 Fri, 01 Nov 2013 15:42:00 +0100 Einladung zur Eröffnung der Ausstellung: Gegenwelten: Die unsichtbare Seite der Dinge https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/einladung-zu-31/ Freitag, den 15.11., ab 19 Uhr im Roemer- und Pelizaeus Museum Hildesheim Museen können nur einen kleinen Teil ihrer Sammlungen in Ausstellungen präsentie­ren und zugänglich machen. Hier zeigen sich Objekte dann auf Sockeln und in Vitrinen, schön beleuchtet und aufwendig in Szene gesetzt. Sorgfältig ausgewählte Zusammenstellungen lassen komplexe Themen lebendig werden und Texttafeln, Grafiken und Fotografien geben Aus­kunft über die frühere Verwendung und heutige Bedeutung unterschiedlichster Gegenstände und Kunstobjekte.

Doch wohin wandern die Dinge nach dem Ende einer Ausstellung? Und wo lagern jene Samm­lungen, die noch nie den Weg in eine Museumspräsentation gefunden haben? Die Ausstellung »Gegenwelten« richtet den Blick auf diesen verborgenen Ort, seine Vielfalt und seine Regeln – das Depot.

Auf ihren unterschiedlichen Wegen ins Museum verändern sich die Dinge. Werkzeuge, Masken und Instrumente werden nun nicht mehr benutzt, getanzt oder gespielt. Sie werden zu Museums-objekten, deren Handhabung strengen Regeln unterliegt. »Gegenwelten« verfolgt diese Veränderungen und zeichnet in verschiedenen Stationen die Objektreisen nach.

Das Museum wird in der Ausstellung selbst zum Thema. Aber die Dinge aus aller Welt führen den Besuchern auch fremde Kulturen und vergangene Zeiten vor Augen. So bietet die Ausstellung nicht nur einen Zugang zu ungewöhnlichen ästhetischen Erfahrungen, sie lädt die Besucher auch auf eine Entdeckungsreise in eigene und fremde Erfahrungswelten ein. 

Film der Studierenden über die Ausstellung:


Eröffnung: 16.11. 19 Uhr im Roemer- und Pelizaeus Museum Hildesheim, Am Steine 1-2

16.11. - 23.3.2014 eine Ausstellung des Roemer- und Pelizaeus Museum, in Kooperation mit der Stiftung Universität Hildesheim

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7334 Fri, 01 Nov 2013 15:37:00 +0100 Treffpunkt Kunst 12 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/treffpunkt-k/ Jahresausstellung des BBK Hildesheim am 6.11. Der Besuch findet im Rahmen von Herrn Dierßens Seminar „ExKursKunst –
Exkursionen zu Originalen“ statt, ist aber für alle Studierende des Fachs offen.
Nutzen Sie diese Gelegenheit.


06.11.2013 / 15:00-16:30
Galerie im Stammelbach-Speicher
Wachsmuthstraße 20/21 31134 Hildesheim

Für die Teilnahme sind zwei Exkursionsstunden auf Ihrem Exkursionssammelschein anrechenbar.


(weitere Infos unter www.galerieimstammelbachspeicher.de)

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7263 Mon, 28 Oct 2013 09:13:00 +0100 Gegenwelten - Die unsichtbare Seite der Dinge https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/gegenwelten/ 16.11. - 23.3.2014 eine Ausstellung des Roemer- und Pelizaeus Museum, in Kooperation mit der Stiftung Universität Hildesheim Museen können nur einen kleinen Teil ihrer Sammlungen in Ausstellungen präsentie­ren und zugänglich machen. Hier zeigen sich Objekte dann auf Sockeln und in Vitrinen, schön beleuchtet und aufwendig in Szene gesetzt. Sorgfältig ausgewählte Zusammenstellungen lassen komplexe Themen lebendig werden und Texttafeln, Grafiken und Fotografien geben Aus­kunft über die frühere Verwendung und heutige Bedeutung unterschiedlichster Gegenstände und Kunstobjekte.

Doch wohin wandern die Dinge nach dem Ende einer Ausstellung? Und wo lagern jene Samm­lungen, die noch nie den Weg in eine Museumspräsentation gefunden haben? Die Ausstellung »Gegenwelten« richtet den Blick auf diesen verborgenen Ort, seine Vielfalt und seine Regeln – das Depot.

Auf ihren unterschiedlichen Wegen ins Museum verändern sich die Dinge. Werkzeuge, Masken und Instrumente werden nun nicht mehr benutzt, getanzt oder gespielt. Sie werden zu Museums-objekten, deren Handhabung strengen Regeln unterliegt. »Gegenwelten« verfolgt diese Veränderungen und zeichnet in verschiedenen Stationen die Objektreisen nach.

Das Museum wird in der Ausstellung selbst zum Thema. Aber die Dinge aus aller Welt führen den Besuchern auch fremde Kulturen und vergangene Zeiten vor Augen. So bietet die Ausstellung nicht nur einen Zugang zu ungewöhnlichen ästhetischen Erfahrungen, sie lädt die Besucher auch auf eine Entdeckungsreise in eigene und fremde Erfahrungswelten ein.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-7211 Wed, 23 Oct 2013 12:42:00 +0200 Treffpunkt Kunst 11 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/treffpunkt-k-1/ 01.11.2013 / 14:00-15:30 Die Kestnergesellschaft präsentiert die Gruppenausstellung "Der Schein - Glanz, Glamour, Illusion", die sich der Bedeutung von Glanz, Licht und wertvollen Materialien in der zeitgenössischen Kunst widmet. Hochkarätige Werke international renommierter Künstlerinnen und Künstler wie u. a. Joseph Beuys, Damien Hirst, Andreas Gursky, Yayoi Kusama, Isa Genzken und Thomas Demand beleuchten die Doppeldeutigkeit des Begriffs Schein, der sowohl Lichtquelle und Reflexion, als auch Anschein und Täuschung bezeichnet.


01.11.2013 / 14:00-15:30
Kestnergesellschaft
Goseriede 11, 30159 Hannover
(weitere Infos unter http://www.kestnergesellschaft.de)

Es wird um eine kurze Anmeldung bis zum 30.10. bei Manfred Lauschke gebeten: lauschke(at)uni-hildesheim.de

Die Eintrittskosten übernimmt das Fach.
Für die Teilnahme sind zwei Exkursionsstunden anrechenbar (Exkursionssammelschein zum Ausstellungsbesuch mitbringen).

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6793 Sun, 07 Jul 2013 10:59:00 +0200 Halbzeit: Werkschau des Instituts für bildende Kunst und Kunstwissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/halbzeit-we/ Noch bis zum 12. Juli auf der Domäne Marienburg und in der Moltkestraße Noch bis Freitag, den 12. Juli können die Arbeiten von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs 2 der Universität Hildesheim betrachtet werden.

Hier finden Sie erste Eindrücke der Werkschau des Instituts für bildende Kunst und Kunstwissenschaft. (Links: Bilder Galerie)

Eine Übersicht der einzelnen Präsentationen des Instituts für bildende Kunst und Kunstwissenschaften finden Sie hier.

Weitere Informationen über die Werkschau des Fachbereichs 2 finden sie hier.

 

 

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6767 Wed, 03 Jul 2013 11:29:00 +0200 Werkschau des Sommersemesters 2013 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/werkschau-de-2/ vom 8. bis zum 12.Juli 2013 Zum Semesterende präsentieren Studierende und Lehrende des Fachbereichs 2 ihre Arbeiten des vergangenen Semesters.

Die Eröffnungen für die Präsentation des Instituts für bildende Kunst und Kunstwissenschaften finden am Dienstag, den 9. Juli um 17:30 auf der Domäne Marienburg (Haus 48) statt und ab 20 Uhr  in der Moltkestraße.

 Eine Übersicht der einzelnen Präsentationen des Instituts für bildende Kunst und Kunstwissenschaften finden Sie hier.

Eine Gesamtübersicht über die ganzen Präsentationen des Fachbereichs Zwei, finden Sie hier.

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6765 Wed, 03 Jul 2013 11:25:00 +0200 Treffpunkt Kunst 10 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/treffpunkt-k-2/ Purer Zufall: Unvorhersehbares von Marcel Duchamp bis Gerhard Richter Die Eintrittskosten übernimmt das Fach.

12.07.2013 / 14:00-15:30
Sprengel Museum
Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover
(weitere Infos unter www.sprengel-museum.de)


Für die Teilnahme sind zwei Exkursionsstunden anrechenbar (Exkursionssammelschein zum Ausstellungsbesuch mitbringen).

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6580 Tue, 28 May 2013 08:09:00 +0200 Treffpunkt Kunst 9 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/treffpunkt-k-3/ Christian Boltanski: "Bewegt" 05.06.2013 / 16:00-18:00 im Kunstmuseum Wolfsburg  

Die Anreise erfolgt selbstständig.
Vorschlag für die Anreise mit der Bahn:
Hildesheim Hbf 14:07 S 4 Richtung: Bennemühlen (Gleis 5)
Hannover Hbf 14:46 RE 14019 (Gleis 13)
Wolfsburg Hbf 15:54 Omnibus 230 (Bstg. 13) bis Haltestelle: Kunstmuseum
Treffpunkt ist um 16:00 vor dem Haupteingang des Kunstmuseums.
Adresse: Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg


Nach einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung ist noch Zeit für eine gemeinsame Erkundung der Fotografieausstellung Steve McCurry: Im Fluss der Zeit.
Fotografien aus Asien im selben Gebäude eingeplant.
Die Eintrittskosten übernimmt das Fach. Die Führung ist für Studierende kostenlos, bitte bringen Sie deswegen Ihren Studentenausweis mit.
Für die Teilnahme sind zwei Exkursionsstunden anrechenbar (Exkursionssammelschein zum Ausstellungsbesuch mitbringen

(weitere Infos unter www.kunstmuseum-wolfsburg.de)

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6491 Mon, 13 May 2013 14:10:00 +0200 Treffpunkt Kunst 8 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/treffpunkt-k-4/ Marion Lidolt: "Was ist schön?" / Paul Kunofski: "Staub" am 15.5. um 16-17:30 Uhr in der Galerie im Stammelbachspeicher.
Treffpunkt ist um 16:00 vor dem Haupteingang des Stammelbachspeichers.
Nach einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellungen ist noch Zeit für eine
selbstständige Erkundung des Kunstvereins.

Der Eintritt und die Führung ist für Studierende kostenlos.
Für die Teilnahme sind zwei Exkursionsstunden anrechenbar (Exkursionssammelschein zum Ausstellungsbesuch mitbringen)

Mehr Informationen:  http://www.galerieimstammelbachspeicher.de/

Flyer als PDF

 

Galerie im Stammelbachspeicher Hildesheim
Wachsmuthstraße 20/21
31134 Hildesheim

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6433 Mon, 15 Apr 2013 15:46:00 +0200 Einladung: Gastvortrag Philip Ruch vom Zentrum für politische Schönheit https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/einladung-g/ Im Rahmen des Seminars "Empört euch!" von Martin Dege Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
Mittwoch, den 17. April um 11.00 Uhr in der Steinscheune/Domäne 31/012 (hochschulöffentlich)


Mehr Informationen: Zentrum für politische Schönheit

Veranstaltung:

1803 Empört Euch! SoSe 2013
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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6432 Mon, 15 Apr 2013 15:36:00 +0200 Ausstellungseröffnung im deutschen Künstlerbund https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellungs-1/ Donnerstag, 18. April 2013 »Ironie besteht darin, im Scherz, entweder heiter oder ernst, das Gegenteil von dem zu sagen, was man denkt, oder von dem, was man denken machen will.« Pierre Fontanier (1)

 Die Ironie (aus dem Griechischen: Verstellung, Vortäuschung) hat von jeher in Wort und Bild den Menschen geholfen, Unbequemes, Unerlaubtes auszusprechen oder auszudrücken, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Die Ironie ist wohl so alt wie die Menschheit. Ironie ist überlebenswichtig, Ironie ist böse und subversiv, Ironie ist witzig, sarkastisch, intelligent, Ironie verwirrt, verärgert. Ironie ist unterhaltsam, politisch, macht Spaß, regt zum Denken an, verändert, setzt in Erstaunen und zwingt zum Lachen. Ohne Ironie wäre das Dasein einfach nicht zu ertragen!

 Es ist bemerkenswert, in wie viel Facetten und mit wie viel unterschiedlichen Spielarten der bildenden Kunst Ironie in Erscheinung tritt: Ob im Bild, bei einem Objekt, im Foto oder im Video – mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler begeben sich in der Ausstellung in einen Dialog mit dem Gegenüber, stellen es auf die Probe oder machen es zum Komplizen. Es bleibt häufig in der Schwebe, wo die Ironie beginnt. Sowohl gesellschaftlich wie auch politisch relevante Themen werden aufgegriffen, aber auch die Kunstproduktion selbst und ihre Strukturen stehen im Fokus. Das Ausstellungsprojekt »aus ernst wird spaß … das ironische in der kunst« ist Anregung und Aufforderung. Man muss selbst entscheiden, wie weit man sich auf die »Provokation« einlassen will: Man kann sie für bare Münze nehmen, man kann skeptisch bleiben, man kann nachdenken und das Gedankenspiel goutieren oder man kann einfach lachen.

 

Konzipiert wird die Ausstellung von Jochem Ahmann, Bochum (geb. 1957) und Ulrich Langenbach, Siegen (geb. 1950). 

 

(1) Pierre Fontanier, Manuel classique pour l’Étude des Tropes (1821), in ders. Les Figures du Discours, ed. G. Genette, Paris 1977, S. 145 f.

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler

 

Jochem Ahmann | Anna Anders | Bettina von Arnim | Christoph Bartolosch | Fides Becker | Harald Becker | Rolf Behm | Dörte Behn | Rolf Bier | Silvia Klara Breitwieser | Susanne Britz | Costantino Ciervo | Uta Clemens | Heinz H.R. Decker | Martin A. Dege | Cornelia Dietrich | Bert Düerkop | Margret Eicher | Dörte Eißfeldt | Reinhold Engberding, Holger B. Nidden-Grien | Kurt Fachwolf | Helga Franz | Elfi Fröhlich | Anett Frontzek | Judith Ganz | Bernhard Garbert | Peter Gaymann | Rolf Giegold | Monika Goetz | Rainer Görß, Ania Rudolph | Marion Gülzow | Ingke Günther | Inge Gutbrod | Ingrid Hamel-Weber | Armin Hartenstein | Sylvie Hauptvogel | Hawoli | Marikke Heinz-Hoek | Thomas Helmbold | Rosa M Hessling | Udo Hoffmann | Sibylle Hofter | annette hollywood | Katharina Jahnke | Constantin Jaxy | Karl Heinz Jeron | Katharina Jesdinsky | Timo Kahlen | Petra Kamprowski | Petra Kasten | Gudrun Kattke | Barbara Keidel | Ulrike Kessl | Susanne Kessler | Ellen Keusen | Jean Kirsten | Thomas Klegin | Reinhard Klessinger | Herbert Klophaus | Doris von Klopotek | Claudia van Koolwijk | Anne Kückelhaus | Ulrich Langenbach | Jürgen Liefmann | Ulrich Ludewig | Jörg Mandernach, Denise Moriz | Gerhard Mantz | Reiner Maria Matysik | Karin Meiner | Georg Meissner | Bernd Mechler | Katharina Meldner | Nanne Meyer | Michael Müller | Peter Nagel | Ursula Neugebauer | Wolfgang Neumann | Renate Neuser | Rolf Nickel | Louis Niebuhr | Klaus Noculak | Barbara Noculak | Beatrix Opolka | Jürgen Paas | Christina Paetsch | Jürgen Palmtag | Gaby Peters | Paul Pfarr | Christoph Platz | Katja von Puttkamer | Bettina Rave | 431art: Haike Rausch, Torsten Grosch | Eva-Maria Reiner | Gerhard Reinert | Werner Reuber | Sebastian Rogler | Susi Rosenberg | Hella De Santarossa | Jochen Saueracker | Albrecht Schäfer | Uwe Schäfer | Sigrid Schewior | Michael Schoenholtz | Eva-Maria Schön | Helmut Schweizer | Kerstin Seltmann | Hildegard Skowasch | Gunhild Söhn | Markus Strieder | Waltraut Tänzler | Matthäus Thoma | Myriam Thyes | Timm Ulrichs | Beate Utsch | Maria Vedder, Bettina Gruber | Verena Vernunft | Winfried Virnich | Klaus Vogelgesang | Bernd Völkle | Jörg Wagner | Holger Walter | Franz-Joseph Weber | Barbara Weiß | Herbert Wentscher | Julia Wenz | Hans Wesker | Anja Wiese | Denise Winter | Renate Wolff | Sigi Zahn

 

Eröffnung:              Donnerstag, 18. April 2013, 19:00 Uhr

Dauer:                   19. April – 14. Juni 2013

Öffnungszeiten:       Dienstag – Freitag 14:00 – 18:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Ort:                       Deutscher Künstlerbund – Projektraum

Rosenthaler Straße 11 | 10119 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 26 55 22 81

                            info@deutscher-kuenstlerbund.de

                            www.deutscher-kuenstlerbund.de

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-6074 Thu, 07 Feb 2013 11:51:00 +0100 Wie kann man Objekte inszenieren? https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/wie-kann-man/ Wenn die Zuschauer mal was anfassen dürfen, Show me the talkshow und die Leiche als Handlungsträger: Auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg geben Studierende am 7. und 8. Februar einen Einblick in ihre Forschungsfragen. Die Studientage des Masterstudiengangs „Inszenierung der Künste und der Medien“ begeistern mit einem dichten Programm – und laden zu 23 öffentlichen Vorträgen ein. „Die dichte Themenvielfalt an diesem Tag zeigt, dass die Studierenden innovative Forschungsthemen selbstständig erschließen und gemeinsam mit den Lehrenden untersuchen“, sagt Prof. Dr. Jens Roselt, Direktor des Instituts für Medien, Theater und Populäre Kultur. „Die Schlüsselfragen in diesem Semester waren: Wie kann man Objekte inszenieren? Und in welcher Weise stellen Inszenierungen in den Medien, den Künsten und dem Theater ihre eigenen Herstellungsbedingungen aus?“. Derzeit studieren etwa 60 junge Leute „Inszenierung der Künste und der Medien“. Die ersten Abschlüsse werden im Wintersemester 2013/2014 erwartet.

Die Studientage sind öffentlich, dabei können auch einzelne Vorträge besucht werden. Erfrischungen gibt es zwischendurch. Am 7. Februar startet das Programm um 9:00 Uhr (Ende 19:00 Uhr). Während Peer Ziegler über „Bücher auf der Bühne: Objekte der Legitimierung“ spricht, widmet sich Studentin Lisa Großmann dem Thema „Wenn die Zuschauer_innen mal was anfassen dürfen – Objekte im partizipativen Theater“. Anika Fenske spricht über die „Inszenierung der Filmkamera im autobiografischen Dokumentarfilm“ und Sebastian Standke über „Subjekt und Objekt: Auf dass der Tod euch scheidet. Die Leiche als Handlungsträger in Six Feet Under“.

Nach der Mittagspause beginnt um 13:30 Uhr Anton Rose mit einem Vortrag über die „Inszenierung digitaler Objekte“. Martin Jehles Forschungsthema sind die „Fotografieren bei Martin Scorsese“, Simon Schultz von Dratzig referiert über „Record. Play. Zum Verhältnis von Aufnahmen und Theater bei Sebastian Blasius“. Der Vortragsmarathon endet mit zwei Vorträgen von Tobias Kubern über Theater im Film (Dogville von Lars von Trier) sowie von Vera Klocke zum Thema „Show me the talkshow. Zur Sichtbarmachung von Talkshowinszenierungen bei Roche und Böhmermann“.

Am zweiten Tag, 8. Februar, stehen von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr unter anderem auf dem Programm: Dennis Kopp über „Skyfall – Die reflexive Inszenierung der Formel Bond“, Janina Bahlmann über „Reflexive Strategien als dramaturgisches Mittel in der japanischen Zeichentrickserie Princess Tutu“ und Peggy Rieckmann über „‚Behind the Laughter’ – Authentizitätsbehauptung als reflexives Element in Die Simpsons“.

Wann? Donnerstag, 7. Februar, 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, und Freitag, 8. Februar, 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Wo? Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur (Kulturcampus Domäne Marienburg, Haus 52, Raum 101)

Das ganze Programm online (PDF)

Übersicht Kultur-Studiengänge an der Uni Hildesheim

 

Von: Pressestelle, Isa Lange

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Medien, Theater und Populäre Kultur Musik und Musikwissenschaft Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-5619 Thu, 01 Nov 2012 15:37:00 +0100 Ausstellungseröffnung und Workshop von und mit Luc Thiburs https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/ausstellungs-2/

Antenne Métropole konnte den französischen Künstler Luc Thiburs für eine Aussstellung im Kreishaus Hildesheim gewinnen. Paralell dazu veranstaltet er zusammen mit dem Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim einen Workshop, in dem er Studierende in seine eigene Technik des Tiefdrucks einzuführt.

Luc Thiburs wurde am 10. August 1958 geboren. Er studierte an der ESADHAR, der Hochschule der bildenden Künste in Rouen/Le Havre. Er arbeitet mittlerweile als Kunstlehrer. Er benutzt die klassischen Drucktechniken: Kaltnadelradierung, Radierung, Aquatinta sowie Lichtdruck. 

Peregrinar heißt eine Serie von Metalldruckplatten. Es handelt sich darum, auf ein und derselben Matrize Schrift, Grafiken, Fotos, Illustrationen und Dingliches zu einer randlosen Collage zu verbinden, also eine Geschichte zu erzählen, die weder Anfang noch Ende hat, eine unbewegliche Geschichte, auf die die Zeit keinen Zugriff hat.

Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt, für Übersetzung wird gesorgt.

Veranstaltung als PDF Download (Luc Thiburs)

Veranstaltung als PDF Download (Christine Merienne)

LUC THIBURS bietet einen Workshop in der Druckgrafik für die Studierenden an (09./10.11.2012, Haus 31/012)

Bitte dazu im LSF hier anmelden:

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-5546 Sun, 21 Oct 2012 21:16:00 +0200 „Points of view“. Lokaltermine an Orten der Kunst und Fotografie https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/points-of-v/ Nahezu alle Künstlerinnen und Künstler reisen an. Am Freitag, 19. Oktober, wird „Points of View. Orte der Fotografie“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum eröffnet. Das Ausstellungsprojekt baut auf Atelierbesuchen in England, Österreich und Deutschland auf. Bei Atelierbesuchen in England, Österreich und Deutschland sind Studierende der Kulturwissenschaften seit 2008 insgesamt 16 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern begegnet. „In den Künstlergesprächen im kleinen Rahmen hatten sie die Möglichkeit, direkt zu erfahren, wie die Künstler mit dem Medium Fotografie, mit seiner spezifischen Visualität und seiner Materialität arbeiten. Im Vergleich der unterschiedlichen Positionen zeigt sich, wie die Fotografie innerhalb der Bildenden Kunst seit den 1980er Jahren an Bedeutung gewonnen und wie sie sich in den vergangenen zehn Jahren immer mehr ausdifferenziert hat“, erklärt Dr. Torsten Scheid vom Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim. Er hat die Atelierbesuche im Rahmen von Lehrveranstaltungen angeboten, die wiederum im Magazin „Photonews“ in der Reihe „Lokaltermine“ professionell dokumentiert und einer breiten Öffentlichkeit vermittelt wurden. „Die internationalen Künstler haben sich auf intensive Auseinandersetzungen mit den Studierenden eingelassen“, zeigt sich Scheid begeistert.

„Die Künstler erzählen von Orten, nehmen Standpunkte ein. Da ist zum Beispiel Oliver Boberg, der Modelle baut und sie anschließend fotografieren lässt. Boberg konstruiert Wirklichkeit, eine Häuserwand mit Alterungsspuren an der Fassade. Sein Atelier gleicht einer Modellbauwerkstatt – während Michael Reisch etwa seine digital bearbeiteten Großformatfotografien in den nüchternen Räumlichkeiten eines Architekturbüros produziert“, berichtet Scheid von den Atelierbesuchen. Thomas Dillmann hingegen erzeugt in seinem Maleratelier in monatelanger Arbeit Gemälde, die fotografischen Momentaufnahmen gleichen. „Die wohl ungewöhnlichste Produktionsstätte befand sich im Institut für Fleischhygiene und Lebensmittelwissenschaft der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wo Edgar Lissel mit Bakterienkulturen als Bildmedien experimentiert“, so Torsten Scheid, auch Kurator der Ausstellung ist.

Aktuell bilden die Künstlergespräche die Grundlage für eine umfangreiche Grupppenausstellung. Am Freitag, 19. Oktober, 19:00 Uhr, wird „Points of View. Orte der Fotografie“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum – in Anwesenheit nahezu aller Künstler – eröffnet.

Auf etwa 600 qm Ausstellungsfläche werden bis Ende Januar 2013 Bilder von Orten und Nicht-Orten gezeigt, von Landschaften und urbanen Lebenswelten. Das Ausstellungsprojekt, das in Kooperation zwischen dem Kunstverein Hildesheim und dem Roemer- und Pelizaeus-Museum entstanden ist, konzentriert sich auf Kunst und Fotografie seit der Jahrtausendwende. Mit Oliver Boberg, Thomas Dillmann, Christoph Engel, Katharina Gaenssler, Christoph Girardet, Andreas Gefeller, Eva Leitolf, Edgar Lissel, Michael Reisch, Jörg Sasse und Hans Christian Schink sind elf international erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler vertreten.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurde bereits ein zweisprachiger Katalog (dt./engl.), präsentiert, der ab Ausstellungsbeginn auch im Buchhandel erhältlich ist. Im Textteil sind neben einem Essay von Prof. Dr. Thomas Lange auch die vorausgegangenen Artikel zu den Lokalterminen versammelt. Sowohl bei der Ausstellungskonzeption als auch bei der Umsetzung der Publikation waren Studierende des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft beteiligt.

Im Rahmen der Ausstellung ist eine Reihe von öffentlichen Gesprächen mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern geplant. Kooperationspartner dafür ist die Stiftung Universität Hildesheim mit dem Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft und dem Herder Kolleg.

Der erste Gesprächstermin mit Oliver Boberg findet am Mittwoch, 31. Oktober, um 18:00 Uhr in den Räumen der Ausstellung „Points of View. Orte der Fotografie" im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim statt.

Von: Pressestelle, Isa Lange

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-5504 Tue, 16 Oct 2012 11:50:00 +0200 Künstlerische Gastprofessur: Birgit Werres https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kuenstlerisch-3/ Seminar im WS 12/13: Umgang mit Material Mit diesem Themenschwerpunkt werden wir in diesem Semester unter den  Gesichtspunkten plastisches Sehen, plastisches Gestalten und plastisches Wahrnehmen arbeiten.

Dabei soll der Materialbegriff der Bildenden Kunst im herkömmlichen (historischen) wie auch im erweiterten (zeitgenössischen) Sinn untersucht und der Umgang mit bildnerischem Material (mit seinen visuellen, haptischen, räumlichen Eigenschaften) erkundet werden.

Wir wollen ein weit gefasstes Spektrum von Material betrachten und zusammen auf Entdeckungsreise gehen. Im Stadtgebiet, auf Baustellen, in Gewerbegebieten, in Betrieben…

Das gemeinsame Erstellen eines Materialarchivs wird als Ausgangspunkt für das plastische Arbeiten im Atelier dienen. Dort setzen wir uns mit plastischen Gestaltungsprozessen, Bild- und Raumfindungen auseinander und erproben diese anhand eigener Arbeiten.

Unter anderem werden uns Fragen beschäftigen wie diese:
Will ich das Material gestalten oder inspiriert mich das Material zu gestalten?
Und wenn ich Material bearbeite, welche ganz unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es?

Den neuen Atelierraum werden wir als ein experimentelles Labor nutzen und die Ergebnisse am Ende des Semesters präsentieren.

14- tägig Fr/Sa

Das erste organisatorische Treffen findet am 02.11.2012 um 14:00 im neuen Atelier (Hohes Haus), Haus 50, Erdgeschoss links, statt.

www.birgitwerres.de 

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-5116 Mon, 27 Aug 2012 11:03:00 +0200 Studio für digitale Medien https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/studio-fuer-d/ Ab dem 17. Oktober 2012 ist im Haus 31 auf der Domäne das Studio für Digitale Medien nutzbar. Die Ausstattung umfasst 27Zoll-IMACs, DinA3-Scanner, DVD-Zuspieler, Audio. Damit ist die Realisierung von Bild-, Audio- und Filmprojekten, insbesondere Trickfilmprojekten im Rahmen des Studiums möglich.

Zur Betreuung steht während der Vorlesungszeit am Mi-Nachmittag von 14 bis 17 Uhr Natalia Sinelnikova als kompetente Hilfskraft zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.
Bei der Planung von Vorhaben und Projekten steht Jan Schönfelder als Ansprechpartner während seiner Sprechstunden (siehe LSF) und nach Anmeldung ebenfalls gerne zur Verfügung. 

Folgende Voraussetzungen zur Nutzung des Raumes sind:
- Studierende/r an der Universität Hildesheim sein
- der Nachweis, dass die Projekte im Zusammenhang mit Veranstaltungen des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft stehen.
- die notwendigen Kenntnisse zur Nutzung der benötigten Software.
- eine Einweisung in die Raumnutzung durch Natascha Sinelnikova
Der Zugang wird zeitlich befristet gewährt.

Kontakt:
"Natascha" Natalia Sinelnikova: natascha.sinelnikova@googlemail.com
Jan Schönfelder: jschoenf@uni-hildesheim.de

Öffnungszeiten:
vor der Vorlesungszeit im WS 2012/13
- 17. bis 19. Oktober 2012 von 14 bis 17 Uhr

während der Vorlesungszeit im Wintersemester 2012/13
- jeweils Mittwochs von 14 bis 17 Uhr

während der vorlesungsfreien Zeit im WS 2012/13
- in der Woche vor Semesterbeginn zum SS 2013

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-5115 Mon, 27 Aug 2012 10:56:00 +0200 Open call for - Summer School 2012 ‘Using Art’ in Liverpool https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/open-call-fo/ Place for 6 students Date 8 – 14 October Costs € 200,- Give the academic year an autonomous start and sign up for a seven-day (late-) Summer School and Mobile Art Academy in Liverpool taking place October 8 until 14, 2012. Team up with a broad international group of MA and graduate students to debate the state of art today and how it can be useful. The week is organized by John Moores University Liverpool, a founding member of The Autonomy Project, and takes place during the Liverpool Biennial. The University of Hildesheim will fund 50% of the costs of 6 places, which leaves approximately 200 euros to be paid per participant.


In the last two years the University of Hildesheim has been an active member in The Autonomy Project dedicated to inspiring debate on the possibilities and challenges of this old, but central concept in the (Western) understanding of art. Key to The Autonomy Project aims to inspire active dialogue between young practitioners both in theory and practice. In the last two years this has resulted in two Summer Schools in which Hildesheim students also participated. This year the focus will be on how art in its autonomy has delivered a very specific contribution to modern society historically as well as today. In other words, how autonomous art has and can be used. During the week the participants will collectively work on a manual for ‘useful art’ together with a group of visiting lectures, among them: Alistair Hudson (deputy director, Grizedale Arts), Annie Fletcher (curator Van Abbemuseum) and Charles Esche (director Van Abbemuseum).


To sign up, you have to be either a MA-student or be in your 6th semester, also you need to send an letter of motivation to Steven ten Thije (tenste(at)uni-hildeheim.de) of min 500, max 1000 words, explaining your interest in participating in the Summer School. Before August 24st.


For more information on The Autonomy Project see: www.theautonomyproject.org There you can also download the three Autonomy Project Newspapers that reflect previous activities.


The Autonomy Project

The Autonomy Project is organised by a network of institutions who, in the last years, have felt a growing unease concerning the non-reflexive use of the notion of autonomy in contemporary discourse. The Autonomy Project is neither a defense of nor attack on the notion as such, but seeks to stimulate research and reflection concerning the complex history of a complex idea born in modern societies, now used in a contemporary context. To do this, the Autonomy Project seeks to connect more established intellectuals and artists with MA and graduate students within concentrated settings where dialogue, research and education can take place. Next to that, through public events and publications, the Autonomy Project aims to stimulate general debate and reflection on this key term for a broader public of art professionals and interested publics. The Autonomy Project partners are: Van Abbemuseum, Eindhoven; Onomatopee, Eindhoven; Vrije Universiteit, Amsterdam; Lectoraat Kunst en Publieke Ruimte, Rietveld Academy/University of Amsterdam; Universität Hildesheim, Germany; the Dutch Art Institute/ArtEZ, Arnhem; and John Moores University, Liverpool, United Kingdom. The Autonomy Project is supported by the Mondrian Fund and the generous contributions of its participants.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-5020 Sat, 21 Jul 2012 18:33:00 +0200 Artikel von Hildesheimer Studentin veröffentlicht https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/artikel-von/ Sarah Kuhnt publiziert Artikel über Kunst im zeitgenössischen Griechenland auf Afterall.org

"

Beyond the Crisis: On Greece’s Burgeoning Art Scene

Sara Kuhnt

Much has been written about the fairly new Athens art scene, often suggesting that its current boom is a direct effect of the economic crisis.1 What seems to be overlooked, however, are the developments leading up to the current situation, and the underlying interdependency between Greek cultural politics, artistic activities and the broader social context, which stems from the mid-1990s when the Greek art world saw a slow but substantial transformation. It is the particular development of a diversity of art institutions – ranging from public museums to independent spaces, commercial galleries and critical journals – that has enabled the current resistance of the art scene to the crisis. (....)"


Zum Artikel auf Afterall.org

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4928 Thu, 12 Jul 2012 11:33:00 +0200 Künstlerbücher und Buchobjekte https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kuenstlerbuech/ Ausstellung in der Universitätsbibliothek vom 3.7. bis 2.8.2012 Die Bandbreite von Künstlerbüchern ist breit gefächert und zudem sehr facettenreich. Ob aufwendig und kostspielig hergestelltes Unikat oder in kleiner Auflage produziertes Buch, das während einer Ausstellung kostenlos erhältlich ist; der gemeinsame Nenner von Künstlerbüchern sind bestenfalls die Buchdeckel . Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein kreatives und innovatives Zusammenspiel von Typografie, Grafik, Druckelementen, Stanzungen in Kombination mit unkonventionellen Materialien wie Holz oder Textil ist gleichermaßen erlaubt wie erwünscht.

Werden darüber hinaus die Merkmale des Buches außer Acht gelassen - beispielsweise Seite, Umschlag und Rücken – ist von Buchobjekten oder auch von Multiples die Rede, insofern die klassischen Buchmerkmale bis zum Äußersten abstrahiert werden oder gleich ganz fehlen.

Im Seminar und in der dazugehörigen Übung Künstlerbücher, Buchobjekte, Multiples unter der Leitung von Jan Schönfelder wurden zahlreiche Beispiele gesichtet und diskutiert, um anschließend eigene Buchprojekte der SeminarteilnehmerInnen zu realisieren. Eine Exkursion in die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel war Bestandteil der Veranstaltung und gab allen Beteiligten einen umfassenden Einblick in die klassische Gattung der Buchkunst.

Die Arbeiten der Studierenden aus den kulturwissenschaftlichen und pädagogischen Studiengängen greifen nicht nur das Material Papier auf, sondern setzen sich mit der „Stofflichkeit“ des Buches auseinander, arbeiten gegen die Leserichtung durch die Verwendung von Kartenmaterialien und entdecken die Schreibmaschine neu.

Die Präsentation wurde am 3. Juli 2012 um 17 Uhr Uhr in der Bibliothek in der Universität Hildesheim eröffnet und ist bis zum 2.8. während der regulären Öffnungszeiten zu sehen.

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4913 Fri, 29 Jun 2012 23:27:00 +0200 Handwerk „Machen ist Denken“. https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/handwerk-ma/ Ort: Haus 48, Raum 006 Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 16.00 – 19.00 Uhr Das Projekt „Handwerk“ beschäftigt sich mit verschiedenen Fähigkeiten, die das handwerkliche Arbeiten mit sich bringt. Unter der Leitung von Karl Möllers wird aus dem Rohstoff Holz durch das Vereinen von Handwerk und Kunst ein brauchbarer Gegenstand entstehen: Das Boot. 

Bei der Herstellung eines Bootes muss genauestens geplant werden. Das Vorausdenken, die Vorstellungskraft und das gemeinsame Erarbeiten eines detaillierten Konzeptes sind hierbei nur Eckpfeiler des Ganzen. Vor allem, aber nicht ausschließlich, steht hierbei das handwerkliche Arbeiten im Vordergrund. Ebenso werden im Seminar auch Bezüge zu wissenschaftlichen Theorien und philosophischen Ansichten hergestellt. Das Thema Handwerk soll mit jeder Menge praktischer Arbeit erkundet und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet sowie erprobt werden. 
Während der Projektwoche kann der  Arbeitsprozess an dem gut sieben Meter langen Boot im Veranstaltungs- und Werkraum mit verfolgt werden. Zudem werden arbeitsbegleitend Passagen aus dem Buch „Handwerk“ von Sennet vorgetragen.
Am 07.07.12 um 12.00 Uhr wird das fertige Boot zu Wasser gelassen. Die Jungfernfahrt wird anschließend gegen 14.00 Uhr am Hohnsensee gefeiert. Dort können Interessierte gerne an Probefahrten teilnehmen!

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4912 Fri, 29 Jun 2012 23:11:00 +0200 „Was tun!“ – Ein Sinnlichkeitslabor https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/was-tun/ Ort: Domänengarten (hinter Haus 1), Wintergarten im Blauen Salon (Haus 1, Raum 007) Öffnungszeiten: Sa 18.00 – 19.00 Uhr Mo, Mi, Fr 15.00 – 18.00 Uhr Im Projekt „Was tun!“ unter der Leitung von Martin Dege, beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten der zunehmenden Entsinnlichung und Effizienzmaximierung von Arbeitsprozessen im Alltag entgegenzuwirken.

Inspiriert vom dritten Leitmotiv der documenta 12 „was tun?“ und der Wiener Künstlergruppe WochenKlausur, die durch künstlerische Prozesse versucht, gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, erforschen wir Wege, uns der Idee von einem inneren Gleichgewicht anzunähern.
In der Verbindung von Schreib- und Denkprozessen, dem tatsächlichen Arbeitsschwerpunkt der Studierenden, und dem Gärtnern als einem wesentlichen Zugang zur Natur und ursprünglicher Tätigkeit, versuchen wir Kopf- und Körperarbeit sowie Geist und Sinnlichkeit in Einklang zu bringen.
In dieser Arbeitsform haben wir in den vergangenen Monaten auf der Domäne Marienburg einen bunten Garten entstehen lassen, der sich auf dem Gelände immer weiter ausbreitet und schließlich sogar den bislang ungenutzten Wintergarten im Literaturgebäude zu einer grünen Schreiboase verwandelt hat.

Die Idee vom freien Arbeiten in und mit der Natur konnte innerhalb einer Kooperation mit dem AMEOS Klinikum Hildesheim auch an andere herangetragen werden. Über die KulturStation, dem kunst- und kulturvermittelnden Bindeglied zwischen der Universität Hildesheim und dem AMEOS Klinikum Hildesheim, entstand somit ein bunter und kreativer Workshop mit Kindern und Jugendlichen. An zwei Tagen wurden Windspiele gebaut, Blumen gepflanzt und Töpfe und Pflanzenschilder hergestellt, die sich im Garten der Klinik wiederfinden lassen.

 

 

Ort: Domänengarten (hinter Haus 1), Wintergarten im Blauen Salon (Haus 1, Raum 007)

Öffnungszeiten: Sa 18.00 – 19.00 Uhr Mo, Mi, Fr 15.00 – 18.00 Uhr

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4911 Fri, 29 Jun 2012 23:06:00 +0200 Arbeiten und glücklich sein https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/arbeiten-und/ Ort: Haus 31, Raum 012 Haus 48, Raum 006 Öffnungszeiten: Sa, So: 15.00 – 20.00 Uhr, Mi: 15.00 – 20.00 Ein Aufruf, eine Frage, eine Hoffnung, eine Utopie? Das Glück als individuelle Angelegenheit steht im Spannungsfeld mit der Akzeptanz von Arbeit und ihrem Identifikationspotential.
Wir arbeiten, sind dabei, wenn gearbeitet wird. Fragen nach und sammeln, probieren aus. Es gibt viel zu tun, wenn man weiß, was zu tun ist. Doch was ist zu tun oder warum tun wir etwas und nennen es Arbeiten? Arbeiten und glücklich sein ist nicht einfach. Woran hängen wir das Glück? Ist Arbeiten erfüllend? Ist Arbeit ein sich Selbst erfüllen, ein eigentlich dilettantisches Unternehmen ohne Aussicht auf Erfolg?
Lässt sich Glück erfinden wie Arbeit? Wir alle wollen arbeiten, uns verbessern, etwas tun, das sinnvoll ist, bei dem wir Spaß haben und dennoch anerkannt werden. Wir alle wollen glücklich werden, es ist ein Paradigma der Zeit. Glücklich sein ist hip, genauso wie arbeiten. Verlangen wir zu viel? Reicht es nicht, trotz Arbeit glücklich zu sein und muss die Arbeit glücklich machen?
Unser Leben, unsere Arbeit, unser Glück – haben wir es selber in der Hand? Wissen wir, was uns glücklich macht? Ist das Glück der Lohn oder der Einsatz? Wie lässt sich Glück realisieren? Alles strebt nach dem Guten, wusste schon Aristoteles, doch sind Glück und Arbeit eine Aufgabe ohne gewissen Ausgang. Individuell und im Kollektiv ordnen wir unsere Welt nach Arbeit und Glück ohne einig zu werden. Wir streben, machen und tun, geben uns auf und leben für die Arbeit.
Leben, um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben, das ist hier die Frage!

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4904 Fri, 29 Jun 2012 00:04:00 +0200 Werkinspektion. Das Fagus-Projekt. https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/werkinspekti/ Pächterhaus, Raum: 112, 201, 213 Öffnungszeiten: 30.06. bis 08.07., täglich 15.00 - 20.00 Uhr (außer Montag) Das Fagus-Werk ist eine Fabrikanlage in Alfeld, die 1911 von dem Architekten Walter Gropius entworfen wurde. Die Schuhleistenfabrik gilt als ein Schlüsselbau der architektonischen Moderne. 2011 wurde die gesamte Fabrikanlage zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Unter Anleitung von Antje Schiffers und Viola Vahrson nähern sich die Teilnehmer des „Fagus-Projekts“ dem Werk ganz unterschiedlich an: Das Werk und seine Arbeiter werden fotografisch dokumentiert und abgezeichnet, Handgriffe zu einer Tanzperformance abstrahiert, der Sound der Maschinen zu Songs verwoben und der Schuh, der auf den Schuhleisten des Werks basiert, auf einer über 120 km langen Wanderung wieder „nach Hause“ gebracht.

 

Die Eröffnung der Werkschau findet  am 30.06.12  um 19.00 Uhr bei Räucherfisch, Bier und Arbeiterklubschokolade statt. Innerhalb der Präsentationswoche gibt es im Arbeiterklub freien Kaffeausschank, Waffeln und Bier sowie eine Wochenzeitung für die Arbeitenden. Den Höhepunkt bildet die Arbeiterklubparty am 04.07.12, die mit einem Kickerturnier um 18.00 Uhr startet. Zum Ausklingen der Woche wird am letzten Sonntag zum Frühschoppen eingeladen.

 

Pächterhaus, Raum: 112, 201, 213
Öffnungszeiten: 30.06. bis 08.07., täglich 15.00 - 20.00 Uhr (außer Montag)

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4797 Sun, 03 Jun 2012 13:39:00 +0200 Blow!8 Internationale weibliche Positionen der Performance Art https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/blow8-inter/ Ab dem 26.6. Der Ideenstiftungsverein präsentiert:

Blow!8

Internationale weibliche Positionen der Performance Art – 8 Künstlerinnen
aus 7 verschiedenen Ländern.


Marilyn Arsem, Claudia Bucher, Shannon Cochrane, Alice De Visscher,
Sandra Johnston, Essi Kausalainen, Macarena Perich Rosas, Gwendoline Robin

 

Programm:


Dienstag, 26. Juni, Universität Hildesheim, Domäne Marienburg
in der Steinscheune ab 18 Uhr (Künstlervortrag)
Mittwoch, 27. Juni, Gymnasium Groß Ilsede, Aula ab 18 Uhr (Künstlervortrag)
Freitag, 29. Juni, Blow!8 (4 Performances), Eintritt: 5 Euro
Umformerstation Ilseder Hütte, Groß Ilsede ab 19 Uhr
Samstag, 30. Juni, Blow!8 (4 Performances), Eintritt: 5 Euro
Umformerstation Ilseder Hütte, Groß Ilsede ab 19 Uhr
Sonntag, 1.Juli, Blow!8 (Performances)
relexa hotel Bad Salzdetfurth (an verschiedenen Orten auf dem Gelände) ab 16 Uhr


Mehr Informationen unter: www.ideenstiftung.org

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news-4795 Sun, 03 Jun 2012 12:59:00 +0200 Eröffnung Bilddidaktisches Forschungsstudio https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/eroeffnung-bi/ Am 7. Juni in der Steinscheune Bildende Kunst und Kunstwissenschaft news-4729 Mon, 21 May 2012 22:14:00 +0200 Antrittsvorlesung: Bettina Uhlig https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/antrittsvorl-11/ 23. Mai 2012, 18 Uhr, Hörsaal H2. Bettina Uhlig ist seit Dezember 2010 Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Universität Hildesheim. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind künstlerisch-kulturelle Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen, Bilddidaktik, Vermittlung von Kunst. In ihrem Forschungsprojekt "Bildpräferenzen, Bildkonzepte und Bildumgangsformen von Kindern" beschäftigt sie sich mit der Entwicklung der Bildpraxis von Kindern im Alter von 5-7 Jahren. In ihrer Antrittsvorlesung wird Bettina Uhlig ihr Lehr- und Forschungskonzept sowie Ausschnitte aus ihrem Forschungsprojekt vorstellen. Termin:  23. Mai 2012, 18 Uhr, Hörsaal H2.

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news-4713 Mon, 14 May 2012 11:46:00 +0200 Katharina Gaenssler - Turmzimmer. Gespräch mit der Künstlerin. https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/katharina-ga/ 11. Mai, 18 Uhr: Kunstverein Hildesheim.

Katharina Gaenssler zerlegt die Wirklichkeit in tausende von Teilen. Für ihre Wandcollagen erfasst sie Räume wie in einem Raster von oben nach unten und von links nach rechts. Ihre Kamera ist dabei auf einem Stativ fixiert, das sie mehrfach versetzt. Die Ergebnisse ihrer fotografischen Analysen synthetisiert sie in raumgreifenden Wandinstallationen zu überwältigenden Bildteppichen, die eine trügerische Nähe zu den Dingen entfalten. Als Betrachter gewahren wir Zusammenhänge und Details, die unserer Aufmerksamkeit in der Alltagssituation entgehen. Die Rauminstallationen lassen uns das Sehen neu entdecken. Dabei erwecken die Collagen, deren Referenzen vom Panorama des 19. Jahrhunderts bis zum Digitalen Zeitalter reichen, den Schein visueller Verfügbarkeit. Tatsächlich werden an den Bruchstellen der Bilder vor allem die Bedingungen des fotografischen Mediums sichtbar.

Für die Ausstellung »Turmzimmer« hat Katharina Gaenssler die zum Bersten gefüllte Einraumwohnung eines postmodernen Eremiten in den Kehrwiederturm transformiert. Der private Raum, den Katharina Gaenssler im März 2006 in München fotografiert und seither an mehreren Orten rekonstruiert hat, schreibt sich in das Turmzimmer ein und weckt neue Assoziationen, die vom mönchischen Studierzimmer bis zu Grimms Märchen reichen. (TS)

Katharina Gaenssler ist 1974 in München geboren und hat nach einer Ausbildung zur Silberschmiedin an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Für ihre Arbeiten hat sie zahlreiche Stipendien, Preise und Auszeichnungen erhalten. Aktuell ist sie Stipendiatin des Dorothea Erxleben Programms an der HBK in Braunschweig.

 

14.04. - 27.05.2012 im Kunstverein Hildesheim. Freitag und Samstag: 14 bis 18 Uhr. Sonntag 11 bis 18 Uhr.

 

Kunstverein Hildesheim

Am Kehrwieder 2

31134 Hildesheim

 

www.Kunstverein-Hildesheim.de

 

 

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4712 Mon, 14 May 2012 11:30:00 +0200 Das WAS TUN! Kino zeigt: "The Darjeeling limited" am 9.Mai 18 Uhr https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/das-was-tun/ KINOPROGRAMM der Projektgruppe WAS TUN! Das WAS TUN! Kino zeigt
Mittwochs um 18.oo auf der Domäne Haus 48/Raum 005
ausgewälte Filme. Gegen kleine Spenden werden zum Film
passende Köstlichkeiten angeboten.

Neben dem gemeinsamen Filmschauen, soll dieser Abend eine
Gelegenheit zum Austausch der Projekte bieten.


9.Mai 12
The Darjeeling limited[Der Tod ihres Vaters bringt die drei Brüder Francis, Peter und Jack, die zuvor
ein Jahr nicht miteinander gesprochen hatten, wieder zusammen. Daraufhin begeben sie sich auf eine
spirituelle Zugreise durch Indien, um die brüderlichen Gefühle wiederzuentdecken. Doch durch einige
unglückliche Umstände stranden sie schließlich mit elf Koffern, einer Laminiermaschine und einem Drucker
mitten in der Wüste]
faszinierende Detektivgeschichte und zeigt, wer die wichtigsten Kunstwerke gekauft hat, als die zeitgenössische
Kunst Hochkonjunktur hatte. Es war die Millionenblase]*

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-4686 Thu, 10 May 2012 10:22:00 +0200 Kunst und Musik in der Lehrerbildung / Bis zum 15. Mai für Eignungsprüfung bewerben https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kunst-und-mu/ „Wir sind umgeben von Visuellem. Das Lehramtsstudium des Faches Kunst fokussiert an der Universität Hildesheim die Welt der Bilder. Kein anderes Schulfach bietet Möglichkeiten, sich intensiv mit den visuellen Erscheinungsformen der Lebenswelt zu beschäftigen, sie zu erfahren und zu verstehen“, erklärt Prof. Dr. Bettina Uhlig. Dabei reiche die Bildervielfalt von den Bildern der Kunst bis hin zu Bildern der Alltagskultur. Bis zum 15. Mai können sich Studieninteressierte für die Eignungsprüfung in den Fächern Kunst und Musik im Lehramtsstudium an der Universität Hildesheim bewerben. Prof. Dr. Bettina Uhlig, Direktorin des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft, möchte mehr junge Menschen für ein Lehramtsstudium in den künstlerischen Fächern begeistern. „Eine zeitgemäße Kunstpädagogik arbeitet im Spannungsfeld von Kunst und visueller Kultur. Wir benötigen hervorragend ausgebildete Lehrkräfte, die sich dieser Herausforderung stellen und innovative Konzepte von Kunstunterricht entwickeln und verwirklichen möchten.“

Der Umgang mit kultureller Vielfalt und Heterogenität im Klassenzimmer werde in der Kunstpädagogik ein wichtiger Forschungsschwerpunkt. „Wenn Kulturen und junge Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern im Klassenzimmer aufeinandertreffen, kann das Fach Kunst einen Beitrag zur Begegnung leisten, indem die vielfältige visuelle Kultur gemeinsam entdeckt und hinterfragt wird“, so die Professorin für Kunstpädagogik an der Universität Hildesheim. In Hildesheim durchzieht das Thema kulturelle Vielfalt alle Lehrveranstaltungen.

Prof. Dr. Matthias Kruse, Institut für Musik und Musikwissenschaft, weist auf vergleichbare Bestrebungen im Fach Musik hin. „Ausdrücklich sind wir an der Universität Hildesheim im Bereich Musikpädagogik um Berücksichtigung der Inter- und auch Transkulturalität bemüht. So bieten wir vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels eine in der Bundesrepublik einzigartige Studiengangsvariante („Interkulturelle Musikerziehung“) an. Hier werden die Studierenden in theoretischer wie auch praktischer Hinsicht in die musikkulturelle Vielfalt eingeführt. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die intensive Zusammenarbeit des Instituts für Musik und Musikwissenschaft mit dem Center for world music der Universität Hildesheim.“

Lehramtsstudierende (Grund-, Haupt- Realschule) profitieren an der Universität Hildesheim von den engen Kontakten zu 250 Partnerschulen in der Region, die eine frühe Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglichen. Ab dem ersten Semester verbringen sie einmal wöchentlich den Vormittag in einer Schule, hospitieren, machen erste Unterrichtsversuche, die vor- und nachbereitet werden. Zudem profitieren sie vom vielfältigen Lehrangebot im Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, so Uhlig.

Ein Highlight hebt Prof. Uhlig hervor: „Im Sommersemester wird das Bilddidaktische Forschungsstudio eröffnet, ein Atelier für Kinder. Wissenschaftler und Studierende können in dem Studio forschen, untersuchen, wie Kinder und Jugendliche ihre Bildsprache entwickeln, Bilder betrachten und verstehen. Wir arbeiten eng zusammen mit Schulen, die sehr offen sind für unsere Forschung und Lehre.“

Studieninteressierte können sich noch bis zum 15. Mai 2012 für die Eignungsprüfung in den Fächern Kunst und Musik anmelden. Die Prüfung besteht aus drei Teilen: eine Klausur, die Einreichung einer Mappe (mit künstlerischen Arbeiten, die außerhalb der Schule entstanden sind) bzw. einem Vorspiel sowie ein Gespräch.

Eignungsprüfungen, die an anderen Hochschulen in den Fächern Kunst und Musik erfolgreich bestanden wurden, werden anerkannt.

Studieninteressierte können sich mit ihren Fragen zum Studium der Fächer Kunst und Musik gerne an Prof. Dr. Bettina Uhlig (Fach Kunst) und Prof. Dr. Matthias Kruse (Fach Musik) wenden. Fragen zur Bewerbung und Zulassung können gerne an die Zentrale Studienberatung gerichtet werden: studieninfo[at]uni-hildesheim.de oder telefonisch unter 05121.883-385.

Direkt zum Online-Bewerbungsportal

Von: Pressestelle, Isa Lange

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news-4072 Tue, 14 Feb 2012 10:44:00 +0100 „Schwer vermittelbar“ - Eröffnung der Ausstellung im Kunstverein Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/schwer-verm/ noch bis zum 26.02. “Schwer vermittelbar“ lautet der Titel der Ausstellung, die am letzten Freitag, den 10.

Februar, im Kunstverein Hildesheim im Kehrwiederturm der Stadt Hildesheim unter großer Resonanz eröffnet wurde und noch bis zum 26.02. zu sehen ist.

In der Ausstellung präsentieren 14 Studierende der kulturwissenschaftlichen Studiengänge der Universität Hildesheim ihre im Semester erarbeiteten künstlerischen Arbeiten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Viola Vahrson und Jan Schönfelder vom Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft haben sich die Studierenden dem Thema schwer vermittelbar von verschiedenen Seiten genähert. Das Studium von Texten stand neben dem Formulieren von Fragen für ein Interview, die Diskussion von Entwürfen zu Kurzfilmen stand neben dem Verfassen von Texten für einen Katalog zur Ausstellung.

Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse dieser Arbeit. Im Interview mit Hans-Georg Koitz, dem ehemaligem Weihbischof des Bistums Hildesheim, René Zechlin und Mitarbeitern des Kunstvereins Hannover sowie Monika Stender, Bereichsleiterin der Bundesagentur für Arbeit, werden die verschiedenen Standpunkte und Sichtweisen durch Kirche, Kunst und Arbeit deutlich.

In den künstlerischen Arbeiten der Studierenden wird in Animationsfilmen, Objekten und Installationen die große Bandbreite des Themas sichtbar. Da trifft die gezeichnete Welt auf die Realität oder wird im Film das Vorleben einer ausgestellten Knetgummikugel gezeigt. Die Frage: „Wie stelle ich einen Gedanken dar?“ wird vermittelt oder in 'Sehsturm. doing twombly.' wird der Malerei des gleichnamigen Künstlers behutsam nachgespürt. Das scheinbar Einfache der Malerei Twomblys wird durch digitalen und manuellem Trick erweitert und differenziert. So steht nicht nur diese Arbeit stellvertretend für die abstrakten und konkreten Zusammenhänge von 'schwer vermittelbar'.

Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis in der theoretisch-wissenschaftlichen Annäherung und der künstlerischen Auseinandersetzung zum 'Schwer Vermittelbaren' ist die besondere Qualität der Ausstellung. Dokumente der Filmentstehung, Filmstills und Storyboards, runden die Ausstellung ab.


Katalog und DVD kosten 12,- Euro. Die Ausstellung ist noch bis zum 26.02.2011 im Kunstverein im Kehrwiederturm zu sehen und außer Montag jeweils von 14-18 Uhr geöffnet.



Text von: Ardina Bräuer

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Rückfragen an: braeuera@uni-hildesheim.de



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news-4071 Mon, 13 Feb 2012 18:09:00 +0100 Animationsfilme und Installationen https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/animationsfi/ Studierende der kulturwissenschaftlichen Studiengänge präsentieren bis zum 26. Februar Animationsfilme, Objekte und Installationen. „Schwer vermittelbar“ lautet der Titel der Ausstellung, die im Kunstverein Hildesheim im Kehrwiederturm gezeigt wird. In der Ausstellung präsentieren 14 Studierende der kulturwissenschaftlichen Studiengänge der Stiftung Universität Hildesheim Animationsfilme, Objekte und Installationen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Viola Vahrson und Jan Schönfelder vom Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft haben sich die Studierenden im Wintersemester dem Thema schwer vermittelbar von verschiedenen Seiten genähert. Sie studierten Texte, entwickelten Interviewfragen, diskutierten über Entwürfe zu Kurzfilmen und verfassten Beiträge für einen Katalog zur Ausstellung. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse dieser Arbeit. Im Interview mit Hans-Georg Koitz, dem ehemaligem Weihbischof des Bistums Hildesheim, René Zechlin und Mitarbeitern des Kunstvereins Hannover sowie Monika Stender, Bereichsleiterin der Bundesagentur für Arbeit, werden die verschiedenen Standpunkte und Sichtweisen auf das Thema durch Kirche, Kunst und Arbeit deutlich.

„In den studentischen Arbeiten wird in Animationsfilmen, Objekten und Installationen die große Bandbreite des Themas sichtbar. Da trifft die gezeichnete Welt auf die Realität oder wird im Film das Vorleben einer ausgestellten Knetgummikugel gezeigt", erklärt die Adina Bräuer, studentische Hilfskraft. Studierende fragen in ihren Arbeiten „Wie stelle ich einen Gedanken dar?“ oder spüren in „Sehsturm. doing twombly." der Malerei des gleichnamigen Künstlers nach, so Bräuer.

Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis in der theoretisch-wissenschaftlichen Annäherung und der künstlerischen Auseinandersetzung zum 'Schwer Vermittelbaren' ist die besondere Qualität der Ausstellung, meint Adina Bräuer. Dokumente der Filmentstehung, Filmstills und Storyboards werden gezeigt.

Der Katalog und die DVD zur Ausstellung kosten 12,- Euro. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Febraur 2012 im Kunstverein im Kehrwiederturm zu sehen und jeweils von 14-18 Uhr geöffnet (Montags geschlossen).

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news-3304 Wed, 10 Aug 2011 21:08:00 +0200 Künstlerische Gastprofessur Antje Schiffers https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/kuenstlerisch-4/ Blumenzeichnerin in Mexiko, Wandermalerin in Italien, in Russland, Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan, Werkskünstlerin in der Reifenindustrie, Botschafterin und Korrespondentin der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig. Tauschgeschäfte mit Landwirten wie mit Unternehmensberatern. Seit 2003 Arbeit mit der internationalen Künstlerinitiative myvillages.org unter anderem am /International Village Shop / und an einer Vorratskammer für das Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Mehr zu Antje Schiffers unter Gastprofessur Antje Schiffers

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Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
news-774 Wed, 19 Jan 2011 00:00:00 +0100 Anmelden am Prometheus-Bildarchiv https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/anmelden-am/ Alle Studierenden und Lehrenden, die das Fach Kunst studieren oder lehren, sind berechtigt, das Bildarchiv für Studium und Lehre zu nutzen. Sie müssen sich dazu unter http://prometheus-bildarchiv.de anmelden. Und so gehts:

Über den Browser die Internetseite http://prometheus-bildarchiv.de/ aufrufen.

Zugang: 
Der Zugang zu Prometheus erfolgt über den Browser. Über eine personalisierte Anmeldung wird der Zugang gestattet, in der Regel ist die Mitgliedschaft 1 Jahr gültig, vier Wochen vor Ablauf erhalten  Zugangsberechtigte eine E-Mail und die Gelegenheit, die Mitgliedschaft zu verlängern. Dies ist möglich, solange eine Immatrikulation besteht, resp. bei Mitarbeitern ein Arbeitsverhältnis. Es können zeitbegrenzte Gastzugänge eingerichtet werden z. B. für Austausch- oder Gaststudierende. 

Anmeldung: 
Für die Anmeldung geben Sie Ihre Zugangsdaten ein. Der Administrator wird Sie unter Ihrem Vornamen, Nachnamen und Matrikelnummer identifizieren und den Zugang einrichten. Dies kann möglicherweise ein paar Tage dauern. Sollte die Anmeldung nicht zeitnah erfolgen (binnen einer Woche) oder ist der Status "Immatrikulierte(r) Student(in)" nicht gegeben, schicken Sie eine Mail an den Administrator unter admin-prometheus(at)uni-hildesheim.de.

Auswahl der Institution: 
Wichtig ist die Bestätigung der Nutzungsbedingungen und die Auswahl Ihrer Institution. In der Liste wird die Universität unter "Hildesheim, Uni, Bildende Kunst u. Kunstwissenschaft" aufgeführt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an den Administrator unter admin-prometheus(at)uni-hildesheim.de

Administrator:
Jan Schönfelder
Fachgebiet Druckgrafik und Medienkunst
Büro: Hs31/103

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news-1948 Thu, 09 Dec 2010 18:22:00 +0100 ALLES UNTER KONTROLLE https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/alles-unter-9/ EIN VORTRAG VON: ALAIN BIEBER

 MITTWOCH,  15. DEZEMBER 2010

 ORT: STEINSCHEUNE /DOMÄNE 

 ZEIT: 18.00

VORTRAGSREIHE DES INSTITUTS FÜR BILDENDE KUNST UND KUNSTWISSENSCHAFT

KONZIPIERT VON VIOLA VAHRSON UND THOMAS LANGE

ADRESSE: DOMÄNE MARIENBURG/ DOMÄNENSTR. 1, 31141 HILDESHEIM/ 

STEINSCHEUNE/ MULTIFUNKTIONSRAUM 31/012

Alain Bieber studierte Rhetorik, Soziologie, Literatur und Politikwissenschaft in Tübingen und Paris. Im Jahr 2004 gründete er rebel:art (www.rebelart.net), Plattform für Kunst, Kultur und Politik und die Ausstellungsreihe ¨PARASITES - illegal exhibitions¨ (www.para-sites.de), er co-kuratierte u.a. die Subversiv Messe in Linz und das Dockville Festival Hamburg, arbeitete als Ressortleiter für das Kunstmagazin ART und Autor 

für artnet, ARTE Magazin, Neural, Merian, Spiegel Online, Max, Die Gestalten u.v.m. 

Heute ist er Projektleiter von ARTE Creative in Straßburg."

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news-1965 Thu, 02 Dec 2010 21:40:00 +0100 Zusatzveranstaltung für Lehramtsstudierende https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/zusatzverans/ Konzepte und Methoden des Kunstunterrichts. Einführung (GS, HS, RS) Uhlig, B.    Do   8 c.t.     4 st      P1bSpl       Beginn: 2.12.2010

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über wesentliche Konzepte und Methoden des Kunstunterrichts. 

Schwerpunkte sind u.a.: Kind/Kindheit/Kinderkultur; Heterogenität; Ästhetische Ausdrucksweisen und ihre Förderung; bildsprachliche Kompetenzen. Das Seminar kann als Einführung in die Fachdidaktik belegt werden, aber auch als Vertiefung zur Vorbereitung auf die Prüfung sinnvoll sein.

Mehr im LSF

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news-1964 Thu, 02 Dec 2010 20:43:00 +0100 Zusatzveranstaltung für Lehramtsstudierende https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/zusatzverans-1/ face to face. Künstlerisch-didaktisches Seminar zur Entwicklung themenzentrierter Unterrichtskonzeptionen für den Kunstunterricht (GS, HS, RS) Uhlig, B.     Di  14 ct     2 st      Hs 48/006     Beginn: 7. 12. 2010

Wir beschäftigen uns - künstlerisch und kunstdidaktisch - mit verschiedenen Perspektiven und Sichtweisen auf den Dialog zwischen Menschen - von Angesicht zu Angesicht. Es werden künstlerische Denk- und Handlungsweisen erprobt, die insbesondere von der zeitgenössischen Kunst inspiriert sind. Daraus werden fachdidaktische Fragestellungen erarbeitet und diskutiert. Das Seminar mündet in die Konzeption (und evtl. Erprobung) themenzentrierter Unterrichtskonzeptionen für den Kunstunterricht der Grund-, Haupt- und Realschule.

Mehr im LSF

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news-1743 Thu, 28 Oct 2010 01:31:00 +0200 GLAUBEN MACHEN Die große Illusion https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/glauben-mach/ Veröffentlichung zu einem Projekt von Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim im Rahmen des Projektsemesters 2010 unter Leitung von Dr. Beatrix Nobis. 118 Seiten, 15x15cm, Preis: 3 Euro. Die große Illusion ist ein Versprechen, welches beileibe nicht nur anachronistisch anmutet. Die veröffentlichten Texte umfassen die ganze Vielfalt der Sinnes- und Gedankentäuschungen, mit denen wir auch heute noch leben. Diese reichen, ausgehend von einer Exkursion nach Hamburg, von Betrachtungen über das Trompe l'Oeil, dieser so virtuosen Gattung der Sinnestäuschung in der Malerei, die dem Staunen und Bewundern verpflichtet war, in einer Zeit, in der  das Sehen in der Kunst an Erwartungen gebunden war – Erwartungen, die das intellektuelle Vergnügen an der Täuschung des Auges befriedigen wollten, bis hin zu einem Essay, das sich mit den "weißen Nächten von St. Petersburg" beschäftigt einem Naturereigneis, das die Menschen für kurze Zeit aus ihrem Alltag wirft (Auszug aus dem Vorwort). Kontakt: institut-kunst(at)uni-hildesheim.de

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news-1347 Sun, 24 Oct 2010 15:23:00 +0200 Neuerscheinung: "!000 augen, ein gesicht" https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/neuerscheinu-4/ Die Umschäge der rororo-Taschenbücher von Gisela Pferdmenges und Karl Gröning jr. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung, herausgegeben von Hans-Otto Hügel und Jan Schönfelder. Dass ‚Rowohlt’ ein Verlag mit „tausend Augen“ sei, ist ein vielfach nachgesprochenes Wort, ursprünglich von Paul Hasenclever geprägt. Hasenclevers Formel  durch eine leichte Veränderung eine neue Richtung gebend, geht es nicht um die Vielfalt des Verlagsprogramms – weder soll es als profilarm kritisiert, noch seine Offenheit gefeiert werden.

Vielmehr geht es um eine vielfältige Verlagsreihe, deren Corporate Design von Gisela Pferdmenges und Karl Gröning jr. in den 1950er Jahren nahezu exklusiv gestaltet werden. Die Umschläge der rororo-Reihe und die der seit 1955 erscheinenden ‚Rowohlts deutsche Enzyklopädie’ (rde) bilden das Aushängeschild des Verlags.

Mehr zu Katalog und Ausstellung finden Sie unter http://www.rororo-cover.de/

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news-13483 https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/127801ea523cbf313725fcb60289fbf8-1/ Aus organisatorischen Gründen sind noch nicht alle Lehrveranstaltungen im LSF sichtbar.
Das Angebot wird noch vervollständigt und erweitert.
Bitte informieren Sie sich regelmäßig im LSF.

www.lsf.uni-hildesheim.de

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news-13484 Aus organisatorischen Gründen sind noch nicht alle Lehrveranstaltungen im LSF sichtbar. Das Angebot wird noch vervollständigt und erweitert. Bitte informieren Sie sich regelmäßig im LSF. https://www.uni-hildesheim.de/en/fb2/institute/kunst/aktuelles/detailansicht/artikel/aus-organisa/ www.lsf.uni-hildesheim.de

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