UNESCO Chair startet Vortragsreihe mit der documenta fifteen

Tuesday, 28. September 2021 um 18:15 Uhr

Julius Heinicke (UNESCO-Lehrstuhl für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim) kuratiert gemeinsam mit Ernst Wagner (Projekt Exploring Visual Cultures / Akademie der Bildenden Künste München) und Susanne Hesse-Badibanga (Leiterin der Bildungsabteilung der documenta gGmbH) eine Online-Vortragsreihe, in der internationale Ansätze und Konzepte an der Schnittstelle von Kultur, Kunst, Bildung und Kulturpolitik erkundet werden.

In der Vortragsreihe stellen internationale Expert*innen verschiedene Konzeptionen und Verständnisse von Kunst, Kultur und Bildung vor, um sie im Kontext der kommenden documenta zu reflektieren. Die Reihe wurde mit Studierenden der Universität Hildesheim und der Akademie der Bildenden Künste München in einem gemeinsamen Seminar entwickelt und vorbereitet. Die Vorträge werden von den Studierenden moderiert.
Die documenta ist eine globale Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die alle fünf Jahre in Kassel stattfindet. Im Jahr 2022 wird sie von dem indonesischen Kollektiv ruangrupa kuratiert. Ruangrupas Arbeitsweise stellt tradierte westliche Konzepte von Kunst, Kuratieren, Bildung und Kultur in Frage. Die Vortragsreihe soll den Dialog über diese Ideen mit Expert*innen weltweit initiieren und einen gemeinsamen Austausch fördern.
Die Vorträge finden zweimal monatlich online in englischer Sprache statt
Wir starten am 30. September, 12 Uhr, mit Prof. Dr. Antje Budde von der University of Toronto. Sie hält einen Vortrag zu dem Thema: Learning. Pleasure. Agency. Notes on A/I (artistic intelligence) and digital dramaturgy as experimental performance.
Sie finden das Programm und den ZOOM-Raum hier.