Das Methodenbüro stellt sich vor!


Das Büro für sozial-, bildungs- und kulturwissenschaftliche Forschungsmethoden ist eine interdisziplinär angelegte Einrichtung der Stiftung Universität Hildesheim. Zu seinen vorrangigen Aufgaben gehört die methodische Beratung und Unterstützung empirischer Forschungsarbeiten im Bereich der Bildungsforschung sowie die Weiterbildung in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.

Die vielfältigen Angebote, die hierzu bereitgestellt werden, richten sich an interessierte Studierende und Wissenschaftler_innen aller Fachbereiche der Universität.

Unsere Angebote sind

  • Beratung zu Fragen in qualitativen und quantitativen Methoden
  • Unterstützung bei der Initiierung Ihrer Forschungsprojekte
  • Methodenworkshops zur Weiterbildung
  • Angebote zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Instituts- und fachbereichsübergreifende Forschungskolloquien


Das Methodenbüro ist ein Angebot des Fachbereich 1 für Erziehungs- und Sozialwissenschaften und am Institut für Sozialwissenschaften angesiedelt. Auf den folgenden Seiten erläutern die Mitarbeiter_innen des Methodenbüros die Leitidee und geben Auskunft über wichtige Kooperationspartner an der Stiftung Universität Hildesheim.

Das Büro als Beratungsinstitution

Das Büro für sozial-, bildungs- und kulturwissenschaftliche Forschungsmethoden widmet sich der methodischen Beratung und Unterstützung von empirischen Arbeiten an der Universität Hildesheim.

Angesprochen werden alle Ebenen quantitativer und qualitativer Forschung aus den Bereichen der Sozial-, Bildungs- und Kulturforschung. Wir helfen bei:

  • der Initiierung von Forschungsprojekten
  • der methodischen Profilierung empirischer Arbeiten
  • der thematischen und methodischen Bündelung von Studien zu Schwerpunkten
  • der Vernetzung empirischer Projekte, Forschungsgruppen und Forschungszentren

Das Büro als Ort der Entwicklung neuer Methoden

In einer immer stärker von sozialer Diversität, Interkulturalität und beschleunigter Kommunikation geprägten Wissens- und Informationsgesellschaft gestaltet sich die Untersuchung von gesellschaftlichen Prozessen als methodische Herausforderung.

Durch ein Anknüpfen an die neueren Methodenentwicklungen innerhalb der sozial- und kulturwissenschaftlichen Bildungsforschung versucht das Büro, angemessen auf diese gesellschaftlichen Querschnittsaufgaben zu antworten.

Das Büro als Teil der Leitidee der Universität Hildesheim

Das Büro knüpft an die Leitvorstellungen der Stiftung Universität Hildesheim an. Durch die methodische Unterstützung von empirischen Untersuchungen in der sozial- und kulturwissenschaftlich orientierten Bildungsforschung trägt es zur thematischen Profilbildung der Universität bei. Es stärkt den Stiftungscharakter durch Einwerbung von Drittmitteln und verfestigt den Standort als Studierendenuniversität, indem es den Aktualitäts- und Innovationsanspruch der universitären Lehre betont.

Leitung des Büros

Professor Dr. Michael Corsten

Foto Michael Corsten

Contact:

Telephone: +49 (0)5121 883-10702
Fax: +49 (0)5121 883-10703
email contact form
Room: F 306 - Gebäude F (Hauptcampus)
Consultation time: In der vorlesungsfreien Zeit: 18.7.2019, 9-10, 16.8.2019, 11.45 - 13.00, 26.9.2019, 10-11.30 und nach Vereinbarung
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/en/fb1/institute/institut-fuer-sozialwissenschaften/soziologie/mitglieder/professorinnen-und-professoren/corsten/ Homepage

Koordination quantitative Forschung

Koordination qualitative Forschung

Kooperation mit dem CeLeB

Das Methodenbüro ist ein Angebot des Fachbereich 1 für Erziehungs- und Sozialwissenschaften und am Institut für Sozialwissenschaften angesiedelt.

Es arbeitet eng verzahnt mit dem Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) zusammen. Das CeLeB ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung für alle fächerübergreifenden Fragen der Lehrerbildung, Bildungsforschung und Fort-/Weiterbildung an der Universität Hildesheim. Ziel des CeLeB ist es, die Lehrerbildung sowie Unterrichts- und Bildungsforschung an der Universität Hildesheim institutionell zu stärken, fachbereichsübergreifend zu profilieren und überregional zu positionieren. Es fördert die Weiterentwicklung der Verknüpfung von Theorie und Praxis im gesamten Studienverlauf und setzt sich für die Stärkung einer forschungs- und professionsorientierten Lehrerbildung ein.

Das Methodenbüro schließt ausdrücklich an die Programmatik des CeLeB an, erweitert dessen Arbeit jedoch um Forschungs- und Projektberatung, die vom CeLeB nicht kontinuierlich angeboten werden können:

  • generelles methodisches Beratungsangebot für sozial-, kultur- und bildungswissenschaftliche Forschungsinhalte

  • „bottom up“-Prozess: Herausarbeitung methodischer Schwerpunkte als Basis eines einheitlichen universitären Methodenprofils in Kooperation mit Forschungsprojekten und Forschergruppen aus den Instituten der vier Fachbereiche der Universität

  • Entwicklung eigener Forschungsprojekte, die in der Regel im Kontext des CeLeB umgesetzt werden

  • Förderung und Vermittlung methodischer Kompetenzen bei Studierenden und Universitätsangehörigen

Zukünftig streben wir Kooperationen mit weiteren Institutionen der Universität Hildesheim an. Auch Partnerschaften mit Forscher_innen anderer Universitäten sollen aufgebaut werden.

Methodenbüro

c/o Stiftung Universität Hildesheim
Institut für Sozialwissenschaften
31141 Hildesheim

Gebäude F
Raum F 307
Tel.: 05121 – 883-10718 /-10724

Kontakt

Neueste Publikationen Soziologie

Herma, Holger (2019): Bezugsräume des Selbst. Praxis, Funktion und Ästhetik moderner Selbstthematisierung. Weinheim und Basel: Beltz Juventa Link

Holderberg, Per (2019): Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter*innen - Arbeitsbedingungen an der Universität Hildesheim. In: Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen (2), 18-19 Link

Herma, Holger (2018): Rezension zum Buch: Michael Beetz/Tobias Franzheld: "Qualitative hermeneutische Symbolanalyse. Methodische Probleme und sozialwissenschaftliche Strategien". Berlin 2017. In: Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung. De Gruyter Oldenbourg. Heft 2/2018, S. 448-455 Link

Bock, Katharina (2019): Ethnografisches Protokollieren – Erkenntnisabsichten und sprachlich-stilistische Gestaltungsprinzipien [56 Absätze]. In: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 20(1), Art. 6 Link

Teltemann, Janna; Schunck, Reinhard (2019): Kompetenzungleichheit zwischen SchülerInnen mit und ohne Migrationshintergrund im Zeitvergleich. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren, Ausgabe 61, S. 6-11, DOI: 10.15464/isi.61.2019.6-11 Link

Rippl, Susanne, Christian Seipel (2018): Modernisierungsverlierer, Cultural Backlash, Postdemokratie: Was erklärt rechtspopulistische Orientierungen? Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 70(2), 237-254 Link

Holderberg, Per / Corsten, Michael (2019): Zur Differenzierung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten in Zeitreihendaten am Beispiel der Wahlbeteiligung. In: Siegers et al. (Hrsg): Einstellungen und Verhalten der deutschen Bevölkerung. Blickpunkt Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS Link

Moritz, Christine / Corsten, Michael (Hg.)(2018): Handbuch Qualitative Videoanalyse. Wiesbaden: Springer VS Link

Corsten, Michael (2018): Die 68er - The last Generation. In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung. Generationen- und Geschlechterverhältnisse in der Kritik: 1968 Revisited. Hg. v. Meike Baader/Rita Casale; S. 227-253 Link

Teltemann, Janna; Windzio, Michael (2018): The impact of marketisation and spatial proximity on reading performance: international results from PISA 2012. In: Compare: A Journal of Comparative and International Education. Link.

Oswald, Sascha (2018): "Try not to cry": Memes, Männlichkeit und Emotionen. Zur Entstehung von Affektstrukturen in digitalen Bildpraktiken, in: Fischer, Georg & Lorenz Grünewald (Hsg.): kommunikation@gesellschaft, Sonderausgabe: " Originalität und Viralität von (Internet-)Memes", Jg. 19, Beitrag 7. Link

Corsten, Michael; Schierbaum, Anja (2017): Habitusgenese und bildungsbiographische Selbstelimination. In: Stephan Lessenich (Hg.) 2017: Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016. (Online-Publikation: Erscheinungsdatum: 30.9.2017). Link