Studienangebot

Wintersemester 2021/2022

  • Ältere Menschen und Digitalisierung
  • Die Qualität qualitativer Daten - am Beispiel Pflege und Versorgung (Meißner)
  • Gesundheit (Meißner)
  • Partizipation in Einrichtungen (Scheiwe)
  • Perspektiven auf häusliche Gewalt (Schröder/Hahlbrock)
  • Social Learning - Innovative Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter gestalten
  • Transnationale Sorgearbeit (Scheiwe)
  • Traumapädagogik für alle (Strahl)
  • Was ist gutes Sterben? - Begleitveranstaltung (Meißner)
  • Was ist gutes Sterben? - Ringvorlesung (Meißner)

Sommersemester 2021

  • Didaktische Modelle für Lernprozesse in Organisationen
  • Entwicklung und Stärkung von Gesundheitskompetenz
  • Inklusion und Menschenrechtsbildung in der pädagogischen Praxis
  • Palliative Care für Soziale Berufe (Schwerpunkt gesundheitliche Vorausplanung)
  • Planen und Steuern
  • Schutz organisieren
  • Sicherung öffentlicher Güter in Region – am Beispiel Bildung und Gesundheit
  • Soziale Rechte von Menschen mit Behinderung, Teilhabe und Inklusion
  • Working Out Loud - Innovative Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter gestalten (#WOL4uni_hildesheim)
  • Zwischen Kosteneffizienz und Nutzer*innenorientierung: Steuerung in Sozialen Diensten

Wintersemester 2020/ 2021

  • Altern und Pflege in der Migrationsgesellschaft
  • Barcamp Pflege und Versorgungsorganisation
  • Care - Pflege- und Fürsorgearbeit zwischen Privathaushalt, Staat und Sozialen Dienstleistungen
  • Menschen mit Demenz begegnen 
  • Die Corona Pandemie im Blickwinkel von Pflege und Versorgung
  • Digitale Transformation im Gesundheitswesen und ihre Bedeutung für unser Handeln
  • Einführung in das Gesundheits-, Pflege- und Teilhaberecht
  • Geschichte, Stand und Perspektiven der Organisationspädagogik
  • Gewalt
  • "Ich hab´doch nix." - Gesundheitskompetenz, Gesundheitsinformationen und Nationaler Aktionsplan
  • Ist die zukünftige Organisation teamförmig? Teams als Gegenstand der Organisationspädagogik – Schwerpunkt Pflege und Versorgungsorganisation
  • Management des Unerwarteten. Was kann der Gesundheitsbereich vom Zuverlässigkeits-Management in Sicherheits-Organisationen lernen? 
  • Metaphern und Bilder in Organisationen
  • Palliative Care – multiprofessionelles Basiscurriculum
  • Sozialpädagogische Gesprächsführung

Sommersemester 2020

  • Advanced Care Planning 
  • Ärger in Organisationen
  • Das Aufwachsen junger Menschen in Pflegefamilien 
  • Gesprächsführung
  • Gewalt
  • "Ich hab´doch nix." - Gesundheitskompetenz, Gesundheitsinformationen und Nationaler Aktionsplan 
  • "Lernen in Organisationen": Mythos und Realität
  • Neue Technologien in Pflege und Versorgung 
  • Regionalisierung der Pflege- und Versorgungs-Organisation
  • "Was heißt schon Alter(n)?" - Einführung in die Gerontologie 
  • Weiterbildung ‚neuen Typs‘ im Pflegealltag

Wintersemester 2019/ 2020

  • Das Prinzip "Selbstorganisation" in der Selbststeuerung von Individuen, Gruppen u. Organisationen
  • Lektürekurs: Würde und Pflege
  • Organisationsdiagnose der Pflegeorganisation
  • Organisations-Didaktik in der Pflege
  • Soziale Sicherung und Care für pflegebedürftige Menschen
  • Vernetzte Teamarbeit

Sommersemester 2019

  • Der Diskurs zum Pflegeverständnis
  • Digitale Prozessoptimierung im Pflegemanagement
  • Einführung in das Gesundheits-, Pflege- und Teilhaberecht
  • Klassische und aktuelle Managementkonzepte der Pflegeorganisation
  • Pflege und Versorgung in der Region gestalten
  • Sozialpädagogik der Pflege
  • Unsichtbare Altenpflege

Wintersemester 2019/ 2018

  • Lektürekurs: Pflege als soziale Dienstleistung
  • Lernprozesse in Organisationen & Regionen organisieren
  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit: Teamorientierung in der Pflege neuen Typs
  • Umgang mit Komplexität und Unerwartetem in Zuverlässigkeitsorganisationen (Schwerpunkt: Gesundheitswesen)
Highlights Lehre (Gastdozierende)

Wir freuen uns immer wieder, nationale und internationale Größen als Gast in unseren Lehrveranstaltungen mit Fokus Pflege und Versorgung begrüßen zu dürfen.

  • Thomas Althammer ist Inhaber, Geschäftsführer, Ext. Datenschutzbeauftragter, Berater Informationssicherheit, Geschäftsführer von Althammer & Kill GmbH & Co. KG. Herr Althammer bereichert unsere Seminare zu digitalen Anwendungen rund um das Thema Datenschutz in Gesundheit & Soziales.
  • Prof. Dr. Arlene Astell is Director of the Dementia Aging Technology Engagement (DATE) lab at KITE, University Health Network, Toronto and Full Professor of Neurocognitive Diseases at the University of Reading, UK. She is also a Senior Scientist at Samsung AI Centre where she leads the wellbeing lab. Arlene has more than 20 years of experience developing and evaluating interventions to support people to age as well as possible, including those living with dementia. in AGE-WELL 1.0, Arlene was work package lead for User Needs and in AGE-WELL 2.0 she is thought leader for the Staying Connected Challenge Area. Arlene is also Co-PI of Cog@work, an AGE-WELL CRP examining the policy and practice ecosystem around people who develop dementia or Mild Cognitive Impairment whilst still in the workforce. Arlene is also part of the CCNA (Canadian Consortium on Neurodegeneration and Aging 2.0) where she is working on technology-based non-pharmacological interventions and supporting rural and remote communities. She is also Canadian lead for two international projects: MCI@work, examining the experience of individuals who develop MCI or dementia whilst still working and RESILIEN-T, developing a home support system for people with memory complaints.
  • Thomas Borgaes ist Pflegeteamleitung der Palliativstation des Bernward-Krankenhauses und Referent für Letzte-Hilfe-Kurse (analog Erste Hilfe). Er vermittelt praxisnah hilfreiche Aspekte in Palliative Care für Angehörige der Gesundheitsfachberufe und der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik.
  • Prof. Dr. Marie-Luise Dierks hat an der Universität Hildesheim studiert und ist heute Leiterin des Arbeitsschwerpunktes "Patientenorientierung und Gesundheitsbildung" und Studiengangleiterin des Ergänzungsstudiengangs Bevölkerungsmedizin und Gesundheitswesen (Public Health) an der Medizinischen Hochschule Hannover, Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung. Frau Dierks bereichert unsere Seminare zur Gesundheitskompetenz.
  • Hospizverein Geborgen bis zuletzt. Martin Sohns als Koordinator des Hospizvereins gemeinsam mit Kolleginnen berichtet über die Besonderheiten der regionalen Arbeit im Verein und gibt den Studierenden einen praxisnahen Einblick in regionale Strukturen.
  • Katharina Krentz
  • Sabine Janssen ist die Geschäftsführung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz im Zentrum Berlins. Frau Jansen bereichert unsere Seminare rund um das Thema Demenz.
  • Erkan Ogurtan ist Fachanwalt für Medizinrecht und Fachanwalt für Sozialrecht in Hildesheim. Er informiert die und diskutiert mit den Studierenden die rechtlichen Feinheiten im Zusammenhang mit vorsorglichen Willensbekundungen (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung).
  • Mario Peitzmeier leitet das Palliativnetzwerk Bielefeld und ist im Ev. Krankenhaus Bielefeld in der Pflegeentwicklung tätig. Er berichtet praxisnah über Besonderheiten palliativer Organisationsstrukturen und Vernetzung.
  • Dr. Sven Schwabe ist Referent des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. Herr Schwabe berichtet über regionale und nationale Anforderungen in Palliative Care, z. B. auch im Zusammenhang mit Gesundheitlicher Vorsorgeplanung.
  • Dr. Julia Schönbrunn ist Netzwerkforscherin und Organisationsberaterin sowie Lehrbeauftragte an der Hochschule Heilbronn, in der sie erfolgreich die Methode Working Out Loud in Seminaren einsetzt.
  • Katharina Krentz arbeitet im Corporate HR Transformation Team bei der Robert Bosch GmbH und ist Gründerin von Connecting Humans, die Coaching für New Work anbieten. Als zertifizierte WOL Coach ist sie international bekannt.
  • Barbara Hilgert ist Design Thinking Coach und (Digital-)Trainerin und arbeite im Bildungsbereich in Digitalprojekten. Ihre Begeisterung gilt dem Thema Lernen. Sie ist hat die Community WOL im Norden gegründet und vernetzt damit zahlreiche Menschen im Kontext WOL.
  • Magnus Rode ist Diplom-Ingenieur mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Digitalisierung und Expert für Guide-Netzwerke. Er engagiert sich als Mulitplikator in verschiedenen Communities (WOL, Coporate Learning Community u.a.).
Projekte

Öffentliche Ringvorlesung

Was ist gutes Sterben?

Die Lebensqualität von Menschen und ihren Angehörigen verbessern, wenn eine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt, das ist Ziel von Palliative Care. Seit Cicely Saunders die moderne Hospiz- und Palliativbewegung im letzten Jahrhundert begründet hat, ist viel geschehen. Immer mehr Versorgungsangebote in -wie es heute national wie international zumeist genannt wird- Palliative Care entstehen. Die Komplexität der Versorgung nimmt insgesamt zu, gesellschaftliche Strukturen wie Normen ändern sich. Neue organisationale Strukturen wie auch Qualifikationsangebote entstehen, um den geänderten Anforderungen entgegen zu treten. Vieles ist in Bewegung. COVID-19 stellt uns aktuell vor besondere Herausforderungen.

Aber was bedeutet Lebensqualität, was genau verstehen wir unter „gut“ oder „gelingend“ in diesem Zusammenhang? Stationäre Hospize als Ort des Sterbens werden vermehrt nachgefragt. Doch was ist dort anders als an anderen Orten des Sterbens? Ein gutes Leben im Angesicht des Todes – ein gutes Sterben – ein guter Tod? Die Annährung bedarf einer intensiven Auseinandersetzung und einer klare(rere)n Ausgestaltung dieser letzten Zeit. So möchten die meisten von uns zwar zuhause sterben. Doch wie soll dies organisatorisch gewährleistet werden bei gleichzeitig sinkender Anzahl z. B. Pflegender? Das ist eine von vielen Fragen, die zu stellen sind. Antworten darauf bewegen sich in einem Spannungsfeld – zwischen kulturellen Idealen, begrenzten Ressourcen, individuellen Wünschen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wie es der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. beschreibt, der das Jahr 2021 zum Themenjahr „Was ist gutes Sterben“ ausgerufen hat.

Das Cluster Pflege und Versorgungsorganisation am Institut für Sozial und Organisationspädagogik des Fachbereichs 1 greift das Themenjahr des Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen (LSHPN) auf und bietet eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema an, um das Spannungsfeld auszuleuchten. Die Ringvorlesung wird im Wintersemester 2021/2022 mit 10 Veranstaltungen durchgeführt. Sie findet Online, immer Dienstag 18:00 bis 19:00 Uhr (vom 02.11.2021 bis 14.12.2021) statt. Der Zoom-Link wird ab Oktober hier bereitgestellt werden. Die Veranstaltung ist öffentlich.