Internationale Konferenz des Migration Lab Germany: „Images of Migration - Bilder von und über Migration"

Tuesday, 24. May 2022 um 14:04 Uhr

Vom 31. Mai bis 1. Juni 2022 wird in Berlin die internationale Konferenz des Transferprojektes Migration Lab Germany an der Stiftung Universität Hildesheim als transdisziplinärer Austausch zu der Produktion, Verwendung und Transformation von Bildern über Migration stattfinden.

Das Transferprojekt Migration Lab Germany des Zentrums für Bildungsintegration (ZBI) ist ein Netzwerk von Akteur*innen aus Kultur und Bildung, in welchem die künstlerische und pädagogische Vermittlung von Themen der Migrationsgesellschaft exploriert, diskutiert und erprobt wird. Im „Migrations-Labor“ werden innovative Zugänge zu Rassismus, Diversity, Empowerment und weiteren Phänomenen der Migrationsgesellschaft entwickelt. Diese werden in Form von vielfältigen Bildungsmedien und Best-Practise-Konzepten als multimediale Sammlung auf der Webplattform migration-lab.net sichtbar gemacht.

Das Migration Lab Germany wurde von Prof. Dr. Viola B. Georgi, Professorin für Diversity Education und Direktorin des ZBI an der Universität Hildesheim, initiiert und besteht seit Januar 2021. Zu den Meilensteinen nach knapp eineinhalb Jahren gehören die wissenschaftliche Begleitung von 15 Partnerorganisationen bei der Durchführung von Modellprojekten, die Durchführung von zwei digitalen Workshops für Multiplikator*innen, die Entwicklung und Veröffentlichung der Webplattform migration-lab.net inklusive eines digitalen Medienarchivs und letztlich auch die Organisation der internationalen Konferenz. Das Transferprojekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ).

Die Konferenz wird in den Räumlichkeiten der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin abgehalten. Zum Auftakt werden unter anderem die Präsidentin der Universität Hildesheim Prof. Dr. May-Britt Kallenrode und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Reem Alabali-Radovan Grußworte übermitteln. Ausgewählte Wissenschaftler*innen und Kulturschaffende, Vertreter*innen aus bundesweiten sowie europäischen und US-amerikanischen zivilgesellschaftlichen Projekten, Schulen, Museen, Theatern und Gedenkstätten werden anwesend sein, um sich kritisch und zugleich zukunftsweisend über die Produktion und Reflexion von Bildern von und über Migration auszutauschen.