Dr. Jennifer Carnin

Dr. Jennifer Carnin

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Allgemeine Erziehungswissenschaft

Jennifer Carnin vertritt im SoSe 2022 die Professur "Kindheitsforschung/Bildung und Erziehung in der Kindheit" an der Bergischen Universität Wuppertal.

 

Wissenschaftlicher Werdegang

 

04/2021-09/2021 Forschungsanschubstipendium gefördert vom Gleichstellungsbüro Stiftung Universität Hildesheim für das Projekt „Eine Kartografie des Sorgens und Fühlens (in) der Kindertagesstätte“ 
04/2021-09/2021 Lehrbeauftrage an der Technischen Universität Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik
10/2019 Promotion zur ‚Dr. phil.‘ an der Universität Bielefeld mit der Arbeit „Choreografien des Übergangs. Adressat*innenpositionen institutioneller Grenzzonen der (frühen) Kindheit
seit 10/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin für ‚Frühe Kindheit und Diversity‘ am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft, Stiftung Universität Hildesheim
04/2016-09/2019  Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 10 Migrationspädagogik und Kulturarbeit der Universität Bielefeld
08/2016-09/2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Ethnische Heterogenität und die Genese von Ungleichheit in Bildungseinrichtungen der (frühen) Kindheit“ (Leitung Prof. Dr. Claudia Machold)
09/2014-06/2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 882 Teilprojekt B1 „Ethnische Heterogenität und die Genese von Ungleichheit in Bildungseinrichtungen der (frühen) Kindheit“ (Leitung Prof. Dr. Isabell Diehm und Prof. Dr. Claudia Machold (2016))
05/2013-08/2014 Studentische Hilfskraft im SFB 882 Teilprojekt B1 „Ethnische Heterogenität und die Genese von Ungleichheit in Bildungseinrichtungen der (frühen) Kindheit“
04/2012-04/2013  Studentische Hilfskraft an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 10 Migrationspädagogik und Kulturarbeit der Universität Bielefeld
10/2008-08/2014 Studium der Erziehungswissenschaft (Diplom Pädagogik) an der Universität Bielefeld mit den Schwerpunkten Forschungsmethoden und Migrationspädagogik

Thema der Diplomarbeit: „‚Bist du meine Freundin?‘ Die Praxis der Freundschaft in der frühen Kindheit“

 

Forschungsschwerpunkte

  • Erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung mit den Schwerpunkten Materialität, Differenz und Ungleichheit
  • Erziehungswissenschaftliche Körperforschung
  • Erziehungswissenschaftliche Migrationsgesellschaftsforschung
  • Qualitative Sozialforschung mit den Schwerpunkten Ethnografie und Grounded Theory Methodology
  • Praxistheorie und praktikentheoretische Methodologie

 

Forschungsprojekte

  • „Eine Kartografie des Fühlens und Sorgens (in) der Kindertagestätte – Ambivalenzen und Widersprüche“ (Habilitationsprojekt) (in Teilen gefördert durch das Programm „Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses“ der Stiftung Universität Hildesheim)
  • „Kindheit und Kindsein während der COVID-19-Pandemie: Kindliche Perspektiven auf den familiären (Bildungs-)Alltag“ (zusammen mit Svenja Garbade)
  • „Choreografien des Übergangs. Adressat*innenpositionen in institutionellen Grenzzonen der (frühen) Kindheit.“ (Promotionsprojekt, abgeschlossen)

 

Publikationen

Monografie

  • Carnin, J. Übergänge verkörpern. Adressat*innenpositionen institutioneller Grenzzonen der (frühen) Kindheit. Wiesbaden: Springer VS: 2020

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden mit peer review

  • Carnin, J., Garbade, S. Familiale Sorgearrangements während der gesellschaftlichen Schließungsmaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Partizipative Perspektiven auf die Herstellung von Kindheit und Kindsein. In: Baar, R und Maier, M, eds. Familie, Geschlecht und Erziehung – in Zeiten der Krisen des 21. Jahrhunderts. Jahrbuch Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung Bd. 18/2022, i.E., S. 87-100

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden ohne peer review

  • Carnin, J. Adressat*innenschaft verkörpern. Zur Institutionalisierung intersektionaler Kindheiten. In: Machold C, Bak R eds. Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung. Wiesbaden: VS; i.E.

  • Cloos, P., Carnin, J. Exemplarische Einführung in die erziehungswissenschaftliche qualitative Forschung am Beispiel der dokumentarischen Bildanalyse von Einrichtungskonzeptionen. In: Methodenforum für forschungsorientierte Lehre. Hildesheim: Universitätsverlag Hildesheim, i.E.

  • Carnin, J. Die Unhintergehbarkeit des Körpers in der Ethnographie. Praktiken der Grafie von Praktiken. In: Ganterer J, Grosse M, Schär, C, eds. Erfahren – Widerfahren – Verfahren. Körper und Leib als analytische und epistemologische Kategorien Sozialer Arbeit. Zürcher Begegnungen. Wiesbaden: VS; 2021, S. 141-152.

  • Machold C, Carnin J. Re-präsentationspraktiken von Kindsein und Kindheit in der Migrationsgesellschaft und ihre Ungleichheitsrelevanz. Sprechen über Kinder in Kindertagesstätte und Grundschule. In: Betz T, Bollig S, Joos M, Neumann S, eds. Gute Kindheit. Wohlbefinden, Kindeswohl und Ungleichheit. Kindheiten - Neue Folge. Weinheim u. a.: Beltz Juventa; 2018.

Vorträge

  • „Familienräume: Partizipative Perspektiven auf die Herstellung von Kindheit und Kindsein währen der COVID19-Pandemie.“, Die Post-Corona-Gesellschaft? Pandemie, Krise und ihre Folgen. Gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS). Wirtschaftsuniversität Wien, 08/21 (zusammen mit Svenja Garbade)
  • “Die Institutionalisierung von Schulkindsein in der Kindertagesstätte und Grundschule. Verkörperungen von Adressat*innenschaft im Übergang” Kontinuität und Wandel in der Pädagogik der frühen Kindheit: Verkörperungen von Adressat*innenschaft im Übergang. TH Köln, 03/21
  • „Familialer (Bildungs-)Alltag während der gesellschaftlichen Schließungsmaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Partizipative Perspektiven auf die Herstellung von Kindheit und Kindsein“ Digitale Ringvorlesung: „Kindheit und Jugend in Zeiten der Pandemie“, Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung Bielefeld, 01/21 (zusammen mit Svenja Garbade)
  • „Transitionsakte in Sorgeverhältnissen. Das Sehen des Kindes als Partizipationsmarker zwischen privat und öffentlich verantworteter Sorgetätigkeit.“. ’Going Public’? Erziehungswissenschaftliche Ethnographie und ihre Öffentlichkeiten, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 10/19
  • „Polyphonie für ‚dichte Analysen‘: Praktikentheoretische Zugänge zu ethnografischem Forschen im Generationenverhältnis“. Methoden der Kindheitsforschung: Paradigmenvielfalt, methodologische und forschungsethische Herausforderungen, Universität Bielefeld, 09/19 (zusammen mit Mira Püschel)
  • „Transforming Social Inequalities to Organizational Orders – To Discipline the Body Through Shame”. Diversity, Inclusion, and Social Justice: School Research in Canada and Germany, University of Alberta, Edmonton, Canada 09/18
  • „Ambivalenzen des Schoßes. In-Beziehung-Setzen in der Elementarpädagogik“. Körper-Kontakt: Der Körper als Medium der Sozialen Arbeit, Berner Fachhochschule, Bern, Schweiz 09/18
  • „Körper Unterscheiden. Pädagogische (Unterscheidungs-)Praktiken im Spannungsfeld von Nähe und Distanz“. Kolloquium Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung „Kindheit und Jugend in Organisationen“, Universität Bielefeld 05/18
  • „Körper Unterscheiden. Pädagogische (Unterscheidungs-)Praktiken im Spannungsfeld von Nähe und Distanz“. Kolloquium „Ethnografische Perspektiven auf Macht und Ungleichheit“, Bergische Universität Wuppertal 02/18
  • „Ungleiche Kindheiten – Ethnisch kodierte Bildungsungleichheit“ Bergische Universität Wuppertal 06/17 (zusammen mit Carmen Wienand)
  • "Multi-sitedness als Herausforderung einer ethnographischen Ungleichheitsforschung". Tagung: Ethnographie der Praxis - Praxis der Ethnographie, Universität Hildesheim 02/16 (zusammen mit Dr. Claudia Machold)
  • "Die Verwobenheit von Prozessen pädagogischer Ordnungsbildung mit sozialer Ordnungsbildung und ihre Ungleichheitsrelevanz. Das Potenzial einer ethnografischen Längsschnittstudie". Internationale Tagung: Praxistheorie und Differenz im erziehungswissenschaftlichen Diskurs, Universität Flensburg 01/16 (zusammen mit Dr. Claudia Machold und Lara Pötzschke, M.A.)
  • "Die Idee der 'Aufschichtung' als Strategie für die ethnografische Untersuchung von Ungleichheit", Workshop "Ethnografische Perspektiven auf Macht und Ungleichheit". Universität Bielefeld 10/15 (zusammen mit Lara Pötzschke, M.A.)