Studiengang „musik.welt - Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“: Voneinander lernen

Seit 2011 bildet das Center for World Music der Universität Hildesheim Berufstätige fort, die die Vielfalt der Musikkulturen in ihrem Arbeitsumfeld aufgreifen – in Kitas, Schulen, Stadtteilen und Jugendzentren. Der Studiengang „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ ist bundesweit einzigartig und reagiert auf aktuelle Herausforderungen in der Gesellschaft. Musik kann vermitteln und als internationale Sprache Menschen verbinden.

Bisher haben 80 Personen aus 13 Herkunftsländern im Alter von 20 bis 60 Jahren „musik.welt“ studiert. Unter ihnen sind Musikerinnen, Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Komponisten. Sie lernen von- und miteinander in der Gruppe. Gemeinsam entwickeln sie neue Konzepte und Projekte in der Musikvermittlung.

Viele Studierende haben Abschlüsse im Ausland erworben. Sie haben vielfältige musikalische und berufliche Biografien. Jeder Student erlernt während der zwei Jahre ein weiteres Instrument – eine „musikalische Fremdsprache“ – und erhält Einzelinstrumentalunterricht.

Studieninhalte:

  • Musikethnologie
  • Musikpädagogik
  • Musik und soziale Arbeit
  • Projektmanagement, Selbstreflexion
  • Instrumentaler Einzelunterricht

Am Center for World Music studieren

Der berufsbegleitende Studiengang „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ ist Teil des Förderprogramms der Stiftung Niedersachsen und führt in vier Semestern zu einem Master-Abschluss. Es besteht die Möglichkeit, auf Zertifikat zu studieren. Ein Bachelor-Abschluss oder Ähnliches ist dann nicht erforderlich. 

Der Studiengang wendet sich an alle, die Kompetenzen erlangen möchten, um die integrative Kraft der Musik in der täglichen Arbeit zu nutzen. Die Studentinnen und Studenten entwickeln Musikprojekte vor Ort in ihrem Arbeitsfeld, etwa im Bereich Bildung, Kultur oder Soziales.

Die Bewerbungsphase für die vierte Kohorte ist abgeschlossen!

Im Wintersemester 2017/18 startet eine nächste Studiengruppe. 

Die Veranstaltungszeiten der Studiengruppe 2017-2019 finden Sie hier in der Übersicht.
Veranstaltungszeiten 2017-2019

Die Auswahlgespräche

Die Auswahlgespräche finden vom 23.-25. August 2017 im Center for World Music statt. Die Termine wurden den Bewerbern per Email mitgeteilt.

Nähere Informationen zum Ablauf des Zulassungsverfahrens finden stehen Ihnen hier zum download bereit.

Informationen zu den Auswahlgesprächen

Zu den Inhalten

Die Ordnungen zum Studiengang finden Sie in der rechten Spalte. Das Modulhandbuch, in dem sämtliche Inhalte und Prüfungsleistungen erläutert sind ist Teil der Studienordnung. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen der Reakkreditierung noch einige Änderungen an den Ordnungen vorgenommen werden. Sobald die aktualisierten Ordnungen veröffentlicht werden, finden Sie diese auf dieser Seite.

Zu den Kosten

Es besteht die Möglichkeit ein Deutschlandstipendium zu erhalten. Die Stiftung Niedersachsen unterstützt den Studiengang mit ca. 20 Stipendien. Die Anträge für ein Stipendium werden von der Geschäftsstelle gebündelt und können am Tag der Auswahlgespräche direkt eingereicht werden. 
Antragsformular Deutschlandstipendium

Häufig gestellte Fragen:

Wie ausführlich muss ich den Antrag ausfüllen? Fließtext oder Spiegelstriche?

Es gibt bewusst keine Vorgabe dazu. Füllen Sie das Formular wahrheitsgemäß so aus, dass alles, was Sie angeben müssen oder wollen, Platz findet. Ob Sie dabei Fließtext schreiben oder Spiegelstriche verwenden, bleibt Ihnen überlassen.

Müssen alle Angaben über Zusatzqualifikationen, Praktika etc. durch Zeugnisse belegt werden?

Die Angaben, die Ihnen besonders relevant für eine erfolgreiche Bewerbung erscheinen, können Sie durch Belege unterstreichen. Insbesondere Ausbildungszeugnisse sollten in Kopie beiliegen. Es ist jedoch keine Pflicht, jede einzelne Angabe zu belegen. Wir empfehlen, die aktuellsten und relevantesten Angaben durch Zeugniskopien o.ä. nachzuweisen.

Was geschieht, wenn mein Antrag unvollständig ist?

Unvollständige Anträge werden im Interesse aller Bewerber_innen nicht berücksichtigt. Anträge, die auch nach Nachforderung fehlender Unterlagen nicht vollständig sind, werden nicht an die Auswahlkommissionen weitergeleitet. Die unvollständigen Bewerbungsunterlagen können von den Bewerber_innen wieder abgeholt werden.

Was genau ist eine „Hochschulzugangsberechtigung“?

Abitur, fachgebundene Hochschulreife (Informationen der Universität Hildesheim zum Thema "Studieren mit und ohne Abitur (HZB) finden Sie unter folgendem Link auf den Seiten der Zentralen Studienberatung (ZSB): Studieren ohne Abitur – Hochschulzugang an der Universität Hildesheim)

Muss ich auch dann eine „Hochschulzugangsberechtigung“ einreichen, wenn ich bereits immatrikuliert bin?

Ja. Der Hochschulzugangsberechtigung ist eine Abschlussnote der (Schul-) Ausbildung zu entnehmen, die von der Auswahlkommission bei der Vergabe der Leistungs-Stipendien miteinbezogen werden kann.

Wie muss das Passfoto aussehen?

Sie sollten in ein professionelles Passfoto aus dem Fotostudio investieren, da alles andere einen unseriösen Eindruck auf die Auswahlkommission haben könnte, die Sie mit Ihrer Bewerbung von sich überzeugen wollen. Verzichten Sie möglichst auf ein sogenanntes „biometrisches Passbild“. Das Passbild befestigen Sie bitte auf dem Antragsformular im dafür vorgesehenen Feld. Wenn Sie Ihren Antrag in hoher Qualität drucken, besteht auch die Möglichkeit, das Bild digital in das Formular einzufügen.

Kann ich mich bei mehreren Stipendienprogrammen bewerben?

Eine gleichzeitige Bewerbung bei mehreren Stipendienprogrammen ist grundsätzlich möglich. Für die "musik.welt"- Studierenden stehen jedoch lediglich Deutschlandstipendien zur Verfügung.

Muss ich für jedes Programm, auf das ich mich bewerbe, ein eigenes Motivationsschreiben erstellen?

Nein, ein Motivationsschreiben, welches alle Programme abdeckt, auf die Sie sich bewerben, reicht aus.

Müssen (Abitur-)Zeugnisse amtlich beglaubigt sein?

Nein, nichtbeglaubigte Kopien der Zeugnisse reicht aus.

Was ist mit dem Gutachten passiert? Benötige ich das Gutachten immer noch?

Nein, die "musik.welt" Kommission wird darüber beraten

Geschäftsstelle

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Raimund Vogels
Professor für Musikethnologie Leiter des Studienzentrums Weltmusik/Musikethnologie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und Direktor des Center for World Music an der Stiftung Universität Hildesheim

Studiengangskoordination
Morena Piro

DIE MODULBEAUFTRAGTEN

Kurt Klose
Pianist, Komponist und Arrangeur.
Für sein musikalisches Wirken wurde er mit dem Niedersächsischen Nachwuchsstipendium und zwei Mal mit Förderpreisen beim "Jazzpodium Niedersachsen" ausgezeichnet. Zudem ist Kurt Klose Autor diverser Publikationen über afro-kubanische und afro-brasilianische Musik.

Markus Lüdke
Geschäftsführer der Musikland Niedersachsen gGmbH.
Neben diversen Jury- und Beiratstätigkeiten und der Veröffentlichung von Fachbeiträgen leitet er seit 2006 das Orchester der Technischen Universität Braunschweig.

----

EHEMALIGE MODULBEAUFTRAGTE

Prof. Dr. Ekkehard Mascher
Professor für Musikpädagogik und ihre Didaktik an der Hochschule für Musik in Detmold.

Prof. Dr. Thomas Grosse
Rektor der Hochschule für Musik Detmold.Sprecher der Landesrektorenkonferenz der Kunst- und Musikhochschulen NRW.

Prof. Dr. Irmgard Merkt
Technische Universität Dortmund

Prof. Dr. Carola Schormann
Leuphana Universität Lüneburg

Die Lehrbeauftragten

Nevzat Akpinar, Baglama

Omid Bahadori, Cajon, Djembé

Carsten Bethmann, Gitarre

Olga Berwald, Klavier

Charly Böck, Latin Percussion

Iduna Bockemühl, Harfe

Bradford Catler, Sitar

Özden Cicek, Türkischer Gesang

Moussa Coulibaly, N'goni

Miranda Crowdus, Jüdische Musik im Ensemble

Arne Dreske, Klavier

Ahmed Eidd, Arabischer Gesang

Dr. Sebastian Ellerich, Stringband Music in Melanesien

Claudio Estay-Gonzalez, Latin Percussion

Prof. Dr. Jörg Fengler, Burn-out Prophylaxe

Christina Fischer, Jazzgesang

Hans-Peter Fischer, Radioproduktion

Dr. Jim Franklin, Shakuhachi

Dr. Michael Fuhr, K-Pop Kultur in Korea

Lydia Grün, Musikalische Netzwerke

Dr. Ulli Götte, Gamelan und Minimal Music

Thomas Hackl, Klavier

Hans Werner Hedderich, Gitarre

Jan Hermerschmidt, Klarinette

Luis Hormaza, Gitarre

Dr. Christian Höppner, Kulturpolitik

Misagh Joolaee, Kamanche

Andy Kammer, Gitarre

Andreas v. Kessinger, Cello

Stephanie Keus, Cello

Ingmar Kikat, Taiko Trommeln

Bo-Sung Kim, Changgo

Deniz Köseoglu, Baglama

Rolf Laue, Saxophon

Sija Li, Gu Zheng

Hakim Ludin, Rahmentrommel

Elena Mareeva, Klavier

Kaveh Madadi, Tabla

Markus Mayer, Gitarre

Wolfgang Meyberg, Community Music

Nikola Milosavljevic, Balkan Akkordeon

Zaza Miminoshvili, Georgische Musik

Kioomars Mussayyebi, Santur

Dr. Katja Müller-Erwig, Balaphon

Ron Oberbandscheid, E-Bass

Levent Özdemir, Baglama

Tatjana Prelowicz, Klavier

Naranbaatar Purevtori, Obertongesang

Prof. Dr. Reinhard Ring, Rhythmik und Bodyperkussion

Dr. Sarah Roß, Einführung in die jüdische Musik

Djelifily Sako, Kora

Dr. Gesa Schönermark, Foundraising

Simone Schmid, Blockflöte

Thomas Siebert, Klarinette

Lars Stoermer, Bassklarinette

Markus Stollenwerk, Komposition

Marie-Laure Timmich, Französischer Chanson

Murat Tosun, Baglama

Tinatin Tseretelli, Georgische Polyphonie

Kathrin Vogel, Alphorn

Al Yildirim, Baglama

Hikmet Yildiz, Baglama

Mutlu Yilmazer, Nay

Fernando Yokota dos Santos, E-Bass

Jürgen Winkler, Sitar

Matyas Wolter, Sitar

 

 

Ehemalige Studierendengruppen

Der Studiengang wendet sich an alle, die die Vielfalt der Musik für Ihre Arbeit nutzen wollen. Die ehemaligen und aktuell Studierenden, arbeiten in unterschiedlichsten Berufsfeldern und im gesamten Bundesgebiet. In Kürze können Sie das Netzwerk nutzen und direkt Kontakt aufnehmen. Wir aktualisieren diese Seite gerade für Sie!

1. KOHORT (2011-2013)

2. KOHORTE (2013-2015)

Die aktuell Studierenden - Studiengruppe 2015-2017 (3. Kohorte)

Der Studiengang wendet sich an alle, die die Vielfalt der Musik für Ihre Arbeit nutzen wollen. Die ehemaligen und aktuell Studierenden, arbeiten in unterschiedlichsten Berufsfeldern und im gesamten Bundesgebiet.
In Kürze können Sie das Netzwerk nutzen und direkt Kontakt aufnehmen. 
Wir aktualisieren diese Seite gerade für Sie!

Studiengruppe 2015-2017
3. Kohorte