2019

Upcoming Events

ZBI Conference 2019 

'Stadt. Land. Diversität. Kulturelle Ausdrucksformen und künstlerische Teilhabe in schulischer und außerschulischer Bildung'

Wenn Bildung die Fähigkeit der einzelnen Person ausmacht, sich in der Welt zurechtzufinden, das eigene Leben zu gestalten und soziales Leben mit anderen zu verantworten, dann ist kulturelle Bildung die Art und Weise, dieses mittels der unterschiedlichen Künste und kulturellen Ausdrucksmöglichkeiten bzw. mithilfe des Spiels zu tun. (Kirsten Witt 2017)

Kulturelle Bildung ist somit immer auch ein gestalterischer Prozess der Aushandlung von Möglichkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders. Als Schnittstelle zu schulischer und außerschulischer Bildung kommt der Kulturellen Bildung eine zentrale gesellschaftsgestaltende und damit kultur- und bildungspolitische Funktion zu. In spielerischer Auseinandersetzung und der Suche nach ästhetischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen kann letztlich ein gesellschaftsrelevanter Gestaltungswillen gestärkt und Gestaltungskompetenzen der Individuen der jeweiligen Sozialgemeinschaften vermittelt werden. Da die Dynamiken und Transformationsprozesse unterschiedlicher Communities abhängig von den Lebensbedingungen und sozialräumlichen Verortungen sind, so ist auch die Bildungslandschaft als solche vor die Herausforderung gestellt, sich auf die Diversität dieser zu beziehen. In ländlichen Räumen kann Kulturelle Bildung auf die generationsübergreifenden Strukturen der eher bewahrenden Breitenkultur aufbauen, in urbanen Räumen mag hingegen die Fokussierung auf experimentellere Formate und Diversität als Alltagserfahrung im Mittelpunkt stehen. Wie kann ein gestaltender Umgang mit Diversität vermittelt werden? Welche Potentiale bieten Formate der Kulturellen Bildung innerhalb der schulischen und außerschulischen Bildung. Wie wird die Kulturelle Bildung selbst zum Integrationsmotor? Wer sind ihre Akteure? Welche Hürden gilt es zu meistern, welche Gelingensbedingungen sind zu identifizieren? Welche kulturpolitischen Rahmenbedingungen entsprechen den Bedarfen und Herausforderungen einer diversitätssensiblen Kulturellen Bildung in Stadt und Land, im schulischen und außerschulischen Umfeld?

In Theorie, Diskurs und Praxis will die Tagung einen weit gefächerten Blick auf die Thematik wagen und nach neuen Ansätzen suchen. In Formaten wie Vorträgen, Workshops und Panelbeiträgen werden Akteure aus Praxis, Forschung und Lehre das Feld in den Blick nehmen, Perspektiven und Handlungsempfehlungen entwickeln. 

Days and Location 

Conference Days: 

Friday, 27th of September 2019, 10:30 am - 10:00 pm

Saturday, 28th of September2019, 10:00m - 13:30 pm 

Location: 

Kulturcampus Domäne Marienburg, Stiftung Universität Hildesheim, Domänenstraße 1, 31141 Hildesheim

Organisation:

Zentrum für Bildungsintegration (ZBI) in cooperation with Institut für Kulturpolitik of the University of Hildesheim

Program

The program will be published in the middle of June.

Formats

Keynotes and Panels: Am Freitag, 27. September 2019, werden wir zwei Keynotes haben. Prof. Dr. Viola B. Georgi, Leiterin des Zentrums für Bildungsintegration und Professorin für Diversity Education, spricht über 'Diversität in der schulischen und außerschulischen Bildung'. Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Gründungsdirektor des Instituts für Kulturpolitik an der Stiftung Universität Hildesheim, hält die Keynote zum Thema 'Kulturelle Ausdrucksformen und künstlerische Teilhabe in Stadt und Land'.

Am Samstag, 28. September wird Dr. Beate Kegler vom Institut für Kulturpolitik zum Thema 'Kulturelle Bildung für ländliche Entwicklung' und Prof. Dr. Hannes Schamann, Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Migrationspolitik an der Stiftung Universität Hildesheim, über Ansätze von Stadt und Land im Umgang mit Migration und Diversität sprechen.  

Ebenfalls am Freitag rücken wir in zwei Panels musikkulturelle und theaterpädagogische Zugänge in schulischer und außerschulischer Bildung in den Vordergrund.

Workshops: In diesem 90-minütigen Praxisformat gibt es die Möglichkeit, ein Projekt aus dem theaterpädagogischen und musikkulturellen Bereich vertieft kennenzulernen.

Künstlerische Interventionen: Am Freitag begrüßen wir die Schauspielerin Jasmina Music und Nina de la Chevallerie vom Boat People Projekt e.V. Das Projekt ist seit 2009 als Freies Theater aus Göttingen aktiv. Der Verein / das Kollektiv beschäftigt sich in verschiedenen Zusammensetzungen schwerpunktmäßig mit dem Thema Flucht und Migration. 

Die Berufsmusiker Hesam Azadi und Ahed Nofal bereichern die Tagung mit syrischer Musik, u.a. werden sie die Oud spielen, ein arabisches Saiteninstrument. Darüber hinaus laden sie zum gemeinsamen Tanz ein. Ahed Nofal hat als Bundesfreiwilligendienstleistender für Welcome Board, einer vom Land Niedersachsen geförderten Initiative zur Unterstützung von geflüchteten und immigrierten Musikschaffenden, gearbeitet und in einigen niedersächsischen Klassenräumen die Oud nährgebracht.

Discussion: Expert*innen aus der Praxis diskutieren über die Zukunft kultureller Bildung in ländlichen und städtischen Räumen vor dem Hintergrund schulischer und außerschulischer Settings. Dabei greifen sie Fragen zur Diversitätsentwicklung von Bildungsangeboten in Kulturbetrieben und -institutionen auf.

 

 

The ZBI-Team and the presenter Eric Meyer

fair@school - Schools against Discrimination: The Awarded Teams 2019

For this year's third edition of the competition "fair@school - Schools against Discrimination", 114 German schools applied for the awards - that is twice as many as last year.

The ZBI team (Prof. Dr. Viola B. Georgi and Dr. Juliane Solf), selected three winning teams in cooperation with the Federal Anti-Discrimination Agency and the German school book publisher Cornelsen.

Learn more about the awarded teams and the festive award ceremony here.

Exhibition 'Diversity in Children's Books
', until 30th June 2019!

Es war einmal eine Bilderbuchfamilie: Vater, Mutter und zwei Kinder. In ihrem Haus mit ihrem Hund und dem Apfelbaum im Garten, lebten sie vergnügt bis an ihr Ende. 
Und die Moral von der Geschicht’? Kinderbücher prägen unsere Vorstellungen von Familie. Sie erzeugen bestimmte Familien- und Rollenbilder, die von klein auf erlernt und zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn Kinderbücher ausschließlich von traditionellen Familien erzählen, schließen sie die vielfältigen Familienformen aus, die gegenwärtig in unserer Gesellschaft gelebt werden: Familien in Deutschland wohnen auch in Häuserblocks und Mietwohnungen, andere haben mehr als ein Zuhause oder waren auf der Flucht. Kinder leben mit alleinerziehenden Elternteilen oder ihren Großeltern, in Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien, Adoptionsfamilien oder in Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden.
In all diesen unterschiedlichen Familien gibt es Kinder, die es lieben, wenn ihnen Geschichten vorgelesen werden und Kinder, die selbst mit Begeisterung Bücher lesen. Warum sollten also nicht auch sie und ihre Familien selbstverständlicher Teil dieser Geschichten sein?

Die Ausstellung ‚Diversität in Kinderbüchern‘ will hierzu einen Beitrag leisten. Sie richtet den Blick bewusst auf die vielfältigen familiären Lebenswelten und Kindheitserfahrungen. 
Die Besucher*innen dieser Ausstellung finden Kinderbücher vor, die

  • allen Kindern erlauben, sich mit den Protagonist*innen zu identifizieren.
  • unterschiedliche Erfahrungen der jungen Leser*innen aufgreifen.
  • Stereotype auf den Kopf und in Frage stellen.
  • Ausgrenzung thematisieren, Diskriminierungen sichtbar machen und Lösungen aufzeigen. · neue Wege illustrieren, damit Grenzen überwunden werden.
  • jene Kinder und Familien zu Wort kommen lassen, die allzu oft übersehen und überhört werden.

Die Ausstellung wurde von Professorin Viola B. Georgi, Agata Wozniesinska, Janina Vernal Schmidt und Studierenden der Stiftung Universität Hildesheim konzipiert. Sie richtet sich sowohl an Kinder als auch an Eltern, Erziehungsberechtigte, Erzieher*innen, Lehrer*innen und alle weiteren Interessierten.

Für die Ausstellung haben die Studierenden Tobias Kreft, Lea Hafermann, Jubytra Enzmann, Ellen Wozniak, Linda Schönrock,Nehle Kaack, Tobias Burmeister, Christin Eißing und Nele Schulz drei Schwerpunktthemen gesetzt: 


1. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt


Einfühlsam, witzig und unverkrampft gehen die ausgewählten Kinderbücher mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt vonMenschenum. Dabei bilden die Bücher vielfältig gelebte Familienformen sowie unterschiedliche Identitätsentwürfe als selbstverständlich ab. Den Ausgangspunkt bilden die Kinderfragen: „Was ist homosexuell. Können Schwule und Lesben Kinder kriegen? Gibt es queere Tiere?“ 


2. Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit


Mehrsprachige Bücher erlauben Kindern, sich mit den Sprachen, die sie sprechen und die sie umgeben, spielerisch und wertschätzend zu beschäftigen.Dazu gehört auch das Sprachenlernen von Familien, die migriert oder geflüchtet sind und heute in Deutschland leben. So wurden Geschichten ausgewählt, denen es gelingt, Erfahrungen von Flucht, den Verlust von Familie, Freunden und Umgebung, kindgerecht und mitfühlend darzustellen.


3. Empowerment


Power bedeutet Kraft, Macht und Fähigkeit.Deshalb richten sich empowernde Kinderbücherbesonders an jene Kinder, die Diskriminierung erleben. Sie wollen das Selbstwertgefühl und die Selbstbestimmung ihrer jungen Leser*innen stärken. Kinder brauchen Bücher, in denen sich ihre vielfältigen Familien spiegeln und sie sich als gleichwertig, handelnd und wertvoll begreifen.

 

Zur Handreichung der Ausstellung.

Zu den Handouts & Literaturliste der Teilausstellungen.

Hier ein Artikel zur Eröffnung des Schulmuseums Hildesheim und der Sonderausstellung "Diversität in Kinderbüchern", zu der mehr als 160 Gäste am 15. November ins Schulmuseum kamen.

Zur Webseite des Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim.

Diversity Day 2019: Hildesheim is diverse* - 'Diversity in Comics'

Diversity Day 2019: Hildesheim is a diverse* city - 'Diversity in Comics'

On May 28, the Center for Diversity, Education and Integration celebrated together with other regional exhibitors the Diversity Day in the Hildesheim Town Hall. This year's theme for the Diversity Day was 'Hildesheim is a diverse* city' and was directed exclusively to invited 9th-grade students from schools. Only recently, the city of Hildesheim signed the Diversity Charter, so that from now on, the city plans to start an annual Diversity Day tradition.

The ZBI team initially advised the official planners during the planning phase of the Diversity Day. The ZBI decided to be part of the 'Marketplace of Diversity'  later. So, the planning team (Dr. Janina Vernal Schmidt and Agata Wozniesinska) created a book table for the exhibition with more than 10 comics and graphic novels for teenagers, we prepared a superhero quiz and the invited to get creative on our comic-painting station. In addition, Nurten Karakas and Dr. Janina Vernal Schmidt offered the students a diversity exercise called 'One step back, one step forward'. This exercise is thought to sensitize perceptions of the different aspects of diversity and their intersectionality. It can stimulate reflection on the privileges and disadvantages of social groups.

The idea of selecting diverse comics was to serve as many different aspects of diversity as possible, and to represent intersectionality in the stories, but not emphasize it. So we decided for the relatively new Marvel comics' Captain Marvel '(2012) and' Ms. Marvel '(2014). Both comics put self-confident, self-sufficient superheroes in the center of their story, whereby Ms. Marvel even more so far blasted the previous superhero inside storyboard, that except that the protagonist Kamala Khan is a young woman, she also an American-Pakistani Muslima embodies.

 

 

Theme-Day 'Inter*Aktion': Children's Books Reading & Lecture about Intersex*
Hildesheim's children's book author Luzie Loda reading her book 'PS: Es gibt Lieblingseis'
Children's book author Ursula Rosen reading her book 'Jill ist anders'

Theme Day 'Inter*Aktion': Children's Book Readings & Lecture on Intersexuality / Intersex * 

When? April 1st, 11-18 hs

Where? School museum of the University Hildesheim in the Volkshochschule Hildesheim 

Organisation? This is the first event within the series of lectures 'society*power*identity*' in cooperation with hi*queer

Readings: On our theme day 'Inter*Aktion' children's book authors Luzie Loda ("PS: Es gibt Lieblingseis") and Ursula Rosen ("Jill ist anders") are going to read from their books.

Lecture: In the afternoon, Lucie Veith, the founding member of the association Intersexuelle Menschen e. V., holds a lecture about the topic "A Snapshot: Inter* 2019". 

You can find an interview (in German) with Hildesheim's children's book author Luzie Loda on the topic of intersexuality on the pages of umstandslos, an online magazine for feminist parenting.

fair@School Competition 2019 – Schools Against Discrimination

Preventing Discrimination, strengthening diversity and equity - promoting these values in the classroom is the aim of fair@School Competition - Schools Against Discrimination. By means of the competition, the Federal Anti-Discrimination Agency, the Editor Cornelsen and the Center for Diversity, Democracy and Inclusion in Education are awarding exemplary school projects that promote successful cooperation. In doing so, we want to strengthen the right to a fair school life and non-discriminatory education. Apply for your project and gain publicity and recognition for your commitment. 

Website fair@school

International Graduate Workshop - 'Knowledge Production, Memory and Diversity Education in a Postcolonial Context'
Nurten Karakas and Prof. Viola B. Georgi at the SDG Graduate School Venue at the University of Cape Coast, Ghana
Nurten Karakas and Prof. Viola B. Georgi at the SDG Graduate School Venue at the University of Cape Coast, Ghana
The participants and educators of the program
Nurten Karakas, headmaster Georgina Aglobistse and Prof. Viola Georgi
A glimpse into a classroom

International Graduate Workshop - 'Knowledge Production, Memory and Diversity Education in a Postcolonial Context'

at the University of Cape Coast in Ghana (February 2019)

Prof. Dr. Viola B. Georgi and Nurten Karakaş (Center for Diversity, Democracy and Inclusion in Education, University of Hildesheim) held a two-day workshop with the title 'Knowledge Production, Memory and Diversity Education in a Postcolonial Context' at the University of Cape Coast, Ghana, on 25th and 26th of February 2019. After an introduction to Postcolonial Theories and Diversity Education by Prof. Georgi, the workshop dealt with questions about the production of knowledge ('Decolonizing Knowledge'). The participants examined representations of minorities in children's books and textbooks, the representation of Africa in German textbooks and the analysis of Germany's colonial past in textbooks from Ghana and Nigeria. Finally, the workshop took up the topic of memory culture. The participants delved into street names in a context of colonial history as well as artifacts dating from the colonial period in German museums and cultures of rememberance using the example of places that evidence an entanglement with the colonial past and the controversies about these places in Europe and Africa. In addition, we conducted conversations with teacher working at the University Primary School, a Laboratory School at the University of Cape Coast. 

The collaboration with Ghana was initiated by Prof. Raimund Vogels, director of the Center for World Music of the University of Hildesheim, and Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Institut für Kulturpolitik/SUH)and was part of the SDG Graduate School 'Performing Sustainability. Cultures and Development in West Africa'. The program is funded by the DAAD and the German Ministry for Development Cooperation.

The interdisciplinary Graduate School 'Performing Sustainability' is a cooperative training network for graduate students of the University of Hildesheim (Germany), the University of Maiduguri (Nigeria) and the University of Cape Coast (Ghana). The initiative focuses on innovative research bringing together approaches of performance, art and culture to achieve sustainable development in line with the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) and its commitment Education for All. Particular attention is drawn on the issues of peace and conflict resolution. 

The 18 students holding a scholarship in the program work on different research topics such as the role of theater and film in refugee communities, the impact of migration and displacement on tangible and intangible cultural heritage, cultural policy and cultural management. 

In May 2019, PhD and Master students participating in this program are going on a fieldtrip to the University of Hildesheim. We hope, on behalf of the Center for Diversity, Democracy and Inclusion in Education to continue the collaboration in a long lasting way with the Center for World Music, the University of Cape Cost and the University of Maidiguri Nigeria and are looking forward to extending it to educational topics.

 

The Workshop-program:

Day 1 (25th of February 2019)

9.00 – 9.45 Introduction (Research/Diversity/Biography) 

9:50 – 11.00 Presentation and Discussion of Readings: Diversity Education, Anti- Oppressive Education and Postcolonial Thinking (Texts: Mbembe, Kumashiro) 

11.00 – 11.30 Break 

11.30 – 13.00 Memory Work and Diversity: Places of Colonial Memory in Germany (Texts: Opuko) 

 

Day 2 (26th of February 2019)

9.00 – 10.00 Diversity in Educational Materials: Examples from Textbooks and Children‘s Books 

10.00 – 11.00 The Representation of Africa in German Texbooks (Texts: Marmer) 

11.00 – 11.30 Break 

11.30 – 12.30 Rewriting Memory, Entangled Narratives and Complex Biographies in the Postcolonial Context: The example of the Afro-German Community 

12:30 – 13.00 Feedback and Evaluation of the Workshop 

Public Event: Alliances for Democracy at Schools - Reflections, Discussions and Actions
Panel Discussion
Prof. Dr. Michael Wrase discussing the topic "How Political Can Teachers Be at Public Schools?"
Discussing in a Focus Group
Prof. Jürgen Sander, Prof. Viola Georgi, Grant Hendrik Tonne, Dr. Matthias Kreysing

Alliances for Democracy in Schools - Reflections, Discussions and Actions

Da sich Schulen und Hochschulen in Niedersachsen derzeit mit rechtspopulistischer Hetze und AfD-Meldeportalen gegen Lehrerinnen und Lehrer konfrontiert sehen, organisierte das Zentrum für Bildungsintegration (ZBI) in Kooperation mit dem AStA der Universität Hildesheim eine öffentliche Hochschulveranstaltung „Allianzen für Demokratie“ mit bis zu 200 Teilnehmenden. Der Präsident Prof. Friedrich rief zum Auftakt zu Gelassenheit, aber auch zu Wachsamkeit auf. Prof. Georgi, Direktorin des ZBI, legte anschließend aktuelle Studienergebnisse der Bertelsmann Stiftung zu schulischer Demokratiebildung anhand einer Befragung von Lehrenden dar.

Prof. Wrase informierte aus rechtlicher Sicht zu der Frage „Wie politisch dürfen Lehrende an Schulen sein?“. Schließlich konnte ein Bündnis für Demokratie an niedersächsischen Schulen angestoßen werden. Hierfür wurden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Schule, Gewerkschaft, Vereinen, aber auch Eltern- und Schülervertretungen eingeladen, die ihre Erfahrungen und den Umgang mit demokratiefeindlichen Phänomenen darlegten – gefolgt von einer bildungspolitischen Stellungnahme durch den niedersächsischen Kultusminister Grant Tonne. In den anschließenden thematischen Foren wurden Handlungsprobleme und konkrete Ansatzpunkte benannt, wie die verschiedenen Akteurinnen und Akteure zur Demokratiebildung in Schulen beitragen können.

Program (7th February 2019, 16 pm -19:30 pm at the Audimax of the SUH)

16:00 Uhr Arrival

16:15 Uhr Welcome & Introduction

Prof. Dr. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der SUH (zum Grußwort)

Prof. Dr. Viola B. Georgi, Direktorin Zentrum für Bildungsintegration (ZBI), SUH

16:40 Uhr Wie politisch dürfen Lehrende an Schulen sein?

Prof. Dr. Michael Wrase, Professur für Öffentliches Recht, SUH

16:55 Uhr Demokratie in der Schule?! Schule in der Demokratie.

Rahmenbedingungen, Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen

Moderation: Prof. Dr. Viola B. Georgi + Nadin Tettschlag, ZBI

Podium:

  • Dr. René Mounajed, Schulleiter Robert-Bosch-Gesamtschule, Hildesheim
  • Aliyeh Yegane, Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Wrase, Professor für Öffentliches Recht, SUH
  • Dr. Inga Niehaus, Nieders. Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
  • Isabel Rojas Castañeda, GEW, AG “Demokratie braucht Haltung“
  • Lewia Gerlinger, AStA, Referat für Politische Bildung, SUH
  • Leonie Harth, Schülerin IGS Roderbruch, Hannover
  • N.N., Elternvertretung (angefragt)

17:45 Demokratiebildung für Niedersachsen

Grant Hendrik Tonne, Minister, Niedersächsisches Kultusministerium

18 Uhr Foren: Netzwerke für Demokratiebildung

19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsorganisation

Zentrum für Bildungsintegration der SUH
Kontakt: Nadin Tettschlag

 

Read about the event in the university's news

Read about the event in the Hildesheimer Allgemeine Zeitung

 

Die Veranstaltung in der Presse:

News Uni Hildesheim

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Exposition 'Diversity in children's books'