2016

Summer School: Multilingualism and Diversity

Summer School 'Multilingualism and Diversity'

Due to their relevance for contemporary developments in our society, the topics multilingualism and diversity are of great research importance in both higher education and daily interaction. This conference workshop aims to present, discuss, and look further into the latest international research about these topics. The Summer School: Multilingualism and Diversity Education invites international speakers to enter into a dialogue with students, graduate students, and researchers.

The conference workshop Multilingualism and Diversity Education is a great opportunity for graduate linguists and PhD students to meet their peers, share their work, and further their appreciation for linguistics and language-related
studies.

The conference languages will be English and German.

Certificate of Bilingual Teaching and Learning: The Summer School is registered as one of the Wahlpfl icht options for the master module of the certificate.

Keynote speakers

Prof. Dr. Aneta Pavlenko, Temple University Philadelphia, USA

Prof. Dr. Rita Franceschini, Free University Bozen/Bolzano, Italy        

Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Ehlich, Free University Berlin, Germany

Program

In Cooperation with

  • Institut für deutsche Sprache und Literatur
  • Institut für englische Sprache und Literatur
  • Institut für Interkulturelle Kommunikation und Institut für Psychologie

Contact:

Stiftung Universität Hildesheim
Zentrum für Bildungsintegration
Focal Point Multilingualism

Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB),
Abt. 2: Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Organisation:

Prof. Dr. Elke Montanari, Barbara Graßer, Lilia Tschudinovski, Annika Wolfram

Mail: multidiv@uni-hildesheim.de

4th Diversity Day

Podiumsdiskussion: Grenzen der Integration. Wessen Grenzen? Wessen Integration?

Im Rahmen des Philosophischen Kolloquiums „(Sich) Grenzen aussetzen“ des Instituts für Philosophie

Date: 23 June 2016, 18 – 20 hs

Venue: Audimax/Hauptcampus, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim

Der Begriff der Integration steht ungebrochen im Mittelpunkt von kontroversen politischen und wissenschaftlichen Debatten in der deutschen Migrationsgesellschaft. Während das Konzept der Integration für die einen ein Garant zur Legitimation von Anpassungsforderungen an Einwanderer_innen darstellt, betrachten es andere als Disziplinierungskonzept mit exklusiven Folgen. Sie monieren, dass durch den Integrationsbegriff und die mit ihm einhergehenden Unterscheidungspraxen Grenzen gezogen werden:  Grenzen zwischen „Wir“ und „Ihr“, den Einheimischen und den Migrant_innen, den Zugehörigen und Nicht-Zugehörigen, den Integrierten und Nicht-Integrierten. Dabei müsste es doch eigentlich darum gehen, diese Grenzen überschreitbar zu machen, sie aufzuweichen oder sogar ganz zum Verschwinden zu bringen. Angesichts der zunehmenden Ausdifferenzierung heutiger Gesellschaften sind ethnokulturelle Identitäten ohnehin nur Teilaspekte einer multidimensionalen Diversität unserer Gesellschaft.  Wenn man Integration zudem als Kulturprozess auf Gegenseitigkeit und die Herstellung von Teilhabe versteht, ist zu fragen, welcher Beitrag von den vermeintlich „Einheimischen“ erwartet werden darf.

Prof. Dr. Annette Treibel hat sich dieser Frage in ihrem Buch „Integriert Euch! Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland“ (2015) zugewendet. Entlang ihrer Thesen wollen wir ausloten und diskutieren, welche Grenzen im Integrationsdiskurs gezogen werden und wie diese ggf. überwunden werden können.

Prof. Dr. Riem Spielhaus kommentiert die Integrationsdebatte aus der Perspektive einer Islamwissenschaftlerin und fragt, weshalb der Islam häufig als Grenze der Integration markiert wird.

Moderation: Prof. Dr. Viola B. Georgi

Organisation: Zentrum für Bildungsintegration – Diversity & Demokratie in Migrationsgesellschaften

ZBI-Conference: 'Nach der Flucht - Bildungspartizipation neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher'

ZBI-Conference 2016: 'Nach der Flucht - Bildungspartizipation neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher'

Venue: Stiftung Universität Hildesheim, Audimax, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim

Die Flüchtlingsbewegung hält Europa in Atem. Mehr als eine Millionen Menschen suchen derzeit in Deutschland Schutz vor Krieg, Armut und Verfolgung. Schätzungen gehen davon aus, dass knapp die Hälfte der Menschen, die derzeit nach Deutschland zuwandern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind. Sie müssen nicht nur untergebracht und versorgt werden, ihnen ist auch eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Dabei spielt die Frage der Integration durch Bildung eine Schlüsselrolle.

Die Integration der jungen Geflüchteten entsprechend ihrer Altersgruppen, Bildungsetappen und Bildungsvoraussetzungen in die jeweiligen Bildungsinstitutionen verläuft noch nicht zufriedenstellend. Bemängelt werden u.a. begrenzte schulische Ressourcen, unterschiedliche Beschulungsmodelle für Neuzugewanderte in den Bundesländern, fehlende Konzepte und Bildungsmaterialien sowie akuter Lehrkräftemangel. Kindertageseinrichtungen fordern zudem psychologische Beratung und Dolmetscherdienste. Hochschulen, die sich darum bemühen, Geflüchteten Zugänge zum Studium zu eröffnen, ringen mit bürokratischen Barrieren.

Die Konferenz zielt darauf, bisherige Bedarfsanalysen, Strategien und Modelle zur Bildungspartizipation geflüchteter Kinder und Jugendlicher interdisziplinär zusammenzuführen. Ausgangspunkt ist eine Bestandsaufnahme der Bildungssituation von der Kita bis zur Hochschule. Im Dialog von wissenschaftlichen, bildungspolitischen und bildungspraktischen Perspektiven soll ausgelotet werden, welche Weichenstellungen in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern erforderlich sind, um das Recht auf Bildung, insbesondere für diese Gruppe junger Menschen, einzulösen.

Die Konferenz richtet sich an Akteure und Akteurinnen aus Wissenschaft, Bildungspolitik und pädagogischer Praxis sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

Organisation :

ZBI in Kooperation mit dem BAMF und der Bertelsmann Stiftung

Zum Tagungsvideo

Study Migration and Integration

(Kopie 6)

Expertenkonsultation

(Kopie 2)

[Translate to englisch:]

Nationale Konsultation (Deutschland): Dimension of Religions and Non-religious Convictions within Intercultural Education

Das Ziel der Publikation des Europarats „Signposts – Policy and practice for teaching about religions and non-religious world views in intercultural education” ist, die Verwirklichung einer Empfehlung des Ministerkomitees von 2008 voranzubringen: „Dimension of religions and non-religious convictions within intercultural education.” Das Dokument ist in erster Linie für die Lehrerbildung, für Lehrkräfte, Schulen und für politische Entscheidungsträger geschrieben. Es enthält Vorschläge, wie mit Schlüsselfragen bei der Behandlung von Religionen und nicht-religiösen Weltanschauungen in staatlich finanzierten Schulen im Rahmen einer breiten ‚interkulturellen‘ Bildung innerhalb der spezifischen Länder umgegangen werden kann.
Die eintägige nationale Konsultation, die am 13. November an der Stiftung Universität Hildesheim stattgefunden hat, hat folgende Zielsetzungen:
–    Vorstellung von Signposts (Wegweiser), seines Kontexts und seiner Hauptelemente
–    Verbindung von Signposts (Wegweiser) mit dem nationalen Kontext
–    Identifizierung von Bereichen und Initiativen zur Umsetzung unter Einbeziehung von für die
Fragestellung zuständigen Institutionen.
Jede nationale Konsultation wird von einer Arbeitsgruppe vorbereitet, die sich aus Experten und Expertinnen des Europarates, des Europäischen Wergeland Zentrums, der Coordinating Group on Religion in Education in Europe CoGREE und den jeweiligen nationalen Organisatoren zusammensetzt. Die nationale Konsultation für Deutschland wird vom Zentrum für Bildungsintegration (ZBI) der Stiftung Universität Hildesheim ausgerichtet.

(Kopie 3)