Hey du, ja genau du! Darf ich mich dir vorstellen?

Ich bin Hildus, eine superschlaue und manchmal etwas tollpatschige Eule.

Normalerweise lebe ich im Hildesheimer Schulmuseum und schaue den vielen Besucher*innen zu. Leider musste das Museum eine ganze Weile wegen der Corona-Pandemie schließen und ich fing an, meine Besucher*innen zu vermissen.

Da kam mir die Idee: Wir eröffnen ein interaktives und digitales Schulmuseum!

Das kannst du nicht glauben? Schau genau hin, du befindest dich bereits dort. Hier gibt es eine Menge zu entdecken. Besuche unsere digitale Sammlung von Exponaten, erfahre durch unsere Filme etwas über die Schule von vor 100 Jahren oder nimm mit deiner Klasse an Führungen durch das Schulmuseum teil.

 

Klick dich einfach durch und erlebe noch vieles mehr!

Digitales Schulmuseum

Unser digitales Schulmuseum bietet dir viele Interessante Infos: Filme über den Schulunterricht vor 100 Jahren oder über eine Zeitreise in das Jahr 1916, unserem geheimen Bücher-Archiv und vieles mehr. Klick dich unter folgendem Link durch: Digitales Schulmuseum

Interaktives Schulmuseum

Unser interaktives Schulmuseum bietet dir eine interaktive Märchenführung, eine virtuelle Zeitreise in die Kaiserzeit, einen Kurs zum Schönschreiben und vieles mehr. Klick dich unter folgendem Link durch: Interaktives Schulmuseum

Video: Hildus zeigt das Schulmuseum

Wir treffen Hildus, die Schulmuseums-Eule vor dem Schulmuseum. Sie möchte uns von den Online-Angeboten erzählen und mit uns einen kleinen Blick in das Schulmuseum werfen! Schau dir das Video unter folgendem Link an: Hildus, die Schulmuseums-Eule

Projekte: Digitales Schulmuseum

Hallo! Mein Name ist Kira und ich promoviere seit Anfang 2020 an der Universität Hildesheim. Ich möchte euch hier einen kleinen Einblick in mein Forschungsvorhaben geben und was das mit dem Schulmuseum zu tun hat.

Doch fange ich erstmal mit meinem Studium an:

Ich habe Grundschullehramt auch hier an der Universität Hildesheim studiert und in meinem Master – im Zusammenhang mit dem sogenannten Projektband – angefangen, im Schulmuseum zu arbeiten. Da hat sich nach und nach ein wirklich tolles Team gebildet und mir hat die Arbeit, die überwiegend aus dem Planen und Durchführen von Führungen für Schulklassen bestand, echt Spaß gemacht.

In den Reflexionen zu den Besuchen kamen mehr und mehr die Fragen auf:

  • "Sind die Schüler_innen gut auf den Besuch vorbereitet gewesen?“
  • „Wird die Klasse wohl in der Schule nochmal über diesen Besuch reden? – Da waren bestimmt noch einige offene Fragen…“
  • „Können wir als Museum mehr anbieten, damit dieser Besuch gut nachbereitet wird?“
  • Können wir der nächsten Lerngruppe vielleicht auch etwas zur Vorbereitung anbieten?"
  • „Wie könnten solche Angebote bereitgestellt werden?“

Neben Workshops, die Museen für ihre Besucher*innengruppen anbieten, gibt es auch unterschiedliche Angebote, die der Vor- und Nachbereitung eines Besuches dienen. Allerdings stellen längst nicht alle Museen ein digitales Angebot für Lehrer*innen und Schulklassen zur Vor- und Nachbereitung von Museumsbesuchen zur Verfügung, obwohl ein solches Material den Vorteil hätte, Besucher*innengruppen den Besuch des Museums reizvoller zu präsentieren und ergiebiger werden zu lassen.

Damit wäre Lehrkräften die Möglichkeit geboten, ihre Schulklassen gezielter auf die Exkursion vorzubereiten und im Nachhinein diese nachhaltiger zu reflektieren.

Stipendium des Promotionskollegs Unterrichtsforschung

Und so hat es sich dann irgendwie über viele Gespräche ergeben, dass ich mich für ein Stipendium des Promotionskollegs Unterrichtsforschung beworben habe – das Referendariat, das nach dem Studium eigentlich kommen sollte, ist erstmal aufgeschoben – und mit meiner Forschung genau diesen Bereich untersuche:

„Außerschulische Lernorte im Zeitalter der Digitalisierung. Eine wissenschaftliche Erhebung digitaler Angebote zur Vor- und Nachbereitung von Besuchen in deutschsprachigen Schulmuseen mit Schulklassen der Primarstufe und Sekundarstufe I.“

Projekt: "Außerschulische Lernorte"

Das Ziel meiner Arbeit ist, im Rahmen einer wissenschaftlichen Erhebung den grundlegenden Stand zur Bereitstellung von digitalen Materialien zur Vor- und Nachbereitung für Schüler*innengruppen der Schulmuseen im deutschsprachigen Raum zu analysieren. Dazu habe ich damit begonnen, den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema zu analysieren. Anschließend habe ich mit ausgesuchten Museen Interviews geführt, um herauszufinden, welche Projekte es schon gibt und wie die Verantwortlichen in den Museen über dieses Thema denken. Als nächstes werden dieses Interviews und auch ein dazugehöriger Fragebogen ausgewertet.

Den Abschluss bilden dann Evaluierungs- und Vorbereitungsbögen für Schulmuseen, die ihre eigenen digitalen Angebote prüfen möchten bzw. beabsichtigen, digitales Material für die unterrichtliche Vor- und Nachbereitung zu erarbeiten.