Dauerausstellung

Seit dem 15. November 2018 ist die neue Dauerausstellung des Schulmuseums geöffnet.

Mit der feierlichen Wiedereröffnung des Schulmuseums am neuen Standort in der Volkshochschule Hildesheim präsentieren wir die neue Dauerausstellung des Schulmuseums. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Normalerweise haben wir jeden Samstag von 11 bis 16 Uhr für Sie geöffnet (nicht in den Schulferien), aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Coronavirus ist dies jedoch auf absehbare Zeit nicht möglich.
Ab sofort können wir aber für angemeldete Gruppen von bis zu 9 Personen wieder unsere Türen öffnen, auch können sich zwei Gruppen dieser Personengröße abwechseln. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse, gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin.

 

In der Sonderausstellung „100 Jahre Frauenstudium in Deutschland“  wird die relativ junge Geschichte des Frauenstudiums dargestellt. In Zusammenarbeit mit dem Centrum für Lehrerfortbildung und Bildungsforschung der Universität erarbeitet das Schulmuseum mit Studierenden die Umsetzung der Ausstellung.

Exemplarisch werden Frauenbiografien aus den vergangenen 100 Jahren – aus der Frühzeit des Frauenstudiums, aus der Zeit des Nationalsozialismus und den vier Jahrzehnten des geteilten Deutschlands bis zur Gegenwart – zum Beispiel in Film- und Interviewsequenzen dargestellt.

Aufgrund der Situation bezüglich der Corona-Pandemie musste die für den 27. April 2020 geplante feierliche Eröffnung der Sonderausstellung auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Ebenso wie der im Zuge dessen geplante Festakt zur Verleihung des Förderpreises Museumspädagogik 2019 der VGH-Stiftung.

Wir hoffen beides in nicht zu ferner Zukunft nachholen zu können und verweisen bis dahin gerne auch auf den Internetauftritt der Sonderausstellung:

Besuchen Sie unsere aktuelle Sonderausstellung zum Frauenstudium in der digitalen Welt des Schulmuseums!

 

 

Archiv Sonderausstellungen

Mathematik-Mitmach-Ausstellung MatHildeum - 2. September 2019 bis Mitte Februar 2020

Feierliche Eröffnung anlässlich des 1. Hildesheimer Hurwitz-Tages am 16. November 2019

MATHilde ist wieder da! Nachdem sie 2018 im Rahmen der ersten Sonderausstellung gegründet wurde, kehrt die Mathematik-Mitmach-Ausstellung von Frau Professorin Dr. Barbara Schmidt-Thieme und Frau Dr. Tanja Hamann im September 2019 ins Schulmuseum zurück. Die feierliche Eröffnung findet anlässlich des ersten Hurwitz-Tags der Universität in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Andreanum am 16. November 2019 statt. Mit den Hildesheimer Hurwitz-Tagen möchte die Projektgruppe Geschichte der Mathematik Einblicke in Themen und aktuelle Projekte zur Mathematikgeschichte geben.

Flyer Hurwitz-Tag


Die Mathematik-Mitmach-Ausstellung MATHILDEUM bietet die Möglichkeit, Mathematik in drei verschiedenen Teilen zu entdecken und mathematische Entdeckungen durch die Jahrhunderte nachzuerleben:

  • MatHilde experimentiert: Wie fallen die Kugeln durchs Galton-Brett, wie wandern die Monster auf dem Möbiusband?
    Hier kann Mathematik an Exponaten entdeckt werden.
  • MatHilde rechnet: Wie multiplizierten die Ägypter, wie die Rechenmeister?
    Hier kann man Rechenverfahren von früher bis heute kennen - und verstehen. lernen.
  • MatHilde unterrichtet: Wie lehrten die Griechen Geometrie, wie lernten die Kinder Mengenlehre?
    Hier erlebt man Aufgaben aus 2000 Jahren Mathematikunterricht.

Flyer MATHILDEUM

Flyer MATHilde im Schulmuseum

"Diversität in Kinderbüchern" - 15. November 2018 bis Ende Juni 2019

Diversität in Kinderbüchern: Sonderausstellung von Professorin Dr. Viola Georgi

Zeitgleich mit der Wiedereröffnung des Schulmuseums am 15. November 2018 im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim, hat die Sonderausstellung zur Diversität in Kinderbüchern begonnen:

Es war einmal eine Bilderbuchfamilie: Vater, Mutter und zwei Kinder. In ihrem Haus mit ihrem Hund und dem Apfelbaum im Garten, lebten sie vergnügt bis an ihr Ende.

Und die Moral von der Geschicht’? Kinderbücher prägen unsere Vorstellungen von Familie. Sie erzeugen bestimmte Familien- und Rollenbilder, die von klein auf erlernt und zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn Kinderbücher ausschließlich von traditionellen Familien erzählen, schließen sie die vielfältigen Familienformen aus, die gegenwärtig in unserer Gesellschaft gelebt werden: Familien in Deutschland wohnen auch in Häuserblocks und Mietwohnungen, andere haben mehr als ein Zuhause oder waren auf der Flucht. Kinder leben mit alleinerziehenden Elternteilen oder ihren Großeltern, in Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien, Adoptionsfamilien oder in Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden.

In all diesen unterschiedlichen Familien gibt es Kinder, die es lieben, wenn ihnen Geschichten vorgelesen werden und Kinder, die selbst mit Begeisterung Bücher lesen. Warum sollten also nicht auch sie und ihre Familien selbstverständlicher Teil dieser Geschichten sein? Die Ausstellung ‚Diversität in Kinderbüchern‘ will hierzu einen Beitrag leisten. Sie richtet den Blick bewusst auf die vielfältigen familiären Lebenswelten und Kindheitserfahrungen.

Die Besucher_innen dieser Ausstellung finden Kinderbücher vor, die

  • allen Kindern erlauben, sich mit den Protagonist_innen zu identifizieren.
  • unterschiedliche Erfahrungen der jungen Leser_innen aufgreifen.
  • Stereotype auf den Kopf und in Frage stellen.
  • Ausgrenzung thematisieren, Diskriminierungen sichtbar machen und Lösungen aufzeigen.
  • neue Wege illustrieren, damit Grenzen überwunden werden.
  • jene Kinder und Familien zu Wort kommen lassen, die allzu oft übersehen und überhört werden.

Die Ausstellung wurde von Professorin Viola B. Georgi, Agata Wozniesinska, Janina Vernal Schmidt und Studierenden der Stiftung Universität Hildesheim konzipiert. Sie richtet sich sowohl an Kinder als auch an Eltern, Erziehungsberechtigte, Erzieher_innen, Lehrer_innen und alle weiteren Interessierten.

Für die Ausstellung haben die Studierenden Tobias Kreft, Lea Hafermann, Jubytra Enzmann, Ellen Wozniak, Linda Schönrock, Nehle Kaack, Tobias Burmeister, Christin Eißing und Nele Schulz drei Schwerpunktthemen gesetzt:

  1. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
    Einfühlsam, witzig und unverkrampft gehen die ausgewählten Kinderbücher mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt von Menschen um. Dabei bilden die Bücher vielfältig gelebte Familienformen sowie unterschiedliche Identitätsentwürfe als selbstverständlich ab. Den Ausgangspunkt bilden die Kinderfragen: „Was ist homosexuell?“ „Können Schwule und Lesben Kinder kriegen?“ „Gibt es queere Tiere?“
  2. Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit
    Mehrsprachige Bücher erlauben Kindern, sich mit den Sprachen, die sie sprechen und die sie umgeben, spielerisch und wertschätzend zu beschäftigen. Dazu gehört auch das Sprachenlernen von Familien, die migriert oder geflüchtet sind und heute in Deutschland leben. So wurden Geschichten ausgewählt, denen es gelingt, Erfahrungen von Flucht, den Verlust von Familie, Freunden und vertrauter Umgebung, kindgerecht und mitfühlend darzustellen.
  3. Empowerment
    Power bedeutet Kraft, Macht und Fähigkeit. Deshalb richten sich empowernde Kinderbücher besonders an jene Kinder, die Diskriminierung erleben. Sie wollen das Selbstwertgefühl und die Selbstbestimmung ihrer jungen Leser_innen stärken. Kinder brauchen Bücher, in denen sich ihre vielfältigen Familien spiegeln und sie sich als gleichwertig, handelnd und wertvoll begreifen.

Ort:
Stiftung Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim
Im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim
Pfaffenstieg 4 - 5, 31134 Hildesheim


Gründung MatHildeum - 17. bis 31. Oktober 2018

Am 15. November 2018 öffnet das Schulmuseum im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim wieder seine Türen. Nach einem gut besuchten „Tag der offenen Tür“ am 31. August und einer Lesung von Prof. Dr. Werner Greve und Dr. Tamara Thomsen zu ihrem Buch "20 Leben" am 12. September findet nun die Gründung des MatHildeums statt.

Am 17. Oktober um 18.30 Uhr startet die Mathematik-Mitmach-Ausstellung von Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme und Dr. Tanja Hamann. In drei verschiedenen Teilen kann Mathematik entdeckt und können mathematische Entdeckungen durch die Jahrhunderte nacherlebt werden:

  • MatHilde experimentiert: Wie fallen die Kugeln durchs Galton-Brett, wie wandern die Monster auf dem Möbiusband?
    Hier kann Mathematik an Exponaten entdeckt werden.
  • MatHilde rechnet: Wie multiplizierten die Ägypter, wie die Rechenmeister?
    Hier kann man Rechenverfahren von früher bis heute kennen - und verstehen. lernen.
  • MatHilde unterrichtet: Wie lehrten die Griechen Geometrie, wie lernten die Kinder Mengenlehre?
    Hier erlebt man Aufgaben aus 2000 Jahren Mathematikunterricht.

Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme und Dr. Tanja Hamann freuen sich auf den Besuch von allen, die sich für Mathematik interessieren: Lehrer_innen, Großeltern, Eltern, Schüler_innen, Studierende. Ab November ziehen wir in die Mediothek Mathematik der Universität Hildesheim am Samelsonplatz.

Zeit:
17. Oktober, 18:30 Uhr

Ort:
Stiftung Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim
Im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim
Pfaffenstieg 4 - 5, 31134 Hildesheim

Anmeldungen für Schulen zur Terminvereinbarung gern unter der Telefonnummer 05121 883-92600 oder 05121 883-10150.