Informationen für Studierende

Allgemeine Fragen zu GHR 300

Welches sind die Zugangsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge?

Grundsätzlich muss der erfolgreiche Bacherlor-Abschluss nachgewiesen werden. Zugelassen wird aber auch, wer im Bachelorstudium mindestens 162 Leistungspunkte erworben hat.

Die Zugangs- und Zulassungsordnungen finden Sie unter folgendem Link im elektronischen Verkündungsblatt:

Hinweis: für das Fach Englisch gilt, dass als zusätzliche Zugangsvoraussetzung ein mindestens dreimonatiger studienrelevanter Auslandsaufenthalt in einem englischsprachigen Land nachgewiesen wird.

Sind die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge zulassungsbeschränkt?

Nein, jede Bewerberin und jeder Bewerber, der sich fristgerecht und mit vollständigen Unterlagen bewirbt und die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, erhält einen Studienplatz.

Wie sind die Bewerbungsfristen für die Masterstudiengänge Lehramt?

Das Online-Bewerbungsportal ist für Sie ab Anfang Dezember bis i. d. R. 1. März (Sommersemester) und ab Anfang Juni bis i. d. R. 1. September (Wintersemester) eines Jahres freigeschaltet.

Den Link zum Online-Bewerbungsportal und weitere Informationen zu Bewerbung und Zulassung finden Sie unter folgendem Link: Bewerbung um einen Studienplatz

Der Bachelorabschluss kann nicht fristgerecht nachgewiesen werden. Was passiert?

In diesem Falle erfolgt Ihre Exmatrikulation aus dem Masterstudiengang mit Fristablauf zum Semesterende (31. März für das Wintersemester bzw. 30. September für das Sommersemester). Sie bleiben aber weiterhin im Bachelorstudiengang eingeschrieben. Um Ihr Studium im Masterstudiengang fortsetzen zu können, müssen Sie sich zum nächstmöglichen Zeitpunkt erneut form- und fristgerecht um einen Studienplatz im Masterstudiengang bewerben.

Zulassung zum Master erfolgt ohne ein abgeschlossenes Bachelorstudium. Bis wann muss der Bachelorabschluss nachgewiesen werden?

Bewerberinnen und Bewerber ohne Bachelorabschluss, aber mit mindestens 162 erreichten Leistungspunkten, sind vorläufig zugangsberechtigt. Der Nachweis über den erfolgreichen Bachelorabschluss muss spätestens bis zum jeweiligen Semesterende (31. März für das Wintersemester bzw. 30. September für das Sommersemester) erbracht werden.

Eine Rückstufung in den Bachelor ist erfolgt. Kann man die Veranstaltungen der Praxisphase weiterbesuchen?

Ja, alle zur Praxisphase gehörenden Veranstaltungen (Begleit- und Nachbereitungsseminare und der Praxisblock) können weiter besucht werden, auch wenn eine Exmatrikulation erfolgt ist (dies gilt nur bei einer Exmatrikulation aus dem Master im Sommersemester). Bei einer erneuten Einschreibung in den Masterstudiengang werden die diesbezüglichen Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt. Das gilt im Übrigen auch für die Veranstaltungen des Projektbandes, da dieses eng mit der Praxisphase zusammenhängt.

Erneute Einschreibung in den Master nach einer Rückstufung. Werden anderen Studien- und Prüfungsleistungen in den Fächern (den Bildungswissenschaften etc.) auch übernommen?

Ja.

Kann der Masterstudiengang Lehramt (Grundschullehramt, Haupt- und Realschullehramt) auch im Sommersemester begonnen werden?

Der Masterstudiengang Lehramt kann auch ab dem Sommersemester studiert werden! Dann beginnt die Praxisphase allerdings ab dem 2. Mastersemester!

Die Praxisphase und das Projektband beginnen doch nur zum Wintersemester und erstrecken sich über drei Semester! Sie werden also im vierten Semester abgeschlossen in dem auch das Master-Abschlussmodul absolviert werden muss. Ist das machbar?

Da viele der Lehrveranstaltungen in den Fächern und in den Bildungswissenschaften Pädagogik und Psychologie auch im Sommersemester angeboten werden, können diese bereits in ersten Semester belegt werden. Das gilt auch für Veranstaltungen des individuellen Profilierungsbereichs, sofern im Rahmen des Optionalbereichs dieser und nicht der Profilierungsbereich Inklusion belegt wird.

Die Hauptarbeitsbelastung im Rahmen der Praxisphase fällt im Praxisblock an, also im Semester vor der Masterarbeit. Die Nachbereitungsveranstaltungen im Umfang von jeweils 1 SWS pro Fach werden in der Regel als Blockveranstaltungen in zeitlicher Nähe zum Praxisblock angeboten werden. Und was das Projektband betrifft, so erfolgt zwar die Anfertigung des Projektberichts im Anschluss an den Praxisblock und in den meisten Fällen wird dafür auch noch ein Teil des vierten Semesters in Anspruch genommen werden müssen. Da aber in vielen Fällen in der Masterarbeit Fragestellungen bearbeitet werden, die sich aus dem Projekt ergeben haben, ist eine Bearbeitung der Projektergebnisse und der Masterarbeit in unmittelbarer zeitlicher Nähe durchaus von Vorteil. Und zwar sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf die erforderlichen Zeitressourcen, da es in einer solchen Konstellation zu Synergieeffekten kommen wird.

Aber selbst, wenn die Masterarbeit nicht in thematischem Zusammenhang mit dem Projekt steht, lassen sich beide innerhalb eines Semesters bearbeiten. Denn die Nachbereitung des Projekts und der Projektbericht sind auf ca. 5 LP = 150 Zeitstunden berechnet (ca. 4 Wochen), die Masterarbeit mit 20 LP auf (600 Zeitstunden = 15 Wochen). Beide zusammen nehmen also ungefähr vier Fünftel des vierten Semesters in Anspruch. Wenn man dann noch den Aufwand für das Masterseminar und das Masterkolloquium im Umfang von insgesamt 6 LP berücksichtigt, so kommt man für das 4. Semester auf einen Gesamtarbeitsaufwand von 31 LP.

Studienbeginn zum Sommersemester eines Jahres. Verlängert sich das Masterstudium über die vier Semester Regelstudienzeit hinaus?

Das wird nicht der Fall sein, wenn die Studienplanung dem Modellstudienplan für den Studienbeginn zum Sommersemester aus der Rahmenstudienordnung folgt. 

Ist die Praxisphase teilzeitfähig?

Bis auf weiteres ist die Praxisphase nicht in Teilzeit studierbar! Für die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge ist keine Teilzeitmöglichkeit vorgesehen. Grund: Die Praxisphase erstreckt sich über drei der vier Mastersemester. 

Praxisphase: Anmeldung im LSF

Von wann bis wann kann man sich für die Praxisphase anmelden?

Die Anmeldung für die Praxisphase läuft zeitgleich mit der Bewerbung zum Master, also ab Mitte Juni bis Ende August. Während dieser Zeit können Sie die Anmeldung jederzeit modifizieren bzw. die Anmeldung stornieren. 

Die Anmeldung zu den Vorbereitungsseminaren (im ersten Wintersemester der Praxisphase) läuft analog zur allgemeinen Veranstaltungsanmeldung vor Semesterbeginn. Weitere Informationen zur allgemeinen Veranstaltungsanmeldung vor Semesterbeginn finden Sie unter folgendem Link: Merkblatt: Anmeldung zu Lehrveranstaltungen).

Die Anmeldefrist endet bereits am Freitag vor der Einführungswoche (um die Überschneidungsfreiheit der beiden Vorbereitungsseminare gewährleisten zu können). 

Was sind reguläre Teams? Warum ist das so wichtig?

"Reguläre" Teams sind Teams, in der alle Fächerkombinationen paarweise auftreten. Dazu zählen:

  • Teams mit 2 Personen mit derselben Fächerkombination
  • Teams mit 3 Personen (Tridems) mit paarweise denselben Fächern, z.B. Studi 1: Mathe-Deutsch, Studi 2: Deutsch-Englisch, Studi 3: Mathe-Englisch (also insgesamt 3 verschiedene Fächer)

Idealerweise sollte es nur 'reguläre Teams' geben, damit z.B. immer beide Studis gemeinsam in beiden Fächern die Praxisphase absolvieren können. Es ist aber nicht immer möglich, reguläre Teams zu bilden, wenn es z.B. in einem Jahrgang nur 3 Studierende mit Musik als Fach gibt.

Muss ich Team-Partner suchen und bei der Anmeldung angeben?

Nein, sie müssen nicht nach Team-Partnern mit derselben Fächerkombination suchen. Wenn Sie 'Ohne Partner' angeben, wird das System automatisch die 'besten' regulären Teams zusammenstellen, basierend auf den Fächerkombinationen der angemeldeten Studierenden und der Ähnlichkeit der angegebenen Regionswünsche.

Wir wollten Ihnen nur die Möglichkeit geben, Teamwünsche anzugeben, um z.B. Fahrgemeinschaften bilden zu können. Ob alle Teamwünsche erfüllen werden können, ist im Vorhinein aber nicht vorhersehbar.

Können auch Teamwünsche für 2-er Teams angegeben werden, bei denen nur ein Fach übereinstimmt?

Nein.

Können auch Teamwünsche für 3-er Teams angegeben werden mit derselben Fächerkombination (AB-Tridems)?

Nein, ein Tridem mit derselben Fächerkombination (AB-Tridem) kann nicht als Teamwunsch im LSF angegeben werden, denn es ist nicht 'regulär' in dem Sinne, dass Fächer immer nur paarweise auftreten. 

AB-Tridems können nur nach der automatischen Team-Generierung entstehen: Da Studierende ohne Team insgesamt noch weniger vorteilhaft sind als AB-Tridems und vermutlich nicht alle Studierenden in regulären Teams unterkommen können, werden bei der automatischen Team-Generierung einzelne Studierende 'ohne Team' an bereits gebildete 'reguläre' 2-er Tandems angehängt werden (und so dann ein AB-Tridem bilden).

Wenn ein AB-Tridem mit einer Fächerkombination "A-B" gewünscht ist, kann man wie folgt vorgehen:

  1. Zwei von den drei Studierenden des 'Wunschteams' können sich als 'reguläres' Tandem anmelden.
  2. Das dritte Mitglied des Wunschteams sollte dieselben Wunschregionen angeben wie der Tandem-Starter

Dann besteht eine gewisse Chance, dass nach der automatischen Team-Generierung das gewünschte AB-Tridem entsteht. Sollte sich aber noch eine weitere Studierende mit derselben Fächerkombination "A-B" anmelden mit ähnlichen Regionswünschen wie die drei aus dem 'Wunsch-AB-Tridem', dann wird es nach der automatischen Team-Generierung zwei reguläre Tandems geben: Denn das Ziel der Team-Generierung ist es, möglichst viele 'reguläre' Teams zu bilden. 

Es ist noch nicht sicher, ob ich eine Masterzulassung bekommen / die Uni wechsle etc. Soll ich trotzdem einen Teamwunsch angeben, auch wenn dann mein Team-Partner ggf. kurzfristig ohne mich auskommen muss?

Ja, Sie können ruhig einen Teamwunsch angeben (bei gleichen Fächern ein Tandem, bei nur einem gleichen Fach ein Tridem). Sollten Sie sich kurzfristig vor der Einteilung der Studierenden in die Teams (in der Einführungswoche) wieder abmelden, wird das System die Anmeldung ihres Team-Partners wie eine Anmeldung 'Ohne Partner' (bei einem Tandem) bzw. wie ein 'halbes Tandem' behandeln (bei der Anmeldung als Tridem mit insgesamt drei Studierenden und versuchen, automatisch auf Basis der Fächerkombination und den angegebenen Regionswünschen ein optimales Team zu finden. 

Abmeldungen von der Praxisphase nach der Teameinteilung in der Einführungswoche führen aber immer zu dem Problem, dass dann bereits gebildete Teams auseinanderbrechen und manuell nach Alternativen gesucht werden muss. Dadurch dass Studierende die Praxisphase aber fortsetzen können, auch wenn Sie nur auflösend bedingt im Master eingeschrieben waren, aber wieder zurückgestuft werden, sollte es nur wenige Teams geben, denen nach der Teameinteilung noch Teammitglieder abhanden kommen. 

Beide Teammitglieder haben sich versehentlich als 'Tandem-Starter' angemeldet. Wie können wir das korrigieren?

Einer der beiden Teammitglieder muss im Reiter 'Mein(e) Team-Partner' alle dort angegebenen Zeilen löschen (das Häkchen vor der Zeile anwählen und dann auf 'Löschen' klicken und bestätigen. Danach kann im Reiter 'Grunddaten' auch das Feld 'Ihr Teamstatus' von 'Tandem-Starter' auf 'Tandem-Partner' geändert werden. 

Wie wahrscheinlich ist es, dass unser Teamwunsch erfüllt werden kann?

Teamwünsche zu 'regulären' Teams (also 2-er Teams mit der gleichen Fachkomb. bzw. 3-er Teams mit paarw. der gleichen Fachkomb.) haben eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, realisiert zu werden.

Wieso kann ich mich als Härtefall nur "ohne Partner" anmelden?

Die Anmeldung zur Praxisphase ist für die unter die Härtefallregelung fallenden Studierenden aufgrund der Besonderheiten im Rahmen der bevorzugten Vergabe ausschließlich ohne Partnerin bzw. ohne Partner möglich. Sofern Sie sich unbedingt mit einer Tandempartnerin bzw. einem Tandempartner anmelden möchten, besteht nur die Möglichkeit, dass Sie im Rahmen des Anmeldeverfahrens auf Ihren Härtefallstatus verzichten und sich im regulären Verfahren anmelden. Zu weiteren Einzelheiten wird auf die in diesem Abschnitt aufgeführten Erläuterungen verwiesen.

Warum können bei der Anmeldung keine Wunschschulen angegeben werden?

Die Angabe von Wunschschulen ist aus mehreren Gründen problematisch:

  • Wir haben mehrere hundert Schulen in unserem Einzugsbereich - die Auswahl wäre recht umständlich, weswegen wir auf Wunschregionen zurückgreifen
  • Es müssten sehr viele Wunschschulen angegeben werden, damit hinreichend viele Wünsche erfüllbar wären, da Schulen zumeist nur bis zu 6 Studierende aufnehmen werden. Bei der Angabe von Wunschregionen reichen 3-5 Regionen, um den allermeisten Studierenden einen dieser Wünsche erfüllen zu können.
  • Die Angabe von Wunschschulen weckt hohe Erwartungen an die Erfüllbarkeit der Wünsche, die aber definitiv nicht realisierbar sind.
  • Zum Zeitpunkt der Anmeldung sind die teilnehmenden Schulen noch gar nicht (endgültig) bekannt...

Und wichtig: Bitte kontaktieren Sie auf keinen Fall die Schulen direkt vor der Verteilung auf die Schulen, ob dort Plätze frei sind etc. 

Werde ich nicht grundsätzlich einer weit entfernten Schulen zugeordnet, wenn ich angebe, dass ich ein KfZ nutzen kann?

Nein. Wir unterscheiden innerhalb einer Region aber nach Schulen, die (generell) gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, und solchen, die (generell) nur schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Studierende, die keine Angabe zum KfZ machen oder 'nein' angeben, bekommen eine höhere Wahrscheinlichkeit, an eine mit Öffis gut zu erreichende Schule zugewiesen zu werden.

Wir hatten eine Weile überlegt, ob wir diese Angabe überhaupt abfragen sollen genau wegen der Zweifel, die eine solche Abfrage weckt. Andererseits kann es sein, dass jemand in der Nähe einer schlecht zu erreichenden Schule wohnt, aber lieber mit dem Auto dorthin fährt als zu einer gut erreichbaren Schule, die aber weiter weg liegt. Oder jemand pendelt ohnehin täglich mit dem Auto zur Uni und möchte lieber eine 'schlecht erreichbare' Schule in seinem / ihrem 'Heimatkreis' bekommen (weil der Weg mit dem Auto dorthin ohnehin kürzer ist als zur Uni).

Warum sollten auch Team-Partner eigenen Regionswünsche angeben?

Es kann immer sein, dass ihr Team-Partner kurzfristig vor der Verteilung der Teams auf die Schulen ausfällt (wenn z.B. die Bewerbung zum Master nicht erfolgreich ist). Wenn dieses Problem nach dem Ende der Anmeldung zur Praxisphase auftritt, sind für Sie im System keine Regionswünsche hinterlegt.

In der Auswahlliste mit den Regionen befinden sich auch Regionen, die recht weit entfernt von Hildesheim / Hannover sind. Wie groß ist die Chance, dass Studierende dort einen Platz bekommen?

Studierende werden voraussichtlich nur dann an Schulen in den 'weit entfernten' Regionen geschickt, wenn Sie diese explizit als Erstwunsch angegeben haben (und sich ein passendes Team zusammenfindet). Vor einer Zuteilung wird aber auch berücksichtigt, ob auch die Fahrzeiten der Lehrendentandems akzeptabel sind. 

Wir hatten überlegt, ob wir einige der 'weit entfernten' Regionen ganz aus der Auswahl entfernen. Sofern sich aber sowohl die Studierendenteams wie auch die Lehrendentandems einig sind, wollten wir bei der Anmeldung einer solchen Konstellation zunächst nicht technisch entgegen stehen. Da aber bei einem regulären 2-er Team insgesamt 6 Personen beteiligt sind (2 Studierende sowie 2 Lehrkräfte der Uni und 2 LiPs in den beiden Lehrendentandems), scheint die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, dass diese Konstellation in der Realität auftritt. 

Wann werden die Teams für die Praxisphase endgültig zusammengestellt und auf die Schulen verteilt?

Grundsätzlich wird die vorläufige Vergabe der Praktikumsplätze in der zweiten Septemberhälfte eines Jahres bekannt gegeben, der genaue Termin ist abhängig vom Beginn des Wintersemesters und wird Ihnen rechtzeitig verkündet. Sie haben dann eine befristete Anzahl an Tagen Zeit ihre Zuteilung im LSF zu evaluieren.

Zur Einsicht ihrer Vergabe und zur Evaluation loggen Sie sich im LSF ein:

  • Ihre Anmeldung befindet sich unter "Meine Funktionen", "Meine Schulpraktika".
  • Ihre Zuteilung evaluieren Sie unter dem Reiter "Evaluation der Verteilung"

Praxisphase und Praxisblock

Wo und wann erfahre ich Details zur Praxisphase?

Sie werden in unserer Informationsveranstaltung zur Praxisphase und dem Projektband Anfang Juli eines Jahres informiert. Link zur Veranstaltungsseite: Infoveranstaltung zur Praxisphase und dem Projektband

In der Einführungswoche zum jeweiligen Wintersemester findet die Einführungsveranstaltung zum Masterstudiengang Lehramt (M.Ed.) mit anschließender Projektbandausstellung (Projektbörse) statt. Link zur Veranstaltungsseite: Einführungsveranstaltung: Masterstudiengang Lehramt (M.Ed.)

Sie finden unter folgenden Links auf unseren Seiten weitere Informationen:

Zudem können Sie persönliche Termine mit den Kolleg_innen der Koordinierungsstelle Lehramt (CeLeB) vereinbaren. Nehmen Sie bitte Kontakt unter folgender E-Mail-Adresse mit uns auf: koordla(at)uni-hildesheim.de

Ist ein Führungszeugnis für die Praxisphase notwendig?

Die Studierenden benötigen ein persönliches erweitertes Führungszeugnis für den Praxisblock. Sie werden in der Praktikumseinweisung zum Praxisblock im November informiert. Das dafür erforderliche Formblatt wird im Zuge dieser Veranstaltung verteilt.

Wann beginnt der Praxisblock und wie lange dauert er?

Der Praxisblock beginnt am 2. März 2020 und startet mit zunächst zweiwöchiger Hospitationszeit. Danach folgt die Phase des eigenen Unterrichtens. Der Praxisblock endet am 15. Juli 2020 (Beginn Sommerferien 2020).

Im November 2019 werden die Studierenden im Rahmen der Praktikumseinweisung alle für das Praktikum erforderlichen Unterlagen erhalten (Aufforderung zur Beantragung eines Führungszeugnisses, Belehrung Infektionsschutz/ Krankmeldung und Verschwiegenheitserklärung).

Die universitären Lehrveranstaltungen gehen bis zum Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020! Die Vorlesungszeit endet mit dem 17. Juli 2020. Bei Blockveranstaltungen kann es zu Abweichungen kommen.

Durch wen werden die Studierenden im Praxisblock betreut?

Hier ist zu unterscheiden zwischen der direkten Betreuung an der Schule und den Beratungsbesuchen: Die direkte Betreuung erfolgt in jedem Fach durch die Mentor_innen.

Zudem erfolgen regelmäßige Beratungsbesuche: einmal durch das Lehrendentandem (dieses besteht aus der/dem Lehrbeauftragten für den Praxisphase, der/dem LiP, sowie der/dem Fachdidaktiker_in der Universität) ein zweites Mal durch die/den LiP und zudem ist ein weiterer Besuch der/des Fachdidaktikers_in möglich – dieser kann aber durch eine Beratung an der Universität ersetzt werden.

Werden mir evtl. Fahrtkosten für den Praxisblock erstattet?

Nein.

Wie ist der Versicherungsschutz während meiner Praxisphase und insbesondere für eigene bzw. institutseigene Gegenstände, die Studierende für ihr Projekt nutzen (z.B. Kameras), etwa wenn eigene Gegenstände in die Schule mitgeführt werden?

Hier können wir nur über die grundsätzlichen Regelungen zu Sach- oder Personenschäden informieren, denn die Haftung bzw. Wiedergutmachung im Schadensfall ist eine Frage des Einzelfalles.

Unfallversicherung: Diese gilt nur für Personenschäden!

Da der Praxisblock sowohl formal als auch inhaltlich voll integrierter Bestandteil des Studiums ist und die Studierenden bei ihrer Ableistung der rechtlichen und organisatorischen Verantwortung, Weisung und Kontrolle der Universität unterliegen, sind Sie als Studierende in diesem Zeitraum grundsätzlich über den Unfallversicherungsträger der Universität unfallversichert. Sollte es zu einem Unfall mit einem Personenschaden kommen, wird die Landesunfallkasse dennoch jeden Fall einzeln prüfen.

Ausführlichere Informationen hierzu gibt es  unter folgendem Link auf den Seiten des Gemeinde-Unfallversicherungsverbands Hannover und der Landesunfallkasse Niedersachsen: Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz rund um die Universität

Für Sachschäden gilt die Unfallversicherung nicht! Die Universität selbst hat keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. D.h., die Mitnahme und die Nutzung  persönlicher/privater Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr! Dies gilt sowohl im Projektband als auch in der Praxisphase.

Es gilt hier die allgemeine gesetzliche Regelung, dass diejenige bzw. derjenige für den Schaden aufzukommen hat, die bzw. der ihn verursacht hat.

Bitte beachten Sie daher:

  • Wenn Sie auf dem Weg zur oder von der Schule z.B. einen Autounfall/ Fahrradunfall verursachen haften Sie selber
  • Wenn Sie Gegenstände der Schule beschädigen, haften Sie ebenso. Ein besonders wichtiger Fall ist der Verlust eines anvertrauten Schulschlüssels. Hier gilt es zu beachten, dass Sie seitens der Schule genau darüber aufgeklärt werden, was im Falle eines Verlustes eintritt. Es können möglicherweise hohe Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie z.B. einen Generalschlüssel verlieren und die Schließanlage ausgetauscht werden muss
  • Hinweis: Bevor Sie einen Schlüssel der Schule annehmen, lassen Sie sich bitte im eigenen Interesse genau erklären, wie hoch das Risiko wäre, falls Sie den Schlüssel verlieren (Austausch eines einzelnen Schlosses oder Austausch einer Schließanlage für einen Teil der Schule oder für die ganze Schule). Wenn Sie das Verlustrisiko nicht übernehmen wollen, dürfen Sie den Schlüssel ablehnen. Die Schule müsste die Räume dann für Sie durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter öffnen lassen.

Eine Haftung der Schule käme z.B. in Betracht, wenn diese bzw. ihre Vertreter_innen selbst den Schaden zu verantworten haben.

Für Schäden, die Dritte verursachen (z.B. Diebstahl), braucht die Schule – genauso wie die Universität - nicht aufzukommen.

Beschädigen  Sie Eigentum der Universität oder der Schule  oder werden Ihnen  geliehene Gegenstände gestohlen, haften Sie für den Schaden. Falls Sie eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, klären Sie bitte im Schadensfall, ob Ihre Versicherung die Beschädigung oder den Verlust des Gegenstandes ersetzt.

Wann finden die Schultage im Praxisblock statt?

Montag, Dienstag und Mittwoch.

Donnerstag und Freitag sind Universitätstage.

Wieviel Zeit verbringen die Studierenden im Praxisblock pro Woche an der Schule?

In der Regel sind es an drei Tagen (Montag bis Mittwoch) insgesamt 15 Zeitstunden. Donnerstag und Freitag sind Universitätstage.

Bei Projektwochen o.ä. kann sich auch punktuell eine längere bzw. kürzere Anwesenheitszeit der Studierenden an der Schule ergeben. Dies liegt in der Entscheidungsbefugnis der Schulleitung und ist abhängig von den Gegebenheiten vor Ort. Die nicht für selbstgestalteten Unterricht (siehe auch: Wie viele Unterrichtsstunden geben die Studierenden im Praxisblock?) verbleibenden Zeitstunden sind für außerunterrichtliche Tätigkeiten vorgesehen. Die Studierenden sollen das ganze Spektrum der Arbeitsbereiche einer Lehrkraft an der Schule kennen lernen.

Dazu kann Folgendes gehören: Teilnahme an Gremiensitzungen, Fachkonferenzen, Elternabenden, Lektüre von Förderplänen und Schulprogrammen, Teilnahme am Ganztagsprogramm der Schule, Hospitationen und Besprechungen, ggf. Vor- und Nachbereitung von Stunden (Vorbereitung von Fachräumen, Mediennutzung, Absprachen mit den Mentor_innen o. ä. ), Durchführung des Projektbandes.

Hinweis: Hospitationen können auch in fachfremdem Unterricht stattfinden, insbesondere wenn es Ihre Lerngruppe betrifft!

Wie viele Unterrichtsstunden geben die Studierenden im Praxisblock?

In den ersten Wochen machen sich die Studierenden  mit den Gegebenheiten an Ihrer Praktikumsschule vertraut. Neben der Hospitation gehören dazu vor allem die Teilnahme an außerunterrichtlichen Aktivitäten (s. Was wird von den Studierenden außerhalb des Unterrichts erwartet?) und das Vertrautwerden mit den Lerngruppen, in denen  sie  möglichst kontinuierlich während des Praktikums verbleiben.

Die Studierenden  führen ab der dritten Praktikumswoche zunächst teilweise selbstgestalteten Unterricht (Sequenzen von Unterrichtsstunden) durch, im weiteren Verlauf des Praktikums dann vollständig selbstgestalteten Unterricht. Sie unterrichten dabei möglichst eine Unterrichtsstunde pro Woche in jedem ihrer Fächer.

Sie werden dabei zum einen durch die/den Mentor_in betreut, zum anderen durch das Lehrendentandem, das auch die Unterrichtsbesuche vornimmt. Einmal während des Praxisblocks sollten die Studierenden  in jedem Fach eine längere Unterrichtseinheit selbstständig durchführen; während des gesamten Praktikums sollten sie in jedem Fach 15 Unterrichtsstunden selbstgestaltet unterrichten.

Wie umfangreich sind die Beratungsbesuche im Praxisblock?

Bei den Schulbesuchen handelt es sich um Beratungsbesuche, nicht um Prüfungsbesuche! Diese müssen im Vorfeld bei der Schulleitung angezeigt und abgestimmt werden. Es sind pro Fach zwei, max. 3 Besuche vorgesehen. (s. "Durch wen werden die Studierenden im Praxisblock betreut?"). Beratungsbesuche umfassen die Unterrichtshospitation und Nachbesprechung der Unterrichtsstunde.

Hinweis: Das schulische Langzeitpraktikum dient der Berufsfelderkundung, es ist kein vorgezogener Vorbereitungsdienst!

Was wird von den Studierenden außerhalb des Unterrichts erwartet?

Die nicht für selbstgestalteten Unterricht verbleibenden Zeitstunden sind für außerunterrichtliche Tätigkeiten vorgesehen. Die Studierenden sollen das ganze Spektrum der Arbeitsbereiche einer Lehrkraft an der Schule kennen lernen.

Dazu kann folgendes gehören:

  • Teilnahme an Gremiensitzungen, Fachkonferenzen, Elternabenden
  • Lektüre von Förderplänen und Schulprogrammen
  • Teilnahme am Ganztagsprogramm der Schule
  • Hospitationen und Besprechungen
  • Ggf. Vor- und Nachbereitung von Stunden (Vorbereitung von Fachräumen, Mediennutzung, Absprachen mit den Mentor_innen o. ä. )
  • Durchführung des Projektbandes
Was muss ich tun, wenn ich während des Schulpraktikums erkranke?

Melden Sie sich am ersten Tag Ihrer Erkrankung spätestens zu Schulbeginn in Ihrer Praktikumsschule und legen Sie dort auch Ihr ärztliches Attest vor.

Hinweis: Von Fall zu Fall ist an der Praktikumsschule zu klären, ab wann man dort eine Krankmeldung per Attest benötigt!

Zudem informieren Sie die Koordinierungsstelle Lehramt unter folgender E-Mail-Adresse: koordla(at)uni-hildesheim.de

Hinweis: Sie benötigen dafür kein zweites Attest, eine E-Mail reicht aus (gern mit dem eingescannten Attest) – nehmen Sie uns in Ihrer E-Mail an die Schule einfach cc!

Gelten die Schulferien auch für Studierende?

Die Schulferien gelten für die LiPs, die/den Mentor_innen und für Studierende!

Sofern die Studierenden nicht bei Schulveranstaltungen mit eingeplant sind, sind sie in dieser Zeit nicht an der Schule! Sofern in dieser Zeit Lehrveranstaltungen an der Universität stattfinden, werden diese besucht.

Dürfen Studierende Vertretungsunterricht erteilen?

Studierende dürfen keinen Vertretungsunterricht durchführen! Sie dürfen auch nicht für Aufsicht eingesetzt werden. Dies gilt auch im Rahmen von Klassenfahrten, Schulausflügen und vergleichbaren Veranstaltungen.

Information zur Teilnahme an Klassenfahrten

Eine Klassenfahrt fällt in die Schultage und zählt zu den durch Erlass und Kooperationsvereinbarung gedeckten Tätigkeiten. Grundsätzlich können Sie daher an einer Klassenfahrt teilnehmen, sofern folgende Voraussetzungen beachtet werden:

Die Koordinierungsstelle benötigt die konkreten Daten der Fahrt. Sofern diese innerhalb des Semesters stattfinden, beachten Sie bitte, dass universitäre Veranstaltungen vorgehen. Hier ist vor einer Zusage an der Schule eine Absprache der Studierenden mit den Fächern notwendig, damit das Einverständnis Ihrer Dozent_innen vorliegt. Sofern die Fahrt außerhalb des Semesters datiert ist und sie keine Lehrveranstaltungen in irgendeiner Form in der Zeit haben, ist dies natürlich nicht nötig. Wir sind zudem verpflichtet, noch einmal auf Ziffer 5.8 des Grundsatzerlasses des MK vom 1.8.2014 hinzuweisen, wonach insbesondere die Betrauung der Studierenden mit der Wahrnehmung von Aufsichtspflichten gemäß § 62 NSchG nicht vorgesehen ist (unter anderem aus haftungsrechtlichen Aspekten). Für die Zeit, die Studierende im Rahmen einer Fahrt über die ansonsten normale »Schulzeit« investieren, haben sie das Anrecht auf einen Ausgleich: Studierende, die z. B. in einer Woche an einer ganztägigen schulischen Veranstaltung mitwirken - eben einer Klassenfahrt - haben in derselben oder in der folgenden Woche eine entsprechend geringere Anwesenheitszeit.

Hinweise zur Versicherung:

Laut Landesunfallkasse (siehe auch Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz rund um die Universität): Studierende sind während einer Klassenfahrt grundsätzlich über die Schule mit versichert, die Unfallkasse behält sich die Prüfung für den jeweiligen Einzelfall vor.

Wir können Ihnen auf Antrag und unter Vorlage der Kosten ggf. einen kleinen Anteil der Kosten erstatten. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin in der Koordinierungstelle Lehramt, damit wir die Einzelheiten gemeinsam besprechen können.

Bewertung von Praxisphase und Praxisblock

Für die Praxisphase werden insgesamt 30 LP vergeben.

Davon entfallen:

  • 10 LP auf die Seminare (je 3 LP auf die beiden Vorbereitungsseminare, je 1 LP auf die beiden Begleitseminare und je 1 LP auf die beiden Nachbereitungsseminare)
  • 20 LP auf den Praxisblock.

Für die Verteilung der 20 LP auf den Praxisblock hat die FaStuL in ihrer Sitzung vom 29. Oktober 2014 folgende Empfehlung ausgesprochen:

  • Für die Anwesenheit im Praxisblock werden 10 LP vergeben.
  • pro Fach werden im Praxisblock jeweils 5 Punkte vergeben.

Davon werden jeweils 2 LP für die Studienleistung (z. B. Hospitations- oder Gesprächsprotokolle, Fallanalysen, Auswertungsbögen, theoretische Reflexionen, Stundenverlaufspläne der selbst gestalteten Unterrichtsstunden - s. auch Modulbeschreibung in der RahmenStO) und 3 LP für die Prüfungsleistung angesetzt. Die Prüfungsleistung wird in einem der beiden Fächer als Auswertungs- und im anderen Fach als Planungsdidaktik erbracht.

Portfolio

Portfolio Praxisblock

Rahmenstudienordnung 2018

  • Das Portfolio sollte als Studienleistung von der Prüfungsleistung unterschieden werden.
  • Das Portfolio soll als Arbeitsmappe im Sinne einer Dokumentation begleitend zum Praxisblock entstehen und wird bei Beratungsbesuchen vorgelegt.

Die Abgabe des fertigen Portfolios erfolgt 4 Wochen nach Ende des Praxisblocks. Das Portfolio ist keine Voraussetzung mehr für die Anmeldung der Masterarbeit.

Führungszeugnis

Erweitertes Führungszeugnis

Aus gegebenem Anlass informieren wir Sie noch einmal über das erweiterte Führungszeugnis, welches Sie für den Praxisblock benötigen:

Nach § 5.1 RdErl. d. MK v. 1.8.2014 wird für das schulische Langzeitpraktikum ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 BZRG benötigt. Informationen finden Sie unter folgendem Link auf den Seiten des MK Niedersachsens: „GHR 300" - Neustrukturierung der Masterstudiengänge für die Lehrämter an Grundschulen sowie an Haupt- und Realschulen

Dafür fallen Kosten i. H. v. 13 EUR an, die von den Studierenden zu tragen sind.

Es gibt verschiedene Arten von Führungszeugnissen. Ein "erweitertes Führungszeugnis" benötigen Personen, die im Kinder-oder Jugendbereich tätig werden wollen. Unter folgendem Link finden Sie die versch. Arten des Führungszeugnis in einer Übersicht: Information zum Führungszeugnis (Bundesamt für Justiz)

Weitere Informationen zum erweiterten Führungszeugnis finden Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Justiz: Was ist ein "erweitertes Führungszeugnis"?

Projektband

Wo und wann kann ich mich für das Projektband anmelden?

Die Anmeldung für das Projektband erfolgt über das LSF. Der Anmeldezeitraum beginnt im Zuge der allgemeinen Anmeldung ab Mitte September eines Jahres.

Was ist das Projektband?

Das Projektband verläuft parallel zur Praxisphase und besteht neben dem eigentlichen Projekt aus ebenfalls einer Vorbereitungs-, einer Begleit- und einer Nachbereitungsveranstaltung.

Mit dem Projektband wird das forschende Lernen in die Lehramtsausbildung implementiert. Das Projektband ist parallel zur Praxisphase geschaltet, die studentischen Forschungsprojekte werden während des schulischen Langzeitpraktikums durchgeführt. Es müssen datenschutzrechtliche Bestimmungen beachtet und das Einvernehmen mit der Schulleitung muss hergestellt werden. Die Studierenden müssen ihr Vorhaben deshalb zur Genehmigung der Schulleitung der Praktikumsschule vorstellen.

Stichwort: »kleines Verfahren«

Es besteht jedoch keine Genehmigungspflicht im Sinne des Runderlasses des Niedersächsischen Kultusministeriums "Umfragen und Erhebungen".

Mit Bezug auf diesen Erlass wird zur Klarstellung mitgeteilt, dass bei sonstigen schulinternen Umfragen und Erhebungen wie z. B. im Rahmen der niedersächsischen Lehrer_innenausbildung einschließlich der berufsbegleitenden Qualifizierung keine Genehmigungspflicht im Sinne von Nr. 1.1 des Runderlasses besteht. Diese sonstigen schulinternen Umfragen und Erhebungen erfolgen im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter.

Das bedeutet:

Die Koordinierungsstelle Lehramt ist den Schulen auf dem Dienstweg als offizieller Ansprechpartner benannt worden und gibt solche Schreiben auf dem Dienstweg weiter an die Schulleitungen. Zum »kleinen Verfahren« im Rahmen des Projektbandes zählen Unterrichtsentwürfe, Praktikumsberichte, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Portfolios. Für alle anderen universitären Forschungsprojekte gilt diese Ausnahmeregelung nicht: Forschungsarbeiten wie wissenschaftliche Dissertationen o.ä. sind davon nicht gedeckt, hier greift der Erlass "Umfragen und Erhebungen" vom 1. Januar 2014.

Den Erlass finden Sie auf unserer Seite "Dokumente und Formulare der Lehrer_innenausbildung" in der Rubrik "Nds. Kultusministerium": Dokumente und Formulare der Lehrer_innenausbildung

Wird das Projektband benotet?

Ja. Das Projektband wird benotet.

Die dafür erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen sind in der Rahmenstudienordnung für die Masterstudiengänge Lehramt an Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen festgelegt.

Geht die Note des Moduls "Projektband" in die Gesamtnote des Masterstudiums ein?

Nein. Die Master-Verordnung 2014 sieht vor, dass die Gesamtnote des Masterstudiums aus den Noten der beiden Unterrichtsfächer, der Bildungswissenschaften (also der Fächer Pädagogik, Psychologie und für den Studiengang Lehramt an Grundschulen des Moduls »Didaktik des Erstunterrichts«) sowie der Masterarbeit berechnet wird.

vgl. Neufassung der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Lehramt an Grundschulen sowie Lehramt an Haupt- und Realschulen (M.Ed.); § 14, Abs. (8)

Wird diese Note dennoch an irgendeiner Stelle ausgewiesen?

Ja. Das Modul wird unter Angabe der Leistungspunkte und der Modulnote im Transcript of Records und im Zeugnis aufgeführt. Hinweis: Dies gilt auch für die Praxisphase!

Welche Projekte fallen unter die Ausnahmen von den „Erhebungen und Umfragen“ in Schulen?

Mit Bezug auf den Runderlass des nds. Kultusministeriums. „Umfragen und Erhebungen in Schulen“ v. 1.1.2014 (SVBl. S. 4) wird zur Klarstellung mitgeteilt, dass bei sonstigen schulinternen Umfragen und Erhebungen wie z. B. im Rahmen der niedersächsischen Lehrerausbildung einschließlich der berufsbegleitenden Qualifizierung keine Genehmigungspflicht im Sinne von Nr. 1.1 des Runderlasses besteht. Diese sonstigen schulinternen Umfragen und Erhebungen erfolgen im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Datenschutzrechtliche Bestimmungen sind zu beachten. (z.B.: Gemeint sind kleine studentische Forschungsprojekte im Projektband bzw. im Rahmen schulpraktischer Studien).

Für alle anderen universitären Forschungsprojekte gilt diese Ausnahmeregelung nicht: Forschungsarbeiten wie wissenschaftliche Dissertationen o.ä. sind davon nicht gedeckt, hier greift der Erlass „Erhebungen und Umfragen“ vom 01.01.2014. (siehe unter folgendem Link auf den Seiten des Niedersächsischen Kultusministeriums: Umfragen und Erhebungen in Schulen).

"kleines Verfahren"

Zum „kleinen Verfahren“ zählen aber Unterrichtsentwürfe, Praktikumsberichte, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Portfolios. 

Muss ich mein Projekt in der Praktikumsschule anzeigen und wenn ja wie?

Das Projekt muss im Einvernehmen mit der Schulleitung stattfinden. Die Studierenden treten zu Beginn des Praktikums selbständig in Kontakt mit der Schulleitung und erläutern ihr Vorhaben. Ein Schreiben der Dozentin bzw. des Dozenten zum speziellen Projekt kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Hinweis: Die Koordinierungsstelle Lehramt ist den Schulen auf dem Dienstweg als offizieller Ansprechpartner benannt worden und gibt solche Schreiben auf dem Dienstweg weiter an die Schulleitungen – hierbei handelt es sich um das sogn. "kleine Verfahren"*

* "kleines Verfahren": zum „kleinen Verfahren“ zählen aber Unterrichtsentwürfe, Praktikumsberichte, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Portfolios

Was ist, wenn die Schulleitung Bedenken gegen mein Projekt hat?

Es ist nicht auszuschließen, dass ggf. Akzente des Projektes oder sogar die ganze Projektidee nicht zur aktuellen Schulsituation passt. Ebenso könnte die Einbindung von Elternvertretern je nach Projekt und Schulsituation eine Rolle spielen. Solche Einzelfälle werden dann auch als solche gelöst werden müssen, hier wird man kaum eine einheitliche Regelung finden können.

Kann ich zusätzliche Schulstunden im Projektband erhalten?

Die Schulen sind nach Runderlass des MK vom 1. August 2014 dazu verpflichtet, den Studierenden im Praxisblock Unterricht in ihren Fächern zu gewähren (rein theoretisch 2 Stunden/ Fach/ Woche). Dies gestaltet sich in vielen (kleinen wie großen) Fächern als schwierig. In den kleinen fehlen häufig die Unterrichtsstunden, in den großen Fächern möchten und müssen die Mentoren ungeachtet des Praktikums eine gute Unterrichtsversorgung garantieren. Wir haben hier keine Möglichkeit, auf zusätzlichem "Projektunterricht" zu "bestehen". Vielmehr sollte, sofern das Projekt ggf. weitere Unterrichtsversuche der Studierenden vorsieht, darauf geachtet werden, dass entweder eine Verbindung mit dem schon bestehenden Unterricht zustande kommt oder zusätzliche Möglichkeiten gefunden werden: letzteres ist aber Mehraufwand für die Schulen, die dazu auch nicht verpflichtet sind!

Die Kooperationsvereinbarung zum GHR 300 betrifft die Praxisphase, nicht das Projektband! Auch hier können wir nur empfehlen, das Gespräch zu suchen (zunächst mit der Schulleitung, dann mit den Mentor_innen) und vor Ort zu entscheiden, was möglich ist.