Publication Week

5 Tage, 5 Themen — 21. bis 25. März 2022

Eine Workshop-Reihe der Universitätsbibliothek und des Graduiertenzentrums. Kompakt und praxisnah!

In der Publication Week erhalten Sie Informationen und Tipps rund um Themen, die Ihre wissenschaftliche Arbeit an größeren Forschungsprojekten unterstützen. Vom Suchen und Finden von Literatur, der Anwendung von Forschungsmethoden, dem Management von Forschungsdaten, dem wissenschaftliches Schreiben und zum Publizieren sowie der Nutzung von Social-Media-Kanälen: An 5 Tagen bieten Ihnen 5 Expert*innen in Workshops einen Einstieg und eine Vertiefung in verschiedenen Themen.

Eingeladen sind alle Interessierten!

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5 Tage, 5 Themen, 5 Expert*innen


 21.03.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Forschung und Publikationen: Vom Datenschutz zu aktuellen Trends beim akademischen Schreiben (Datenschutz im Netz)

mit Thomas Mandl

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 22.03.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Open-Access-Veröffentlichungen: Strategien und Wege zum barrierefreien wissenschaftlichen Publizieren im Internet

mit Berit Merten & Mario Müller

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 23.03.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

How to ORCID – Autor:innenprofil in Eigenregie

mit Jana Mersmann, Carsten Elsner & Christiane Klaes

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 24.03.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Gutachten und begutachtet werden - Begutachtungspraxis im Publikationsprozess

mit Sandra Beaufays

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 25.03.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Lost in Dissertation – Abbruchgedanken, was tun?

mit Svea Korff

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Programm

Forschung und Publikationen: Vom Datenschutz zu aktuellen Trends beim akademischen Schreiben (Datenschutz im Netz)

 21.03.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Prof. Dr. Thomas Mandl 
(Universität Hildesheim)

Sei es in Fragebogen, Interviews, bei Video-Aufzeichnungen, Unterrichtsbeobachtungen oder Posts in Sozialen Medien: Forschungsvorhaben erfordern häufig und in vielen Disziplinen die Erfassung personenbezogener Daten. Häufig herrscht Unsicherheit bezüglich des Datenschutzes. Worauf ist dabei zu achten? Wie muss anonymisiert werden? Wann sollen Daten gelöscht werden? Dürfen sie auf privaten PCs bearbeitet werden? Anschließend gelangen die Daten teilweise in Publikationen und Daten-Sammlungen.

Dazu soll im Workshop an einem praktischen Beispiel gemeinsam eine angemessene Datenschutz-Erklärung erarbeitet werden.

Anschließend werden aktuelle Trends beim Akademischen Schreiben diskutiert. Dazu folgt zunächst ein Blick auf Marktentwicklungen bei Open Access Verlagen. In den letzten Jahren wird die automatische Generierung von Text auch für wissenschaftliche Publikationen diskutiert. Dazu wird die entsprechende Technologie vorgestellt und am Beispiel eines Überarbeitungswerkzeugs praktisch erprobt.  

Aktuelle Fragen aus der Forschungspraxis der Teilnehmenden können ebenfalls diskutiert werden.

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Open-Access-Veröffentlichungen: Strategien und Wege zum barrierefreien wissenschaftlichen Publizieren im Internet

 22.03.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Berit Merten & apl. Prof. Dr. Mario Müller 
(Universitätsbibliothek Hildesheim)

Das Publizieren wissenschaftlicher Beiträge mit Open Access ist in den letzten Jahren zu einem ertragreichen Segment für internationale Verlage geworden. Zugleich hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft das Ziel proklamiert, den kostenfeien Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln als Standard zu etablieren. Die ursprüngliche Idee, Beiträge ohne Kosten für Autor:innen und Leser:innen zu publizieren, blieb aber innerhalb dieses Prozesses mit wenigen Ausnahmen auf der Strecke.

In dieser Veranstaltung stellen wir Ihnen Open-Access-Strategien aus dem Verlagswesen vor, u.a. das Projekt DEAL, an dem auch die Universität Hildesheim teilnimmt, sowie ähnliche Konzepte. Wir geben Ihnen einen Einblick in die Angebote der Universitätsbibliothek und stellen Ihnen Modelle vor, wie durch Gebühren im Open-Access-Bereich (Processing Charges) das Lesen lizensierter Beiträge künftig ermöglicht werden soll. Zudem lernen Sie Fördermöglichkeiten und Wege des Publizierens Ihrer eigenen wissenschaftlichen Beiträge kennen.

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How to ORCID – Autor:innenprofil in Eigenregie

 23.03.2021 von 10:00 - 12:30 Uhr

Dr. Jana Mersmann, Carsten Elsner & Christiane Klaes 
(TU Braunschweig)

Wissenschaftler:innen und ihre Forschungsergebnisse werden über Publikationen sichtbar. Publikationen werden in (Literatur-) Datenbanken indexiert. Also werden Forschende mit ihren Publikationen in (Literatur-) Datenbanken abgebildet. Dass diese Gleichung so nicht immer aufgeht und was Forschende aktiv tun können, um mit ihren Publikationen aber auch Forschungsleistungen jenseits davon sichtbar zu sein, wollen wir in diesem Vortrag erläutern.

Für die Open Researcher and Contributor ID ORCID werden wir zeigen, wie die Profilpflege dieses persistenten Identifiers leicht gelingt und z.B. durch Verknüpfung von Datenquellen und das Anlegen von Trusted Parties die Sichtbarkeit von Forschungsbeiträgen für einzelne Wissenschaftler:innen auch im Zuge der Einwerbung von Drittmitteln erhöht.

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Gutachten und begutachtet werden - Begutachtungspraxis im Publikationsprozess

 24.03.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Dr. Sandra Beaufays 
(Universität Duisburg-Essen)

Gutachten zu schreiben und zu erhalten gehört zur gängigen Praxis im Rahmen von Zeitschriftenpublikationen, aber auch bei Sammelwerken ziehen Herausgeber_innen inzwischen externe Gutachter_innen hinzu. Auf welche gemeinsamen Konventionen können wir uns einigen? Wie beantworte ich Anfragen? Und wie gehe ich auf Überarbeitungshinweise ein, wenn ich ein Gutachten erhalte?

Am Beispiel der Geschlechterforschung & Gender Studies – einer Community, in der Gutachten über Disziplinengrenzen hinweg an der Tagesordnung sind –, beschäftigt sich der Workshop mit diesen konkreten Fragen.

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Lost in Dissertation - Abbruchgedanken, was tun?

 25.03.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Dr. Svea Korff
(Universität Hildesheim)

Der Weg zu einer erfolgreichen Promotion ist lang und oft steinig. Der Prozess birgt das Risiko, dass sich manche Herausforderungen zu Krisen auswachsen, in denen man alles hinschmeißen möchte. Wie kommt es zu Abbruchgedanken oder tatsächlichen Abbrüchen von Promotionsvorhaben und welche Strukturen und (kritischen) Ereignisse spielen hierbei eine Rolle? Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand und das Ausmaß von Promotionsabbrüchen in Deutschland. Gleichzeitig soll der Beitrag aber auch Hilfestellung dabei bieten, welche (individuellen) Strategien und (externe) Angebote genutzt werden können, um Abbruchgedanken lösungsorientiert zu begegnen und einen Promotionsabbruch abzuwenden.

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Kontakt

Frank, Ninon Franziska

 +49 5121 883-93054
 E-Mail
 B 109

Korff, Svea

 +49 5121 883-90950
 E-Mail
 N 433