Publication Week

5 Tage, 5 Themen — 19. bis 23. September 2022

Eine Workshop-Reihe der Universitätsbibliothek und des Graduiertenzentrums. Kompakt und praxisnah!

In der Publication Week erhalten Sie Informationen und Tipps rund um Themen, die Ihre wissenschaftliche Arbeit an größeren Forschungsprojekten unterstützen. Vom Suchen und Finden von Literatur, der Anwendung von Forschungsmethoden, dem Management von Forschungsdaten, dem wissenschaftliches Schreiben und zum Publizieren sowie der Nutzung von Social-Media-Kanälen: An 5 Tagen bieten Ihnen 5 Expert*innen in Workshops einen Einstieg und eine Vertiefung in verschiedenen Themen.

Wo? Die Workshop-Reihe wird über BBB angeboten. (Den BBB-Link erhalten Sie per E-Mail kurz vor der Publication Week.)

Eingeladen sind alle Interessierten!

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5 Tage, 5 Themen, 5 Expert*innen


 19.09.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

„Bin ich auf dem richtigen Weg?“ – Der Ausstieg aus der Wissenschaft als permanente Option

mit Dr. Svea Korff

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 20.09.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Umgang mit der Textverarbeitung – Erfahrungen aus dem Universitätsverlag Hildesheim

mit Jan Jäger

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 21.09.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

We support you – Mithilfe der Fördermaßnahmen des Gleichstellungsbüros Promotion und Karriere an der Universität meistern

mit Martina Melke-Harmgardt, Diana Höhne und Dr. Elisabeth Fillmann

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 22.09.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Hilfe, mein Thema entgleitet mir – Strategien zur Aneignung des Promotionsthemas

mit Dr. Ulrike Bohle-Jurok

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 23.09.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Predatory Publishing: betrügerische Akteure in der Publikationswelt und wie man sie erkennt

mit Clara Ginther und Susanne Luger

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Programm

"Bin ich auf dem richtigen Weg?" – Der Ausstieg aus der Wissenschaft als permanente Option

 19.09.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Dr. Svea Korff (Universität Hildesheim)

Wie kommt es, dass sich Postdocs für den Verbleib im oder den Ausstieg aus der Wissenschaft entscheiden? Postdocs befinden sich in der Phase zwischen Promotion und Professur in einem Orientierungsprozess, in dem sie ihren Weg, ausgelöst durch (kritische) Ereignisse, immer wieder infrage stellen. Was anstrengend klingt, Ressourcen bindet und raubt, ist gleichzeitig eine Strategie der Wissenschaftler:innen, die zunehmende Unsicherheit ihrer Karrieren selbst zu kontrollieren, statt sich ihren Wirkungen auszuliefern.

Ausgehend von dem theoretischen Modell zum ereignisgestützten Orientierungsprozess, welches Erkenntnisse dazu liefert, durch welche kritischen Ereignisse es in der Postdoc-Phase zu Ausstiegsgedanken kommt, werden auch aktuelle Kennzahlen zum Flaschenhals der Wissenschaftskarriere vorgestellt. Der Vortrag wird aber auch Hilfestellung dabei bieten, welche (individuellen) Strategien und (externen) Angebote genutzt werden können, um Ausstiegsgedanken lösungsorientiert zu begegnen.

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Umgang mit der Textverarbeitung – Erfahrungen aus dem Universitätsverlag Hildesheim

 20.09.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Jan Jäger (Universitätsbibliothek Hildesheim)

Während des akademischen Lebens muss zumeist eine größere Zahl von Texten geschrieben werden. Während die Aneignung der jeweiligen Fachsprache vergleichsweise schnell zu erlernen ist, bleibt die technische Umsetzung oft auf der Strecke. Ein Provisorium jagt das nächste und am Ende benötigt die Formatierung der Texte fast so viel Zeit wie das Schreiben der selbigen.

Im Workshop werden typische Probleme und Herausforderungen präsentiert und mögliche Lösungen anhand von Microsoft Word und LibreOffice Writer aufgezeigt. An Themen sind geplant: Formatvorlagen, Abbildungen und Tabellen (Platzierung, Qualität, Gestaltung, Beschriftung), Unkenntlichmachung von Daten, Silbentrennung und Sprache, Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis.

Eigene Themen können eingebracht und gemeinsam gelöst werden.

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We support you - Mithilfe der Fördermaßnahmen des Gleichstellungsbüros Promotion und Karriere an der Universität meistern

 21.09.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Martina Melke-Harmgardt und Diana Höhne (Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim), Dr. Elisabeth Fillmann (audit familiengerechte hochschule)

Auf den ersten Blick scheinen Frauen die Universität Hildesheim zu dominieren. Sie stellen ca. drei Viertel der Studierenden und nahezu das gesamte Sekretariatspersonal. Der zweite Blick offenbart, dass der hohen Anzahl an Studentinnen weniger als 50% Professorinnen gegenüberstehen. Je höher das Qualifikationsniveau, desto geringer der Frauenanteil, das gilt auch für die Universität Hildesheim.

Neben dem Anspruch strukturelle Veränderungen zu bewirken, unterstützt das Gleichstellungsbüro Frauen auf ihrem individuellen Weg ihrer wissenschaftlichen Laufbahn, um so der weiblichen Unterrepräsentanz entgegenzuwirken. Stipendium, Coaching oder Tagungsmentoring – was hilft mir am besten bei meiner Promotion oder meiner wissenschaftlichen Karriere? In unserem Workshop möchten wir den Teilnehmerinnen einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten, die aus den Mitteln des Professorinnen Programm III zur Verfügung stehen, geben.

Zusätzlich herausfordernd ist eine wissenschaftliche Laufbahn für diejenigen, die Sorgearbeit leisten und familiäre Verpflichtungen mit ihrer Karriere unter einen Hut bringen müssen. An wen kann ich mich bei Fragen zur Vereinbarkeit wenden? Wie kann mich das Gleichstellungsbüro auf diesem Weg unterstützen? Auch diese Fragen möchten wir beantworten und dazu ermutigen, den Weg zu uns – ins Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim – zu suchen.

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Hilfe, mein Thema entgleitet mir – Strategien zur Aneignung des Promotionsthemas

 22.09.2022 von 10:00 – 12:30 Uhr

Dr. Ulrike Bohle-Jurok (Universität Hildesheim)

Sie haben Lust, Ihre Masterarbeit zu einer Doktorarbeit auszubauen, Ihnen fehlt aber eine konkretere Fragestellung?
Sie haben ein konkretes Thema im Kopf und suchen dafür eine passende Betreuung?
Sie haben eine Betreuungszusage, aber das vorgeschlagene Thema trifft nicht ganz Ihr eigenes Interesse?
Sie sind schon mittendrin und stellen fest, dass Ihr Thema nicht trägt oder Ihr ursprünglicher Plan sich aus methodischen, organisatorischen oder anderen Gründen nicht realisieren lässt?
 
Keine Sorge, das ist völlig normal. Anders als bei Abschlussarbeiten ist das Thema einer Doktorarbeit bei der Anmeldung zur Promotion nicht in Stein gemeißelt. Auch das beste Exposé garantiert nicht, dass man am Ende dort ankommt, wo man dachte hinzuwollen. Umwege und Irrwege gehören dazu, denn Erkenntnisprozesse sind nur bedingt planbar und auch die Rahmenbedingungen können sich ändern.
 
In diesem Workshop werden (Schreib-)Strategien vermittelt und erprobt, mit solchen Situationen produktiv umzugehen und sich das Promotionsthema (wieder) anzueignen.

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Predatory Publishing: betrügerische Akteure in der Publikationswelt und wie man sie erkennt

 23.09.2022 von 10:00 - 12:30 Uhr

Clara Ginther (Veterinärmedizinische Universität Wien) und Susanne Luger (Universität Linz)

Haben Sie schon mal Mails bekommen, in denen sie von einer Ihnen unbekannten Person entweder zu einer Tagung eingeladen oder zur Publikation von bisher unveröffentlichten Artikeln aufgefordert werden?

Bestehende Probleme im Feld des wissenschaftlichen Publizierens gepaart mit dem APC-basierten Finanzierungsmodell für Open Access haben es sogenannten Predatory Journals, welche vortäuschen wissenschaftliche Zeitschriften mit hoher Qualität und anerkannten Standards zu sein, ermöglicht Fuß zu fassen und zu gedeihen.

Die Zeitschriften gehen mittlerweile in die Tausende und werden täglich mehr. Die Praktiken der Verlage sind vielfältig wie auch die Gründe von Wissenschaftler*innen - ob wissentlich oder unwissentlich - bei ihnen zu veröffentlichen.

Lernen Sie in dieser Veranstaltung das Phänomen Predatory Publishing näher kennen und anhand von praktischen Beispielen derartige Zeitschriften zu identifizieren, um für Ihre (zukünftige) Publikationstätigkeit besser gerüstet zu sein.

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