Das ECoC LAB (European Capital  of Culture Laboratory) war ein am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim angesiedeltes Forschungsprojekt mit Start im April 2017 und Abschluss im Februar 2021 unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Schneider. Es verstand sich als übergeordnete wissenschaftliche Instanz, als Prozessbegleiter, neutraler Diskursmoderator und Kooperationspartner im Bewerbungsverfahren, in dem deutsche Städte um den Titel „European Capital of Culture 2025“ miteinander im Wettbewerb stehen. Darüber hinaus wurden europaweit kulturpolitische Entwicklungen und Strategien von Kulturmanagement und Kultureller Bildung analysiert, die im Umfeld der „Kulturhauptstädte Europas“ zu beobachten sind. Hierbei wurde auf die seit vielen Jahren erarbeitete Expertise des Instituts für Kulturpolitik im Bereich der europäischen Kulturpolitik sowie des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“ zurückgegriffen. Durch Forschungsarbeiten und die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse, sowie durch Diskursveranstaltungen begleitete das ECoC LAB den Austausch der Bewerberstädte. 

Mit dem Forum „Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025“ am 22. und 23. Juni 2017 auf dem Kulturcampus der Universität Hildesheim (www.kulturhauptstadtforum.de) fand der erfolgreiche Auftakt für eine Reihe von Konferenzen statt, die in Dresden, Chemnitz und Magdeburg weitergeführt wurde.

Das ECoC LAB war bundesweit, aber auch auf europäischer Ebene mit den Akteur_innen des Programms „Kulturhauptstadt Europas“ vernetzt, z.B. mit dem University Network of the European Capitals of Culture (UNeECC) und dem NetzwerkKULTURHAUPTSTADT2024 (AT).