Workshop 
Kultur/Stadt/Europa
Zur kultur‐, stadt‐ und europapolitischen Bedeutung des Kulturhauptstadt‐Programms der EU

Die EU‐Initiative „Kulturhauptstadt Europas“ wird nicht nur in den europäischen Öffentlichkeiten zunehmend wahrgenommen, sondern auch von Seiten der Sozial‐ und Kulturwissenschaften. 2025 wird Deutschland planmäßig wieder eine der beiden Europäischen Kulturhauptstädte stellen; acht deutsche Städte befinden sich derzeit in der Bewerbungsvorbereitung.

Die Veranstalter des Workshops beobachten in einem DFGgeförderten Projekt mit Methoden qualitativer Sozialforschung und einer allparteilichen Haltung die stadtkulturpolitischen Prozesse, die mit den Bewerbungen verbunden sind. Der Workshop bringt Wissenschaftler/innen, welche aktuell zum Thema Europäische Kulturhauptstadt forschen und/oder in der Vergangenheit dazu geforscht haben, mit dem Ziel zusammen, theoretische Perspektiven, empirische Zugänge und Einordnungen des Kulturhauptstadt‐ Programms diskutieren zu können. Befragt werden stadt, kultur‐ und europapolitische Aspekte und Relevanzen des Programms, aber auch prozessuale Abläufe in den Bewerbungs, Vorbereitungs‐ und Durchführungsphasen der Kulturhauptstadtjahre. In einer begleitenden öffentlichen Podiumsdiskussion mit Expert/innen aus der KulturhauptstadtPraxis werden dessen Potentiale und Grenzen, auch bezüglich der Kulturförderung und der Bearbeitung stadt‐ und gesamtgesellschaftlicher Problemlagen, ausgelotet.

"Öffentliche Podiumsdiskussion "Braucht die Stadt, braucht Europa die Kulturhauptstadt? Braucht Kultur die Stadt, braucht die Stadt Kultur? Eine gemeinsame Reflexion des Kulturhauptstadtprogramm der EU mit Stephan Hoffmann, Kulturhauptstadtbüro Dresden2025, Projektentwicklung International Kristina Jacobsen, Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und Prof.Dr.Hans‐ Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros Nürnberg2025, Ort: Orangerie im Hofgarten, Erlangen"