SprecherInnen

SprecherInnen des Arbeitskreises sind:

Prof. Dr. Norbert Kersting (Universität Münster)

Prof. Dr. Norbert Kersting ist seit 2011 Professor für Vergleichende Politikwissenschaft und Kommunal- und Regionalpolitik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster. Er ist Gründungspräsident und Vize Präsident des IPSA Research Committees 10 „Electronic Democracy“. Seine international vergleichende Forschung konzentriert sich auf Demokratische Innovation und hier insbesondere auf die Evaluation politischer Beteiligung (Online und Offline-Partizipation). Er studierte in Marburg und Madrid und vertrat die Professur für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau und die Professur für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland an der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war er Inhaber des DAAD-Chair für Transformation and Regional Integration an der University Stellenbosch. Zentrale Veröffentlichungen sind unter anderem die Bücher „Electronic Voting and Democracy“ (mit Harald Baldersheim, Palgrave 2004),„Politische Beteiligung“ (VS 2008), „Electronic Democracy“ (BB 2012); „Urbane Innovation“ (VS 2017) und Artikel wie z.B. „Politische Online-Beteiligung im internationalen Vergleich“ (ZfVerglP 2016); „Online Participation: from “invited” to “invented” space“ ( IJEG 2014); „Online Partizipation und Medienkompetenz“ (2017 BpB); „Onlinebeteiligung und Jugendliche“ (LpB BaWü 2016).


Prof. Dr. Claudia Ritzi (Universität Trier)

Claudia Ritzi ist Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Trier. Sie promovierte mit einer Arbeit über die „Postdemokratisierung politischer Öffentlichkeit“ an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Anschließend arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ und als Juniorprofessorin für Politische Theorie an der Universität Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der zeitgenössischen Demokratietheorie, der Öffentlichkeitstheorie und der Partizipationsforschung. Jüngere Publikationen sind u.a. in der Politischen Vierteljahresschrift erschienen und befassen sich schwerpunktmäßig mit Fragen politischer Beteiligung (online und offline), und dem Wandel von Grundbegriffen der Demokratietheorie (z.B. Privatheit) unter den Bedingungen der digitalen Gesellschaft.


Dr. Lena Ulbricht (Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft)

Lena Ulbricht leitet die Forschungsgruppe Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung im „Weizenbaum- Institut für die Vernetzte Gesellschaft. Das Deutsche Internet-Institut“ und Postdoc am WZB. Sie promovierte an der HU Berlin über Policy-Diffusion im deutschen Föderalismus und war während der Promotion Mitglied der Projektgruppe von Jutta Allmendinger (WZB). Sie arbeitete als Postdoc-Mitarbeiterin in der Projektgruppe Politik der Digitalisierung am WZB in einem Projekt über gesellschaftliche Implikationen von Big Data (Assessing Big Data). Ihre Forschung legt den Fokus auf die Überschneidung von Politik und Innovationen; ihre empirische Forschung konzentriert sich auf die die Felder Digitalisierung, Sicherheitspolitik und Bildungspolitik. Ihre Nachwuchsgruppe befasst sich mit Algorithmen und Künstlicher Intelligenz als Ressource von Governance- und Regulierungsprozessen. Die Gruppe arbeitet interdisziplinär mit Mitgliedern aus der Informatik, Soziologie und Politikwissenschaft. Ihre jüngeren Publikationen befassen sich mit Algorithmischer Regulierung und Datenschutzpolitik.

Prof. Dr. Wolf J. Schünemann (Universität Hildesheim)

Wolf J. Schünemann ist Juniorprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Hildesheim. Er promovierte an der Universität Koblenz-Landau mit einer vergleichenden Diskursanalyse über Referenden im europäischen Verfassungsprozess. Er arbeitete als PostDoc-Mitarbeiter im Arbeitsbereich Internationale Beziehungen und vergleichende Außen- und Sicherheitspolitik an der Universität Heidelberg, wo er mit der Netzpolitik AG eine interdisziplinäre Gruppe von Nachwuchswissenschaftlern gründete und verschiedene Forschungsprojekte im Bereich Digitalisierung durchführte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die internationale Internet Governance, Cybersicherheit sowie qualitative und quantitative Ansätze der Diskursforschung (Computational Social Science). Derzeit leitet er ein Forschungsprojekt zum Thema „Wahlkampf in (a)sozialen Netzwerken“ (ZDF-Medienforschung). Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählen „E-Government und Netzpolitik im europäischen Vergleich“ (Nomos-Verlag, 2. Aufl.), „Cybersicherheit und Rollenwandel“ (Zeitschrift für Politikwissenschaft) und „From activists and gatekeepers“ (New Media & Society).