DAAD Graduate School „Performing Sustainability. Cultures and Development in West-Africa“

Im Nordosten Nigerias leben über zwei Millionen Binnenflüchtlinge. Studierende und Doktoranden der Universitäten Maiduguri/Nigeria, Cape Coast/Ghana und Hildesheim/Deutschland erarbeiten derzeit lokale Strategien, um Konflikte und traumatische  Erlebnisse zu bewältigen. „Aufgabe der Zukunft wird es sein, Gemeinschaften wieder entstehen zu lassen. Eine der Identifikationslinien kann Musik sein“, sagt Professor Raimund Vogels, Direktor des Center for World Music. In der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst von 2016 bis 2020 geförderten „Graduate School“ forschen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Sicherheit und wirken beim Wiederaufbau der Gesellschaft mit, etwa durch lokale, gemeinschaftsbildende Kultur- und Bildungsprojekte. Teil des Programms sind mehrmonatige Forschungs- und Lehraufenthalte am Center for World Music der Universität Hildesheim.

In der Woche vom 20.-26.2.2017 reiste ein dreiköpfiges Team des Center for World Music nach Ghana und Nigeria, um gemeinsam mit den Partnern der University of Cape Coast und der University of Maiduguri die Stipendiat_innen des Graduiertenkollegs „Performing Sustainability“ auszuwählen. Es wurden 15 Stipendien vergeben, die im März 2017 starten. Der erste Workshop mit allen Beteiligten wird Ende April 2017 an der University of Cape Coast in Ghana stattfinden.

Auftakt der internationalen DAAD-Graduiertenschule

Dezember 2016, Arbeitstagung im Center for World Music der Universität Hildesheim

Koordinatoren der DAAD-Graduiertenschule:

  • Dr. Nepomuk Riva
    (Center for World Music der Universität Hildesheim)

  • Meike Lettau
    (UNESCO-Chair „Cultural Policy for the Arts in Development“ der Universität Hildesheim)

  • Dr. Christopher Mtaku
    (University of Maiduguri)

  • Eyram Fiagbedzi
    (University of Cape Coast)