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Bands und Ensembles für das CREOLE FESTIVAL gesucht!

Das Center for World Music ist in diesem Jahr Kooperationspartner des Creole Festivals.
Bis zum 31. Juli 2017 können sich Bands für das Festival bewerben.
Detaillierte Informationen zur Ausschreibung und zum Festival finden Sie hier:

CREOLE-Informationen zur Ausschreibung und zum Festival

Das Formular zur Bewerbung zur Teilnahme am Festival finden Sie hier:

CREOLE-Bewerbungsformular

creole, der Bundeswettbewerb für globale Musik, wurde 2006 mit der Intention gegründet, eine bundesweite Plattform für globale Musik aus Deutschland zu schaffen. Die Wettbewerbe bildeten seitdem nicht nur den Rahmen für eine Vielzahl hochkarätiger Konzertabende, sondern auch einen geeigneten Raum für interkulturelle Begegnungen.
Aus über 400 in den Regionen nominierten Bands wurden in vier Bundesausscheiden 13 Siegerbands gekürt. Unter anderem auch Sedaa und Evelyn Kryger...

In diesem Jahr gibt es ein neues Konzept. Es sieht vor, den bisher alle zwei Jahre ausgetragenen gestaffelten Bundeswettbewerb durch ein dreitägiges Festival zu ersetzen. Erstmalig soll es vom 9. bis 11. November 2017 im Pavillon Hannover stattfinden.
14 Bands werden auf zwei Bühnen das gesamte Spektrum der globalen Musik aus Deutschland präsentieren und sich um Preise bewerben.
Ausgelobt werden ein Integrationspreis für das beste transkulturelle Projekt, ein Publikumspreis, ein Preis für die musikalische Vielfalt und ein Festivalpreis. Der Festivalpreis für zwei Bands bietet im nächsten Jahr Auftritte auf dem Masala-Festival in Hannover, dem Bardentreffen in Nürnberg und dem Rudolstadt-Festival. Diese Auftritte bei gleich drei renommierten deutschen Festivals sind ein sehr lukratives und nachhaltiges Angebot für die Künstler.

creole-Festival wird künftig als Branchentreff für globale Musik in Deutschland fungieren. Creole soll eine Plattform sein für Musiker, für herausragende Integrationsprojekte, für Musikinteressierte, für Konzertveranstalter, Journalisten oder Plattenlabels.
Diverse Panels mit aktuellen Fragestellungen und ein spezielles Creole-Kinderprogramm sind in Ergänzung zu den Konzerten wichtige Bausteine des diesjährigen Festivals.

31.05.2017

Hinter Glas - Eine Installation für Publikum, Streichtrio, Feldaufnahmen & Instrumente aus allen Winkeln der Erde

Für Hinter Glas ist Quartett PLUS 1 zu Gast im Centre for World Music der Universität Hildesheim. Dort, wo die Instrumente der Sammlung Rolf Irles auf 3 Streicherinnen von Quartett PLUS 1 und auf die Besucher*innen treffen, setzt eine lebendige Interaktion zwischen allen Akteuren ein. An einem Wochenende, für insgesamt 16 Stunden, sind alle Beteiligte der interaktiven Ausstellung eingeladen, ausgewählten Instrumenten „Hinter Glas“ wieder eine Stimme zu geben, sie aus den Vitrinen zu befreien und gleichzeitig die Grenzen des Streichquartett-Klangs zu erkunden. An sieben Stationen werden ausgewählte Instrumente, ausgehend von ihrem ursprünglichen Kontext und ihrer kulturellen Praxis, mit zeitgenossischen Sounds und performativen Anweisungen versehen und so heutige, lebendige Perspektiven eroffnet.

Über Kopfhorer werden die Besucher zu Handelnden – sie konnen die Instrumente ausprobieren, bzw. den freien Platz bei Quartett PLUS 1 einnehmen, um das Streichquartett auf seine globale Zeitgenossenschaft zu testen. Dort fehlt die zweite Geige und im gemeinsamen Tun oder Nachdenken über Notwendigkeit, Psychologie und Philosophie des Quartett-Spiels kann der Frage auf die Spur gegangen werden: Muss ein Streichquartett heutzutage wirklich aus 4 Streicher*innen bestehen? Zu der kritischen Befragung des Streichquartetts und der Instrumentensammlung in Hinblick auf Relevanz, Lebendigkeit und Schonheit wird die Utopie einer gleichberechtigten, differenziert wahrgenommenen, vernetzten Welt in ein Musik-Experiment übersetzt.

Mit der Neukomposition „Scherben“ von Stefan Wurz für Streichtrio, Rahmentrommel und bearbeitete Feldaufnahmen.

Für Menschen von 8-99 Jahren.

Hinter Glas ist eine Produktion von Quartett PLUS 1 / Das ist erst der Anfang e.V.

In Kooperation mit dem Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim. Gefordert durch Stiftung Niedersachsen und Nord LB Kulturstiftung, Friedrich-Weinhagen- Stiftung und Landschaftsverband Hildesheim.

12. und 13.8.2017
geöffnet von 11.00 bis 19.00
Center for World Music, Timotheusplatz / Schillstrasse, Hildesheim
EINTRITT FREI 

14.03.2017

Workshopangebot für Schulen - Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer

Niedersachsen wird bunter. Um diese wachsende Vielfalt erlebbar zu machen, hat das Musikland Niedersachsen gGmbH und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur 2016 in Kooperation mit dem Center for World Music das Welcome Board eingerichtet. Mit der gemeinsamen Initiative zur Unterstützung geflüchteter und immigrierter Musikschaffender haben wir uns zum Ziel gesetzt, Begegnungsräume zu schaffen, für eine gelebte Offenheit gegenüber Musik und Menschen aus anderen Regionen der Welt einzustehen und zugleich Wege zur nachhaltigen Teilhabe im kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Im Rahmen des diesjährigen Programms »Zu Gast im Klassenzimmer« besuchen Musiker aus dem Netzwerk des Welcome Boards gemeinsam mit Mitarbeitern des Center for World Music von Oktober bis November 2017 rund 30 Schulklassen aller Schulformen und Altersstufen, um Schülerinnen und Schülern hautnahe Begegnungen mit ihrer Musik, ihren Instrumenten und Biographien zu ermöglichen. Die Musiker stammen aus unterschiedlichen Teilen der Erde wie Syrien, dem Iran oder Senegal. Mit ihren Instrumenten spiegeln sie die Diversität musikalischer Einflüsse wider: von der Oud, Darbouka, Djembe über Daf, Kamantsche, Laute bis zur Kanun und Santur.
Gefördert werden die Besuche vom Niedersächsischen Kultusministerium.

Ablauf
Jeweils ein Musiker macht sich mit seinem Instrument – bei entsprechendem Bedarf von einem Dolmetscher begleitet – auf den Weg zu Ihrer Schule.
Aufgrund der teils längeren Anreise findet der Schulbesuch am späten Vormittag, ab ca. 11:00 Uhr statt und sollte in eine Doppelstunde eingebettet sein (wir kalkulieren 60 bis max. 90 Minuten je Besuch). Während des Besuchs berichten die Musiker den Schülern sehr persönlich von ihrem Alltag in ihrem Heimatland als Musiker, ihrem Weg nach Niedersachsen, von der Faszination der eigenen Musik auch im Zusammenspiel mit der Musik anderer Kulturen und zeigen virtuos die vielfältigen Klänge ihres Instruments.
Um die Begegnungen noch intensiver und nachhaltiger gestalten zu können, bieten wir den beteiligten Lehrkräften ab Ende August zusätzlich begleitendes Unterrichtsmaterial und einen Workshop an. Dieses Material wird gemeinsam mit dem Bunderverband Musikunterricht (BMU) erarbeitet.

Mehr Informationen und Anmeldung bitte hier klicken!

09.02.2017

Fest mit Film und Musik im Kino im Künstlerhaus Hannover

Unter dem Titel "Farben Indiens" findet am 19.3.2017 ein Fest mit Film, Musik, Literatur und Kulinarischem im kommunalen Kino in Hannover statt. Es wird der Film "Chennai Express" gezeigt und am Abend werden die Violin Sisters ein Konzert spielen.
Mehr zum Programm finden Sie in Kürze hier.

Kino im Künstlerhaus Hannover, Sophienstraße 2, 30159 Hannover
Sonntag, 19.3.2017, Veranstaltungsbeginn 15.00 Uhr






Musikalische Weltreise bei Vernissage im Römer und Pelizaeus Museum

Das Römer und Pelizaeus Museum lädt ab dem 11.2.2017 ein mit "80 Objekten um die Welt" zu reisen. Die Objekte aus den Grundbereichen des menschlichen Lebens wie Alltag, Macht, Krieg und Frieden, Religion, Schönheit und Kulturellen Begegnungen verdeutlichen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.

Bei der Vernissage, die im geschlossenen Kreis stattfindet, werden am 10.2.2017
die "musik.welt"-Musiker Markus Korda am Akkordeon, Mehmet Cetik an der Baglama und der Beatboxer Edgar Wendt die Besucher auf eine musikalische Weltreise mitnehmen.

Die Ausstellung läuft bis zum 30.1.2018
Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Am Steine 1-2 31134 Hildesheim


Chinesisches Neujahrsfest im Römer und Pelizaeus Museum

Am 8. Januar 2017 feiert das Center for World Music gemeinsam mit dem Römer und Pelizaeus Museum und dem Leibniz Konfuzius Institut das chinesische Neujahrsfest im Museum.

Auf dem Programm stehen viele offene Kreativangebote, Chinesisch-Sprachkurse, diverse Führungen mit der Kuratorin Dr. Andrea Nicklisch und natürlich Musik. 

Sijia Li verzaubert, im Auftrag des Center for World Music die Zuschauer auf der chinesischen Laute, Guzheng und begrüßt das kommende Jahr des Feuerhahns.

Herzlich Willkommen zum Mitmachen!

 

 

Exponat aus der Sammlung Irle ist Teil der Ausstellung "Returning" im Kunstverein Hannover

Die mehrfach ausgezeichnete schottische Klangkünstlerin Susan Philipsz zeigt ihre Arbeit "Seven Tears" im Kunstverein Hannover unter dem Titel "Returning" noch bis zum 26.02.2017. Die Künstlerin geht jeweils ortsbezogen auf Spurensuche. Unter anderem ist in der Ausstellung ein jüdisches Blasinstrument, eine Shofar, aus der Sammlung von Rolf Irle, aus dem Center for World Music zu sehen.

 

 

 

Kunstverein Hannover, Sophienstraße 2 D-30159 Hannover

Öffnungszeiten:
Dienstag - Samstag, 12.00 Uhr -19.00 Uhr
Sonntag - Feiertag, 11.00 Uhr - 19.00 Uhr

Eintritt: 6€/ermaßigt 4€

Programm zur Ausstellung:
Künstlergespräch
mit Susan Philipsz am Mittwoch, 1.Februar 2017, 19.00 Uhr

Vorträge
"Die Musik im Raum und der Raum in der Musik"
Mittwoch, 18. Februar 2017, 19.00 Uhr
Thomas D. Trummer (Direktor Kunsthaus Bregenz)

"Dimensionen des Hörens"
Mittwoch, 25. Januar 2017, 19.00 Uhr
Prof. Dr. med. Anke Lesinski-Schiedat (MHH Hannover)

Mehr Informationen unter: www.kunstverein-hannover.de

 

 

Workshopangebot für Schulen - Lalitha kommt mit Musik aus Südindien auch an Ihre Schule

Dr. M. Lalitha lädt dazu ein, mit ihr in eine der ältesten Musiktraditionen der Welt einzutauchen. Mittels praktischer Sing- und Spielübungen entdecken die Schülerinnen und Schüler in der südindischen Musik grundlegende Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten zu der Musik, die sie aus ihrem Alltag und dem Musikschulunterricht hierzulande kennen. Sie schlüpfen in die Rolle gleichaltriger indischer Musikschülerinnen und Schüler und können, in Anwesenheit einer Ausnahme-Musikerin, die einzigartige indische Lehrmethode des Guru-Shishya-Parampara kennenlernen. Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die indische Aufführungspraxis und erfahren unter anderem, welche Smartphone-App für indische Musiker unentbehrlich ist.
Das Workshop-Angebot richtet sich an alle Klassenstufen der Sekundarstufe I und füllt 90 Minuten. Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine Erfahrung mit Streichinstrumenten; für Streicherklassen ist der Workshop jedoch besonders interessant. Der Kurs kann in den Räumlichkeiten des Center for World Music Hildesheim oder in der Schule stattfinden. Von einer eventuellen Rückerstattung der Anfahrtskosten abgesehen, ist das Angebot kostenlos.

Der Aufenthalt von Dr. M Lalitha wird gefördert vom ICCR - Indian Council for Cultural Relations.

 

 

Zeitraum:   Dienstag bis Freitag Vormittags bis Ende März 2017

Dauer:        90 Minuten

Begleitung: Studierende der Universität Hildesheim und der Musikhochschule Hannover

Leitung:      Prof. Dr. Ekkehard Mascher und Prof. Dr. Raimund Vogels

Veranstalter: Center for World Music und der Bundesverband Musikunterricht Niedersachsen                                                 

Kontakt und Buchung: Max Markard, maxmarkard(at)gmx.de 

Über die Künstlerin

Dr. M. Lalitha repräsentiert die dritte Generation einer namhaften südindischen Musikerfamilie in Chennai. Seit frühester Kindheit in der traditionellen Musik ausgebildet, widmet sie ihr Leben der Violine. Gemeinsam mit ihrer Schwester Nandini spielt sie unter dem Namen „Violin Sisters“ Konzerte in allen Teilen der Welt und möchte der karnatischen Musik zu mehr Bekanntheit verhelfen. Bis Ende März hat sie eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover inne, außerdem ist sie Residenzkünstlerin am Center for World Music Hildesheim.

https://www.youtube.com/watch?v=mjl5ccqBI-8 

 Brazilian Tikka ist eine Fusion-Komposition von Lalitha

https://www.youtube.com/watch?v=dYFzv_Ka0js 

 Eine traditionell karnatische Performance der ‚Violin Sisters‘

 

     

Das Welcome Board - eine Initiative für immigrierte Musikschaffende in Niedersachen

Welche Musik ist neu zu uns nach Niedersachsen gekommen? Welche Musik wird gehört, welche selbst musiziert? Auf welchen Instrumenten wird gespielt? Und für wen ist die Musik auch Profession? Diese und andere Fragen stellt das Team des Welcome Board, den hier angekommenen Musikern.

Das Welcome Board ist eine Initiative der Musikland Niedersachsen gGmbH und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die geflüchtete und immigrierte Musikschaffende unterstützt, Fuß in der niedersächsischen Szene zu fassen. Das Center for World Music versteht sich als Entwicklungspartner des Projektes, welches im Juli 2016 nach einer dynamischen Aufbauphase mit über 70 Musikschaffenden gestartet ist. Nach persönlichen Gesprächen bringt das Team Musikschaffende durch gezielte Netzwerkarbeit mit Akteuren der niedersächsischen Musikszene für Weiterbildungsmaßnahmen, Auftritte und Arbeitsmöglichkeiten zusammen. Ziel ist es Begegnungsräume und eine nachhaltige Öffnung in zwei Richtungen schaffen: Einerseits setzt sich das Team für gelebte Offenheit in den hiesigen Institutionen gegenüber Musik und Menschen aus anderen Regionen der Welt ein. Andererseits wird den Angekommenen die Musiklandschaft Niedersachsens nähergebracht und Wege zur nachhaltigen Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben aufgezeigt. 

Ganz konkrete Begegnungsräume werden beispielsweise in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover geschaffen. Bei „Dance the Tandem“ begegnen sich einmal im Monat Neuangekommene und Alteingesessene in der Cumberlandschen Galerie zu Musik, Essen und Tanz.

www.welcomeboard-niedersachsen.de  

Führungen Sammlung Rolf Irle

Jeden ersten Sonntag im Monat findet von 11 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür in der Sammlung Rolf Irle. Der Sammler selbst führt durch die Ausstellung unter wechselnden Themenschwerpunkten. Die Exponate werden dabei nicht nur gezeigt und erklärt, sondern stehen den Besucher_innen auch zum Ausprobieren bereit. Weitere Infomrationen finden Sie auf der Seite "Sammlung Rolf Irle".