Konzerte

Musikerin und Friedensaktivistin Yael Deckelbaum zu Gast im Center for World Music

Yael hat das Lied „Prayer of the Mothers“ ("Gebet der Mütter") geschrieben und komponiert, das sich in die Hymne des Marsches der Hoffnung verwandelte, die von der Bewegung "Women Wage Peace" geführt wurde. In ähnlicher Weise wie Joan Baez, steht sie nun an der Spitze einer Friedensbewegung mit einer Organisation namens "Women Wage Peace". Das Lied „Prayer of the Mothers“ wurde millionenfach auf der ganzen Welt in den sozialen Medien geklickt verbreitet. Am 4. Oktober 2016 begannen jüdische und arabische Frauen das gemeinsame "March of Hope" - Projekt. Tausende von Frauen marschierten aus dem Norden Israels nach Jerusalem in einem Aufruf zum Frieden.

Bitte klicken Sie hier um das Video des Liedes "Prayers of the mothers" anzuschauen!

Sie ist Gründungsmitglied des legendären Trio Habanot Nechama, der in Israel mit seinem Single "So Far" einen Hit in Deutschland hatte und über 50.000 Exemplare seines Albums verkaufte.

Wir danken dem Engagement unserer Kooperationspartner Radio Leinehertz 106,5, der Gedenkstätte Ahlem und dem Zentrum für Jüdische Musik. Ein besonderer Dank geht an die Stiftung Niedersachsen.

Beginn: 20.00 Uhr
Einlass ab: 19:30 Uhr

Es sind für dieses Konzert leider keine Sitzplatzreservierungen möglich

Das Konzert ist kostenfrei...wir freuen uns über eine Spende.

15.03.2017

Omid & Friends am 12. Mai 2017 im Center for World Music

Das außergewöhnliche Ensemble konnte seine Premiere an einem ungewöhnlichen Ort feiern. Die Musiker des "musik.welt"-Netzwerks spielten ihre Stücke das erste Mal auf dem Festival ARTS'ifices auf dem Chateau de la Hulpe. 
Nun kommt die Band, die anschließend auf Tour gegangen ist, zurück ins Center for World Music. Der Ort, an dem sich die Musiker kennen lernten.
Bezeichnend für die Musik der in Deutschland heimisch gewordenen Musiker ist die Auflösung kultureller Barrieren. Der gebürtige Perser Omid Bahadori kam auf die Idee dieses Ensemble zu gründen. Er agiert seit über zwanzig Jahren mit verschiedenen Musik- und Theatergruppen unterschiedlicher Genres. Seit acht Jahren ist er mit seiner Musikgruppe Sedaa aktiv, für die er mongolische Musiker nach Deutschland einlädt und weltweit Konzerte gibt.
Omid stellt unter anderem Lieder aus seiner aktuellen CD "Finally at home" vor. Dabei entsteht eine gelungene Fusion zwischen unterschiedlichen musikalischen Traditionen. Mit seinem gefühlvollen Gitarrenspiel verbindet er Klänge aus dem orientalischen Raum mit der europäischen und nordamerikanischen Musikgeschichte und Tradition.
Folgende Musiker werden in an diesem Abend unterstützen:
Tinatin Tsereteli - Gesang (Georgien)
Arne Dreske - Klavier (Deutschland)
Naraa Naranbaatar - Bass (Mongolei)
Daniel Zeinoun - Trompete (Deutschland)
Eike Ernst - Percussion (Deutschland)

Veranstaltungstag: 12. Mai 2017
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Frei - Eine Spende wird erbeten

Sehnsüchtige Klänge aus Anatolien

Die feinfühlige Sängerin Lale Koçgün agiert am 7.4. mit ausdrucksvoller Stimme und Gespür für Stimmungen und geschmackvollen Arrangements. Der Direktor des Center for World Music Prof. Dr. Raimund Vogels wird eine Einführung geben und mit der Künstlerin ins Gespräch gehen.  
Lale Koçgün wurde 1983 in Mainz geboren und stammt aus einer kurdisch-alevitischen Familie aus Qoçgiri im östlichen Anatolien. Schon früh begab sie sich mit ihrem Cousin auf die Suche nach der traditionellen Musik ihrer Heimat und lernt die Langhalslaute Balama zu spielen. 2003 folgen erste Studioaufnahmen, sie gründet ein erstes eigenes Quartett, studiert Tembur und Gesang an der Mainzer Weltmusik-Akademie. 2015 erscheint schließlich ihr erstes Album unter eigenem Namen "Sirri dem". Lieder in verschiedenen Sprachen Ihr Debüt beweist, dass hier eine feinfühlige Sängerin mit ausdrucksvoller Stimme und Gespür für Stimmungen und geschmackvollen Arrangements agiert. Eine Künstlerin, die es sich zu entdecken lohnt.

Freitag, 7. April, 20 Uhr, präsentiert Lale Koçgün im Schloss Landestrost gemeinsam mit ihrem Ensemble Lieder in verschiedenen Sprachen.
Eintritt: 15, ermäßigt 10 Euro.

Lale Kocgün – Gesang, Tembur | Ali Erel – Percussion, Gesang, Trommeln, Daf | Bülent Meral – Duduk | Baris Balyemez – Bass
Tickets im Vorverkauf Eintrittskarten sind im Schloss Landestrost und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Schloss Landestrost,
Schlossstr. 1,
31535 Neustadt a. Rbge.,
Tel.: +49 5032 899154,
Fax: +49 5032 899165,
E-Mail: kultur@region-hannover.de
Öffnungszeiten Mo.-Do. 9-12 Uhr und 13-16 Uhr, Fr. 9-12 Uhr

09.02.2017

Die Violin Sisters spielen mit Studierenden der HMTM und Prof. Boettger

Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien und dem Professor für Schlagwerk Andreas Boettger werden die Violin Sisters in Hannover performen.
Karnatsche Musik und Werke von Iannis Xenakis werden im Wechsel zu hören sein.
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Freitag, 17.2.2017, 19.30 - 21.00 Uhr, Raum E 45, Emmichplatz 1
Der Eintritt ist frei!

 

 

03.02.2017

Karnatische Geigenmusik aus Südindien: Konzertabend am 3. Februar 2017

Ein halbes Jahr lang sind die Geigenvirtuosinnen Lalitha und Nandini Muthuswammy in Hildesheim.

Das Center for World Music der Universität Hildesheim lädt am Freitag, 3. Februar 2017 ab 19.00 Uhr, zu einem Konzert mit Gespräch ein. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Zu Gast sind die Musikerinnen Lalitha und Nandini Muthuswammy. Als „Violin Sisters“ haben die beiden Profi-Musikerinnen sich einen renommierten Namen erarbeitet, seit 30 Jahren stehen die Schwestern gemeinsam auf der Bühne. „Wir geben in Hildesheim einen Einblick in die melodische Grundstruktur in der karnatischen Musik in Südindien und sprechen über Musik und Emotion“, sagt Lalitha Muthuswammy. „Wir improvisieren viel und verwenden ‚Raga‘, die Musikformen sind mit unterschiedlichen Emotionen verbunden. Wir spielen in Hildesheim Kompositionen aus dem 6. und 7. Jahrhundert, aus dem 18. Jahrhundert – als in Europa Bach komponierte – sowie moderne Musik aus dem 20. Jahrhundert. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Zuschauer auch Fragen stellen und wir in der Universität ins Gespräch kommen.“ „Emotion ist ein sehr wichtiger Teil unserer Musik. Jede Note, jede Komposition, jeder ‚Rag‘ ist Emotion und als Performerin versuche ich, diese Emotion zu teilen – ob Freude oder Trauer. Jede Emotion ist wundervoll“, sagt ihre Schwester Nandini Muthuswammy.

Das Center for World Music ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland Gastaufenthalte in Hildesheim. Für sechs Monate ist die indische Geigenvirtuosin Lalitha Muthuswammy derzeit in Niedersachsen. Während ihres Aufenthalts am Center for World Music arbeitet die promovierte Musikwissenschaftlerin mit Schulen und Studierenden in der Lehre zusammen. Schulklassen erhalten Einblicke in die südindische Klassik, darunter Kompositionen, die in Indien entstanden, als in Deutschland Bach seine Kantaten, Choräle und Sonaten schrieb. „Einige sind erst 5 Jahre, andere schon 18. Es ist sehr schön mit den Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten, ich unterrichte sie darin, kleine Melodien zu singen.“ Wenn Lalitha Muthuswammy ihre Violine in die Schule mitbringt, sind die Kinder zunächst erstaunt über die Haltung. Sie fragen: „Warum hältst du die Geige nach unten und stützt sie im Sitzen auf den Füßen ab?“ „Diese Haltung gibt Halt – wenn ich die Geige zwischen Schulter und Füßen spanne, kann ich präziser und kraftvoller spielen und gebe der Geige Sicherheit“, sagt Muthuswammy. Die Dozentin der Musikakademie Chennai spielt südindische Geige. Sie wurde mehrfach von der indischen Regierung für ihre herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet. Ihre jüngere Schwester Nandini Muthuswammy promoviert derzeit an der Universität Hildesheim.

27.01.2017

Saxophonmusik zum neuen Jahr

In einer Kooperation des Instituts für Musik und Musikwissenschaft und dem Center for World Music der Universität Hildesheim lädt das Quartett Dubonair herzlich zu einem Neujahrskonzert ein.

Das Ensemble präsentiert Musik von Barock bis Moderne und damit sowohl für das Saxophon komponierte Musik als auch Musik vor der Erfindung des Saxophons um ca. 1840.

Seit der Gründung im Jahr 2015 arbeiten die Mitglieder des Quartetts mit großer Leidenschaft an der Vervollkommnung ihres Ensembleklangs in immer neuen stilistischen Kontexten.

Lassen Sie Sich entführen auf eine dynamische Reise durch musikalische Ausdrucksformen!

 

Sonntag, 29.01.2017
Beginn: 17.00 Uhr
Der Eintritt ist frei
Spenden sind erwünscht.

Weitere Informationen unter www.dubonair.de .

09.01.2017

"Lichtblick" Benefizkonzert von Tinatin Tsereteli & International friends

"Musik machen nicht als Selbstzweck oder Job, sondern um anderen zu helfen." Das ist die Motivation von Tinatin Tseretelli, eine ehemalige "musik.welt"-Studierende, die für dieses Konzert namenhafte Musikkollegen aus dem Bereich des Pop/Rock/Jazz zu einem Benefizkonzert einlädt. Am 21.01.2017 werden ab 20.00 Uhr Lalitha & Nandini Muthuswami feat. Kaveh & Charlotte Madati, das Duo Einklang, Leikhome, John Gregory Perrineau, Frank Mertens, Andreas Lallinger und Arne Dreske im Center for World Music zu hören sein.

Mit dem Geld soll der krebskranken Lali Rewazischvili in Georgien zu einer langfristigen Therapie verholfen werden. Diese ist für sie lebensnotwendig. 

Die schnelle Bereitschaft zum Mitwirken von befreundeten Musikerinnen und Musikern nach Tinatins Aufruf auf Facebook, hat ein größeres Ausmaß bekommen, als ursprünglich erwartet. So gibt es nun sogar zwei Veranstaltungen. Am 27.1.2017 wird es ein Lichtblick Konzert mit anderen Künstlern im MusikZentrum Hannover geben. 

Samstag, 21.01.2017

Einlass ab 19.30 Uhr 

Mindestspende: 7 €.
Die Spenden gehen direkt an das Projekt "Lichtblick"

 

Wenn Sie nicht zum Konzert kommen können, aber gerne spenden wollen, können Sie einen Betrag Ihrer Wahl an die folgende Bankverbindung überweisen: 

Georgischer Migrantenverein

IBAN: DE42250501800910200203

Sparkasse Hannover

Verwendungszweck: Spende für Lali

24.10.2016

Ensemble aus Aserbaidschan: Konzert im Center for World Music

Konzertabend mit klassischer Musik und Gedichten aus Aserbaidschan am Freitag, 28. Oktober 2016 / Von der Millionenstadt Baku nach Hildesheim / Kostenfreies Konzert

In Kooperation mit dem aserbaidschanischen staatlichen Museum für Musikkultur lädt das Center for World Music der Universität Hildesheim am Freitag, 28. Oktober 2016, ab 20.00 Uhr zu einem Konzert mit Lesungen ein. Zu Gast ist das „National Ensemble of Old Musical Instruments”. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die Musikerinnen und Musiker aus Baku, der Hauptstadt des Landes Aserbaidschan, spielen klassische Musik aus dem 12. Jahrhundert. Zum Nationalensemble gehören die Musikerinnen Nuriyya Huseynova (Gesang), Tarana Aliyeva (Kastenzither „Kanun“), Fazila Rahimova (Harfeninstrument „Chang“) sowie die Musiker Munis Sharifov (viersaitiges Streichinstrument „Chegane“), Natiq Aliyev (gezupfte Langhalslaute „Tanbur“), Ilkin Hasanov (Lauteninstrument „Rud“), Davud Abdullayev (Saiteninstrument „Rubab“) und Akbar Mammadov (Bechertrommel „Tombak“). Das Ensemble interpretiert das Werk des Dichters Nezāmi. Der Dichter erwähnte in seinen lyrischen Versen vor 845 Jahren auch Musikinstrumente, die zu jener Zeit gespielt wurden. Dabei nannte er nicht nur Namen, sondern beschrieb ihre Form, die Anzahl der Saiten, ihren Klang und ihre Spielweise. Er erwähnte musikalische Begriffe wie Harmonie, Rhythmus und Melodie. Klassische Musik und Poesie sind eng miteinander verbunden, sagt die promovierte Musikwissenschaftlerin Alla Bayramova, Direktorin des aserbaidschanischen staatlichen Museums für Musikkultur.

Die Künstler aus Baku werden sich drei Tage in Hildesheim aufhalten und mit den Hildesheimer Musikethnologen um Professor Raimund Vogels über zukünftige Kooperationsprojekte sprechen. „Das Klangarchiv des Staatlichen Museums in Baku ergänzt in vielen Bereichen unsere Tonsammlungen zur klassischen iranischen Musik, gerade eine Kooperation im Bereich der Archive wird von beiden Seiten als sehr vielversprechend bewertet“, sagt Vogels.

Das Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Aserbaidschan, das „State Committee on Affairs with the Diaspora of Azerbaijan Republic“ und die Deutsch-Aserbaidschanische Gesellschaft fördern diese Veranstaltung. Interessierte sind herzlich zum Konzertabend eingeladen und können mit den Musikerinnen und Musikern sowie dem Team des Center for World Music ins Gespräch kommen. Eine Reservierung von Sitzplätzen (kostenfrei) ist möglich, Ansprechpartnerin ist Morena Piro (Telefon: 05121.883-92360, Email: piromo(at)uni-hildesheim.de).

 

 

08.10.2016

Argentinischer Tango im Center for World Music

Am 13. Oktober spielt das argentinische Duo Brotzman und Cardozo ab 20.00 Uhr ein Konzert. Im Anschluss darf bei der Milonga von 21.00-23.00 Uhr getanzt werden. Der Eintritt ist frei - um eine Spende wird gebeten.
Die argentinischen Musiker Pablo Brotzman (Mundharmonika) und Pablo Cardozo (Gitarre) musizieren erst seit 2013 miteinander und haben in der Kürze der Zeit einen beachtlichen Werdegang zurückgelegt. Nach der Produktion ihrer ersten CD tourten sie durch Buenos Aires und das argentinische Landesinnere und gaben etliche Konzerte in Theatern und Kulturzentren. Stilistisch orientieren sie sich an der Neuen Schule des Tango Argentino, die beiden Virtuosen überzeugen vor allem durch ihr harmonisches und intuitives Zusammenspiel. Für die Milonga am 13.10. im Center for World Music werden die Musiker Tangos, Valses, Milongas und argentinische Folklore spielen. Milongas sind öffentliche Tanzveranstaltungen, es sind aber auch lediglich sitzende und zuhörende Gäste sehr willkommen.

Am 13. Oktober spielt das argentinische Duo Brotzman und Cardozo ab 20.00 Uhr ein Konzert. Im Anschluss darf bei der Milonga von 21.00-23.00 Uhr getanzt werden. Der Eintritt ist frei - um eine Spende wird gebeten Die argentinischen Musiker Pablo Brotzman (Mundharmonika) und Pablo Cardozo (Gitarre) musizieren erst seit 2013 miteinander und haben in der Kürze der Zeit einen beachtlichen Werdegang zurückgelegt. Nach der Produktion ihrer ersten CD tourten sie durch Buenos Aires und das argentinische Landesinnere und gaben etliche Konzerte in Theatern und Kulturzentren. Stilistisch orientieren sie sich an der Neuen Schule des Tango Argentino, die beiden Virtuosen überzeugen vor allem durch ihr harmonisches und intuitives Zusammenspiel. Für die Milonga am 13.10. im Center for World Music werden die Musiker Tangos, Valses, Milongas und argentinische Folklore spielen. Milongas sind öffentliche Tanzveranstaltungen, es sind aber auch lediglich sitzende und zuhörende Gäste sehr willkommen. 

17.09.2016

Delwin Ensemble aus Teheran zu Gast im CWM

Am Samstag, 17. September 2016, ist das Delwin-Ensemble zu Gast an der Universität Hildesheim. Unter dem Namen „Delwin“ („Folge Deinem Herz!“) gründeten fünf junge, professionell ausgebildete Musikerinnen aus Teheran 2015 ein neues Ensemble. Die Zahl der Instrumentalistinnen hat in Iran in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen. Das Delwin-Ensemble präsentiert in Hildesheim klassisches persisches Dastgah-Repertoire sowie Kompositionen von berühmten iranischen Komponisten des 20. Jahrhundert. Darüber hinaus werden auch einige kurdische Volkslieder gespielt. Gedichte aus der Sufi-Tradition und Liebeslyrik vertonen die Musikerinnen mit eigenen Kompositionen. Das Konzert beginnt am 17. September 2016 um 19:00 Uhr im Center for World Music (Schillstraße/Ecke Timotheusplatz, 31141 Hildesheim). Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

15.07.2016

Eine Reise in die romantische Zeit

Am Freitag, den 15. Juli 2016, um 19:00 Uhr findet wiedermal ein Konzert in der Timotheuskirche statt. Der Opernsänger Christian Akoa singt Stücke von italienischen und deutschen Komponisten (Strauss, Tosti, die Capua und Korngold). Am Klavier begleitet ihn die Pianistin Min Chen. Das Konzert ist öffentlich und kostenfrei. Über Musik möchten Akoa und Chen Menschen zusammenbringen. „Musik ist eine große Freude, ein Austausch. Wenn ich singe, kann ich das Gefühl, das ein Stück in sich trägt, weitergeben. Ob jung oder alt, Singles oder Familie – ich möchte Menschen ansprechen. Ich möchte dazu beitragen, eine bessere Welt mit Musik aufzubauen. In dem Liederabend geht es um Liebe und Freundschaft. Es geht um die Musik in der romantischen Zeit, voller Gefühle und Freude. Wir sind heute alle sehr beschäftigt. Der Liederabend ist für Menschen da, die ein Herz und Gefühle haben", sagt Christian Akoa.


16.01.2015

Duo Mustafa Said & Joss Turnbull - arabische Oud meets persische Tombak

Mi 04.02.15 | Konzert | 19:30 Uhr | Center for World Music | Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Mustafa Said - ägyptischer Oud-Virtuose und eine der melodischsten Stimmen des Tahrir - und der deutsche Tombak-Spieler Joss Turnbull präsentieren gemeinsam in Deutschland ihr Repertoire aus klassischen arabischen Stücken und neuen Klängen. Neben Saids Eigenkompositionen, die er mit Mitteln der arabischen klassischen Tradition schreibt, erweitern die Musiker die Klangmöglichkeiten ihrer Instrumente: Die persische Kelchtrommel Tombak wird mit verschiedenen Stöcken und Folien gespielt und der Klang der arabischen Kurzhalslaute Oud wird durch den unkonventionellen Gebrauch des Plektrums moduliert.

Der Oudspieler, Sänger und Komponist Mustafa Said ist 1983 in Cairo geboren und gilt als vehementer Traditionswächter, der aber zugleich die arabische Kunstmusik ständig zu erneuern strebt. Er arbeitet heute als Musiker und Direktor des Instituts für die Archivierung arabischer Musik und Forschung (AMAR) in Libanon. Als Gründer seines "Asil Ensemble" für klassische zeitgenössische arabische Musik nahm er zwei Alben auf und arbeitete für Film und Theater. Mustafa Said lehrt in Symposien und an der Antoine University Beirut. Neben Konzerten in Marokko, Japan, in den Emiraten und Europa, beschäftigt er sich mit der aktuellen Situation des Landes Ägypten und zählt zu einer bekannten Stimme des Tahrir Platzes im ägyptischen Frühling 2011.

Joss Turnbull lernte Tombak, die persische Kelchtrommel unter anderem bei dem iranischen Virtuosen Mohamed Reza Mortazavi. Auf dem Musikkonservatorium (ITÜ) in Istanbul und in Syrien bei Jamal Asaqa vertiefte er sein Spiel auf Rahmentrommel und Riq. Als Dozent trägt er maßgeblich zum Musik -und Kursprogramm der Orientalischen Musikakademie Mannheim OMM bei. 2009 gründete er das Improvisations-Forum "Project Tamas" mit dem Kölner Trompeter Pablo Giw mit dem er nach Syrien, Libanon und Iran reiste um dort mit Musikern zu arbeiten. Heute beschäftigt er sich vor allem mit Möglichkeiten der Klangerweiterungen seiner Instrumente. So verbinden sich in seinem Perkussionsspiel vorderorientalische musikalische Metren mit einer innovativen Klangästhetik.

Das Zusammentreffen der zwei Musiker garantiert ein klangkräftiges und ungewöhnliches Hörerlebnis, womit sie ihr Publikum zu berühren verstehen.

 

Mehr Informationen unter http://www.mustafasaid.co/ und http://www.jossturnbull.de

10.06.2014

MASALA-Konzert mit Jyotsna Srikanth Indien – Carnatic Violin

Do 17.7.14 | Konzert | 20 Uhr | VVK 14,20 €, AK 15 €, erm. 12€ | Center for World Music 

Auch dieses Jahr kooperiert Das Masala Weltbeat-Festival mit dem Center for World Music und läd am 17. Juli zum Konzert mit Jyotsna Srikanth in den Saal des CWM. Jyotsna Srikanth ist eine der gefragtesten indischen Violinistinnen und Komponistinnen unserer Zeit. Sie ist eine Virtuosin, die tief in der südindischen klassischen Musik verwurzelt ist, aber auch europäische Klassik studierte. Sie ist zwischen diesen Welten zu Hause und arbeitet in den unterschiedlichsten Projekten, oft genau an der Schnittstellen von südindischer und europäischer klassischer Musik, Jazz und allen erdenkbaren zeitgenössischen Einflüssen. Neben ihren vielen Liveprojekten hat sie Musik für über 200 indische Filme eingespielt und komponiert für unterschiedlichste Projekt und Anlässe. Sie lebt derzeit in London und ist dort auch Artistic Director des London International Arts Festivals. Auf dem MASALA Festival wird sie ihr Programm Carnatic Nomad präsentieren: Traditionelle Musik Südindiens auf der „Carnatic Sounth Indian Violin“ begleitet vom indischen Perkussionisten RN Prakash am Mridangam.

Einen klanglichen Eindruck erhalten Sie hier.

Karten erhalten Sie zum Vorverkaufspreis an der Infothek im Pavillon (Hannover), Montag bis Freitag 10.00 - 18.00 Uhr, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online über www.masala-festival.de oder über www.adticket.de, sowie im Center for World Music von 09:00 - 11:00 Uhr. Ermäßigungen erhalten Sie nur an der Abendkasse unter Vorlage eines entsprechenden Ausweises.
Bei Fragen rufen Sie bitte unter der folgenden Telefonnummer 0511/23 55 55-0 anrufen an oder emailen Sie an info[at]pavillon-hannover.de.

 

 

Das 19. MASALA Festival findet vom 16. bis 27. Juli 2014 in Hannover und der Region statt.

Seit 1995 holt das MASALA Festival bisher jeden Sommer die Kulturen der Welt in die Landeshauptstadt Hannover und in viele Veranstaltungsorte der Region Hannover. Masala ist das indische Wort für eine Mischung feurig-scharfer Gewürze und steht mit einer Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Musik vieler Länder für die Philosophie des Festivals.

Es hat sich zu einem der größten europäischen Weltmusik-Festivals und zu einem Treffpunkt musikinteressierter Weltenbürger entwickelt. Neben den Konzerten sind auch Workshops, Tanzkurse, Kinderprogramm und die MASALA Kinderkarawane Bestandteile des Festivals.

Mehr zum Festival finden Sie hier.

07.01.2014

Pitambara feat. Jo Stein - Die musikalische Dimension des Yoga

Kirtan-Konzert | FR 07.02.2014 | 19:00 - 21:30

Center for World Music | Freier Einritt (Spende)

Die beiden Hildesheimer Musiker und Yoga-Praktizierenden Pitambara und Jo Stein bieten am 7. Februar im Center for World Music einen für alle Interessenten offenen Yogamusik-Abend an - auch Kirtan genannt. Pitambara komponiert bereits seit mehreren Jahren sogenannte Bhajans, eine spirituelle Musikpraxis, die auf traditionellen hinduistischen Mantras basiert. Im Duo mit Jo Stein ist Pitamabra nun mit der ersten CD „Murali“ in ganz Deutschland unterwegs.

Ähnlich der Gospeltradition baut ihre Musik auf einem Wechselgesang zwischen Vorsänger und Chor auf. So ist es selbst für Neulinge einfach, bei den immer sehr eingängigen Liedern mitzusingen. Begleitet von Harmonium, Gitarre, Irish Tin Whistle, Low Whistle (Pitambara) und Klavier (Joachim Stein) soll nach Aussage der Musiker eine meditative Atmosphäre entstehen, die es ermöglicht, „sich durch den Gesang zu entschleunigen, sein Herz für eine direkte Erfahrung zu öffnen und in einen tieferen Kontakt zu sich selbst zu treten“.

Ihre musikalische Praxis ist einerseits inspiriert durch Wegbereiter wie zum Beispiel den Amerikaner Krishna Das, der dem Genre der Yogamusik im Westen zu großer Bekanntheit verholfen hat und dafür im letzten Jahr mit einem Grammy nominiert wurde. Andererseits gehen Pitambara und Jo bei ihrer Suche nach dem richtigen Sound ihren ganz eigenen vielversprechenden Weg.

Infos, Hörproben und Videos finden Sie unter www.pitambara.de 

Die CD "Murali" ist im Handel verfügbar!

Julio Humala und Dolly Príncipe – Gitarre und Gesang aus den peruanischen Anden

MI 16.10.13 | 19:30 - 21:30 | Center for World Music

Konzert | freier Eintritt

Raffiniertes Gitarrenspiel und ein intimer Gesangsstil treffen in der Musik der Peruaner_innen Julio Humala und Dolly Príncipe auf unverwechselbare Weise zusammen. Beide Musiker_innen fühlen sich dem Liedgut der peruanischen Anden verbunden, interpretieren traditionelle Lieder in spanischer und Quechua-Sprache, die vom Leben und der Liebe der Menschen aus den Anden erzählen, komponieren eigene Stücke mit politischem Impetus und tragen Kompositionen junger Komponist_innen vor. Derzeit auf Europa-Tournee machen die beiden Musiker_innen am 16.10.13 halt im Center for World Music.

In Julio Humalas Gitarrenspiel verbinden sich die spanische Flamenco- und klassische Gitarrentradition mit der melodischen Kraft des indigenen Gesangs aus den Anden. Sowohl auf der Gitarre als auch dem kleinen charango, einem fünfsaitigen Instrument der Anden, überzeugt der Peruaner durch eine Virtuosität, die ihm als Konzertsolisten und in der Rolle des Begleiters den Ruf, einer der innovativsten und renommiertesten Gitarrenspieler Südamerikas zu sein, verlieh. Im Duo mit Dolly Príncipe, die über eine sanfte und vielseitige Stimme  verfügt, verführt jede ihrer Interpretationen durch ein intimes Flair abseits aller Klischees über peruanische Folklore.

Während des Vizekönigreichs von Peru (1535-1820) war die Gitarre das Instrument der Kolonialherren. In der Region Ayacucho, dem Geburtsort der beiden Musiker_innen, lebten die sogenannten Mestizos, die Nachkommen der ersten spanischen Besatzer_innen, jedoch abgetrennt vom Einfluss der spanischen (Kolonial-)Kultur inmitten der indigenen Bevölkerung und übernahmen viele Elemente der indigenen Quechua-Kultur. Spanische und indigene Musikformen verschmolzen auf diese Weise harmonisch miteinander und begründeten eine neue klangliche Sprache, in der sich Virtuosität, Gefühl und melancholische Stimmung der Musik der Anden miteinander vereinten.

Sie sind eingeladen, im Anschluss an das Konzert mit den Musiker_innen ins Gespräch zu kommen!

Eine Hörprobe finden Sie auf

www.youtube.com/watch

http://www.youtube.com/watch?v=_-bS239dm88

 

Veranstaltungsort:

Center for World Music

Timotheus Platz, Schillstraße

31141 Hildesheim

(ehem. Timotheuskirche)

28.12.2012

The New Budapest Orpheum Society

Das goldene Zeitalter der jüdischen Filmmusik 1925 bis 1955

DO 31.01.2013 | 18:30 & 20:00 | Center for World Music 

Einführung & Konzert

Mit Aufführungen in Synagogen und auf Broadway-Bühnen tritt die New Budapest Orpheum Society in die Fußstapfen ihrer Wiener Vorgänger und Inspirationsgeber, der Budapester Orpheumgesellschaft, die 1889 als erste jüdische Unterhaltungsbühne in Wien gegründet wurde und den Grundstein für das jüdische Cabaret in Wien legte.

Die New Budapest Orpheum Society zelebriert die Vielfalt des jüdischen Cabarets mit einem Repertoire vor allem aus Mittel- und Osteuropa vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit der 1950er Jahre. Wieder zum Leben erweckt werden die Wiener Straßenmusik, Exillieder von Eisler und Brecht, jiddische Popular- und Filmmusik sowie Musik für die Kleinkunstbühnen der Konzentrationslager und Operettenbühne der New York Lower East Side.

Das Ensemble besteht aus acht Musiker_innen, die aus verschiedenen Richtungen zur jüdischen Musik der Moderne kommen: ein Komponist (Ilya Levinson), ein Synagogenkantor (Stewart Figa), eine Opernsängerin (Julia Bentley), eine Orchestergeigerin (Iordanka Kissiova), ein Jazzbassist (Mark Sonksen), ein Schlagzeuger  (Danny Howard), ein Akkordeonist (Don Stille) sowie ein Musikethnologe (Philip V. Bohlman), der das Cabaretmaterial erforscht hat und auf der Bühne die Rolle des Conferenciers spielt.

Bei ihrem Auftritt im Center for World Music beziehen sich die New Budapester auf die auffällige Präsenz der jüdischen Popularmusik in der ersten Generation des deutschen Tonfilms, sowie der einzigen Blütezeit des jiddischen Films. Der Cabaretabend entfaltet sich als eine musikalische Reise in die Zeitpolitik der modernen deutsch-jüdischen Geschichte, wie sie sich im Film jener Zeit zeigt - musikalisch bund, kontrovers, tragisch und vor allem mit einer faszinierend schönen Musik, die das Ensemble nicht verklingen lassen möchte. Das Konzertprogramm spiegelt das Schicksal von Musiker_innen und Zeitkritikern wieder und erzählt Geschichten von Untergang und Überleben an Hand jüdischer Filmmusik aus Filmen wie "Der Blaue Engel" , "Purimspilr" und "A Foreign Affair". Mit Außnahme einiger Ausflüge ins Jiddische, Hebräische und Englische wird vor allem in deutscher Sprache gesungen.

Einführung zum Konzert

Das Phänomen der jüdischen Musik und Diaspora ließ Professor Philip V. Bohlman von seinem Forschungsschwerpunkt in Europa bis in die jüdischen Gemeinden Indiens ziehen. Er untersucht die große Bandbreite jüdischer Musik von ihrer Einbettung in den Kontext der Religion bis hin zu aktuellen Formen jüdischer Popularmusik beim Eurovision Song Contest. Sein Einführungsvortrag mit vielen Hör- und Videobeispielen steht unter dem Motto „Jüdische Musik heute“. Im Anschluss an die Einführung übernimmt Philip V. Bohlman auf der Konzertbühne die Rolle des Conferenciers.

Einen Eindruck vom Repertoire der New Budapest Orpheum Society erhalten Sie unter den folgenden Links:

Youtube. 20-minütiger Zusammenschnitt aus mehreren Stücken

CD-Vorstellung mit kompletten Titellisten. In alle Titel kann man reinhören.

Youtube. Live-Auftritt