Das Museum

Nach der Schul- und Verwaltungsreform von 1968/70 verschwanden in Niedersachsen die kleinen „Zwergschulen“ in den Dörfern. Von 196 Schulen im Landkreis Hildesheim in den 1970er Jahren bleiben bis 1987 nur 52 Standorte erhalten. In den neu geschaffenen Schulzentren hatten das alte Mobiliar und die Lehrmittel keinen Platz mehr. Was sollte damit geschehen?

Professor Dr. Rudolf W. Keck und seine Mitarbeiter_innen von der Universität Hildesheim begannen damit, das Ausrangierte zu sammeln: vom Griffelkasten bis zum Schönschreibheft, vom Schaubild bis zum Schulbuch. Mit Eintritt in seinen Ruhestand im Jahr 2003 übergab Professor Keck seine Sammlung als Zustiftung der Stiftung Universität Hildesheim zur Gründung des Hildesheimer Schulmuseums. Bis Juni 2017 befand sich das Museums auf der Domäne Marienburg, es musste jedoch nach der Unwetterkatastrophe seine Türen schließen.
 

Im November 2018 fand die Neueröffnung des Museums im Zentrum der Stadt und in den neuen Räumlichkeiten der Volkshochschule Hildesheim statt. Sie sind herzlich eingeladen, das Schulmuseum zu besuchen und in unserem historischen Klassenzimmer unterschiedliche Epochen der Schulgeschichte spielerisch kennenzulernen. Mit Hilfe unserer historischen Exponate, der Bilddatenbank Pictura Paedagogica Online und vielen interaktiven Lernmöglichkeiten können Sie sich auf eine schulische Entdeckungsreise begeben.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern verläuft? Erfahren Sie am Beispiel der Geschichte der Universität Hildesheim, wie Lehrpersonen in der Vergangenheit ausgebildet wurden und was sich seitdem alles verändert hat

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!