Museumsgeschichte

Unser Team begrüßt Sie herzlich in den Räumlichkeiten des Schulmuseums an der Volkshochschule Hildesheim. Erleben Sie eine historische Unterrichtsstunde mit Ihrer Schulklasse, buchen Sie Führungen oder nehmen Sie unser Workshopangebot war.

Das Schulmuseum der Universität Hildesheim

Den Grundstein für das Schulmuseum der Universität Hildesheim legte der Pädagogikprofessor Dr. Rudolf W. Keck mit einer umfangreichen Sammlung von ehemaligen Lehrmaterialien und Schulbüchern von aufgelösten Volksschulen aus dem Landkreis Hildesheim. Mit Eintritt in seinen Ruhestand im Jahr 2003 gründete Keck auf der Grundlage seiner Sammlung das Schulmuseum.

Auf dem Foto ist ein histoprischer Klassenraum, ein Gruppe Schüler*innen und der Gründer des Schulmuseums Professor Dr. Rudolf W. Keck zu sehen.
Professor Dr. Rudolf W. Keck im historischen Klassenzimmer

Neueröffnung 2018: Volkshochschule Hildesheim

Das Schulmuseum befand sich in den ersten 14 Jahren auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg, 2018 zogen die Ausstellungsräume in die Volkshochschule im Zentrum der Stadt Hildesheim um. Das Magazin und Archiv des Museums wurde auf dem Hauptcampus der Universität (Marienburger Höhe) eingerichtet.

Digitales und interaktives Schulmuseum

Die Corona-Pandemie förderte die Digitalisierung im Schulmuseum. Das Archiv und die Objektsammlungen werden seit 2020 Schritt für Schritt digitalisiert und frei verfügbar im Internet angeboten. Zudem wird der ca. 17.000 Titel umfassende Schulbuchbestand erschlossen und über die Universitätsbibliothek entleihbar. Wir haben auch interaktive Führungen entwickelt die es euch ermöglichen, virtuell vor Ort zu sein. 

Lasst euch auf einer Entdeckungstour in unserem digitalen Schulmuseum von Hildus begleiten. Das digitale Angebot findet ihr hier. Digitales und interaktives Schulmuseum

Nachruf auf den Gründer der Stiftung Schulmuseum Prof. em. Dr. Dr. h. c. Rudolf Wilhelm Keck | 3. April 2023

Auf dem Foto ist der Gründer der Stiftung Schulmuseum Prof. em. Dr. Dr. h. c. Rudolf Wilhelm Keck zu sehen.
„Am 27. März 2023 starb der Gründer des Hildesheimer Schulmuseums Rudolf W. Keck. Am 16. Oktober 1935 in Schwäbisch Gmünd geboren, wirkte er von 1966 bis zu seiner Emeritierung 2001 als Hochschullehrer in Niedersachsen, zuerst in Vechta, anschließend in Braunschweig und seit dem Wintersemester 1972 als Professor für Schulpädagogik an der heutigen Universität Hildesheim. Sein Interesse an der Historischen Bildungsforschung drückte sich in zahlreichen Publikationen, Seminaren und Vorträgen aus. Er war ein leidenschaftlicher Sammler und Vermittler schulhistorischer Forschungen. Nachdem im Jahr 1973 durch die Einführung der Orientierungsstufe an niedersächsischen Schulen zahlreiche ländliche Schulen geschlossen wurden, begannen Rudolf W. Keck und seine Kolleginnen und Kollegen mit dem Aufbau einer schulhistorischen Sammlung, bestehend aus Objekten der aufgelassenen Schulen. Nach seiner Emeritierung gelang es ihm, den Präsidenten der Hildesheimer Universität Wolfgang-Uwe Friedrich von seiner Idee eines Schulmuseums zu überzeugen. Es wurde im November 2003 auf der Domäne Marienburg, dem Kulturcampus der Universität Hildesheim, gegründet. Die umfangreiche Sammlung ging als unselbstständige Stiftung in die Stiftung Universität Hildesheim ein. Mit Führungen, Sonderausstellungen und Veranstaltungen etablierte sich das Schulmuseum schnell als ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Rudolf W. Keck rief zur Unterstützung des Schulmuseums den Förderkreis Stiftung Schulmuseum und Bibliothek für Bildungshistorische Forschung der Universität HIldesheim e. V. ins Leben. Ihm gelang es, vor allem Kolleginnen und Kollegen sowie Lehrerinnen und Lehrer für die Mitarbeit im Schulmuseum zu begeistern. Um den Austausch auch überregional zu etablieren, initiierte er 2009 den Arbeitskreis niedersächsischer Schulmuseen. Das Team des Hildesheimer Schulmuseums sowie die Mitglieder des Kuratoriums und Förderkreises behalten Rudolf W. Keck in dankbarer Erinnerung.“
apl. Prof. Dr. Mario Müller Leiter Schulmuseum Universität Hildesheim
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