Ausstellungen

Dauerausstellung

Ab dem 15. November 2018 Wiedereröffnung des Schulmuseums mit neuer Dauerausstellung.

Mit der feierlichen Wiedereröffnung des Schulmuseums am neuen Standort in der Volkshochschule Hildesheim präsentieren wir die neue Dauerausstellung des Schulmuseums. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

15. November 2018, 18:30 Uhr: Feierliche Wiedereröffnung
Öffnungszeiten ab dem 16. November: Samstag, 14:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr.
Gerne können Sie weitere Termine mit uns abstimmen.

 

 

Aktuelle Sonderausstellung ab dem 15. November 2018

Diversität in Kinderbüchern: Sonderausstellung von Professorin Dr. Viola Georgi

Zeitgleich mit der Wiedereröffnung des Schulmuseums am 15. November 2018 im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim, beginnt diese Sonderausstellung zur Diversität in Kinderbüchern:

Es war einmal eine Bilderbuchfamilie: Vater, Mutter und zwei Kinder. In ihrem Haus mit ihrem Hund und dem Apfelbaum im Garten, lebten sie vergnügt bis an ihr Ende.

Und die Moral von der Geschicht’? Kinderbücher prägen unsere Vorstellungen von Familie. Sie erzeugen bestimmte Familien- und Rollenbilder, die von klein auf erlernt und zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn Kinderbücher ausschließlich von traditionellen Familien erzählen, schließen sie die vielfältigen Familienformen aus, die gegenwärtig in unserer Gesellschaft gelebt werden: Familien in Deutschland wohnen auch in Häuserblocks und Mietwohnungen, andere haben mehr als ein Zuhause oder waren auf der Flucht. Kinder leben mit alleinerziehenden Elternteilen oder ihren Großeltern, in Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien, Adoptionsfamilien oder in Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden.

In all diesen unterschiedlichen Familien gibt es Kinder, die es lieben, wenn ihnen Geschichten vorgelesen werden und Kinder, die selbst mit Begeisterung Bücher lesen. Warum sollten also nicht auch sie und ihre Familien selbstverständlicher Teil dieser Geschichten sein? Die Ausstellung ‚Diversität in Kinderbüchern‘ will hierzu einen Beitrag leisten. Sie richtet den Blick bewusst auf die vielfältigen familiären Lebenswelten und Kindheitserfahrungen.

Die Besucher_innen dieser Ausstellung finden Kinderbücher vor, die

  • allen Kindern erlauben, sich mit den Protagonist_innen zu identifizieren.
  • unterschiedliche Erfahrungen der jungen Leser_innen aufgreifen.
  • Stereotype auf den Kopf und in Frage stellen.
  • Ausgrenzung thematisieren, Diskriminierungen sichtbar machen und Lösungen aufzeigen.
  • neue Wege illustrieren, damit Grenzen überwunden werden.
  • jene Kinder und Familien zu Wort kommen lassen, die allzu oft übersehen und überhört werden.

Die Ausstellung wurde von Professorin Viola B. Georgi, Agata Wozniesinska, Janina Vernal Schmidt und Studierenden der Stiftung Universität Hildesheim konzipiert. Sie richtet sich sowohl an Kinder als auch an Eltern, Erziehungsberechtigte, Erzieher_innen, Lehrer_innen und alle weiteren Interessierten.

Für die Ausstellung haben die Studierenden Tobias Kreft, Lea Hafermann, Jubytra Enzmann, Ellen Wozniak, Linda Schönrock, Nehle Kaack, Tobias Burmeister, Christin Eißing und Nele Schulz drei Schwerpunktthemen gesetzt:

  1. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
    Einfühlsam, witzig und unverkrampft gehen die ausgewählten Kinderbücher mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt von Menschen um. Dabei bilden die Bücher vielfältig gelebte Familienformen sowie unterschiedliche Identitätsentwürfe als selbstverständlich ab. Den Ausgangspunkt bilden die Kinderfragen: „Was ist homosexuell?“ „Können Schwule und Lesben Kinder kriegen?“ „Gibt es queere Tiere?“
  2. Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit
    Mehrsprachige Bücher erlauben Kindern, sich mit den Sprachen, die sie sprechen und die sie umgeben, spielerisch und wertschätzend zu beschäftigen. Dazu gehört auch das Sprachenlernen von Familien, die migriert oder geflüchtet sind und heute in Deutschland leben. So wurden Geschichten ausgewählt, denen es gelingt, Erfahrungen von Flucht, den Verlust von Familie, Freunden und vertrauter Umgebung, kindgerecht und mitfühlend darzustellen.
  3. Empowerment
    Power bedeutet Kraft, Macht und Fähigkeit. Deshalb richten sich empowernde Kinderbücher besonders an jene Kinder, die Diskriminierung erleben. Sie wollen das Selbstwertgefühl und die Selbstbestimmung ihrer jungen Leser_innen stärken. Kinder brauchen Bücher, in denen sich ihre vielfältigen Familien spiegeln und sie sich als gleichwertig, handelnd und wertvoll begreifen.

Zeit:
15. November 2018

Ort:
Stiftung Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim
Im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim
Pfaffenstieg 4 - 5, 31134 Hildesheim


Sonderausstellungen

Diversity in Kinderbüchern

Ab dem 15. November 2018

Diversität in Kinderbüchern: Sonderausstellung von Professorin Dr. Viola Georgi

Zeitgleich mit der Wiedereröffnung des Schulmuseums am 15. November 2018 im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim, beginnt diese Sonderausstellung zur Diversität in Kinderbüchern:

Es war einmal eine Bilderbuchfamilie: Vater, Mutter und zwei Kinder. In ihrem Haus mit ihrem Hund und dem Apfelbaum im Garten, lebten sie vergnügt bis an ihr Ende.

Und die Moral von der Geschicht’? Kinderbücher prägen unsere Vorstellungen von Familie. Sie erzeugen bestimmte Familien- und Rollenbilder, die von klein auf erlernt und zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn Kinderbücher ausschließlich von traditionellen Familien erzählen, schließen sie die vielfältigen Familienformen aus, die gegenwärtig in unserer Gesellschaft gelebt werden: Familien in Deutschland wohnen auch in Häuserblocks und Mietwohnungen, andere haben mehr als ein Zuhause oder waren auf der Flucht. Kinder leben mit alleinerziehenden Elternteilen oder ihren Großeltern, in Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien, Adoptionsfamilien oder in Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden.

In all diesen unterschiedlichen Familien gibt es Kinder, die es lieben, wenn ihnen Geschichten vorgelesen werden und Kinder, die selbst mit Begeisterung Bücher lesen. Warum sollten also nicht auch sie und ihre Familien selbstverständlicher Teil dieser Geschichten sein? Die Ausstellung ‚Diversität in Kinderbüchern‘ will hierzu einen Beitrag leisten. Sie richtet den Blick bewusst auf die vielfältigen familiären Lebenswelten und Kindheitserfahrungen.

Die Besucher_innen dieser Ausstellung finden Kinderbücher vor, die

  • allen Kindern erlauben, sich mit den Protagonist_innen zu identifizieren.
  • unterschiedliche Erfahrungen der jungen Leser_innen aufgreifen.
  • Stereotype auf den Kopf und in Frage stellen.
  • Ausgrenzung thematisieren, Diskriminierungen sichtbar machen und Lösungen aufzeigen.
  • neue Wege illustrieren, damit Grenzen überwunden werden.
  • jene Kinder und Familien zu Wort kommen lassen, die allzu oft übersehen und überhört werden.

Die Ausstellung wurde von Professorin Viola B. Georgi, Agata Wozniesinska, Janina Vernal Schmidt und Studierenden der Stiftung Universität Hildesheim konzipiert. Sie richtet sich sowohl an Kinder als auch an Eltern, Erziehungsberechtigte, Erzieher_innen, Lehrer_innen und alle weiteren Interessierten.

Für die Ausstellung haben die Studierenden Tobias Kreft, Lea Hafermann, Jubytra Enzmann, Ellen Wozniak, Linda Schönrock, Nehle Kaack, Tobias Burmeister, Christin Eißing und Nele Schulz drei Schwerpunktthemen gesetzt:

  1. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
    Einfühlsam, witzig und unverkrampft gehen die ausgewählten Kinderbücher mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt von Menschen um. Dabei bilden die Bücher vielfältig gelebte Familienformen sowie unterschiedliche Identitätsentwürfe als selbstverständlich ab. Den Ausgangspunkt bilden die Kinderfragen: „Was ist homosexuell?“ „Können Schwule und Lesben Kinder kriegen?“ „Gibt es queere Tiere?“
  2. Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit
    Mehrsprachige Bücher erlauben Kindern, sich mit den Sprachen, die sie sprechen und die sie umgeben, spielerisch und wertschätzend zu beschäftigen. Dazu gehört auch das Sprachenlernen von Familien, die migriert oder geflüchtet sind und heute in Deutschland leben. So wurden Geschichten ausgewählt, denen es gelingt, Erfahrungen von Flucht, den Verlust von Familie, Freunden und vertrauter Umgebung, kindgerecht und mitfühlend darzustellen.
  3. Empowerment
    Power bedeutet Kraft, Macht und Fähigkeit. Deshalb richten sich empowernde Kinderbücher besonders an jene Kinder, die Diskriminierung erleben. Sie wollen das Selbstwertgefühl und die Selbstbestimmung ihrer jungen Leser_innen stärken. Kinder brauchen Bücher, in denen sich ihre vielfältigen Familien spiegeln und sie sich als gleichwertig, handelnd und wertvoll begreifen.

Zeit:
15. November 2018

Ort:
Stiftung Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim
Im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim
Pfaffenstieg 4 - 5, 31134 Hildesheim


Archiv Sonderausstellungen

Gründung MatHildeum - 17. bis 31, Oktober 2018

Gründung MatHildeum: Mathematik-Mitmach-Ausstellung von Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme und Dr. Tanja Hamann

Am 15. November 2018 öffnet das Schulmuseum im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim wieder seine Türen. Nach einem gut besuchten „Tag der offenen Tür“ am 31. August und einer Lesung von Prof. Dr. Werner Greve und Dr. Tamara Thomsen zu ihrem Buch "20 Leben" am 12. September findet nun die Gründung des MatHildeums statt.

Am 17. Oktober um 18.30 Uhr startet die Mathematik-Mitmach-Ausstellung von Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme und Dr. Tanja Hamann. In drei verschiedenen Teilen kann Mathematik entdeckt und können mathematische Entdeckungen durch die Jahrhunderte nacherlebt werden:

  • MatHilde experimentiert: Wie fallen die Kugeln durchs Galton-Brett, wie wandern die Monster auf dem Möbiusband?
    Hier kann Mathematik an Exponaten entdeckt werden.
  • MatHilde rechnet: Wie multiplizierten die Ägypter, wie die Rechenmeister?
    Hier kann man Rechenverfahren von früher bis heute kennen - und verstehen. lernen.
  • MatHilde unterrichtet: Wie lehrten die Griechen Geometrie, wie lernten die Kinder Mengenlehre?
    Hier erlebt man Aufgaben aus 2000 Jahren Mathematikunterricht.

Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme und Dr. Tanja Hamann freuen sich auf den Besuch von allen, die sich für Mathematik interessieren: Lehrer_innen, Großeltern, Eltern, Schüler_innen, Studierende. Ab November ziehen wir in die Mediothek Mathematik der Universität Hildesheim am Samelsonplatz.

Zeit:
17. Oktober, 18:30 Uhr

Ort:
Stiftung Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim
Im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim
Pfaffenstieg 4 - 5, 31134 Hildesheim

Anmeldungen für Schulen zur Terminvereinbarung gern unter der Telefonnummer 05121 883-92600 oder 05121 883-10150.

"Zwanzig Leben" - 12. bis 23. September 2018

Fotoausstellung und Lesung zum Buch „Zwanzig Leben“ von Werner Greve und Tamara Thomsen

Am 15. November 2018 öffnet das Schulmuseum im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim wieder seine Türen. Nach einem gut besuchten „Tag der offenen Tür“ am 31. August folgt nun eine Fotoausstellung und Lesung zum gemeinsamen Buchprojekt von Professor Dr. Werner Greve und Dr. Tamara Thomsen. Sie trägt den Titel „20 Leben“.

Zur Ausstellungseröffnung werden Werner Greve und Tamara Thomsen aus ihrem Buch vorlesen und über die Entstehung der Gespräche, die Auswahl der Personen und das Entstehen der Bilder sprechen. Die Idee und Vereinbarung zu diesem außergewöhnlichen Buch war immer dieselbe: „Wir werden ein Gespräch führen, nur dieses eine. Es wird um die Frage gehen, ob es Wendepunkte im Leben gab, schöne oder belastende, bereichernde oder bedrückende, nach denen es nicht mehr so war wie davor.“

Alle geführten Gespräche zeigen, wenn auch auf sehr verschiedene Weise: Wir alle sind Experten und Expertinnen darin, unser Leben zu leben, jeder und jedem von uns gelingt das Leben, fast immer. Es ist keine außerordentliche Fähigkeit, die uns widerstandsfähig gegen Probleme sein oder werden lässt, hartnäckig oder flexibel. Es ist die unglaubliche Vielfalt von Menschen, einen Weg zu finden, sich neuen Herausforderungen irgendwie anzupassen.

In zwanzig Gesprächen entstehen Bilder von Lebenswegen, die ungewöhnlich und einzigartig sind. Bei diesen Gesprächen sind Photographien entstanden, die im Rahmen der Ausstellung im Schulmuseum zu sehen sind. Diese Bilder erzählen die Geschichten der Leben so lebendig wie die Menschen selbst ihre Geschichten erzählt haben – die machen neugierig auf die Personen, die sie zeigen.

Zeit:
12. September, 18:30 Uhr

Ort:
Stiftung Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim
Im Erdgeschoss der Volkshochschule Hildesheim
Pfaffenstieg 4-5, 31134 Hildesheim

Weitere Ausstellungstermine:
Sa., 22.09. - 14:00 bis 17:00 Uhr
So., 23.09. - 10:00 bis 17:00 Uhr