Riskante Übergänge im Lebenslauf von Schüler_innen - Eine qualitative Studie über die Subjektiven Theorien von Lehrer_innen über Risikofaktoren in der Bildungsbiografie an der Schnittstelle von Schule und Berufs(aus)bildung

Im Zentrum der qualitativ ausgerichteten Studie stehen die Subjektiven Theorien von Lehrkräften über mögliche Risikofaktoren, die in der Transition von der Schule in die Ausbildung zum Zuge kommen bzw. dort ihre Wirkung entfalten. Aufgrund der Problematik, dass bspw. in PISA ein Großteil der schwachen Leser_innen nicht von den Lehrpersonen identifiziert wurde, geht die Untersuchung der Frage nach, welche weiteren Faktoren evtl. noch ausgeblendet werden, die im Übergang eine wirkungsmächtige Rolle spielen könnten. Das Promotionsvorhaben verfolgt daher das Ziel, die Merkmale und Kriterien zu identifizieren, anhand welcher Lehrer_innen Schüler_innen klassifizieren, die höchstwahrscheinlich Probleme im Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung haben. Darüber hinaus sollen die zugrunde gelegten Begründungen der Lehrer_innen für die Zusammenhänge bzw. die Ursachen der Risikofaktoren rekonstruiert werden.