Weiterbildung: Inklusive Pädagogik in Hildesheim studieren

Sonntag, 13. August 2017  / Alter: 122 Tage

Die Universität Hildesheim bildet Experten für inklusive Pädagogik aus. Bewerbungen um einen Studienplatz sind bis Ende August 2017 möglich. Das Studium beginnt im Oktober. Die Nachfrage nach umfassender Fort- und Weiterbildung zum Thema „inklusive Pädagogik“ sei hoch und das in verschiedenen Berufsgruppen, so die Erziehungswissenschaftlerin Cindy Bergt.

Die Universität Hildesheim bildet Experten für Inklusive Pädagogik aus. Im Herbst 2017 startet der siebte Jahrgang in das Studium. Bewerben können sich Fachkräfte aus Kitas, Schulen, Volkshochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen. Themenbild: Isa Lange/Uni Hildesheim

Die Universität Hildesheim bildet Experten für inklusive Pädagogik aus. Eine Bewerbung um einen Studienplatz im Weiterbildungsstudiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“ ist bis Ende August 2017 möglich. Das Studium beginnt im Oktober 2017.

Der Weiterbildungsstudiengang wurde zum Wintersemester 2010/2011 von der Universität Hildesheim in Kooperation mit einer Schweizer Hochschule entwickelt. Die Universität reagiert damit auf die 2009 in Deutschland ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention, ein inklusives Bildungssystem umzusetzen, das keinen Menschen ausschließt, sondern Teilhabe ermöglicht.

Die Universität vermittelt in dem Studiengang Grundlagenwissen zu den Themenfeldern „Grundlagen einer Pädagogik der Vielfalt“ und „Kommunikation, Kooperation, Coaching“, außerdem geht es um den Wandel zur inklusiven Organisation. Alle Veranstaltungen des Studiengangs können im Rahmen einer individuellen Weiterbildung auch einzeln studiert werden.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren kommen berufstätige Studentinnen und Studenten jeden Monat in Hildesheim zusammen. Manche sind 25, andere bereits 55 Jahre. Die Nachfrage nach umfassender Fort- und Weiterbildung zum Thema „inklusive Pädagogik“ sei hoch und das in verschiedenen Berufsgruppen, so die Erziehungswissenschaftlerin Cindy Bergt. Die Universität Hildesheim bildet inzwischen neben Lehrerinnen und Lehrern auch Fachleute aus Kindertagesstätten, Hochschulen und Volkshochschulen fort. „Der Austausch in den heterogenen Lerngruppen wird als sehr gewinnbringend erfahren“, so die Studiengangskoordinatorin.

Nun wurde der Hildesheimer Studiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“ durch die Akkreditierungsagentur AQAS für eine Dauer von sieben Jahren bis zum 30. September 2023 erfolgreich reakkreditiert, so Bergt. Die Akkreditierung von Studiengängen ist ein Verfahren zur Sicherung der Qualität von Studienprogrammen. Absolventinnen und Absolventen haben im Gespräch mit der Gutachterkommission die Bedeutung des Studiengangs für die persönliche Weiterentwicklung besonders hervorgehoben.

Zum Wintersemester 2017/18 startet der 7. Jahrgang. Bewerbungen um einen Studienplatz sind noch bis Ende August 2017 möglich. Wer sich für das Studium interessiert oder Fragen hat, kann sich bei der Studiengangskoordinatorin Cindy Bergt melden unter 05121.883-92300.

Studiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“

Weiterbildung: Universität bildet „Schulische Teilhabe-Assistentinnen und Assistenten“ fort

Das Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Hildesheim arbeitet mit einer Grundschule in Salzgitter zusammen, um Schulische Teilhabe-Assistentinnen und Assistenten fortzubilden. Während der einjährigen Fortbildung lernen die Teilnehmer etwa, wie sie Lernprozesse begleiten und wie sie mit Lehrkräften und weiteren Fachleuten im Schulalltag zusammenarbeiten können. Die Weiterbildung beinhaltet mehrere Praxisphasen an der Grundschule, um Theorie und Praxis zu kombinieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerinnen untersuchen, wie die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen gelingt.

Von: Pressestelle, Isa Lange [erstveröffentlicht 10.08.2017]

Die Universität Hildesheim bildet Experten für Inklusive Pädagogik aus. Im Herbst 2017 startet der siebte Jahrgang in das Studium. Bewerben können sich Fachkräfte aus Kitas, Schulen, Volkshochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen. Themenbild: Isa Lange/Uni Hildesheim