Im "Directory of Open Access Journals" (DOAJ), das von der Universitätsbibliothek Lund (Schweden) betrieben wird, werden wissenschaftliche Fachzeitschriften nachgewiesen, deren Volltexte nach den Grundsätzen des "Open Access" unmittelbar nach Erscheinen (d.h. ohne Embargofrist) kostenfrei im Internet genutzt werden können. Eine weitere Voraussetzung für eine Aufnahme in das DOAJ ist das Vorhandensein eines Qualitätssicherungsverfahrens (z.B. Peer Review). Ein Teil der nachgewiesenen Zeitschriften ist im Volltext im DOAJ enthalten ("DOAJ Content") und kann entsprechend auch auf Artikelebene durchsucht werden.
(Dieser Text wurde übernommen von einer Webseite der UB Freiburg)

Derzeit (Stand: Februar 2015) enthält DOAJ über 10.000 Zeitschriftentitel. Bei mehr als 6000 Titeln sind auch die enthaltenen Aufsätze erschlossen. deren Anzahl bei mehr als 1800000 liegt.
Bei der Recherche in DOAJ kann jederzeit zwischen der Suche nach Aufsätzen ("Articles") bzw. Zeitschriftentiteln ("Journals") gewechselt werden. Die in der Regel immer sehr umfangreichen Suchergebnisse können Schritt für Schritt durch zahlreiche Facetten (Subject, Language, Publisher etc.) gefiltert werden. Die Facette "Subject" ist sehr differenziert aufgegliedert und lässt sich in zahlreiche Untergruppen ausdifferenzieren. Somit ist auch die gezielte Suche nach Open-Access-Zeitschriften für bestimmte Fachgebiete auf einfache Weise möglich.
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Nutzen Sie bitte auch die "FAQ"-Übersicht.

  

Elektronische Zeitschriftenbibliothek

Für den Nachweis der von uns lizenzierten, kostenpflichtigen (nicht Open Access) Zeitschriften verwenden wir unseren Online-Katalog und die Plattform der "Elektronischen Zeitschriftenbibliothek" (EZB).

In der EZB können Sie ermitteln, welche Titel wir lizenziert haben und für welchen Zeitraum Zugriffsrechte für einzelne Zeitschriften bestehen. 
Darüber hinaus verzeichnet die EZB ebenfalls eine große Anzahl von weltweit frei zugänglichen E-Journals ("grüne Ampel"). Für die Aufnahme in die Datenbank der EZB gelten dabei allerdings weniger strenge Aufnahmekriterien als beim DOAJ, wo ein Qualitätssicherungsverfahren (z. B. Peer Review) zwingend vorgeschrieben ist. Die EZB listet freie E-Journals auch dann, wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt ist. Titel, die sowohl in der EZB als auch bei DOAJ gelistet sind, werden in der EZB entsprechend gekennzeichnet:

 
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zum DOAJ besteht darin, dass in der EZB grundsätzlich nicht nach einzelnen Aufsätzen, sondern nur nach Zeitschriftentiteln gesucht werden kann.