Hildesheimer Studien zur Fachdidaktik

Online ISSN 2364-0707, Print ISSN 2364-0723

Hrsg. von Prof. Dr. Peter Frei (Institut für Sportwissenschaft), Prof. Dr. Katrin Hauenschild (Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht), Prof. Dr. Irene Pieper (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme (Institut für Mathematik und Angewandte Informatik).

Die «Hildesheimer Studien zur Fachdidaktik» wurden im Dezember 2014 als neue Print- und Open Access-Reihe innerhalb des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) der Stiftung Universität Hildesheim, Abteilung 2: Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs, begründet. Die «Hildesheimer Studien» fördern den Wissenstransfer sowohl zwischen den Fachdidaktiken als auch mit den Fach- und Bildungswissenschaften. In ihnen werden in einem Peer-Review-Verfahren geprüfte wissenschaftliche Beiträge zur Fachdidaktik veröffentlicht.

Die Studien geben Einblick in aktuelle Fragestellungen der (interdisziplinären) fachdidaktischen Lehr-Lernforschung, deren zentrale Fragestellung die Aneignung und Vermittlung von Wissen und Können in schulischen wie außerschulischen Lehr-Lern-Kontexten ist. Dieser Schwerpunkt zielt gleichfalls auf die Diskussion über eine Professionalisierung und Professionalisierbarkeit pädagogisch-didaktischen Handelns. Ein weiterer Fokus ist auf die Evaluationsforschung gerichtet, in der es um die Erfassung der Qualität und Wirkung von Lernangeboten in unterschiedlichen Kontexten geht.

Die Wiederentdeckung der Begegnung in der politischen Bildung: Globales Lernen am Beispiel internationaler Schulpartnerschaften



Jessica Schwarz
Hildesheim: Universitätsverlag, 2014. - 287 S.
(Hildesheimer Studien zur Fachdidaktik ; Band 1)
ISBN 978-3-934105-48-5 (PDF)

DOI 10.18442/301

Open Access-Volltext im PDF-Format:
Download von unserem Dokumentenserver HilDok 

Printausgabe: 12,60 Euro
ISBN (Print) 978‐3‐934105‐47‐8
ISSN (Print) der Reihe 2364‐0723

Globalisierung als inhaltlicher Gegenstand des Politikunterrichts ist sowohl curricular wie auch didaktisch verankert. Die Bedeutung einer Globalen Bildung über den Politikunterricht hinaus, vor allem in Form von Projekten, ist hingegen ein bisher wenig genutztes Potential.
Schulpartnerschaften im Nord-Süd-Kontext ermöglichen didaktische Anknüpfungspunkte, die der ganzheitlichen Bildung des Individuums dienen. Die vergleichende Betrachtung von sieben ausgewählten dokumentierten Schulpartnerschaftsprojekten aus den Archiven des niedersächsischen Vereins Initiativen Partnerschaft Eine Welt e.V. (IP1) zeigt unter Berücksichtigung von kompetenzorientierten Lernaspekten eine bisher kaum untersuchte Wirkmächtigkeit für die Verbindung von globalem Wandel und politischen Bildungszielen. Eingebettet in Diskurse zum Globalen Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in der politischen Bildung geht es zentral um die Frage, inwiefern Schulpartnerschaftsprojekte zur ganzheitlichen Bildung des Individuums beitragen können und die Begegnung als Ressource der politischen Bildung in den Diskurs zurückgeführt werden kann. Das zugrunde liegende Material wurde inhaltsanalytisch aufgearbeitet und in den Kontext der theoretischen Diskurse zum Globalen Lernen und zum Begegnungsbegriff eingebettet.