Predatory Publishing

Mit Predatory Publishing werden Initiativen bezeichnet, die um kostenpflichtige wissenschaftliche Publikationen und Konferenzen werben, ohne ein Mindestmaß an wissenschaftlichen Qualitätsstandards tatsächlich gewährleisten zu können.

Dazu zählen auch Predatory Journals von sogenannten Piratenverlagen bzw. -anbietern. Sie bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in E-Mails und professionellen Webauftritten die (elektronische) Veröffentlichung von Beiträgen gegen eine Publikationsgebühr an.

Der Open Access-Publikationsfonds der Universität Hildesheim fördert die Publikation von Beiträgen in Predatory Journals nicht. Deshalb bitten wir Antragstellerinnen und -steller, die Publikationsorgane ihrer Beiträge zu prüfen. Handelt es sich um einen Ihnen bekannten Verlag? Sind Editorial Board und Peer-Review-Verfahren transparent und nachvollziehbar?

Weitere Kriterien zur Überprüfung finden Sie zum Beispiel unter Think. Check. Submit. und den FAQ der Helmholtz-Gemeinschaft.

Während des Peer-Review-Verfahrens Ihres Förderantrags werden durch die Mitglieder der Bibliothekskommission und Mitarbeiter des Universitätsverlags Informationen über den ausführenden Zeitschriftenverlag eingeholt, um Förderungen von Publikationen in Predatory Journals zu vermeiden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

PD Dr. Mario Müller
Editorial Director Print & Digital Publishing

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