Vortragsreihe: Digitale Lebenswelten : Politik - Medien - Kommunikation

08. Dezember 2015, 19:15 Uhr, Universitätsbibliothek

„Wenn viele sich streiten, freut sich der Erste? Kommunikativer Erfolg in digitalen Leserforen“ 

Michael Corsten, Universität Hildesheim

 

19. Januar 2016, 19:15 Uhr, Universitätsbibliothek

„Die Zeitung im digitalen Zeitalter: Chancen und Herausforderungen“

Alexandra Borchardt, Süddeutsche Zeitung

 

26. Januar 2015, 19:15 Uhr, Center of World Music (Timotheuskirche)

Vorstellung des Buches „Soziale Medien in Protestbewegungen“ von Marianne Kneuer und Saskia Richter 

Paul Nolte, FU Berlin

 

02. Februar 2016, 19:15 Uhr, Universitätsbibliothek

„Mehrsprachigkeit und Humor als identitäre Ressource - migrantische Bloggerinnen und Blogger in Quebec“ 

Bettina Kluge, Universität Hildesheim

Veranstaltungsreihe: Literarischer Salon

Das Lese- und Schreibzentrum des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur hat für das kommende Wintersemester fünf Veranstaltungen organisiert, die in der Leselounge der Universitätsbibliothek stattfinden werden. Wir freuen uns auf Diskussionen zu einer Neuerscheinung, einem Klassiker und die Autoren_innen Kai Weyand, Torben Kuhlmann und Nora Bossong – und noch mehr auf viele Besucher_innen aus der Hochschule, Hildesheim und dem Umland!

 

 

04. November 2015, 18 Uhr
Literarisches Gespräch zu einer Neuerscheinung
„Johnny und Jean“ von Teresa Präauer

17. November 2015, 18 Uhr
Lesung
„Applaus für Bronikowski“ mit dem Autor Kai Weyand

16. Dezember 2015, 18 Uhr
Lesung
„Lindbergh. Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ mit dem Autor Torben Kuhlmann

13. Januar 2016, 18 Uhr
Dichter dran! Literarisches Gespräch zu einem Klassiker
„Eine Zierde für den Verein“ von Marieluise Fleißer

28. Januar 2016, 18 Uhr
Lesung
„36,9°“ mit der Autorin Nora Bossong

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

Vortragsreihe: Wissen im Webspace

Die Faszination des digitalen Forschens, Lehrens und Studierens
Veranstalter: Dr. Ewald Brahms und PD Dr. Mario Müller
jeweils dienstags 19.15 Uhr

 

Wie werden Bibliotheken ihre NutzerInnen zukünftig beim Navigieren durch den Webspace des Wissens unterstützen können? «Wissen im Webspace» fragt nach den digitalen Umgebungen des Forschens, Lehrens und Studierens sowie den Herausforderungen für Universitätsbibliotheken und Wissenschaftsverlage, ihre Informationsressourcen und Serviceprofile daran auszurichten und weiterzuentwickeln.

© 123RF

10. November 2015
Prof. Dr. Thomas Bürger
Generaldirektor der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden
«Navigieren im Webspace: Moderne Bibliotheksservices für Forschung und Lehre»

24. November 2015
Dr. Thomas Stäcker
Stellvertretender Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
«Wissen im Webspace: Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das wissenschaftliche Publizieren»

1. Dezember 2015
Dr. Anja-Simone Michalski
Editor Literary & Cultural Studies, De Gruyter Verlag
«Verlegerische Herausforderungen der digitalen Wissenslandschaft»

15. Dezember 2015
Dr. Johannes Fournier
Deutsche Forschungsgemeinschaft, Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme «Forschung digital unterstützen: Fördermöglichkeiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft»

12. Januar 2016
Prof. Dr. Fotis Jannidis
Universität Würzburg, Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte «Digital Humanities: Gegenstände und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften»

26. Januar 2016
Andreas Hofmann
Realschullehrer in Hatten (Oberschule bei Oldenburg), Medienpädagogischer Berater des Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
«Faszination und Frustration: Das digitale Arbeiten an deutschen Schulen»

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe können Sie hier als PDF herunterladen.

02.07.2015 "Literarischer Salon": Lesung von und mit Katja Petrowskaja - "Vielleicht Esther"

"Die Familiengeschichte der autobiographischen Erzählerin erscheint im Roman „Vielleicht Esther“ als ein durchscheinendes, empfindliches und zerrissenes Gewebe. In der Verbindung von konkreten Terror- und Verfolgungserfahrungen und unzähligen Vernetzungen erscheint diese literarische Reise genuin europäisch. Auf den Spuren jüdischer Vorfahren reicht der Horizont rückwärts über Stalinismus und Faschismus bis ins 19. Jahrhundert und über die Grenzen von Individual- und Kollektivgeschichte hinweg. Wir freuen uns sehr auf die Lesung und das Gespräch mit der Autorin und Bachmann-Preisträgerin."

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

24.06.2015 "Literarischer Salon": Literarisches Gespräch: "Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun

"Doris, eine junge Frau aus eher ärmlichen Verhältnissen, verlässt Anfang der 1930er Jahre ihre Heimatstadt überstürzt in Richtung Berlin. Sie möchte "ein Glanz" werden, und dafür, dessen ist sie sich sicher, muss sie zunächst einmal für einen solchen gehalten werden. Als Schauspielerin ihrer selbst versucht sie ihren Platz in einer Welt zu finden, in der Frauen allenfalls geringfügig entlohnt, in der Regel jedoch in männlicher Abhängigkeit gehalten werden. Irmgard Keuns lange verkannter Roman erzählt uns von einem Leben, das zwischen naiver Unbekümmertheit und erschreckender Klarsicht changiert."

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

10.06.2015 "Literarischer Salon": Lesung und Gespräch von und mit Verena Güntner - "Es bringen"

"Mit ihrem Romandebüt schließt Verena Güntner an die Tradition des Adoleszenzromans an, und so muß mit Krisen gerechnet werden. Im Zentrum steht der 16-jährige Luis, der sich mit dem Heranwachsen in einer Hochhaussiedlung rumschlägt und dabei seinen eigenen Plan verfolgt: „Es bringen“ spielt eine gewisse Rolle im Leben dieses „Sonnenuntergangsasthmatiker“ in Turbulenzen: „Als würde ein Vogel in mir drin sitzen und mit den Flügeln schlagen, kurz vor dem Abflug sein oder so.“ Nicht ohne Brutalität geht es hier zu, Luis reizt in jeder Hinsicht zu Reaktionen – die wir mit der Autorin teilen können."

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

01.06.2015 - 03.07.2015 Fotoausstellung "Was wäre, wenn..."

Eröffnung: 01.06. um 18:00 Uhr mit einem Vortrag von Jochen Stay
Atomenergie ist ein Thema, das polarisiert. Die Fotoausstellung "Was wäre, wenn..." zeigt eindrücklich die Folgen eines Atomunglücks für Deutschland. Anhand einer Vielzahl fotografischer Darstellungen werden Szenen aus Tschernobyl vergleichbaren Landschaften Norddeutschlands gegenübergestellt. Die Bilder des Fotografen Alexander Tetsch werden von .ausgestrahlt e.V. bereitgestellt. Zur Eröffnung wird Umweltaktivist Jochen Stay einen Vortrag halten und diesen anschließend zur Diskussion stellen. Finanziert wird die Ausstellung vom AStA der Universität Hildesheim.

06.05.2015 "Literarischer Salon": Lesung von und mit Nikola Huppertz - "Die unglaubliche Geschichte von Wenzel, dem Räuber Kawinski, Strupp und dem Suseldrusel"

"Nicht verrückt, sondern eigentümlich und eigentlich auch „nur-ein-klitzekleines-bisschen-eigentümlich“ sind die Figuren von Nikola Huppertz „unglaublicher Geschichte von Wenzel, dem Räuber Kawinski, Strupp und dem Suseldrusel“. Erzählt wird eine Geschichte in Etappen, in denen die Geschichten aus der Ideenkammer des schriftstellernden Onkels von Wenzel plötzlich außer Kontrolle geraten, „denn wer eine Geschichte liest, kann darin herumhuschen, wo und wie es ihm gefällt“. Ob das auch für das Vorlesen gilt, kann in der Lesung und im Gespräch mit der Autorin herausgefunden werden."

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

23.04.2015 Zukunftstag: "Die Uni-Bib: Mach' dir dein eigenes Bild!"

Am heutigen Zukunftstag gab es viele Angebote von der Universität für Schüler_innen, „Einblicke in verschiedene Berufe zu erhalten, die geeignet sind, das immer noch stark geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe zu erweitern“. Auch die Universitätsbibliothek hat sich mit einem „workshop“ beteiligt – passend zum ebenfalls offiziellen „Tag des Buches“. So lernten 10 Schüler der Altersstufe zehn bis zwölf zunächst die Arbeitsmöglichkeiten der Bibliothek kennen und riskierten auch einen Blick „hinter die Kulissen“: Sie besuchten das Magazin und verfolgten den Weg des Buches durch die einzelnen Abteilungen.

Das Motto des „workshops“ lautete „Die Uni-Bib: Mach‘ dir ein eigenes Bild“: Ausgestattet mit Kameras fotografierten die Schüler alles aus ihrer Sicht Interessante in unseren Räumlichkeiten. Es war spannend zu erfahren, mit welchem Elan junge Menschen diesen für sie unbekannten Ort wahrnehmen (einige Fotos davon finden Sie am Ende dieses Textes).

Im letzten Programmpunkt setzen die Teilnehmer ihre neu erworbenen Kenntnisse um, indem sie sich eigenständig Literatur aus dem Bestand holten.

Alles in allem hatten wir Bibliotheksmitarbeiter_innen einen abwechslungsreichen Tag. Es war eine große Freude, solch begeisterungsfähige Jungs unseren Arbeitsort und Tätigkeiten vorzustellen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Wie nehmen junge Menschen unsere Bibliothek war? „Schön grün hier.“, war eine Anmerkung.
Analoge Katalogkarten treffen auf „Digital Natives“: Bis in die 90er Jahre sah unser OPAC so aus.
Die Fotos bildeten die Grundlage, um über die Bibliothek zu sprechen.
Abwechslungsreich und spannend war es für die Mitarbeiter_innen - und hoffentlich auch die Teilnehmer!

04.02.2015 "Literarischer Salon": Literarisches Gespräch zu einem Klassiker: "Nachdenken über Christa T." von Christa Wolf

"Bereits einige vorab veröffentlichte Auszüge erregten seinerzeit die Gemüter, wollte die Protagonistin von Christa Wolfs Roman "Nachdenken über Christa T." doch nie so recht in die kollektiv gezeichnete Welt des real gewordenen Sozialismus passen. Eigensinnig und in scheinbarer Selbstverständlichkeit wählt sie ein Leben als Außenseiterin − ein Leben, dessen frühes Ende zum Schreibanlass für die Erzählerin wird. Balancierend zwischen gewissenhaftem Chronistentum und poetischer Verdichtung spürt sie der toten Freundin nach. Dabei stößt sie auf eine Verlorene, die ihr traumtänzerisch den Weg zu sich selbst weist. Doch was ist dieses "Selbst"?"

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

03.02.2015 - 27.02.2015 Ausstellungen in der Universitätsbibliothek

Bis Ende Februar haben Sie in der Kataloghalle der Bibliothek die Gelegenheit, die 3 Ausstellungen "Weekends", "Space Oddity" und "Ich ist jemand anderes" zu bewundern. Sie sehen Werke von Studierenden aus den Instituten für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft sowie für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft. Die Arbeiten sind unter der Leitung von Jan Schönfelder und Jacqueline Moschkau entstanden.

Die offizielle Eröffnung beginnt am Dienstag 3.2. um 18 Uhr!

"Weekends" - Storyboards nach Hörspielen

Die Hörspiele "weekend" (1930) von Walter Ruttmann und "Der Laden" (2014) von Simone Müller sind die Grundlage für unterschiedliche filmische Interpretationen, die als storyboards präsentiert werden. Zeichnerische und fotografische Ansätze sind genauso zu finden wie digitale und dreidimensionale Lösungen. Über einen QR-Code können alle Smartphone-Besitzer die Hörspiele auf ihr Mobiltelefon laden, an der Information der Bibliothek stehen auch Mobilgeräte und Kopfhörer als Leihgeräte zur Verfügung.

Friedrich Seidenstricker, "Jumping the puddle at the berlin zoo station", 1930

 

Leitung: Jan Schönfelder. Studierende: Lara Ebenthal, Victoria Forberger, Laura Hatting, Sarah Kepski, Anna-Lisa Kleingeist, Alvina Lehmann,  Sabrina Ohle, Christina Pietsch, Sabrina Rösler, Johanna Tabea Schleihahn, Florian Schneider, Carly Schrader,  Eric Straube, Cassandra Veenker, Jana Verwold

"Space Oddity" - Booklet zum Song

Am Anfang scheint noch alles unter Kontrolle zu sein: Major Tom (Ein Astronaut? Ein Junkie?) betrachtet die Erde, das Bekannte, aus einem neuen Blickwinkel. Die Sterne leuchten wie verzaubert. Major Tom genießt seinen Trip in die Einsamkeit. Doch dann kippt das Experiment. Der Kontakt zum Boden reißt ab. Ein Mensch verlassen und verloren in anderen Sphären. David Bowies Song „Space Oddity“ (1969) war Grundlage für die grafischen Interpretationen und Bebilderungen mit Adobe Photoshop.

Foto: © Jacqueline Moschkau

 

Leitung: Jacqueline Moschkau. Studierende: Maren Dominik, Lisa Gießelmann, Sarah Jüngerhans, Ernst Knoke, Matthis Langfeldt, Hanna Mirza, Jacqueline Moschkau, Gianina Nardiello, Elif Özcan, Berfin Polat, Kim Roland, Laura Scholz, Lisa Marie Schröder, Fabienne Wahner, Kader Yüksekova

"Ich ist jemand anderes" - Literarische Tagebücher

Ausgestellt werden intime Spuren menschlichen Seins: die Schrift und die Heftlein, die sie fassen. Zu sehen sind die Tagebücher der Seminarteilnehmer_Innen, mal geschlossen, mal leicht geöffnet. Tagebücher können schriftstellerisches und lebenskunstpraktisches Handwerk sowie ein Ort der Ich-Kreation sein. Tagebuchschreibende Autoren und Autorinnen untersuchend, hat sich das Seminar mit den Fragen beschäftigt: Wer schreibt Tagebuch? Warum? Wie nah sind sich die niedergeschriebene Stimme und der oder die Schreibende? Der literarische Stil verschiedener Tagebuchformen wurde analysiert und Woche für Woche ausprobiert. In den hinter Glas ausgestellten Heften finden sich Chroniken, asketische Journale, Spiegelungen, Arbeitsjournale, Lebensgeschichten und mehr.

 

Leitung: Jacqueline Moschkau. Studierende: Katja Blohm, Gina Casati, Lucan Friedland, Nora Gerken, Jana Güntner, Fabian Hartmann, Roxana Hashemi, Paula Hauch, Ines Kurt, Clara Lohss, Lisa Pape, Sonja Petersen, Marie Rode, Alina Rohrer, Clarissa Van Boxen, Teresa Zabolitzki