Universitätsbibliothek Hildesheim - Veranstaltungen 2012

"Literarischer Salon" am 12.12.2012: Die gelben Hefte: Lesefarben. Gespräch zu einer traditionsreichen Reihe

Termin:
Mittwoch, 12.12.2012, um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.

Kaum eine Leselaufbahn ohne gelbe Heftchen: spätestens dann, wenn im Gymnasium das Ende der Mittelstufe erreicht wird, kommen sie ins Spiel. Und sie sind nicht immer geliebt...

Die Neugestaltung der „Welt in Gelb“ in diesem Jahr ist uns Anlass, über die Reclam Universal Bibliothek ins Gespräch zu kommen. Sind die typischen Top 10 von Schillers Tell bis Goethes Goetz auch die Ihren? Bringen Sie Ihr wichtigstes Heft mit, vergleichen Sie Kritzeleien – und lernen Sie die Geschichte der RUB kennen. Ein Abend mit Raum für farbige Erzählungen aus dem Leseleben.

Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch der Webseiten des Reclam-Verlages. Nicht nur Kataloge und Prospekte, sondern auch der Band "Die Welt in Gelb. Zur Neugestaltung der Universal-Bibliothek 2012" wird dort zum kostenlosen Download angeboten. Lassen Sie sich auch den Ausstellungskatalog "Kaba und Liebe - Bekritzelte Reclam-Bände" nicht entgehen. " ... Generationen von Schülerinnen und Schülern haben sie hervorgebracht, in liebe-, vielleicht sogar mühevoller Arbeit während (und nach?) dem Unterricht. Eine Sammlung der schönsten Exemplare war 1999 in einer Ausstellung des Museums für Gedankenloses zu sehen. Der Ausstellungskatalog mit einer Auswahl der originellsten Buchumschläge, immer wieder nachgedruckt und nun vergriffen, ist hier online verfügbar: Als PDF zum Herunterladen oder zum Online-Durchblättern."

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

"Literarischer Salon" am 21.11.2012: Lesung Jörg Albrecht: "Beim Anblick des Bildes vom Wolf"

Termin:
Mittwoch, 21.11.2012, um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.

Jörg Albrecht liest aus seinem neuen Roman "Beim Anblick des Bildes vom Wolf" 

Sie sind 30 und angekommen in der Kreativwirtschaft. Jeder ist sein eigenes Sample und synchronisiert den jeweils anderen. Fünf Freunde im Berlin der Nuller Jahre: sie schlafen nicht, sie haben alles „schon erlebt, nur nicht selber“, sie wechseln die Geschlechterrollen mit ihren Kleidern, sie sind auf der Suche und immer schon überall da: „weil nur eine nie, NIE! NIE! NIE! warten kann: die Arbeit.“ Das geheime Projekt eines Werwolffilms zieht eine Blutspur durch dieses Erzählfeuerwerk und erinnert die Freunde an die 90er und an die Liebe. Ja, auch an die Liebe! Wir freuen uns auf die Lesung des Autors.

Jörg Albrecht, geb. 1981 in Bonn, lebt in Berlin. Studium der Komparatistik, Geschichte, Literatur­ und Theaterwissenschaft in Wien und Bochum. Neben seinen Romanen veröffentlichte er zahlreiche Hörspiele und Theaterstücke, zuletzt: »Die blauen Augen von Terence Hill«, das beim Steirischen Herbst 2011 in Graz uraufgeführt wurde und danach in Berlin und Jena gespielt wurde.

Homepage von Jörg Albrecht
Webseite des Verlages

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

8. November 2012 – Lesung Prof. i.R. Dr. Herward Sieberg: „Elisabeth von Heyking: Ein romanhaftes Leben“

Termin:
Donnerstag, 08.11.2012, um 16:30 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.
Der Eintritt ist frei.
 

Elisabeth von Heyking (1861 - 1925) war vor dem 1. Weltkrieg eine bekannte deutsche Schriftstellerin, deren spannendes Leben erstmals anhand zahlreicher Primärquellen erzählt wird. Als Enkelin des berühmten Paares Achim und Bettine von Arnim entstammte sie einer preußischen Diplomatenfamilie. Auch ihr zweiter Mann war Diplomat, mit dem sie während der Hochphase des Imperialismus fast zwanzig Jahre in überseeischen Ländern zubrachte, namentlich in Britisch-Indien, Ägypten und in China. Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitete sie später in mehreren Romanen und zahlreichen Novellen.

Prof. i.R. Dr. Herward Sieberg, promovierter Historiker und habilitierter Politikwissenschaftler, lehrte bis 2007 Politikwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Die Anfänge seiner Beschäftigung mit Elisabeth von Heyking liegen in den 1990er Jahren und gehen somit auf seine aktive Dienstzeit als Professor an der Universität Hildesheim zurück.

Ausführliche Buchrezension bei socialnet.de ... 

Herward Sieberg: Elisabeth von Heyking. Ein romanhaftes Leben. Olms (Hildesheim) 2012. 628 Seiten.
ISBN 978-3-487-14774-1
49,80 Euro

 

"Literarischer Salon" am 7.11.2012: Literarisches Gespräch zum Roman "Nullzeit" von Juli Zeh

Termin:
Mittwoch, 07.11.2012, um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.

Nach seinem Juraexamen flüchtet Sven vor dem deutschen Beurteilungswahn nach Lanzarote und macht sich dort als Tauchlehrer selbstständig. Er betrachtet seine Gäste distanziert: „Weil ich mir angewöhnt hatte, keine Urteile zu fällen, kam ich mit allen gut zurecht.“ Als aber eine junge hübsche Daily-Soap-Schauspielerin und ihr älterer Schriftsteller-Freund bei Sven zwei Wochen Rundum-Betreuung buchen, geraten die sorgfältig gepflegten Grenzen in Svens Leben aus den Fugen. Die Fragen nach Schuld, Wahrheit und Lüge werden neu gestellt. Ob Juli Zehs neuer Roman wirklich ein ‚Psychothriller’ ist, wollen wir im Gespräch gemeinsam herausfinden.

Mehr zu Juli Zeh auf der Webseite ihres Verlages ...

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

06.11.2012 – Lesung Prof. Dr. Walter Köhnlein: „Sachunterricht und Bildung“

Termin:
Dienstag, 06.11.2012, um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek - Eintritt frei.

„Sachunterricht ist ausgerichtet auf Grundlegung der Bildung durch klärende Auseinandersetzung mit Sachen. Der Begriff der Bildung bezeichnet das übergreifende Konzept, das auch Wissen, Kompetenz und Moral umfasst. Fruchtbar für Bildung wird das Sachlernen durch Prozesse des Verstehens und den Aufbau von Kompetenz. 

Schwerpunkt des Buches ist das Bemühen um eine Theorie des Sachunterrichts unter Rückgriff auf den Ansatz des genetischen Lehrens und Lernens. Verstehen vollzieht sich im gedanklichen Durchdringen von Sachverhalten in exemplarischer Konzentration und im „sokratischen“ Gespräch. Hinzu kommen das konstruktive Moment im Denken der Kinder und der für das Sachlernen notwendige vielperspektivische Zugriff auf die Domänen der Sozial- und Naturwissenschaften. 

Wege des Verstehens und des Gewinnens von Kompetenzen werden an ausführlich dargestellten Beispielen aufgezeigt. 

Die Sachen des Sachunterrichts, seine gegenständlichen, gedanklichen und methodischen Inhalte, sind in neun, an Domänen des Wissens orientierten Dimensionen vorgestellt, auf das Lernpotenzial von Kindern bezogen und auf die Praxis des Unterrichts ausgelegt“

Quelle: Verlag Julius Klinkhardt

Weitere Informationen und Leseproben auf den Seiten des Verlages ...

Prof. Dr. Walter Köhnlein

Jahrgang 1936; Lehrer an Grund- und Hauptschulen, Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule Bayreuth, Oberstudienrat und Dozent für Didaktik der Physik und der Mathematik an der Universität Bayreuth; seit 1980 Professor für Didaktik des Sachunterrichts an der Universität Hildesheim.

18.10.2012 – Lesung Prof. Werner Greve: „James Bond 007 : Agent des Zeitgeistes“

Termin:
Donnerstag, 18.10.2012, um 17:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek - Eintritt frei.

„»Geschüttelt, nicht gerührt« – rasante Fahrzeuge – Uhren mit Sprengfunktion – attraktive Bond-Girls und andere Zutaten lassen unweigerlich auf den berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte schließen. Die Struktur der James-Bond-Filme hat sich zwar über 50 Jahre kaum verändert, doch ist frappant, wie sich Strömungen und Moden der jeweiligen Zeit im Detail darin spiegeln. Der besondere Erfolg und die außergewöhnliche Langlebigkeit der Bond-Filme bieten die einzigartige Chance, Veränderungen des sozialen Zeitgeistes nachzuverfolgen. Der spannend zu lesende, psychologisch erhellende Text zeigt etwa, dass sich Frauenbilder nicht gradlinig verändert haben, beispielsweise in Richtung zunehmender Emanzipation, sondern durchaus wechselnde Entwicklungen durchlaufen. Und auch moralische Normen zur Rechtfertigung für das Töten von Menschen oder zur Akzeptanz von Rache haben sich im zurückliegenden halben Jahrhundert mehrfach gewandelt. Der Psychologe und Bond-Kenner Werner Greve vergleicht Bond-Filme aus verschiedenen Phasen und findet darin zahlreiche »Zeichen der Zeit«. Die farbigen Filmbilder demonstrieren dies.“

Quelle: Vandenhoeck & Ruprecht (V&R)

Prof. Dr. Werner Greve (Jahrgang 1959) lehrt Psychologie an der Universität Hildesheim. Er ist außerdem Autor von wissenschaftlichen Büchern in den Gebieten Entwicklungs- und Kriminalpsychologie und hat einen Roman veröffentlicht.

 

„Künstlerbücher und Buchobjekte“: Ausstellung in der Universitätsbibliothek vom 3.7. bis 2.8.2012

Die Bandbreite von Künstlerbüchern ist breit gefächert und zudem sehr facettenreich. Ob aufwendig und kostspielig hergestelltes Unikat oder in kleiner Auflage produziertes Buch, das während einer Ausstellung kostenlos erhältlich ist; der gemeinsame Nenner von Künstlerbüchern sind bestenfalls die Buchdeckel . Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein kreatives und innovatives Zusammenspiel von Typografie, Grafik, Druckelementen, Stanzungen in Kombination mit unkonventionellen Materialien wie Holz oder Textil ist gleichermaßen erlaubt wie erwünscht.

Werden darüber hinaus die Merkmale des Buches außer Acht gelassen - beispielsweise Seite, Umschlag und Rücken – ist von Buchobjekten oder auch von Multiples die Rede, insofern die klassischen Buchmerkmale bis zum Äußersten abstrahiert werden oder gleich ganz fehlen.

Im Seminar und in der dazugehörigen Übung Künstlerbücher, Buchobjekte, Multiples unter der Leitung von Jan Schönfelder wurden zahlreiche Beispiele gesichtet und diskutiert, um anschließend eigene Buchprojekte der SeminarteilnehmerInnen zu realisieren. Eine Exkursion in die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel war Bestandteil der Veranstaltung und gab allen Beteiligten einen umfassenden Einblick in die klassische Gattung der Buchkunst.

Die Arbeiten der Studierenden aus den kulturwissenschaftlichen und pädagogischen Studiengängen greifen nicht nur das Material Papier auf, sondern setzen sich mit der „Stofflichkeit“ des Buches auseinander, arbeiten gegen die Leserichtung durch die Verwendung von Kartenmaterialien und entdecken die Schreibmaschine neu.

Die Bibliothek heißt Sie bis zum 2. August zum Besuch der Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten willkommen.


Weitere Bilder finden Sie hier ...

 

"Literarischer Salon" am Mittwoch, 4.7.2012 - Dichter dran! Literarisches Gespräch zu einem Klassiker: Robert Musil: „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“

Termin:
Mittwoch, 4. Juli 2012 um 18:00 Uhr
in der Leselounge der Universitätsbibliothek.


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Im separierten Raum des Militärkonvikts zu W. an den Grenzen der k. u. k. Monarchie durchlebt der junge Zögling Törleß eine adoleszente „Verwirrung“, die viele Gesichter hat: Sein bisheriges Weltgefüge bricht unter der Erkenntnis zusammen, dass neben der „hellen Welt“ von Moral und Gesetz eine „dunkle Welt“ der Gewalt und des Triebs existiert, dass es keinen ‚Gott' als höheren Schicksalslenker gibt, sondern alles einfach passiert und noch die elementarsten Unterscheidungen fragwürdig scheinen: die zwischen gut und böse, wahr und falsch, Täter und Opfer. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen zu diesem vielschichtigen und verstörenden Klassiker der aufbrechenden Moderne.

 Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

"Smart Library" - Energieverbrauch senken durch intelligente Steuerungssysteme

                                                     

Am 20. Juni fällt in der Universitätsbibliothek Hildesheim der Startschuss für die bundesweit erste "Smart Library". Ziel ist es, durch vernetzte Gebäudetechnik 35 Prozent Energieeinsparung zu erreichen. [Weiter ...]

"Literarischer Salon" am Dienstag, 12.6.2012 - Cécile Wajsbrot: Literatur und Vergessen - Lesung und Gespräch

Termin:
Dienstag, 12. Juni 2012 um 18:00 Uhr
in der Leselounge der Universitätsbibliothek.


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

In „Die Köpfe der Hydra“ reflektiert die Erzählerin die schmerzhafte Erfahrung, ihren Vater an Alzheimer erkranken zu sehen: Eltern-Kind-Beziehungen verkehren sich, der Vater wird seiner Persönlichkeit, seiner Sprache, seines Wissens beraubt.
Damit einher geht nicht nur ein kräftezehrender Alltag, sondern auch ein Gefühl der Entwurzelung angesichts der Auflösung einer ganzen Welt, der eigenen Herkunft. Im Gespräch mit der Autorin und Übersetzerin Cécile Wajsbrot, die seit Jahren zwischen Paris und Berlin lebt, wollen wir uns einigen zentralen Themen ihres Werks nähern, Gedächtnis und Vergessen, die Auseinandersetzung mit der Gattung Roman, aber auch dem Verhältnis von Schreiben, Übersetzen und Übersetzt-Werden auf den Grund gehen.

 Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

"Essen in den Eimer" - Di. 12.06.2012. 16:00 bis 17:30 Uhr Workshop

Di. 12.06.2012. 16:00 bis 17:30 Uhr:
Workshop in der Leselounge der Universitätsbibliothek:

Alle Welt benutzt den Begriff der Nachhaltigkeit. Am Beispiel der Lebensmittelverschwendung soll in diesem Workshop von 90 Minuten den Fragen nachgegangen werden, wo die Probleme unseres Konsumstiles liegen und welche Möglichkeiten individuellen, gesellschaftlichen und politischen Handelns es gibt.
[Mehr ...]

9. Juni 2012 - 3. Juli 2012: "umWELTevent" - GREENPEACE Fotoausstellung

Vom 9. Juni 2012 bis zum 3. Juli 2012 ist in der Universitätsbibliothek eine vom AStA der Universität Hildesheim initiierte und von Greenpeace konzipierte Fotoausstellung zu sehen. Die Ausstellung ist Bestandteil des vom AStA ausgerichteten "umWELTevent" und beschäftigt sich mit den Themen Umwelt, Soziales, alternative Lebensweisen und Nachhaltigkeit. Dokumentiert werden hierbei insbesondere die Geschichte und die Aktivitäten der Hildesheimer Greenpeace-Gruppe.

 

 

"Literarischer Salon" am Dienstag, 8.5.2012 - Bas Böttcher: Spoken Word Poetry - Lesung

Termin:
Dienstag, 8. Mai 2012 um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Kein Text auf Papier, sondern das gesprochene Wort steht im Mittelpunkt, wenn der junge ‚Altmeister’ der deutschen Poetry Slam-Bewegung seine Spoken Word Poetry vorträgt. Bas Böttchers Gedichte schöpfen in besonderer Weise aus den musikalischen Potentialen der Sprache und vereinen diese Spracharbeit mit dem Interesse am Hier und Jetzt unserer Gegenwart. Im freien Vortrag kommt diese Kunst zu sich selbst und in besonderer Weise an ihr Publikum.

"Meine Texte betrachte ich als sinnliche Ereignisse. Sie finden auf Lesebühnen, im Fernsehen, in Literaturhäusern, in Diskotheken, in Bibliotheken, in Büchern, auf Festivals und auf CD statt."
"In der deutschsprachigen Gegenwartslyrik steht der Name Bas Böttcher seit Jahren exemplarisch für die lebendige Szene der Lesebühnen und Poetry Slams. Die Texte des jungen Dichters erscheinen bereits in wichtigen Anthologien (Der neue Conrady, Jahrbuch der Lyrik u.a.), die FAZ vergleicht ihn mit Jandl und Ringelnatz.
Bas Böttcher wurde am 31. 12. 1974 in Bremen geboren. Er hat in Weimar am Bauhaus Medienentwicklung studiert und lebt seit 2000 in Berlin-Kreuzberg. Als reisender Dichter und Rezitator ist Bas Böttcher weltweit auf Tournee. (USA, Kanada, Brasilien, Russland, Frankreich, uvam.)"
Quelle: http://www.basboettcher.de/kurzinfo.html

Webseite: http://www.basboettcher.de/

 Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

 

 

"Literarischer Salon" am Dienstag, 24.4.2012 - Literarisches Gespräch zu: Alex Capus: „Léon und Louise“

Termin:
Dienstag, 24. April 2012 um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Im Frühjahr 1918 zieht der junge Léon in den Krieg. Mehr oder weniger jedenfalls, denn sein Job ist der eines Morseassistenten im Bahnhof von Saint-Luc-sur-Marne. Dort, Sie ahnen es, trifft er Louise. Ihr Job ist der einer Gehilfin beim Bürgermeister, Blumen gießen, Nachrichten überbringen, auch die traurigen. Dabei bleibt es freilich nicht. Die Liebe führt Léon und Louise zusammen, der Krieg wird sie auseinanderreißen, aber nicht auf immer und ewig. Über die Jahre entwickelt sich eine zunächst eher mitgedachte, später sehr gegenwärtige Dreierkonstellation, denn selbstverständlich heiratet Léon – und zwar nicht Louise. Eine Schmonzette? Das sehen wir anders. Ein Lesevergnügen jedenfalls, über das wir gern mit Ihnen ins Gespräch kommen möchten.

Der "Literarische Salon" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Hildesheim.

 

 

Die UNICEF-Hochschulgruppe Hildesheim präsentiert vom 16.04.-25.05.2012 in der Universitätsbibliothek eine Ausstellung rund um das Thema „Wasser“.


Wasser: Eine Lebensquelle als Luxusgut

Anlässlich der neuen UNICEF-Kampagne „Wasser wirkt“ präsentiert die UNICEF-Hochschulgruppe Hildesheim vom 16.04.-25.05.2012 eine Ausstellung rund um das Thema „Wasser“ in der Unibibliothek. Eine Ausstellung für groß und klein, teils zum Anfassen, Beobachten und Entdecken, teils zum Lesen und Nachdenken. Ziel ist es, die Besucher dazu zu bringen ihren eigenen Umgang mit dem Luxusgut „Wasser“ zu überdenken und etwas über die Menschen in Erfahrung zu bringen, denen dieses Privileg nicht gegönnt ist.

Die 10-köpfige Studentengruppe verzichtet dabei ganz nach UNICEF-Manier auf herzzerreißende Fotos von kleinen unterhungerten Kindern. Das Thema „Wasser“ soll vielmehr durch ergreifende Fakten, gebündelte Informationen, Statistiken, selbst erarbeitete Bildmaterialen und greifbaren Gegenständen auf den Betrachter wirken und ihn zum Nachdenken anregen.

Zum offiziellen Eröffnungsabend  am 16.04.2012 ab 19:00 Uhr lädt die UNICEF-Hochschulgruppe in Kooperation mit der UNICEF-Arbeitsgruppe Hildesheim herzlich ein. Die Gäste erwartet die Präsentation eines selbst gedrehten Films, ein kurzer Vortrag als Einführung in das Thema „Wasser“, einige von der Gruppe selbst gemachte Snacks und natürlich die Ausstellung „Wasser: Eine Lebensquelle als Luxusgut“.

Webseite der UNICEF-Hochschulgruppe Hildesheim

Mehr zur UNICEF-Kampagne "Wasser wirkt"...

"Literarischer Salon" am Mittwoch, 1.2.2012 - Literarisches Gespräch zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

Termin:
Mittwoch, 1. Februar 2012 um 18:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

„Michael Kohlhaas“ - Dichter dran! Literarisches Gespräch zu einem Klassiker von Heinrich von Kleist.

Für diese Geschichte einer Eskalation greift Heinrich von Kleist, der bedeutendste literarische Jubilar im Jahr 2011, nach einer alten Chronik: „An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Rosshändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Wir erahnen bald nach diesem ersten Satz, wie sehr das Gerechtigkeitsempfinden dieses nach dem Erzengel benannten Mannes herausgefordert werden wird. Dabei will er zunächst nur mit ein paar Pferden eine Landesgrenze überschreiten. Alles wird er sich nicht bieten lassen, sein Wissen um die gebrechliche Einrichtung der Welt hin oder her. Wir sind gespannt auf einen Austausch mit Ihnen zu diesem ebenso brisanten wie verstörenden Meisterwerk.

 

31.01.2012 - Buchpräsentation und Lesung mit Ian Kershaw: "Das Ende: Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45"

Termin:
Dienstag, 31.01.2012, 19:00 Uhr im Audimax der Universität Hildesheim.
Eintrittskarten zum Preis von 10,- Euro (7,50 Euro für Schüler und Studenten) erhalten Sie ab sofort in den Hildesheimer Decius-Filialen und in der Universitätsbibliothek.

                          

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung DECIUS in Hildesheim und dem Institut für Geschichte der Universität Hildesheim.

Auf Einladung der Decius-Buchhandlung Hildesheim stellt Ian Kershaw sein neues Buch "Das Ende: Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45" am 31.01.2012  im Audimax der Universität Hildesheim vor.

"Zwischen dem gescheiterten Hitler-Attentat im Juli 1944 und der Kapitulation im Mai 1945 starben 2,6 Millionen deutsche Soldaten, so viele wie in allen vier Vorjahren zusammen. Warum leistete Nazi-Deutschland so lange Widerstand? Der Historiker Ian Kershaw skizziert die Anatomie einer Selbstzerstörung. [...]
Die Frage ist alt, aber bisher nur unbefriedigend beantwortet: zumeist mit durchsichtigen Selbstentlastungsversuchen, blankem Revisionismus oder kurzatmigen Psycho-Mystifizierungen à la 'Dämon Hitler'. Jetzt hat sich Ian Kershaw, einer der Doyens der internationalen NS-Forschung, der Frage gewidmet. 'Das Ende' seziert die zehn Monate vom gescheiterten Hitler-Attentat im Juli 1944 bis zur Kapitulationserklärung im Mai 1945. [...]
Kershaws Antwort liegt in der Analyse von 'Herrschaftsstrukturen und Mentalitäten'. Er untersucht die 'Anatomie einer Selbstzerstörung' als Erzählung ihrer komplexen menschlichen Dimensionen. Dazu gehören Gauleiter, die zu mörderischer Hochform auflaufen, Fließband-Todesurteile gegen Deserteure, Himmlers Mordkommandos gegen 'Volksschädlinge', Hitlers amokartige Vernichtungsbefehle gegen das eigene Volk ab Sommer 1944 - kurz: der ganze auf Terror basierende Machtapparat."
(Deutschlandfunk, 23.11.2011)

Ian Kershaw
geboren 1943 in England, studierte Geschichte in Liverpool und Oxford. Während Ian Kershaw als Dozent in Manchester lehrte, lernte er selbst Deutsch am dortigen Goethe-Institut und verschob seinen Schwerpunkt auf deutsche Geschichte. Über seine Anerkennung in Fachkreisen hinaus wurde er vor zehn Jahren mit einer Hitlerbiografie einem größeren Publikum bekannt.

Das Ende
Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45
Originaltitel: The End. Hitler's germany, 1944-45
Originalverlag: Allen Lane an imprint of Penguin Books
Aus dem Englischen von Klaus Binder, Bernd Leineweber, Martin Pfeiffer
704 Seiten,  mit Abbildungen
ISBN: 978-3-421-05807-2
€ 29,99 [D] | € 30,90 [A] | CHF 40,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: DVA Sachbuch

Auch als Hörbuch erhältlich

Weitere Informationen auf der Seite des Verlages ...
Rezensionen bei Perlentaucher.de ...

 

31.01.2012 - Lesung Christian Jostmann: Das Eis und der Tod: Scott, Amundsen und das Drama am Südpol

Termin:
Dienstag, 31.01.2012, um 17:00 Uhr in der Leselounge der Universitätsbibliothek - Eintritt frei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Hildesheim.

"Im Herbst 1911 brachen der Norweger Roald Amundsen und der Brite Robert Falcon Scott von ihren Basislagern am Rande des antarktischen Kontinents auf, um jenen entlegenen Punkt der Erde zu erreichen, auf den noch kein Mensch seinen Fuß gesetzt hatte - den geographischen Südpol. Jahrelang hatten sie sich auf diese Expedition vorbereitet und zahllose Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt, um ihren Traum zu verwirklichen, den viele ihrer Landsleute mit ihnen träumten. Beide hatten bereits reiche Erfahrungen im Eis gesammelt, doch waren es zwei Männer, die kaum unterschiedlicher hätten sein können. Amundsens Ziel war klar: er wollte um jeden Preis der Erste sein, der am Pol steht; Scott verstand sich als Leiter einer Gruppe von Wissenschaftlern mit vielfältigen naturkundlichen Interessen, die selbstverständlich ebenfalls die ehrgeizige Hoffnung hegten, als Erste den fernsten Süden zu erreichen.
Christian Jostmann erzählt in diesem reich bebilderten Buch die wechselhafte Geschichte der Antarktisforschung, beschreibt eindrucksvoll die Fremdheit und Monstrosität eines großartigen Naturraums, liefert immer wieder erhellende Charakterskizzen der Protagonisten und gestaltet literarisch meisterhaft den epischen Stoff eines der letzten großen Entdeckerabenteuer der Menschheit - eines Abenteuers, das jenen, die sich darauf eingelassen haben, jedes Opfer abverlangt, einigen sogar den Tod.

Christian Jostmann ist Historiker, Autor zahlreicher Bücher und schreibt regelmäßig für das Feuilleton der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Er hat sich für «Das Eis und der Tod» viele Jahre in die Literatur zur Polarforschung und speziell zur Expeditionsgeschichte der Unternehmungen von Robert F. Scott und Roald Amundsen eingearbeitet. Dank seiner reichen Literaturkenntnis und dank seiner erzählerischen Fähigkeiten war es ihm möglich, dieses gleichermaßen informative, spannende und literarisch gestaltete Buch über die Eroberung des Südpols zu schreiben."

Quelle: Beck-Verlag

Jostmann, Christian
Das Eis und der Tod
Scott, Amundsen und das Drama am Südpol
2. Auflage 2012. 320 S.: mit 37 Abbildungen und 3 Karten. Gebunden
C.H.BECK ISBN 978-3-406-62094-2
Auch als E-Book lieferbar.