Die Lehrer-Challenge - Autorenlesung

Am 18. April ist Autriche (Pseudonym) zu Gast in der UB und liest aus seinem Buch "Die Lehrer-Challege". Ein Werk, gerichtet an angehende, aber auch erfahrene Pädogogen: "Lehrer? Das sind doch die oft bebrillten Zeitgenossen, mit der Lizenz zum Recht haben." Na ja. Brillenträger ist Autriche. Aber er sieht sich eher als Pädagoge und möchte seinen Lesern mit dem nötigen Ernst, viel Humor und einer geballten Ladung Satire mit diesem Buch zeigen, wie erfüllend es für Lehrkräfte ist, als Pädagoge zu wirken.

Die Grundvoraussetzung dafür bildet das pädagogische Dreigestirn: Pflicht + Idealismus + Empathie.

Die Lesung beginnt um 18 Uhr in unserer Leselounge und ist, wie immer, kostenfrei.

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 2018

Jedes Jahr am ersten Donnerstag im März laden Schreibzentren zusammen mit Bibliotheken Studierende zu einer gemeinsamen Schreibnacht ein.  An über 50 Unis und Hochschulen im deutschsprachigen Raum und in den USA treffen sich tausende Studierende, um in motivierender Atmosphäre gemeinsam zu schreiben, sich zu inspirieren, aufgeschobene Arbeiten endlich anzupacken oder begonnene anzuschließen.

Diese Jahr ist bereits zum dritten mal auch die Universitätsbibliothek Hildesheim mit dabei, die Mitarbeiter_innen der Bibliothek und das bereits in der Langen Nachterfahrene Team des Lese- und Schreibzentrums der Universität Hildesheim unterstützen die Studierenden mit Schreibberatung, Workshops, Recherchehilfen, Schreibtischsport oder Snacks

Unter dem Hashtag #lndah können sich Teilnehmer und Veranstalter über Twitter und Facebook miteinander vernetzen.

Ausstellung "Selbstbildnis - Kunstgebunden" Digitale Porträts und Künstlerbücher

Ausstellung vom 06. Februar bis 09. März 2018 Die weiße Seite kann der Ort sein, an dem sich Kunst und Künstler/in manifestieren. Die Ergebnisse der Seminare „Kunstgebunden“ (Leitung: Jan Schönfelder) und „Selbstbildnisse“ (Leitung: Jacqueline Moschkau) zeigen, wie Kunst in buch-gebundener und digitaler Herstellung Formen des künstlerischen Subjekts und Objekte der künstlerischen Reflexion sein können.

 

„Kunstgebunden“: Bücher als Kunstwerke sind vom Künstler oder der Künstlerin gemacht oder autorisiert. Die meisten Konventionen sind dabei gesprengt worden: Buchdeckel? Text? Seiten? Eine Geschichte? Papier? Durchaus verzichtbar im Künstlerbuch; Auflage? Einzelstück? Alles möglich. Die ausgestellten Bücher setzen sich mit vielen Facetten einer kunst-gebundenen Form auseinander. Die Abfolge des Nacheinander der Seiten wird aufgehoben im Buchvorhang, das Erzählen einer Geschichte fehlt im Atlas der gleichgroßen Länder.

„Selbstbildnisse – Automedialität und Photoshop“: Die Automedialitätsforschung war der Ausgangspunkt, um den Zusammenhang von Selbstdarstellung und Selbstformung im Kontext der Gendertheorie zu durchdenken. Mit Fragen nach der Autorschaft bei Selbstbildnissen, nach Konstruktionen des Blickes in Bezug auf Geschlechterrollen und -verhältnissen sowie dem Medium, welches das Selbst sichtbar werden lässt, wurde das Thema theoretisch und praktisch erörtert.

Aufbauend auf die behandelte Theorie gestaltete jede/r ein eigenes Selbstportrait mit im Seminar erworbenen Bildbearbeitungsfähigkeiten. Hierbei beschäftigten wir uns mit Fragen nach dem eigenen Selbstbild und wie jede/r Einzelne das eigene Selbst begreift. Die ausgestellten Werke sind Einblicke, Spiegel, Darstellungen unserer selbst.

 

Abbildungen:
Links: Lea Joppich, Permanente Interpretationsreleanz, 2016

Rechts: Ali Syaaban (unsplash.com)

Buchvorstellung: "Philosophieren in einer globaliserten Welt" und "Philosophiegeschichtsschreibung in globaler Perspektive"

Dienstag, 16. Januar 2018 um 18:00 Uhr

Leselounge der Universitätsbibliothek

Eine verflechtungsgeschichtliche, globale Perspektive auf verschiedene Weisen des Philosophierens. Herr Prof. Dr. Rolf Elberfeld stellt die beiden im September 2017 erschienenen Werke als Autor und Herausgeber vor.

 

 

Literarischer Salon im Wintersemester 2017/18

15. November 2017 Lesung: Marlene Röder, Cache

Max und Leyla sind schon lange ein Liebespaar. Trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft scheint sich alles perfekt zu entwickeln. Als plötzlich der geheimnisvolle Red auftaucht, und sie mit seinen Geo-Chaches quer durch Berlin schickt, werden die geordneten Strukturen aufgebrochen. Mit dem ständigen Sprung zwischen den Erzählsituationen, der Thematisierung typischer Adoleszenzaufgaben, digitaler Hobbies und alternativer Lebensweisen zeigt Marlene Röder, dass Jugendliteratur ebenso virtuos wie überraschend wirken kann. Neben ihren Erzählungen sorgt die Autorin mit Cache für ein verrücktes Leseerlebnis.

 

6. Dezember 2017 Literarisches Gespräch zu einer Neuerscheinung

Reinhard Kleist, Der Traum von Olympia. Die Geschichte von Samia Yusuf Omar

In seiner 2016 bei Carlsen erschienenen Graphic Novel Der Traum von Olympia nimmt Reinhard Kleist künstlerisch Bezug auf die Flüchtlingskrise. Reale Vorlage für seinen Comic ist die tragische Geschichte der somalischen Olympialäuferin Samia Yusuf Omar, die auf ihrer langen Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken ist. Das anrührende Schicksal der jungen Samia und ihren beschwerlichen Weg nach Europa setzt Kleist in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen in Szene, die oft ohne viele Worte auskommen. Exemplarisch verweisen sie auf das Schicksal von Millionen von Menschen, die auf der Flucht sind.

 

10. Januar 2018 Lesung: Zehra Çırak, Gedichte und kurze Prosa

In ihren Gedichten und Erzählungen holt Zehra çırak abseitig Vertrautes, Übersehenes und doch Präsentes ans Licht der Sprache. Da ist Kara, die es liebt, Papiertaschentücher und andere weiche Gegenstände zwischen ihren Fingern zu kleinen Kügelchen zu rollen. Oder Cornelius, der nur auf einer mit warmem Wasser gefüllten Luftmatratze schlafen kann. Da sind der sprechende Stein, der eigentlich nicht gehört werden will, und die Familienbilder, die trotz ihres sorgfältigen Arrangements manches spüren lassen, was nicht zu sehen ist. In einer Mischung aus Witz und Melancholie, oft direkt, aber immer behutsam evoziert çırak Szenen, die noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

24. Januar 2018 Dichter dran! Adelbert von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte

Es scheint ein so gutes Geschäft, das der freundliche Alte anbietet: ein Geldsack, der niemals leer wird, im Tausch gegen den eigenen Schatten. Peter Schlemihl schlägt ein – doch bald schon macht der jetzt Schattenlose Bekanntschaft mit sozialer Ausgrenzung, falschen Freunden und verschmähter Liebe, die auch sein neu erworbener Reichtum nicht verhindern kann. Er will den Tausch rückgängig machen, aber das hat seinen Preis...

Mit Peter Schlemihls wundersamer Geschichte steht ein so spannender wie einschlägiger Text der deutschen Frühromantik auf dem Programm.

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