Die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 2017

Hausarbeiten inspiriert anpacken und entspannt beenden. Ideen holen, nicht allein sein, in einer völlig anderen Atmosphäre arbeiten, Mitarbeiter der UB und des LSZ kennenlernen, sich beraten lassen oder sich zurückziehen.

Jedes Jahr am ersten Donnerstag im März laden Schreibzentren in Kooperation mit Bibliotheken Studierende zu einer gemeinsamen Schreibnacht ein. An über 50 Unis und Hochschulen im deutschsprachigen Raum sowie international treffen sich tausende Studierende zum gemeinsamen Schmökern und Schreiben.

Am 02.03.2017 unterstützen wir Euch von 20 - 02 Uhr mit Schreibberatungen, Workshops, Recherchehilfen, Schreibtischsport und vielem mehr.

Literarischer Salon im Wintersemester 2016/2017

Das Lese- und Schreibzentrum des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur hat für das Wintersemester erneut vier Veranstaltungen organisiert, die in der Leselounge der Universitätsbibliothek stattfinden werden. Wir freuen uns auf Diskussionen zu einer Neuerscheinung, einem Klassiker und die Autorenlesungen – und noch mehr auf viele Besucher_innen aus der Hochschule, Hildesheim und dem Umland!

Programm

 

Mi, 2. November 2016: Lesung und Gespräch: Jan Koneffke: Ein Sonntagskind

Ein Vaterleben erzählt Koneffke in diesem gerade mit dem Johnson-Preis ausgezeichneten Roman und verbindet dabei die Geschichte von Konrad Kannmacher, Sonntagskind, mit derjenigen seiner und unserer Zeit: 17 Jahre ist Konrad, als er in den Krieg zieht. Dass er heil zurückkehrt, wird man kaum behaupten können. Bis ins Jahr 2007 reicht dann der Erzählbogen, den Koneffke vom pommerschen Freiwalde bis zur Mainlinie, vom Schulzimmer bis in den Frankfurter Unibetrieb der 60er Jahre aufspannt, dabei immer auch auf den Spuren seines eigenen Vaters – und dessen Geschichtenbuch – unterwegs. Mehr am Abend und vom Autor!

Mi, 7. Dezember 2016: Literarisches Gespräch zu einer Neuerscheinung: Lena Gorelik: Null bis unendlich

Ja, Zahlen spielen eine Rolle in dieser Geschichte rundum Sanela, Nils Liebe und Niels-Tito. Zum Beispiel die Zwei. Zwei Dinge nämlich hat Sanela, die mit 14 aus Jugoslawien geflohen ist und in der Schule auf Nils trifft, über sich sagen hören: Kriegskind und Waisenkind. Oder die Null, über die Sanelas Sohn Niels-Tito früh weiß, dass man sie nicht teilen kann; aber lieber ist ihm die Elf. Niels-Tito ist übrigens nicht der Sohn von Nils, aber Nils und Sanela werden zum zweiten Mal zusammenkommen, und die Erzählung rundum die Begegnung der beiden, zuerst und zuletzt, ist berührend und ein Gespräch wert, finden wir.

Mi, 11. Januar 2017: Lesung und Gespräch: Marion Poschmann: Geliehene Landschaften

Glücklich, wer sich als Hintergrund für seinen Gartenzaun beim Horizont einen Berg ausleihen kann oder ein Flusstal. Mit Poschmanns Klangpanoramen öffnen sich uns für einen Abend lang Parkanlagen aus aller Welt, von Kaliningrad bis Berlin-Lichtenberg – aber von diesen Seiten können wir nur durch ihre Lyrik hereintreten. Vielleicht finden wir dabei unter Bernstein und Plastik den Garten Eden. Vielleicht wartet im Laternenlicht aber auch ein Mückenschwarm und unter dem Grasteppich die Prosa. Einen Vulkan wie den Fuji in einem Panorama einzufangen, ist nicht ohne Risiko.

Mi, 25. Januar: Dichter dran! Literarisches Gespräch zu einem Klassiker: E.T.A. Hoffmann: Das fremde Kind

Plötzlich taucht es im Wald auf und wird zum Spielkameraden für die Geschwister Felix und Christlieb. Es kann fliegen, mit Tieren sprechen, aus Steinen und Grashalmen ganze Paläste bauen, es ist zugleich Mädchen und Junge und auch ansonsten völlig anders als die langweiligen Cousins Hermann und Adelgunde mit ihren mechanischen Spielsachen und der unsympathische Hauslehrer Magister Tinte mit seiner ewigen Wissenschaftlichkeit.

E.T.A. Hoffmanns Das fremde Kind ist eine bemerkenswerte kleine Geschichte über Kindheit, Phantasie und die Gefahr der Abstumpfung – und zugleich ein genrebildender Text der Phantastik.

Wissen im Webspace 2

Vortragsreihe der Universitätsbibliothek Hildesheim (Wintersemester 2016/17)

Veranstalter: Dr. Ewald Brahms und PD Dr. Mario Müller

jeweils dienstags 18.15 Uhr

«Wissen im Webspace 2 – Forschung und Lehre digital» fragt nach den Herausforderungen und Chancen für das digitale Forschen und Lehren. Wie werden die digitalen Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten inzwischen in Forschung und Lehre genutzt, welche Entwicklungen zeichnen sich für die nächsten Jahre ab, wo werden die digitalen Möglichkeiten selbst zum Gegenstand von Forschung und Lehre? Antworten auf diese Fragen nach Methoden und Techniken digitaler Forschung und Lehre geben sieben Referentinnen und Referenten im Rahmen der UB-Vortragsreihe.

Veranstaltungsprogramm

25. Oktober 2016

Gegenstände und Methoden der digitalen Geisteswissenschaft
Prof. Dr. Fotis Jannidis, Universität Würzburg, Institut für deutsche Philologie

08. November 2016

Interaktives Lehren an deutschen Universitäten: Konzepte –  Methoden – Erfahrungen
Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis, Universität Hildesheim, Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

22. November 2016

Wikipedia ist mehr als eine Enzyklopädie: Hintergründe, Abgründe und Lichtblicke des Wikiversums
Julian Fischer, Wikimedia Deutschland e. V., Leiter Bildung, Wissenschaft und Kultur/Leiter Ideenförderung

06. Dezember 2016

*** Dieser Vortag entfällt ***

Digitale Medien – digitale Öffentlichkeiten
Prof. Dr. Michael Corsten, Universität Hildesheim, Institut für Sozialwissenschaften

10. Januar 2017


E-Science: editing & publishing enriched scholarly publications online: the RESuME platform

Frédéric Allemand and Daniéle Guido, DEIS, Rectorate, University of Luxembourg

 

17. Januar 2017

Wissen neu organisieren: Social Reading and Writing im (Schul-)Unterricht
Dr. Guido Graf, Universität Hildesheim, Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft

24. Januar 2017

Schülerinnen und Schüler bei Whatsapp, Instagram und Facebook: Was geht Schule das an?
Moritz Becker, Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH), Verein smiley e. V., Dozent der Niedersächsischen Landesmedienanstalt

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier als PDF herunterladen.