Positive Entwicklungen bei MINT-Studiengängen

Montag, 03. Dezember 2018  / Alter: 12 Tage

Die Zahl der weiblichen MINT-Studienanfängerinnen hat sich seit dem Studienjahr 2008 fast verdoppelt (+93 %): Von 59.599 (2008) auf 115.134 (2017). Die Zahl der männlichen Studienanfänger stieg im gleichen Zeitraum um 74 %. Auch in den Studiengängen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften zeigt sich ein positiver Trend: Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen an der Gesamtzahl der Studierenden im 1. Fachsemester liegt 2017 erstmalig über 25 %. Im Studienjahr 2008 waren es noch 22 %.

Die Entwicklung des Frauenanteils in MINT-Studienfächern zwischen 2008 und 2017.

Wie bereits in den letzten Jahren zu beobachten, setzt sich der Trend der hohen Studierneigung weiter fort: Im Studienjahr 2017 schrieben sich insgesamt 878.163 Studienanfängerinnen und Studienanfänger für ein Studium im 1. Fachsemester ein. 10.691 mehr als 2016 und 335.927 mehr als noch 2008. Dabei beträgt der Frauenanteil über alle Fächergruppen hinweg 49,5 %. Auch in den Studiengängen, die in den zwei großen Fächergruppen Ingenieurwissenschaften und Mathematik/Naturwissenschaften angesiedelt sind, genannt MINT-Studiengängen, hat sich die Zahl der Studierenden seit 2008 deutlich erhöht: Von 195.278 in 2008 auf 351.367 in 2017. Damit starten im Studienjahr 2017 40 % aller  Studienanfängerinnen und -anfänger ihr Studium in einem MINT-Fach. Im Studienjahr 2008 waren es noch 36 %.

Weitere Zahlen, Grafiken und ein Hintergrundpapier finden sich bei unserem Kooperationspartner "Komm, mach MINT." unter: www.komm-mach-mint.de/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Erstsemester-und-Absolvent-innen-zeigt-positive-Entwicklung


Die Entwicklung des Frauenanteils in MINT-Studienfächern zwischen 2008 und 2017.