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Donnerstag, 23. Februar 2012   / 2 Jahre

Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Zu einer Schweigeminute kamen am heutigen Donnerstag um 12:00 Uhr Mitarbeiter der Universität, Lehrende und Studierende im Audimax zusammen, um den Opfern rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken und in ihrer Arbeit innzuhalten. Der zentrale Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt wurde im Audimax übertragen.

Dr. Christoph Strutz, Hauptberuflicher Vizepräsident der Stiftung Universität Hildesheim, erklärt:

Mit Nachdruck unterstützt die Hochschulleitung diesen Aufruf zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt, den der Personalrat als erster aufgegriffen hat. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus haben auch an der Universität Hildesheim keinen Platz.

„Die Stiftung Universität Hildesheim verwirklicht ihr Leitbild als europäische Universität im Respekt vor der freiheitlich-demokratischen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und in der besonderen Verantwortung des Landes Niedersachsen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Sie respektiert die Vielfalt des Einwanderungslandes und fördert die Integration."

Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen uns mit Abscheu und Entsetzen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt allen Betroffenen. Aber große Nachdenklichkeit erfüllt uns auch, wenn wir den allgemeinen Umgang mit diesen Taten und das große Schweigen in den vergangenen 10 Jahren Revue passieren lassen.

 
 
 
Letzte Änderung:  4.02.2014