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Aus einer aktuellen Studie der HIS Hochschul-Informations-System GmbH zur Weiterbildungsnachfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geht hervor, dass das Weiterbildungspotenzial der Hochschulen immer noch nicht optimal genutzt wird, obwohl die Nachfrage, von HochschulabsolventInnen, wie auch die vorliegende Studie zeigt, groß ist und das Thema Weiterbildung bereits 1998 als zentrale Aufgabe in das Hochschulrahmengesetz aufgenommen wurde.

"Die Hochschulweiterbildung muss sich stärker an dem orientieren, was die Akademiker im Beruf brauchen, da sie eine besondere Funktion als "Brücke" in das Erwerbsleben besitzt", sagte Edelgard Bulmahn in der o.g. Studie. Demnach sind die Hochschulen vor allem mit ihren forschungs- und wissenschaftsbezogenen Angeboten innerhalb der Fachdisziplinen gefragt. Die Hochschulen sind dabei vor allem mit Maßnahmen erfolgreich, die den TeilnehmerInnen eine Vertiefung und Aktualisierung ihrer Kompetenzen bieten.

Genau hier setzt das von DaimlerChrysler und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen finanzierte Projekt MEUM-WB (Modulentwicklung Übersetzungsmanagement mit dem Schwerpunkt Weiterbildung) an. Aufbauend auf den Ergebnissen des Modellversuchs MEUM soll ein netzbasiertes Weiterbildungsangebot für die Bereiche Fachübersetzen, Technische Dokumentation und Lokalisierung entwickelt werden.