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Mensch
& Computer 2005 |
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Wissenschaftliches Pogrammkomitee Workshop:
Kerstin
Röse, TU Kaiserslautern
Christa
Womser-Hacker, Universität Hildesheim Fahri
Yetim, Universität Hildesheim Thomas Mandl, Universität Hildesheim |
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Call for Papers: Die zunehmende Globalisierung führt auch zu einer Internationalisierung der Forschung zur Mensch-Maschine Interaktion. Immer häufiger stammen Entwickler, Designer und Benutzer von Informationssystemen nicht mehr aus dem gleichen Land. · Das Off-Shoring, also die Entwicklung von Informationssystemen in anderen Ländern führt zu gemischten Entwickler-Teams. · Viele informationstechnologische Produkte werden für einen weltweiten Markt konzipiert. · Die weltweite Zugänglichkeit des Internet führt dazu, dass Benutzer auch auf Seiten treffen, die von Anbietern ganz unterschiedlicher Kulturen angeboten werden. Die Kulturzugehörigkeit von Benutzern beeinflusst deren Interaktion mit Informationstechnologie. Die Kultur erfordert die Berücksichtigung von Gestaltungsaspekten in Bezug auf die Oberfläche wie länderspezifische Formate sowie die Rücksichtnahme auf die unterschiedliche Bedeutung von Farben und Symbolen. Weitere Ebenen betreffen die ästhetische Gestaltung, die Strukturierung, die Aufgabengestaltung sowie die Abfolge von Aufgaben aber auch die Gestaltung von Hardware (beispielsweise Mobiltelefone oder Verkehrsinformationssysteme). Der Workshop dient der Diskussion von Forschungsmethoden für die Analyse dieser interkultureller Einflüsse und der Vorstellung von Forschungsergebnissen. Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Kultur und der Benutzung von Informationssystemen erfordert insbesondere die Rezeption von (quantitativen) Kulturmodellen (z.B. Hofstede, Trompenaars). Diese Kulturmodelle beschreiben Konventionen, Werten, Einstellungen (etwa zu Zeit und Raum) und sozialen Phänomenen (etwas Kommunikationsstile oder die Beziehung zu Vorgesetzten oder Lehrern). Ziel ist die Entwicklung von theoretischen und "best practice" Modellen für die Internationalisierung bzw. Lokalisierung von Systemen für bestimmte Kulturen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Wahl geeigneter Methoden. Informationssysteme können als kulturelle Artefakte analysiert werden. Große Bedeutung besitzt die Beobachtung und Analyse der Interaktion von Benutzern mit Informationssystemen. Schwierig ist oft der interkulturelle Vergleich von Ergebnissen. So misslingt beispielsweise häufig das Sammeln qualitativer Daten durch ·lautes Denken· in Kulturen mit hoher Machtdistanz. Das methodologische Inventar der Mensch-Maschine Interaktion mit subjektiven und objektiven Methoden muss für die kulturübergreifende Evaluierungen adaptiert werden. Ziel des Workshops ist es, Methoden und Ergebnisse dieses Forschungszweiges zu diskutieren und neue Forschungsziele zu identifizieren. Dabei soll vor allem die Vielfalt der untersuchten Themen deutlich werden. Der Workshop soll zur Bildung einer deutschsprachigen Community beitragen. Mögliche Themen der Workshopbeiträge können u.a. aus folgenden Gebieten stammen: · Gestaltungsrichtlinien in unterschiedlichen Kulturen · Lokalisierung, Internationalisierung (Richtlinien, best practice) · Kulturmodelle und ihre Anwendung für die Internationalisierung von Systemen · Empirische Analysen zur Web-Angeboten oder anderen Informationssystemen · Fallstudien zu sehr unterschiedlichen oder sehr ähnlichen Kulturen · Methodische Fragestellungen und Evaluierung · E-Learning im interkulturellen Vergleich (Lehr- und Lernmodelle) · Usability in internationalen Projekten (offshore usability engineering) · Kosten/Nutzen Analysen Einreichung von Beiträgen Deadline: 1.7.2005
Links zum Thema:
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