D. Sarnowski

d.sarnowski@hff-potsdam.de


Informationsdienstleistung und Wissensorganisation für die Filmwissenschaft

Hochschulbibliothek/Mediathek/Pressedokumentation als multimediale Bibliothek im Neubau der Hochschule für Film und Fernsehen

  1. Vorstellung der Filmhochschule und deren Hochschulbibliothek

Das Abteilungsprofil und die praktische Wissensstrukturierung

In der Neukonzeption des Hochschulinformationssystems wurde nicht nur die Bibliothek ausgebaut, sondern auch das Zeitungsausschnittarchiv, die heutige Pressedokumentation. Der Nonprintbereich wurde als Mediathek konzipiert, die aus einer Videothek, einem Audiobereich und dem HFF-Filmarchiv besteht. Die Hochschulbibliothek/Mediathek sieht sich damit als Informations-Provider, der unabhängig von der Medienform als Wissenslotse fungiert.

  1. Zielgruppenbestimmung

    Wer ist "der" Kunde? Für wen wird wie und welche Information gesammelt und erschlossen.

  2. Multimediale Informationsquellen,

    Auswahl/Bewertung/Katalogisierung/Vermittlung/Bewahrung

  3. EDV-Verfahren der Wissenspräsentation

    Hier soll der Einsatz der verschiedenen IT-Systeme beschrieben werden, die die zu bearbeitenden Medien (Buch, Aufsatz, Video, DVD, CD, CD-ROMs, Filmrollen, Internetlinks

  4. Informationserschließung der Bildmedien, insbesondere DVD

    -Bildwiedergabe, Tonspeicherung, Regionencodes, Zukunft-digitaler Film

  5. Vorstellung eines Digitalen Filmarchiv durch ein Digital Content Management Systems/Media-Archive durch die Fa. TECMATH



Vorstellung eines Digitalen Filmarchiv durch ein Digital Content Management System/Media-Archive durch die Fa. Tecmath AG


Im Filmarchiv der HFF wird seit ca. Mitte des Jahres 1999 das Content Management System media archive® der Firma tecmath AG für die Archivierung und Dokumentation der studentischen Abschlussarbeiten eingesetzt. In Ergänzung zur bisherigen textuellen Dokumentation in einer Datenbank erlaubt media archive® die Archivierung multimedialer Inhalte, in unserem Falle Kurzfilme. Als Lösung für das Content Management unterstützt das System dabei den gesamten Arbeitsfluss beginnend von der Akquisition (Digitalisierung) über die Dokumentation und Archivierung bis hin zur Recherche und Bereitstellung von Inhalten über Grobschnitt und Export. In dezentralen Archiven können unterschiedliche Formate wie Video-, Ton-, Text- oder Bildmaterial beginnend von kleinen Kapazitäten, die vollständig in direktem Zugriff sind, bis hin zu großen Archiven mit mehreren Terabyte und hierarchischem Speichermanagement organisiert werden. Zugriffe sind über das interne Computernetzwerk oder auch über Internet möglich, jeweils mit der angepassten Übertragung nach verfügbarer Bandbreite von Keyframes über RealVideo- oder MPEG-1-Streaming bis hin zum Download.

Für die HFF bringt der Einsatz des Content Management Systems im Filmarchiv den Vorteil einer integrierten Gesamtlösung, welches nach dem Prinzip des Baukastensystems eine schnelle, gleichzeitige Recherche- und Zugriffsmöglichkeit für eine große Zahl von Nutzern bietet. Automatisierbare Tätigkeiten wie das Umkopieren von Formaten und die Bereitstellung von an den jeweiligen Bedarf angepasste Datenkompressionen tragen zur Kostenersparnis bei, die Möglichkeit der Präsentation und Vermarktung von Inhalten über Online-Dienste erlaubt zusätzliche Ertragspotentiale.

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D. Sarnowski, M.A.

Zur Person:

Geb. 1961 in Berlin, 81-84 Senat für Wissenschaft und Forschung, Freie Universität Berlin, 84-85 Senatsbibliothek, Berlin, 85-88 Amerika-Gedenkbibliothek, 88-93 Stadtbibliothek Schöneberg, 86-91 Magisterstudium der Fächer Informations- und Erziehungswissenschaft, 93/94 Bertelsmann-Management-Seminar, ab 93 Leiterin der Hochschulbibliothek /Mediathek/Pressedokumentation der HFF

Mitautorin: Umlauf, Konrad: Medienkunde, erscheint Ende Nov. 2000 im Saur-Verlag