
Kann man Schreiben lernen?
Kategorie: PressemeldungenVon: Pressestelle, Isa Lange
In der Fernsehsendung „Literatur im Foyer“ am 12. Januar (Wiederholung am 15. Januar) spricht Thea Dorn mit Literaturprofessor Dr. Hanns-Josef Ortheil, Clara Ehrenwerth und Kevin Kuhn – allesamt vom Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Ausgestrahlt wird die Sendung am Donnerstag, 12. Januar 2012, um 23.45 Uhr im SWR Fernsehen, die Wiederholung folgt am Sonntag, 15. Januar 2012, ab 10.15 Uhr auf 3Sat.
direkt zur Sendung „Literatur im Foyer" in der SWR-Mediathek
„Er ist einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Zuletzt mit seinem autobiographischen Roman ‚Erfindung des Lebens‘ gefeiert, schließt sein neues Buch eine Trilogie ab, die sich dem Thema der Literatur widmet: die Liebe. Nach ‚Die große Liebe‘, in der Prof. Dr. Hanns-Josef Ortheil bewiesen hat, dass auch eine glückliche Beziehung und ein Happy End der Sprache der Liebe zugänglich sind und das ‚Verlangen nach Liebe‘ folgt jetzt der Roman ‚Liebesnähe‘“, heißt es in der Ankündigung des SWR Fernsehens.
Hanns-Josef Ortheil ist nicht nur mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller, er lehrt auch das Schreiben. Seit über zwanzig Jahren veranstaltet er Lehrveranstaltungen an der Stiftung Universität Hildesheim. Darum bringt der Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in die Sendung „Literatur im Foyer“ zwei seiner hoffnungsvollsten Schüler mit um eine uralte Frage zu beantworten: Kann man Schreiben lernen? Antworten geben Clara Ehrenwerth und Kevin Kuhn. „Ohne Talent läuft nach wie vor nichts. aber die Vorstellung von einer gottgegeben Begabung, die einen ohne eigenes Zutun zum genialen Schriftsteller werden lässt, ist, glaube ich, passé", sagt Clara Ehrenwerth, die Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studiert. Kevin Kuhn ist inzwischen Doktorand und arbeitet an einer Dissertation zur „Ästhetik des Plots" am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft.
Die Sendung kann ab sofort im Internet unter diesem Link in der SWR-Mediathek abgerufen und unabhängig von den Sendeterminen im Fernsehen angeschaut werden.
Interview aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 12.01.2012
Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim studieren
Das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim gehört neben dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig, dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und dem Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst in Wien zu den vier einzigen Universitäts-Instituten im deutschsprachigen Raum, an denen Studentinnen und Studenten umfassend und im Rahmen eigens dafür konzipierter Bachelor- und Master-Studiengänge in Theorie und Praxis des Kreativen und Literarischen Schreibens unterrichtet und ausgebildet werden.
Junge Literaturzeitschrift ausgezeichnet
Kategorie: PressemeldungenVon: Pressestelle, Isa Lange
Mit Witz, Spürsinn und kompositorischer Eleganz bietet die Zeitschrift für junge Literatur BELLA triste der jungen Gegenwartsliteratur eine Plattform. Dafür erhält die von Studierenden der Stiftung Universität Hildesheim produzierte Zeitschrift den Kurt-Wolff-Förderpreis 2012.
Die Zeitschrift für junge Literatur BELLA triste erhält den Kurt-Wolff-Förderpreis 2012. Dies hat die Kurt-Wolff-Stiftung am Dienstag bekanntgegeben. In der Begründung für die Preisvergabe heißt es: „Der Kurt-Wolff-Förderpreis geht an die in Hildesheim erscheinende Zeitschrift BELLA triste, die seit nunmehr gut einem Jahrzehnt mit Witz, Spürsinn und kompositorischer Eleganz der jungen Gegenwartsliteratur eine Plattform bietet, auf der sie in die Welt schaut und über sich selber reflektiert."
Dreimal im Jahr präsentiert das studentische Herausgeberteam Prosa, Lyrik und Dramatik, Essays, Interviews und Reflexionen. Bereits während des Studiums sind die Studierenden des Studiengangs „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus", der am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft angesiedelt ist, professionell verlegerisch tätig.
„Ein wenig berauscht vom Prosanova-Literaturfestival, dem 30. Jubiläum und der aktuellsten Ausgabe 31 (deren Release zuletzt mit szenischer Lesung, viel Schnaps, Freunden und lauter Musik gefeiert wurde) bastelt BELLA nun unter dem Tannenbaum an der Frühlingsausgabe", erzählt Mitherausgeberin Marielle Schavan.
Die Preisverleihung findet am am Freitag, den 16. März 2012 um 13:00 Uhr im Berliner Zimmer auf der Leipziger Buchmesse statt. Die Laudatio hält Ulrich Greiner (DIE ZEIT).
Mitten im literarischen Betrieb
Kategorie: PressemeldungenVon: Pressestelle, Isa Lange
Studierende lernen in Hildesheim professionelles Schreiben. Ein Rückblick auf den Studiengang „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ und ein Ausblick auf die Chancen der Absolventinnen und Absolventen.
„Das Sommersemester 2011 war mit all seinen guten Nachrichten wie ein einziger Rausch“, sagt Prof. Dr. Hanns-Josef Ortheil, Schriftsteller und Direktor des Instituts für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft. Zwei Hildesheimer Absolventen des Studiengangs „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ (Leif Randt und Thomas Klupp) haben Anfang Juli beim renommierten Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt bedeutende Preise gewonnen, der Absolventin Sabrina Janesch wurde wenig später der Nicolas Born-Debütpreis des Landes Niedersachsen zugesprochen, und im Herbst erschien im Suhrkamp Verlag der Roman „Junge“ des Studenten Sebastian Polmans.
„Ob Prosa, Lyrik, Drama oder Kulturjournalismus“, sagt Ortheil, „unsere Studenten sind inzwischen in allen Gattungen sehr stark, zum Glück haben wir uns durch all den Medienschnickschnack der letzten Jahrzehnte nie anstecken lassen. Vor allem wegen unserer soliden und breit angelegten Grundausbildung und wegen unseren sehr guten Verbindungen zum Literaturbetrieb wollen jährlich Hunderte von Bewerber bei uns studieren und an unseren universitär einmaligen Projekten mitarbeiten.“
Eindrucksvoll ist die Vielfalt der Projekte: Der institutseigene Verlag „Edition Pächterhaus“ veröffentlicht Jahr für Jahr gleich einen Stapel von Büchern mit Texten von Studierenden, die neuen Nummern der studentischen Literaturzeitschrift „BELLA triste“ finden im deutschsprachigen Feuilleton höchste Aufmerksamkeit, und das Literaturfestival „Prosanova“ zieht alle paar Jahre Tausende von Besuchern zum einzigen deutschlandweiten Festival für junge deutsche Literatur nach Hildesheim. Kein Wunder, dass Hildesheimer Studenten und Absolventen auch auf dem Arbeitsmarkt hoch begehrt sind und nicht nur deutschlandweit, sondern international als Autoren, Lektoren, Redakteure, Kritiker oder Leiter von bedeutenden Kulturinstitutionen tätig sind.
Der Hildesheimer Studiengang ist nicht nur mitten im literarischen Betrieb, er ist zusammen mit den Studiengängen des Deutschen Literaturinstituts Leipzig inzwischen auch die unangefochtene erste Adresse für Studenten, die professionelles Schreiben in Deutschland lernen wollen. „Im Grunde ist das alles ein kleines Wunder“, meint Prof. Ortheil, „vor allem dann, wenn man noch einmal zurückblickt und darüber nachdenkt, wie alles angefangen hat.“
Und wie hat alles angefangen? Vor über zwanzig Jahren, im Jahr 1990, wurde der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil Dozent für Kreatives Schreiben und Gegenwartsliteratur an der Hildesheimer Universität...
Lesen Sie den vollständigen Artikel im Uni-Journal Oktober 2011
Hannoversche Allgemeine Zeitung/dpa „Literaturschmiede in Hildesheim" (02.11.2011, Online)








