wir bieten...
Dekobild im Seitenkopf Presse 2007
 

"Terrorismusbekämpfung ist ein gesamtgesellschaftliches Problem"

Prof. Dr. Friedrich
Prof. Dr. Friedrich

Statement

Präsident Friedrich gibt eine Erklärung ab

Der Niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat auf die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus hingewiesen. Die Hochschulen wurden aufgefordert, sich an der Gefahrenabwehr zu beteiligen.

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim und Mitglied des Vorstandes der Landeshochschulkonferenz erklärt hierzu:

Der internationale Terrorismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die gesamte Gesellschaft ist deshalb aufgefordert, sich an der Gefahrenabwehr zu beteiligen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Mitglieder öffentlicher Institutionen. Es ist deshalb grundsätzlich zu begrüßen, dass Terrorismusexperten der Sicherheitsbehörden -wie vom Innenminister geplant- Informationen zur Verfügung stellen.

Die Hochschulen selbst verfügen nicht über die notwendige Expertise. Ihre Aufgabenstellung in Forschung und Lehre, Studium und Weiterbildung können sie nur auf der Grundlage internationaler Zusammenarbeit verwirklichen. Hochschulen sind per definitionem weltoffen. Ob und inwieweit sie einen Beitrag zur Terrorismusbekämpfung leisten können, kann in Expertengesprächen geklärt werden. Zur Weltoffenheit gehört die Nichtdiskriminierung von Religionsgruppen. Diese ist besonders zu beachten.

Nach oben

 

Neues Leitungsteam für Universität Hildesheim

Das neue Präsidium

Hildesheim, 21.03.2007, Wahlen

Stephan Porombka folgt Klaus Ambrosi/ Senat bestätigt Präsidiumsmitglieder

Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich setzt auf ein eingespieltes Team in der Hochschulleitung. Dem Senat hat er in dieser Woche vorgeschlagen, Prof. Dr. Christa Womser-Hacker (Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationalisierung) und Dr. Margitta Rudolph (Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten und Weiterbildung) in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre zu bestätigen. Neu hinzugekommen ist Prof. Dr. Stephan Porombka, der das Amt des Vizepräsidenten für Lehre von Professor Dr. Klaus Ambrosi übernimmt.

Professor Dr. Klaus Ambrosi hat sein Vizepräsidentenamt nach zwei erfolgreichen Amtszeiten zur Verfügung gestellt, um sich wieder verstärkt seiner Forschung und der Leitung des Instituts für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik zu widmen. „Ich bin 2002 in das Präsidium gewählt worden. Es waren spannende und interessante Jahre, in denen mich vor allem die Stiftungsgründung und das damit verbundene Umdenken im Bereich der Finanzen gereizt haben. Besonders hervorheben möchte ich die stark gestiegene Unterstützung der regionalen Wirtschaft“, so Ambrosi. Als seinen Nachfolger hat Präsident Friedrich dem Senat Prof. Dr. Ste-phan Porombka vorgeschlagen und erhielt große Zustimmung.

Porombka ist 2003 als Juniorprofessor für Kulturjournalismus und Literatur von der Humboldt Universität Berlin an die Universität Hildesheim gewechselt. Als Leiter des Thyssen-Forschungsprojekts „Sachbuchforschung“ leitet er seit 2004 ein eigenes Forschungsprojekt. Präsident Friedrich freut sich, den jungen Wissenschaftler (Jahrgang 1967) für das Amt des Vizepräsidenten für Lehre gewonnen zu haben. „ Prof. Porombka wird eigenverantwortlich den gesamten Bereich der Prozessakkreditierung durchführen. Ich bin überzeugt, er wird unserer Arbeit wichtige Impulse geben.“

Als Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationalisierung wird Professorin Womser-Hacker ab Sommersemester die Leitung eines neuen Promotionskollegs „Interkulturalität“ übernehmen. Dr. Rudolph leitet ab Sommersemester den Weiterbildungsbereich Management - Organisation - Schule. Sie konnte gerade mit dem Bistum Hildesheim einen Vertrag zur Lehrerfortbildung aller katholischen Schulen abschließen.

Dem scheidenden Vizepräsidenten Ambrosi zollte der Präsident große Anerkennung für die geleistete Arbeit und das unermüdliche Engagement für eine gute Sache: die Stiftungsuniversität. Auch die Einleitung des Generationenwechsels an der Hochschule habe Ambrosi maßgeblich mitgestaltet. Präsident Friedrich dankte dem Senat für seine große Zustimmung: „Das positive Votum ist für mich und die Arbeit der Hochschulleitung eine wichtige Bestätigung“, betonte er.
Die neue Amtszeit der Vizepräsidenten beginnt nach Bestätigung durch den Stiftungsrat am 1. April 2007.

 
Das Präsidium der Universität Hildesheim v. l.: Prof. Dr. Christa Womser-Hacker, Prof. Dr. Stephan Porombka, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Dr. Margitta Rudolph, Dr. Christoph Strutz.
Das Präsidium der Universität Hildesheim v. l.: Prof. Dr. Christa Womser-Hacker, Prof. Dr. Stephan Porombka, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Dr. Margitta Rudolph, Dr. Christoph Strutz.

Nach oben

 

Verwendung der Studienbeiträge

Campus Universität Hildesheim
Campus Universität Hildesheim

Hildesheim, 21.02.2007, Hochschulpolitik

Studierende entscheiden mit

Die Universität Hildesheim rechnet für 2007 mit Studienbeiträgen in Höhe von ca. 3,3 Mio. Euro. Wohin fließt das Geld? Jedes der 35 Fächer erhielt vorab einen Sockelbetrag zur Verstärkung der Lehre. Jeder Fachbereich erhielt zusätzlich einen Betrag, deren Verteilung er in eigener Verantwortung vornimmt. Grundsätzlich gilt: Alle Maßnahmen müssen der Verbesserung der Lehrsituation und der Studienbedingungen an der Stiftungsuniversität dienen. Das Geld soll vordringlich für zusätzliche Lehrveranstaltungen, ggf. auch für Lehrmittel ausgegeben werden.

Der paritätisch besetzte Beirat für Studienangelegenheiten, dem sechs Studierende angehören, wird einzelne Fragen und Anträge fortlaufend beraten. Er erhält von der Hochschulleitung zudem eine jeweils aktuelle Finanzübersicht, bestätigt Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich. „Mein Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen an der Universität Hildesheim“, betont Friedrich weiter. Die Verwendung der Beiträge ist für die Hildesheimer Uni-Studierenden transparent und nachvollziehbar. In einer Ausgabe des Uni-Journals wurde bereits im November 2006 eine ers-te Rechenschaft über die Verwendung des Geldes hochschulöffentlich abgelegt.

Die zusätzlichen Gelder werden von der Stiftungsuniversität wesentlich zur Verstärkung der Lehre verwendet. Dazu zählt auch der Einsatz als Personalmittel im Rahmen von Berufungs- und Bleibeverhandlungen. Dies kam nach einer ersten Verteilungsrunde bereits den Fächern Psychologie, Interkulturelle Kommunikation und Geschichte zugute. In den Fächern Sachunterricht und Deutsch wurden Vertretungsprofessuren eingerichtet. Im Fach Mathematik und ihre Didaktik wurde auf die Wiederbesetzungssperre verzichtet.

Auch Servicebereiche wurden gestärkt. So konnten die Öffnungszeiten der Bibliothek dauerhaft erweitert werden und die Chipkarte, die Studierenden auch als Semesterticket dient, kann ab dem Sommersemester an alle Uni-Studierenden vergeben werden. In diese Bereiche wird auch zukünftig investiert. Das Akademische Auslandsamt erhielt zur Verbesserung seiner Beratungs- und Vermittlungstätigkeit eine Personalaufstockung. Dem Immatrikulations- und Prüfungsamt wurden für denselben Zweck ebenfalls Personalaufstockungen bewilligt.

Der Beirat für Studienangelegenheiten, der Senat und die erweiterte Hochschulleitung (Präsidium und Dekane) haben über einen fairen und gerechten Verteilungsschlüssel beraten, der zum Sommersemester 2007 in Kraft treten soll. Im Vordergrund stehen unbestritten die Verstärkung der Lehre und die Verbesserung der Studienbedingungen.

Nach oben