Wir über uns
Gleichstellung der Geschlechter – ein alter Hut?
Im Leitbild der Universität Hildesheim heißt es:
„Ein besonderes Anliegen ist ihr die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft.“
Auf den ersten Blick scheinen Frauen die Universität Hildesheim zu dominieren. Sie stellen fast 80 % der Studierenden und nahezu das gesamte Sekretariatspersonal. Der zweite Blick offenbart, dass den knapp 80% Studentinnen nur 33 % Professorinnen gegenüber stehen. Je höher das Qualifikationsniveau, desto geringer der Frauenanteil, das gilt auch für die Universität Hildesheim.
Zahlreiche Studien belegen, dass Frauen in der Wissenschaft heute immer noch schlechtere Chancen haben als Männer. Männernetzwerke funktionieren weiterhin und erleichtern Männern den Zugang zu wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Zudem basiert das Berufsbild WissenschaftlerIn immer noch auf der männlichen Normalbiographie. Diese impliziert unbegrenzte Zeit für Forschung und verweist Familienarbeit an den oder die PartnerIn, eine Möglichkeit, die sich Frauen selten bietet.
Die Hochschule hat den gesetzlichen Auftrag, zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern beizutragen. Dieser bezieht sich sowohl
auf die Repräsentation beider Geschlechter als auch die Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung. Die Gleichstellungsbeauftragte berät die Hochschule bei der Umsetzung des Gleichstellungsauftrags. Unterstützt und gefördert wird ihre Arbeit durch die Senatskommission für Gleichstellung.
Strukturen und Instrumente der Gleichstellung
Kommission für Gleichstellung
Gleichstellungskonzept
Gleichstellungsplan
Richtlinien zur Gleichstellung
Wir, die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Mitarbeiterinnen, setzen uns ein in allen Bereichen der Universität für die Gleichstellung von Frauen und Männern und sind Ihre Ansprechpartnerinnen rund um das Thema Gleichstellung.
Wir unterstützen Frauen auf dem Weg ihrer wissenschaftlichen Laufbahn und wirken der Unterrepräsentanz von Frauen und ggf. Männern in der Wissenschaft entgegen. Durch Mentoring Projekte, Bewerbungstrainings und Workshops zu Prüfungsstress und zur Karriereplanung fördern wir Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen und erhöhen damit ihre Chancen im Wissenschaftsbetrieb und auf dem Arbeitsmarkt.
Uns ist es ein Anliegen, die Verankerung von Frauen- und Geschlechterforschung in den Strukturen der Universität voran zu treiben und die Genderkompetenz von Studierenden und Beschäftigten zu fördern. Hier kooperieren wir mit dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien (ZIF).
Wir unterstützen Studierende und Beschäftigte mit familiären Aufgaben. Im Rahmen des audit familiengerechte hochschule schafft die Universität familienfreundliche Studien- und Arbeitsstrukturen und setzt zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit um. Beispielsweise bietet die Kinderbetreuung Flexi, eine Kooperation mit dem Studentenwerk, flexible Kinderbetreuungszeiten an.
Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie ein Anliegen, Fragen, Anregungen oder Beratungsbedarf haben. Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team vom Gleichstellungsbüro
Service des Gleichstellungsbüros
Beratung und Information zu den Themen
- Studieren und Arbeiten mit Kind
- Konflikte am Studien- und Arbeitsplatz
- Sexuelle Belästigung
- Studien- und Promotionsstipendien
- Karriereplanung
Weitere Angebote für Studierende und Lehrende
Zum Beispiel
- Qualifizierungsmaßnahmen zur Karriereförderung
- Stipendientag zur Information über Studien- und Promotionsförderung
- Lehreinheit zur Sensibilisierung für Geschlechterfragen in der Wissenschaft
- Vermittlung von Kontakten zu GenderexpertInnen unterschiedlicher Fachdisziplinen
- Förderung von Lehrveranstaltungen mit Genderbezug (Gendervorab)
- Tagungs- und Publikationsmentoring


