Start
Dekobild im Seitenkopf Christine Biehler
 

Professorin Christine Biehler

Kontakt:

Telefon - 637
E-Mail E-Mail Kontaktformular
Raum Dom. Hs 1/104
vCard Kontaktdaten

Tätigkeitsbereiche:

 

Profil

Mein künstlerisches Forschungsfeld liegt im Bereich Bildhauerei. Ich arbeite daran die Grenzen und Möglichkeiten des künstlerischen Mediums zu erweitern und neu zu definieren. Mein Begriff von Bildhauerei beschränkt dabei sich nicht auf die tradierte Auffassung einer materialgebundenen körperlichen Gestaltung im dreidimensionalen Raum. Vielmehr steht im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit die Transformation von Räumen im weitesten Sinne. Dafür arbeitete ich an den Schnittstellen von Bildhauerei, Medien- und Aktionskunst und versuche so dem Medium der Bildhauerei neue formale wie auch inhaltliche Potenziale von gesellschaftlicher Relevanz zu erschließen.

Im Fachgebiet Raum wird aus kulturwissenschaftlicher Perspektive zu dreidimensionalen Phänomenen in der Bildenden Kunst in enger Verbindung von Theorie und Praxis gelehrt und geforscht. Das Spektrum der Angebote umfasst künstlerische Strategien der Konstruktion von Bildern und Räumen mittels des eigenen Körpers, Sprache, Materialien, Objekten und architektonischen oder atmosphärischen Eingriffen. Darüber hinaus geht es um Raum- und Werkbegriffe, Prozessanalysen, Dokumentations- und Inszenierungsfragen, Vermittlungsmodelle und die Einübung eines differenzierten Sprachgebrauchs. Die Geschichte und Theorie der zeitgenössischen Kunst werden gelehrt und die Studierenden angeleitet die eigenen künstlerischen Realisationen an die aktuellen Diskurse anzubinden.

Kuratorische Tätigkeiten, wie etwa die Organisation von Screenings, Ausstellungsprojekten und Performanceveranstaltungen sind Teil meines Engagements innerhalb und außerhalb der Universität, das immer wieder den Rahmen von Kunst durch Verschiebungen thematisiert, befragt oder neu schafft.

Fachgebiet

Fachgebiet Raum (Kulturwissenschaften)

Biografie

1964

geboren in Landau/Pfalz, lebt zur Zeit in Hildesheim

Studium der Bildenden Kunst und Germanistik in Mainz, Berlin (HdK) und Braunschweig (HBK)
bei Prof. Ansgar Nierhoff (Plastik), Prof. Dörte Eißfeldt (Foto) und Prof. Birgit Hein (Film/Video).
Diplom. Meisterschülerin. 1. und 2. Staatsexamen.
Halbjährige Studienaufenthalte in Rom, USA, und London

1999 - 2002

Vertretungsprofessur für Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten an der Universität Dortmund

2002 - 2004

Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule Kassel

seit 2004

Professur für Theorie und Praxis der ästhetischen Gestaltung von Raum, Universität Hildesheim

seit 1989

Interdisziplinäre Aktionen, Rauminstallationen, Videoskulpturen

seit 1996

Kuratorentätigkeit. Organisation von Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen und Videopräsentationen

seit 1999

Mitglied des Deutschen Künstlerbundes   

Preise und Stipendien

  • 1986 - 1994 Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung. Studien- und Graduiertenförderung
  • 1991 Förderstipendium der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz 1. Preis ‘Stipendium Junge Künstler Rheinland-Pfalz’, Jockrim
  • 1994 -1995 Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
  • 1996 Meisterschülerpreis der HBK Braunschweig Arbeitsstipendium des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds
  • 1998 Werkleitz Projektstipendium 1998, Werkleitz-Gesellschaft, Sachsen-Anhalt1. Preis ‘Kunstpreis Projekt Hafermagazin', Landau/PfalzBurgund-Stipendium, Ministerium für Kultur, Jugend, Familie u. Frauen, Rheinland-Pfalz
  • 1999Publikumspreis. Emy-Roeder-Preis. Ludwigshafen Kunstverein2000Aufenthaltsstipendium. „Die Höge“, Bassum

Publikationen / Ausstellungen

Einzelausstellungen, Performances

1991
Frankfurt. Atelier Kutscher. “Korrekturbandlesung”
1992
Wiesbaden. Michael Berger. “Nichts geht verloren”
Köln. Moltkerei- Werkstatt. ”Begebung einer Wandelschuldverschreibung” (mit V. Kutscher)
1993
München. Marquard Palais. Open Art. “EINEI”
Mainz. Galerie Simulakrum
1994
Aschaffenburg. Stadttheater. ”Denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht...”(mit T. Sterna)
Nürnberg. ART- Finale. ”Ruhig Blut” (mit Jürgen Fritz)
Jena. Marktplatz.”Künstlerpaare” (mit Boris Nieslony und Jürgen Fritz)
1995
Frankfurt. ART-Kunstmesse. ”Der Löwe ist los” (mit Jürgen Fritz)
1996
Essen. Kunsthaus. Helix - Hochbau. ”Luftschlösser”
1997
Frankfurt. Arthur Andersen. “Wildlife”
Braunschweig. Kunstverein Salve Hospes, Studiogalerie "Heimatlager (serve cool)"
1999
Essenheim. Kunstverein. Ortsspezifische Installation. „bergauf“
Frankfurt. Ausstellungsraum ‘sequenz’.  „102 m über +/-0 - ground floor“
Mainz. Schloß Waldthausen. Ortsspezifische Installation.“Tours“
2000
Frankfurt. appenX-cube. Installation
2001
Cuxhaven. Kunstverein. Ortsspezifische Installation: “so hoch da droben“
2002
Frankfurt. Galerie Nohn. Installation „play the ape II“
2003 
Mainz. Galerie der Stadt Mainz, Brückenturm. Installation „heile, heile Gänschen“

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1988    
Frankfurt. Alte Oper. “Acis und Galatea”
1991
Bonn. Galerie der Friedrich-Ebert-Stiftung
Kiel. Landtag. “Gestiftete Kunst”
Frankfurt. Mousonturm. “Jahreshauptversammlung
1993    
Landau/Pfalz. Kunstverein Villa Streccius
Dessau. bauhaus. Videofestival “ostranenie 93”
Magdeburg. Moritzhof. “Tapetenwechsel”
1994   
Frankfurt. Galerie Frank Hänel. ”more art from/for Frankfurt”
Frankfurt. Galerie der Künstler. ”An und für sich - mit nichts”
Germersheim. Jahreskunstausstellung Rheinland-Pfalz. ”Kunst außerhalb des Rahmens”
Glasgow. Old Fruitmarket Gallery. ”Doppelganger”
Eltville. Weingut Knyphausen. “Keller und Kunst”
Breda. Academie St. Joost.”Germinations VIII”- Europäische Biennale für  junge Künstler
1995 
Warschau. Nationalgalerie für Zeitgenössische Kunst, Zacheta.”Germinations VIII”
Athen. Akademie der Bildenden Künste,The Factory. ”Germinations VIII”
Madrid. Museum für zeitgenössische Kunst. ”Germinations VIII”
Mainz. Galerie Simulakrum. ”Die ersten Fünf”. Multiples
Dessau. bauhaus. Videofestival ”ostranenie 95”
1996
Mühltal. wacker- Kunst. Fall Out. “entrINNEN -Aphrodite I”
Wolfsburg. Kunstmuseum. 'Schlaglicht'. ”Venus World”
1998
Wolfsburg. Kunstmuseum. 'Schlaglicht'. "FLEXOR"
Landau. Hafermagazin. "air base 30°, 60°, 95°"
Jockrim. Ziegeleimuseum. 'Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz'
Luzern. Performancetage: Europa in Giswil
Braunschweig. Kunstverein. Haus Salve Hospes. „Jahresgaben 1999“
1999 
Ludwigshafen. Kunstverein. „Kunst aus Rheinland-Pfalz; Emy-Roeder-Preis 1999“
Frankfurt. Forum Töngesgasse.“a-round-a-bout“
2000 
Wiesbaden. Nassauischer Kunstverein. Das Material des Bildhauers, der Ort. „Down under“
2002    
Luxembourg. Casino. Installation „play the ape“
Kassel. Kunstverein.’ZIPP’.„deep freeze“
Heidelberg. Kunstverein. ‚Der Berg’, Installation „mountain kit“
2003    
Frankfurt. Hessischer Rundfunk.’Flüchtige Verfestigung’. „deep freeze“ 
Hull, Großbritannien. ‚54°north – festival’. „gift for Hull“
Winthertur, Sammlung Volkart. „expand“
Neues Museum Weserburg Bremen. „expand“
2004 Frankfurt. Evangelische Stadtakademie. „Gewalt_Macht_Spaß“
2005 Frankfurt. Atelier Rafi. TopIII-UnOrt.

Bibliografie

  • Gestiftete Kunst. (Kat.).
    Hg.: Galerie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Bonn, 1990
  • ostranenie I . Internationales Videofestival. (Kat.).
    Hg.: Bauhaus Dessau, 1993
  • Größenwahn - Kunstprojekte für Europa. (Kat.). 
    Hg.: Lindinger & Schmid, 1993
  • Kunststipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung. (Kat.).
    Hg.: Galerie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Bonn, 1994
  • Kunst außerhalb des Rahmens. (Kat.).
    Hg.: Ministerium für Bildung und Kultur Rheinland-Pfalz, 1994
  • Keller und Kunst. (Kat.).
    Hg.: Projektbüro Scriba K., Allert H.. Kiedrich, 1994
  • germinations VIII. Europäische Biennale für junge Künstler. (Kat.). 
    Hg.: germinations  Europe. Bonn, 1994
  • ostranenie II. Internationales Videofestival. (Kat.).
    Hg.: Bauhaus Dessau, 1995
  • Meisterschüler 1995. (Kat.).
    Hg.: Hochschule der Künste Braunschweig. Bs, 1995
  • Klasse Nierhoff. (Kat.).
    Hg.: Atelier Nierhoff. Mainz, 1995
  • Die ersten Fünf. Ausstellungen 1990-95. (Kat.).
    Hg.: Galerie Simulakrum. Mainz,1996
  • Fall Out. (Kat.).
    Hg.: wacker Kunst. Mühltal, 1996
  • Christine Biehler. Heimatlager (serve cool). (Kat.).
    Hg.: Kunstverein Braunschweig. Braunschweig,1997
  • Christine Biehler. air base 30°, 60°, 95°. (Kat.)
    Hg.: Sparkasse Südl. Weinstr. Landau, 1998
  • "FLEXOR". Christine Biehler. (Kat.).
    Hg: Kulturtage Landau. Landau, 1998
  • Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz. (Kat.).
    Hg.: Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen  Rheinland-Pfalz. Mainz, 1998
  • Junge Pfälzer Künstlerinnen und Künstler, Emy-Roeder-Preis 1999. (Kat.).
    Hg.: Kunstverein Ludwigshafen am Rhein e.V., 1999
  • Christine Biehler. Installationen 1996-2000. (Kat.).
  • Die Filmklasse der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. (Kat.).
    Hg.: Birgit Hein, Gerhard Büttenbender, HBK Braunschweig. Köln, 2000
  • Das Material des Bildhauers. Der Ort.  (Kat.).
    Hg.: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden. Wiesbaden, 2000
  • Christine Biehler. „so hoch da droben“. (Kat.).
    Hg.: Christine Biehler. Cuxhaven, 2002
  • Der Berg. (Kat.).
    Hg.: Kunstverein Heidelberg. Heidelberg , 2002
  • Open house. (Kat.).
    Hg.: Casino Luxembourg. Luxembourg, 2002
  • Sonderheft ‚Der Berg’. 'gegenwärts’,
    Mitgliederzeitschrift des Heidelberger Kunstvereins, Heidelberg 2003
  • Sonderheft ‚Zipp’ - Friedericianum Magazin Nr.8/2202
  • Sonderheft ‚Zipp’ - Friedericianum Magazin Nr.9/2202
  • Flüchtige Verfestigung. 22 Installationen im Hessischen Rundfunk. (Kat.), Frankfurt,2003
  • 54° N. Festival of Art. (Kat.)  Hull  2003
  • white cube no 1, expand. (Kat.). Bremen 2003                                               

Eigene Texte zu Kunst und Lehre

Biehler, Christine: „Tütenkopf“, u.a.
In: Die Fundgrube für den Kunst-Unterricht. Hg.: Trabant, Jürgen. Berlin 1997, ab S.18

Biehler, Christine: „Ich bin schon da“, sagt die Skulptur“
In: BDK Mitteilungen 2/03, S. 14 -19

Biehler, Christine: „Ich bin schon da“, sagt die Skulptur“
In: Kunstdidaktisches Handeln. Dortmunder Schriften zur Kunst. Hg.: Busse, Klaus-Peter. Dortmund 2003, S. 350-365

Biehler, Christine: „White-out“
In: XXD 11.Über Kunst und Künstler der Gegenwart. Ein NachLesebuch zur Documenta 11
Hg.: Balkenhol, Bernhard/ Georgsdorf, Heiner/ Maset, Pierangelo. Kassel 2003, S. 28-32

Biehler, Christine: „ein-räumen -aus-reizen“
In: künstlerische Bildung nach Pisa – neue Wege zwischen Kunst und Bildung. Hg.: Kettel, Joachim, IGBK, Landesakademie Schloss Rotenfels. Oberhausen 2004, S. 304-315

Biehler, Christine: “Lüften. Air conditioning im Kunstunterricht“
In: Kunst und Unterricht. Heft Nr.?: Seelze 2005, S.?

 

Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen im SS 2008

Lehrveranstaltungen im WS 2007/08

Lehrveranstaltungen im SS 2007

Lehrveranstaltungen WS 2006/07

Lehrveranstaltungen im SS 2006

Beachte: Alle Veranstaltungen des Projektsemesters, die mit SPIELFELD_PLANSPIEL gekennzeichnet sind, verweisen auf die interaktive Struktur dieser Projekte. Sie befinden sich im stetigen Austausch miteinander und in räumlicher Nähe zueinander. Die regelmäßige Spielleiterkonferenz der Lehrenden wird die Kommunikation gewährleisten.

Lehrveranstaltungen im WS 2005/06

 
 

Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft

Institut für Bildende Kunst
und Kunstwissenschaft
Domäne Marienburg
31141 Hildesheim

Postanschrift:
Universität Hildesheim
Institut für Bildende Kunst
und Kunstwissenschaft
Postfach 10 13 63
31113 Hildesheim

Institutsleitung:
Prof. Dr. Thomas Lange

Institutsvorstand:
Prof. Dr. Bettina Uhlig
Prof. Dr. Viola Vahrson
Jan Schönfelder (beratend)

Sekretariat:
Ruth Ellerbrok
Tel.: +49 (0)5121 - 883 630
Fax: +49 (0)5121 - 883 639
institut-kunst@uni-hildesheim.de

Neue Öffnungszeiten:
Das Sekretariat ist von Di, Mi und Do besetzt.
Sprechzeiten: Di +  Do 10 - 12 Uhr