Großes Theater beim "Tag der offenen Tür"
Am 9.7. hatte organization studies Studierende, ehemalige Studierende sowie Interessenten zu einem - wie man im Nachhinein feststellen muss - wirklich gelungenen Tag der offenen Tür eingeladen.
Parallel zur Präsenzphase mit Prof. Gogoll (Human Resource Development) haben sich nachmittags Interessenten im Blick auf die Studienmöglichkeiten beraten lassen. Herbert Asselmeyer und Birgit Oelker wollten den möglicherweise neuen Studierenden einen authentischen und im Blick auf die Chancen und Belastungen einen realistischen Eindruck gewinnen lassen. So ging es in den Gesprächen mit den Studienberatern oder in den Pausen mit den anwesenden derzeitigen und ehemaligen Studierenden vor allem um Fragen der Studierbarkeit: "Schafft man das wirklich neben dem Beruf in 2 Jahren?"; "Wie anerkannt ist der Abschluss?"; "Kann ich danach promovieren?"; "Warum ist der Studiengang so preiswert / oder so teuer?"; "Macht man danach auch echt Karriere?" und und und), ging es danach auf den wunderschönen Innenhof des Instituts, auf dem man trotz Innenstadtlage in unglaublicher Ruhe und im Schatten 150 Jahre alter Kastanien an Stehtischen klönen, ein Steak zu essen oder mit prickelndem Sekt anstoßen konnte. Und was für ein gutes Wiedersehen auch mit Geschäftsführungen von Unternehmen, die vom Team organization studies bei ihrer Organisations- und Personalentwicklung früher beraten wurden!
Nun zum Vortrags-Thema: Alles nur Theater in Organisationen?!

Bei gutem Wetter und launiger Einstimmung hatte dann 'unser'
Unternehmenstheater-Fachmann Peter Flume
seinen Auftritt. Hatten wir zunächst Sorge, dass unser Dozent für "Kreative Techniken und Inszenierungsprozesse für Veränderungen in Organisationen" wegen schlechten Wetters auf dem local airport Hildesheim nicht landen konnte, erfuhren wir erleichtert, dass sein Kommen nicht gefährdet wurde (wenn man auch noch so gut fliegen kann, dann macht die Technik Instrumentenlandung in Hannover möglich). Den Vortrag haben wir auf Video aufgezeichnet:
- Windows-Media-Version: Download
- Realmedia-Version: Stream (hierfür benötigen Sie den Realplayer: http://www.real.com/)
Was ist eigentlich Unternehmenstheater?
"Wenn es darum geht Konflikte zu lösen, ist es oft am Besten, wenn die Beteiligten Distanz wahren können. In diesem Fall hilft es, wenn Schauspieler in die Rolle der Beteiligten schlüpfen und die Beteiligten von "außen" ihre Situation beobachten und Veränderungen ausprobieren lassen. Zu unterscheiden sind Formen und Anbieter von Unternehmenstheater."
Themenorientierte Improvisation (TOI)
"Eine interaktive Form über die Bühne mit Mitarbeitern in Veränderungsprozesse zu arbeiten hat Peter Flume zusammen mit vitaminT entwickelt. Die TOI ist eine Form von interaktiven Theater, welche in der Regel in Großgruppen durchgeführt wird. Typische Themen sind Changeprozesse wie beispielsweise die Einführung von SAP, Fusionen oder die Entwicklung von Leitbildern. Auch im Rahmen von OpenSpace-Prozessen ist die TOI schon erfolgreich eingesetzt worden."
SeminarTheater
"Die Erfahrung mit jeder Form von Verhaltenstraining zeigt, dass der Alltag mit all seinen Gewohnheiten schnell viele der neuen Trainingserkenntnisse überlagert. Was bleibt sind ein, zwei wirksame Anstöße, ansonsten stellen sich alte Verhaltensmuster wieder ein. Um dem stärker vorzubeugen, ergänzt Flume Trainingsthemen um das SeminarTheater. Je nach Seminarthema übernimmt ein Schauspieler die Rolle des Kollegen, des Vorgesetzten oder des Kunden. Die Teilnehmer spielen sich selbst und reagieren auf den Spieler in seiner Rolle so, wie als wären sie im Alltag. Zuschauende Teilnehmer coachen den aktiven Teilnehmer hin zum optimalem Verhalten. Für diese Form des Trainings wurde vitaminT - Theater und Training für Veränderung GbR, der Flume als Gesellschafter angehört, vom BDVT im Jahr 2002 mit dem Internationalen Deutschen Trainingspreis ausgezeichnet."
Leitbild-Theater
"In vielen Firmen werden Leitbilder entwickelt, Leitbild-Broschüren gedruckt und Leitbilder eingeführt. Doch bis sie bei den Mitarbeitern lebendig werden, vergeht - sofern es überhaupt geschieht - eine lange Zeit. Über eine teils inszenierte, teils interaktive Theateraufführung, werden Leitbilder lebendig gemacht.
Tja... und wenn man - vom Ende her gedacht! - weiß, dass die organization studies-Fete bis nach Mitternacht gut besucht war, dann kann man ohne Übertreibung erkennen: Hier haben sich Menschen über Berufe und Prozesse in Organisationen wirklich was zu sagen!
organization studies dankt auf diesem Wege für Interesse, Kommen und Mit-Unterhaltung!!! Versprochen: Die Innen-Hof-Inszenierung wird fortgesetzt.






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